Mein leckeres Globuli-Eis bei der 10^23 Aktion am Stephansplatz
Mein leckeres Globuli-Eis bei der 10^23 Aktion am Stephansplatz

Ich gebe es zu, ich nehme homöopathische Globuli. Zwar nicht sehr oft, aber wenn dann gleich das ganze Fläschchen auf einmal und das vor laufender Kamera. Dafür habe ich sogar einen mehr oder weniger nachvollziehbaren Grund. Ich bin, so wie einige meiner Science Blog Kollegen, Mitglied der GWUP – der Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaft.

Der Verein lässt sich ständig irgendwelche Dinge einfallen um aufzuzeigen, wo die Grenze zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft liegt. In Wien ist das manchmal sogar sehr unterhaltsam, z.B. bei der Verleihung des Goldenen Bretts vorm Kopf, bei der auch ich schon mal eine Globuli-lastige Laudatio halten durfte. Oder sehr lecker wie bei den 10^23 Aktionen (siehe Titelbild), bei denen wir uns eine kollektiv-homöopathische Überdosis reinwerfen.

Unlängst war ich bei dem „GET started“ Podcast zu Gast um über Pseudowissenschaft zu sprechen. Das Ganze ist hier nachzuhören:

Oder zum Mitnehmen hier downloadbar (Rechtsklick -> Ziel speichern unter)

Darin erzähle ich mehr über die Skeptiker, warum es gefährlich sein kann Pseudowissenschaft zu kritisieren, warum Wissenschaft funktioniert, Alternativmedizin scheinbar auch und vieles mehr.

Einer meiner Selbstversuche in der Newton Sendung „Urban Legends - Das Geschäft mit der Angst“

Einer meiner Selbstversuche in der Newton Sendung „Urban Legends – Das Geschäft mit der Angst“

Wer von einem echten Profi über Globuli lernen möchte, kann diesem Link folgen. Er führt zu dem Video der letzten „Skeptics in the Pub“ Veranstaltung, in der Norbert Aust (Autor „In Sachen Homöopathie: Eine Beweisaufnahme“) einen sehr schönen Vortrag hält.

Ich wünsche einen schönen Feiertag!

Kommentare (46)

  1. #1 bin auch ein Skeptiker
    6. Januar 2016

    Aber was möchtest du mit der Überdosierung eigentlich beweisen?

    • #2 Martin Moder
      6. Januar 2016

      Gute Frage!
      Ein Grundpfeiler der homöopathischen Lehre ist, dass die Globuli beim Gesunden die Symptome auslösen müssten, die sie beim Kranken bekämpfen.

      Deswegen gibt man gesunden Menschen Globuli um zu bestimmen wogegen sie eingesetzt werden sollen. Diese Leute schreiben dann alles auf was ihnen auffällt: Schlecht geschlafen, bisschen Kopfweh, verspanntet Nacken – und dagegen helfen die Kügelchen dann angeblich.

      Außerdem mag ich Zucker.

    • #3 rolak
      6. Januar 2016

      Schlecht geschlafen, bisschen Kopfweh, verspanntet Nacken

      iirc war/ist der größte Textblock im homöopathischen SymptomKompendium der mit Verdauungsbezogenem – die Verdauung setzt halt nie aus und ist immer variabel, ein perfektes Opfer.

      Bei ~10²³-Aktionen sollte bei Anfragen tunlichst und intensivst darauf hingewiesen werden, daß laut seiner Hochherrlichkeit Samuel, dem Hahnemann himself gemäß §275 des unumstößlichen Organons eine Überdosierung unweigerlich schädlich wirkt.

      mag ich Zucker

      :‑)
      Gestern wurde mir ein immens zuckergussiger Berliner mit Eierlikör vermacht – der mußte gerade dran glauben – grandios…

  2. #4 Erinnert mich irgendwie an:
    6. Januar 2016
  3. #5 Mr. MIR
    FSMK
    6. Januar 2016

    Ramen. Natürlich wirkt die Homöopathie. Oder glaubt ihr Millionen mitteleuropäische Uppercassler glauben jeden scheiss?

    Ramen ich sage Euch. Homöopathika wirken ebensogut wie FSMoPathika.

    http://fsmosophica.org/fsmopathie

  4. #6 Hannes Bongard
    6. Januar 2016

    > Ich bin, so wie einige meiner Science Blog Kollegen,
    > Mitglied der GWUP – der Gesellschaft zur
    > Wissenschaftlichen Untersuchung von
    > Parawissenschaft.

