2010 war ein spannendes Jahr für die Physik, ich jedenfalls habe einige Dinge gesehen, die mich verblüfft haben. Wahrscheinlich lerne ich auch hier mit meinem Blog selbst mehr als irgendeiner meiner Leser, und auf der anderen Seite würde ich sicher keine Physik-Paper freiwillig durcharbeiten wenn ich nicht drüber berichten würde. Aber diese Jahr gab es…

Das Lied passt jedes Jahr wieder. Ich hoffe, ihr hattet alle einen schönen Weihnachstag! Genießt die Feiertage!

Ich habe mir zwei Sessions zu Klimawandel, Adaption und Kommunikation angesehen, und habe mir vor allem zu der am Donnerstag sogar ein paar Notizen in mein Programm geschrieben. Damit es aber nicht zu einfach wird, darüber zu berichten, habe ich das Programm dann vor der Abreise in den Mülleimer in meinem Hotel entsorgt.

Zur Erinnerung (ich hatte schon Anfang Dezember darauf hingewiesen): bis morgen könnt ihr noch eure Favoriten für die Wissenschaftsblog-Auslese 2010 nominieren. Wenn ihr in den deutschsprachigen Wissenschaftsblogs also im Jahr 2010 einen besonders guten, spannenden, interessanten oder originellen Artikel gelesen habt, dann schickt einen Link zu Auslese2010[ät]googlemail.com. Macht es am besten jetzt gleich – sonst…

Erst kürzlich haben wir auf einer Konferenz über “Citizien Science” diskutiert. Also Forschung, bei der sich jeder beteiligen kann; egal ob Wissenschaftler oder nicht. Das reicht von Projekten wie SETI@home bei dem man nur Rechenzeit auf seinem Computer zur Verfügung stellt und so bei der Suche nach außerirdischen Signalen hilft (an vielen anderen ähnlichen Aufgaben…

Na bitte – es klappt ja doch noch. Allan Sandage (der übrigens erst diesen November gestorben ist) wurde schnell erkannt. Langsam nähert sich ja auch das ganze Rätsel dem Ende – Heute gibts aber noch einen:

Mit dem mexikanisch-britischen Kosmologen Carlos Frenk hatte ihr ja gestern so eure Schwierigkeiten… Vielleicht klappts heute besser? (Ansonsten muss ich morgen wohl die Bilder von Einstein und Newton auspacken…)

Den ersten Weg vom Hotel zur Konferenz konnte ich blind antreten: Einfach aus dem Hotel treten und dem Menschenfluss folgen. Dass man richtig war, konnte man daran erkennen, dass sich immer weitere Vorfluter an Konferenzteilnehmern mit einem klaren Anteil an Posterrollen anschlossen. Die Posterrollen tauchten schon früher auf, vereinzelt in Frankfurt, aber dann so richtig…

1901 fanden Taucher vor der griechischen Insel Antikythera eine 2000 Jahre alte Maschine, deren genauen Zweck man erst mit hochauflösender Röntgen-Tomographie 2006 klären konnte: Als Rechenwerk, dass Sonnen- und Mondfinsternisse mit einer Vielzahl hochpräziser Zahnräder und Bauteile äußerst genau vorhersagen konnte. Andy Carol hat diesen Mechanismus in LEGO nachgebaut (mit mehr Zahnrädern):

Es hat zwar ein wenig länger gedauert aber trotzdem habt ihr gestern Bart Bok relativ schnell gefunden. Der hatte übrigens ein sehr interessantes Leben – zum Beispiel war er dafür verantwortlich, dass es das “S” in UNESCO gibt und auch mit den Astrologen hat er sich regelmäßig gezofft. Wer mehr wissen will, dem empfehle ich…