Lob der Krankheit

Aluminium – Die Evidenz

Auf meine Blogbeiträge zu möglichen Risiken von Aluminiumverbindungen in Impfstoffen kamen eine Menge Kommentare, in denen – meist überaus freundlich – Belege für meine diesbezügliche Besorgnis gefordert wurden. Hier bringe ich einen ersten Überblick zu dieser Thematik.

Die Verwendung von Aluminiumsalzen als Hilfsstoff oder Adjuvans in Impfstoffen hat eine lange Tradition. Bereits 1931 publizierte Alexander Thomas Glenny seine Entdeckung eines an Aluminium gebundenen Diphtherie-Impfstoffes. Trotz dieser enormen Anwendungserfahrung ist das Verständnis der Wirkmechanismen der Aluminiumsalze bis heute noch weitgehend ungeklärt.

Erst 2006 erschien beispielsweise eine Übersichtsarbeit des schottischen Immunologen James M. Brewer mit dem programmatischen Titel: „(Wie) Funktionieren Aluminium-Adjuvantien?” Darin drückt er seine Verwunderung darüber aus, dass trotz einer mehr als 70-jährigen Anwendungsgeschichte so wenig Wissen über die physikalisch-chemischen Interaktionen zwischen Aluminium-Adjuvans und dem Impfstoff-Antigen besteht und auch die genaue biologische Wirkungsweise der Aluminiumsalze im Organismus bislang kaum studiert wurde.
Die Neuausgabe des „Toxicological Profile For Aluminum” des US-Department of Health and Human Services hat zwar einen Umfang von 357 Seiten, die Wirkungsweise und das Sicherheitsprofil von Aluminiumhaltigen Adjuvantien in Impfstoffen wird darin jedoch nur auf wenigen Seiten und hier vor allem in Fragezeichen abgehandelt. Der Großteil der Arbeit beschränkt sich auf die orale, inhalative und dermale Aufnahme von Aluminium aus den verschiedensten Verbindungen.
Einige Zitate zur Illustration der bestehenden Wissenslücken:

Although the neurodevelopmental toxicity of aluminum is well-documented in animals, there are a number of data needs that preclude fully assessing the significance of the findings to human health (Golub and Domingo 1996). An important issue not adequately addressed in the existing studies is the potential for effects on more complex central nervous system functions, including learning and memory and sensory abilities.

There are no human data on the genotoxicity of aluminum.

The mechanism of action for aluminum toxicity is not known, hence it is not known whether biomarkers of effect exist or not. Additional studies examining the
possible relationship between urine, blood, or other tissue levels and aluminum exposure would be useful in establishing biomarkers of exposure.

Zur Absorption:

Available data indicate that the gastrointestinal absorption of aluminum is often in the range of 0.1-0.6% in humans, although absorption of poorly available aluminum compounds such as aluminum hydroxide can be <0.01% Flarend et al. (1997) estimated aluminum absorption in rabbits following intramuscular injection of Al
labelled aluminum hydroxide or aluminum phosphate adjuvants used for vaccines. Aluminum from both solutions was absorbed, appearing in the blood as early as 1 hour after injection. Three times as much aluminum from the aluminum phosphate adjuvant was absorbed during the first 28 days after exposure; since the terminal phase of the blood concentration curve was not reached by that time, this difference may be due to differences in the rate of absorption.

Hier ein Ausschnitt zur Neurotoxicity (ganz allgemein auf Aluminium und Aluminiumverbindungen bezogen):

Various neurotoxic effects of aluminum have been induced in animals, ranging from neurobehavioral and neurodevelopmental alterations following repeated oral exposures in mice and rats to neurodegenerative pathological changes in the brain caused by acute parenteral administration in nonrodent species. Numerous mechanistic studies of aluminum neurotoxicity have been performed, but no single unifying mechanism has been identified (Erasmus et al. 1993; Jope and Johnson 1992; Strong et
al. 1996); it is likely that more than one mechanism is involved. The main sites of action of aluminum are difficult to discern because the studies have been performed using a variety of exposure methods (including a number of different in vivo injections and in vitro systems) and animal species, and a number of typical effects are not common to all species and exposure circumstances (i.e., are only expressed using certain models of neurotoxicity). Although insufficient data are available to fully understand the
mechanism(s) of aluminum toxicity, some general processes that are involved have been identified. Changes in cytoskeletal proteins, manifested as hyperphosphorylated neurofilamentous aggregates within the brain neurons, is a characteristic response to aluminum in certain species (e.g., rabbits, cats, ferrets, and nonhuman primates) and exposure situations (e.g., intracerebral and intracisternal administration). Similar neurofibrillary pathological changes have been associated with several neurodegenerative disorders, suggesting that the cause of aluminum-related abnormal neuronal function may involve changes in cytoskeletal protein functions in affected cells.

