Um die Themenvielfalt im FlugundZeit-Blog zu unterstreichen und damit weiter die Gehirnzellen der Leser anzuregen, gibt es einen Hinweis auf eine sehr sinnvolle und unterhaltsame tägliche Anregung von Anu Garg. Garg ist ein indisch-amerikanischer Informatiker, der seit Jahrzehnten (und so lange lese ich seine Mailingliste) tägliche Mails über die Bedeutung von Wörtern im Englischen kostenfrei…
Im 17. Jahrhundert gab es eine Art Internet. Es funktionierte ohne Mikrochips, Glasfaserkabel und Computer. Es war entsprechend langsam aber trotzdem sehr effektiv. Man kennt dieses Netz heute als die Republik der Gelehrten. Zeit für einen Vergleich.
Seltsam, wie deutlich spürbar Unterschiede zwischen europäischen Staaten auch heute noch sein können. Gedanken von der Science Communication Conference 2012 in London.
Vom Einfachen gibt es meist mehr als vom Komplizierten – das stimmt bei biologischen Organismen genauso wie bei Kulturgütern und Ideen. Vor allzu simplen Qualitätsbewertungen sollten wir uns hüten.
Wer wissenschaftlich publiziert, tut das auf Englisch. Obwohl sich der übliche sprachliche Stil in Veröffentlichungen eher nicht an großer Literatur orientiert, hat die Englischschwäche nicht-muttersprachlicher Autoren direkte Auswirkungen auf den Publikationserfolg. Es gibt Möglichkeiten dem vorzubeugen. Nur nimmt die jemand wahr?
Acht Millionen neu entdeckte Unterschiede bei der Sequenzierung menschlicher Genome. 60 neue Mutationen von einer Generation zur nächsten. Drei unterschiedliche Sequenzierstrategien. Das 1000-Genomes-Konsortium hat eine Pilotstudie in Nature publiziert. Hier ein Überblick über die Ergebnisse und deren Bedeutung.
Erst wird der Nobelpreis für Molekularbiologie am Montag für die Erfindung der in vitro Fertilisation vergeben, also ungewöhnlicherweise ein medizinisches Thema. Dann geht ein Teil des Nobelpreis für Physik an Andre Geim, der erstens schon den IG Nobelpreis gewonnen hat und zweitens mal ein Paper mit seinem Hamster als Coautor publizierte (siehe Abbildung unten). Und…
Da man nie weiß, welcher Nationalität jemand angehört, dem man hier im Institut begegnet (z.B. im Aufzug), spricht man sich erst mal auf Englisch an. Das führt manchmal zu eigenartigen Situationen. Wie gerade eben. Einer der Computertechniker erklärt Falk etwas an seinem Computer. Sie sprechen Englisch miteinander, obwohl beide Deutsche sind. Erst als Bernhard fragt:…
Kann man eigentlich vermitteln, wie klein diese Zellen sind, mit denen hier im Labor gearbeitet wird? Ich zoome sie mal gedanklich auf unsere Größe und mich zoome ich um den selben Faktor …
Ob es einen Zusammenhang gibt zwischen gutem Kantinen/Mensa-Essen und wissenschaftlichen Erfolgen? Wahrscheinlich eher indirekt. Aber eines scheint auch nach 15 Jahren noch so zu sein: Die Wissenschaftler an einem MPI können sich auf’s Mittagessen freuen.



