Bereits seit John Wanamakers (1837 – 1922) bekannten Worten „Die Hälfte des Geldes, das für Werbung ausgegeben wird, ist zum Fenster hinausgeworfen – unklar ist nur, welche es ist” gilt, den eingesetzten Werbe-Euro so zielführend einzusetzen, das nicht unterm Strich in der Wirkung nur die Hälfte – oder schlimmstenfalls noch deutlich weniger – davon übrig…

In den zurückliegenden Jahren hat sich die Printmedienbranche viel mit dem Thema Neuroforschung beschäftigt. Neben der wissenschaftlichen Erforschung menschlicher Rezeptionsprozesse von Medienbotschaften ging es auch darum, die Besonderheiten von Printmedien als Werbeträger für Anzeigen darzustellen (Synopse hierzu: Neuroforschung_Print.PDF .

  Die gemeinsame Initiative aller großen Zeitschriftenverlage in Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Transparenz und Wissen zum Thema Werbewirkung zu liefern. Dies geschieht erstmals in einer großen Gemeinschaftsinitiative unter dem Dach des VDZ (Verband Deutscher Zeitschriftenverleger).

   Die Erlösentwicklung der klassischen Medienkanäle ist allgemein leicht rückläufig, während das Internet als Werbeträger noch immer starke jährliche Zuwächse verzeichnet. Insbesondere im Status des „Web2.0″ eröffnet die Digitalisierung neue Möglichkeiten, einen wechselseitigen Austausch mit Nutzern bzw. Kunden zu pflegen. Als Folge dieser Trends entwickelt sich der Medienmarkt in seinen Erlösmodellen zusehends weg vom Modell…