Auf eine aktuelle Forschungsfrage von A. Wellmann antwortet ScienceBlogger Dr. Florian Freistetter: Entfernte Gegenstände erscheinen uns deswegen kleiner, weil sie unter einem kleineren Gesichtswinkel erscheinen. Der Gesichtswinkel ist der Winkel, der zwischen zwei Lichtstrahlen liegt, die von den gegenüberliegenden Enden eines Gegenstandes zum Auge führen.
Es war etwas still hier im Blog die letzten Tage und die meisten konnten sich wohl denken, dass es etwas mit meinem Washington-Aufenthalt zu tun hat. Stimmt. Ich bin hier im Moment noch auf Internetentzug. Das trifft mich als News-Junkie und www-Abhängiger heftig. Cold Turkey. Zur Selbsttherapierung möchte ich euch hier nun ein wenig vorklagen.
Inwiefern prägt die Muttersprache das Gehör? Oder: Hören Menschen unterschiedlicher Muttersprachen jeweils eine “andere” Musik?
Auf eine Forschungsfrage von Carolin Krahn mit der Zusatzbemerkung: “Die Frage ist nicht auf verschiedene Musikstile oder individuellen “Geschmack” ausgerichtet, sondern auf den Zusammenhang zwischen “Gehörbildung” und (Fremd-) Sprache(n)” antwortet Marc Scheloske: Jüngere Untersuchungen zeigen recht deutlich, dass die Muttersprache bzw. dass das Aufwachsen in bestimmten Kulturkreisen unser Gehör prägt. Das ist eigentlich auch wenig…
Realisieren zweisprachige Personen beim Sprechen unterschiedliche Aspekte ihrer Persönlichkeit und ihres Erlebens?
Auf eine Forschungsfrage von Birke antwortet Marc Scheloske: Eine sehr kurze, aber sicher nicht zufriedenstellende Antwort könnte lauten: Es kommt darauf an. Zunächst fällt aber auf, dass bereits in der Frage implizit die Bedeutung von Sprache für die Identitäts- und Persönlichkeitsentwicklung vorausgesetzt wird. Diese Sichtweise befindet sich damit in bester (sprach-)philosophischer Tradition. Es ist ganz…
Bis ich hier in D.C. etwas Tritt gefasst habe müsst ihr etwas weniger aktuellen Kost leben. Einen Anfang möchte ich mit einer Besprechung eines Buches machen, welches ich vor meiner Abreise zu Ende gelesen haben (Jörg von Diax’s Rake wird wohl staunen wie lange das gedauert hat).
“Jeden Tag eine gute Tat”, heißt es nicht nur in Entenhausen beim „Fähnlein Fieselschweif”. sondern auch im Grundverständnis vieler Leute, die sich nicht unbedingt als Pfadfinder verstehen. Dadurch wird eine soziale Miteinander-Gesellschaft geschaffen, in der es sich gut leben lässt. Herr Prof. Heckl (Generaldirektor des Deutschen Museums) empfiehlt, dieses Prinzip auf den Technik Bereich auszuweiten:…
Vor rund einem Jahr habe ich über die Verhaftung des Sohnes des Colonels Ghadhafi hier in Genf berichtet. In einem Staat, der von seinem Präsidenten als Teil seines Haushaltes betrachtet wird, kann sowas nur Ärger geben. Handelt es sich bei diesem Präsidenten um einen Exzentriker wie im Falle Libyens, ist natürlich um so mehr für…
Die Restaurierung von Kunstgegenständen findet längst unter Zuhilfenahme von Hochtechnologie statt. Hier entdeckt die Restauratorin Tina Naumovic bei der UV-Fluoreszenzuntersuchung von zwei Holzfiguren einen nicht originalen Überzug. Die versilberte Benediktbüste von Johann Baptist Straub auf der linken Seite und die Figur des Hl. Placidus in der Mitte des Bildes stammen vom Benedikt-Altar der ehemaligen Klosterkirche…
Die Rolle die Bienen bei der Bestäubung von Blüten spielen ist hinlänglich bekannt. Doch selten hat man eine so schöne Aufnahme gesehen, die den Vorgang illustriert: Im Bienenfell bleiben die Samen der Blüten hängen und werden so zur nächsten Blüte getragen – die Bestäubung ist vollbracht.