    Untersuch das:
    http://www.astrobroker.de/km/

  5. #7 Hannes Bongard
    6. Januar 2016

    Um öffentliche Antwort wird gebeten.

  6. #9 Hannes Bongard
    6. Januar 2016

    Wissenschaftliche Untersuchung?

  7. #10 ScottyB
    6. Januar 2016

    Nicht schon wieder dieser esoterische Dauerlutscher Hannes Bonnegard. Der Mann hält einen Spielfilm für Realität und den Rollentext einer Schauspielerin für eine Tatsachenbehauptung. Zum seinem Glück hat er die Harry Potter Filme nicht gesehen.

  8. #11 Hannes Bongard
    6. Januar 2016

    Beleidigung.

  9. #12 Dr. Webbaer
    7. Januar 2016

    Sogenannte Homöopathie ist keine Wissenschaft, ‘Pseudowissenschaft’ wäre hier zu viel gesagt oder geschrieben, denn Pseudowissenschaft ist falsch oder absichtlich falsch angewendete Wissenschaft.

    Sondern es liegt Esoterik (vs. Exoterik, die moderne skeptizistische Wissenschaftlichkeit ist exoterisch, kann zumindest potentiell von jedem nachvollzogen werden) vor, die keine exoterisch nachvollziehbaren Anwendungen kennt.

    Sie ist insofern, weil esoterisch, auch kaum wissenschaftlich sinnhaft anzugreifen, außer eben, dass sie keine allgemein nachvollziehbaren Anwendungen erlaubt – wobei sich die Esoteriker aber darauf zurückzuziehen wissen, dass dies exoterisch (warum eigentlich?) nicht gehen kann.
    Sie muss nicht falsch sein, sie ist aber aus wissenschaftlicher Sicht fremd und “etwas für die anderen”.


    Die Idee, dass Krankheit durch die Verabreichung von Wirkstoffen (oder Substanzen, gewirkt werden muss ja streng genommen nicht) in besonders geringfügiger Dosis geheilt werden kann, ist schon krass.

    Auch diese Sache mit den Globuli (“Kügelchen”)…

    MFG
    Dr. W

  10. #13 Bernd Harder
    7. Januar 2016

    @Hannes Bongard:

    Was soll man an dem verquasten Symbol-Geschwafel Ihrer Privat-Astrologie “wissenschaftlich untersuchen”? Kommen Sie mit überprüfbaren Behauptungen, wenn Sie eine “öffentliche Antwort” wollen.

  11. #14 Hannes Bongard
    7. Januar 2016

    Und das schreibt Fritz Riemann (deutscher Psychologe, Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Astrologe und Autor):

    „Wollen wir über den Menschen mehr erfahren als seine Manipulierbarkeit, als chemisch-physikalische Daten und psychobiologische Reaktionsweisen; glauben wir, dass der Mensch mehr ist als eine Anhäufung von Molekülen, die man vielleicht durch Chromosomenchirurgie meint verbessern zu können oder gar zu sollen; glauben wir, dass sich in der Erscheinungswelt ein geistiges Prinzip immanent auswirkt – wie immer wir es auch nennen mögen –, das im Großen wie im Kleinen erkennbar ist, werden wir von der Astrologie eine, vielleicht die umfassendste Antwort bekommen auf viele Fragen, die zu stellen wir glücklicherweise noch nicht verlernt haben: auf Fragen nach dem Sinn und der Bestimmung des Einzelnen; nach dem Zusammenhang von Charakter und Schicksal; nach der Einordnung des Individuums in die großen Rhythmen und Gesetze unseres Sonnensystems, nach der Aufgabe des Einzelnen im Kollektiv – um nur die wesentlichsten zu nennen.“

    Fritz Riemann: Lebenshilfe Astrologie – Gedanken und Erfahrungen (Vorwort (Auszug))

  12. #15 Waterhouse
    7. Januar 2016

    @Hannes Bongard

    “… werden wir von der Astrologie eine, vielleicht die umfassendste Antwort bekommen auf viele Fragen, die zu stellen wir glücklicherweise noch nicht verlernt haben: auf Fragen nach dem Sinn und der Bestimmung des Einzelnen; nach dem Zusammenhang von Charakter und Schicksal;”

    Da würde mich doch tatsächlich einmal interessieren wie die Astrologie unterschiedlich entwickelte Charakter und eingetretenes Schicksal bei Mehrlingsgeburten erklärt.

    • #16 Martin Moder
      7. Januar 2016

      Da würde mich doch tatsächlich einmal interessieren wie die Astrologie unterschiedlich entwickelte Charakter und eingetretenes Schicksal bei Mehrlingsgeburten erklärt.

