Ich dachte immer, es nur oben ohne und eingeölt auf eine Titelseite zu schaffen. Aber das Profil hat meinen Artikel zur Grünen Gentechnik auch so zur aktuellen Coverstory des Magazins gemacht.

In der gleichen Ausgabe findet sich ein Beitrag von Stefan Uttenthaler, der erklärt, warum er nach 18 Jahren seine Spendentätigkeit für Greenpeace einstellt. Science Blog Kollege Ulrich Berger hat Stefans Beitrag online gestellt, damit wirklich jeder in den Genuss des Textes kommen kann. Zusammenfassen lässt er sich damit, dass Greenpeace, neben all den großartigen Dingen die sie tun, durch ihre dogmatische Ablehnung der Grünen Gentechnik, großen Schaden verursachen. Eben noch fordern über 100 Nobelpreisträger Greenpeace diesbezüglich zum Umdenken auf und jetzt auch noch der Brief von Stefan. Dazu musste sich die Gentechnik Sprecherin von Greenpeace Österreich natürlich äußern, ebenfalls nachzulesen im aktuellen Profil.

Ich möchte hier weder meinen Text zusammenfassen, noch versuchen den Streit zwischen Greenpeace und Stefan zu schlichten. Aber einen Punkt in dem Schreiben von Greenpeace fand ich so inkonsequent, dass ich mich dazu äußern muss.

Der offene Brief der Nobelpreisträger wird von der Greenpeace Sprecherin händewinkend abgetan: “Die UnterstützerInnen des Nobelpreisträgerbriefes haben wichtige Leistungen in ihren Feldern erbracht, und Greenpeace respektiert ihre Meinungen. Aber nur wenige von ihnen haben in Bereichen gearbeitet, die mit dem Thema Gentechnik verbunden sind.”

Prinzipiell eine akzeptable Haltung, aber dann sollte man damit zumindest konsequent sein. Weiter schreibt die Sprecherin nämlich: “Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens, dass Gentechnikpflanzen sicher sind. Diese Aussage wird von mehr als 300 WissenschafterInnen unterstützt, welche die ENSSER Petition unterschrieben haben.”

Hier sind sie also, die tapferen 300, die im Gegensatz zu den Nobelpreisträgern sagen können, ob genetisch verändertes Saatgut sicher ist oder nicht. Und in der Unterschriftenliste kann man sogar ihre Qualifikationen betrachten. Da hätten wir z.B. Herrn Hansen aus den USA, der wie viele andere Listenunterzeichner als einzige Qualifikation angibt, über einen PhD Titel zu verfügen. Oder Mr. Leon Olive, dem mexikanischen Philosophieprofessor. Nicht zu vergessen Frau Kuebler, deren Qualifikation es ist, Doktor der Rechtswissenschaften zu sein.

Alles legitime Gentechnik-Experten? Ich würde ihnen diesbezüglich ja gerne vertrauen, aber wenn ein Petitionstext Studien wie „Long term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize.“ von G.E. Séralini zitiert, bekomme ich so meine Zweifel am Expertentum der Unterzeichner. Wer wissen möchte warum, kann sich dazu gerne diesen Vortrag von mir, Minute 12-19 ansehen

Ganz ehrlich, eine Petition, die nur 300 Unterschriften sammelt, obwohl die Angabe, einen PhD Titel zu besitzen, als Qualifikation ausreicht, ist in meinen Augen gescheitert. Beeindruckend wären 300 Wissenschaftler, die mithilfe ihrer Forschungsergebnisse, die vielfach belegte Sicherheit der zugelassenen GVOs infrage stellen könnten. Doch das gelingt ihnen nicht. Ich traue mich zu behaupten, dass Greenpeace diese Petition ebenso händewinkend abgetan hätte wie den Brief der Nobelpreisträger, wenn sie ein Gentechnik-freundliches Fazit gezogen hätte. Aber wenn man schon einen Beliebtheitswettbewerb daraus machen möchte, sollte man zumindest auch die andere Seite erwähnen. Beispielsweise die 276 wissenschaftlichen Institutionen, die sich für die Sicherheit und Sinnhaftigkeit des gentechnisch veränderten Saatguts aussprechen. Dazu zählen die Europäische Kommission, die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die größte wissenschaftliche Gesellschaft der Welt (AAAS) und viele andere:

Quelle: https://nodesci.net/blog/2014/03/27/richard-green-on-the-scientific-consensus-and-gmos/

Quelle: https://nodesci.net/blog/2014/03/27/richard-green-on-the-scientific-consensus-and-gmos/

Gentechnisch veränderte Lebensmittel sind die mit Abstand am besten untersuchten Lebensmittel der Welt. Der Konsensus bezüglich ihrer Sicherheit ist deshalb auf einer Ebene mit dem, dass der Mensch den Klimawandel vorantreibt. Man kann ja gerne irgendwelche Firmeninteressen bei gentechnisch verändertem Saatgut kritisieren. Aber wenn Greenpeace behauptet, es gäbe keinen wissenschaftlichen Konsensus zur Sicherheit von Gentechnikpflanzen, haben sie von den rund 2.000 GMO-Studien wohl nur die ersten fünf überflogen.

Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich entweder das aktuelle Profil besorgen, oder meinen Vortrag von der letzten Skeptiker Konferenz ansehen:

Kommentare (77)

  1. #1 rolak
    31. August 2016

    nur oben ohne und eingeölt

    In hautengem Latex ist da aber nicht allzu weit von entfernt ;‑) Inhaltlich jedoch ein schicker Titel, Glückwunsch!

  2. #2 Volker Birk
    http://blog.fdik.org
    31. August 2016

    Setzen wir mal voraus, die Position pro Gentechnik sei völlig korrekt. Dann ist es politisch immer noch höchst unklug, Greenpeace derart zu schwächen.

    • #3 Martin Moder
      31. August 2016

      Mein Ziel ist es nicht, Greenpeace zu schwächen. Die machen ja eh viel Gutes. Aber wenn Greenpeace behauptet, es gäbe keinen wissenschaftlichen Konsensus zur Sicherheit, ist das faktisch falsch und man sollte darauf aufmerksam machen.
      Der Konsensus bezüglich der Sicherheit von GMOs ist so ausgeprägt wie der, dass der Mensch den Klimawandel vorantreibt: http://www.huffingtonpost.com/jon-entine/post_8915_b_6572130.html

  3. #4 Michel
    31. August 2016

    Für Esoteriker gibt es keine Sackgassen. Hauptsache, die Kassen werden durch Gläubige gefüllt.

