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Die Akzeptanz der Schweinegrippe-Impfung ist in Deutschland sehr gering. Dies wird durch die Berichterstattung in den Medien noch verstärkt. In den nächsten Tagen werden die bestellten Vakzine ausgeliefert und Ende Oktober wird wohl mit den Impfungen begonnen. Was ist in den zugelassenen Impfstoffen drin? Sind die Schweinegrippe-Impfstoffe gefährlich?

Von der Europäischen Arzneimittelagentur (emea) sind mittlerweile drei Impfstoffe gegen die Schweinegrippe zugelassen. Es handelt sich um Celvapan von Baxter, Focetria von Novartis und und Pandemrix von GlaxoSmithKline.

Die Bundesländer haben sich darauf geeinigt, rund 50 Millionen Dosen des Impfstoffs Pandemrix zu bestellen. Seit gestern ist bekannt, dass die Bundeswehr hingegen den Impfstoff Celvapan verwendet. Österreich hat ebenfalls Celvapan bestellt. Die WELT titelt in einem unglaublich schlechten Artikel von Elke Boderass: Deutsche Soldaten bekommen besseren Impfstoff.

Was unterscheidet die beiden Impfstoffe?

Celvapan ist ein Ganzvirusimpfstoff, er enthält also ganze, abgetötete Viren. Die Menge wird mit 7,5 μg HA Protein angegeben. Das ist irreführend, da das Virus selbstverständlich noch aus anderen Proteinen besteht, die ebenfalls antigenisch wirken können und mitgeimpft werden. Mir ist die quantitative Zusammensetzung des Virenproteoms leider nicht bekannt, es wird auf jeden Fall aber mehr als nur 7,5 μg Protein geimpft. Celvapan enthält weiter: Trometamol, ein anderes Wort für Tris (also ein Puffer), Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke und Polysorbat 80, ein nicht-ionisches Detergenz.

Pandemrix ist ein inaktivierter, adjuvantierter Spaltimpfstoff. Pro Dosis enthält er 3,75 μg Hämagglutinin (HA, ein Oberflächenprotein des Virus). Da der Impfstoff nur ein gereinigtes Antigen enthält, wird die Wirkung durch ein sogenanntes Adjuvans verstärkt. Pandemrix enthält AS03. Dieses Adjuvans besteht aus Squalen (10,69 mg), Tocopherol (Vitamin E, 11,86 mg) und Polysorbat 80 (4,86 mg). Eine Impfdosis enthält weiter als Konservierungsmittel 5 μg Thiomersal.

Studien mit dem H5N1 Virus haben laut GSK gezeigt, dass mit AS03 adjuvierte Vakzine etwa fünft mal weniger gereinigtes Antigen benötigen um eine vergleichbare Immunantwort hervorzurufen. Dadurch, dass weniger des in Hühnereiern gezüchteten Antigens verwendet wird, stehen also mehr Impfdosen zur Verfügung.

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Squalen (Abbildung oben) ist eine ungesättigte organische Verbindung, die unter Anderem auch in Olivenöl vorkommt und im menschlichen Stoffwechsel ein Zwischenprodukt bei der Synthese von Cholesterin und Vitamin D ist. Squalen kann bei Ratten mit Prädisposition Arthritis auslösen. Hierzu wurde den Labortieren 0,2-0,3 ml reines Squalen gespritzt. Das wäre so, als würde man einem 80 kg schweren Mann 80 ml des Adjuvans spritzen. Der Impfstoff Pandemrix enthält rund 12 μl Squalen. Sechseinhalbtausend mal weniger.

Thiomersal als Konservierungsmittel war in der Kritik, es enthält Quecksilber. In den USA und Europa wird mittlerweile weitestgehend auf Thiomersal in Impfstoffen verzichtet, auch wenn die WHO zu dem Ergebnis kommt, das keine Gefahr von Ethyl-Quecksilber in Impfstoffen ausgeht, Ethyl-Quecksilber wird beim Abbau von Thiomersal im Körper gebildet und ist nach rund drei Wochen nicht mehr nachweisbar.

Wer bekommt den besseren Impfstoff?

Die Soldaten und Österreicher bekommen also mehr Antigen gespritzt, verzichten aber auf ein Adjuvans. Die Deutschen haben ein hochreines Antigen und ein Adjuvans zur Verstärkung der Immunantwort im Impfstoff.

Beide Impfstoffe sind an die Schweinegrippe angepasste, zugelassene Pandemieimpfstoffe und wurden auf ihre Wirkung, ihre Verträglichkeit und ihre Nebenwirkungen untersucht. In den Veröffentlichungen zu den beiden Impfstoffen der emea steht das gleiche:

Die Ergebnisse auf Grundlage der Informationen im Zusammenhang mit dem Modell-Impfstoff (H5N1 als Antigene) sowie der vorgelegten Informationen über die Stammänderung zur Schweinegrippepandemie zeigen, dass die Vorteile beider Impfstoffe bei der Vorbeugung der Influenza im offiziell ausgerufenen H1N1-Pandemiefall gegenüber den Risiken überwiegen.

Wäre dies nicht der Fall, wäre auch keine Zulassung erteilt worden.

Da durch die akute Nachfrage an den Impfstoffen nicht alle klinischen Studien vor Zulassung abgeschlossen werden konnten, müssen die Unternehmen während des Einsatzes der Impfstoffe Informationen über die Sicherheit sammeln. Hierzu zählen Informationen über Nebenwirkungen und die Sicherheit bei älteren Menschen, Schwangeren, Patienten mit schweren Erkrankungen und Menschen mit beeinträchtigtem Immunsystem. Die Europäische Arzneimittelagentur (emea) prüft und bewertet außerdem jedes Jahr sämtliche neuen Informationen, die zu den Grippeimpfstoffen verfügbar werden.

Ein Experiment mit absehbarem Ausgang

Wenn man so will, ist eine Massenimpfung in Deutschland also ein Experiment mit bis zu 50 Millionen Teilnehmern. Jedoch keines mit ungewissem Ausgang. Nicht abschätzbar sind hingegen die Folgen einer Grippepandemie in einer ungeschützten Bevölkerung mit einem relativ unbekannten Erreger.

Es ist hingegen klar, dass Befürworter der Impfung und Warner vor der Grippe nur verlieren können. Wenn die Pandemie (hoffentlich) mild verläuft, sei es durch ausreichende Impfung der Bevölkerung oder durch einen glücklicherweise wenig virulenten Stamm, wird ihnen vorgeworfen werden, im Vorfeld Panikmache betrieben zu haben. Wenn die Grippepandemie hingegen verheerend grassiert, wird sicher der Vorwurf laut, nicht genug zur Aufklärung beigetragen zu haben.

Jede Nebenwirkung der Impfung wird registriert, verhinderte Todesfälle und nicht ausgefallene Arbeitszeit schlagen hingegen nirgendwo zu Buche.

Bild oben via flickr (cc). Kleines Bild Hauptseite via flickr (cc) Squalen-Abbildung aus Wikipedia.

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Kommentare (116)

  1. #1 Martin
    14. Oktober 2009

    Vielen Dank für diese hilfreichen Informationen! Damit relativiert sich der Hinweis einer Bekannten, die im Gesundheitssektor arbeitet und mich vor “Quecksilber im Impfstoff” warnte.

  2. #2 wolfgang
    14. Oktober 2009

    Was mir nicht ganz klar ist, warum Thiomersal im Pandemrix- da sind nur 5 µg/Dosis drin. Ich halte das nicht für ausreichend eine mögliche Kontamination in einem 10-Dosen Behältnis zu verhindern.
    Celvapan gibts auch in einem 10 Dosen Behältnis ohne Konservierungsmittel- muss daher in 3 Std verbraucht sein.

    Pandemrix hat wiederum logistische Vorteile- da sind die Nadeln und Spritzen beigepackt. Bei Celvapan, muss man die extra bestellen. Und einfach so mal ein paar 100.000 Nadeln und Spritzen beim medizinischen bedarfsartikelhändler ums Eck zu kaufen- das wirds nicht spielen.

    @Tobias: Thiomersal zerfällt in Anwesenheit von Chlor-Ionen (Katalysator) zu Ethylquecksilberchlorid und Thiosalicylsäurer- die wiederum zu di-Thiosalicylsäure dimersisiert und so die Reaktion in Richtung Zerfallsprodukte treibt. Und das geschieht bereits bei der Impfstoffherstellung. Also wo Thiomersal draufsteht ist Ethylquecksilber drin. Da der Thiomersalgehalt üblicherweise mit Atomabsorption gemessen wird, fällt das aber nicht auf. Mit HPLC würde man es sehen, mit Dünnschichtchromatographie zT auch.

  3. #3 Anonymous
    14. Oktober 2009

    Der zitiere Experte scheint doch durchaus fachlich versiert zu sein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_S._Kekul%C3%A9

    In wieweit liegt der den konkret falsch?

  4. #4 Tobias
    14. Oktober 2009

    Anonymus,
    ehrlich gesagt, keine Ahnung. Ich weiss nicht, in wie weit er richtig zitiert wurde. In FOCUS online klang das schon mal anders: “Mediziner Kekulé rät dringend zur Impfung gegen Schweinegrippe”

  5. #5 Tobias
    14. Oktober 2009

    Ich wurde über Twitter darauf aufmerksam gemacht, erneut zu erwähnen, dass die STIKO Schwangeren empfielt den nicht-adjuvantierten Impfstoff zu verwenden. Dies war in meinen Eintrag vom Samstag schon Thema. Dort ist auch die Vollständige Impfempfehlung der STIKO verlinkt.

    Hierzu aus der Impfempfehlung der STIKO:

    Derzeit gibt es keine klinischen Studien mit Pandemrix® bei Schwangeren. Die Erfahrung mit nicht-adjuvantierten saisonalen Influenzaimpfstoffen in der Schwangerschaft hat bisher keinen Hinweis auf Embryotoxizität einschließlich
    Fehlbildungen des Embryos ergeben. Tierstudien mit Pandemrix® geben keine Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität.

    Weiter in der Impfempfehlung:

    Im Rahmen der Musterzulassungen von pandemischen Influenzaimpfstoffen wurden aus ethischen Gründen keine klinischen Studien an Schwangeren gefordert und durchgeführt. Dies gilt auch für den Ganzvirus-Impfstoff
    der Firma Baxter. Klinische Studien an Schwangeren mit den Neuen Influenza A (H1N1)-Impfstoffen sind in der EU nicht geplant.

    und

    Insgesamt gibt es zu Celvapan® wie für Pandemrix® keine Erfahrung bei Schwangeren. Eine Extrapolation von Daten zu anderen saisonalen Impfstoffen aus der Vergangenheit erscheint wegen der Produktunterschiede und der insgesamt limitierten Daten schwierig.

  6. #6 hockeystick
    14. Oktober 2009

    Es steht sogar noch etwas deutlicher drin: “daher sollten Schwangere bis zum
    Vorliegen weiterer Daten mit einem nicht-adjuvantierten Spaltimpfstoff geimpft werden”.

