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Es gibt aber Möglichkeiten, um der Schönheit der Zähne nachzuhelfen und somit das Beste aus Ihnen herauszuholen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten und man sollte nicht jedem Tipp blind vertrauen, sondern lieber auf entsprechenden Fachportalen bzw. bei Fachleuten Rat einholen.

Gesundheitsprävention mit Hilfe der Zähne

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Wie aus den genannten Beispielen deutlich wurde, sind zweierlei Zusammenhänge zwischen den Zähnen und der Gesundheit möglich: Einerseits kann sich ein schlechter Gesundheitszustand wie eine schwere Infektion oder übermäßiger Stress in den Zähnen abzeichnen. Andererseits können Zahnprobleme wie eine Zahnfleischentzündung zahlreiche Folgeprobleme in anderen Organen verursachen, seien es die bereits erwähnten Erektionsstörungen oder eine Nierenschwäche aufgrund der Bakterien in den Blutbahnen.

Auch können Füllungen, Wurzelbehandlungen oder andere Eingriffe an den Zähnen unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen & Co hervorrufen, für welche der Hausarzt oftmals keine Erklärung findet. Einige kennen zudem vielleicht Zahnschmerzsymptome, die allerdings nicht von einer Erkrankung der Zähne selbst rührt: Dadurch, dass der gesamte Kieferraum über die Nebenhöhlen auch mit der Nase und den Stirnhöhlen verbunden ist, können im Rahmen einer Nebenhöhlenentzündung Zahnschmerzen auftreten. Der Grund ist oft ein erhöhter Druck durch die Entzündung und das zusätzliche Sekret.

Es lohnt sich daher, seine Zähne pfleglich zu behandeln, sorgfältig zu beobachten und bei unspezifischen oder spezifischen Beschwerden, die mit ihnen zusammenhängen könnten, einen Zahnarzt aufzusuchen.

Fazit

Die Zähne gehören zu den wohl am meisten unterschätzen Körperteilen des Menschen. Dabei sind sie nicht nur ein wichtiger Teil der eigenen Identität, sondern auch bezüglich der eigenen Gesundheit in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft extrem aussagekräftig. Es ist daher durchaus denkbar, dass die ausgefallenen Milchzähne der Kinder irgendwann routinemäßig analysiert werden oder Zahnärzte zukünftig bei der Prävention sowie Behandlung von Beschwerden – auch außerhalb des Mundraums – hinzugezogen werden.

Autor: Katja Duerr
Katja Duerr ist Medizintechnikerin und nach einem Studium seit einigen Jahren im Marketing für den medizinischen Bereich tätig. Hier berät sie Praxen und Hersteller zu PR-Maßnahmen und dem Produktmanagement.

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