Der US-amerikanische Chemiker Jerome Karle erhielt 1985 den Nobelpreis gemeinsam mit Herbert A. Hauptman für ihre “hervorragenden Leistungen in der Entwicklung direkter Methoden zur Bestimmung von Kristallstrukturen”.
Der US-Amerikaner österreichischer Herkunft Eric Richard Kandel teilte sich den Medizinnobelpreis im Jahr 2000 zu gleichen Anteilen mit Arvid Carlsson und Paul Greengard. Der Neurologe und seine Kollegen wurden damit für “ihre Entdeckungen zur Signalübertragung im Nervensystem” ausgezeichnet.
Der israelische Psychologe Daniel Kahneman teilte sich den Wirtschaftsnobelpreis mit Vernon L. Smith. Kahneman wurde dabei alleine für das Einführen der psychologischen Forschung in die Wirtschaftswissenschaft, besonders bezüglich Beurteilungen und Entscheidungen bei Unsicherheit ausgezeichnet.
Der Physiker Brian David Joseph erhielt 1973 die Hälfte des Nobelpreises, während Leo Esaki und Ivar Giaever sich die übrige Hälfte teilten. Er wurde für seine theoretische Vorhersage von Eigenschaften bei einer Supraströmung durch eine Tunnel-Barriere, insbesondere jene Phänomene, die allgemein als Josephson-Effekt bekannt sind ausgezeichnet.
Der US-amerikanische Biologe Howard Robert Horvitz erhielt den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin gemeinsam mit dem Südafrikaner Sydney Brenner und dem Briten John E. Sulston für ihre Entdeckungen zur genetischen Regulierung der Organentwicklung und des programmierten Zelltods.
Die niederländischen Physiker Gerardus t’Hooft und Martinus J.G. Veltman wurden für ihre Erklärung der Quantenstruktur elektroschwacher Wechselwirkungen in der Physik ausgezeichnet.
Der US-amerikanische Chemiker polnischer Abstammung Roald Hoffmann erhielt den Preis gemeinsam mit dem Japaner Kenichi Fukui für ihre unabhängig voneinander entwickelten Theorien zum Ablauf chemischer Reaktionen.
Der britische Physiker Antony Hewish erhielt den Nobelpreis für Physik zusammen mit Sir Martin Ryle. Beide wurden für ihre bahnbrechenden Forschungen auf dem Gebiet der Radioastrophysik ausgezeichnet: Antony Hewish für seine entscheidende Rolle bei der Entdeckung der Pulsare, Sir Martin Ryle für seine Beobachtungen und Erfindungen, insbesondere der Technik der Apertursynthese.
Der israelische Biochemiker ungarischer Abstammung Avram Hershko erhielt den Chemie-Nobelpreis des Jahres 2004 gemeinsam mit Aaron Ciechanover und Irwin Rosefür ihre Entdeckung der Ubiquitin-gesteuerten Protein-Degeneration.
Der amerikanische Chemiker Dudley Robert Herschbach erhielt den Chemie-Nobelpreis des Jahres 1986 gemeinsam mit Yuan T. Lee und John C. Polanyi für ihre Beiträge die Dynamik chemischer Elementarprozesse betreffend.



