Der US-amerikanische Physiker Melvin Schwartz erhielt den Nobelpreis gemeinsam mit Leon M. Lederman und Jack Steinberger für ihre “ihre Neutrinostrahlmethode und die Demonstration der Doppelstruktur von Leptonen durch die Entdeckung des Myonenneutrinos”.

Der US-amerikanische Chemiker Richard Royce Schrock teilte sich den Nobelpreis mit Yves Chauvin und Robert H. Grubbs für ihr “Entwicklung der Metathese-Methode für organische Synthesen”.

Der US-amerikanische Physiker John Robert Schrieffer erhielt den Nobelpreis zu gleichen Anteilen mit John Bardeen und Leon Neil Cooper für “ihre gemeinsam entwickelte Theorie des Supraleitungsphänomens, üblicherweise Bardeen-Cooper-Schrieffer Theorie genannt”.

Der kanadische Wirtschaftswissenschaftler Myron S. Scholes erhielt den Nobelpreis gemeinsam mit Robert Cox Merton für ihre “Ausarbeitung einer mathematischen Formel zur Bestimmung von Optionswerten an der Börse”.

Journalisten wussten es ja schon immer, schließlich waren wir es, die Genen ganz spezifische Funktionen zuschrieben: Gene für Falten, Gene für Haarwuchs, Gene für Starrsinn und Wehleidigkeit und sicher haben wir auch schon über Gene für Mord und Totschlag geschrieben. Jetzt bekommen wir Unterstützung von Wissenschaftlerseite.

Haben wir was verpasst? Hat sich das Recht an den eigenen persönlichen Daten jetzt doch irgendwie verflüchtigt? Kann das sein? Die Stadt Dresden verdient Geld mit dem Verkauf der persönlichen Daten ihrer Bürger an Direktmarketingfirmen? Wir müssen irgendwas missverstanden haben …

Die deutsche Biologin Christiane Nüsslein-Volhard erhielt den Nobelpreis gemeinsam mit Edward B. Lewis und Eric F. Wieschaus für ihre “grundlegenden Erkenntnisse über die genetische Kontrolle der frühen Embryoentwicklung”

Der britische Biochemiker Sir Paul Maxime Nurse teilte sich den Nobelpreis zu gleichen Anteilen mit Leland H. Hartwell und Tim Hunt für ihre “Entdeckungen bezüglich der Kontrolle des Zellzyklus”.

Der japanische Chemiker erhielt gemeinsam mit William S. Knowles je ein Viertel des Nobelpreises für ihre “Arbeiten über chiral katalysierende Hydrierungsreaktionen”.

Der US-amerikanische Wirtschaftshistoriker Douglass Cecil North teilte sich den Nobelpreis mit Robert W. Fogel für ihre “Erneuerung der wirtschaftsgeschichtlichen Forschung durch Anwendung ökonomischer Theorien und quantitativer Methoden, um wirtschaftlichen und institutionellen Wandel zu erklären”.