Sicher ist, dass Aluminium die spezifische Immunantwort gegen die Antigene des Impfstoffes verstärkt. Das funktioniert über mehrere Mechanismen. Zum einen wird durch die Bindung des Antigens an den Hilfsstoff eine verlangsamte Freisetzung und damit ein Depoteffekt erzielt. Dadurch kommen mehr Zellen des Immunsystems mit dem Wirkstoff in Kontakt und es erfolgt eine bessere Immunantwort mit einer breiteren Streuung auf Makrophagen, dendritische Zellen und Lymphozyten.
Eine der wichtigsten Anforderungen an einen Hilfsstoff ist, das es die Immunantwort auf die Wirkstoffe in der Impfung fördert, aber gleichzeitig keine eigene Immunreaktion gegen sich selbst hervorruft. Adjuvantien sollen sich dann nach getaner Arbeit im Organismus wieder abbauen und ohne negative Folgen ausscheiden lassen. Soweit die Theorie.
Bei den bislang fast ausnahmslos verwendeten Adjuvantien handelt es sich um anorganische Salze, die schwer löslich sind und damit das an sie gebundene Antigen nur langsam freigeben. Zugelassen sind hier im wesentlichen Aluminiumsalze in Form von Aluminiumphosphat und Aluminiumhydroxid.
Der Vorteil von Aluminiumsalzen ist, dass sie als Immunreaktion eine starke Antikörperbildung hervorrufen. Das heißt, sie aktivieren eher eine Th2-Reaktion des Immunsystems. Die zelluläre Abwehr (Th1-Reaktion) stimulieren sie hingegen nur gering. Eine dominante Th2 Reaktion besteht z.B. bei Allergien.
„Mit Ausnahme der alten Tuberkulose-Impfung forcieren die meisten Impfungen, die wir derzeit anwenden eine Th2-Reaktion des Immunsystems”, erklärt das beispielsweise der Immunologe Graham Rook vom University College in London. Impfungen verschieben das immunologische Gleichgewicht also in die allergische Richtung. „Aluminium, der meistverwendete Hilfsstoff in Impfungen ist ebenfalls ein Th2-Förderer, genau wie die Keuchhustenkomponente in den Mehrfachimpfungen für Babys.”

Die Antigene in vielen Impfstoffen reichen nicht aus, um eine ausreichende Immunreaktion zu erzielen, wahrscheinlich, weil sie – auf Grund ihrer Beschaffenheit (z.B. Oberflächenproteine, abetötete „ausgehöhlte” Viren, entgiftete Toxine, Bakterienteile) vom Immunsystem nicht als Gefahr eingestuft und werden. Erst die durch die Aluminiumsalze hervorgerufene Entzündung an der Einstichstelle sorgt für die Alarmierung des Abwehrsystems. Da die anorganischen Salze vom Immunsystem als Nicht-Lebewesen weitgehend ignoriert werden, werden die an derselben Stelle vorgefundenen Antigene für die Verursacher des Desasters gehalten und z.B. von dendritischen Zellen gefasst und zu den Lymphknoten geführt. Das Aluminium-Adjuvans jubelt also, salopp formuliert, den Polizisten der Immunabwehr einen falschen Verdächtigen unter, den es als Brandstifter im Gewebe denunziert.
Dass dieser Trick nicht immer optimal funktioniert, ist bekannt. Denn das derart manipulierte Immunsystem reagiert manchmal völlig unberechenbar auf diese Provokation und nicht so, wie es laut Lehrbuch sollte. Aluminium gilt aufgrund seiner Wirkweise als potenzieller Auslöser sowohl von Allergien als auch von Autoimmunkrankheiten. Zudem ist es eine der Hauptursachen für unerwünschte Impfnebenwirkungen, weil die Entzündung, die es im Gewebe verursacht – und auch verursachen soll, um seine Wirkung zu erzielen -, oft schlecht abheilt. Die Aluminiumsalze lösen sich manchmal schlecht auf und bleiben eine dauernde lokale Irritation, die bei den Geimpften lange andauernde Schmerzen an der Einstichstelle auslösen kann.
Dazu sind bereits zwei Krankheitsbilder beschrieben, die so genannte Eosinophile Myofasziitis und Makrophagenmyofasziitis.
Hier die Beschreibung aus dem Pädiatrie-Lehrbuch „Idiopathische entzündliche Myopathien” (Michael J. Lentze, Franz J. Schulte, Jürgen Schaub und Jürgen Spranger) erschienen bei Springer 2007:

