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Giftige Fische mögen mich. Ich mag sie auch.

Ich bin zurück von meinem Urlaub, Nordspanien ist einschränkungsfrei zu empfehlen. Einzig der Atlantik war am Anfang mit seinen 17 Grad noch gewöhnungsbedürftig. Aber ich war im Wasser (mehrmals), und stand sogar auf einem Surfbrett (ein Mal).

Die unangenehmste Begegnung der Reise hatte ich dann auch im Meer: An einem tollen Strand in Galizien stach mich irgendwas im knietiefen Wasser in den Fuß. Der Schmerz war stechend und ausdauernd, und bevor sich meine Reisebegleitung noch weiter über meine Wehleidigkeit lustig machen konnte, bin ich zur Strandaufsicht gehumpelt.

Ich wurde in ein Behandlungszimmer geführt, mein Fuss inspiziert, und mir erklärt, ich sei soeben von einem sogenannten Skorpionsfisch gestochen worden, und es hätte mich ordentlich erwischt. Das einzige was helfe, sei den Fuß in heißes Wasser zu tunken. So heiß wie möglich und so lange wie möglich.

Ich war mir nicht sicher, ob die Therapie mit heißem Wasser tatsächlich medizinische Relevanz hatte, oder ob es sich dabei um Seemannsgarn handelte. Daher fragte ich den Rettungsschwimmer in Gummihandschuhen, der meine Füsse weiter folterte, ob es sich bei dem Toxin des Fisches um ein thermolabiles Protein handelte, dass durch die Behandlung mit heißem Wasser denaturiert würde, und so die Symptome des doch recht schmerzhaften Stichs abklängen.

– Schweigen –
Dann: “Doch, das heiße Wasser würde helfen. Je heißer desto besser”.

Ich musste noch eine weitere Woche durch Spanien kurven, bevor ich nachlesen konnte, was da eigentlich passiert ist:

Der Fisch, der mich erwischte, war ein Petermännchen (Trachinus vipera), und was er mir in die Fußsohle injizierte war ein Toxingemisch. Petermännchen besitzen charakteristische Giftdrüsen in den Stacheln der Rückenflosse und an den Stacheln auf den Kiemendeckeln. Das Toxingemisch besteht aus Serotonin (verantwortlich für den Schmerz) und einem Protein, das zum Ausstoß von Histamin führt und so verantwortlich ist für lokale Schwellungen und Rötungen.

Das Paper, aus dem diese Informationen sind stammt von 1991, und die da empfohlenen Notfallmaßnahmen erwähnen ebenfalls die Behandlung mit heißem Wasser. Serotonin ist tatsächlich sehr hitzeempfindlich. Und dass Proteine bei hohen Temperaturen denaturieren, kann jeder nachvollziehen, der schon einmal ein Spiegelei gebraten hat. Also kein Seemannsgarn.

In besagtem Paper mit dem Titel “A “scorpion fish” (Trachinus vipera) sting: fishermen’s hazard.” ist beschrieben, dass ein Opfer versucht hat, sich den betroffenen Finger zu amputieren, um die Schmerzen zu beenden.

Ganz so drastisch war meine Reaktion nicht, ich sann eher auf Rache:

Paella mit Petermännchen

Zutaten für 4 Personen:
Für den Fischfond:
500 g Felsenfische, bevorzugt Petermännchen, Suppengemüse: 1 große Zwiebel, eine Stange Lauch, drei Karotten, etwas Stangensellerie, Salz

Für den Paellasud:
1 große Zwiebel,1 rote Paprika, 2 Tomaten, Safran, Tentakel von 2 Sepias

Für die Paella:
300 g Paellareis (ähnlich dem deutschen Milchreis), 2 Sepias, 12 Miesmuscheln, 12 Gambas, Zitronen, Petersilie

Zubereitung:

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Aus dem Suppengemüse und den Felsenfischen (siehe Foto links) einen Fischfond herstellen. Etwa eine Stunde einkochen lassen (Gift vom Petermännchen wird ja durch Hitze zerstört). Fischfond durch ein stabiles Sieb passieren.

Zwiebel, Paprika und Tomaten sehr fein würfeln und zusammen mit Safran und den Tentakeln der Sepia zu einem konzentrierten Sud einkochen. Den Reis in einer Pfanne ohne Plastikgriff in Olivenöl anschwitzen und mit dem Fischfond und dem Sud ablöschen.
Sepias reinigen, häuten, in mundgerechte Stücke schneiden und zu dem Reis geben.

Pfanne mit Miesmuscheln garnieren und für 20 Minuten im Ofen bei 180 °C garen.
Gambas zwischen die Muscheln drapieren, eventuell mit Fischfond aufgießen und für 5 Minuten in der Nachwärme fertig garen. Zitrone in feine Scheiben schneiden und die Pfanne garnieren, mit Zitronensaft abschmecken und servieren.

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Kommentare (66)

  1. #1 Chris
    14. August 2008

    Klasse…Rache und Hunger gestillt.
    Aber hast Du das mit dem heißen Wasser dann gemacht? Hat es was gebracht?

  2. #2 Tobias
    14. August 2008

    Hi Chris,
    ja, ich durfte meinen Fuss bis zur Schmerzgrenze eine viertel Stunde lang in einer Wanne mit heissem Wasser baden. Später hat der Rettungsschwimmer mir noch mit ner Nadel die Fusssohle aufgestochen, und versucht, Gift raus zu drücken (Ich sags ja: Gefoltert). Ob das geholfen hat weiss ich ebenso wenig, wie das Baden in heissem Wasser.

    Ich war am nächsten Tag übrigens wieder am gleichen Strand, und wieder wurde ich schon beim reingehen ins Meer (diesmal mit Surfbrett) von so einem Vieh gestochen. Auf Druck schmerzen heute, zwei Wochen später, immer noch beide Stiche.

    Der Rettungsschwimmer, der mich behandelte meinte, Surflehrer, die dort jeden Tag ins Wasser gingen, würden über eine Saison im Schnitt 6 Stiche davon tragen.

    Ich eben zwei in 24 Stunden. Aber ich habe meine erste Welle gestanden!

  3. #3 Fischer
    14. August 2008

    Das ist die Rache der Natur am Biologen… :-p Das Rezept muss ich gleich mal ausprobieren.

  4. #4 Olli F.
    14. August 2008

    Hallo Tobias,

    das “Vergnügen” hatte ich im letzten Jahr am Playa Migjorn auf Formentera. Tierische Schmerzen, Stich direkt in den Zehenansatz. Das heiße Wasser half, und seither gehe ich da nur noch mit den Füßlingen meiner Flossen rein. Eine solche Erfahrung reicht definitiv.
    Danke für das Rezept – wird ausprobiert.

    Grüße,
    Ein Leidensgenosse ;o)

  5. #5 Chris
    14. August 2008

    @Lars:
    Und der Kater am Morgen ist die Rache der Natur am Chemiker?