  7. #7 Georg Hoffmann
    14. Oktober 2009

    Marc Gentilini (ex Praesident des ROten Kreuz und Professor fuer tropische Infektionskrankheiten nannte das Verhelten der ersten Welt auf die H1N1 eine Pandaemie der Unanstaendigkeit (pandémie de l’indécence). Er vergleicht insbesondere die Kosten der Impfvorbereitungen in Frankreich mit den Opferzahlen der Grippe und verschiedener tropischer (also Drittwelt) Krankheiten. Auf die 2000 bisherigen Grippetoten kommen im gleichen Zeitraum etwa 500.000 Malariatote.

    Le professeur Marc Gentilini, spécialiste des maladies infectieuses et ancien président de la Croix Rouge, n’hésite pas, lui, à parler de « pandémie de l’indécence », compte tenu des nombreuses maladies qui frappent notamment le tiers-monde, avec des conséquences beaucoup plus dramatiques. Pour lui, la réaction française est particulièrement « disproportionnée » et très révélatrice de l’égoïsme des pays riches : « Au cours des six derniers mois, il y a eu, dans le monde, globalement 2000 morts imputables à la grippe A. Contre 500000 du paludisme ».

  8. #8 Karl Mistelberger
    14. Oktober 2009

    Alexander Kekulé, ein ausgewiesener Experte bei Ranga Yogeshwar: http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2009/0901/001_schweinegrippe.jsp

  9. #9 Tobias
    14. Oktober 2009

    Georg,
    Wenn du einen Malariaimpfstoff entwickelst, hast du einen sicheren Medizin-Nobelpreis. http://en.wikipedia.org/wiki/Malaria_vaccine

    Ansonsten könnten die Krankheiten unterschiedlicher nicht sein. Malaria ist nicht ansteckend und wird von Parasiten übertragen. Ein Vergleich macht also wenig Sinn.

  10. #10 sil
    14. Oktober 2009

    Apropos Malaria:

    Malaria ist eine weit verbreitete Seuche. Jährlich sterben mehr als eine Million Menschen daran. Dabei war die Krankheit bereits fast ausgerottet. Doch dann wurde das Pestizid DDT verboten, das Malaria-Mücken effektiv bekämpt. Angeblich hat DDT zu viele negative Auswirkungen. Beweise gibt es dafür aber kaum.

    http://www.welt.de/politik/article3611631/Verteufeltes-DDT-koennte-Malaria-Tote-verhindern.html

    Die Malariatoten gehen auf das Konto der Umweltbewegung.

  11. #11 Georg Hoffmann
    14. Oktober 2009

    @Tobias
    Auf einer moralischen Ebene kann man viele Dinge miteinander vergleichen, deren Grundthema immer ist: Kuemmern wir uns (emotional, finanziell, forschungtechnisch) um Problem X ausreichend wo wir doch anscheinend nur Problem y im Kopf haben.
    Ich sehem beim Vergleich der Zahlen zwischen Malaria und der Grippe H1N1 schon ein gewisses Problem. Die empfohlene Impfung der Gesamten Bevoelkerung (wie hier in Frankreich) ist meines Erachtens das groesste Kaliber, was unsere Infektionsmedizin im Koecher hat. Das ist immer ein Abwaegen zwischen Mittel und Resultat.
    Waere das gleiche Geld in eine Aids-Campagne besser aufgehoben? Oder in der Suizid-praevention? Oder in Radarfallen?
    Kennst du weitere Beispiele solcher gewaltigen Impfmassnahmen?

  12. #12 Tobias
    14. Oktober 2009

    Georg,
    es ist tatsächlich ein Problem, dass die Forschung an Krankheiten welche vornehmlich arme Länder betreffen, weniger stark finanziell gefördert wird. Malaria in den 90ern ist ein Beispiel. Es gibt sogar ein eigenes Journal dazu: PLoS neglected tropical diseases.

    Bei vielen Infektionskrankheiten wird eine komplette Durchimpfung der Bevölkerung soweit möglich angestebt: Masern, Mumps, Röteln, Polio, HPV bei Mädchen (dazu morgen mehr), …

    Das besondere an der Schweinegrippe ist, dass zum ersten Mal (!) der Ausbruch und die Ausbreitung einer Pandemie fast in real-time beobachtet und medizinisch durch Massenimpfungen prophylaktisch reagiert werden kann. 1918 wären die 25 Millionen Todesopfer der Spanischen Grippe (auch Subtyp A H1N1) für eine solche Option sicher dankbar gewesen, nur damals war die Forschung eben noch nicht so weit.

    Ob mit den Millionen, die für die Impfstoffe ausgegeben werden woanders mehr Gutes getan werden könnte ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann, da ich nicht in die Zukunft sehen kann und keine Ahnung habe, wie sich die Pandemie weiter entwickelt. Momentan sieht es nicht so aus, als gäbe es Millionen Todesopfer, hoffen wir, dass es so bliebt. Das einzige Mittel gegen ein gefährliches Virus sind jedoch Impfungen und antivirale Mittel, die rechtzeitig eingenommen werden. Wir haben die Möglichkeiten, warum nicht nutzen?

  13. #13 Georg Hoffmann
    14. Oktober 2009

    Tobias
    die Faelle der Kinderimpfungen finde ich insofern anders, als da letztlich nur ein kleiner Prozentsatz der Bevoelkerung betroffen ist. Wenn ich dich richtig verstehe, waere das dann bei der Grippe A, das erste Mal, dass wirklich alle EInwohner eines Landes, soweit die Spritzen reichen, geimpft werden. In Kontinentalfrankreich (also nicht DOM/TOM Neukaledonien etc) gab es bislang ca 5 Todesfaelle (nur aus der Erinnerung) in Deutschland glaube ich sogar nur einen einzigen Fall.
    Bei einer Bevoelkerung von 80 bzw 60 Millionen wage ich da die Vorhersage, dass meinethalben eine Anti-Rauchen oder Anti-Saufen Kampagne “besser” (reiner Bodycount) angelegt waere, wenn es nicht zu der von dir ja erwaehnten gefaehrlichen Mutation kommt.
    Da diese Moeglichkeit bei allen Infaktionskrankheiten besteht, wuerde man jeden Fall dann als potentiellen worst case behandeln. Vielleicht ist es ja gut so, bei mir bleibt etwas Befremden.

  14. #14 unwissend
    14. Oktober 2009

    bald gehts rund leute

    Ärzte sind besorgt darüber, der Impfstoff FluMist könnte lebenden H1N1-Virus verbreiten

    http://infokrieg.tv/2009_10_14_flumist.html

  15. #15 Tobias
    14. Oktober 2009

    Georg,
    bei Viren mit einsträngigem Genom, wie dem Influenzavirus, ist die Mutationsrate deutlich erhöht. Deshalb muss der Impfstoff gegen saisonale Grippe jährlich angepasst werden.

    Epidemologisch handelt es sich bei der Schweinegrippe um ein neues Virus, dass außerdem die Möglichkeit besitzt, mit anderen, beispielsweise saisonalen Grippeviren zu rekombinieren.

    Der worst case ist nicht der most unlikely case.

    Wieviel Geld wird denn eigentlich für Kampagnen gegen das Rauchen ausgegeben?

  16. #16 Karl Mistelberger
    15. Oktober 2009

    Wieviel Geld wird denn eigentlich für Kampagnen gegen das Rauchen ausgegeben?

    Ich rauche schon seit 30 Jahren nicht mehr. Aber andere können mir sicher weiter helfen: Kostet ein Grippeimpfung jetzt so viel wie eine oder zwei Schachteln Zigaretten?

  17. #17 Georg Hoffmann
    15. Oktober 2009

    @Tobias,Karl
    Nur damit es nicht immer gegen die Raucher geht. Ich habe mal gehoert (geruechteweises Hoerensagen), dass Suizidgefaehrdete in 90% der Faelle sich noch anders entscheiden, wenn sie einen Ansprechpartner finden. Bei 12.000 Suizid-Toten (haeufigste Todesursache bei Maennern zwischen 15-30 oder so) in Deutschland waere das Geld bei irgendwelchen Telephondiensten etc auch nicht schlecht angelegt.
    Ja wieviel kostet eine Grippeimpfung wenn absolut ALLE Kosten umgelegt werden? Das wuerde mich auch mal interessieren.

  18. #18 Tobias
    15. Oktober 2009

    Georg,
    die Wahrscheinlichkeit, dass Selbstmordkandidaten selbst bei voll besetzten Callcentern mit Psychologen vermehrt zum Hörer greifen und sich umstimmen lassen, bevor sie von der Brücke springen ist im Vergleich zur Wirksamkeit der Grippeimpfung relativ gering.

    Alle Kosten der Grippeimpfung werden vorerst auf die Krankenkassen, und somit auf die Beitragszahler umgelegt. Pro Dosis sind es laut dem Arzneitelegramm 9 Euro.

  19. #19 Georg Hoffmann
    15. Oktober 2009

    @Tobias
    “die Wahrscheinlichkeit, dass Selbstmordkandidaten selbst bei voll besetzten Callcentern mit Psychologen vermehrt zum Hörer greifen und sich umstimmen lassen, bevor sie von der Brücke springen ist im Vergleich zur Wirksamkeit der Grippeimpfung relativ gering.”
    Anscheinend nicht. Es ist eher eine Frage ob der jaehrliche Tod von 12.000 Suizidalen als zentrales gesellschaftliches Problem wahrgenommen wird. Derjenige (ein Psychologe , ja ja) von dem ich das habe, meinte man koenne ganz gut ausrechnen, dass man fuer X Geld Y weniger Selbstmorde bekaeme, wenn man denn wolle. Ich hab dazu gar keine Meinung (ob man sich denn nun mehr um Suizidkandidaten kuemmern muss oder nicht), es ging mir nur um eine Kosten/Nutzen Rechnung und dieser Psychologen, den ich hier gedankenlos zitiere, meinte, dass im Gesundheitswesen kaum ein Euro so gut angelegt waere wie in der psychologischen Betreueung von Selbstmordkandidaten. Wie gesagt, keine Ahnung.

    “Pro Dosis sind es laut dem Arzneitelegramm 9 Euro.” Das ist wirklich viel weniger als ich dachte. Das macht also fuer Deutschland 240Millionen. Ackzeptabel, wahrscheinlich.

  20. #20 RabenAas
    15. Oktober 2009

    Das Thema ” Vernünftige Ressourcenallokation im Gesundheitswesen” führt praktisch immer zu heftigen Streitereien, selbst wenn es um vergleichsweise einfache Entscheidungen geht. Das hängt u.a. damit zusammen, dass man kaum konsensfähige Kriterien für den “Wert” der getroffenen Entscheidungen hat. Welches Kriterium rechtfertig z.B. die Gelder, welche in das Überleben nach herkömmlichen Kriterien nicht überlebensfähiger Frühgeborener gesteckt werden (deren “Rettung” aller Wahrscheinlichkeit nach während ihres gesamten Lebens weitere erhebliche Kosten verursachen wird), anstatt in Präventionskampagnen gegen Rauchen/Saufen/Rasen/wasweissich?

    Der entscheidende Punkt ist doch, dass es hier um politische Entscheidungen geht, die sich einer rein rationalen Betrachtung weitgehend entziehen. Zumindest in unseren westlichen, demokratischen Gesellschaften orientiert man sich dabei eben nicht vornehmlich am “größeren Guten”, bei dem das Wohl des Einzelnen gegenüber dem Gesamtwohl in den Hintergrund zu treten hat – und das ist ja auch gut so!

