Carl Guhr schrieb 1829 über Niccolò Paganinis Violinspiel:
Ein aktuelle Arbeit [1] aus Science zeigt erstmalig empirisch, daß analytisches Denken den religiösen Unglauben fördert. Auch wenn dieses Ergebnis nicht überraschend ist, fand ich es doch sehr spannend, zu lesen, wie es den kanadischen Kollegen gelungen ist, das nachzuweisen.
Ich berichte vom dritten Tag der internationalen atheistischen Tagung in Köln.
Seit genau einem Jahr schreibe ich nun für blooD’N’Acid, dies ist der 63. Beitrag. Ein guter Zeitpunkt, eine erste Bilanz zu ziehen, die ich mir in einige persönliche Gedanken einzubetten gestatte.
Liebe Leonora, leider gibt es Dich noch gar nicht, aber wenn es Dich schon geben würde, würdest Du vielleicht so heißen, nach einer Figur aus den Gedichten von Edgar Allan Poe. Ich möchte Dir aber doch schon heute einen Brief schreiben, um Dir zu erzählen, was ich über Frauen weiß und was vielleicht auf Dich…
Ich habe darüber nachgedacht, welche Sonderrechte Religionen bzw. die sie Ausübenden in Deutschland genießen. Unter Sonderrechten verstehe ich, daß, um eine Ausübung der jeweiligen Religion gemäß deren Traditionen zu gewährleisten, Ausnahmen von der ansonsten für alle bindenden Rechtsgültigkeit gemacht werden.
Man stelle sich folgende Situation vor: jemand setzt sich an einem schönen Sommerabend zu einem an den Tisch im Biergarten und sprüht einem immer wieder einige Wolken Insektensprays ins Gesicht. Wie würde man reagieren? Ich bin relativ sicher, daß so etwas eine Straftat ist und man so jemanden wegen (gefährlicher) Körperverletzung belangen und sich sogar…
“Es gibt religiöse, psychotherapeutische und medizinisch-homöopathische Möglichkeiten der Behandlung bei Homosexualität und homosexuellen Neigungen” Diese exemplarische und auf den ersten Blick zweifellos satireverdächtige Meldung des „Bunds Katholischer Ärzte”, die schön und schauerlich zugleich aufzeigt, was Religion mit dem Verstand von Menschen anrichtet, war der Auslöser für den folgenden Post.
In diesem Beitrag* möchte ich die Lanze für ein atheistisches Weltbild brechen und der üblen Nachrede entgegentreten, derzufolge unser Dasein trist und trübe, lieblos und unfroh und verfangen in Zweifel und dem unerfüllten Wunsch, anders zu sein, erstarrt zu sein hätte.
“Vom CSI-Effekt wird in der Jurisprudenz der USA gesprochen, wenn die Auswirkungen kriminologischer Fernsehserien auf das Verhalten sowohl von Geschworenen als auch Verbrechern untersucht werden.



