1. Warum wir weinen

Es ist eine zutiefst menschliche Eigenschaft. Manche tun es heimlich still und leise. Andere in aller Öffentlichkeit. Doch warum wir es tun und wozu es gut sein soll, darüber rätselt die Wissenschaft bis heute – die Rede ist vom Weinen.

Wenn uns die Tränen kommen, dann kann das vollkommen unterschiedliche Ursachen haben: Trauer natürlich, aber auch Wut oder Rührung. Und Erklärungsansätze gibt es mindestens ebenso viele. In der Wissenschaft vom Weinen sind jedenfalls noch viele Fragen unbeantwortet…

“Sich einmal so richtig ausheulen tut gut, heisst es. Die Wissenschaft ist nicht so sicher: Es kommt drauf an, wie und mit wem man weint.”

→ Weiterlesen: [Kathrin Meier-Rust | Neue Zürcher Zeitung]

2. Forscher filmen erstmals Aids-Viren beim Sprung von Zelle zu Zelle

Auch die Immunschwäche AIDS hält – obwohl seit fast 30 Jahren weltweit mit Hochdruck dazu geforscht wird – noch immer viele offene Fragen bereit. Wie genau findet die Übertragung statt? Und welcher Mechanismus steckt hinter der Ausbreitung der Infektion im Körper?

Nun konnte ein US-Team einen weiteren Schritt zur Beantwortung dieser Fragen machen: das AIDS-Virus “springt” tatsächlich von Zelle zu Zelle. Durch MArkierung mit einem grünen Fluoreszenzstoff konnten die Wissenschaftler diesen Vorgang in einer Zellkultur sogar sichtbar machen und filmen…

“Sie töten sie nicht nur, sie missbrauchen sie auch noch: HI-Viren breiten sich im Körper aus, indem sie befallene Immunzellen dazu bringen, weitere, gesunde Zellen zu infizieren. Erstmals haben Forscher die Viren bei ihrem heimtückischen Treiben filmen können.”

→ Weiterlesen: [Jens Lubbadeh | SpiegelOnline]

3. Bloggen – Dienst oder Vergehen an der Wissenschaft?

Wissenschaftliche Blogs finden immer größere Beachtung. Die Wissenschaft selbst legt ihre Berührungsängste immer stärker ab. Und auch der Wissenschaftsjournalismus kommt nicht umhin, sich mit den bloggenden Experten auseinanderzusetzen.

Das Feld der Wissenschaftskommunikation befindet sich im Umbruch. Die etablierte Gatekeeper-Funktion des klassischen Journalismus wird zusehends obsolet – doch wie sieht die Zukunft aus? Welche Rolle spielen darin Scienceblogs?

Joachim Müller-Jung, Wissenschafts-Ressortleiter bei der FAZ, versucht die zukünftige Entwicklung, ihre Potentiale und Schattenseiten auszuloten…

“Braucht die Wissenschaft wirklich Blogger? Oder ist Bloggen über Wissenschaft vielleicht sogar schädlich?”

→ Weiterlesen: [Joachim Müller-Jung | Gute Stube/Wissenlogs]

Bei 3vor10 gibt es jeden Tag, von montags bis freitags, drei ausgewählte Links zu Artikeln in wissenschaftlichen Blogs und Nachrichtenportalen.

Kommentare (1)

  1. #1 Jörg Friedrich
    April 8, 2009

    Zum Thema Wissenschafts-Blogs gab es in nature 458, 19.03.2009, pp 274-277 ebenfalls einen interessanten Artikel, (über den ich in meinem Blog geschrieben habe, siehe http://tinyurl.com/ctortl ) Dort (bei nature) wird auch ScienceBlogs ausdrücklich erwähnt.