  6. #6 Fischer
    15. August 2008

    Echte Chemiker tragen ihren Kater mit stolz (“Wir haben für alles eine Lösung… eine alkoholische Lösung)

  7. #7 fee
    15. August 2008

    Gute Geschichte, echt was zum Lachen und eigentlich können wir uns ja wirklich glücklich schätzen hier in Europa, wenn dies das giftigste Tier ist. Den Australiern würde sowas wahrscheinlich nur ein müdesLächeln abringen (nicht das ich hier deine Schmerzen kleinreden möchte)!
    Grüsse und gute Besserung
    Fee

  8. #8 Janet
    29. August 2008

    Hallo zusammen,
    also ich wurde heute genau vor 2 Wochen von einem Petermännchen in den Daum gestochen. Habe immer noch tierische Schmerzen, und am Montag wurde dann beim Chirugen mein Daum aufgeschnitten. Jetzt habe ich ein großes Loch im Daumen, und eine Gipsschiene, weil ich mein Daum nicht bewegen darf. Ich kann den Daumen immer noch nicht bewegen, und er ist immer noch sehr dick und blau.

  9. #9 Tobias
    29. August 2008

    Hallo Janet,
    mein Beileid! Das hört sich nach einem Stich vom Grossen Petermännchen an (Trachinus draco). An welcher Küste hats dich denn erwischt?
    Bei mir mir wars eher das standard Petermännchen (Trachinus vipera). Inzwischen kann ich wieder normal gehen, die Einstichstellen am Fuss sieht man immer noch.
    Gute Besserung
    Tobias

  10. #10 Janet
    29. August 2008

    Hi Tobias,
    das war in Dänemark. Mein Problem war das wir mit dem Segelboot unterwegs waren, und ich dann erst 3 Tage später beim Arzt war.
    Wie lange ist es bei dir her????
    ich habe mein Arzt heute schon gefragt ob das jemals mal wieder besser wird.
    Vielen Dank Janet

  11. #11 Tobias
    29. August 2008

    Hi Janet,
    vier Wochen etwa ist das jetzt her bei mir. Hast du versucht, deinen Daumen in heissem Wasser zu baden und so das Gift zu zerstören? Hoffe es war erst gegen Ende deines Urlaubs, und du musstest ihn nicht deshalb vorzeitig abbrechen.

  12. #12 Ulli
    31. August 2008

    Hallo Tobias,

    prima Rezept. Ich bin vor 10 Tagen in Norwegen beim Angeln vom Petermännchen erwischt worden. Voll in den Daumen, tierische Schmerzen und dann gleich ins Krankenhaus. Dort bekam ich einen Eimer heißes Wasser. Der Schmerz war echt wahnsinnig und hat nach ca. 4 Stunden nachgelassen. Gott sei dank war nichts groß geschwollen. Ich hatte das Petermännchen auch gleich als solches identifiziert und die blutende Wunde regelrecht ausgedrückt und ausgesaugt, vielleicht hat das ja geholfen, dass nicht die ganze Hand angeschwollen war.

    Nun bin ich heute morgen (nach 10 Tagen) vor Schmerzen aufgewacht und habe daher nochmal gegoogelt, ob es normal ist, dass der Einstich so lange schmerzt und irgendwie nicht abheilen will. Hat mich aber jetzt ein wenig beruhigt, scheint ja allen so zu gehen.

    Meine Rache war ein wenig profaner. Das Ergebnis für den Fisch aber das gleiche.

    Gruß Ulli

  13. #13 Janet
    1. September 2008

    Hallo Tobias,
    es war gott sei dank am letzten Urlaubstag. Leider wusste ich das mit dem heißen Wasser nicht, deswegen habe ich genau das falsche gemacht und mein Daum gekühlt.
    Ich habe dann auch erst zu hause per Internet erfahren das es ein Petermännchen war.

  14. #14 Janet
    1. September 2008

    Hallo Ulli,
    bei mir ist es auch besser geworden, aber dann nach 10 Tagen bin ich nachts vor Schmerzen aufgewacht, und dann morgens gleich wieder zum Arzt. Ja und dann wurde mir wie schon geschrieben der Daumen aufgeschnitten. Ich hoffe das es bei dir nicht so weit kommt, das ist echt die Hölle.
    Gruß Janet

  15. #15 Ali
    20. Oktober 2008

    Hallo alle zusammen,

    Petermännchen gibt es auch im Schwarzen Meer. Ich habe vor dem Baden immer die Lage sondiert, ob so ein Vieh sich im Sand verbuddelt hat. Die sind nämlich so gerissen. dass man den Rücken (mit dem giftigen Stachel) nur andeutungsweise sieht. Meine bulgarischen Freunde haben mich vor jedem Strandgang aufmerksam gemacht. Die Bulgaren bezeichnen das Petermännchen übrigens als “Morski Drakon”, was im Deutschen “Meeresdrachen” heißt.
    Also ein Hinweis für alle Bulgarienbesucher am Strand: Auch dort lauern Sriche und Schmerzen.
    Gruß Ali

  16. #16 Frank
    28. November 2008

    Moin,
    Ihr habt alle mein tiefstes Mitgefühl. Mein Stich ist jetzt 6 Monate her und ich habe sporadisch immer noch Schmerzen. Schaut mal auf

    http://www.petersen.de/petermaennchen/

    da habe ich im Zorn ein bischen was darüber geschrieben.

    Gruß,

    Frank

  17. #17 Tobias
    29. November 2008

    Frank,
    auch du hast mein Mitgefühl! Ich sehe, wir haben beide den Weg des Internet gewählt, um unser Trauma zu verarbeiten. Wir sollten vielleicht eine offizielle Selbsthilfegruppe ins Leben rufen.
    Gruß
    Tobias

