Wissenschaftler ist schon ein toller Beruf. Wir arbeiten wann wir wollen und können ins Ausland ziehen wie es uns passt. Wir sind ständig damit beschäftigt uns selbst zu verwirklichen und arbeiten an was wirklich nützlichem für die ganze Menschheit. Leider sieht die Realität anders aus: Ständige Frustrationen, wenig Geld, keine Planungssicherheit, keine Perspektive.

Breaking News: Der Vatikan begräbt das Kriegsbeil mit Charles Darwin. Die Evolutionstheorie sei kompatibel mit dem Christlichen Glauben – meinen Kirchenoffizielle. Was die Evolutionstheorie für Gott und Genesis bedeutet, haben die Gelehrten im Vatikan offenbar nicht verstanden – aber sie veranstalten eine Konferenz zum Thema.

Makroökonomen liegen mit ihren Prognosen regelmäßig falsch. Wieso soll man ihnen jetzt glauben, wenn es um die Rettung ganzer Volkswirtschaften geht? Sind logisch begründete und dennoch falsche Vorhersagen besser als gar keine Vorhersagen?

Wer weniger als sieben Stunden pro Nacht schläft hat ein dreifach höheres Risiko sich zu erkälten. Da in Deutschland wohl 40 Millionen Menschen zu dieser Risikogruppe gehören, schlage ich vor, die Arbeitszeit für jeden um eine Stunde morgens zu kürzen. Der Arbeitsminister Olaf Scholz wäre weniger begeistert, vielleicht kann die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt überzeugt werden.

Zum erfolgreichen Arschkriechen gehören immer zwei. Bloggerin Dr. Isis und einer ihrer Studenten machen vor, wie es in der Wissenschaft funktioniert. Hinter dieser Art der Anbiederung steckt ein generelles Problem kreativer Berufe: Wie kann Leistung objektiv beurteilt werden bei fehlenden Beurteilungskriterien?

Um einem Vorurteil gleich von Anfang an zu begegnen: Der jeweilige durchschnittliche IQ in den US-Bundesstaaten korreliert nicht mit dem aktuellen Wahlergebnis. Meine Analyse hat ergeben, dass trotz Sarah Palins öffentlich angezweifelter Kompetenz und Bushs Vorliebe für intellektuelle Fettnäpfchen, die Wähler der Republikaner nicht dümmer sind als die der Demokraten.

Was glauben Sie ist wahr, ohne es beweisen zu können? Wenn diese Frage genialen Wissenschaftlern gestellt wird, hofft man auf clevere Zukunftsvisionen. Wenn man sie einer renomierten Wissenschaftsjournalistin stellt, erwartet man zumindest keinen Blödsinn. Margaret Wertheim philosophiert reduktionistisch über eine vereinheitlichende Weltformel und scheitert an der Frage.

Die Preisträgerin Dr. Susanne Schreiber von der Charité Berlin erforscht die Kommunikation von Nervenzellen im Gehirn. Welche Spannung von einem Nervenzellentyp übertragen wird, ist von den unterschiedlichen Ionenkanälen der Zelleund deren räumlicher Verteilung abhängig. Ihre Forschungsergebnisse sollen zur Aufklärung neurologischer und psychiatrischer Erkrankungen beitragen. Als letzter Gastbeitrag der Preisträgerinnen für „For Women in Science” berichtet…

Als Frauen zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Anspruch auf gleiche Bildungschancen und ein gleichberechtigtes Studium erhoben, wurde diesem Ansinnen von vielen Männern mit recht abenteuerlichen Argumenten begegnet. Aber auch noch in den 60er Jahren wurden bildungswillige Frauen belächelt oder gar offen diskreditiert: ihre “intellektuellen Fähigkeiten” seien geringer, “abstraktes Denken und Denken überhaupt liege ihnen…

Was ist bei der Wahl der Stelle für die Doktorarbeit wichtiger: Die Stadt oder der Chef? Wie findet man zu einer Entscheidung, wenn es zu viel Auswahl gibt? Ist die Karriere in Gefahr, wenn man nicht ins Ausland zieht? Wird der Doktortitel in Deutschland anerkannt? Ein Leitfaden für die Wahl des richtigen Labors für die…