      Die waren versehentlich mit unterschiedlichen Quanten verschränkt

  13. #17 Bernd Harder
    7. Januar 2016

    @Bongard: Um Ihr eigenes Geschwurbel ohne Sinn und Inhalt zu “belegen”, zitieren Sie anderes Geschwurbel ohne Sinn und Inhalt? Interessant.

  14. #18 Fliegenschubser
    7. Januar 2016

    Im Prinzip schreibt der oben zitierte Riemann es selbst:
    “…glauben wir, dass sich in der Erscheinungswelt ein geistiges Prinzip immanent auswirkt […], werden wir von der Astrologie eine […] Antwort bekommen.”

    Die Prämisse dafür, dass Astrologie Antworten liefern kann, ist also Glauben, nicht etwa Fakten. Damit ist die Astrologie nichts weiter als eine mystische, auf (Aber)Glauben basierende, willkürliche Faselei.

  15. […] Interessanter Podcast des Wiener Molekularbiologen und Sciene Slammer Martin Moder zum Thema Pseudowissenschaft: […]

  16. #20 demolog
    7. Januar 2016

    #2 Martin Moder 6. Januar 2016

    Zitat:

    Deswegen gibt man gesunden Menschen Globuli um zu bestimmen wogegen sie eingesetzt werden sollen.

    Das macht ihr ja dann im Rahmen der “performance” ja auch. Und was begleitet die “Einnahme” der Überdosis?

    Wohl doch auch Spaß! Was dann auf die Liste gehörte.

    Was dann aber auch hiesse, dass man beim Erleiden von zuviel Spaß (als Pathologie) mit Globuli abhelfen kann. Müsste man dann ja mal doppelblind überprüfen.

    Stimmte dies, so müsste man euch die Einnahme “zum Spaß” wohl verbieten. Weil ja bald alle Kügelchen Spaß vertreiben würden, anstatt die wirklichen Leiden.

  17. #21 Albert Wilfert
    7. Januar 2016

    Bei einer Arzneimittelprüfung muss man das Mittel über längere Zeit einnehmen.
    Kaufen Sie sich z.B. ein Fläschchen Stramonium Datura C30 und nehmen sie über zwei Wochen jeden Tag 5 Kügelchen am besten am Abend mit einem Abstand von einen paar Stunden zu Kaffee und anderen Drogen oder Arzneien.
    Wenn sie dann noch immer keine Symptome entwickeln sind sie vermutlich ein Roboter.
    Dann würde ich zur nächsten medizinischen Untersuchung in die Autowerkstatt gehen und mir das Öl wechseln lassen..

  18. #22 Hannes Bongard
    7. Januar 2016

    > Damit ist die Astrologie nichts weiter als eine
    > mystische, auf (Aber)Glauben basierende,
    > willkürliche Faselei.

    Wo ist Willkür im Artikel „Der kosmische Mensch“? (siehe oben)

  19. #23 Die Unheiler - Seite 3
    7. Januar 2016

    […] […]

  20. #24 Fliegenschubser
    7. Januar 2016

    Ernsthaft?

    Zitat aus dem Artikel “Der komische Mensch”:
    “Wir betrachten die Herkules-Sphäre als ein Symbol für das Selbst. Die Analogie ist, daß das Selbst die kleinste Einheit ist, die alle psychischen Möglichkeiten und Phänomene umfaßt, genau wie die Herkules-Sphäre die kleinste Einheit ist, die alle Objekte und Phänomene in sich hat. Allgemeiner gesagt wollen wir die Herkules-Sphäre als ein holistisches Symbol verwenden. Vielleicht kann man sagen, daß die Herkules-Sphäre den Charakter einer Art kosmischer Sonne hat. In jedem Fall ist die Herkules-Sphäre das Zentrum unseres lokalen Universums. Auch kann man auf eine Verbindung zu den zwölf Aufgaben des Herkules hinweisen, die als eine symbolische Darstellung einer inneren Entwicklung betrachtet werden können. Vielleicht liegt auch eine Symbolik darin, daß der Punkt im Schützen liegt. Wie der Schütze will sich das Selbst manifestieren.”

    Wenn das kein komplett willkürliches, aus den Fingern gesogenes Gefasel ist, dann weiß ich auch nicht mehr…

  21. #25 CM
    7. Januar 2016

    @Hannes Bongard:

    Wo ist in „Der kosmische Mensch“ keine Willkür? Beliebige Begriffe ohne Bedeutung mögen für Sie toll klingen, einem beliebigen Naturwissenschaftler wie mir geliengt es nicht Bedeutsames herauszufiltern. Abgesehen von grammatikalisch korrekten Sätzen, die selbstverständlich Intention erfordern, steht dort eben eine willkürliche Sammlung esoterischer Phrasen.