  4. #5 Gerrit
    31. August 2016

    Wie ist eigentlich die Erfahrung bezüglich “dogmatische Ablehnung der Grünen Gentechnik” bei anderen grossen Natur- und Umweltschutzverbänden wie Friends of the Earth und Birdlife bzw. BUND und NABU in Deutschland?

    • #6 Martin Moder
      31. August 2016

      Davon habe ich als in Österreich bisher eigentlich nichts mitbekommen.

  5. #7 Beobachter
    31. August 2016

    @ Martin Moder:

    “Ich dachte immer, es nur oben ohne und eingeölt auf eine Titelseite zu schaffen. Aber das Profil hat meinen Artikel zur Grünen Gentechnik auch so zur aktuellen Coverstory des Magazins gemacht. … ”

    Da können Sie aber stolz auf sich sein …
    Wenn Sie schon so überzeugt von der reizvollen Attraktivität Ihres Bodys sind – dass allein dieser schon für eine Coverstory gereicht hätte – wie überzeugt müssen Sie dann erst von Ihrer Pro-Gentechnik-Position sein ?!
    In Kombination halten Sie sich dann wohl für unschlagbar …

    Bei Bodybuilder Schwarzenegger hat es immerhin – in Kombination mit seinen Beziehungen – zum US-Gouverneur gereicht …
    https://de.wikipedia.org/wiki/Arnold_Schwarzenegger

    @ Volker Birk, # 2:

    Das sehe ich auch so.

    Vermutlich wird sich hier kaum jemand auf eine kritische, vernünftige Diskussion zur Grünen Gentechnik und zu Greenpeace einlassen, denn man hat bei der hier herrschenden Übermacht an Gentechnik-Befürwortern und Greenpeace-Gegnern keine Chance.

    • #8 Martin Moder
      31. August 2016

      Hater würden sagen, es gäbe keinen wissenschaftlichen Konsensus bezüglich der Tatsache, dass ich unfassbar gutaussehend bin. Aber die sind alle nur auf Profit aus.

  6. #9 Beobachter
    31. August 2016

    @ Michel, # 3:

    Halten Sie Greenpeace für eine “Esoteriker”-Organisation?!

  7. #10 RPGNo1
    31. August 2016

    Na, dann verweise ich mal auf meinen Kommentar auf Kritisch gedacht. Der ist nach wie vor gültig: http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2016/08/30/skeptics-in-the-profil-oder-vom-ende-einer-spende/#comment-88683

    Nachtrag: Der Hinweis der Greenpeace-Sprecherin auf die Unterschriften der ENSSER Petition ist absolut dämlich. Greenpeace sollte sich einmal über die ID-Bewegung in den USA (https://en.wikipedia.org/wiki/A_Scientific_Dissent_From_Darwinism) und Project Steve (https://en.wikipedia.org/wiki/Project_Steve) schlau machen, bevor sie so einen inhaltslosen Kommentar in den Raum stellen.

  8. #11 Tim
    31. August 2016

    Greenpeace hat das Marketing in den Umweltschutz gebracht und der Sache damit viel Schaden zugefügt. Wer eine richtige Umweltschutzbewegung unterstützen möchte, sollte sich mal den NABU anschauen. Auch dort wird viel Unsinn über Gentechnik verbreitet, aber es gibt viel weniger “campaigning”.

  9. #12 Ingo
    31. August 2016

    Ich persoenlich habe eigentlich keine Angst vor gentechnisch veraenderten Lebensmitteln an sich,- sondern viel mehr Angst vor den rechtlichen Rahmenbedingungen.
    Patente auf Lebensmittel erscheinen mir zumindestens Diskussionswuerdig.
    Mir ist natuerlich bewusst, dass dies sogar schon ohne Gentechnik heute so ist. Viele Hybridsorten sind geschuetzt, und lassen sich nicht so ohne weiteres Vermehren,- sodass man schon heute darauf angewiesen ist Saatgut immer neu teuer einzukaufen.
    Die Folge ist, dass der Nutzpflanzenmarkt von wenigen Global-Playern beherrscht wird. Und leider geht es in der Neo-Marktwirkschaft nicht immer fair zu, sodass Szenarien denkbar werden dass aufgrund von Firmenstreitigkeiten schonmal ganze Regionen ploetzlich ohne Saatgut darstehen.

    In diesen Streit ist also nicht die Wissenschaft gefragt, sondern die Politik.
    Rechtliche Rahmenbedingungen muessen fair gestaltet werden, Patentwahnsinn eingedaemmt werden.

    Leider verwischt die “Panik-Diskussion” ueber “nicht sichere Gen-Mutanten” den Blick auf die wahren Probleme.

  10. #13 Beobachter
    31. August 2016

    Ist Attac auch eine “Esoteriker”-Organisation?!

    Und ist eine “richtige Umweltschutzbewegung” nur eine (z. B. NABU, # 11), die sich hauptsächlich “nur” um den lokalen Schutz von z. B. Krötenwanderungswegen von Tümpel A nach Tümpel B kümmert bzw. kümmern SOLL – und größere Zusammenhänge außer acht lässt bzw. lassen SOLL?!

  11. #14 Gerrit
    31. August 2016

    @Martin Moder (#6):
    Ich Frage mich halt wie man die Diskussion zur Gentechnik wieder mehr Versachlichen kann. Mit Dogmatikern wie bei Greenpeace ist eine sachliche Diskussion vermutlich sinnlos, aber vielleicht kann man sich mit anderen NGOs besser austauschen.

    @Beobachter:
    Auch NABU und BUND haben Positionen zur Gentechnik. Hier gibt es z.B. einen Artikel zu 10 Gentechnikmythen.

  12. #15 RPGNo1
    31. August 2016

    @Ingo
    Sehr gut analysiert. Ich sehe die grüne Gentechnik aus dem gleichen Blickwinkel und kann mich daher vorbehaltos dem Kommentar anschließen.

  13. #16 RPGNo1
    31. August 2016

    @Gerrit
    Das NABU-Statement ist aus dem Jahr 2005. Gilt es immer noch? Oder existiert inzwischen eine neue, eventuell differenziertere Sichtweise?

  14. #17 Susanne Günther
    Waldeck
    31. August 2016

    Meine Replik auf die 300-Leute-Petition ist diese Liste von inzwischen rund 275 Organisationen und Einrichtungen, die Gentechnik für sicher halten: http://www.siquierotransgenicos.cl/2015/06/13/more-than-240-organizations-and-scientific-institutions-support-the-safety-of-gm-crops/
    Wie viele Wissenschaftler – und noch dazu welche vom Fach – dürften hier hinter stehen? Tausende?

