Am 03. Januar 2026 griffen die USA Venezuela an. US-Spezialkräfte drangen in den Wohnsitz des Präsidenten Nicolas Maduro in Caracas ein und entführten seine Frau Cilia Flores und ihn. Das Unternehmen lief unter dem markigen Titel Operation Absolute Resolve und war militärisch ein voller Erfolg.

Politisch-Wirtschaftlich wird seitdem viel gestritten. War der Angriff, entsprechend der Sammlung loser Übereinkünfte, die man üblicherweise und nicht ohne leises Hohngekicher Internationales Recht nennt zu rechtfertigen? War er politisch opportun? War er wirtschaftlich sinnvoll? Haben die USA mal wieder einen Krieg um Öl vom Zaun gebrochen? Und wie wird sich jetzt der Ölmarkt verändern?

Alles gute Fragen und richtige Antworten muss ich schuldig bleiben. Was ich tun will, ist wieder einmal ein Schlaglicht auf ein paar Details werfen, die in der Berichterstattung meiner Meinung nach untergehen.

Auf die mit der Nutzung von Erdöl einhergehenden Probleme wie Umweltzerstörung und Klimawandel möchte ich in diesem Beitrag nicht eingehen, denn sie sind den Machthabenden völlig egal. Wir konzentrieren uns hier nur auf den Erdölmarkt, auf machtpolitische Rahmenbedingungen und die Einbettung von Erdöl als Energieträger in die globale Entwicklung.

Gehen wir’s an.

Öl ist nicht gleich Öl

Erdöl besteht, wenn wir die Spurenelemente mal weglassen, im Wesentlichen aus zwei Teilen

  • Kohlenwasserstoffe, vor allem Alkane, sind der Hauptbestandteil. Mit Kohlenwasserstoffen betreiben wir Verbrennungsmotoren und sie sind wichtiges Vorprodukt für die Petrochemie. So gut wie jedes Stückchen Kunststoff war im Anfang mal ein Erdöltropfen
  • Schwefel

Abhängig von der Zusammensetzung der Kohlenwasserstoffe nennt man Erdöl

  • leicht: hoher Anteil von kurzkettigen Kohlenwasserstoffen, aus denen Benzin, Diesel, Kerosin dargestellt wird
  • schwer hoher Anteil langkettiger Kohlenwasserstoffe, wie Bitumen und schweres Heizöl, die als Straßenbelag und zur Feuerung großer Schiffsmotoren oder Kraftwerke dienen oder in einer weiteren Reaktionsstufe in kurzkettige Kohlenwasserstoffe umgewandelt werden müssen
  • süß wenig Schwefel
  • sauer viel Schwefel

Mit diesem Wissen schauen wir uns die Sorten an, die auf dem Weltmarkt im Wesentlichen gehandelt werden

  • Leicht und süß: Brent aus der Nordsee (deckt nur ca. 1 % des Weltmarkts ab, ist aber das Referenzöl für den Preis von ca. 60 % des weltweit gehandelten Öls), West Texas Intermediate (WTI) aus den USA
  • schwer und süß: Murban aus den OPEC-Staaten
  • leicht und sauer: Eher selten. Kommt in kleinen Mengen aus den OPEC-Staaten und Afrika. Spielt auf dem Weltmarkt kaum eine Rolle
  • schwer und sauer Ural aus Russland und ehemaligen UDSSR-Staaten. Auch die meisten chinesischen Öle sind schwer und sauer.

Erdöl aus Venezuela, das heute gefördert wird, gehört vor allem zur Sorte Orinoco Crude und ist sowohl sehr schwer als auch sehr sauer. Es stellt damit besondere Anforderungen an die Raffinerien. Und zieht man die in den Kalkül, wird der ganze Themenkomplex venezuelanisches Erdöl äußerst kompliziert.