  21. #21 Christoph
    15. Oktober 2009

    Mich würde mal interessieren, was die Nebenwirkungen von adjuvantierten Impfstoffen denn im Einzelnen sind. Immerhin verzichten doch die USA meines Wissen vollständig auf diese Impfstofftypen (ich meine gelesen zu haben, weil sie in der Vergangenheit einzelne Todesfälle in Zusammenhang mit diesen Stoffen vermuten würden).
    Ich meine, wenn doch in den Impfstoffen keine Lebendviren enthalten sind, sollte man doch vermuten, dass eine Infektion unmöglich ist. Was wird dann als Ursache für diese Art der schwerwiegenden Nebenwirkungen vermutet?

  22. #22 Tobias
    15. Oktober 2009

    Christoph,
    in den Erklärungen der emea zu den Impfstoffen steht bei Pandemrix:

    Die häufigsten Nebenwirkungen von Pandemrix (beobachtet bei mehr als 1 von 10 Dosen des Impfstoffes) sind Kopfschmerzen, Athralgie (Gelenkschmerzen), Myalgie (Muskelschmerzen), Reaktionen an der Injektionsstelle (Verhärtung, Schwellung, Schmerzen und Rötung), Fieber und Mattigkeit (Müdigkeit).

    Bei Celvapan steht folgendes:

    Die häufigste Nebenwirkung von Celvapan (beobachtet bei mehr als 1 von 10 geimpften Personen) sind Schmerzen an der Injektionsstelle.

    Bestimmte Autoimmunkrankheiten werden ebenfalls als sehr seltene Nebenwirkung mit Impfungen in Verbindung gebracht. Siehe hierzu auch http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15196997 und http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15917108

  23. #24 Christoph
    15. Oktober 2009

    Danke schonmal für die Infos!

    http://www.exopol.net/warnung-vor-massenhafter-h1n1-impfung-mit-neuartigen-immunverstarkern-as03-af03-oder-mf59/

    In dem verlinkten Artikel wird in den Raum gestellt, die eingesetzten Adjuvanz-Stoffe seien neuartig und auf mögliche Nebenwirkungen bisher nicht erforscht. Der Author irrt sich bei der Größe der Viren um eine Größenordnung, was einige seiner Argumente/Befürchtungen etwas entschärft. Ein Tröpchendurchmesser von 1 um sollte aber dennoch wesentlich kleiner sein als die typische Zelle, soweit ich das im Internet gefunden habe. Wie groß typischerweise Tröpfchen im Körper sind weiß ich nicht. Wenn es sich aber bei den Adjuvanz-Stoffen um besonders kleine Tröpchen handelt, ist jedoch auch in meinen Augen mit größerer Vorsicht an die Sache heranzugehen, als an “klassische” chemische Stoffe. Meines Wissens ist gerade die Forschung bezgl. langfristiger Nebenwirkungen von Nanopartikeln noch in den Kinderschuhen (zumindest besagen die (wenigen) Artikel, die ich zu dem Thema kenne, man solle lieber weniger als mehr davon abbekommen, selbst wenn die Stoffe aus klassischer Sicht ungiftig sind).

    Insofern bleibt in meinen Augen schon noch die Frage, unabhängig von möglichen lästigen aber letzten Endes ungefährlichen Nebenwirkungen, wie groß bzw. ob für mich als Geimpften ein Gefährdungspotential von der Impfung an sich ausgeht.

    Ich sag mal so, wenn sich ganze Länder vor den neuentwickelten Stoffen sperren, muss es irgendwelche Gründe dafür geben.
    Welcher Art sind diese Gründe? Ist es eine unbestimmte Vorsichtsmaßnahme, oder gibt es in der Tat Anzeichen, dass wirklich eine Lebensgefahr (wenn auch äußerst gering) in Einzelfällen besteht.

    Wenn das zweitere der Fall ist, empfände ich es als sehr empörend, wenn das nicht jedem der sich impfen lässt auch so mitgeteilt würde. Selbst wenn man aus wissenschaftlicher Sicht einfach vorrechnen kann, dass eine Grippewelle deutlich mehr Tote fordern würde, als äußerst seltene fatale Impfkomplikationen, hilft das dem Einzelnen und dessen Familie nicht (im Umkehrschluss ist es nämlich nicht so, dass diejenigen, die von solchen Nebenwirkungen betroffen sein würden, auch jemals die Grippe bekommen hätten).

    In der Öffentlichkeit wird jeder tote deutsche Soldat emotional diskutiert, obwohl die Soldaten wissen, dass sie sich eines erhöhten Risikos aussetzen. Wer sich impfen lässt sollte also mindestens einen gleichwertigen Informationsstand erhalten.

  24. #25 Karl Mistelberger
    15. Oktober 2009

    In dem verlinkten Artikel wird in den Raum gestellt, die eingesetzten Adjuvanz-Stoffe seien neuartig und auf mögliche Nebenwirkungen bisher nicht erforscht.

    Das Paul Ehrlich Institut informiert in diesem Zusammenhang:

    So ist bereits im Jahr 2000 in Deutschland der Impfstoff Fluad der Firma Novartis zugelassen worden, der eines der Adjuvanzien enthält, die nun auch eingesetzt werden sollen (MF59). Weltweit ist dieser Impfstoff mehr als 40 Millionen mal verimpft worden und es hat sich kein auffälliges Nebenwirkungsprofil gezeigt.

    http://www.pei.de/cln_109/nn_1509734/DE/infos/presse/presse-briefing-statement.html

  25. #26 Christoph
    15. Oktober 2009

    @Karl:
    Mein vorheriges Post hatte ich parallel zu deinem geschrieben und deswegen erst gerade deinen Link verfolgt. Die Anmerkungen zu den MF59 Adjuvanzien habe ich da auch gefunden! Danke auch in diesem Zusammenhang schonmal für die Infos.

    Werden diese, in dem von mir präsentierten Link, AS/AF-Adjuvanzien nicht für den aktuellen Impfstoff eingesetzt? Bezgl. der Historie von diesem Stoff habe ich über diesen einen Link hinaus noch nichts gefunden.

  26. #27 Christoph
    15. Oktober 2009

    Entschuldigt, die Frage hat sich bei erneutem Lesen dieses Artikels bereits erledigt!

  27. #28 Tobias
    15. Oktober 2009

    Christoph,
    das Netz ist voller Anti-Vaccine Verschwörungstheorien und pseudowissenschaftlichen Erklärungen und Informationen, warum Impfungen schädlich sind/ töten/ vom Mossad/ CIA/ beliebiger anderer Geheimdienst eingesetzt werden, um die Weltherrschaft zu erlangen oder ähnliches. Der von dir verlinkte Artikel gehört da dazu.

    Was alles falsch ist an dem Artikel sprengt die Länge dieses Kommentars.

    Ich empfehle dir, die Impfempfehlung der STIKO zu lesen, die ich hier verlinkt habe. Dort sind etliche wissenschaftliche Arbeiten und klinischen Studien zitiert, die sich mit der Wirksamkeit und den Nebenwirkungen der pandemischen Impfstoffe beschäftigt haben.

  28. #30 Anon Ymus
    16. Oktober 2009

    Das Thema stinkt zum Himmel.

    Regierung und Militär bekommen einen anderen Wirkstoff als die Bevölkerung
    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/0,3672,7912076,00.html

    Anderswo wird ein Impfstoff von Sanofi Pasteur verimpft, der in Europa seltsamerweise nicht zugelassen ist
    http://www.haaretz.com/hasen/spages/1106013.html
    http://www.physorg.com/news168849919.html

    Sprecher des Thüringer Gesundheitsministeriums: „Der Bundeswehr-Wirkstoff wäre für Schwangere nicht geeignet.“
    http://www.apotheke-adhoc.de/Nachrichten/Politik/8224.html

    Das sehen Kritiker wie Alexander Kekulé, Chef der Medizinischen Mikrobiologie in Halle, anders. Seiner Ansicht nach ist Celvapan besser verträglich – insbesondere für Schwangere.
    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/0,3672,7912076,00.html

    Was produziert Sanofi Pasteur für wen?

  29. #31 BÜRGERKRIEG
    17. Oktober 2009

    WICHTIG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    US-TV-Bericht: Frau ist nach Grippeimpfung permanent behindert

  30. #32 rolak
    17. Oktober 2009

    Abgesehen davon, daß Korrelation und Kausalität verschiedene Dinge sind: Ist Dir klar, wie viele wegen nicht erfolgter Grippeimpfung permanent tot sind?

  31. #33 Karl Mistelberger
    17. Oktober 2009

    Da wird das miese Geschäft der Angstmacher betrieben:

    One case reported involves a woman who developed dystonia 10 days after a regular flu shot. However, Dr. Leigh Vinocur from the University of Maryland Medical System stated on the October 16, 2009, airing of “The O’Reilly Factor” on Fox News that this case was psychogenic and neurologists were using it as an example of psychogenic dystonia.

    http://www.foxnews.com/search-results/m/26952743/flu-shot-fears.htm

  32. #34 Sohn des Asteron
    17. Oktober 2009

    Nachschub für Verschwörungstheoretiker :-)

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,655764,00.html

  33. #35 BÜRGERKRIEG
    17. Oktober 2009

    @ rolak

    dann lass dich impfen!!!!!!!! ich verrecke leiber anstatt diesen giftkoktail mit nano partikel in mein körper zu lassen have fun

  34. #36 wolfgang
    17. Oktober 2009

    @ Bürgerkrieg,

    wie wärs wenn du dich mal informierst, was Nanopartikel sind? Die sind nämlich in Pandemrix nicht drinnen, da ist als Adjuvans Squalen drinnen, es wird aus Haifischleber gewonnen ist also ein natürliches Produkt.
    Squalen ist beim Menschen ein Cholesterin Vorläufer, als Nahrungsergänzungsmittel wird die tägliche Einnahme von 4 gramm Squalen empfohlen und im Impfstoff sind etwa 10 mg drinnen.

    Aber wenn du lieber verrecken willst- bitte sehr

  35. #37 Anon Ymus
    17. Oktober 2009

    Frage in die Runde: Hat jemand eine vernünftige wissenschaftliche Begründung dafür, warum Regierung und Sicherheitskräfte einen anderen Impfstoff brauchen als die Bevölkerung? :-)

    Wenn es dafür keinen offensichtlichen Grund gibt, dann muß es wohl einen weniger offensichtlichen geben, denn für nichts geben die auch kein Geld aus.

    Oder wurde im Rahmen dieser Angelegenheit der feuerlose Rauch erfunden? 😉

  36. #38 wolfgang
    17. Oktober 2009

    es gibt keine wissenschaftliche Begründung dafür warum Bundeswehr und Bevölkerung andere Impfstoffe bekommen- nur eine wirtschaftliche. Unterschiedliche Finanzierungstöpfe, unterschiedliche Ausschreibungen.

    Und es könnte einen schlichten logistischen Grund geben. Der 10 Dosen Behälter für Pandemrix wird mit Nadeln und Spritzen ausgeliefert- für die Bevölkerung also kein zusätzlicher logistischer Aufwand.

    Celvapan wird nur im 10 Dosen Behältnis ausgeliefert-ohne Nadeln und Spritzen- evtl hat das Miltär genügend Nadeln und Spritzen lagernd, so dass sie kein logistisches Problem haben woher dieses Zubehör kommen soll. Manche Dinge sind halt schlicht banal.

