“Lupit” war ein Taifun, der im Moment den Norden der Philippinen trifft. Schon bei der Beschreibung von “Lupit” gibt es Probleme, denn zum Zeitpunkt dieses Blogbeitrags hat er gerade den Status eines Taifuns unterschritten und wird als Tropischer Sturm bezeichnet. Aber auch sonst ist seine Zukunft eher unsicher. Schauen wir in das sich schließende Auge…

Vor 10 Tagen wütete im nordwestlichen Pazifik der Supertaifun Choi-Wan. Im Inneren dieses mächtigen Sturms gab es extreme Windböen von bis zu 300km/h. Wie man auf dieser Aufnahme sieht, ist der Taifun fast kreisrund; insgesamt hat er einen Durchmesser von ca. 1.000 km. Sein “Auge” ist etwa 22km groß. Choi-Wan bedeutet übrigens auf chinesisch “farbenfrohe…

Dieses bunte Patchworkmuster haben wir keinem Künstler, sondern fleissigen US-Farmern zu verdanken. Auf dieser Satellitenaufnahme von Anfang September sieht man, dass die Erntezeit begonnen hat. Manche Felder sind bereits abgeerntet, bei anderen steht das Getreide noch in voller Pracht, wieder anderswo wird Soja angepflanzt. Und diese Satelittenfotos sind übrigens nicht nur eine Spielerei. Die Felder…

Ob es Kugelblitze überhaupt gibt, ist umstritten. Mit wissenschaftlichen Methoden war den leuchtenden Kugeln bislang nicht richtig beizukommen. Auf diesem Photo erzeugen Gerd Fussmann und Burkhardt Jüttner vom Berliner Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und der Humboldt-Uni in ihrem Labor leuchtende Plasmabälle, die bei der Erklärung des Phänomens helfen können.

Es gibt zwar fast 3.000 unterschiedliche Tomatensorten und doch besteht weiterhin Bedarf an neuen Sorten. Diese werden üblicherweise nicht mehr konventionell gezüchtet, sondern mittels gentechnologischer Methoden entwickelt. Dazu fahnden Wissenschaftler nach Genen, die wünschenswerte Eigenschaften wie intensiven Geschmack oder Resistenzen gegen bestimmte Pflanzenkrankheiten haben. Im Bild entnimmt die Forschungsmitarbeiterin Jeanine Derks (von Bayer Crop Science)…

Im Südwesten der USA treten die Flüsse über die Ufer. Grund dafür ist ein Tief, das dort förmlich wie festgekrallt hängt.

Am Dienstag wurde es von den Presseagenturen gemeldet: ein “schwerer Sturm” hat in Argentinien und Brasilien mindestens 17 Menschen getötet. Spekuliert wird darüber, ob es sich um einen Tornado gehandelt hat. Die AFP schreibt von einem “Tornado-ähnlichen Sturm” (was immer das sein soll), der über unglaubliche 40 km gezogen sein soll. Wie wahrscheinlich ist das?

Langfristprognosen gehören ja derzeit immer noch zu etwas, das man als höchst experimentell bezeichnen kann. Die Trefferquoten hielten sich bis dato sehr in Grenzen. Jetzt wurde ein neues Langfristmodell vorgestellt, das im Herbst zumindest den Winter-Trend prognostizieren könnte – die ersten Verifikationen sehen vielversprechend aus.

Als später Beitrag zum Mondlandungs-Spezial auf Scienceblogs folgt hier noch eine vielleicht weniger bekannte Geschichte. Ein streng geheimer Wettersatellit hat nämlich das Leben der Astronauten der Apollo 11 Mission gerettet. Ohne ihn und den Vorhersagespezialisten Cpt. Brandli hätte auf die Astronauten bei ihrer Ankunft im Pazifik ein nasses Grab erwartet…

Ja, so deutlich muss das heute mal ausgedrückt werden. Vielleicht wird man es im Westen Deutschlands gar nicht gemerkt haben, aber für den Osten war die Wettervorhersage geradezu unterirdisch schlecht. Und das bei allen Wetterdiensten. Woher kommt dieses flächige Versagen, gerade in diesem Sommer?