Venezuela, wenn es auch die größten Reserven der Welt hat, nimmt unter den Produzenten nur einen niedrigen Rang ein. Nur 1 % der globalen Ölförderung findet dort statt. Venezuela sitzt auf einem gewaltigen Schatz, aber hat nicht (mehr) die Technologie, um ihn zu heben. Jahrzehntelanges Missmanagement und Sanktionen durch die USA haben die Erdölindustrie des Landes dezimiert.

Das war durchaus nicht immer so. Bis 1976 wurde ein Gutteil des in Venezuela geförderten Öls durch US-amerikanische Firmen produziert und in die USA exportiert. An der Golfküste gibt es deshalb einige große Raffinerien, die auf die Behandlung des schweren, sauren Öls aus Venezuela ausgelegt sind. Dann wurden die Ölunternehmen verstaatlicht oder in Joint Ventures mit der staatlichen Ölgesellschaft PDVSA gezwungen. Die US-Unternehmen wurden zwar entschädigt, verloren aber ihre Assets in Venezuela bzw. ihre Marktmacht. Trotz dessen lief das Export/Import-Verhältnis vorerst weiter, bis in die 2000er Jahre hinein. 2007 wurden durch den Präsidenten Chavez auch die letzten Joint Ventures verstaatlicht und ab ungefähr diesem Moment begannen die USA dauerhaft zunehmend weniger Öl zu importieren.

1 / 2 / 3 / 4 / 5 / Auf einer Seite lesen

Kommentare (21)

  1. #1 Staphylococcus rex
    17. Februar 2026

    Eine Frage, die sich mir hier stellt, gibt es einen echten Bedarf am venezolanischen Öl? Es gibt zwei gute Gründe für die Dekarbonisierung der Wirtschaft, der eine Grund ist die Rolle von CO2 als Klimagas, der andere Grund ist der Missbrauch von Öl und Gas als politisches Druckmittel. Aus diesem Grund gehe ich davon aus, dass bereits mittelfristig die weltweite Ölproduktion langsam sinken wird. Und wie bereits in der Einführung erwähnt, die aktuell bestehenden Quellen für Öl und Gas würden bei einem Überangebot auf dem Markt unrentabel.

    Der Staat Venezuela muss in jedem Fall in seine Öl-Infrastruktur investieren, einerseits um Einnahmen zu generieren, andererseits um die vorhandene marode Infrastruktur zu erneuern und ökologische und politische Folgeschäden zu begrenzen. Aus meiner Sicht werden deshalb keine neuen Ölquellen in Venezuela erschlossen, sondern die bestehende Infrastruktur sollte modernisiert werden. Ohne Fortschritte in Venezuela bei Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung dürfte selbst dies schwierig werden.

    • #2 Oliver Gabath
      17. Februar 2026

      Das beschreibt das Spannungsfeld sehr gut. Politisch erlebt Venezuela eine Tauwetterperiode, aber es bleibt abzuwarten, ob die neuen Freiheiten von Dauer sind und sich in wirtschaftlicher Aktivität niederschlagen. Es sind ja keine Reformen, die ein innländischer Politiker angestoßen hat, sondern von außen oktruiert.

      Venezuela ist ein klassischer Rentierstaat mit wenig differenzierter Wirtschaft. Ob es den Ressourcenfluch überwinden kann? Das Land wird sich verändern müssen, einerseits wegen des langfristig sinkenden Ölbedarfs, aber auch weil nicht nur innere Probleme Investoren abeschrecken, sondern es gerade gezeigt hat, dass es der US-Intervention nichts entgegenzusetzen hatte. Wäre wünschenswert, wenn es dort voran geht, aber leider auch die krasse Ausnahme.

  2. #3 NI
    17. Februar 2026

    Die US – Navy verwendet kein Schweröl vom Typ schwer und sauer, sondern F 76 Marine Gas Oil, das ist eine hochwertig destillierte Ölsorte.

    Wer also wissen will , was sich hinter den Kulissen abspielt, der sollte eruieren, wer aus Schweröl F 76 extrahiert, und wer noch schwefelhaltiges Schweröl verbrennt bzw. verwendet.