  15. #18 tomtoo
    31. August 2016

    Es ist machbar. Es wird gemacht.
    Aufgabe der Politik ist es vernünftige Rahmenbedigungen zu schaffen.
    Dann habe ich auch keine Angst. Das Proplem ist zumindest “ich” habe den Eindruck es ist wie mit dem Inet “es ist uns neu” also ca. 30 Jahre später.

  16. #19 Gerrit
    31. August 2016

    @RPGNo1:
    Der NABU hat ein Strategiepapier zur Landwirtschaft von 2015 (Link), in dem er das “Verbot des Anbaus von gentechnisch veränderten Organismen” fordert. Begründet wird das primär mit “Auswirkungen der Agro-Gentechnik auf die biologische Vielfalt”.

    Die komische an der Position ist, dass die alte Vielfalt der Pflanzensorten scheinbar geschützt und neue die Vielfalt, weil Gentechnik, verboten werden soll.

  17. #20 RPGNo1
    31. August 2016

    @Gerrit
    Danke, das Papier lese ich mir mal in Ruhe durch.

  18. #21 Tim
    31. August 2016

    @ Ingo

    sodass Szenarien denkbar werden dass aufgrund von Firmenstreitigkeiten schonmal ganze Regionen ploetzlich ohne Saatgut darstehen.

    Unwahrscheinlich. Die Produzenten können dann immer noch nicht-geschütztes Saatgut verwenden. Ist natürlich nicht besonders attraktiv für sie, da sie sich ja nicht ohne Grund für bestimmtes Saatgut entschieden haben (höhere Erträge, Wasser-/Dürreresistenz, garantierte Qualität oder was auch immer).

    Das tatsächliche Problem ist ein anderes, nämlich die Kleinteiligkeit der bäuerlichen Landwirtschaft. In den meisten Ländern dominieren Einzelbauern. Gäbe es vor allem Agrarfirmen, die produzieren, hätten diese eine ganz andere Verhandlungsmacht gegenüber den anderen Gliedern der Produktionskette. Bizarrerweise ist es nun exakt diese kleinteilige Struktur, die in vielen Ländern auch noch gewollt und gefördert wird.

  19. #22 Tim
    31. August 2016

    @ Beobachter

    die sich hauptsächlich “nur” um den lokalen Schutz von z. B. Krötenwanderungswegen von Tümpel A nach Tümpel B kümmert bzw. kümmern SOLL – und größere Zusammenhänge außer acht lässt bzw. lassen SOLL?!

    Das wird dem NABU und anderen regionalen Gruppen natürlich oft vorgeworfen. Kampagnenorientierte Gruppen wie Greenpeace kümmern sich leider oft vor allem um Unzusammenhänge. Ihre Behandlung der Gentechnik ist da natürlich seit langem das beschämendste Beispiel.

  20. #23 Spritkopf
    31. August 2016

    @Volker Birk

    Setzen wir mal voraus, die Position pro Gentechnik sei völlig korrekt. Dann ist es politisch immer noch höchst unklug, Greenpeace derart zu schwächen.

    Was ist denn das für eine merkwürdige Argumentation? Man darf nicht mehr sagen, dass man die Position von Greenpeace für grundfalsch hält, weil das eine politische Schwächung von Greenpeace wäre? Und selbst dann nicht, wenn diese Position viele Menschen ihre Gesundheit oder sogar das Leben kostet?

    Was für ein Unfug.

  21. #24 Ingo
    31. August 2016

    @TIm:

    > Das tatsächliche Problem ist ein anderes, nämlich die
    > Kleinteiligkeit der bäuerlichen Landwirtschaft. In den
    > meisten Ländern dominieren Einzelbauern. Gäbe es
    > vor allem Agrarfirmen …

    Valides Agument,- aber letztendlich bestaetigst Du meine Befuerchtung.
    Die Entwicklung geht ja bereits heute in die von Dir beschriebene Richtung. Auch “bei uns” ist der “Bauer mit seinem Traktor auf seinem Feld” mehr und mehr eine romatische Vorstellung als Realitaet.
    Der Trend geht (genau wie Du sagst) zu grossen Firmen die sich grosse Flaechen zusammenpachten und darauf ihre Angestellten in firmeneigenen Traktoren fahren lassen.
    Wenn man durch Norddeutschland fährt wird dies besonders deutlich. Immer weniger Bauernhofgebaeude sind noch Bauernhoefe. Viele Menschen nennen sich aus Stolz zwar immer noch “Bauer”, verdienen ihr Geld tatsaechlich aber mittlerweile ganz anders. (Sei es durch Verpachtung, einen Buerojob oder Oeko-Touristen auf dem ‘Bauernhof’).

    Alles schoen und gut, und bestimmt effizienter als die traditionelle Landwirtschaft.
    Fallende Lebensmittelpreise zeigen dies auch positiv auf.

    Trotzdem bleibt dies nicht ohne Folgen. Monokulturen sind schon heute ein Problem und werden noch zunehmen. Konzerne machen natuerlich das, wo sie den meisten Gewinn sehen (z.b. Mais für Biogas-Stromerzeugung etc)
    Vorallen in Aermeren Laendern kommt noch hinzu, dass die Konzerne keinerlei Kontrolle der jeweiligen (schwachen) Regierung unterliegen, und im Zweifelsfall ihre Produkte direkt vor den Augen der hungrigen Bevoelkerung wegexportieren weil anderswo mehr bezahlt wird.

    Auf der anderen Seite erkenne ich auch an, dass eine falsche romantische Vorstellung von unabhaenigen Kleinbauern uns auch nicht weiterbringen wird.
    ‘Kleinbauer in aermeren Laendern’ ist nur ein Euphemismus fuer ‘bitterarmer Mensch mit einem Schrebergarten-grossen Feld der vom Acker in den Mund lebt und auch schonmal an einer einfachen Blinddarmenzuendung stirbt weil er sich keine Krankenversicherung leisten kann’.
    Wenn sich die Geselschaft weiterentwickeln will ist so ein Berufszweig sicherlich nicht hilfreich.

    Beide Extreme sind wenig hilfreich.

    Lebensmittel sind nuneinmal in erster Linie Menschenrecht und erst in zweiter Linie ein Handelsprodukt.
    Ackerflaechen und Natur sind nunmal in erster Linie Bodenschaetze die es zu erhalten gilt und erst in zweiter Linie ein Produktionsmittel.

    Hier muessen Loesungen gefunden werden.
    (Und das hat eigentlich garnichts mit der urspruenglichen Gen-Pflanzen-Diskussion zu tun. Eigentlich schade dass die die Diskussion immer so falsch auf Gen-Bio-Mutanten und Lebensmittelsicherheit reduziert wird. Denn bei dieser Diskussion sehe ich keinen Bedarf mehr, weil auch Gen-Lebensmittel sicher sind)

  22. #25 Gerrit
    31. August 2016

    @Ingo

    Hier muessen Loesungen gefunden werden.