  37. #39 Anon Ymus
    18. Oktober 2009

    @wolfgang

    Meinst Du Regierung und Bundesämter haben auch genug Spritzen am Lager und brauchen daher die bei Pandemrix mitgelieferten Spritzen nicht? :-)

    Würdest Du uns Deine Wirtschaftlichkeitshypothese mal vorrechnen?

    28 Euro kostet die Impfung m.W. pro Person. Wieviel Anteil fällt da auf die Spritzen und wie hoch sind die Mehrkosten der Beschaffung von Mindermengen eines alternativen Impfstoffes speziell für Regierung und Sicherheitsbehörden?

    Davon mal ganz abgesehen hat die Bundeswehr nicht betriebswirtschaftlich argumentiert:

    “Die Bundeswehr hat den Impfstoff Celvapan des Pharma-Herstellers Baxter bestellt, der laut einem Sprecher des Bundeswehr-Sanitätsdienstes frei von bestimmten Zusatzstoffen ist und somit verträglicher.”

  38. #40 Karl Mistelberger
    18. Oktober 2009

    Davon mal ganz abgesehen hat die Bundeswehr nicht betriebswirtschaftlich argumentiert

    Das ist wohl richtig, denn sie schreibt:

    Die Bundeswehr hat daher bei der Firma Baxter den Impfstoff „Celvapan“ bestellt. Die Bestellmenge ist ausreichend für die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Der Vertrag mit Baxter geht zurück auf die vor einigen Jahren drohende Gefahr einer Pandemie durch die sog. Vogelgrippe. Mit Auslösen der Pandemiestufe 6 durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) lebte dieser Vertrag auf, nunmehr mit der Lieferung eines Impfstoffes gegen die „Schweinegrippe“ A(H1N1) 09.

    http://www.sanitaetsdienst-bundeswehr.de/portal/a/sanitaetsdienst/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd4w3NnQHSYGZBiH6kTCxoJRUfW99X4_83FT9AP2C3IhyR0dFRQAaHGDK/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQV8zNkQ!?yw_contentURL=%2F01DB080000000001%2FW27WSL89629INFODE%2Fcontent.jsp

  39. #41 Ulrike
    19. Oktober 2009

    Tobias,

    dass Du Dich überhaupt traust, so einen Quatsch zu schreiben, was die Bewertung der neuen Impfstoffe und deren Risiken angeht. Als Biologe bist du noch lange kein Mediziner!!!! Schon Deine Zitate zeugen davon, dass Du nicht einmal dazu in der Lage bist, einen Beipackzettel richtig zu lesen. Mit Daten über Proteingehalte und Inhaltsstoffe versuchst Du zu punkten, was aber genau Krankheitserreger im Körper bewirken, im Unterschied zum Adjuvantien, das hast Du nicht begriffen. Sonst würdest Du u.a. nicht so aufjaulen über die höhere Antigendosis in Celvapan. Junge, Du weißt doch offensichtlich nicht mal, wie eine natürliche Infektion im Körper abläuft!!!! Und das als Biologe, peinlich. Bist Du überhaupte einer??? Wirst Du für Deinen pseudowissenschaftlichen Beitrag gesponsort von einer der Herstellerfirmen???

    Lies doch mal wenigstens die ersten 5 Seiten des emea-Datenblattes zu Celvapan.

    unter Schwangerschaft und Stillzeit steht:
    Daten über Impfungen von Schwangeren mit interpandemischen, trivalenten Impfstoffen weisen nicht darauf hin, dass unerwünschte Ergebnisse bei Föten und Müttern auf den Impfstoff zurückzuführen sind.

    Daher wird die Verabreichung des pandemischen Grippe-Impfstoffes bei
    Schwangeren unabhängig vom Schwangerschaftszeitpunkt empfohlen.

    Zu Deutsch und für Dich extra langsam aufgeschrieben bedeutet das:

    Es gibt keine eigenen Untersuchungen zu der Anwendung bei Schwangeren!!! Stattdessen reichen Ihnen Rückschlüsse auf andere Impfstoffe. Dabei wird auch noch verschwiegen, dass diese anderen Impfstoffe auf Hühnereibasis und nicht in Zellkulturen angezüchtet wurden.
    Trotzdem erdreisten sie sich, diese Impfung Schwangeren zu empfehlen.

    Weiter unten geben sie zu:

    Anwendungsbeobachtung nach der Markteinführung
    Für zellbasierte Grippe-Impfstoffe liegen bislang keine Daten über die Anwendungsbeobachtung
    nach der Markteinführung vor.

    Außerdem:

    Nach der Grippeschutzimpfung wurden falsch positive Ergebnisse bei serologischen
    Untersuchungen mittels ELISA zum Nachweis von Antikörpern gegen HIV-1, Hepatitis C und insbesondere HTLV-1 beobachtet. Im Western-Blot werden diese Ergebnisse nicht bestätigt. Die vorübergehend falsch positiven Reaktionen könnten auf die IgM-Antwort aufgrund der Impfung zurückzuführen sein.

    Celvapan ist auch auf Zell-Linien von Green Monkeys, die mit der Entstehung des HIV-Virus in Verbindung gebracht werden, gezüchtet worden.

    Ganz harmloser Impfstoff also????

    Du musst ja nicht ganz bei Trost sein, um zu dieser/-deiner Einschätzung kommen zu können.

  40. #42 Torben
    19. Oktober 2009

    Ulrike, super – was soll man dazu sagen – geile show !!!

    Der Biologe hat keine Ahnung…. nur ein Mediziner kann die Wirkungsweise einer Impfung und die damit verbundenen Risiken verstehen und einschätzen (das muss ich mir auf der Zunge zergehen lassen…. :) )

    Weiterhin wurden keine klinischen Studien an Schwangeren durchgeführt – und trotzdem wird die Impfung empfohlen. Skandal!!!
    Vielleicht liegt das daran, dass Erkrankungen die mit hohem Fieber einhergehen (z.B. Grippe) das Risiko einer Fehlgeburt oder vorzeitiger Wehen erhöhen. Auch gibt es Hinweise auf eine leicht erhöhte Fehlbildungsrate, wenn in der Frühschwangerschaft über längere Zeit hohes Fieber bestand.
    (Ich hab nur Biologie studiert und versuche zu verstehen – auf meinem geistigen Niveau natürlich)

    Auch das noch: hohe Titer an IgM-Antikörpern führen zu negativen HIV-Befunden weil man den unspezifisch positiven AK-Suchtest mit einem – dann negativen – Immunblot absichert.

    Das Phänomen unspezifisch reaktiver HIV-Teste tritt übrigens noch auf bei akuten oder chronischen Entzündungen, Allergien, in der Schwangerschaft, bei Rheuma, nach Bluttransfusionen etc.

    Das endgültige Fazit: es kann also kein harmloser Impfstoff sein.

    (Das wird ja gerade bei den geforderten klinischen Test noch zu einem schwierigen Dilemma: der Wirkstoff ist nicht harmlos weil er nicht an Schwangeren getestet wurden, ein Wirkstoff der nicht harmlos ist sollte man Schwangeren nicht verabreichen….)

    Ach ja – Tobias bitte unterlass in Zukunft solchen verantwortungslosen scheiss :)

  41. #43 Torben
    19. Oktober 2009

    Ulrike – bist du schwanger?

  42. #44 Shin
    19. Oktober 2009

    @Ulrike
    Da Sie hier mehrere ad hominems gegen Biologen allgemein geäußert haben, nehme ich mir mal die Freiheit, auf Ihren Kommentar einzugehen, auch wenn er an jemand anderen gerichtet war. So etwas lasse ich nicht auf mir sitzen.

    Als Biologe bist du noch lange kein Mediziner!

    Die meisten Biologen haben meiner Erfahrung nach oft mehr Ahnung von molekularbiologischen und biochemischen Prozessen als die meisten Mediziner. Was nicht gegen die Mediziner gerichtet sein soll, sie haben sich schließlich schlicht anders spezialisiert – ich glaube z.B. nicht, dass irgendein Biologe in der Lage ist, beispielsweise eine Herz-OP durchzuführen.

    was aber genau Krankheitserreger im Körper bewirken, im Unterschied zum Adjuvantien, das hast Du nicht begriffen.

    *seufz* Das lernt jeder Biologe im Grundstudium. Wenn Celvapan komplette Virionen enthält, dürfte dies durch Bindung an TLRs usw. und die damit verbundenen Signalwege die adaptive Immunantwort ähnlich aktivieren wie ein Adjuvanz, siehe z.B. hier. Da Sie sich ja offensichtlich auskennen und mehr von der Materie verstehen als die dummen Biologen, muss ich Ihnen den Inhalt des Papers und was TLRs sind sicher nicht erklären.

    Dabei wird auch noch verschwiegen, dass diese anderen Impfstoffe auf Hühnereibasis und nicht in Zellkulturen angezüchtet wurden.

    Mir war dies bekannt und ich habe dies für eine allgemein bekannte Tatsache gehalten, von einem Geheimnis kann also keine Rede sein. Das Produzieren von Impfstoffen in Hühnereiern war Jahrzehnte lang gängige Praxis und ist es bei den meisten Grippeimpfstoffen nach wie vor. Ich habe allerdings auch schon Beschwerden über die Produktion von Impfstoffen in Zellkulturen gehört, da das ja “Tumorzellen” sind, und Sie selbst scheinen deswegen ja auch Angst vor AIDS zu haben – was denn jetzt?

    Nach der Grippeschutzimpfung wurden falsch positive Ergebnisse bei serologischen Untersuchungen mittels ELISA zum Nachweis von Antikörpern gegen HIV-1, Hepatitis C und insbesondere HTLV-1 beobachtet. Im Western-Blot werden diese Ergebnisse nicht bestätigt.

    Mag ja sein, und nun? Antikörper neigen leider dazu, an Dinge zu binden, wo sie es nicht sollen – kenne ich von meinen eigenen Blots und ELISAs 😉
    Solche falsch positiven Ergebnisse sind also nichts ungewöhnliches, und Sie selbst sagen ja, dass sie nicht repliziert wurden, womit sie hinfällig sind.
    Doch selbst wenn dies stimmen sollte – ist doch toll, dann wäre man gleichzeitig auch noch gegen Hepatitis C, AIDS und HTLV-1 geimpft. Da gegen die ersteren beiden und meines Wissens auch gegen HTLV-1 gegenwärtig kein wirksamer Impfstoff existiert, wäre das doch eine sehr vielversprechende Perspektive 😉

    Green Monkeys, die mit der Entstehung des HIV-Virus in Verbindung gebracht werden

    Das Genom von Kulturzellen nach Retroviren wie HIV zu durchsuchen und diese loszuwerden ist nun wahrlich keine große Kunst, zumal HIV seit längerem sequenziert ist. Das kann mit ein wenig Aufwand jedes Uni-Labor. Und es ist auch nicht besonders schwer, den Impfstoff nachher so aufzureinigen, dass auch wirklich nur das drin ist, was rein soll, und dies zu testen. Oder denken Sie, die Hersteller wollen, dass über ihren Fabriken irgendwann ein Schild mit der Aufschrift CLOSED DUE TO AIDS steht?

  43. #45 MoritzT
    20. Oktober 2009

    Ich fürchte, es wird Zeit, dass die Biologen-Mediziner-Fraktion (ich gehör dazu …) mal über die Funktion von TLR informiert. Würde die Diskussion vielleicht versachlichen.
    Wer mag?

  44. #46 Torben
    20. Oktober 2009

    na komm … mach selbst – du kannst es doch kaum erwarten 😉

    Aber Können wir die Beantwortung der Frage ob adjuvantierter Impfstoff besser/risikoärmer ist erwarten? wie funktioniert Squalen nun genau? Ist es ein Ligand und für welchen Rezeptor?

    Ich muss zur Arbeit und bin gespant….
    (und das ist nicht ironisch gemeint…)

  45. #47 wolfgang
    20. Oktober 2009

    Komisch Influenza Impfstoffe der ersten Generation in den 50ern bis 60ern das waren adsorbierte Influenza Impfstoffe (Behring Werke) und sie wurden speziell Schwangeren empfohlen.

    Quelle: Hartung K Praktikum der Schutzimpfungen DGK 1962

  46. #48 Nadine
    24. Oktober 2009

    Ja bitte, informiert mal die Unwissenden (wie mich). Mal im Ernst. Hier les ich dies, dort das, und ich weiß immer noch nicht ob Impfen nun gut ist oder nicht.

  47. #49 Johannes G.
    31. Oktober 2009

    Und selbst wenn es Nebenwirkungen hat: Ich liege gerne 1-2 Tage auf der Nase, wenn ich mir dadurch eine potentiell *tödliche* Krankheit erspare. Ein paar Schwellungen, Rötungen, ein bißchen temporäres Fieber oder dergleichen sind doch gar nichts im Vergleich zu einem verheerender Ausbruch der Grippe mit zahllosen Toten.

    Je mehr Leute sich impfen lassen, desto besser wirkt die Waffe. Das Gelingen der Impfaktion hängt ganz entscheidend davon ab, daß sich möglichst alle Leute impfen lassen! Deutlicher formuliert: Wer sich nicht impfen läßt, ist durch sein Nicht-Handeln persönlich dafür verantwortlich, die Grippe möglicherweise weiterzuverbreiten an seine Mitmenschen, die daran sterben können.

  48. #50 Miriam G.
    2. November 2009

    Die Diskussion zwischen Euch Biologen und Medizinern stellt zumindest mal die richtigen Fragen. Ich bin zwar noch nicht schwanger, kann sein, dass ich das aber in nächster Zeit werde. Daher meine Frage, die Ihr in Ansätzen schon mal diskutiert habt: Bergen Adjuvantien Risiken auf Fehlbildungen? RKI und StiKo helfen da nicht wirklich weiter

  49. #51 Tobias
    2. November 2009

    Miriam,
    hier ein aktueller Blogbeitrag zum Impfen bei Schwangeren:
    http://blog.science-meets-society.com/?p=1404

    Hier die Zusammenfassung der Ergebnisse:
    1. In den ersten vie Monaten des H1N1 Ausbruchs, wurden Schwangere vier mal häufiger ins Krankenhaus eingeliefert, im Vergleich zu gesunden Erwachsenen (CDC, Center for desease control).
    2. Schwangere stellten 13% aller H1N1-Todefälle dar und die meissten dieser Frauen hatten keine Vorerkrankungen.
    3. Schwangere Frauen werden nicht häufiger infiziert, entwickeln aber dramatischere und häufiger Komplikationen.
    4. Elf klinische Studien beobachteten Schwangere und/oder ihren Nachwuchs und fanden keinen Nachweis über gefährliche Nebenwirkungen der Impfstoffe, weder für die Mutter, noch den Fötus.

  50. #52 Magnus
    3. November 2009

    Ich bin prinzipiell kein Impfgegner und habe auch schon viele m.E. sinnvolle Impfungen über mich ergehen lassen. Auf die Schweinegrippeimpfung werde ich jedoch zunächst gerne verzichten.

    1. Es gibt bisher keine haltbaren Zahlen dass die Schweinegrippe gefährlicher ist als eine normale Influenza und es kann auch keiner sagen ob die Grippewelle gefährlicher wird oder abflaut.
    2. Es wird ein Wirkstoffverstärker verwendet der in dieser Verabreichungsform noch nie zuvor ausserhalb von Teststudien verwendet wurde.
    3. In den klinischen Tests sind nur wenig tausend Menschen erfasst und es gibt keine Untersuchung der Langzeitfolgen.
    4. Genauso wie die Schweinegrippe sich potentiell gefährlicher entwickeln könnte sind auch gravierende Spätfolgen aufgrund der Wirkstoffverstärker denkbar, z.B. schwere Autoimmunerkrankungen.

    Und jetzt nehmen wir mal an dass die Schweinegrippe weiter relativ harmlos verläuft aber bei 10 Prozent der geimpften es nach Jahren zu schweren Autoimmunerkrankungen kommt. Mit diesem Wissen würde sich sicherlich keiner hier impfen lassen.

    Natürlich ist das alles nur Spekulation aber es ist doch genauso spekulativ wie die Aussage dass die Schweinegrippe demnächst ganz viele Tote fordert.

    Einen Wirkstoffverstärker der so wenig getestet wurde und der an einer so empfindlichen Stelle wie dem Immunsystem ansetzt direkt in einer Massenimpfung mit Millionen von Menschen einzusetzen halte ich persönlich für im höchsten Masse verantwortungslos. Wenn es allerdings mehr Tote geben sollte dann wären mir die potentiellen Folgen des Wirkstoffverstärkers natürlich egal. Also erst mal abwarten.

  51. #53 Karl Mistelberger
    6. November 2009

    Karl Mistelberger· 17.10.09 · 10:51 Uhr
    Da wird das miese Geschäft der Angstmacher betrieben:

    Die Geschichte geht weiter: Desiree Jennings “cured” of her “vaccine-induced dystonia”?

  52. #54 Gast
    7. November 2009

    Nun denn, ich bin seit Do. geimpft und habe seitdem auch nervige Nebenweirkungen…Kopfschmerzen (habe ich noch NIE im Leben gehabt!!), Müdigkeit…Abgeschlagenheit…Muskelschmerzen…Fühle mich als wäre ich 10 Stunden im Fitnessstudio gewesen…und der Höhepunkt…ne einzelne Hautpustel am Arm…sah aus wie eine Brandwunde durch eine Zigarette…(nein, ich bin nicht mit Kippe eingeschlafen..)
    Die einzige “Aufklärung” die unser BA gemacht hat war bzgl. des Thiomersal…von diesem Squalen Dreck kein Satz. Und nach allem was ich bis jetzt gelesen habe bin ich Stinksauer!! Mir gehts sei 3 Tagen recht scheiße…Nebenwirkungen sollen lt. Beipackzettel 1-2 Tage anhalten, gut, der muss dann wohl neu geschrieben werden. Ich bin echt kein Paranoider Mensch…aber jetzt mache ich mir wirklich Gedanken bzgl. Nebenwirkungen/Langzeitwirkungen etc.
    Resultat: Hätte ich VORHER mal das alles gelesen was ich bis jetzt gelesen habe…ich hätte mich nicht impfen lassen!! Never!!

  53. #55 Gisbert T.
    9. November 2009

    Ich fürchte, da es hier um sehr viel Geld geht, gerät die Objektivität stark ins hintertreffen. Je öffentlicher die Diskussion über Verstärker und Konservierungsstoffe in den Impfstoffen wird, desto größer dürfte das Interesse der betroffenen Pharmakonzerne werden, die Panik unter der Bevölkerung noch zu verstärken, und zwar mit dem Ziel, daß um JEDEN PREIS geimpft wird; die Nebenwirkungen und Zusatzstoffe also möglichst in Kauf genommen werden sollen.
    Also vorsicht, und einfach den gesunden Menschenverstand gebrauchen.

  54. #56 Horst
    9. November 2009

    Man lese http://www.impfschaden.info/impfungen/schweinegrippe.html.
    Das ist wirklich in Pandemrix drin. Wenn überhaupt, würde ich mich nur und ausschließlich mit Celvapan impfen lassen. Never ever mit dem Dreckzeug, dass “schnell schnell” fürs Fußvolk produziert wurde.

  55. #57 Tobias
    9. November 2009

    Host,

    hier wird mit den Thiomersal und Squalen-Mythen aufgeräumt, die du in deinem Kommentar verlinkst:

    http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/11/dr-seefeld-squalen-und-thiomersal-die-smashing-pumpkins-ein-video-und-twitter-listen.php

    Ab Kommentar 2 gehts los.

  56. #58 Horst
    9. November 2009

    Mag sein, Tobias, aber Squalen ist mit “in Olivenöl drin” gleichzusetzen ist eine Frechheit in dem Link. Was es mit Squalen auf sich hat, übrigens auch mit Thiomersal, kann man zigfach googeln, zum Nachteil der beiden. Außerdem seh ich darüber hinaus (!) nicht ein, warum das “Fußvolk” einen Impfstoff mit Wirkverstärker bekommt (der so noch nie verwendet wurde) und Ihro Hoheiten unserer Politik einen ohne. und das erklärt mir keiner mit Wirtschaftlichkeitsgeschwafel!!

  57. #59 Tobias
    9. November 2009

    Horst,

    lies doch einfach mal weiter in dem von mir verlinkten Blogpost, ja?

    Squalen wurde 22 Millionen Mal verimpft. Und nur weil du was zig Fach googlen kannst, macht es das deshalb noch nicht richtiger.

  58. #60 Alexander
    9. November 2009

    @ Gast, Gisbert T. und Horst

    Hab mich heute früh auch impfen lassen. Bin zwar privat versichert, hab aber trotzdem das Zeug fürs Fussvolk bekommen.

    Meine Frau hat ihre Impfung übrigens aufgrund solcher unqualifizierter Äusserungen wie der Ihrigen, die inzwischen unreflektiert von den Medien verbreitet und von normalen Leuten (Verwandtschaft) geglaubt und weiterverbreitet wird, verschoben.

    Bei mir übrigens überhaupt keine Nebenwirkungen. Den Nachmittagschlaf mache ich seit Jahren jeden Tag, die Müdigkeit kommt halt vom Alter und dem Novemberwetter ;-(

    Aber jetzt mal im Ernst, wenn meine Frau z.B. aufgrund des Gequatsches von Leuten wie Euch, die damit Andere verunsichern, Bekanntschaft mit der Schweinegrippe macht und es vielleicht nicht so ganz gut geht, würde ich Leute wie Euch gerne persönlich in die Mangel nehmen (Wortwörtlich).

    Sorry aber für Leute wie Euch ohne Grüße

    PS: Tobias, bitte entschuldige meinen Ton, aber das musste mal gesagt werden.

  59. #61 czx2000
    10. November 2009

    Kurze Information und Grüße aus Wien!
    Habe mich gestern mit Celvapan impfen lassen. Bis jetzt absolut keine Nebenwirkungen erkennbar. Es geht mir blendend! … Sollte sich daran etwas ändern in den nächsten Tagen, lasse ich es Euch wissen. (*auf Holz klopf*)
    P.s.: 15000 Österreicher haben sich alleine am ersten Impftag impfen lassen. Die Impfbereitschaft der Bevölkerung ist wesentlich höher als erwartet.

