Ich habe kürzlich ein paar Anfragen zum Stern “T Pyxidis” bekommen. Anscheinend soll der in naher Zukunft die Erde zerstören? Ich hab mal ein wenig recherchiert – und tatsächlich: Anfang Januar gabs dazu jede Menge Meldungen in den Medien (das hab ich irgendwie komplett verpasst; das muss wohl während meines Urlaubs gewesen sein). Die Schlagzeilen…

Eine Doktorarbeit zu schreiben ist anstrengend und langwierig. Es ist mehr als unschön, wenn man später Teile der eigenen Arbeit in anderen Promotionen entdeckt ohne als Urheber angegeben zu werden. Was tun in solchen Fällen von Plagiarismus? Das Feuilleton wird kaum eine Gegenüberstellung der beiden Arbeiten abdrucken, wie im Fall von Axolotl Roadkill.

Kinderfragen sind oft so unglaublich treffend. Der alte Spruch – “es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten” – hat sich in der Uni oft nicht bewahrheitet, ich habe sehr viele dumme Fragen gehört. Aber Fragen von Kindern sind nie dumm. Nun, es mag an den die Tablette nötig machenden Umständen gelegen haben, aber meine…

Letzte Woche habe ich gefragt, wer gerne zum Launch-Event anläßlich des Starts des Erdbeobachtungssatelliten CryoSat-2 zum Europäischen Satellitenkontrolzentrum ESOC nach Darmstadt fahren möchte. Das wollte viele – und heute habe ich ausgelost, wer die Tickets bekommt.

Die schlimme Nachricht macht blitzartig die Runde: Die traditionelle Party für Wissenschaftsjournalisten, eigentlich ein fester Bestandteil jeder AAAS, findet dieses Jahr nicht statt. Hätte es noch eines deutlicheren Zeichens für die Krise des Journalismus bedürft?

Erst heute Mittag habe ich ein paar nette Videos zum Thema Kreationismus und dem Schlachtruf der Religiösen – “Teach the Controversy” – veröffentlicht. Und gerade eben lese ich bei Bad Astronomy über eine völlig absurde Resolution aus South Dakota.

“Teach the Controversy” ist ja ein beliebter Schlachtruf der Kreationisten. Sie wollen, dass in der Schule neben der Evolutionstheorie auch die “andere Seite”, die religiöse Version gelehrt wird. Damit sich die Schüler “ihr eigenes Bild machen” können oder so. Aber dieses “Teach the Controversy” ist oft gar nicht so einfach umzusetzen…

Klimaforscher leisten für den IPCC eine Höllenarbeit freiwillig und unbezahlt. Auf der anderen Seite werden sie für einen Zahlendreher in einer Zeile auf einer von 2800 (!) Seiten vom millionenfachen fackeltragenden Lynchmob gejagt, unterstützt von den Medien. Sie verfügen aber über keine Mittel für ordentliche Öffentlichkeitsarbeit. Da möchte ich einfach mal fragen: Warum streiken die…

Jetzt wird’s technisch. Und selbstreferentiell. Ich will ja an dieser Stelle auch immer mal wieder einen Einblick ins Journalistenleben geben. Deshalb hier eine Liste der Dinge, die man als Wissenschafts-Reporter, der halbwegs mit der Zeit gehen will, so im Handgepäck durch die Gegend schleift.

Klimaforschern wird ja regelmäßig vorgeworfen, sie würden ganz bewusst Ängste schüren, um die Bedeutung des eigenen Forschungsgebietes künstlich zu erhöhen und auf diesem Weg möglichst viele Fördergelder zu kassieren. Wie aber finanzieren sich die Kritiker?