In welchen Mediengattungen werden die Umfänge bzw. Sendezeiten zu‐ oder abnehmen, und welche Formate werden sich langfristig durchsetzen? Was heißt das für die Qualität der Berichterstattung? Wird sich die Wissenschaftskommunikation in den Online‐Bereich verlagern?

Meinungen gefragt:
Diskussion der Thesen, Forderungen und Empfehlungen von 40 Delphi-Experten
(Leitfrage 6/7) im Rahmen der Trendstudie Wissenschaftskommunikation präsentiert am Di 30.11.2010 auf dem 3. Forum Wissenschaftskommunikation (Mannheim)
Die Grafiken geben an, wie viele der Delphi-Experten der jeweiligen Aussage vollständig [grün], großteils [hellgrün], teils [orange] oder gar nicht [rot] zustimmen.
Aktueller Stand n = 21 (40).

Ergebnispräsetation online

Online wird explodieren, Wissenschaft wird sich immer stärker dorthin ausbreiten.
Über Online-Medien kann man bestimmte Zielgruppen viel interaktiver ansprechen.
Durchsetzen werden sich Themen-Blogs mit fachkundigen Experten sowie Wikis.
Die traditionelle Wissenschaftsberichterstattung wird weiter zurückgehen zugunsten von Online-Wissensformaten.
In Tageszeitungen wird der Umfang weiter abnehmen; Aktualitäten wandern ins Internet ab.
Die Sendezeiten im öffentlich-rechtlichen Radio und TV für Wissenschaft werden leicht wachsen. Der Bereich für Kinder wird ausgebaut werden.
Im privaten TV wird Wissenschaft zurückgefahren oder zu Unterhaltungsshows verkommen.
Der Trend geht zu unterhaltsamen und fiktionalen Formaten. Die Qualität der Berichterstattung geht zurück bis auf wenige Inseln.
Ergo: Haben klassische Medien Zukunft?Wie ist Ihre Meinung: Wenn sich die Wissenschaftskommunikation immer mehr ins Internet verlagert — was bleibt dann noch für die klassischen Medien? Mit welchen Angeboten können sie sich behaupten?

Wie sieht die Zukunft klassischer Wissenschaftsmedien aus?
Wie ist eure Meinung: Wenn sich die Wissenschaftskommunikation immer mehr ins Internet verlagert – was bleibt dann noch für die klassischen Medien? Mit welchen Angeboten können sie sich behaupten?