  60. #62 Thomas Heppeler
    12. November 2009

    Offener Brief des Internisten Dr. med. Jürgen Seefeldt / Paderborn,
    gegen die Ärztin Dr. Stöcker vom Paul-Ehrlich-Institut in Langen.
    .
    .
    .
    Thomas Heppeler, Sie sind eine Woche hinterher. Das war hier schon in zwei Blogposts Thema. Jürgen Seefeldt selbst nimmt auch an der Diskussion teil:
    http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/11/jurgen-seefeldts-tv-karneval-und-die-suche-nach-der-motivation-der-impfgegner.php
    und
    http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/11/dr-seefeld-squalen-und-thiomersal-die-smashing-pumpkins-ein-video-und-twitter-listen.php
    Tobias, 12.11.09 09:48

  61. #63 Pascal
    12. November 2009

    Habe mich vor 2 Tagen morgens mit Pandemrix impfen lassen, da ich durch meinen Beruf ein erhöhtes Ansteckungsrisiko habe. Zum Zeitpunkt der Impfung war ich gesund (Zumindest nehme ich das an) Hier nun meine unangemehmen Erfahrungen mit der Impfung:

    Tag der Impfung: Schmerzen an der Einstichstelle (erträglich)

    Tag 1 nach der Impfung:
    Morgens: Durchfall, Bauchschmerzen
    Mittags: Durchfall, Bauchschmerzen, Körpertemperatur 38 Grad steigend, Müdigkeit, Schwächegefühl, Starkes Frieren
    Nachmittags: Kein Durchfall mehr (mangels Nahrungszufuhr?), Körpertempertur 39 Grad steigend, ab ca. 17:00 Uhr nur noch im Bett, schwitzend, frierend, starkes Schwächegefühl.
    Abends: Temperatur steigt auf 39,5 Grad, Paracetamol eingenommen, danach sinkt Temperatur auf 39 Grad, wo sie bis zum nächsten Morgen bleibt. Ansonst. wie nachmittag.

    Tag 2 nach der Impfung:
    Morgens: ca. 39 Grad fallend, Kopfschmerzen (Über Nacht aufgetreten), Schwächegefühl, Nahrung aufgenommen
    Mittags: 38 Grad fallend, Kopfschmerzen, Paracetamol eingenommen, Schwächgefühl
    Nachmittags: Temperatur wieder normal, Schwächgefühl, flaues Gefühl im Magen, Erneut Nahrung aufgenommen
    Jetzt: Später Nachmittag: Nur noch leichtes Schwächegefühl, flaues Gefühl im Magen. Immernoch Schmerzen an der Einstichstelle

    Zusammenfassend muss ich sagen, dass mich die Nebenwirkungen der Impfung ganz schön umgehauen haben und ich heute noch nicht zur Arbeit gehen konnte. Habe mir schon überlegt, ob es ein Fehler war, mich impfen zu lassen.

    Ob die Nebenwirkungen mit einem anderen Impfstoff geringer ausgefallen wären?

  62. #64 Tobias
    12. November 2009

    Pascal,

    das tut mir Leid zu hören, dass du starke Nebenwirkungen hattest. Du kannst das bei deinem Arzt auch melden (für die Statistik). Eine Freundin von mir (aus Schweden) hat mir auch erzählt, dass ihre ganze Familie, Oma, Opa, Mutter, Vater, Geschwister, Nichten, Neffe, sich impfen liessen, bei allen kein Problem, nur ihre Mutter hat es zwei Tage reingehauen.

    Hoffe bei dir gehts weiter aufwärts!

    Gruss
    Tobias

  63. #65 Kischel, Thomas
    12. November 2009

    Sehr geehrter Herr Maier !
    Ihr Bericht bezüglich Pandemrix und Squalen und Thiomersal war sehr hilfreich für mich.
    Bin Hausarzt, selbst schon geimpft mit Pandemrix, und impfe alle, die wollen.
    Wurde heute von einem Pat. mit einem ziemlich hysterischen Artikel eines Arztkollegen konfrontiert und dachte mir gleich, daß das Käse ist, suchte aber Information.
    Vielen Dank
    Th.Kischel

  64. #66 Tobias
    12. November 2009

    Danke, Herr Kischel,
    der hysterische Kollege kommentiert ja hier auch mit. Vielleicht hört er ja auf Sie, so von Arzt zu Arzt. Meine Qualifikationen sind ihm nicht genug (Zitat Seefeldt: “Als Sie Ihre Karriere begannen, war ich schon Oberarzt!”)

    Aktueller Post hier: http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/11/die-squalen-debatte-wer-hat-recht-und-wie-kann-ich-das-beurteilen.php

  65. #67 nina
    13. November 2009

    hallo herr maier, sie raten also schwangere impfen zu lassen, das problem an der sache ist, kein arzt impft schwangere frauen mit pandemrix – wegen der mögl. nebenwirkungen.
    dabei zähle ich allein schon als schwangere (23. woche) zur risikogruppe, dann bin ich als krankenschwester tätig und habe noch ein schulpflichtiges kind ( in der schule gibt es einige fälle der neuen grippe ). mein mann und mein sohn haben sich gestern impfen lassen- ohne komplikationen. was würden sie mir raten , impfung mit pandemrix ( falls ich doch noch einen arzt finde, der mich impft). oder lieber abwarten bis ein impfstoff ohne adjuvazien zur verfügung steht ?
    oder dürfen die hausaerzte keine schwangeren mit pandemrix impfen ?

    Vielen Dank .

  66. #68 Tobias
    13. November 2009

    nina,

    ich bin kein Arzt und ich gebe hier keine medizinischen Empfehlungen. Ich weiss nicht, wann ein adjuvansfreier Impfstoff zur Verfügung steht. Ich gehe davon aus, erst mal nicht.

    Weissen Sie Ihren Arzt doch mal auf dieses Paper hin.

    The Centers for Disease Control and Prevention Advisory Committee on Immunization Practices recommends routine influenza vaccination for all women who are or will be pregnant during the influenza season. During seasonal influenza epidemics, during previous pandemics, and with the current influenza A (H1N1) pandemic, pregnancy places otherwise healthy women at increased risk for serious complications from influenza, including death. Inactivated influenza vaccine can be safely and effectively administered during any trimester of pregnancy. No study to date has demonstrated an increased risk of either maternal complications or adverse fetal outcomes associated with inactivated influenza vaccination. Moreover, no scientific evidence exists that thimerosal-containing vaccines are a cause of adverse events among children born to women who received influenza vaccine during pregnancy. In this article, we review the evidentiary basis for the recommendation of vaccination of all women who will be pregnant during the influenza season and safety data of influenza vaccination during pregnancy.

    Alternativ, schreiben Sie hier mal in welcher Stadt Sie wohnen, vielleicht meldet sich hier ein Arzt in der Nähe, der Sie impft.

  67. #69 Karina
    16. November 2009

    Hallo Tobias,

    entschuldigung das ich nicht so gut deutsch schreiben kann aber ich habe hier soviel gelesen und ich bin ein wenig erleichtert …. also, ich habe am Do 12.11 meine Tochter(5 Jahre) und ich (30J) impfen lassen. Hatte danach fuchtbare angst etwas falsches gemacht zu haben, da ich natürlich ganz viele schlechte Nachrichten über dieser Impfostoff gelesen habe. Danke deine sehr hilfreiche internetseite habe ich jetzt keine schlechtes gewisssen mehr. Meine tochter hat der Impfstoff sehr gut ertragen und ihr besteht hoffentlich kein gefahr sich im Kindergarten oder irgend woanders sich mit der schweinegrippe anzustecken :-)
    Im Brasilien, wo ich herkomme sind ganz viele Leute an der schweinegrippe gestorben (auch gesunde Leute und reiche Leute). Leider ist es hier in Deutschland dieser frage:” lasse ich mich impfen oder nicht” eine Luxus frage…. denke ich! Ich bin mir sicher, dass wenn mehere Leute daran sterben müssen, genau sowie in Brasilien…. dann wird sich die Bevölkerung die Meinung ganz schnell ändern!
    Es wäre auch schön dass diese Impfstoff in Brasilien gekauft wird damit meine Familie da sich schützen kann :-(

    Vielen Dank und schöne Grüße aus Bremen,
    Karina ( seit 8 Jahren in Deutschland und kann leider noch nicht richtig deutsch schreiben :-(

  68. #70 Thomas Heppeler
    16. November 2009

    Hallo Tobias, habe aber den Offenen Brief des Internisten Dr. med. Jürgen Seefeldt / Paderborn, gegen die Ärztin Dr. Stöcker vom Paul-Ehrlich-Institut in Langen, in Deinem blog nirgends gefunden, hier ist der link: http://www.impfschaden.info/aktuelles/offener-brief-an-das-paul-ehrlich-institut-zur-schweinegrippe-impfung.html
    Im Übrigen kann Quecksilber, wenn es mal im Gehirn gelandet ist, dort nicht mehr abgebaut werden, deshalb sinkt der durchschnittliche Intelligenzquotient der Bevölkerung von Jahr zu Jahr.

  69. #71 Tobias
    16. November 2009

    Thomas Heppeler,

    in etwa vier aktuelle Artikel und gut 200 Kommentare in meinem Blog beschäftigen sich mit dem offenen Brief von Dr. Jürgen Seefeldt. Er hat auch selbst hier im Blog geantwortet: http://www.scienceblogs.de/mt/suche.cgi?IncludeBlogs=28&search=schweinegrippe&go2=GO

    Wohingegen die toxische Wirkung von Quecksilber vollkommen klar ist, halte es für ein Gerücht, dass der durchschnittliche IQ jedes Jahr sinkt.

  70. #72 Tobias
    16. November 2009

    Karina,
    du schreibst gutes Deutsch! Und vielen Dank für deinen Kommentar. Ich denke, was du schreibst ist auch ein wichtiges Argument für die Impfung: Wer sich impfen lässt braucht keine Angst mehr zu haben, sich anzustecken und kann die Pressemeldungen alle etwas entspannter verfolgen.

  71. #73 Christoph
    17. November 2009

    Nunja, der IQ ist eine relative Größe, die sich immer danach richtet, wieviele Menschen aus derselben Altersklasse zum selben Zeitraum beim “IQ-Test” gleich abschneiden. Damit ist der Intelligenzquotient per Definition immer gleich von Jahr zu Jahr und habe man noch so viel Quecksilber/Plastik/Handystrahlung/Pestizide im Kopp. Nachzulesen auch unter http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenzquotient . Vermutlich ist Wikipedia aber im Vergleich zu impfschaden.info (Zitat: “Diese Seite bietet Ihnen einen kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Impfen (auch aus Sicht der Naturheilkunde und Homöopathie)”) doch zu wissenschaftlich…

  72. #74 Thomas Heppeler
    18. November 2009

    Der Bevölkerungsdurchschnitts-IQ verändert sich aber trotzdem von Jahr zu Jahr, das ist der “Flynn-Effekt”, d.h. die Intelligenz der Bevölkerung in den meisten Industrieländern nimmt stetig ab, hervorgerufen u.a. durch Umweltgifte wie Blei und Quecksilber, siehe hierzu: http://de.wikipedia.org/wiki/Flynn-Effekt#cite_note-11

  73. #75 Sebastian
    18. November 2009

    Dass die Bevölkerung im Schnitt dümmer wird, liegt meines Erachtens viel mehr an gesellschaftlichen Phänomenen wie der zunehmenden Trivialisierung der Medienangebote. Wenn das Hirn chronisch unterfordert ist, verkümmert es eben.

