“Wenn Du es Dir vorstellen kannst, dann kannst Du es auch bauen” (auch ein Werbespruch einer Baumarktkette) war sein Gedanke bzw. der Rat seiner Frau: Mach es, oder Du machst erst Dich und dann mich verrückt.

Also hat Giora Kariv ein wenig getüftelt und am Ende dann ein Fahrrad gebaut. Aus Pappe. Seht selbst:

Kommentare (14)

  1. #1 TopDoors
    Juli 26, 2012

    Nicht schlecht! Im Regen sollte er damit aber besser nicht fahren.

  2. #2 Lukas
    Juli 26, 2012

    Er ist ja auch durch eine Pfütze gefahren. Das Fahrrad ist bestimmt derart beschichtet, dass es auch Regen aushalten würde.

  3. #3 roel
    Juli 26, 2012

    Mit Pappe lässt sich vieles machen. Vor Jahren wurde ich mit der Geschäftsidee “Möbel aus Pappe” konfrontiert. Besonders gut geeignet, seien sie für Studenten. Bei Umzug, ab ins Altpapier. Für die mit viel Geld, habe ich diesen Link gefunden http://www.pappmoebel.de/shop/ , für die mit wenig Geld diesen: http://www.google.de/products/catalog?q=m%C3%B6bel+aus+pappe&hl=de&gl=de&prmd=imvns&biw=1680&bih=849&um=1&ie=UTF-8&tbm=shop&cid=3447695846263328147&sa=X&ei=0RQRUI-0CZHQsgbzkoCYDg&ved=0CHcQ8wIwAA

  4. #4 Chris
    Juli 26, 2012

    @Topdoors
    Ich denke auch, dass hier etliche Schichten Lack drauf sind… Und hey, wenn es wirklich soo günstig ist, darf die Haltbarkeit auch etwas geringer sein.

  5. #5 Sunny
    Juli 26, 2012

    Möchte ich eine Wohnung in der Möbel aus Pappe stehen? Ähm wohl eher nein. Möchte ich ein Fahrrad aus Pappe bauen können? Definitiv Ja

  6. #6 Turi
    Juli 26, 2012

    Das Fahrrad würde ich gerne mal fahren, um zu sehen was für Fahreigenschaften es hat. Und kann sich jemand denken wie schwer das Rad in etwa ist? Mir feheln da die Erfahrung mit Karton.

  7. #7 BreitSide
    Juli 26, 2012

    Super Idee!

    Kirchenbewegte setzen bei Jugendevents die Teilnehmer auch gern auf zusammenfaltbare Pappwürfel. Die sind erstaunlich stabil.

  8. #8 Chris
    Juli 26, 2012

    @turi
    Keine Ahnung, wie schwer es ist. Der Karton selbst ist super leicht, aber Kleber und Lack werden einiges an Gewicht haben

  9. #9 rolak
    Juli 26, 2012

    Egal wie alltagstauglich das Fahrrad auch sein mag – ich habe wieder einige neue Ideen und Techniken abstauben können.

  10. #10 Chris
    Juli 26, 2012

    Und was kommt dann bei Dir da raus?

  11. #11 Floeckchen
    Juli 26, 2012

    Sicher ist das Fahrrad wasserabweisend. Das Boot, welches ihn auf die Idee gebracht hat schwamm ja auch ohne durchzufeuchten (nehme ich zumindest an).
    Mich würde einmal interessieren, wie die Fahrradkette funktioniert. Eine Pappkette würde vermutlich nach wenigen Tagen Gebrauch durch die Belastung anfangen auszufasern und schließlich reißen. Andersrum würde eine herkömmliche, stabile Kette die Pappnabe des Rades zu stark belasten.
    Rad und Rahmen dürften wiederum durch die im Video gezeigte Komprimierung ziemlich lange halten.

  12. #12 BreitSide
    Juli 29, 2012

    @Floeckchen: Durch die Komprimierung wird das Teil aber dann doch wieder schwerer? Ich schätze, dass es dann wieder auf dem Niveau von Holz ist.

  13. #13 Stefan W.
    August 3, 2012

    Irre, beeindruckend. Was es nun wiegt wüsste ich auch gerne. Aber so wacklig/träge wie er damit fährt ist das eher ein Rehainstrument für Hollandradfahrer als ein Sportgerät. Und wie mag es auf Stöße reagieren wie beim Kopfsteinpflaster: Paris-Roubaix?

  14. #14 threepoints...
    August 5, 2012

    Die Baumarktwerbung ist genial – das suggestivste an Werbung, was es derzeit gibt. Absolut unverholen auf die Zielsetzung ausgerichtet: “Du kannst es, also kauf es.”

    Und es ist ja auch war, was uns diese Werbung suggeriert. Wenn ich es will, dann kann ich es (mehr oder weniger). Ist eine Frage der Übung – und je mehr ich übe, desto mehr muß ich kaufen.

    Da ist nichts Komprimiert. Alle Stabilität wird durch Schichten und Abkannten erreicht. Wasser ist mit der Zeit immer ein Problem – auch bei dem Boot aus Pappe, egal, wieviel Schutzlacke oder Impregnierung da drauf sind. Es wird Verzugsrisse geben.

    Das Fahrrad hat keine Kette – es hat einen Zahnriemen (was kurz gut zu erkennen ist).

    Insgesamt wird das Fahrrad maximal 4-5 Kg wiegen. Immerhin ist anzunehmen, dass er alle aufeinanderreibenden Teile (Lager und Buchsen etwa) aus Metall gemacht hat. Die Bremse ist auch konventionell aus dem Zubehörhandel. Wobei die Bremse bei normaler Belastung hier das größte Problem sein wird – der Verschleiß und Materialüberlastung wird hier besonders hoch sein. Hier nämlich reibt das Gummi nicht auf Metall, sondern offensichtlich auf Pappe und Lack.

    Interessant: Er hat mehrere Versionen bauen müssen, um seinen Anforderungen endlich zu genügen.