    Hier wäre es interessant zu forschen, inwiefern Gentechnik nicht sogar helfen kann gleichzeitig hochwertige und bezahlbare Lebensmittel zu erzeugen und gleichzeitig die Natur zu schützen. Kennt jemand dazu Publikationen?

  23. #26 Tim
    31. August 2016

    @ Ingo

    Trotzdem bleibt dies nicht ohne Folgen. Monokulturen sind schon heute ein Problem und werden noch zunehmen. Konzerne machen natuerlich das, wo sie den meisten Gewinn sehen (z.b. Mais für Biogas-Stromerzeugung etc)

    Alles eine Frage der richtigen Rahmenbedingungen. “Faire Preise” (um mal einen reichlich überstrapazierten Begriff zu verwenden) werden sich nur ergeben, wenn sich die Landwirtschaft weiter zu einer modernen Industrie mit entsprechenden Unternehmensstrukturen entwickelt. Was diese Firmen dann wie und wo anbauen dürfen, wird sich regeln lassen. Der Staat und die EU müssen aber aufhören, sich durch gigantische Subventionen ein Problem zu erhalten (Kleinteiligkeit der Agrarwirtschaft), dessen negative Folgen (z.B. geringe Milchpreise) sie dann ebenfalls immer wieder bekämpfen müssen …

    Daß derzeit noch unglaublich schwachsinnige staatliche Anreize für z.B. Maisanbau gesetzt werden, ist leider wahr. Aber auch das muß nicht immer so bleiben.

    Letztlich wird irgendwann schon noch Vernunft einkehren, denn die Flächenerträge in der Landwirtschaft müssen nun mal gesteigert werden, wenn wir die Welt ernähren wollen. Auch wenn Leute wie Greenpeace das vielleicht nicht gern hören.

  24. #27 ralph
    31. August 2016

    “Ist Attac auch eine “Esoteriker”-Organisation?!”

    Nö. Pseudolinke können bei Attac – ähnlich wie Pseudoeliten im Golfklub – ihr westliches Spießertum spazierentragen ohne ihr flaches und bequemes Weltbild hinterfragen zu müssen.

  25. #28 Beobachter
    31. August 2016

    @ ralph, # 27:

    Danke für die umfassende, “skeptische” Aufklärung bzgl. Attac.
    Etwas in dieser Art habe ich als mögliche Antwort auf meine Frage erwartet.

  26. #29 anderer Michael
    1. September 2016

    Herr Moder,
    Von Gentechnik habe ich null Ahnung,auf der wissenschaftlichen Ebene kann ich gar mitreden.
    Als ich vor Jahren aus Bayern wegzog, habe ich noch mitbekommen, wie sich der dortige Landkreis von bäuerlicher Seite zu einer gentechnikfreien Region erklärte. Ich vermute, den wissenschaftlichen Aspekt konnten die Landwirte genausowenig wie ich beurteilen. Hauptsorge war ,dass sie noch weiter in wirtschaftliche Abhängigkeit kommen. Schaut man sich das vermeintliche oder tatsächliche Verhalten von Monsanto beim Rapsanbau in den USA an,sicherlich nicht unbegründet,nur um einen Grund zu nennen.
    Ich habe mir Ihre kurzweiligen und interessanten Vorträge angehört.(1) Sie sind sehr engagiert. Ich hoffe, Sie sind mir nicht böse,aber einer meiner ersten Gedanken war:Besteht ein Interessenkonflikt? Darf ich das als Frage an Sie richten?
    Ich habe natürlich vorher nachgeschaut, und festgestellt , dass Boehringer Ingelheim (auch Gentechnik als Geschäftszweig) , bei Ihrem Arbeitgeber sich engagiert (was per se nicht negativ ist. Ich vermute , das Engagement beschränkt sich auf Projekte medizinischer Grundlagenforschung)

    1.Das mit dem pfluglosen Einsäen mutete mir allerdings als Werbung für Monsanto an. Ich habe mich belesen und bei Bauern nachgefragt.

    • #30 Martin Moder
      1. September 2016

      Hey Michael (ich hoffe, das Du geht in Ordnung),

      Interessenskonflikte bestehen keine. Ich persönlich forsche an seltenen Erbkrankheiten und werde über die Akademie der Wissenschaften finanziert, die mit öffentlichen Geldern arbeitet. GMOs sind mir nur ein persönliches anliegen, weil ich auf kaum einen anderen molekularbiologischen Gebiet so viel Fehlinformation finde und überzeugt bin, dass ein vernünftiger Einsatz von GMOs der Umwelt und den Menschen zugute kommen würde.

      Glyphosat-resistente Sorten haben durchaus zu einem Vermehrten Einsatz schonenderer Bodenbearbeitungsmethoden geführt. Untersucht ist das vor allem in den USA und Argentinien. In den USA stieg damit der Einsatz von conservation tillage von 1996 bis 2008 von 51% auf 63%.

      LG,
      Martin

  27. #31 AmbiValent
    1. September 2016

    @Martin Moder

    Ich wollte eigentlich lieber eine E-mail schreiben, um in aller Ruhe über das Thema mit Ihnen diskutieren zu können. Leider konnte ich Ihre Adresse nicht finden, also schreibe ich erst einmal hier. (Hier käme das Eingeständnis, vielleicht irgendetwas an der eigenen Position ändern zu müssen, einer Kapitulation gleich, während in einer Eins-zu-Eins-Diskussion man eigentlich nur dadurch weiterkommt)

    Ich wollte mich mal bei den von Ihnen und GWUP empfohlenen Quellen über die Gentechnik informieren, und mir ist dabei aufgefallen, wie dort argumentiert wird. Die Gentechnik wird in ihrer ganzen Breite verteidigt und gutgeheißen, und auf Kritikpunkte wird nicht eingegangen – bestenfalls findet man eine Verteidigung a la “es ist nicht alles [Kritikpunkt]”. Dinge wie goldener Reis werden nie separat verteidigt, sondern immer als Türoffner für eine weitere Verbreitung der Gentechnik verwendet.

    Und was nicht fehlen darf, ist der immer wiederholte Hinweis auf die Sicherheit der Gentechnik – diese wird durch technische Kontrollen angeblich garantiert, wozu die betreffenden gentechnischen Produkte bereits entwickelt sein müssen – der Sinn bestimmter Entwicklungen wird nicht hinterfragt.