  18. #18 johanna
    30. Dezember 2008

    …auch mich hat vor ein paar jahren in nettuno(italien) so ein fieses ding erwischt…dachte erst ich wäre in ne glasscherbe oder ähnliches getreten, aber unter dem fuß war nur ein kleiner blutender einstich zu sehen…erst als ich aus dem wasser rausging bemerkte ich, dass mein fuss richtig anschwoll…danach hatte ich schmerzen, als bekäme ich ein kind im fuß…habe fast geschrien…die guards des strandes meinten, es käme häufig vor, wäre nicht schlimm, schmierten mir mit einem ammoniak stift auf der wunde rum und rieten vom krankenhaus ab…und tatsächlich…nach ein zwei stunden ließ der schmerz nach…am abend war ich dann sogar wieder bowlen…
    ein/zwei tage später ging der spaß -zum glück schon auf dem heimweg- dann aber erst richtig los…der fuß schwoll megamäßig an, war heiß und ich fühlte mich krank…zurück in deutschland erklärte mir der ärztliche notdienst(es war sonntag), es sei nicht weiter tragisch und verschrieb mir nur eine zugsalbe…leider war mein befinden am nächsten tag nicht besser und ich machte mich auf zum hausarzt, der mich gleich an einen chirurgen überwies und schon meinte, dass die sache nicht gut aussieht…beim chirurgen angekommen stellte dieser mich vor die wahl: entweder sofort ins krankenhaus und op in vollnarkose oder die sache in seiner praxis bei örtlicher beteubung erledigen…letzteres wäre aber nicht ohne, da das entzündete fleisch trotz beteubung schmerzen werde, aber schließlich wäre ich ja eine frau und könnte den schmerz sicher aushalten…habe mich dann auch für möglichkeit zwei entschieden -krankenhaus wäre meiner meinung nach zu viel aufwand gewesen- woraufhin er erstmal seine assistentin dazurief, die mein bein fixieren sollte…das war auch nötig, ich habe laut geschrien…möchte nicht wissen, was die patienten im wartezimmer gedacht haben;) naja, nachdem die wunde bzw. das entzündete fleisch rausgeschnitten war, bekam ich antibiotika verschrieben, nen dicken verband um den fuß, ein paar krücken und die anweisung meinen fuß mindestens eine woche nicht zu belasten und möglichst hoch zu lagern…heute findet man die narbe unter dem fuß kaum noch…
    denke es wird sicherlich nicht immer so ausgehen, aber grade beim stich eines petermännchens sind sekundärentzündungen wohl nicht selten…von daher würd ich das nächste mal lieber direkt ins krankenhaus und den einstich ordentlich desinfizieren lassen…
    rausgefunden was das genau für ein fisch war, haben ich und mein hausarzt das übrigens erst gemeinsam im internet=)
    von einer biene bin ich übrigens noch nie gestochen worden;)
    …und das mit dem essen werde ich jetzt auch mal probieren, soll ja echt lecker sein der böse fisch…
    GUTEN HUNGER=)

  19. #19 johanna
    30. Dezember 2008

    …ich nochmal…denke das jeder anders auf einen stich reagiert und das viele faktoren eine rolle spielen…einstichstelle, vorallem aber auch art des petermännchens, giftmenge etc. etc.
    die dinger in nettuno sind wohl eher weniger gefährlich…bei dem anblick meines fußes meinten die lifeguards schon, mich hätte wohl ein dicker, fetter papafisch erwischt…die schwellung war auch heftig -habe irgendwo auch noch ein foto=)- aber erstmal alles recht schnell wieder vorbei…kein vergleich zu franks bildern!!!
    die schmerzen waren übrigens nicht weniger schlimm, als die von meinem akuten blinddarm…und die habe ich mir sagen lassen, wären nicht viel weniger schlimm, als die schmerzen bei einer entbindung…also lag ich mit meinem vergleich damals am strand -ich bekäme ein kind im fuß- gar nicht so verkehrt…
    naja, musste das hier alles mal loswerden um auch mein traumatisches erlebnis -selbst jahre später- nochmal zu verarbeiten=)

  20. #20 friedrun
    26. Februar 2009

    wunderbar beschrieben von johanna.der erste gedanke war:fuß abschneiden! auch ich habe in diesem urlaub auf fuerte bekanntschaft mit rachsüchtigem petermännchen gemacht.ich bin schon des öfteren von jemandem getreten worden, aber so gemein hab ich mich nicht benommen! 10 tage sind vorbei, der gestochene zeh mit daran hängendem fuß sind zwar nicht mehr geschwollen aber noch immer irgendwie taub und druckempfindlich. beim arzt war ich nicht und von hitzebehandlung wußte ich ebenso wenig wie von der existenz dieses hinterlistigen fieslings. sollte ein betroffene(r) spätfolgen bei nichtbehandlung durch einen arzt erfahren haben, wäre ich äußerst dankbar um mittteilung. allen leidensgenossen wünsche ich gute besserung.

  21. #21 Dirk
    20. April 2009

    Hatte solch eine schmerzhafte Begegnung in diesem Jahr 09 am Strand von Pattaya (Thailand). Durch Dummheit, wollte ich einen noch lebenden Fisch vom Strand zurueck ins Wasser befoerdern, dabei erhielte ich einen schmerzhaften Stich in meinen rechten Zeigefinger, sowass hatte ich noch nicht erlebt. Die kleine Wunde blutete recht kraeftig und ich versuchte soviel Blut wie moeglich herauszudruecken. Als der hoellische Schmerz langsam in der rechten Arm zog beeilte ich mich einen Arzt aufzusuchen. Der gab mir Schmerztabletten und Antibiotika, und versprach, dass der Schmerz nach 5 Stunden aufhoeren wuerde. Sollte der Schmerz unertraeglich werden, wuerde er mir eine Spritze direkt in den Finger geben. Aber nur dann! Tatsaechlich hoerte der Schmerz nach 5 Stunden auf, aber in der Zwischenzeit zog der Schmerz sich bis in die Armbeuge und die die ganze Hand schuettelte sich vor Schmerz. Am naechsten Tag schilderte ich diesen Fall einem befreundetem thailaendischen Fischer, der mir sofort empfahl , den Finger dass naechste Mal in so heiss wie moegliches Wasser zu halten. Na, ich werde wohl so schnell nicht wieder in Versuchung kommen, unbekannte Fische anzufassen. Leider weiss ich bis heute nicht, wass es fuer ein Fisch war, da ich der thailaendischen Sprache nicht maechtig bin. Wird es ein Catfish gewesen sein?

  22. #22 Jonny 5
    30. Mai 2009

    Hallo!

    Ich hatte vor 8 Jahren in Kroatien/Omis (nahe Split) mit so einem Untier eine Begegnung.

    Kamen gerade von einer ermüdenden 12-stündigen Nachtfahrt am Campingplatz an. Vor dem Nickerchen sollte noch ein kleiner Badegang erfolgen, da passierte es. Dachte auch erst, es würde eine Scherbe oder ähnliches sein.

    Wegen der Müdigkeit, bin ich erst fast ohnmächtig geworden von dem Schmerz. Kam dann aber auf der Krankenstation wieder voll zu mir, als mein Fuß abgesotten wurde.

    Da saß ich noch einige Stunden am Campingplatz mit Wasserkocher und Schäffel zur Verwunderung manch anderen Badegastes. Am Abend war es vorüber und es kam auch nicht wieder.

    Viele Grüße an alle Leidensgenossen. Hervorragendes Rezept.