„Beide Krankheiten führen idiopathisch zu lokalen Schmerzen
der betroffenen Körperabschnitte, ödematöser Verschwellung
von Faszie und angrenzendem Muskel und meist proxima-
ler Schwäche. Weitere Allgemeinsymptome wie Fieber und
Arthralgien kommen vor. Histologisch zeigen die verdickten
Faszien eosinophile oder Makrophageninfiltrate. Mindes-
tens eine Form entsteht nach Impfungen mit Präparaten, die
Aluminiumhydroxyd enthalten, das eine zytotoxische T-Zell-
Reaktion auslöst. Steroide sind meist gut wirksam.”

Die meisten Impfexperten wünschen sich lieber heute als morgen eine geeignete Alternative für das Aluminium. Doch das ist nicht so einfach. Erst wenige andere Adjuvantien sind zugelassen. Sie haben ebenso ihre Nachteile und sind in der praktischen Anwendung noch wenig geprüft.

Eine interessante Arbeit, die einen weiteren Fragenkomplex zur Wirkungsweise der Aluminiumsalze aufmacht, stammt von einem niederländischen Team um Anita Boelen vom National Institute of Public Health in Bilthoven.

In der Studie ging es um Erfahrungen mit einer Impfung gegen RS-Viren. Diese weit verbreiteten Viren bilden – speziell für Kinder – ein wesentlich stärkeres gesundheitliches Risiko als die Grippe-Viren. Bloß gibt es gegen die Grippe eine Impfung und gegen RS-Viren nicht. Deshalb hört man auch nicht so viel über RS-Viren, umso mehr dagegen über Grippe.
Bereits seit den 60er Jahren gab es zahlreiche Versuche gegen dieses “respiratory syncytial virus” (RSV) eine Impfung zu entwickeln. Doch bislang sind alle Impfstoff-Versuche sowohl mit lebenden als auch mit inaktivierten Viren fehl geschlagen.
Das Problem war meist folgendes:
Sowohl bei Menschen als auch im Tierversuch zeigte sich, dass die Geimpften (dank der Aluminium-Hilfsstoffe) ganz enorme Antikörperspiegel entwickeln. Eigentlich sollte die Impfung also funktionieren.
Doch leider tritt dann, wenn die Geimpften künstlich mit den RS-Viren infiziert werden, eine enorm heftige Immunreaktion auf, die mehr Schaden (vor allem im Bereich der Lunge) anrichtet, als eine natürliche Infektion bei Ungeimpften verursachen würde.
In der zitierten Arbeit haben die Holländer drei verschiedene Effekte im Tierversuch untersucht:
Sie testeten wie sich die Mäuse bei einer Infektion mit RS-Viren verhalten, wenn sie zuvor:

a) eine aluminiumhaltige RSV-Impfung erhalten hatten
b) eine aluminiumhaltige Placebo-Impfung erhalten hatten
c) gar nicht geimpft worden waren

Im Fall c) reagierten die Tiere mit einer Th1-Immunreaktion und einer zumeist leichten Erkrankung (das ist also der Normalfall)

Im Fall a) reagierten die Tiere nicht mehr mit einer Th1-Immunreaktion sondern diese wurde durch die Impfung auf Th2 “umgepolt”. Die Tiere reagierten mit einer schweren Entzündung, die zu starken Schäden in der Lunge führten. Von den RS-Viren konnte diese Reaktion nicht stammen, denn eigentlich “wirkte” die Impfung: Es wurde bei den geimpften Tieren keine weitere Vermehrung der RS-Viren beobachtet.