    Meine persönliche Einstellung ist, dass “wissenschaftliche Gentechnik”, also eine, die bestimmte allgemeine Probleme angeht und Lösungen “ohne Pferdefuß” dafür entwickelt, durchaus positiv und förderungswürdig wäre. Aber zur Zeit scheint die übergroße Mehrheit im Dienste des Profit- und Monopolstrebens zu stehen, und man bekommt zwar ein profitbringendes Produkt, aber auch menschliche Belastung durch Schadstoffe, weniger Diversität im Genom und in der Umwelt und Abhängigkeit der Landwirtschaft von den Gentechnik-Unternehmen.

    Sie können nun natürlich argumentieren, dass ich total falsch liege, aber wenn sich Ihre Argumentation nicht sehr von der unterscheidet, die ich schon gesehen habe, können Sie zwar vielleicht “gewinnen”, indem ich hier verschwinde, aber meinen Respekt bekämen Sie dadurch nicht zurück.

  28. #32 AmbiValent
    1. September 2016

    (ganz andere Frage: ist hier eigentlich “Sie” oder “Du” normal?)

  29. #33 anderer Michael
    1. September 2016

    Jetzt ist mit noch was aufgefallen. Vor Jahren habe ich einen längeren Bericht gesehen, wie die Industrielobby Einfluss genommen hat auf staatliche Überwachungs- und Genehmigungsverfahren in den USA in Bezug auf gentechnisch veränderte Kuheuter.Es wurde auch beschrieben, wie gegen Kritiker oder unwillige Beamte umgegangen wurde aber auch wie die öffentliche Meinung beeinflusst wurde. War spannender als ein Krimi und unglaublich.
    Nun gibt es hier einen positiven Bericht über die Gentechnik, der andererseits nicht gerade schmeichelhaft für die Gegner ist. Und schon meldet sich Frau G. zu Wort und verweist auf eine Liste von tausenden (?)von Wissenschaftlern pro Gentechnik. Der Link geht nach Südamerika, wahrscheinlich Kolumbien. Und dort wird auf Organisationen hingewiesen, die häufig aus der gentechnischen Industrie stammen. Auf dem Twitteraccount der Frau G. meldet sich häufig der Herr W. zu Wort. Der Herr Wissenschaftsjournalist ist wohl Kritiker des Bioanbaus und ein Befürworter der Gentechnik .
    Lese ich zuviel Krimis und geht die Phantasie mit mir durch?

  30. #34 tomtoo
    1. September 2016

    @ambievalent
    Es scheint von aussen betrachtet je nach Spannung zwischen sie und du herumzuschwupsen.
    ?

  31. #35 Nicole
    1. September 2016

    @ martin moder

    Danke für die vielen interessanten Infos zur Gentechnik!
    Eine Frage hätte ich noch bzgl. Der Bisherigen Studien über die Gentechnik:
    Sie sagen, dass es bisher noch keine Belege über mögliche Schädliche Auswirkungen der Gentechnik gibt! Inwiefern kann man das auch über CRISPER / cas9 sagen? Das gibt es ja noch nicht so lange!
    Danke im Voraus für die Antwort!

    • #36 Martin Moder
      1. September 2016

      Hey Nicole!

      CRISPR kann man erst seit 2013 in Pflanzenzellen anwenden, insofern gibt es natürlich noch wenige Studien die sich gezielt mit dem Thema beschäftigen.
      Prinzipiell macht CRISPR aber nichts, was zusätzliche Konsequenzen haben würde. Ich arbeite selbst mit CRISPR, es ermöglicht es lediglich die geplanten Modifikationen viel präziser und einfacher durchzuführen, ohne dabei zusätzliche Genkonstrukte im Genom zu hinterlassen, wie es bei älteren Technologien der Fall war.
      Mechanistisch beterachtet ist CRISPR deshalb, wenn dann die sicherere Technologie.

  32. #37 Tim
    1. September 2016

    Ist eigentlich bewiesen, daß das Erhitzen von Lebensmitteln allgemein unbedenklich ist? Oder sollte man lieber das Vorsorgeprinzip anwenden und es verbieten, bis alle Risiken auf dem Tisch sind?

  33. #38 tomtoo
    1. September 2016

    @ tim
    das war flach um nicht zu sagen unterirdisch

  34. #39 Nicole
    1. September 2016

    @ me
    Sorry eigentlich sollte es CRISPR heißen

  35. #40 tomtoo
    1. September 2016

    @ambivalent #30
    Du sprichst aus meinem Herz !

  36. #41 Tim
    1. September 2016

    @ tomtoo / #36

    das war flach um nicht zu sagen unterirdisch

    War es das? Sogar ganz ohne Eso-Quatsch gehört das Erhitzen von Lebensmitteln in verschiedenen Varianten zu den größten Risiken, die es im Bereich Ernährung gibt, denk nur an Hausbrände und ihre Ursachen. Im Vergleich zur Gentechnik sind Braten, Kochen, Backen und Grillen Hochrisikotechnologien mit Tausenden Toten und Verletzten jedes Jahr.

    Darüber hinaus habe ich aber tatsächlich auch schon von Eso-Freunden gehört, die im Erhitzen irgendwelche obskuren gefährlichen Phänomene sehen. 🙂

  37. #42 roel
    *******
    1. September 2016

    @AmbiValent #30 wenn du Martin Moder einen Kaffee spendieren möchtest, klickst du auf das Kaffeesymbol unter “über das Blog” https://www.paypal.com/at/cgi-bin/webscr?cmd=_flow&SESSION=Xy1XLbZX6dfm4QJOdGWqOKf2toQJhoiFfArKRMurp8LFD_RJxYsJ4mF3uBS&dispatch=5885d80a13c0db1f8e263663d3faee8d4fe1dd75ca3bd4f11d72275b28239088
    Dann siehst du ganz oben die gewünschte E-Mail Adresse.

    Beim heißen Kaffee aufpassen, siehe Diskussion zwischen Tim und Tomtoo

  38. #43 AmbiValent
    1. September 2016

    @Martin Moder

    Vielleicht komme ich ja an Informationen, wenn ich umgekehrt herum frage: Was sind die besten, vorbildlichsten Anwendungen der (Grünen) Gentechnik? Ich hoffe, die Antwort ist diesmal nicht “Die gesamte Grüne Gentechnik ist prima und ohne jedes Risiko für Anwender und Verbraucher”.

    • #44 Martin Moder
      1. September 2016

      Um auf alle oben von Ihnen erwähnten Punkte einzugehen, müsste ich wohl einen Artikel schrieben der 3x so lang ist wie der im Profil. Ich würde Ihnen diesbezüglich gerne ein Telefongespräch anbieten, aber nachdem sie oben schreiben, dass ich Ihren Respekt sowieso bereits verloren habe, spare ich mir die Zeit und hole mir lieber ein Eis.