  74. #76 Christoph
    18. November 2009

    @Thomas: Ich gebe zu, dass der Flynn-Effekt neu für mich ist. Dennoch bleibt die Verteilung des IQs auf die Bevölkerung in jedem Fall gleich, da er so definiert ist. Da ändert auch dieser Effekt nichts dran! Dass dennoch das Abschneiden bei IQ-Tests variiert, wenn man denselben Test in verschiedenen Jahren auswertet, ist doch nicht verwunderlich. Die “Intelligenz” ist sehr vielschichtig und gerade so IQ Test Aufgaben kann man auch trainieren, insbesondere wenn es immer derselbe Test über Jahre ist. Hinzu kommt, dass das ganze mediale Umfeld stark variiert. Wenn du den Artikel genau gelesen hättest, hättest du gelesen, dass die meisten Forscher soziale Ursachen dafür sehen. Von Quecksilber steht da nichts.

  75. #77 JLT
    18. November 2009

    @ Thomas Heppeler:

    Und wenn sie jetzt noch irgendeinen Beleg dafür hätten, dass dieser Rückgang des IQ auf Umweltgifte zurückzuführen ist oder es wenigstens nachgewiesenermaßen einen Anstieg der Belastung mit Umweltgiften seit 1999 gegeben hat, der eine solche Korrelation belegen würde (was natürlich lange nicht ausreichte, eine Kausalität zu beweisen)?
    Mich würde auch interessieren, wie die minimalen Mengen an Quecksilber, die wir durch Impfungen aufnehmen (der überwiegende Anteil der Impfstoffe enthält heutzutage kein Thiomersal mehr, wohingegen diejenigen, die in den 90ern Schulkinder waren, wohl noch eine ganze Menge Thiomersalhaltige Impfstoffe erhalten haben), in irgendeiner Weise unsere Quecksilberbelastung beeinflussen soll.

  76. #78 Thomas Heppeler
    18. November 2009

    Hallo Christoph, JLT und Sebastian, dann lest doch mal hier wieviele Chemikalien es gibt, die neurotoxisch und toxisch auf den Mensch wirken, dann möchte ich behaupten, daß soziale Ursachen für den Intelligenzverlust in den Hintergrund treten (Quecksilber=mercury):
    http://www.env-health.org/IMG/pdf/06tl9094page.pdf

  77. #79 Thomas Heppeler
    18. November 2009

    … und das noch “A ‘Silent Pandemic’ Of Brain Disorders” gehört dazu:
    http://www.cbsnews.com/stories/2006/11/07/health/webmd/main2161153.shtml

  78. #80 Pascal
    18. November 2009

    Tobias, danke für Deine guten Wünsche!

    Warum wird man eigentlich nirgendwo darauf hingewiesen, dass die Impfwirkung erst nach 2 bis 3 Wochen nach der Impfung eintritt? Beim Arzt hat man mir nichts davon gesagt – auch nicht von den möglichen starken Nebenwirkungen, die ich hatte (s.o.) Selbst im Peipackzettel von Pandemrix (Im Internet abrufbar) steht nichts davon. Ich finde das unverantwortlich. Wie ist Eure Meinung dazu?

  79. #81 nadine
    18. November 2009

    Hallo,
    wenn sich der Schweinegrippe-Virus aber verändert, dann wirkt doch der jetzige Impfstoff auch nicht mehr oder?

  80. #82 Tobias
    18. November 2009

    Thomas Heppeler,
    Belege waren gefordert. Wir wissen alle hier, wie viele giftige Chemikalen es gibt. Tatsache ist, dass die Umweltverschmutzung schon mal höher war als heute.

    Pascal,
    die Impfwirkung setzt rund eine Woche nach der Impfung ein. So lange braucht das Immunsystem um ausreichend Antikörper zu produzieren. Hoffe die Nebenwirkungen sind abgeklungen.

    nadine,
    das hängt von der Art der Veränderung ab und ist nicht vorhersehbar. Es wird davon ausgegangen, dass der Spaltimpfstoff Pandemrix auch gegen Driftvarianten gut wirksam ist.
    Die schnelle Veränderung des Influenzavirus ist der Grund für die jährlich Anpassung des Impfstoffs gegen die saisonale Grippe.

  81. #83 Thomas Heppeler
    19. November 2009

    Hallo Tobias, wenn Du die o.g.englischen Texte lesen und verstehen würdest, hättest Du genügend Belege für die erwiesene neurotoxische Wirkung auf den Menschen von 201 chemischen Stoffen, darunter insbesondere Blei, Qucksilber, PCB´s, Arsen und Toluene, die insbesondere die geistige Entwicklung der Kinder hemmen. Außerdem gibt es noch 1000 weitere chemische Stoffe wo die neurotoxische Wirkung durch Experimente nachgewiesen ist, und in der EU gibt es insgesamt 100000 registrierte chemische Stoffe. Die Stoffe werden doch ständig weiter produziert, wie soll da die Umweltbelastung abnehmen?

  82. #84 Tobias
    19. November 2009

    Thomas Heppeler,
    sagen Sie, müsste nicht eigentlich die durchschnittliche Lebenserwartung auch zurück gehen, wenn wir in dem von Ihnen beschworenen Ausmaß mit chemischen Stoffen verseucht sind?

  83. #85 LostinNL
    19. November 2009

    @Tomas Heppeler
    Wie jede Toxizität ist auch Neurotoxizität dosisabhängig. Angesichts der modernen Analytik, die praktisch alles überall finden kann, muss man also stets fragen: Wie viel davon?
    Eine erhöhte Hg-Konzentration im Körper durch Amalgam-Zahnfüllungen ist z.B. deutlich nachweisbar, war aber zu keiner Zeit gesundheitsgefährdend. Was man von den industriellen Abwässern und -gasen im 20. Jh. nicht behaupten kann. Daher heute die wesentlich strengeren Vorschriften, daher aufwändige Sanierungen verseuchter Böden (siehe Bitterfeld/Wolfen). Einmal im Wasser gelandete Schwermetalle kriegt man da jedoch nicht mehr raus. Wenn deren Konzentrationen abnehmen, dann durch Sedimentation und durch Verdünnung (ins offene Meer).
    Bei organischen Stoffen hilft die Natur, sie mit der Zeit abzubauen. Manche schnell (Toluol), andere sehr langsam (PCB).

    Einen Zusammenhang zwischen Intelligenz und Schwermetallaufnahme gibt es aber möglicherweise doch, nur scheinen Sie Ursache und Wirkung zu verwechseln.
    http://www.test.de/themen/gesundheit-kosmetik/meldung/-Ayurveda-Praeparate/1262433/1262433/

  84. #86 nadine
    19. November 2009

    Ja vielen Dank,endlich mal ne richtige Antwort!

    Wie hoch ist das Risiko durch die Impfung eine Autoimmunerkrankung hervorzurufen?

    Wann denkst du, dass der Impfstoff ohne Wirkverstärker für Kinder in Deutschland kommt?Würdest du ein 2 jähriges Kind mit Pandemrix impfen?

    Grüsse

  85. #87 Thomas Heppeler
    19. November 2009

    Hallo Tobias und Nadine, in meinem o.g. offenen Brief des Dr. Seefeldt findet Ihr die Antworten: “Quecksilber ist hoch neurotoxisch, nephrotoxisch und hepatotoxisch und schädlich für alle menschlichen Gewebe. Quecksilber aus Thiomersal wird in Ethyl-Quecksilber metabolisiert und obwohl die HWZ von Ethyl-Quecksilber mit 7-10 Tagen relativ kurz ist, ist einmal ins Gehirn gelangtes Quecksilber praktisch nicht entfernbar, auch nicht mit DMSA. Es ist unverantwortlich, Squalen und Quecksilberhaltige Grippe-Impfstoffe zu verwenden, zumal es technisch ohne Squalen und ohne Quecksilber geht. Dass es ohne Squalen geht, beweisen die Squalen-freien Impfstoffe gegen H1N1 in den USA und 2 verschiedene in Einzelampullen in den USA erhältliche Schweinegrippe-Impfstoffe sind zudem quecksilberfrei…. Erst durch die industrielle Produktion kommt Quecksilber in die Nahrungskette und damit auch in Fische. Quecksilber in jeder Form, anorganisch und organisch gebunden, ist karzinogen. Es gibt für karzinogene Noxen keinen Schwellenwert, keinen Unbedenklichkeitswert. Im logischen Umkehrschluss ist es, da Menschen Quecksilber durch die Nahrungskette und u.a. auch durch Fische essen aufnehmen im Sinne des Minimierungsgebotes für krebserregende Stoffe erst recht wichtig, dass durch Impfstoffe nicht zusätzliches toxisches und karzinogenes Quecksilber zugeführt wird, weil selbst ein einzelnes Atom Hg in Verkettung unglücklicher Umstände zur Induktion eines Tumorgens führen kann, indem ein Tumor-Suppressor-Gen mutiert.”

  86. #88 Torben
    19. November 2009

    Thomas Heppeler,

    das ist nicht ihr Ernst?

    Sie haben doch auf den link geklickt den Tobias · 16.11.09 · 10:26 Uhr in seiner Antwort auf ihren ersten Kommentar geposted hat?
    2. Versuch:
    http://www.scienceblogs.de/mt/suche.cgi?IncludeBlogs=28&search=schweinegrippe&go2=GO

  87. #89 Torben
    19. November 2009

    Nachtrag –
    es ist sicherlich nervig teilweise mehr als 200 Kommentare durchzulesen, aber ich verspreche ihnen ein überraschendes und stellenweise auch amüsantes “Ende” der Debatte…..

  88. #90 Christoph
    19. November 2009

    @Thomas: Du denkst vielleicht du würdest diskutieren, aber dazu würde gehören Argumente der Gegenseite aufzunehmen und Gegenargumente zu bringen. Was du machst ist “rumtrollen”. Sprich du postest irgendwelche Links, wo du vielleicht denkst sie würden etwas belegen, aber selbst auf Nachfrage kannst du nicht erklären, wie deren Argumentation sein soll. Ergo hast du sie vermutlich nicht verstanden. Für mich ist dieser Nachrichtenaustausch damit beendet und wenn ihr nicht noch hundert mal denselben Seefeldt Brief in diesem Kommentar lesen wollt, würde ich es den anderen Kommentatoren empfehlen…

  89. #91 Thomas Heppeler
    19. November 2009

    Hallo Christoph, meine angegebenen links funktionieren wenigstens, im Gegensatz zu Deinen. Ich bin genau auf euere Argumente und Fragen eingegangen und habe die Gegenargumente und Antworten geliefert und in meinen links stehen die Beweise und Quellenangaben. Ich weiß nicht was Du willst, den link zum Original-Seefeldt-Brief gibt es in allen 90 Kommentaren nur ein mal von mir. Wenn ich Deine Fragen und Argumente lese, kommt mir das ziemlich konfus vor.