    Von da ist es sicher nicht weit gegenseitig anzuerkennen, dass man auf Unverständnis stößt: Sie bei uns und wir (die ich mal einen Topf schmeisse) bei Ihnen.

    Da ist alles Bestens und mal sollte vielleicht Trolle schlicht nicht füttern (was ich mir selber hinter die Ohren schreibe …).

  22. #26 Hannes Bongard
    7. Januar 2016

    > Beliebige Begriffe ohne Bedeutung […]

    Wie kann ein Begriff ohne Bedeutung sein?

  23. #27 schlappohr
    7. Januar 2016

    @Hannes Bongard

    “Wo ist Willkür im Artikel „Der kosmische Mensch“? (siehe oben)”

    Zum Beispiel in diesem Satz:

    “[…] werden wir von der Astrologie eine, vielleicht die umfassendste Antwort bekommen auf viele Fragen, […]”

    Die Astrologie hat nie jemals eine Frage beantwortet. Sie ist ein Relikt aus einer Zeit, als die fundamentalen Prinzipien der Wissenschaft noch nicht formuliert waren. Insofern war es damals vielleicht noch verzeihlich, wenn das Leben von Glauben und Aberglauben geleitet wurde. Wer aber heute die Erkenntnisse der Wissenschaften aus den letzten Jahrhunderten ignoriert und noch immer einem prähistorischen aber kuscheligen Weltbild anhängt, sollte auf den Vorwurf der Willkür gefasst sein.

  24. #28 Hannes Bongard
    7. Januar 2016

    > Die Astrologie hat nie jemals eine Frage beantwortet. […]

    Doch, mir.

  25. #29 Fliegenschubser
    7. Januar 2016

    /ignore “Hannes Bongard”

  26. #30 Hannes Bongard
    7. Januar 2016

    Zitat aus dem Artikel “Der komische Mensch”:

    „Im großen Maßstab ist die Struktur des Universums von Blasen bestimmt, wobei sich die meisten Galaxien an den dicken Wänden der Blasen befinden — dort, wo die Blasen mit anderen Blasen zusammenstoßen. Die größte Blase in unserer Nachbarschaft liegt in Richtung des Sternbildes Herkules. Wir, d.h. unser lokaler Galaxienhaufen, scheinen am Rand dieser enormen Sphäre zu liegen, deren Durchmesser ungefähr 200 Millionen Lichtjahre beträgt. Vermutlich stellt diese Sphäre einen der typischen „Bausteine“ des Universums dar. Sie ist die kleinste Einheit, die alle Objekte und alle Phänomene beinhaltet. Die Richtung zum Zentrum der Herkules-Sphäre liegt auf ca. 4 Grad Schütze.“

  27. #31 schlappohr
    7. Januar 2016

    “Untersuch das:”
    “Wissenschaftliche Untersuchung?”
    “Beleidigung”
    “Doch, mir.”

    Du umgibst Dich mit einem mystischen Schleier aus Satzfetzen, deren Inhalt sich nicht erschließt, wie ein Orakel. Vielleicht bringt der Beruf das mit sich. Eine fruchtbare Diskussion wird daraus nicht.

  28. #32 Hannes Bongard
    7. Januar 2016

    > […] deren Inhalt sich nicht erschließt, […]

    deren Inhalt *mir* sich nicht erschließt, …

  29. #33 Martin Moder
    7. Januar 2016

    Mich erinnert das alles stark an diesen hier

  30. #34 Hannes Bongard
    7. Januar 2016

    Danke für den Fisch 😉

  31. #35 Schlotti
    8. Januar 2016

    @Hannes Bongard:

    > […] deren Inhalt sich nicht erschließt, […]

    deren Inhalt *mir* sich nicht erschließt, …

    Ach Hannes,
    auch mir erschließt sich der Inhalt Ihres Gefasels nicht (und zwar seit Jahren schon…). Schon allein deshalb geht Ihre “Verbesserung” des Users schlappohr ins Leere.

    Davon abgesehen müsste Ihre “Verbesserung”, wenn sie denn nötig wäre, nicht lauten:

    deren Inhalt *mir* sich nicht erschließt, …
    sondern:
    deren Inhalt sich *mir* nicht erschließt, …

    Jeder blamiert sich halt so gut er kann…

  32. #36 Hannes Bongard
    8. Januar 2016

    Sollte ich – als Astrologe – Angst oder Hemmung davor haben, mich in einem wissenschaftlichen Blog blamieren?