Im Fall b) reagierten die Tiere noch ärger als bei a). Ebenfalls mit der “falschen” Th2 Reaktion – und noch stärkeren Lungenschäden.

Das Aluminium-Adjuvans verursacht also eine Umorientierung der Immunreaktion in Richtung einer krankhaften sehr heftigen Th2 Reaktion, die in erster Linie das eigene Gewebe schädigt.
Die Probleme treten in der Studie allerdings nicht zum Zeitpunkt der Impfung auf, sondern erst dann, wenn die Tiere Kontakt mit Viren haben.
In einem “natürlichen” Szenario würde dieser Effekt zweifellos auch bei einem zufälligen Kontakt mit RS-Viren auftreten. Möglicherweise aber auch bei jedem Kontakt mit anderen Viren (eventuell aber auch beim Kontakt mit Blütenpollen oder anderen Fremdeiweißen).
Und das finde ich das bemerkenswerteste Ergebnis an dieser Arbeit:
Denn es werden ja eine Menge Viren bzw. generell Infekte oder Fremdeiweiße als Auslöser von Allergien bzw. Autoimmunkrankheiten verdächtigt.
Im Lichte dieser Arbeit scheint es aber, dass die Weichen in diese krankhafte Entwicklung bereits ZUVOR mit der Verabreichung der Aluminiumhaltigen Impfung gestellt werden.
Krankheitsauslöser wäre demnach nicht der Infekt oder das Allergen, sondern die Umorientierung des Immunsystems durch die Aluminiumsalze zu einer nicht adequaten Immunantwort.
Die niederländischen Wissenschaftler schreiben am Ende ihres Artikels folgendes:

“Der Schluss drängt sich nun auf, dass das Vorherrschen einer Th2-Immunantwort in allergiekranken Kindern diese auch anfälliger macht für wesentlich ernstere Atemwegsinfektionen (z.B. durch RS-Viren). Diese Hypothese wird dadurch unterstützt, dass im Tierversuch eine allergische Maus (mit Th2-Immunantwort) auf eine RSV Infektion wesentlich stärker reagiert als eine nicht-allergische Maus. Deshalb verweisen unsere Resultate darauf, dass als Auslöser der von den Impfungen verursachten Immunschäden nicht die RSV-spezifischen Komponenten der Impfung in Frage kommen, sondern in erster Linie der Aluminiumhaltige Hilfsstoff.”

Yehuda Shoenfeld, Vorstand des Zentrums für Autoimmunkrankheiten an der Universität von Tel Aviv hat bereits viele Übersichtsarbeiten über die vermutlichen Auslöser dieser Krankheiten publiziert und organisierte 2006 einen Kongress im italienischen Sorrent, bei dem erstmals auch Impfungen als potenzielles Risiko im Mittelpunkt standen und diskutiert wurden. Selbst stellte er die diversen Möglichkeiten dar, wie Impfungen hier eine Autoaggression anstoßen könnten. (Moshe Tishler, Yehuda Shoenfeld „Vaccination may be associated with autoimmune diseases“, Vered Molina, Yehuda Shoenfeld „Infection, vaccines and other environmental triggers of autoimmunity“)
Im Zentrum dieser Betrachtungen steht ein Mechanismus der als „molekulare Mimikry” bezeichnet wird. Moleküle auf der Oberfläche von Krankheitserregern können körpereigenen Molekülen ähneln oder mit ihnen sogar identisch sein. Zum einen könnte dies eine Taktik von bestimmten Keimen sein, um sich im Organismus zu tarnen. Genauso kann es aber auch bloß Zufall sein. Problematisch wird es, wenn das Immunsystem daraufhin die eigenen Zellen attackiert, weil es sie für Krankheitserreger hält. Und hier kommt wieder der Überlistungstrick mit Aluminiumsalzen ins Spiel. Denn mit der Präsentation irgendwelcher toten Proteinbestandteile, die von einer nicht real vorhandenen Bakterienoberfläche stammen, wächst natürlich die Gefahr, dass das Immunsystem sich irrt.