  39. #45 Sim
    Dresden
    1. September 2016

    Leider wird die Gentechnik angegriffen durch Ideologie getriebene Desinformationskampagnen von Greenpeace und Co.

    Ich habe noch kein vernünftiges Argument gegen die Gentechnik im Speziellen vernommen.

    Die Argumente sind entweder kompletter Unfug:

    – “Normale Pflanzen enthalten keine Gene!”
    – “Wenn ich sowas esse wächst mir vielleicht ein drittes Auge!”

    Auch auf die konventionelle Landwirtschaft anwendbar:

    -“Da könnte ja was giftiges rauskommen!”
    -“Monokulturen!”
    -“Patente auf Gene!”

    Oder am Thema vorbei:

    -“Monsanto ist der Teufel!”

    Ansonsten ist Gentechnik einfach in jeder Hinsicht besser als konventionelle Züchtung, Mutagenese oder Kreuzung. Je präzisier ich das Erbgut verändern kann um so besser. Man isst doch auch mit Messer, Gabel und Löffel und nicht mit Säge, Harke und Spaten.

  40. #46 Cliff
    1. September 2016

    @Beobachter:
    “Vermutlich wird sich hier kaum jemand auf eine kritische, vernünftige Diskussion zur Grünen Gentechnik und zu Greenpeace einlassen, denn man hat bei der hier herrschenden Übermacht an Gentechnik-Befürwortern und Greenpeace-Gegnern keine Chance.”

    Wie man in den Wald ruft…. So hat zumindest mit Sicherheit noch nie eine vernünftige Diskussion begonnen.

  41. #47 anderer Michael
    1. September 2016

    Martin
    Das du geht vollkommen in Ordnung. Danke für die Antwort zu den möglichen aber nicht vorhandenen Interessenkonflikten. So ähnlich habe ich es mir auch gedacht. Im Prinzip geht für mich eine Zusammenarbeit von Universitäten und pharmazeutischer Industrie in Ordnung, sofern diese offen dargelegt wird. Boehringer Ingelheim macht daraus auch kein Geheimnis.
    Ich will offen sein. Ein bisschen überrascht bin ich schon wie vehement in einem”linken”(so sagt man jedenfalls) Blog für die Gentechnik man sich einsetzt.Ohne die dahintersteckende Interessenslage und die Machtverhältnisse zu hinterfragen. Ich bin stockkonservativ , komme mir jetzt komisch vor, so als Opa der 68Linken.Gut, vielleicht muss ich ein Vorurteil revidieren und werde mich inhaltlich mehr mit diesen Fragen beschäftigen .
    P.S. Das mit dem unfassbar gutaussehenden Körper geht auch in Ordnung. Ich vermute, dass ist nicht über Nacht gekommen, sondern das Ergebnis harter Arbeit.

    • #48 Martin Moder
      1. September 2016

      Danke dass du dich bezüglich möglicher Interessenskonflikte informiert hast, ehe du etwas unterstellt. Das bin ich gar nicht gewohnt.
      Mir war gar nicht bewusst dass der Blog als Links gilt. Freut mich wenn du die Infors nützlich fandest!

  42. #49 Beobachter
    1. September 2016

    @ anderer Michael, # 47:

    ” … Ein bisschen überrascht bin ich schon wie vehement in einem”linken”(so sagt man jedenfalls) Blog für die Gentechnik man sich einsetzt.Ohne die dahintersteckende Interessenslage und die Machtverhältnisse zu hinterfragen. … ”

    Für wen gilt dieser Blog als “links”?
    Vielleicht für AfD-ler?

    Dieses fehlende Hinterfragen ist (für mich) der springende Punkt –
    denn Gentechnik findet nicht im “luftleeren Raum” statt.

    ” … Das mit dem unfassbar gutaussehenden Körper geht auch in Ordnung. … ”

    Na prima.
    Aber was wäre wenn: Martin Moder klein, blass und dicklich wäre und Halbglatze mit schütterem Haar hätte?
    Hätten seine Argumente/Infos dann genauso viel oder weniger “Durchschlagskraft” bei Ihnen?

    • #50 Martin Moder
      1. September 2016

      Eigentlich bin ich tatsächlich etwas blass.
      Meine Argumente haben trotzdem Gültigkeit.

  43. #51 Bob
    1. September 2016

    Was ist den das Problem? Wer blockiert denn heir angeblich GV-Pflanzen?
    Gentechnisch veränderte Nutzpflanzen sind doch in der EU und Deutschland längst in riesigen Mengen “daily business”. An deutsche Nutztiere werden pro Jahr knapp 5 Millionen Tonnen gentechnisch veränderte Sojabohnen (meist als Schrot) verfüttert. EU weit sind es ca. 35 Millionen Tonnen.
    Die Produkte aus diesen Tieren sind auch nicht kennzeichnungspflichtig.
    Allein letztes Jahr sind 19 GV-Pflanzen durch die EU für die Verwendung in der Agrarwirtschaft zugelassen worden.
    Also welche Debatte soll hier geführt werden?

  44. #52 roel
    *******
    1. September 2016

    @all der Link in http://scienceblogs.de/genau/2016/08/31/greenpeace-argumentiert-sich-in-die-sackgasse/#comment-712 hatte ein Zeitlimit. Bitte dann doch oben auf das Symbol unter “Über das Blog” klicken.

  45. #53 Preßsack
    1. September 2016

    Herr Moder, Ihre Oberarme geben Ihnen Recht. Woran die Natur so lange passiv herumgeschraubt hat, das können wir Menschen einfach besser. Forciert und zielgerichtet schaffen wir in einhundert Jahren, was evolutionär ewig lang gedauert hätte. She has no clue.

  46. #54 Beobachter
    1. September 2016

    @ Bob, # 51:

    ” … Also welche Debatte soll hier geführt werden?”

    Offenbar eine über den Einsatz von noch mehr (Grüner) Gentechnik in der Agrarindustrie – das Stück vom Kuchen ist immer noch zu klein …

  47. #55 Hobbes
    1. September 2016

    @Anderer Michel#33:
    Was diese Dokus angeht sollte man vorsichtig sein. Insbesondere die Leute die für die vermeintlich gute Sache kämpfen nehmen es mit der Wahrheit nicht so genau. Da ich die Doku nicht kenne kann ich zu dieser direkt nichts sagen. Aber Seralini Gasland und co sind schon auf einer Spur mit dem Vorgehen der Tabaklobby.
    Als relativ gute Einschätzung kann man es aber nehmen wenn sich viele Nobelpreisträger äußern. Fast alle von denen sind finanziell auf nichts angewiesen aber können sich natürlich irren oder durch ihren speziellen Blickwinkel eine komische Meinung entwickeln, aber wenn es dort einen solchen Konsenz gibt ist das meiner Meinung nach das stärkste Argument welches man irgendwie geben kann. Ich könnte mir jedenfalls keine größere Autorität vorstellen.
    Oder anders gefragt: Angenommen Gentechnik ist wirklich so wie von den Nobelpreisträgern beschrieben, was müsste theoretisch passieren damit Sie es als plausieble Möglichkeit akzeptieren.

