Als grundlegenden Baustein der Speziellen Relativitätstheorie postulierte Einstein, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum nicht nur die höchste Geschwindigkeit ist, sondern sie ist unabhängig vom Beobachter immer genau gleich. Nun kann man vermuten, dass die Lichtgeschwindigkeit für verschiedene Frequenzen unterschiedlich sei, also Photonen unterschiedlicher Energie ganz leicht verschiedene Ausbreitungsgeschwindigkeiten hätten. Tatsächlich existieren einige theoretische Modelle für…
Der baldnurnochzweitgrößte Teilchenbeschleuniger der Welt, der Tevatron im Fermilab bei Chicago, soll eigentlich nur noch dieses Jahre laufen. Aber jetzt hat das Energieministerium, dem in den USA die Großforschungseinrichtungen unterstehen, Geld dafür beantragt, den Beschleuniger bis 2011 weiterbetreiben zu dürfen.
Mittlerweile bin ich endlich auch zuhause wieder online (hat ja nur nen Monat gedauert…), und die Artikel für die Tagung der Gesellschaft für Genetik sind auch alle online. Wer möchte, kann gern drüben bei Martin Fenners Blog Gobbledygook vorbeschauen, von meinem kurzen Begrüßungspost aus sind alle weiteren Artikel verlinkt! Die Texte sind jedoch verfasst mit…
Seit etwa einem Jahr, benutze ich R zur Analyse und Darstellung von Daten. R ist sowohl eine “Benutzer-Umgebung” als auch eine Programmiersprache (genauer ein Dialekt der Sprache S). Mit Benutzer-Umgebung meint man, dass bestimmte (sehr viele) Analyse- und graphische Darstellungstechniken bereits für den Benutzer zur Verfügung gestellt werden und von einer Kommandozeile aus einfach ausgeführt…
Bei einem Axolotl wachsen die verlorenen Körperteile wieder nach. Wie und warum funktioniert das?
Auf eine Forschungsfrage von Marius Flörchinger antwortet Marc Scheloske: Der Axolotl, eine Salamanderart aus Mexiko, ist tatsächlich ein wahrer Regenerationskünstler. Der Axolotl, der genaugenommen zur Gattung der Querzahnmolche gehört, kann nämlich verlorene Körperteile vollständig nachwachsen lassen. Egal ob ein Bein oder der Schwanz abgebissen wurde oder gar Organe beschädigt werden: durch seine bemerkenswerte Selbstheilungsfähigkeit stellt…
Die schlechte Nachricht zuerst: Meine fremdverschuldete Internetabstinenz zieht sich wohl noch eine Woche lang hin, deshalb gab es auch schon so lange nichts mehr von mir zu lesen hier. Die gute Nachricht: In ein paar Tagen können zumindest die wenigen unter euch, die so lange nicht mehr auf mich verzichten können (Hallo Mama ;-)), woanders…
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Forscherlein antwortet ScienceBlogger Dr. Florian Freistetter: Das Phänomen des periodisch steigenden und sinkenden Wasserspiegels der Meere nennt man “Gezeiten” und in der Tat ist der Mond dafür verantwortlich. Der genaue Grund ist allerdings etwas kompliziert. So wie alle anderen Körper ziehen sich auch Mond und Erde gegenseitig gravitativ an. Das…
Auf eine Forschungsfrage von Alice antwortet Marc Scheloske: Der Stoff, der den Chilischoten ihre Schärfe gibt, heißt Capsaicin. Dieses Capsaicin ist ein so genanntes Alkaloid und vor allem in den weißen Scheidewänden von Chilis konzentriert. (Ganz genau handelt es sich um ein Amid, das Chemiker als N-Vanillyl-8-methyl-6-(E)-noneamid bezeichnen.) Diese Capsaicinoide reizen bei Menschen und anderen…
Auf eine aktuelle Forschungsfrage von Forscherlein antwortet ScienceBlogger Dr. Florian Freistetter: Ja, prinzipiell besteht die Möglichkeit, dass am LHC schwarze Löcher entstehen. Allerdings nur unter ganz speziellen Bedingungen. Unser Universum müsste mehr als nur 3 Raumdimensionen haben, damit die schwarzen Löcher entstehen könnten. Diese zusätzlichen Dimensionen werden etwa von der Stringtheorie vorausgesagt. Aber obwohl die…
Vereinfachen von wissenschaftlichen Theorien gehört ja zu den schwierigsten Dingen überhaupt. Eine gute Chance mich darin zu üben bot mir am Montag die Kinder- und Jugenduni Bretten, wo ich einen Vortrag mit dem Titel “Evolution- eine Erklärung für alles was lebt” halten durfte. Ich bin zuversichtlich, dass ich mit meinen Erklärungen zur Evolutionstheorie das Interesse…