Dass es bislang nur recht wenige neue Adjuvantien am Markt gibt, liegt auch daran, dass ein unspezifisches Boostern des Immunsystems häufig zu unerwünschten Autoimmun-Reaktionen führt. Ein interessantes Beispiel dazu liefert eine veterinärmedizinische Arbeit über den Einsatz von Adjuvantien auf Öl-Wasser-Basis die in Impfstoffen bei Lachsfarmen eingesetzt werden. Die Autoren schreiben:

In the present study, whether the farmed salmon that received oil-adjuvanted vaccine have autoimmune syndrome similar to adjuvant oil-injected rodents was examined. Sera and tissues were collected from vaccinated or unvaccinated Atlantic salmon (experimental, seven farms) and wild salmon. Autoantibodies (immunofluorescence, ELISA, and immunoprecipitation) and IgM levels (ELISA) in sera were measured. Kidneys and livers were examined for pathology. Autoantibodies were common in vaccinated fish vs unvaccinated controls and they reacted with salmon cells/Ags in addition to their reactivity with mammalian Ags. Diffuse nuclear/cytoplasmic staining was common in immunofluorescence but some had more specific patterns. Serum total IgM levels were also increased in vaccinated fish; however, the fold increase of autoantibodies was much more than that of total IgM. Sera from vaccinated fish immunoprecipitated ferritin and approximately 50% also reacted with other unique proteins. Thrombosis and granulomatous inflammation in liver, and immune-complex glomerulonephritis were common in vaccinated fish. Autoimmunity similar to the mouse model of adjuvant oil-induced lupus is common in vaccinated farmed Atlantic salmon. This may have a significant impact on production loss, disease of previously unknown etiology, and future strategies of vaccines and salmon farming.

Die in meinem ADHS-Artikel erwähnte kanadische Arbeit von Petrik et al
zeigte im Tierversuch Schäden bei mit Aluminiumadjuvantien geimpften Mäusen:

Apoptotic neurons were identified in aluminum-injected animals that showed significantly increased activated caspase-3 labeling in lumbar spinal cord (255%) and primary motor cortex (192%) compared with the controls. Aluminum-treated groups also showed significant motor neuron loss (35%) and increased numbers of astrocytes (350%) in the lumbar spinal cord. The findings suggest a possible role for the aluminum adjuvant in some neurological features associated with GWI and possibly an additional role for the combination of adjuvants.

Eine beunruhigende Ähnlichkeit beschreibt dieses US-Team in einem Case Report
bei vier Kindern.
Und hier noch eine Übersichtsarbeit von Gherardi RK
Zitat aus dem Abstract, dessen Schlusssatz auch meine Meinung zu dieser Thematik treffend wieder gibt:

Macrophagic myofasciitis is characterized by a stereotyped and immunologically active lesion at deltoid muscle biopsy. Electron microscopy, microanalytical studies, experimental procedures, and an epidemiological study recently demonstrated that the lesion is due to persistence for years at site of injection of an aluminum adjuvant used in vaccines against hepatitis B virus, hepatitis A virus, and tetanus toxoid. Aluminum hydroxide is known to potently stimulate the immune system and to shift immune responses towards a Th-2 profile. It is plausible that persistent systemic immune activation that fails to switch off represents the pathophysiologic basis of chronic fatigue syndrome associated with macrophagic myofasciitis, similarly to what happens in patients with post-infectious chronic fatigue and possibly idiopathic chronic fatigue syndrome. Therefore, the WHO recommended an epidemiological survey, currently conducted by the French agency AFSSAPS, aimed at substantiating the possible link between the focal macrophagic myofasciitis lesion (or previous immunization with aluminium-containing vaccines) and systemic symptoms. Interestingly, special emphasis has been put on Th-2 biased immune responses as a possible explanation of chronic fatigue and associated manifestations known as the Gulf war syndrome. Results concerning macrophagic myofasciitis may well open new avenues for etiologic investigation of this syndrome. Indeed, both type and structure of symptoms are strikingly similar in Gulf war veterans and patients with macrophagic myofasciitis. Multiple vaccinations performed over a short period of time in the Persian gulf area have been recognized as the main risk factor for Gulf War syndrome. Moreover, the war vaccine against anthrax, which is administered in a 6-shot regimen and seems to be crucially involved, is adjuvanted by aluminium hydroxide and, possibly, squalene, another Th-2 adjuvant. If safety concerns about long-term effects of aluminium hydroxide are confirmed it will become mandatory to propose novel and alternative vaccine adjuvants to rescue vaccine-based strategies and the enormous benefit for public health they provide worldwide.

