Von der faszinierenden neuen Idee der Plasma-Teilchenbeschleuniger habe ich bereits berichtet, und dass man hofft, damit kleinere, billigere Beschleuniger zur medizinischen Therapie und zur Erzeugung von Röntgenstrahlen (z.B. für die Materialforschung) zu bauen.

Ich arbeite gerade an einer langen (sehr langen!) Rezension eines Buches von Carl Sagan (am Freitag gehts los). In diesem Buch findet sich auch eine Fußnote, die einerseits sehr interessant ist, andererseits aber auch gut zum Artikel von gestern passt (“Mit den Aliens reden in 160 Zeichen”). Sagan beschreibt darin, wie er immer wieder von…

Zwei Aspekte bestimmen die Zukunft der Teilchenbeschleuiger: Zum einen wird es vielleicht keine größere Maschine als den LHC mehr geben, denn die nächste Runde nach “herkömmlicher” Beschleunigertechnik müsste einfach so riesig sein, dass die Kosten nicht mehr zu bewältigen wären. Zwar ist noch ein Riesen-Linearbeschleuniger geplant, der International Linear Collider (ILC). Nachdem aber im vorletzten…

Ich hab ja kurz überlegt, ob ich das schon posten soll, da ich erst die Hälfte des ersten Videos gesehen habe. Aber da die vielversprechend sind, nun denn, die 3sat-Sendung “scobel” zum Thema: Urknall-Theorien. Featuring Martin Bojowald.

Ok, jetzt ist die Pressemitteilung mit der Entscheidung da. Der LHC wird zunächst nur bis 3,5 TeV je Strahl betrieben:

Es ist ein älteres Video, eigentlich, aber ich habe es gerade erst entdeckt. Richard David Attenborough stellt den Leierschwanz vor, einen ganz bemerkenswerten Vogel. Um herauszustechen, ahmt er alle Gesänge anderer Vögel täuschend echt nach. Und richtig umwerfend wird es am Ende des Videos – wenn er anfängt, die Kamerageräusche und Kettensägen nachzumachen!

Wenn man einem Teilchen mit einem Beschleuniger Energie gegeben hat, dann lässt man es auf ein Ziel krachen. Normalerweise ist das ein anderes Teilchen, oder ein Material das man untersuchen möchte. Man kann aber auch die Energie in einen Tumor entladen und diesen dadurch zu zerstören suchen.

Auch die New York Times hat in einem, wie ich finde eher schlechten, Artikel über die Verzögerung am LHC berichtet.

Wir haben hier schon einige Male über die Projekte des verteilten Rechnens berichtet, z.B. über SETI@home. Die Idee ist, dass eine Vielzahl Menschen weltweit einem Projekt freie Rechenzeit zur Verfügung stellen, um kleine Teile einer gewaltigen Rechenaufgabe zu bewältigen. Die Softwareplattform dazu nennt sich BOINC, siehe auch z.B. bei Ludmila.

Wie funktioniert eigentlich ein Teilchenbeschleuniger? Dem Linearbeschleuniger liegt ein wirklich ganz einfaches Prinzip zugrunde.