Die Diskussion über den Homöopathie-Master in Magdeburg schlägt noch immer Wellen – dabei ist Magdeburg nicht die erste Universität, an der über einen Homöopathie-Abschluss diskutiert wurde. Schon 1992 wurde an der Phillips-Universität Marburg über die Integration der Homöopathie ins Medizinstudium abgestimmt – mit einem interessanten Ergebnis.
Der folgende Videoclip aus einer Podiumsdiskussion mit Justizministerin Brigitte Zypries verdeutlicht in gerade mal 42 Sekunden das Problem des “Generation Gap” in der Politik.
Auf eine Forschungsfrage von Marius Flörchinger antwortet Marc Scheloske: Die Tatsache, dass viele Insekten (v.a. Nachtfalter) geradezu magisch von künstlichen Lichtquellen angezogen werden, hat sich ja längst im Sprachgebrauch niedergeschlagen. Warum die Motten aber das Licht umkreisen, ist nicht zweifelsfrei geklärt. Die meisten Fachleute sehen die Ursache jedoch in einer simplen, aber tragischen Verwechslung bzw.…
Sachsen-Anhalt investiert 2,6 Millionen Euro in Homöopathie – und schafft Homöopathie-Master
Am Freitag wurde in Köthen die “Europäische Bibliothek für Homöopathie” eingeweiht, in die das Land insgesamt 2,6 Millionen Euro investiert hat. Die soll zukünftig vor allem von den Studenten des neuen Homöopathie-Studiengangs an der Uni Magdeburg genutzt werden.
Ein Stück aus dem Tollhaus: Während hierzulande Hinz und Kunz über den Maya-Kalender fabuliert, haben deren wahre Erben in Guatemala laut AP “die Schnauze voll davon”, immer wieder Fragen zum vermeintlichen Weltuntergang im Jahr 2012 gestellt zu bekommen.
Können Teilchen in einem Medium wie z.B. Wasser, in dem die Lichtgeschwindigkeit reduziert ist, diese überschreiten? Welche Auswirkungen hat dies?
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Constantin Cristof antwortet der Physiker und ScienceBlogger Dr. Joerg Rings: Ja, das können sie. Unerreichbar ist lediglich die Vakuumgeschwindigkeit des Lichts. Tritt ein Teilchen in ein Medium ein, mit einer Geschwindigkeit über der Lichtgeschwindigkeit in diesem Medium, so kommt es zu einem Effekt ähnlich dem Überschnallknall bei Kampfflugzeugen. Es wird…
Die LCROSS-Mission, die heute ihren (hoffentlich von Erfolg gekrönten) Abschluss findet, hat – wie fast jedes größere NASA-Vorhaben – zahlreiche Verschwörungstheorien beflügelt. Vom Nuklearschlag gegen Aliens bis hin zur Gezeitenmanipulation ist alles dabei.
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von A. Wellmann antwortet ScienceBlogger Dr. Florian Freistetter: Entfernte Gegenstände erscheinen uns deswegen kleiner, weil sie unter einem kleineren Gesichtswinkel erscheinen. Der Gesichtswinkel ist der Winkel, der zwischen zwei Lichtstrahlen liegt, die von den gegenüberliegenden Enden eines Gegenstandes zum Auge führen.
Inwiefern prägt die Muttersprache das Gehör? Oder: Hören Menschen unterschiedlicher Muttersprachen jeweils eine “andere” Musik?
Auf eine Forschungsfrage von Carolin Krahn mit der Zusatzbemerkung: “Die Frage ist nicht auf verschiedene Musikstile oder individuellen “Geschmack” ausgerichtet, sondern auf den Zusammenhang zwischen “Gehörbildung” und (Fremd-) Sprache(n)” antwortet Marc Scheloske: Jüngere Untersuchungen zeigen recht deutlich, dass die Muttersprache bzw. dass das Aufwachsen in bestimmten Kulturkreisen unser Gehör prägt. Das ist eigentlich auch wenig…
Realisieren zweisprachige Personen beim Sprechen unterschiedliche Aspekte ihrer Persönlichkeit und ihres Erlebens?
Auf eine Forschungsfrage von Birke antwortet Marc Scheloske: Eine sehr kurze, aber sicher nicht zufriedenstellende Antwort könnte lauten: Es kommt darauf an. Zunächst fällt aber auf, dass bereits in der Frage implizit die Bedeutung von Sprache für die Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung vorausgesetzt wird. Diese Sichtweise befindet sich damit in bester (sprach-)philosophischer Tradition. Es ist ganz…