Kommentare

  1. #1 Wolfgang
    Dezember 1, 2008

    Bert ich habe meist überaus freundlich Belege für deine Behauptung gefordert, dass die HPV-4 Impfung Gardasil “höchstwahrscheinlich unwirksam” ist. Bislang bist du jeden Beleg dafür schuldig geblieben.

    Also her mit der Evidenz….

  2. #2 Müller
    Dezember 2, 2008

    Ich habe was ganz anderes gehört. Die HPV-4 Impfung ist sehr wirksam, besonders für Männer. Am besten man sprizt sie sich vor dem Schlafenlegen.
    Dann macht sie noch weiche Haut, und erotisiert junge Frauen. Dazu muss man sich allerdings jedem Monat impfen lassen. Das steht in der Studie wo auch die Wirksamkeit gegen (flüster: Peniskrebs) nachgewiesen werden konnte.

  3. #3 presonic
    Dezember 14, 2008

    müller, danke für den lacher. ;-)

    wolfgang: her mit der evidenz, dass die nebenwirkungsreiche HPV-spritze wirklich gegen krebs schützt! in den zulassungsstudien hat nämlich (nicht verwunderlich, es waren ja nur junge frauen in den stuien) keine einzige gebärmutterhalskrebs entwickelt. weder in der geimpften, noch in der ungeimpften gruppe. wo also ist die evidenz, dass das mittel dagegen schützt????

  4. #4 tigger
    März 13, 2009

    @presonic: Man könnte z. B. bei Wikipedia nach dem entsprechenden Artikel suchen:
    http://de.wikipedia.org/wiki/HPV-Impfstoff

    … und dort im Abschnitt “Wirksamkeit” nachlesen. Ich zitiere hier nur mal das Wichtigste:
    >>Während in der Gruppe der geimpften Frauen (insgesamt 5305 Frauen) ein Fall von CIN auftrat, kam es in der Gruppe der Frauen, die mit Placebo geimpft wurden (5260 Frauen) zu 42 Fällen.<<
    Wenn einen das noch nicht zufrieden stellt, besteht die Möglichkeit, in den Studien aus der Literaturangabe selbst nachzulesen.

    Ich denke, das Verhältnis von 1:42 bei annähernd gleicher Zahl der Probandinnen in den Gruppen dürfte hier auch signifikant gewesen sein. Man könnte sich jetzt noch daran hochziehen, dass CIN “nur” eine Vorstufe zum Gebärmutterhalskrebs darstellt. Dabei sollte man aber beachten, dass die Entwicklung eines Zervixcarcinoms aus einer CIN eine gewisse Zeit dauert, und dass es wohl auch schwierig geworden wäre, eine Studie genehmigen zu lassen, bei der man die Entstehung eines bösartigen Tumors beobachtet, ohne zuvor therapeutisch einzuschreiten. Mal abgesehen davon, dass mir so etwas auch moralisch fragwürdig erscheint.

    Da die Pathogenese des Zervixkarzinoms mit seiner Entwicklung über die CIN-Vorstufen hin zum metastasierenden Karzinom bekannt ist, ebenso wie die Auslösung durch HPV-Subtypen, sollte eine signifikante Verminderung von CIN bei geimpften Probandinnen genügen, um auch eine signifikante Verminderung der Entwicklung von Zervixkarzinomen anzunehmen.

  5. #5 rolak
    März 14, 2009

    @tigger: Guter Einsatz, aber dieser Teil von scienceblogs ist klinisch tot. Trotzdem schöne Grüße an Winnie ;)

    Zum aktuellen Auftritt von B.E. geht es =»hierentlang

  6. #6 presonic
    März 15, 2009

    @tigger: es wäre nur dann moralisch korrekt gewesen, zu sagen, die spritze verhindert gebärmutterhalskrebs, wenn genau das tatsächlich nachgewiesen worden wäre.
    gutartige genitalwarzen sind nicht unbedingt krebsvorstufen, auch wenn man uns das gerne verkaufen würde.