  23. #23 Philipp
    31. Mai 2009

    Hallo zusammen,

    hatte letzte Woche das zweifelhafte Vergnügen… Habe das mir bis dahin unbekannte Petermännchen in Kroatien mit der Angel herausgeholt. Beim Lösen des Hakens hat’s mich’s dann erwischt… Das Fiech war ca. 40 cm lang… Es hat höllisch geschmerzt… Ein Einheimischer hat dann zuerst die Galle aus dem Fisch geholt und auf der Wunde verrieben, um das Gift zu ziehen. Das war aber schon mindestens eine halbe Stunde nach dem Stich. Danach habe ich den Finger dann noch ca. zwei Stunden lang nahezu abgekocht… Hat auch übel weh getan, war aber mal ein anderer Schmerz. Nach ca. vier Stunden war der Schmerz dann nahezu verschwunden. Ich habe mich dann aber dennoch dazu überreden lassen, ins Krankenhaus zu gehen, wo ich dann noch zwei Spritzen bekommen haben. Am nächsten Mittag war ich nahezu komplett schwerzfrei… Nach einigen Tagen spüre fählt sich die Einstichstelle und darum herum noch immer taub an und die Schwellung ist auch noch immer nicht komplett zurückgegangen. Aber das wird noch. Dummerweise habe ich den Fisch aus Wut weggeworfen und nicht aufgegessen. Das mache ich dann das nächste Mal… Liebe Grüße, Philipp

  24. #24 Holger Haack
    29. Juni 2009

    Die Gemeinheit in Fischform ! War (45) schon mindestens 35mal am Lido de Jesolo und kannte das Petermännchen nicht. Am zweiten Tag den 23.Mai 09 war ich am letzten Strandabschnitt am Leuchtturm im ca. 1,7m tiefen Wasser als ich seitlich in den großen Zeh gestochen wurde.- Dachte auch als erstes an Glasscherbe – sah allerdings beim Raushumpeln den stark blutenden Einstich an der Seite meines Zehens. Mein Sohn Häcki lachte noch! Daraufhin bekam ich höllische Schmerzen,die sich nur schwer unterdrücken ließen (damit meine Frau keine Panik griegt!–war unterwegs mit Frau ohne Führerschein Tochter(17) Sohn (12) Dobermann u. Dobermann-Rottweilermix und meinem angestochenen Zeh (so alt wie ich). Fuhr dann zurück nach Casavio wo mir eine Krankenschwester ebenfalls so warm wie mögliches Wasser empfahl und mich ohne weitere Beachtung vor geschlossener Türe stehen ließ weil der Arzt nicht da war(12 Uhr). Also ab zur nächsten Pizzeria u. dort zwei Pizzen,zwei Eisbecher u. ein warmes Fußbad in altem Eiskübel für Papa bestellt. Nach ca. 3,5 Std ließ der Schmerz nach. Der ganze Fuß war angeschwollen als wäre er gebrochen.Der Schmerz wanderte , sodaß es sich manchmal anfühlte als ob der Stich an anderer Stelle wäre. Sehr Druckempfindlich auch nach 3Wochen. Zehe hat sich bis heute mehrmals gehäutet!! Hatte lange den Verdacht,daß noch ein Stück Stachel drinsteckt,was ich jetzt nichtmehr glaube und heute am 29.06.sagen kann daß ich fast Beschwerdefrei bin.—Also,wenn auch teilweise lustig geschrieben–sehr langwierige Sache und absolut Schmerzhaft. Ca. 2cm neben dem Einstich hatte sich noch eine Stecknadelkopf-große Blase gebildet,ander hatte ich nichts gemacht. Nachgelesen: Eiweißhaltiges Gift——heißes Wasser hilft , das stimmt. Natürlich nur so heiß wie man`s verträgt und so lange wie möglich. Gruß an alle Leidensgenossen Euer HOLGI

  25. #25 Uschi Kurmann
    6. Juli 2009

    Leider hatte ich auch Kontakt mit dem Petermännchen.
    Wo:? In Griechenland in Kyllini. Meine Surflehrer und Lehrerinnen reagierten super.
    Sebastian, Marcel und Esther. DANKE
    Sofort heisses Meerwasser machen. Musste leider Zuhause, letzten Freitag doch noch in den Operationsaal. Es wurden mir 3 Petermännchen- Stachel entfernt.
    Jetzt gehts mir besser.
    Eines weis ich ganz sicher.! Ich gehe nie mehr ohne Wasserschuhe oder Surfschuhe
    ins Meer.
    Gruss
    Uschi Kurmann

  26. #26 Doris Nixel
    22. Juli 2009

    Mein 6-jähriger Sohn hatte vor zwei Wochen im Bretagneurlaub das Vergnügen, die Bekanntschaft eines Petermännchens zu machen. Geholfen hat uns ein Bretone, der im Kofferraum seines Autos wohl immer ein Fläschen Ammoniak für solche Fälle bereithält: ein Schuß Ammoniak in eine Schüssel geben, mit etwas Wasser verdünnen und den gestochenen Fuß darin baden – solange, bis der Schmerz nachlässt. Bei meinem Sohn war das schon nach 15 Minuten. Noch einmal 15 Minuten später war er wieder im Wasser beim Wellenreiten – diesmal mit Schuhen!

  27. #27 Philipp
    26. Juli 2009

    man so einen fisch hab ich letztes jahr auf kreta gefangn
    mit nem fischernetz
    in bauchtiefem wasser
    der fisch kam mir sau merkwürdig vor als ich ihn sah
    (fraß an einem toten seeigel)also hab ich in mit dem netz gefangn
    un der war richtig agressiv
    so dass ich mich nich getraut hab das netz zu zupacken
    habs ganz bis zum strand geschliffen
    ganz schön agressives Tier !!

  28. #28 Liliane
    14. August 2009

    Super, die Idee mit der Selbshilfegruppe, bin dabei ;-D
    Ich kam letzten Sonntag dran, an einem wunderschönen wilden Strand in der Bretagne, nahe bei Paimpol. Dort war ich für 3 Tage am Festival der Chants Marins des Mers du Monde. Als ich dann von dem Viech gestochen wurde, dachte ich, adieu Konzerte, tanzen, im Städtchen und im Hafen rumschlendern, alles vorbei ! Ich dachte sowieso, ich würde überhaupt nie mehr auf meinen Fuss stehen können, der Schmerz war während ungefähr einer Stunde lang unmenschlich. Und wie fast alle von euch, hatte ich keine Ahnung was eigentlich passiert war.
    Ich bin jetzt schon ein bisschen stolz, dass bisher noch niemand das Rezept gegeben hat, welches ich von französische Touristen bekommen habe: Pipi auf den Stich ! Ist schön warm und desinfiziert auch gleich noch, wurde dann auch von einem Apotheker bestätigt! Und ich habe dann auch wirklich am Abend nur noch so wenig gespürt von dem Stich, dass ein kleines Tänzchen schon drinlag !
    Jetzt ist das eine Woche her, und bis jetzt habe ich keine Folgen – bin wohl schon ein Glückskind !
    Guten Mut allen, die noch leiden, und lassen wir uns die Freude am Meer nicht von einem sooo kleinen Fisch vermiesen !

  29. #29 rine
    3. September 2009

    Hallo!

    Ich bin grad auf der Suche nach einer Erklärung für meinen angeschwollenen Knöchel…

    Wenn ich in so ein Petermännchen getreten wäre, dann hätte ich das doch wohl gemerkt, auch wenn es mich nur gestreift hätte, oder durch meine dicke Hornhaut nicht durchgekommen wäre, oder?

    Seit gestern morgen ist er nämlich geschwollen, der Knöchel und tut auch schon echt weh… Vor 4 Tagen war ich an einem Strand in Portugal joggen und dachte vielleicht hätte ich damit meinen Fuß überbelastet, weil der Sand natürlich ein anstrengender Untergrund war… Aber jetzt hat mir grad ein Bekannter von diesem “Petermännchen” erzählt… und so hab ich diese Seite gefunden…

    Also, ich sehe aber keinen Einstich an meinem Fuß… nur eine dicke Schwellung und Rötung… Und dieses dramatische Erlebnis mit den Schmerzen hatte ich auch einfach gar nicht…zwischen der Schwellung und meinen Strandbesuch liegt auch immerhin ein Tag…

    Vielleicht weiß ja jemand Bescheid ob dieser Fisch dennoch schuld sein kann… ?
    Wenn ja dann bin ich durchaus auch dafür: Esst ihn auf.

    Liebe Grüße, Rine

  30. #30 Sebastian
    3. September 2009

    Ihr Armen! Hatte wohl echtes Glück. Bin dem Tierchen beim Schnorcheln am Grund wohl zu nahe gekommen (war so neugierig). Plötzlich greift der Knabe an und erwischt mich am Arm. Resultat: Schürfwunde!
    Später am Schiff ist eine Zehe meines linken Fußes blau geworden und hat leicht geschmerzt. Keine Ahnung wie das passiert ist (ich schwamm ja Kopf voran). Habe erst gedacht ich hätte mir den Fuß irgendwo angeschlagen aber nichts bemerkt. Vielleicht hat er mich aber am Fuß auch erwischt. Als er auf mich zu geschossen kam hab ich nur panisch gezappelt in 2 m Tiefe. Jetzt nach einer Woche ist die Schwellung an der Zehe fast weg.
    Aus der Schürfwunde hatte ich insinktiv gleich das Blut rausgepresst. Vielleicht hat mir das vieles erspart.

    Hey, seht es doch mal positv. Euer erster Fisch-Anfgriff. Besser als ein Hai oder? 😉

  31. #31 Barbara Widera
    22. Oktober 2009

    Bin jetzt in Griechenland auf Kos und habe heute ein Petermännchen im Wasser gesehen, der ganz harmlos aussah. Nach euren Beschreibungen habe ich jetzt Angst und gehe nur noch mit Badeschuhen ins Wasser.
    Barbara

  32. #32 Sommerfrischler
    24. Mai 2010

    Bin seit gestern aus Malle, Bucht von alcúdia, zurueck. Hab dort mit meinem 2-jaehrigen Sohn im ca knoecheltiefen Wasser geplanscht und hab dabei so einen etwa 10 cm langen Kerl entdeckt. Erst durch diese Internetrecherche nach dem Fisch wird mir klar, dass wir ordentliches Glueck hatten, nicht mit ihm aneinander zu geraten. Nicht auszumalen, wie es meinem Kleinen nach einem Stich ergangen waere! Euch anderen, die Ihr weniger Glueck hattet, eine gute Besserung!

  33. #33 Nicole
    28. Juli 2010

    Hallo Tobias,
    wir waren auf Sardinien vor einer Woche, als so ein Petermännchen meine Tochter (5) in den Fuß gestochen hat. Ich hab sie noch nie so brüllen gehört. Das mit dem heißen Wasser hat aber funktioniert, danach war Ruhe. Das Paellarezept wird sie aber sicher nicht probieren, sie steht nicht so auf Fisch, ausgenommen die rechteckige Form 😉 LG Nicole und family

  34. #34 Heidi Flemming
    28. September 2010

    Hallo Petermännchenfeinde,
    möchte bei der Selbsthilfegruppe mitmachen. Ich wurde vor 5 Tagen am Lido von Venedig in ca. 120 cm hohem Wasser beim Wellenhüpfen von einem Pertermännchen erwischt. Zuerst dachte ich auch, daß ich auf eine Muschel gesprungen war. Als ich aus dem Wasser kam begann mein Zeh stark zu schmerzen und zu kribbeln. Ich raffte alle meine Sachen zusammen und lief ins Hotel. Habe erstmal den Fuß gekühlt – im Wasser war es nicht ganz so schlimm – er wurde allerdings immer dicker und röter. An der Rezeption wußte niemand etwas von stechenden Fischen ( Excelsior). Ich bekam Angst und wußte nicht, ob es schlimmer werden würde, wenn ich nichts mache – der Schmerz war wirklich höllisch. Ließ mich von einer Taxe zum Krankenhaus fahren. Frau in weißem Kittel meinte “ist nicht schlimm, nur very painful” ich solle Kortison drauf machen.
    Ich habe dann bei meiner Schwester in Deutschland angerufen und sie gebeten zu googeln. Kurze Zeit später wußte ich: Name Petermännchen – heißes Wasser – und ich solle Fenestiltabletten kaufen (Histaminreaktion). Der Weg vom Krankenhaus zum Hotel zurück – diesmal zu Fuß, ohne Taxe – tat meinem Fuß gut.
    Also habe ich die Kortisonsalbe meiner Bekannten genommen, habe heißes Wasser angewandt und diese Tabletten genommen. Nach 12 Stunden Schlaf war kaum noch etwas zu spüren. Auch danach passierte nichts mehr. Ein wenig dicker ist der Zeh heute noch und empfindlich. Wenn ich so Eure Berichte lese habe ich Glück gehabt. Nie wieder ohne Badeschuhe!!!

  35. #35 Schott,Gerd
    19. Oktober 2010

    Auch mich hatte es dieses Jahr erwischt.Ob es das Pertmännchen war ist noch unklar.Der Stich verlief oberhalb der Taucherbrille und hinterließ drei Einstiche mit einer Narbe, die 4 Wochen mit Schwellungen anhielt.Den Kopf konnte ich nicht ins heiße Wasser halten,zum Glück hatte ich auch keine große Schmerzenm.Ich bin dort
    am Atlantik bei Bayonne schon 28 Jahre und nur 2 mal gestochen worden.Diesmal
    lagen alle 8o m 2 Portugisische Galeeren am Strand .(Mitte August.)Ich weiß bis jetzt
    nicht wer da gestochen hat,zumal ich die Fische dort kenn,aber nicht in der Brandung
    beim Tauchen.So vorsicht an alle..