    @AmbiValent #31:
    Bitte konkreter bitte. Die Kritik ist viel zu allgemein als das man darauf eingehen könnte.

    zu Tim:
    Das Erhitzen von Lebensmittel ist wirklich eine extreme Maßname. Das und das benutzen von Microorganismen macht über 90% der organischen Chemie aus. Die ganze böse Petrochemie beruht nur auf “mit Ahnung” kochen. Tims Einwurf war somit völlig korrekt.

    @Bob #51:
    Die Ablehnung von GV hat schon immensen Schaden angerichtet. Durch die extremen Hürden der Zulassung und den massiven Anfeindungen gegen Forscher gibt es keine Unis mehr, die von sich aus Forschen und auch keine Startups. Für alle außer den großen Monopolisten ist Europa uninteressant. Diese wurden somit aktiv vor Konkurrenz geschützt.
    Auch wäre es heut zu tage nicht mehr möglich alle Diabetiker zu versorgen. Ganz zu schweigen das man dafür millionen Schweine extra schlachten müsste. Die Rettung für diese Menschen wurde in Deutschland erfunden aber 1984 vom hessischen Umweltminister verboten. (Man darf gerne nachschauen wer es war.) Seit 1999 wird es in den USA produziert und hilft millionen Menschen weltweit. Auch in Deutschland. Die Gentechnikdebatte wirkt wie eine enzige farce vor dem Hintergrund der Humaninsuingeschichte (nicht das es keine plausiblen Gründe für die Ablehnung gäbe, nur berufen die Gegner sich nicht auf diese. Was Diskussionen oft unrträglich macht)

    p.s. Wäre die Geschichte des Humaninsulins nicht mal ein schöner Aufhänger für eine große Zeitung? Wäre mal auf das Echo gespannt.

  48. #56 Beobachter
    1. September 2016

    @ Tim (# 41) und Hobbes (# 55):

    Ironie “on”:

    Ergo:

    Leute, gebt das Kochen, Braten, Backen und Grillen auf – es birgt ungeahnte Gefahren und Risiken.
    Ernährt euch nur noch von Rohkost und Tartar (alle Produkte natürlich nur von bester gentechnisch veränderter Qualität).
    Und um Gottes Willen, nur keinen Käse oder gar Bier oder Kuchen (falls der Backwahn doch durchbricht) – wegen der Mikroorganismen …

    Ironie “off”.

  49. #57 Beobachter
    1. September 2016

    Berichtigung:

    “Tatar” statt “Tartar” …

  50. #58 anderer Michael
    1. September 2016

    Hobbes:
    Ich sage es ganz kurz
    1.Die wissenschaftliche Seite kann ich viel zu wenig beurteilen, vielleicht einige Teilaspekte.
    2.Zum gesellschaftlichen und politischen Zusammenhang habe ich eine Meinung.
    Es muss zwingend sichergestellt sein, und jetzt komme ich mir wie ein Marxist vor, die Produktionsmittel und die Kontrolle darüber muss ausschließlich in den Händen des Volkes sein und nicht unter dem patentabgesicherten Regime einiger Konzerne, die damit mehr als nur eine marktbeherrschende Stellung bekommen. Das Getreide und das Schwein als solches gehört uns allen (z.B.als Saatgut und als Ferkel zur Mast natürlich käuflich und mit Eigentumscharakter).

    Beobachter
    Der eingeölte Body usw . Ich finde es gut, wenn sich Leute selber auf die Schippe nehmen können.Ein bisschen Spaß darf auch mal dabei sein. Vor allem bei Österreichern. (Schmach von Cordoba, Schande von Gijon , Eddie Finger).

    Martin
    Ich wollte nichts unterstellen. Die Frage nach Interessenskonflikten ist in der klinischen Medizin Standard . Ich hoffe , es ist nicht falsch rübergekommen. Dass ich im innersten meines Herzens ein Skeptiker bin (jetzt nicht in Bezug auf diesen Umstand, sondern allgemein), darauf stoße ich doch auf Verständnis. Nachzulesen und zu versuchen ,sich zu informieren, halte ich selbstverständlich.

  51. #59 tomtoo
    1. September 2016

    @martin moder
    aber das eis vorher bitte erst abkochen

  52. #60 Beobachter
    2. September 2016

    @ anderer Michael, # 58:

    ” … Das Getreide und das Schwein als solches gehört uns allen (z.B.als Saatgut und als Ferkel zur Mast natürlich käuflich und mit Eigentumscharakter). … ”

    Um das feststellen zu können, braucht man kein Marxist sein …

    ” …. Der eingeölte Body usw . Ich finde es gut, wenn sich Leute selber auf die Schippe nehmen können.Ein bisschen Spaß darf auch mal dabei sein. … ”

    Ich fände es auch gut.
    Nur befürchte ich, Herr Moder meint es ernst – und nicht spaßig.
    Sonst würde er der Natur nicht so aktiv nachhelfen (was seine Oberarm-Muskeln betrifft).
    Siehe dazu auch # 53:
    ” … She has no clue.” –
    Denn sie – die Natur – hat keine Ahnung (was Muskeln und Evolution betrifft) 🙂

  53. #61 Dr. Webbaer
    2. September 2016

    Howdy, Herr Moder, Sie liegen im Grundsatz natürlich so-o richtig…

    Kritisch angemerkt, nicht ganz ernst angemerkt, ganz unernst abär auch nicht:

    Ganz ehrlich, eine Petition, die nur 300 Unterschriften sammelt, obwohl die Angabe, einen PhD Titel zu besitzen, als Qualifikation ausreicht, ist in meinen Augen gescheitert.

    A) das Nur störte hier ein wenig, vgl. mit:
    -> https://de.wikipedia.org/wiki/Kritik_an_der_Relativit%C3%A4tstheorie#Hundert_Autoren_gegen_Einstein (‘Hätte ich unrecht, würde ein einziger Autor genügen, um mich zu widerlegen.’)
    B) Die nächste “Gen-Kartoffel” kann sozusagen die letzte sein. Wird in die “Datenhaltung der Natur” eingegriffen, ohne umfänglich zu verstehen, es kann dbzgl. nicht umfänglich verstanden werden, bleibt dies grundsätzlich problematisch.
    Risk-Reward-Überlegungen dürfen insofern im Vordergrund stehen.