  3. #5 RPGNo1
    17. Februar 2026

    @Staphylococcus rex

    gibt es einen echten Bedarf am venezolanischen Öl?

    Wirtschaftlich? Nein.
    Politisch? Glauben zumindest Donnie and Friends.

    Trumps Öl-„Deals“ in Venezuela werden scheitern

    Trump preist Venezuelas Ölreserven an. Doch momentan gibt es zu viel Öl auf den Weltmärkten. Nur ein Land ist vom venezolanischen Öl abhängig: Kuba.

    https://taz.de/Venezuelas-Oel-wird-nicht-gebraucht/!6142672/

    • #6 Oliver Gabath
      17. Februar 2026

      Kuba eins reinzwürgen könnte ich mir schon vorstellen, aber ich würde dann deutlich mehr politisches Steilfeuer der US-Regierung in diese Richtung erwarten.

  4. #7 NI
    17. Februar 2026

    zu #4 “Raffinerieprodukte”
    Sie sind keine HochtechnologieProdukte aber sie kosten mehr als reines Schweröl.
    Den USA geht es ja auch oder auch nur um das Geld. Und wenn jetzt die Raffinerien in Lousiana und Texas wieder Aufträge bekommen, dann ist das im Sinne der US Regierung.
    Das nächste politische Argument ist der Kampf , oder sollte man sagen, Krieg der USA gegen die Drogenkartelle, und dabei macht der Präsident tabula rasa.

  5. #9 RPGNo1
    17. Februar 2026

    @Oliver Gabath

    Kuba eins reinzwürgen könnte ich mir schon vorstellen, aber ich würde dann deutlich mehr politisches Steilfeuer der US-Regierung in diese Richtung erwarten.

    Trump ist überhaupt nicht fähig, sich auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren. Und die Speichellecker um ihn herum werden den Teufel tun, ihn vernünftig zu beraten. Dafür wurden sie nicht auf ihre Posten berufen.

    Ist zwar OT, aber ich auch eine Kolumne in der NYT gefunden, welche die von mir genannten Punkte auch anspricht.

    Trump Has Overwhelmed Himself

    https://www.nytimes.com/2026/02/01/opinion/trump-minneapolis-power-muzzle-velocity.html?unlocked_article_code=1.I1A.nOmg._Ng7tRmnU1PD&smid=nytcore-ios-share

  6. #10 NI
    18. Februar 2026

    zu # 8
    “China:bleibt der dominante Markt (von Schweröl aus Venezuela) mit einem geschätzten Anteil von rund 80–85 % der Gesamtexporte im Jahr 2025. Die Lieferungen umfassen oft das als „Merey“ bekannte Schweröl.”
    ……dahin geht also die Reise !

    • #11 Oliver Gabath
      18. Februar 2026

      Dass China der Hauptimporteur ist, steht schon im Artikel.

  7. #12 NI
    18. Februar 2026

    zu #11 Dass China….

    Dann werden die Motive der USA sichtbar, es geht nicht nur um regionale Einflussnahme, sondern um eine weltweite Einflussnahme.
    Und gleichzeitig versuchen ja die USA die Rolle der UNO zu untergraben,
    ob das gelingt, hängt von der Weltgemeinschaft ab, wenn es diese überhaupt gibt.

  8. #13 Joseph Kuhn
    18. Februar 2026

    @ RPGNo1:

    Gegen China und gegen Kuba könnten schon wesentliche Motive des Einsatzes in Venezuela sein. Medien zufolge ist Rubio dabei die treibende Kraft. Aber ob die mehr als Kaffeesatz lesen? Vielleicht muss man warten, bis Historiker Zugang zu den relevanten Akten haben – in der Hoffnung, dass sie nicht wie die Epstein-Akten “bearbeitet” wurden.

