Eher am Rande sah man in den vergangenen Tagen die Nachrichten von den verheerenden Unwettern am Montag und Dienstag auf den Kanarischen Inseln. In dem auch jetzt als Urlaubsparadies genutzten “Inseln des ewigen Frühlings” wurden Autos und Häuser von Wassermassen mitgerissen. Wie entstanden die schlimmsten Unwetter seit 40 Jahren?

Seien wir ehrlich: Langfristprognosen sind ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten und nicht mehr. Auf 10 Tage im Voraus kann man eventuell noch einen Trend herausdestillieren, danach ist es meiner Ansicht nach nur ein Spielen mit Computermodellen. Trotzdem, es ist Freitag, noch dazu der 13., da wollen wir etwas spinnen. Wie könnte der Winter werden?

Der Stern interviewte den polarisierenden Meteorologen am Donnerstag zum angeblichen künstlichen Schnee in Peking. Sehr löblich: Dabei wurde mit einigen unsinnigen Gebieten der Meteorologie aufgeräumt:

Kein Land auf der Welt ist so aktiv und so spendabel, wenn es um Wettermanipulation geht, wie China. Wie die Bewohner von Peking am Sonntag gemerkt haben, ist “gut gemeint” oft das Gegenteil von “gut”. Denn im Kampf gegen die Trockenheit gab es einen Unfall: statt Regen fiel Schnee

“Lupit” war ein Taifun, der im Moment den Norden der Philippinen trifft. Schon bei der Beschreibung von “Lupit” gibt es Probleme, denn zum Zeitpunkt dieses Blogbeitrags hat er gerade den Status eines Taifuns unterschritten und wird als Tropischer Sturm bezeichnet. Aber auch sonst ist seine Zukunft eher unsicher. Schauen wir in das sich schließende Auge…

Kaum ist unser Scienceblogs-Podcaster Thomas Wanhoff auf seiner Reise durch Australien, schon wird er Zeuge eines hier in der Intensität sehr seltenen Ereignisses: Ein kräftiger Staubsturm hat den Himmel von Sydney in Gelbtöne gefärbt, während die Sicht mehr als schlecht war. Wie ist dieser entstanden?

Im Südwesten der USA treten die Flüsse über die Ufer. Grund dafür ist ein Tief, das dort förmlich wie festgekrallt hängt.

Am Dienstag wurde es von den Presseagenturen gemeldet: ein “schwerer Sturm” hat in Argentinien und Brasilien mindestens 17 Menschen getötet. Spekuliert wird darüber, ob es sich um einen Tornado gehandelt hat. Die AFP schreibt von einem “Tornado-ähnlichen Sturm” (was immer das sein soll), der über unglaubliche 40 km gezogen sein soll. Wie wahrscheinlich ist das?

Langfristprognosen gehören ja derzeit immer noch zu etwas, das man als höchst experimentell bezeichnen kann. Die Trefferquoten hielten sich bis dato sehr in Grenzen. Jetzt wurde ein neues Langfristmodell vorgestellt, das im Herbst zumindest den Winter-Trend prognostizieren könnte – die ersten Verifikationen sehen vielversprechend aus.