Wer die Kommentarschlachten der letzten Wochen hier auf den Scienceblogs mitverfolgt hat, dem wird nicht entgangen sein, wie ernst manche Kommentatoren wilde Theorien von gefälschten Mondmissionen bis hin zu heilenden Streukügelchen verteidigen. Ich frage mich bei solchen Diskussionen immer wieder, wie es möglich ist, dass trotz klarer Gegenargumente auch noch der 50. Verteidigungs-Post verfasst wird.

Man ist bei “Fringe” schon fast versucht, “Anti-Wissenschafts-Serie” zu schreiben. Bereits der Trailer lässt Böses ahnen, geht es doch wieder einmal darum, wie irre und skrupellose Wissenschaftler ohne Rücksicht auf Verluste gentechnische Experimente durchführen.

Wie die Sueddeutsche heute in ihrer Online-Ausgabe berichtet, will die Korruptionseinheit der Staatsanwaltschaft in Stockholm die Vergabe des Nobelpreises an den deutschen Mediziner Harald zur Hausen (HPV-Virus) untersuchen.

Auf BBC 4 gibt es einen Podcast ‘Thinking Allowed‘ der sich einmal wöchentlich mit sozialwissenschaftlichen Forschungsergebnissen beschäftigt. Da hier bei zoon politikon und anderswo doch viel Journalistenschelte betrieben wurde (gegen die sich Jürgen teilweise zurecht wehrt) möchte ich auf die letzte Episode hinweisen in der die interessante These diskutiert wurde, dass die Medien ihre Aufgabe…

Es erinnert ein wenig an die partielle Sonnenfinsternis, die wir heute beobachten können: Chinas Regierung hat dem allgemeinen Druck nachgegeben und zumindest den Zugang zu einzelnen Seiten wie die von Amnesty International und Reporter ohne Grenzen nun doch frei gegeben.

Heute gibt es wieder einmal dieses einmalige Spektakel einer Sonnenfinsternis, weil der Mond sich zwischen Erde und Sonne schiebt. Je nach Winkel sehen wir dabei auf Erden unterschiedlich viel von der Sonne. In Deutschland kann die Sonnenfinsternis je nach Standort von ca. 10:30 Uhr bis 12:20 Uhr beobachtet werden.

Gestern verabschiedete die Bundesregierung einen Fünf-Punkte-Plan der Initiative Wissenschaftsfreiheitsgesetz, der für mehr finanziellen Freiraum in der Forschung sorgen soll. Auch die Personalplanung soll verstärkt in Händen der großen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Helmholtz-Zentren, Einrichtungen der Blauen Liste und Deutscher Forschungsgemeinschaft liegen.

Endlich sagt mal einer was. Der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes, Michael Vesper, forderte heute im ZDF-Morgenmagzin IOC-Präsident Jacques Rogge auf, sich für einen ungehinderten Internetzugang bei Olympia einzusetzen.

Link: sevenload.com Theodor Hänsch lächelt stets sympatisch, selbst wenn er über Deutschlands hierarchisch strukturierte Universitäten, mit dem Professor als König spricht. Der Nobelpreisträger für Physik (2005) war selbst lange Zeit im Ausland an der Standford University und schwärmt von der “can-do-atmosphere.”

Die Spiele sind die Spiele und irgendwie heilig. So nimmt die internationale Gemeinschaft Widerrufe ursprünglicher Zusagen Chinas anscheinend stoisch hin. Jüngster Fall sind Einschränkungen in der Internetrecherche für alle Olympia-Journalisten vor Ort.