Wo steht die Wissenschaft heute in Sachen Web 2.0? Was ist (vor allem in den USA) bereits erfolgreiche Praxis und wäre auch auf Deutschland übertragbar? Und was müssten wir dafür tun? Dazu meine Präsentation heute auf dem Deutschen Forum für Wissenschaftskommunikation zum Mitklicken, Vertiefen und vor allem Diskutieren (Vollbildmodus über “More” > “Fullscreen”; zum zoomen…
Berichte über Umwälzungen in der Wissenschaftsblogosphäre und Ankündigungen neuer Blognetzwerke haben auf WeiterGen fast schon Tradition. Hier also der Hinweis auf ein weiteres Blognetzwerk: Freethoughtblogs.com. Die beiden Blogs mit den höchsten Leserzahlen bei ScienceBlogs.com, PZ Myers Pharyngula und Ed Braytons Dispatches from the Culture Wars, starten zusammen mit drei weiteren Blogs ein Netzwerk für Atheisten:
Heute wird im Bundestag über eine Zustimmung oder Ablehnung der Präimplantationsdiagnostik (PID) abgestimmt. Es stehen drei Gesetzesentwürfe zur Debatte. Nach zwei Anträgen soll die PID in unterschiedlich definierten Grenzen möglich sein, in einem wird ein völliges Verbot gefordert.
Das Nobelpreisträgertreffen in Lindau ist zu Ende, ich habe insgesamt 14 Artikel vom Meeting geschrieben, die ich unten verlinkt habe. Die Artikel sind natürlich das beste, was die deutsche Wissenschaftsbloglandschaft hergibt. Liz Blackburn, Nobelpreis 2009, hat in ihrem Vortrag erwähnt, dass Bildung und ein aktiver Lebensstil der natürlichen Verkürzung der Chromosomenenden entgegenwirkt und so lebensverlängernd…
Wer die US-amerikanische Schwesterseite der ScienceBlogs verfolgt hat es vielleicht schon gelesen. Nachdem National Geographic 2009 bereits mit einer Minderheitsbeteiligung bei ScienceBlogs eingestiegen war, wird dieser Anteil nun offenbar ausgebaut. Laut RetractionWatch bleibt die Seed-Media Group Besitzer von ScienceBlogs, National Geographic übernimmt jedoch weite Teile des operativen Geschäfts:
In der letzten Folge habe ich über DNA-Extraktion berichtet, die Kunst, genug, intakte und saubere DNA aus Spurenmaterial zu gewinnen. In diesem Beitrag beschreibe ich, wie man feststellt, ob auch wirklich genug DNA da ist und ob diese auch wirklich sauber ist. Tip: Vorher über PCR informieren.
Vielen Postdocs bleibt hochausgebildet und nach Jahren im Labor nur die Möglichkeit, dem Wissenschaftsbetrieb den Rücken zu kehren. In einer Kolumne in der aktuellen Ausgabe von Nature plädiert Jennifer Rohn für eine Aufstockung der unbefristeten Stellen für Wissenschaftler nach der Promotion. Wie realistisch ist dieses Szenario?
Nun habe ich wegen meiner aktuellen – rein arbeitsbedingten – Schreibpause doch glatt das dreijährige Bestehen des Blogs verpasst. Am 24. Januar 2008 erschien der erste Blogpost im “Frischen Wind”. Es folgten 397 – jetzt 398 – Artikel mit immerhin 5.659 Kommentaren. Der Publikumsrenner schlechthin: Ein explodierendes Windrad.
Mein letzter Artikel über die prekären Arbeitsverhältnisse unter denen Wissenschaftler leiden hat offensichtlich einige Kollegen in eine Sinnkrise gestürzt. Siehe dazu den Twitter-Screenshot von oben und auch die recht düster ausgefallenen Kommentare. Nicht mal die Journalistin, der ich ja eigentlich geantwortet habe, hat sich wieder gemeldet.
Ich bin von einer Journalistin angeschrieben worden. Sie recherchiert für einen Beitrag die “mitunter prekären Arbeitsverhältnisse” der Wissenschaftler. Hier ihre Anfrage im Wortlaut und meine doch recht düster ausgefallene Antwort. Ist es tatsächlich so schlimm wie es klingt oder ist das nur Jammern auf hohem Niveau? Ich wäre für relativierende oder bestätigende Kommentare unten dankbar…