  36. #36 Danner, Manfred
    2. Mai 2011

    Hallo Petermännchenfeinde,
    möchte gerne bei der Selbsthilfegruppe mitmachen. Ich wurde vor 12 Jahren in Griechenland vom einem nicht mal 30 cm großen Petermännchen in die Hand gestochen. Krankenhausaufenthalt, Infusionen u.s.w waren die Folge.
    Die besagte Hand ist bis heute noch geschwollen. Kennt jemand ein Rezept gegen die Schwellung ?

  37. #37 Jesolo Hotels
    1. August 2011

    Ich wette, dass Schüssel sehr gut, nachdem er von einer dieser Fische geschädigt Geschmack.

  38. #38 Bernhart Kluck
    23. August 2011

    Als ich letzten Sommer in Südfrankreich in einem Surfcamp am Atlantik war wurden die Leute auch reihenweise gestochen. Die Surflehrer, alles Australier, haben sich sofort eine Zigarette angezündet. Die Wurde dann abwechselnd geraucht und so nah wie möglich an die Einstichstelle gehalten. Die meisten gestochenen haben da ziemlich gejammert sind aber am nächsten Tag schon wieder normal gelaufen…

  39. #39 Soso ^^
    26. August 2011

    Ich komme gerade aus meinem Urlaub in der Türkei. Ich wurde auch gestochen, sogar 4 mal in den rechten Arm. Ich war tauchen und als ich Luft holen wollte, kam etwas auf mich zugeschwommen. (Wie sich später herausstellte ein Petermännchen) Es hat mich heftig attackiert, und niemand wusste was das für ein Fisch war, bis wir es im Internet nachgelesen hatten. Tja, und wir kannten das mit dem heißen Wasser vorher noch nicht und ich erlitt eine Woche lang höllische Schmerzen. Mein Arm war ein Berg für sich und ich bin auch erst 14 D; … Als ich mich dann endlich von dem Schock erholt hatte, bauten sich Rachegedanken auf und ich beschloss einen Kopfgeldjäger ins Wasser zu schicken, aber das Rezept ist auch nicht schlecht xD muss ich mal probieren!
    glg, ein weiterer Leidensgenosse ;3

  40. #40 Marjane
    29. August 2011

    Trotz größter Vorsicht hat mich ein geangeltes Petermännchen doch noch erwischt.
    Obwohl ich dieses Biest wieder ins Wasser entlassen wollte, hatte ich es mir nach dem stark blutenden Stich anders überlegt.
    Selbst rasches Auspressen und Aussaugen der Wunde brachte kaum eine Wirkung.
    Höllenschmerzen sind da eher ein Hilfsausdruck, dieses Tier zählt ja zu den giftigsten und gefährlichsten europäischen Gifttieren. Überempfindlichkeit bestand zwar keine, die Histaminausschüttung verursacht aber einen sehr schmerzhaften brennenden Schmerz. Schwellungen, die sehr lange anhalten können, sind aber nicht eingetreten.
    Leider hat es ungefähr 2 Stunden gedauert, bis heißes Wasser verfügbar war. So konnte sich das Gift über den ramponierten Daumen im Arm rasch ausbreiten.
    Nach dem Bad war es aber einigermaßen erträglich.

  41. #41 Liana
    12. September 2011

    Das ist das erste Mal, daß ich darüber lachen kann- die RACHE!!!
    Auch hier in Italien gibt es sie leider diese “pesce rana”, wie sie hier heißen und einer hat mich am Reitag erwischt gehabt. Nachdem ich nicht wußte, was mit mir geschah und mekrte, daß es immer schlimmer wurde mit den Schmerzen, hatte mir Bademeister gesagt, daß würde eine halbe Stunde (fast) unerträgliche Schmerzen bedeuten und ist mit mir auf dem (knall)-heißen Sand entlang gehumpelt und auf Rat von anderen Badegästen kam dann die Heißwasserversion auf. Es ist war, nach einer halben Stunde war der Schmezr vorbei, die Zehen (wo der Stich war) allerdings anesthesiert und der Fauß schwoll ziemlich an. Weiterhin wurden mir heiße Fußbäder mit Salz empfohlen (alles brav befolgt) und heute, nach vier Tagen ist zwar der Fuß wieder abgeschwollen und meine Zehen lebendig, aber den Impakt des Stichs merke ich noch immer ziemlich. So ein Blödsinn, bin durch viele tropische Länder ungeschoren gereist und hier, in Italien, wo ich momentan zu Hause bin, muß so etwas passieren…..

  42. #42 Roswitha Dölves
    9. April 2012

    holla ihr petermännchen geschädigte, ich bin im august 011 in norwegen beim angeln an dieses biest geraten , habe beim fisch abmachen von der angel , dermaßen eine gesengt bekommen , ich kann euch sagen ich dachte mir hat jemand die hand abgeschnitten. der ganze arm war geschwollen und ich habe natürlich das falsche gemacht, da wir ja auf offner see waren , habe ich den finger und die hand gekühlt mit meerwasser. hat jedenfalls ganz schön wehgetan und den rest des urlaubs konnte ich nicht mehr angeln. in deutschland bin ich zum arzt gegangen da die schwellung nicht zurück ging. am 10.04.2012 gehe ich zur op mit meinem zeigefinger, da sich scheinbar ein stachel verkapselt hat und ich einen zeigefinger habe wie die hexe babajaga. kann den finger auch nicht richtig bewegen, es ist so als ob eine bremse im gelenk ist. morgen wird der spuk hoffentlich vorbei sein. ja, man kann es eigentlich nicht so richtig fassen, was so ein hübscher fisch einen doch antuen kann. liebe grüsse von roswitha

  43. #43 WeiterGen
    9. April 2012

    Gute Besserung, Roswitha!
    Schick mir doch ein Foto von deinem beschädigten Finger (Kommentar@weitergen.de), dann binde ich es oben in den Blogpost noch ein.
    Trotzdem frohe Ostern

  44. #44 Roswitha Dölves
    9. April 2012

    kan ich leider nicht da, ich ich eine uraltcomputer habe, kann dir nur soviel dazu sagen , das es sich anfassen tut wie knörpel oder zu hart gewordene gelatine. morgen bin ich schlauer was da drin ist . ich halte dich auf dem laufenden,. liebe grüsse roswitha

  45. #45 Roswitha Dölves
    9. April 2012

    kan ich leider nicht da, ich ich eine uraltcomputer habe, kann dir nur soviel dazu sagen , das es sich anfassen tut wie knörpel oder zu hart gewordene gelatine. morgen bin ich schlauer was da drin ist . ich halte dich auf dem laufenden,. liebe grüsse roswitha

  46. #46 Roswitha Dölves
    12. April 2012

    da ist sie wieder, petermännchen stachel ist vom chirugen entfernt worden. nach nach 8 monaten. warte noch auf das pat. ergbnis in ca 10 tagen . wunde wurde mit vier stichen zugenäht. halte dich auf dem laufenden. viele liebe grüsse von roswitha

  47. #47 Roswitha Dölves
    12. April 2012

    da ist sie wieder, petermännchen stachel ist vom chirugen entfernt worden. nach nach 8 monaten. warte noch auf das pat. ergbnis in ca 10 tagen . wunde wurde mit vier stichen zugenäht. halte dich auf dem laufenden. viele liebe grüsse von roswitha

  48. #48 hotel Jesolo
    28. Mai 2012

    Ich kann nicht glauben, wie verlockend es aussieht.

  49. #49 Di
    2. Juli 2012

    Soeben in Galizien von Peterfisch gestochen….heißes Wasser hat geholfen, angenehm is aber auch anders! Danke für das Grandiose Reszept….auch meine Rache ist süß und ich liebe Paella 😀

  50. #50 Renate
    15. August 2012

    Oje, was lese ich hier…
    Bei unseren Normandy-Touren mit dem Boot kommen wir immer in Häfen, wo die Fischer ihren Tagesfang anbieten. Dabei freue ich mich immer auf diesen besonders hübschen Fisch, den ich in Deutschland noch nie gesehen habe. Auch dieses Jahr haben wir 2 davon verspeist. Wusste nix von seiner Giftigkeit und empfinde nachträglich Glückseligkeit, nicht mit seinem Gift in Berührung gekommen zu sein.
    Schmecken tun sie wirklich gut, aber jetzt werde ich keinen mehr kaufen….;-(

  51. #51 Susanne
    29. August 2012

    Hallo Zusammen, mich hat auch vor einer Woche so ein Vieh in Fuerteventura in die Hand bzw. Finger gestochen. Da es erstmal so keiner richtig ernst genommen hab, hab ich erstmal ne 3/4h stunde höllen schmerzen ausgehalten. Leider war auch danch kein Arzt oder heisses wasser in der Nähe. Haben es dann mit erwärmen eines Feuerzeugesblättchens gefärmt, was auch den Schmerz gemildert hat. 3 Tage dann ziemlich geschwollene Hand- dann ging die Schwellung zurück. und jetzt find es wieder an sich erneut etwas anzuschwellen und dieses Betäubungsgefühlt. Irgendwie fühlt es sich an, als wäre da noch irgendwas drin. hat jemand Erfahrung, ob da noch ein Stachel oder so drin sein kann, der ggf. tatsächlich vom Arzt rausgeholt werden müsste?

  52. #52 WeiterGen
    29. August 2012

    Susanne,
    unwahrscheinlich, dass ein Teil des Stachels noch drin ist. Da du beschreibst, dass deine Schwellung und die Schmerzen wieder zunehmen, würde ich an deiner Stelle trotzdem einen Arzt aufsuchen.

  53. #53 Hoinko, Renate
    44801 Bochum
    11. Oktober 2012

    An alle Betroffenen: Soeben erhielt ich von meiner Tochter, z. Z. auf Kos, eine mail, die besagt, dass sie wohl erneut von einem Petermännchen gestochen wurde! Im Sommer 2011 passierte es zum ersten Male an der Olympischen Riviera, Griechenland, beim letzten Strandgang vor der Abreise, so dass wir nicht mehr zum Arzt gingen. Alles, was ihr beschreibt, traf und trifft auch diesmal wieder auf das Resultat des Stiches zu! Meine Tochter hatte allerdings seit langer Zeit keine Probleme mehr mit ihrem Zeh, doch heute wieder ganz plötzlich, obwohl sie Strandschuhe trug und gar nicht im Wasser war. Der Zeh verfärbte sich in allen Schattierungen und tut höllisch weh. Doch von “heißem Wasser” als Behandlung wusste sie nichts, ich auch nicht, obwohl wir bereits mehrmals mit Ärzten sprachen, die das Petermännchen noch nicht mal kannten. Auch ich wurde letzten Sommer in Griechenland von diesem “Fisch” gestochen – in den Ballen unterhalb der Zehen. Er ist noch immer leicht geschwollen und der 2. Zeh neben dem großen hat sich nach oben und zur Seite hin verformt, das alles als Resultat des Stiches. Meine Tochter und ich müssen uns nochmal ganz gründlich untersuchen lassen, denn evtl. steckt ja tatsächlich noch ein Stachel im Fuß! Ihr Betroffene seid die einzigen, die überhaupt Ahnung von Petermännchen haben, ansonsten gibt es nur “Unwissende”! Doch das kann sich bekanntlich rasch ändern! Gute Besserung euch allen!

  54. #54 Christiane
    Werne
    19. November 2012

    Hallo, bin ebenfalls vor 2 Wochen auf Fuerteventura beim Gang ins Meer von einem Petermännchen gestochen worden. Zuerst dachte ich auch, ich wäre in eine Glasscheibe getreten. Nachdem der Schmerz im Wasser aber nicht nachließ bin ich mit dem Taxi (der Fuß schwoll inzwischen an und brannte wie Teufel) zum Arzt gefahren. Dort bekam ich auch ein 40° warmes Fußbad (man hätte mir auch 100° heißes Wasser hinstellen können, da man kein Schmerzempfinden an dem betroffenen Fuß mehr hat). Anschließnd bekam ich 2 Kortisonspritzen und nach ca. 0,5 Std. ließ der Schmerz nach, obwohl der Fuß heute noch druckempfindlich ist. Würde allen raten, die mit Permännchen Kontakt haben, den Arzt aufzusuchen.

  55. #55 Daniel
    Merzig
    24. Juli 2013

    Naja dieses Drecks Vieh hat mich gestochen jetzt nach drei tagen sehe ich noch die einstiche

    Ich bin nach dem stich im knöcheltiefen Wasser direkt zu den lifeguards und die haben mir auf Französisch dann klar gemacht dass sie bei kleinen Kindern heißes Wasser in einen Bottich machen und dann die wunde dort hineinzutauchen
    Dann hat er aber gesagt dass ich min. eine Stunde im heißen Sand gehen soll.
    Dieses im Sand gehen Zeugs hat sehr gut geholfen und es tut nur noch minimal weh.

    Dennoch habe ich Angst dass sich mein Fuß entzündet und ich auch am Fuß rumgeschnippelt bekomm.

