Man konnte es in den letzten Tagen unmöglich verpassen: Von Seiten der Palästinenser wurde ein Antrag auf UN Mitgliedschaft eingereicht. Die Hektik war überall zu spüren. Man merkte: Diplomaten huschen schneller durch die Korridore, rote Telefone klingelten öfters als üblich und Kompromisse wurden von allen Seiten auf runde Tische gelegt. Warum eigentlich der ganze Lärm?

Wie ich hier schon öfters betont habe, findet Terrorismus statistisch gesehen hauptsächlich ausserhalb der westlichen Industrienationen statt und tötet dort auch die meisten Menschen. Vor ein paar Tagen ist mir eine Datenbank begegnet, die sich auf die US “Heimfront” konzentriert. Das weckte natürlich Interesse.

In der New York Review of Books erschien gestern ein Artikel, der einen interessanten Gedankenanstoss in Bezug auf die von den USA praktizierten Tötungen ohne Gerichtsverfahren (extrajudicial killings) im sogenannten Krieg gegen den Terror liefert. Er soll hier kurz skizziert und diskutiert werden.

Vielleicht haben es einige Leserinnen und Leser schon irgendwo gesehen: Die US Bundespolizei hat anscheinend Ausbildungsmaterial benutzt, welches von einer islamophobischen Website wie Politisch Inkorrekt stammen könnte. Ich beziehe mich damit auf die inhaltliche Stossrichtung und den geschätzten IQ des Verfassers.

Immer wieder nehme ich mir vor, mehr auch über Fachartikel zu bloggen. Nun wäre es wieder einmal soweit. Die Überschrift ist nicht in etwa ein einleitender Scherz zu einem ironischen Text, sondern eine Besprechung eines in Political Theory erschienen Artikels.

Zum Jahrestag der Anschläge auf die Zwillingstürme in Manhattan verzichte ich heute auf die Rückblicke und Analysen, die es vermutlich genügend andernorts geben wird. Das verschieben wir auf nächste Woche. Heute möchte ich über die Anordnung der Namen für die Gedenkstätte am Ground Zero schreiben.

Auf meiner Fahrt ans Denkfest in Zürich habe ich im The Economist einen Artikel zu einer Software gelesen, die angeblich mit Spieltheorie politische Ereignisse voraussagt. Bruce Bueno de Mesquita, Professor in Politischer Ökonomie an der New York University ist anscheinend die neue Version von Nostradamus. Nach zwei Tagen Vorträge zu skeptischem Denken komme ich nicht…

Ich habe gestern angekündigt, dass ich nach Zürich fahren werde und folgerichtig bin ich heute dort 😉 Die Fahrt verlief ereignislos (sieht man vom kurzfristigen Schock ab, den mir die Fahrt durch den Ort “Däniken” versetzt hat) und nach meiner Ankunft hab ich mir ein bisschen die Gegend angesehen.

Ich melde mich mal ab; morgen früh fahre ich nach Zürich um dort am Denkfest teilzunehmen. Über diese Veranstaltung habe ich früher schon mal berichtet und ich freue mich schon darauf.

Mittlerweile darf man sich ja über nichts mehr wundern, wenn man eine Apotheke betritt.