  33. #37 Hannes Bongard
    8. Januar 2016

    Und für alle Rechtschreibungsfetischisten in diesem Forum:

    Sollte ich – als Astrologe – Angst oder Hemmung davor haben, mich in einem wissenschaftlichen Blog zu blamieren?

  34. #38 schlappohr
    8. Januar 2016

    Kommt darauf an, wie hart Du im Nehmen bist und auf welche Weise Du Dich blamierst. Durch nicht-Wissen oder durch nicht-wissen-Wollen. Bei letzterem ist bisweilen eine gewisse Zurückhaltung in einem Wissenschaftlichen Blog vielleicht angebracht. Warum bloß.

  35. #39 Hannes Bongard
    8. Januar 2016

    > Durch nicht-Wissen oder durch nicht-wissen-Wollen.

    Gilt auch für Wissenschaftler.

  36. #40 Joseph Kuhn
    http://scienceblogs.de/gesundheits-check/
    8. Januar 2016

    Böse Zungen behaupten, in den Wirtschaftswissenschaften sei vieles auf dem Niveau der Astrologie. Insofern ist Herrn Bongards Geschäftsmodell “Astrobroker” doch nicht pseudowissenschaftlich 😉

  37. #41 Hannes Bongard
    8. Januar 2016

    Und wer beachtet hier nicht die Packungsbeilage? 😉

  38. #42 rolak
    8. Januar 2016

    doch nicht pseudowissenschaftlich

    Da ist Dir ein winziger Tippfehler unterlaufen, Joseph:

    doch nicht pseudowirtschaftswissenschaftlich

  39. #43 Robert
    10. Januar 2016

    Das ist ein sehr interessantes und unterhaltsames Interview. Leider muss ich sagen, dass ich mich oft über den Moderator geärgert habe.
    Wie kann man denn so wenig Zuhören und auch nach dreimaliger Erklärung noch falsch Zusammenfassen und Rückfragen!?
    Ich hoffe der Moderator hatte einfach nur einen schlechten Tag.

  40. #44 Peter Becker
    76870 Kandel
    13. Januar 2016

    @Bongard
    http://www.peter-becker.de/Peter/Reli/Aberglaube.htm
    Der dritte Teil erklärt die Astrologie.

    (Weiß leider nicht, wie ich es unmittelbar hinter die Frage stellen kann, die Blog-Technik hier hab ich noch nicht kapiert.)

  41. #45 Hannes Bongard
    14. Januar 2016

    Fritz Riemann: Lebenshilfe Astrologie: Gedanken und Erfahrungen, Klett-Cotta; Auflage: 23. Aufl. (26. Juni 2015), ISBN 3608946578

    erklärt auf 225 Seiten die Astrologie.

  42. #46 Marc
    Dresden
    21. Februar 2016

    Anstatt von “Parawissenschaften” würde ich eher von “präwissenschaftlichen Vorstellungen” sprechen. Sie entstammen aus einer Zeit, in der gerne den Erscheinungen derbelebten und unbelebten Natur ein göttlicher Sinn zugeschrieben wurde zum Wohle der im Zentrum stehenden Krone der Schöpfung – der Menschheit.
    So entspringt die Homöopathie mit ihrem einfältigen Konzept “Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt” offenbar der Signaturenlehre: Die Pflanze hilft gegen Herzleiden, da sie eine herzförmige Gestalt aufweist. Rein zufällige Erfolge wie im Falle der Herbstzeitlose, deren Gift bei Gicht hilft, interpretierten die Anhängern dann als Bestätigung, Solche Zufallsfunde haben dann den Weg in die moderne Medizin gefunden – Colchicin, das Gift der Herbstzeitlose, ist heute in der Behandlung von Gichtanfällen etabliert. Der Grund dafür, dass Vergleichbares keinem einzigen Homöopathikum gelungen ist, liegt darin begründet, dass diese “Medikamente” keine Wirkstoffe enthalten.
    Der Mensch neigt aber dazu, gerne an diese sanfte Medizin zu glauben: Die Einnahme von Globuli wirkt weniger bedrohlich – eine nicht invasive Maßnahme, die keine Nebenwirkungen (außer eventuell eingebildeten) hat, wirkt attraktiv.
    Zudem erfährt der Patient viel Zuwendung durch lange Gespräche und fühlt sich dadurch schon eher ernst genommen und “ganzheitlich” behandelt, bekommt zudem viel Zuwendung.