Der deutsche Physiker Wolfgang Ketterle und seine US-amerikanischen Kollegen Eric A. Cornell und Carl E. Wieman erhielten den Preis für die “Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate”.
Der ungarische Schriftsteller wurde für “ein schriftstellerisches Werk, das die zerbrechliche Erfahrung des Einzelnen gegenüber der barbarischen Willkür der Geschichte behauptet” ausgezeichnet.
Der US-amerikanische Chemiker Jerome Karle erhielt 1985 den Nobelpreis gemeinsam mit Herbert A. Hauptman für ihre “hervorragenden Leistungen in der Entwicklung direkter Methoden zur Bestimmung von Kristallstrukturen”.
Der US-Amerikaner österreichischer Herkunft Eric Richard Kandel teilte sich den Medizinnobelpreis im Jahr 2000 zu gleichen Anteilen mit Arvid Carlsson und Paul Greengard. Der Neurologe und seine Kollegen wurden damit für “ihre Entdeckungen zur Signalübertragung im Nervensystem” ausgezeichnet.
Der israelische Psychologe Daniel Kahneman teilte sich den Wirtschaftsnobelpreis mit Vernon L. Smith. Kahneman wurde dabei alleine für das Einführen der psychologischen Forschung in die Wirtschaftswissenschaft, besonders bezüglich Beurteilungen und Entscheidungen bei Unsicherheit ausgezeichnet.
Der Physiker Brian David Joseph erhielt 1973 die Hälfte des Nobelpreises, während Leo Esaki und Ivar Giaever sich die übrige Hälfte teilten. Er wurde für seine theoretische Vorhersage von Eigenschaften bei einer Supraströmung durch eine Tunnel-Barriere, insbesondere jene Phänomene, die allgemein als Josephson-Effekt bekannt sind ausgezeichnet.



