Dieser Eintrag stammt von Donnerstag Vormittag und sollte um 18:00 online gehen. Zu dieser Zeit werde ich mich natürlich im Naturhistorischen Museum in Wien befinden, wo gerade der erste Tag der GWUP-Konferenz mit dem vorläufigen Höhepunkt, der feierlichen Verleihung des Goldenen Bretts, ausgeklungen ist.
And the winner is …
STRAUBINGER
Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung!
Die offizielle Begründung der Jury, wie sie bei der Nominierung der drei Finalisten nachzulesen war:
Essen und Trinken verzichten und sich nur von “feinstofflicher
Energie” bzw. “Licht” ernähren – diese Behauptung vertritt P. A.
Straubinger in seinem Kinofilm “Am Anfang war
das Licht”. In seiner Pseudodokumentation über das
Nicht-Phänomen der “Lichtnahrung” rührt P. A. Straubinger aus
Interviews mit wissenschaftlichen Außenseitern und heimischen
Esoterikern einen unverdaulichen und gefährlichen Brei aus
manipulativen Halbwahrheiten an, der von Telekinese über
Biophotonen bis zur Quantenmystik kein esoterisches Klischee
auslässt, um sein Publikum davon zu überzeugen, dass konsequent
betriebene Lichtnahrung zu etwas anderem als zu einem
vorzeitigen Ableben führen könne.
Eine detailliertere Begründung und sämtliche Hintergründe können Sie bei Bedarf in einer Reihe von Blogartikeln nachlesen, die an dieser Stelle im zweiten Halbjahr 2010 veröffentlicht wurden:
Am Anfang war das Licht: Von Lichtnahrung, Quantenmystik und Zuschauer-manipulation — P.A. Straubinger vs. U. Berger im ORF — Lichtnahrung im Unterrichtsministerium: ein Offener Brief — Lichtnahrung: Das Unterrichtsministerium reagiert — Von Lichtnahrung und Quantenphysik — Straubingers Kammer — Am Anfang war das Licht: Ein weiterer Fall von Manipulation — Am Anfang war das Licht: Die Gewichtsprobleme der Lichtesser — Am Anfang war das Licht: Die Blutwerte des Wunderyogis — Am Ende war kein Licht
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