    • #14 Oliver Gabath
      19. Februar 2026

      Rubio ist Nachkomme von Exilkubanern und hasst das Regime in Havanna. Aber wenn Kuba das eigentliche Ziel ist, warum dann nicht mehr Propaganda, warum nicht mehr flankierende Maßnahmen wie Zölle und Sekundärzölle? Angekündigt wurden sie zwar, aber umgesetzt meines Wissens nach nicht.

  9. #15 RPGNo1
    18. Februar 2026

    @Joseph Kuhn

    Zu Trump und China fällt mir nur TACO ein.
    https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/taco-man-trump-100.html

    Und Rubio? Der darf den Grüßaugust und Postboten spielen. Die wirklich relevanten außenpolitischen Dinge liegen in den Händen von Immobilieninvestoren oder Schwiegersöhnen.

  10. #16 RPGNo1
    18. Februar 2026

    Der Spiegel hatte den gleichen Gedanken wie ich in #14. Ich sollte eine Karriere im Journalismus anstreben. 😀

    Schwiegersohn und Golfbuddy – Trumps wichtigste Diplomaten sind keine
    Morgens Iraner, nachmittags Russen und Ukrainer: In Genf verhandeln Donald Trumps Freund Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner. Man könnte fast vergessen, dass die USA auch noch einen Außenminister haben.

    https://archive.is/KBI3l

  11. #17 Staphylococcus rex
    19. Februar 2026

    @ Oliver Gabath, Danke für den Hinweis mit dem Begriff Rentierstaat. Dies erklärt aus meiner Sicht sehr gut das Dilemma von Venezuela und anderer rohstoffreicher Staaten. Da Russland und China vergleichbare Ölsorten wie Venezuela fördern, sollte dort sowohl die Ausrüstung als auch das Fachwissen vorhanden sein, um die Ölförderung in Venezuela zu modernisieren. Da sowohl Russland als auch China ihre Differenzen mit den USA haben, sollte der politische Wille ebenfalls kein Hindernis sein.

    Allerdings gibt es die Unterstützung durch Russland oder China nicht zum Nulltarif, das bedeutet ein fester Anteil der Einnahmen müsste langfristig reinvestiert werden. Und damit steht ein Rentierstaat vor einem unlösbaren Zielkonflikt. Wenn ein kritischer Punkt des Verfalls der Anlagen erreicht ist, mehren sich die regierungskritischen Proteste und es muss zunehmend Geld in den repressiven Staatsapparat umgeleitet werden. Wenn man dann den Bedarf für die Alimentierung regierungstreuer Gruppen, die Verluste durch Korruption und den minimalen Investitionsbedarf zur Erhaltung der Infrastruktur zusammenrechnet und wenn dies die Summe der Einnahmen übersteigt, ist der Kipppunkt erreicht. Durch die zusätzliche Umleitung der ohnehin knappen Ressourcen von der Infrastruktur zum Militär gerät die Wirtschaft in einen Teufelskreis, der sich zunehmend schneller dreht.

    Ich bin zu weit weg vom Geschehen, um sagen zu können, ob dieser Kipppunkt zum Erhalt der Infrastruktur bereits bei Chavez überschritten wurde oder erst unter Maduro der Point of no return überschritten wurde.

    Das ist zwar etwas off topic, aber in gewisser Hinsicht ist auch der Iran sehr abhängig vom Öl und zumindest teilweise ein Rentierstaat. Zwar hat der Iran deutlich mehr Ressourcen und eine breiter aufgestellte Wirtschaft als Venezuela, dafür hat aber der Iran mit seiner Wasserknappheit in weiten Teilen des Landes ein riesiges Problem (es gab schon Überlegungen über die Verlegung der Hauptstadt deswegen), welches die Ressourcen des Landes bei weitem überfordert. Die Wasserknappheit im Iran hat erhebliche Auswirkungen auf Landwirtschaft, Industrieproduktion und Lebensqualität. Aus meiner Sicht ist die Kombination aus chronischer Unzufriedenheit und aktueller Verzweiflung (durch die Wasserkrise) der wesentliche Trigger für die Proteste weiter Teile der Bevölkerung.

