Als das SETI-Projekt, also die wissenschaftliche Suche nach außerirdischen Lebewesen, im Mai wegen finanzieller Kürzungen eingestellt wurde, habe ich das als Anlass genommen um darüber nachzudenken, was uns Grundlagenforschung wert ist. 200000 Dollar, wie es scheint – denn so viel hat SETI an Spendengeldern einsammeln können und jetzt läuft das Projekt wieder!

Wenn man den ganzen Tag bei einer Konferenz in Räumen mit schlechter Luft sitzt und sich Vorträge mit Titeln wie “Kolmogorov normal form and lower dimensional tori in partly or fully isochronous systems”, “A numerical study of hyperbolic manifolds and diffusuin in a priori unstable systems – a comparison with Melnikov approximations” oder “Adiabatic invariants…

Die Effekte des Chaos auf die Bewegung von Himmelskörpern sind ein ständiges Thema in der Himmelsmechanik. Ob das nun das Chaos im Sonnensystem ist, chaotische Effekte bei Asteroiden oder aber die Dynamik von Sternen in Galaxien. Das war auch das Thema über das heute George Contopoulos von griechischen Akademie der Wissenschaft bei der Himmelsmechanikkonferenz gesprochen…

Auch heute gab es wieder viele mathematiklastige Vorträge bei der Himmelsmechanikkonferenz in Bad Hofgastein. Aber da ich gestern ja schon über den himmelsmechanischen Werkzeugkasten berichtet habe, habe ich mir heute an ganz anderes Thema ausgesucht: habitable Planeten!

Wenn sich die beobachtenden Astronomen bei einer Konferenz treffen, dann erzählen sie nicht nur von den Dingen, die sie am Himmel gesehen haben, sondern auch von neuen Teleskopen die sie bauen wollen oder von besseren Messinstrumenten, die gerade entwickelt werden. Wenn sich die Himmelsmechaniker treffen, dann reden sie über Mathematik. Denn unsere Instrumente zur Datengewinnung…

Man entkommt dem esoterischen Unsinn nicht. Nichtmal die Anwesenheit von 50 Naturwissenschaftler kann das Hotel daran hindern, zum Frühstück “Edelsteinwasser” anzubieten: Ich bin dann lieber beim Orangensaft geblieben…

Es ist mal wieder (wenigstens) Zeit für das Video am Freitag an dieser Stelle. Heute geht es um die Leidensgenossen im Nordosten der USA, die zurzeit mit ähnlichen, wenn nicht dramatischeren Bedingungen zu kämpfen haben wie wir hier in Deutschland im Dezember:

Heute möchte ich das Jahr 2011 hier bei Scienceblogs Feuer spuckend beginnen. Der größte und aktivste Vulkan Europas nämlich, der Ätna, ist wieder ausgebrochen. Am Mittwoch, 12. Januar 2011 gegen 21 Uhr ging es los:

Was passiert, wenn Kölner Studierende auf Schnee treffen? (Vorsicht! Nicht ganz jugendfrei.)

Wem es in den letzten Tagen noch nicht genug geschneit hat, der kann sich den Schnee auch selber machen. Geht ganz einfach; es muss nur kalt genug sein: