“Lupit” war ein Taifun, der im Moment den Norden der Philippinen trifft. Schon bei der Beschreibung von “Lupit” gibt es Probleme, denn zum Zeitpunkt dieses Blogbeitrags hat er gerade den Status eines Taifuns unterschritten und wird als Tropischer Sturm bezeichnet. Aber auch sonst ist seine Zukunft eher unsicher. Schauen wir in das sich schließende Auge…
Im Südwesten der USA treten die Flüsse über die Ufer. Grund dafür ist ein Tief, das dort förmlich wie festgekrallt hängt.
Am Dienstag wurde es von den Presseagenturen gemeldet: ein “schwerer Sturm” hat in Argentinien und Brasilien mindestens 17 Menschen getötet. Spekuliert wird darüber, ob es sich um einen Tornado gehandelt hat. Die AFP schreibt von einem “Tornado-ähnlichen Sturm” (was immer das sein soll), der über unglaubliche 40 km gezogen sein soll. Wie wahrscheinlich ist das?
Langfristprognosen gehören ja derzeit immer noch zu etwas, das man als höchst experimentell bezeichnen kann. Die Trefferquoten hielten sich bis dato sehr in Grenzen. Jetzt wurde ein neues Langfristmodell vorgestellt, das im Herbst zumindest den Winter-Trend prognostizieren könnte – die ersten Verifikationen sehen vielversprechend aus.
Als später Beitrag zum Mondlandungs-Spezial auf Scienceblogs folgt hier noch eine vielleicht weniger bekannte Geschichte. Ein streng geheimer Wettersatellit hat nämlich das Leben der Astronauten der Apollo 11 Mission gerettet. Ohne ihn und den Vorhersagespezialisten Cpt. Brandli hätte auf die Astronauten bei ihrer Ankunft im Pazifik ein nasses Grab erwartet…
Ja, so deutlich muss das heute mal ausgedrückt werden. Vielleicht wird man es im Westen Deutschlands gar nicht gemerkt haben, aber für den Osten war die Wettervorhersage geradezu unterirdisch schlecht. Und das bei allen Wetterdiensten. Woher kommt dieses flächige Versagen, gerade in diesem Sommer?



