Da die Naturwissenschaftler bei ScienceBlogs (immer noch) auch weiterhin in der Überzahl sind, habe ich für Euch ein historisch-populärwissenschaftlich “lingustisches Rätsel”. Wem fällt der Fehler auf dem Buchcover auf? Gruß CJ

Buch Schabowski1.jpg

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Kommentare (8)

  1. #1 beka
    Januar 17, 2010

    Günther

  2. #2 JV
    Januar 17, 2010

    Strenggenommen haben sie ziemlich viel richtig gemacht (auch wenn es aus Sicht der Machthaber natürlich falsch war – und das auch nichts ist, was sie sich in irgendeiner Form ans Revers heften können). Man schaue nur mal auf die Alternativen….

  3. #3 Thilo Kuessner
    Januar 17, 2010

    Es gibt übrigens sogar Mathe-DiplomandInnen, die die korrekte Bedeutung von “fast alle” nicht kennen: https://rankzero.de/?p=3963

  4. #4 beka
    Januar 17, 2010

    Die Formulierung “Vortäuschen nichtvorhandener mathematischer Fähigkeiten” gibt mir etwas zu denken.

    Ich bin verwirrt.

  5. #5 Thilo Kuessner
    Januar 17, 2010

    Na ja, die Dame hat in der Talkshow versucht den Eindruck zu erwecken als wüßte sie nicht, was “fast alles” bedeutet.
    Da sie ja aber nun mal eine Diplomarbeit in Mathematik schreibt, ist dieses Nichtvorhandensein mathematischer Fähigkeiten wohl nur vorgetäuscht.
    So interpretiere ich jedenfalls den Artikel.

  6. #6 Stefan
    Januar 17, 2010

    In der Mathematik versteht man unter “fast alle” also laut Wikipedia “alle bis auf endlich viele”. Schön und gut. Und wie kommt ihr jetzt auf die Idee die mathematische Fachterminologie würde die deutsche Sprache definieren? Das ist doch an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Man stelle sich vor jede Fachterminologie wäre so eingebildet 😉

  7. #7 beka
    Januar 17, 2010

    Ich habe es so verstanden, dass OT die Qualität der Mathe-Studenten an der HU bemängelt. Und aus “Vortäuschen mathematischer Fähigkeiten” und “nichtvorhandene mathematische Fähigkeiten” wird schnell eine doppelte Verneinung, wenn man beide Gedanken gleichzeitig im Kopf hat.

    Ich muss dann immer grinsen, wenn ich so einen Konzentrationsfehler bei mir selber finde.

  8. #8 noch'n Flo
    Dezember 23, 2010

    Ich versuche es mal mit etwas anderem:

    Schabowski war ja vor allem in die ganzen Vorgänge rund um die Grenzöffnung am 9.11.1989 verwickelt.
    Ihre “letzten Tage” erlebte die DDR jedoch erst rund 11 Monate später – kurz vor der Wiedervereinigung am 3.10.1990.
    Somit ist der Untertitel des Buches falsch… oder zumindest sehr unpräzise, es sei denn, man bläht angesichts einer Staats-Bestehensdauer von knapp 41 Jahren (genauer gesagt waren es 14971 Tage) den Begriff “letzte Tage” auf 328 auf. Diese machen von der Dauer, die die DDR bestand, dann 2,191% aus.