Wie bringt man die Faszination seines Forschungsthemas am besten rüber? So dass der Funke auch überspringt? Erfolgreiche Kommunikation komplexer Sachverhalte will gelernt sein. Einen Ansatz hierfür liefert Carsten Könneker, Chefredakteur vom Spektrum der Wissenschaft, in seinem soeben erschienen Buch “Wissenschaft kommunizieren“, erschienen bei Wiley-VCH. Habe es selbst noch nicht gelesen, aber 2004 war im selben…
Wie wäre es wohl, anderen Wissenschaftskommunikatoren über die Schulter zu schauen, während diese herausfinden, was funzt und was nicht in Sachen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit? Genau dies probiert Reiner Korbmann, langjähriger Wissenschaftsjournalist (u.a. Chefredakteur von bild der wissenschaft) und heutiger Geschäftsführer der Agentur Science & Media in seinem Blog Wissenschaft kommuniziert in den kommenden Wochen in…
Ein Gast(blog)beitrag von Florian Fisch, Biochemiker, freier Wissenschaftsjournalist und Blogger auf dem ScienceSofa in der Schweiz, im Vorfeld des zweiten Schweizer Forums für Wissenschaftskommunikation — ScienceComm Wissenschaft braucht Geld, und damit der Mammon auch kräftig sprudelt, müssen die Projekte den Geldgebern (Steuerzahler und Konsumenten) verkauft werden. Eine deutlich lockerere Wissenschaftskommunikation wünscht sich deshalb Philipp Egger,…
Bei der schon lange überfälligen Vereinigung der drei Verbände “Arbeitskreis Medizinpublizisten“, “Kollegium der Medizinjournalisten” und “Vereinigung Medizinische Fach- und Standespresse” zu einem “Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten” knirscht es offenbar mehr denn je. Bei den langwierigen Verhandlungen mussten schwierige Kompromisse geschlossen werden, denn die Mitgliederstrukturen sind sehr unterschiedlich: Der “Arbeitskreis” erlaubt nur hauptberufliche Journalisten, in…
Kommende Woche hat in Berlin ein Stück Premiere, in dem sich alles um Wissenschaft dreht: “Photograph 51“. Dabei geht es um die erste Röntgenaufnahme einer DNA-Doppelhelix-Struktur in der Wissenschaftsgeschichte. Zudem gibt es eine Ausstellung von Schülern dreier Berliner Gymnasien, koordiniert von der FU Berlin zu Synthetischer Biologie: “Designer Genes: Biopolitical scenarios from a terribly blessed…
Mit verlässlicher Regelmäßigkeit kocht seit Jahren die Debatte hoch, warum sich viele Journalisten und Wissenschaftler angeblich so schlecht verstehen — jüngt zum Beispiel im Herbst 2011 durch den Appell in UK (“Forscher bieten dem Boulevard die Stirn“). Diese ganze Debatte hat nun der Wissenschaftsjournalist Ed Yong in einem Blog des Discover Magazine versucht in ein…
Die freie Autorin habe nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima — u.a. beim Deutschlandfunk — auf herausragende Weise dem Publikum die komplexen Vorgänge und Bedrohungslagen über Wochen und Monate sehr verständlich erklärt. Dabei sei sie weder reißerisch noch verharmlosend vorgegangen, was nicht vielen Kolleginnen und Kollegen angesichts der dramatischen Situation gelungen sei, so die Jury. Laut…
Die heutige Samstagskolumne des SZ-Bloggers Peter Glaser in der österreichischen FUTUREZONE lohnt sich: Die herkömmlichen Kulturmoleküle werden durch die Digitalisierung wieder in ihre Atome aufgespalten. Jeder kann – und muss – sich jetzt seinen individuellen Medienmix selbst zusammenstellen. Was vielen als Zumutung erscheint, sehen andere als große Chance. […] Musiker gehörten zu den ersten, die…
Tagung in der Akademie für Politische Bildung Tutzing bei München, 2. – 3. Februar 2012 Zwei Tage lang widmen wir uns Anfang Februar der gesellschaftlichen Bedeutung von Innovation und der Rolle der Medien. Woran erkennen etwa Journalisten Innovationen von gesellschaftlicher Bedeutung? Welchen Einfluss hat die Innovationskommunikation von Unternehmen und Forschungseinrichtungen? Welche Ressorts beschäftigen sich mit…
Reiner Korbmann hat seine Blogleser (rein quantitativ) abstimmen lassen, und Scienceblogs-Kollege Florian Freistetter (“Astrodicticum Simplex“) hat das Rennen gewonnen: Der Wissenschafts-Blog des Jahres 2011 Übrigens läuft bei Florian gerade eine ganz interessante Diskussion über die Äußerungen des Berliner Medientheoretikers Norbert Bolz (“Schadet Wissenschaftskommunikation und Medienpräsenz der akademischen Karriere?“). Auf den Plätzen zwei und drei folgen…
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