  56. #56 Daniel
    Merzig
    24. Juli 2013

    P.s. hab ganz vergessen
    wurde am rechten fuß am ballen an der seite des fußes gestox
    chen

  57. #57 Markus
    Pappenheim
    9. September 2013

    Hallo, hatte in diesem Urlaub in Kroatien beim Angeln auch das erste Mal einen Kontakt mit einen Petermännchen. Der war ca. 30cm lang. Beim Versuch ihn anzuhaken hat er mich dann mit einem Kiemendorn tief in den Ringfinger gestochen. Zu meinem Erstaunen hat der Einstich einen Tag etwas geschmerzt, danach war die Fingerkuppe etwa einen Tag etwas weißer als der Rest des Fingers und dann war’s es weg. Habe keine Schwellung und auch sonst kein Reaktion erfahren.
    Entweder war das Gift schon weg als er mich erwischt hat oder ich reagiere nicht so sehr darauf. Habe keine Schwellung und keine anderen Symptome bekommen. Das ist jetzt 3 Wochen her.
    Wir haben Ihn dann jedenfalls mit Salz, Pfeffer und Knoblauch gegrillt. Echt ein Delikatesse mit sehr bissfestem Fleisch.

  58. #58 Doro
    27. September 2013

    Hehe…….die Rache find ich super 😉 Sagmal gibts den Fisch überall in Spaniern? Wollte nämlich kommende Woche auch nach Spanien fahren und wenn es das Wetter zulässt natürlich auch ins Wasser springen. Jetzt hast du mir aber ein bissl Angst gemacht 😉

    Woher kommt eigentlich der Name? Petermännchen ist ja eigentlich ne Sage aus Schwerin!

    Liebe Grüße
    Doro

  59. #59 Tobias Maier
    27. September 2013

    Doro, ich habe keine Ahnung wo der Name her kommt, aber danke fürs Verlinken der Sage. Meine Petermänchenerfahrungen habe ich an der Nordküste gemacht. Ob die Biester an der Mittelmeerküste auch vorkommen weiß ich nicht, ich würde mir aber jedenfalls nicht den Badeurlaub von der Angst vermiesen lassen.

  60. #60 Sylvia
    16. Oktober 2013

    Oh, hört sich ja nicht besonders angenehm an. Wir mein Ehe gatte und ich sind dieses Jahr (Malle ) vor Feurquallen geflüchtet. Meinen Mann hat es gleich am ersten Tag erwischt. 2Std Schmerz aber
    nach auftragen von Salbe nicht weiter tragisch. Bis mir dann am letzten Tag im Wasser ein Vater mit Sohnemann vor einem Petermännchen warnte..hatte ich vorher noch nie gehört. Obwohl ich schon im Roten Meer mit Feuerfischen, Steinfischen und Moränen geschnorchelt habe. Aber jetzt hab ich die Info. Baden im heißem Wasser. Hoffe trotzdem keine Erfahrungung mit diesem garstigen Fisch zu haben. Da geschieht es dem Fisch nur recht das er aufgegessen wird.

  61. #61 Markus
    Erdeven, Frankreich
    18. Juli 2014

    Der ultimative Tip: sofort eine brennende Zigarette, Zigarre, oder ein entflammendes Streicholz auf die Einstichstelle halten ( es gibt auch sog. Stichheiler, die mit Erwärmung arbeiten, die aber wohl eher was für gewöhnliche Mückenstiche sind). Beim Petermännchen rate ich zum Klotzen statt zum Kleckern und würde einer Davidoff oder einer Marlboro unbedingt den Vorzug geben. Letztere dürfte am Strand wahrscheinlich auch schneller aufzutreiben sein). Die “Selbstverbrennung” kostet beim ersten Mal einige Überwindung, ist aber wesentlich effektiver als den ganzen Fuß zu erhitzen. Schnelligkeit ist in diesem Fall Alles! Ausdrücken und Aufschneiden ist Humbug, genau wie das berühmte Schlangenbiss aussaugen in Filmen. Die gleiche Methode wende ich übrigens an , wenn mich in Deutschland bei der Gartenarbeit so eine Art kleine Schwarze Fliegen sticht ( ich weiß leider immer noch nicht genau, um welche Art es sich handelt / Kriebelmücke ?) An der Einstichstelle (zumeist an den Fussfesseln) zeigt sich symptomatisch ein kleiner Bluttropfen. Um die Stichstelle schwillt das Gewebe großflächig an, verfärbt sich in Spektralfarben, verhärtet und schmerzt ca. zwei Wochen extrem. Daher bevorzuge ich inzwischen ganz eindeutig eine Brandwunde, die auch meist am nächsten Tag schon vergessen ist. Also viel Spaß und Erfolg beim ” Branding”.

  62. #62 Theresa
    6. Juni 2015

    ich wurde vor zwei Tagen auch (in Norditalien) von einem Tier am Fuß in Zehennähe gestochen, dass auf die Beschreibung passen würde, nur nicht lange so schmerzlich..! Die nicht so schlimmen Schmerzen gingen im Laufe der nächsten Stunde weg und ich trete halt nur am äußeren Fußrand auf und spüre überhaupt nichts mehr. Er ist nur angeschwollen und eine Zehe etwas blau, was mich etwas eingeschüchtert hat

  63. #63 Theresa
    6. Juni 2015

    Gibt es kleine oder Babys die nicht so giftig sind oder kann es sein, dass er mich nur leicht gestochen hat?

  64. #64 rolak
    6. Juni 2015

    Es gibt halt auch Menschen, die sind härter im Nehmen, Theresa.

  65. #65 Elisa
    Waakirchen
    8. Juli 2015

    Auf Fuerteventura, am Strand von Taralejo wurde ich beim Schwimmen in den Bauch gestochen, nicht weit vom Strand entfernt. Die starken Schmerzen ließen es nicht zu , mich nach med. Hilfe umzusehen, so blieb ich im heißen Sand auf dem Bauch liegend bis der Schmerz nach ließ. Dies dauerte Ca. 1 Stunde, dann war wieder alles ok. ohne jegliche Medikamente.

  66. #66 Herbert
    23. August 2015

    einer unserer kunden an der franz. atlantikküste wurde gerade gestochen … und empfand das als höchst unangenehm. letzte wochen hatten wir 3 vorfälle. ich selbst bin schon ca. ein dutzend mal in eines dieser mistviecher gestapft. allerdings scheinen die franz. viperqueisen weniger dramatische effekte zu haben als die obenstehenden horrorstorries! üblicherweise klingt der schlimmste schmerz nach einer halben stunde wieder ab.
    in marokko allerdings traf ich auf einen see-skorpion … das dauerte 5h und in sri lanka stieg ich auf einen verwandten, das war auch eher unangenehm. die einheimischen vor ort hatten allerdings ein tolles hausrezept, eine baumfrucht auf einem bestimmten stein zerrieben (ich weiss leider nicht, worum es sich exakt handelte).
    warmes wasser ist immer gut – aber selten verfügbar. im zweifel hilft aushalten.meist ist der schock schlimmer als der tatsächliche schmerz. ich habe mich da so langsam dran gewöhnt. und weiss, dass es irgendwann wieder aufhört. das hilft schon enorm.
    je tropischer übrigens umso giftiger.
    steinfische sollen einen killen können.