  90. #92 Sebastian
    19. November 2009

    Der Seefeldt-Brief ist hier auf dem Blog ein alter Hut und wurde in mehreren Blogeinträgen und hunderten von kommentaren bereits sehr intensiv diskutiert. Die meisten kommen zu dem Schluss, dass Dr. Seefeldts Argumentation gravierende Fehler aufweist. Exemplarisch sei dieser Eintrag genannt:
    http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/11/juliane-sacher-die-impfopfer-vom-golfkrieg-durch-quecksilber-und-squalen.php

  91. #93 Thomas Heppeler
    24. November 2009

    Hallo Tobias,
    welche Stoffe sind eigentlich in dem normalen saisonalen Grippeimpstoff enhalten? Welche Vireproteine, welche Zusatzstoffe, welche Wirkverstärker und welche Konservierungsstoffe?

  92. #94 Tobias
    24. November 2009
  93. #95 Martin
    24. November 2009

    Hallo,
    im Artikel “Pandemrix oder Celvapan…” wird behauptet “Pandemrix enthält AS03. Dieses Adjuvans besteht aus Squalen (10,69 mg), Tocopherol (Vitamin E, 11,86 mg) und Polysorbat 80 (4,86 mg). Eine Impfdosis enthält weiter als Konservierungsmittel 5 μg Thiomersal.” Weiter unten im Text: “Der Impfstoff Pandemrix enthält rund 12 μl Squalen”. Laut http://www.emea.europa.eu/humandocs/PDFs/EPAR/pandemrix/emea-combined-h832de.pdf enthält Pandemrix “AS03 als Adjuvans, bestehend aus Squalen (10,69 Milligramm), DL-α-Tocopherol (11,86 Milligramm) und Polysorbat 80 (4,86 Milligramm)”. Dies ist ein Vielfaches der Menge der Ratten gespritzt wurde. Was gilt jetzt ?

  94. #96 S.S.T.
    24. November 2009

    @Martin

    Offensichtlich ein Schreibfehler (Milligramm>

  95. #97 S.S.T.
    24. November 2009

  96. #98 S.S.T.
    24. November 2009

    statt Mikrogramm) Eine Impfdosis von 0,5 ml kann schlecht rund 12 ml Squalen enthalten.

  97. #99 Torben
    24. November 2009

    Eine Dosis (0,5 ml) Pandemrix enthält 10,69 mg Squalen, dies entspricht bei einer Dichte von 0,86g/ml ungefähr 12,18 µl Squalen.

  98. #100 Martin
    24. November 2009

    @SST
    ich nehme an die Milligramm Angaben beziehen sich nicht auf die Einzeldosis sondern auf die gesamte Pandemrix Packung.

  99. #101 Martin
    24. November 2009

    ok, jetzt habe ich es kapiert.
    Danke.

  100. #102 Thomas Heppeler
    25. November 2009

    Hallo Leute, das ist wieder falsch. Richtig ist, daß eine Impfdosis Pandemrix 10,69 mg Squalen enthält, das sind bei einer Dichte von 0,86 g/ml genau 12,43 ml Squalen pro Impfdosis!!!

  101. #103 GeMa
    25. November 2009

    @Thomas Heppeler
    Für ein Pferd, ja?
    Mal bitte 12,5 ml abzählen hier : http://www.apohaus.de/images/2057932.gif (kommt etwa hin 1:1) dazu die restlichen Stöffchen addieren.
    ach so : !!!

  102. #104 sil
    25. November 2009

    @Thomas Heppeler:

    Nochmal etwas deutlicher als Gema,
    so eine Impfung enthält nur 0,5ml:
    2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

    Nach dem Vermischen enthält 1 Dosis (0,5 ml)
    http://www.emea.europa.eu/humandocs/PDFs/EPAR/pandemrix/emea-combined-h832de.pdf (Seite 2)

    Wenn man 0,5ml injiziert, können da nicht 12,5ml Squalen drin sein.

  103. #105 Tobias
    25. November 2009

    Ich glaube, das Einheiten umrechnen müssen wir noch mal üben. 😉

    1 kg Wasser entspricht etwa 1 l
    1 g Wasser entspricht etwa 1 ml
    1 mg Wasser entspricht etwa 1 µl

    10,69 mg Wasser entspricht etwa 10,69 µl (Bei einer Dichte von Wasser = 1 g/cm^3)
    10,69 mg Squalen entspricht etwa 12,43 µl (Bei einer Dichte von Squalen = 0.86 g/cm^3)

  104. #106 GeMa
    26. November 2009

    @Sil
    Ich dachte halt, gucken könnte jetzt noch helfen. Nachdem schon S.S.T. – leider umsonst – darauf hingewiesen hatte, dass in 0,5 ml keine 12,5 ml passen können 😉

  105. #107 Anonym
    29. November 2009

    Hallo zusammen,

    Erstaunlicherweise, wenn man dann mal bei Google ein wenig forscht und auch das Wikipedia zu rate zieht, wird man feststellen, das das adjuvierte Pandemrix den Wirkbeschleuniger AS03 beinhaltet (im Artikel beschriebn)! Dieser Wirkstoff ist bislang noch in keinem Impfstoff verwendet worden!?
    Wie genau können also die Ergebnisse und Aussagen zu der gesundheitlichen Schädigung dieses Wirkbeschleunigers sein?
    In der Anlage 6 Ergänzende Informationen Pandemischer Impfstoff H1N1 gibt es ein paar interessante Aussagen zur Musterzulassung und dem Wirkstoff AS03 (Link: http://www.kvbb.de/content/kvbb/kvbb001567/ErgaenzendeInformationenPandemischerImpfstoffH1N1.pdf).

    Wer sich impfen lassen will, soll es tun! Gewinnen werden in diesem Spiel nur die Pharmaziekonzerne, das ist mal sicher!

    Bleibt aufmerksam und lasst euch nicht verdummen, von Konzernen die nur an Geld interessiert sind und unsere Politiker fördern und bestechen.

    Cheers ….

  106. #108 fragende
    30. November 2009

    kann man eigentlich Celvapan als normaler Bürger in Deutschland irgendwoher kriegen bzw. bestellen oder kaufen????

    wie???

  107. #109 Johannes Döh
    8. Januar 2010

    Guten Tag,
    ich bin kein Fachmann in medizinischer Sicht und bin auf meinen hoffentlich gesunden Menschenverstand angewiesen und muss aus den Pro- bzw. Contra Berichten zur Schweinegrippe- “Pandemie” meine eigenen Schlüsse ziehen. Dass diese Viruserkrankung zur Pandemie erklärt wurde, entspringt der Tatsache, dass die Definition einer Pandemie bei der WHO nebenbei einfach mal abgeändert wurde. Nach der neuen Definition könnte man jede saisonale Grippe als Pandemie bezeichnen. Dieses Vorgehen ist hochgradig fahrlässig und stärkt nicht gerade das Vertrauen in diese Institution. Dass in der WHO selbst Lobbyisten der Pharmaindustrie tätig sind, ist inzwischen auch erwiesen und auch der milde Verlauf der Wutzefreck (saarländisch für Schweinegrippe) bestätigt schon irgendwie eine lobbygesteuerte Kampagne. Wären alle Impfstoffe restlos verimpft worden, hätte man quasi nicht feststellen können, dass die Schweinegrippe tatsächlich nicht ihren Erwartungen gerecht geworden wäre. Statistiken aus Mexiko, Australien u.a. Ländern, wo die Schweinegrippe längst ihren Zenith überschritten hat, bestätigen im Wesentlichen die Pandemielüge. Aber eine Frage zu den Impfstoffen hätte ich da noch! Ist es richtig, dass bis etwa Herbst 2009 zwei Impfungen pro Person vergesehen waren und erst nach der Bestellung der Impfstoffe bekannt wurde, dass eine Impfung genügt?

    Gruß,
    J.D.

  108. #110 sil
    8. Januar 2010

    Johannes Döh· 08.01.10 · 09:53 Uhr:
    “ich bin kein Fachmann”

    Das merkt man.

  109. #111 Tobias
    8. Januar 2010

    Johannes Döh,

    ja. Klinische Daten haben später gezeigt, dass durch eine Impfung schon ein ausreichender Schutz vermittelt wird.

    Für mehr und aktuellere Informationen einfach oben links ins Suchfeld “Schweinegrippe” eingeben. Dann gesundet der Verstand weiter.

  110. #112 Karl Mistelberger
    8. Januar 2010

    “Johannes Döh· 08.01.10 · 09:53 Uhr”

    Wer diesen Beitrag gelesen hat, kann die die Lektüre von Johannes Döhs Blog ruhig etwas aufschieben.

    Bei der Schweinegrippe sagt mir mein gesunder Menschenverstand, dass ich mich besser nicht auf ihn allein verlasse sondern den Experten vertraue, die die Pandemie in ganz professioneller Weise erkannt und so weit wie möglich eingedämmt haben. Deren Arbeit ist hier zusammengefasst: http://de.wikipedia.org/wiki/Pandemie_H1N1_2009

    Als ich am 26. November zum ersten Mal gegen Schweinegrippe geimpft wurde, war noch eine zweite Impfung vorgesehen. Drei Wochen später kam der Anruf vom Hausarzt, dass nun die Wirksamkeit einer einzigen Impfung gesichert sei und ein zweiter Termin nicht mehr nötig.

    Es könnte gut sein, dass das neue Grippevirus die herkömmlichen saisonalen Viren ablöst (das Bessere ist der Feind des Guten). Das würde bedeuten, dass in Zukunft weniger alte Menschen an der saisonalen Grippe sterben, dafür aber mehr junge.

    Als Neurentner begrüße ich diese Entwicklung einerseits selbstverständlich. Auf der anderen Seite verschärft das veränderte epidemiologische Profil den bereits bestehenden Mangel an Beitragszahlern: Wie so oft im Leben kann man nicht alles auf einmal haben.

  111. #113 Billigflüge USA
    26. Januar 2010

    Davon habe ich auch gehört! Aber man weiß immer noch nichts genauses oder? Naja andererseits ist das jetzt auch nicht so schlimm, wenn man bedenkt wo die sich überall rumtreiben und so! Also ich finde es nicht schlimm, habe mich bisher eh noch nicht impfen lassen!

  112. #114 Armeebekleidung
    14. November 2010

    Eine ganze Zeit ist mittlerweile vergangen. Keine Sau redet mehr von der Schweinegrippe. Gut für alle die den Hype nicht mitgemacht haben und sich haben NICHT impfen lassen. Und das tolle ist, alle leben noch.
    Man muss nicht jeden Mainstream mitmachen.

  113. #115 Lolilol
    11. Oktober 2011

    wow. ziemlich unprofessioneller artikel. man merkt deutlich, dass scienceblogs zu jedem scheiß ihren senf beitragen müssen. dahinter steckt natürlich die durch esowatch repräsentierte philosophie, es gäbe keine organisierte kriminalität der konzerne und regierungen (“verschwörungen”). mag bei themen wie Nibiru zutreffend sein, hier war es großer Käse.

  114. #116 rolak
    12. Oktober 2011

    Auch eine Form konsequenten Denkens: Rationale Betrachtung ja, aber nicht, wenn das Ergebnis mir nicht passt. Letzteres legitimiert selbstverständlich auch generelles emotionales, belegloses, unterstellendes Umsichschlagen…

    Et ceterum adnoto: Form und Inhalt! (© bullet)