  12. #18 naja
    19. Februar 2026

    @ Thema Rubio und Kuba
    Vielleicht würde Rubio gerne, aber er kann sich bei Trump nicht wirklich durchsetzen, weil der irgendwie verwirrt ist mit Green- und Iceland und dem Umbau diverser historischer Monumente etc und jetzt mit dem Friedensrat und der Ukraine und Iran und dann ist noch kein Wort über Epstein gefallen… und irgendwie fällt das dann hintenüber, Venezuela ist für Trump scheinbar mehr oder weniger abgehakt, das hat er “gewonnen” aber da ist auch jetzt nicht so viel zu holen also weiter im Text, erstmal Obamavideo-Ablenkung starten…

  13. #19 RPGNo1
    20. Februar 2026

    @naja

    Ich verweise auf meinen Kommentar #9 bzw. den dort verlinkten Meinungbeitrag aus der NYT, in welchem der Autor auf das von dir genannte Problem eingeht.

    Muzzle velocity was built on the idea that the Trump administration had reserves of attention and focus that the rest of us did not. The reality is just the opposite. The White House has demands on its attention and focus that the rest of us do not. We are not responsible for managing or controlling everything from the labor market to A.I. policy to immigration enforcement and vaccine approvals. We will not be blamed for a measles outbreak or a recession. But the president will.
    […]
    But this White House and this president have treated freneticism as a virtue and discipline as a vice. Instead of seeking to limit the number of crises and conflicts that they need to remain on top of, members of the Trump administration, from their first day, sought to multiply them. They spent their initial months in office ripping the wiring out of the federal government, including gutting internal teams, like the National Security Council, that are meant to help process information on behalf of the president. They have treated caution and restraint as an admission of weakness.
    […]
    Every organization comes to resemble its leader. Trump himself is easily distracted, desirous of flattery rather than counsel, impressed by crude displays of dominance and violence and obsessed with social media and cable news — and so too is his White House. The sycophancy among Trump’s aides is so crude as to be indistinguishable from mockery.

    https://www.nytimes.com/2026/02/01/opinion/trump-minneapolis-power-muzzle-velocity.html?unlocked_article_code=1.I1A.nOmg._Ng7tRmnU1PD&smid=nytcore-ios-share

    • #20 Oliver Gabath
      24. Februar 2026

      Liegt wahrscheinlich an mir und meinen Vorurteilen, aber für mein Gefühl wird das viel zu selten gesagt. Ich erlebe in meinem persönlichen Umfeld und wenn ich in die Medien schaue eher den ständigen Versuch, der US-Regierung einen großen Masterplan zu unterstellen.

      Und interessanterweise passt das auf einer Meta-Ebene gut zu Trump. Er will der große Macher sein, der Dealmaker; über alle möglichen Dinge unterrichtet und mit allen Mächtigen auf Du und Du. Sich so zu inszenieren gelingt ihm fabelhaft.

  14. #21 NI
    24. Februar 2026

    zu #20 Betreff: Masterplan

    Vor einigen Jahrzehnten hat man noch die USA als “Weltpolizist” bezeichnet. auch in der Weltwirtschaft war die USA bestimmend über den Petrodollar.
    Der US-Präsident ist mit seinen 80 Jahren in diesem Bewusstsein aufgewachsen.
    Was die Nato betrifft, hier waren die USA und die Nato schon synonym und der Präsident wirft ja den Mitgliedsstaaten vor, den Schutz zu geniesen und nichts zu bezahlen. Und unter diesem Schutz hat sich die EU sogar zum Konkurrenten der USA gemausert, Europa ist zum Konkurrenten geworden. Und das kann nicht das Ziel der Nato sein. Europa wird zum Spielverderber aus der Sicht der USA.