    MFG + schönes Wochenende schon einmal,
    Dr. Webbaer

  54. #62 Dr. Webbaer
    2. September 2016

    @ anderer Michael :

    Es muss zwingend sichergestellt sein, und jetzt komme ich mir wie ein Marxist vor, die Produktionsmittel und die Kontrolle darüber muss ausschließlich in den Händen des Volkes sein und nicht unter dem patentabgesicherten Regime einiger Konzerne, die damit mehr als nur eine marktbeherrschende Stellung bekommen.

    In den Händen des Staatsvolks (vs. Bevölkerung), korrekt.
    Sie argumentieren vermutlich, einige Fehlerchen mögen sich im Zitierten und von Ihnen Geschriebenen eingeschlichen haben, ordoliberal.

    Ordoliberalität benötigt Nationalstaaten.

    MFG
    Dr. Webbaer

  55. #63 anderer Michael
    2. September 2016

    Hobbes
    Danke für die Antwort. Seralini Gasland war mir vollkommen unbekannt. Ich habe nachgelesen. Ich war dazu auf einer Seite eines Harald Halbwissen. Dieser kritisierte u.a. die”Netzfrauen”. Mir auch vollkommen bekannt(1). Diese ist neutral formuliert kein Anhänger der Gentechnik. Es werden unglaubliche Dinge behauptet,wie künstliche Gebärmutter und laut US-Regierung Genehmigung zur Herstellung von Chimären. Allerdings hatte ich bis vor kurzem nur den antiken Begriff im Verständnis. Der Begriff wird in der modernen Biologie anders verstanden.Es wirkt erschreckend. Allerdings scheint es sich um zytoplasmatische Hybridembryonen für medizinische Grundlagenforschung zu handeln. Es wird aber suggeriert, dass doch eher Lebewesen entstehen könnten im antiken Sinn. Also richtig seriös sind beide Seiten nicht immer.

    1.Seitdem ich seit 10 Monaten regelmäßig den SB besuche, stelle ich immer wieder fest, dass ich eigentlich verdammt wenig weiß. Ich besitze erst seit drei Jahren einen eigenen Rechner mit Internetanschluss und seit Anfang des Jahres ein Smartphone.

  56. #64 anderer Michael
    2. September 2016

    Es sollte heißen “mir vollkommen UNbekannt” und nicht ” bekannt”.

  57. #65 Hobbes
    2. September 2016

    “Seitdem ich seit 10 Monaten regelmäßig den SB besuche, stelle ich immer wieder fest, dass ich eigentlich verdammt wenig weiß”
    Top!
    Das ist genau das, was man sich immer vor Augen führen muss. Der im Internet recht populäre Dunning Kruger Effekt geht im Prinzip darum.
    Es gibt so viele verschiedene Themen von denen man unmöglich überall gut informiert sein kann, trotzdem ist unsere Meinung oft dort am stärksten wo wir das wenigste echte Wissen haben. Wer das einsieht wird den ScienceBlogs viel Freude haben. Selbst wenn man (wie ich selber nicht selten) politisch komplett andere Meinungen vertritt.

  58. #66 Claude Eckl
    2. September 2016

    Herr Moder,
    im Mai dieses Jahres kam ich in den Genuß, Sie live in Hamburg zu erleben. Ihr Vortrag auf der Skepkon hat mich schwer beeindrucktund überzeugt und seitdem werde ich regelmäßig in geselligen Greenpeace-affinen Diskussionsrunden als “der Böse”, weil pro-Gentechnik argumentierend “gemobbt”. (Die Argumente der Greenpeacler sind Ihnen ja bekannt.)
    Weiter oben wurde zu NABU verlinkt (Die 10 Mythen der Gentechnik, https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/gentechnik/gentechnikmythen.html). Mangels ausreichendem Grundwissen zu Gentechnik kann ich da nicht wirklich dagegen halten.
    Meine Bitte/Wunsch, wenn sie mal viel Zeit übrig haben: Können Sie zu den “10 Mythen des NABU” mal eine Replik verfassen. Mir scheint, dort wurde auch nicht sauber argumentiert und doch einiges zusammenspekuliert (z.B. allergische Schocks durch GV-Mais; mögliche Zunahme von Allergien, vermehrter statt reduzierter Pestizideinsatz, negative Folgen für die Artenvielfalt, das mögliche Aussterben der Feldlerche, Ertragseinbruch bei indischen GV-Baumwoll-Bauern, “GV-Saatgut ist viermal so teuer”) Für Sie doch ein Leichtes, oder?
    Schon mal vielen Dank im Voraus.
    CE

  59. #67 jh
    Berlin
    7. September 2016

    Man mag ja über Greenpeace sagen was man will, aber es waren die “Nobelpreisträger” die sich hier einfach als Kompetente Sachkundige in Sachen Freilandgentechnik aufspielen. Unter diesen Nobelpreisträgern sind zum beispiel Literaturnobelpreisträger, die von Gentechnik keine Ahnung haben. Selbst Größen wie Nüsslein Volhard ist empirische Molekularbiologin und Genetikerin und hat leider erstaunlich wenig Ahnung von Populationsgenetik (was eine sehr mathematische Disziplin ist). Es ist schade wenn wissenschaftliche Debatten durch Unterschriftenaktionen geführt werden anstelle von Argumenten (etwas was wir in letzter ZEit häufiger sehen). Und damit haben leider die Nobelpreisträger begonnen.

  60. #68 roel
    *******
    7. September 2016

    @jh Ich finde es schade, dass der Brief der über 100 NobelpreisträgerInnen tatsächlich ein Brief von Philip Sharp und Richard Roberts. Die beiden haben 1993 den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin erhalten.

    Richard Roberts ist für den Internetauftritt http://supportprecisionagriculture.org verantwortlich, wo auch der Brief in mehreren Sprachen einzusehen und unterzeichenbar ist.

    Ausserdem ist Richard Roberts Chefwissenschaftler (CSO) der Biotechnologie-Firma New England Biolabs. Philip Sharp ist Mitgründer verschiedener Biotechnologie-Firmen (Biogen, Alnylam Pharmaceuticals, Magen Biosciences). Beide wissen also genau was sie schreiben.

    Was mich ärgert ist, dass dieser Brief offensichtlich von der Gentechnik-Industrie geschrieben wurde und die Nobelpreisträger benutzt werden öffentliches Interesse zu erzeugen und die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Es ist also nur eine sehr gut angelegte Werbeaktion.

    Was mich zusätzlich ärgert, sind verdrehte und verzehrt dargestellte Tatsachen. Ich will jetzt nur eine ansprechen: Es wird so dargestellt das mit Golden Rice weltweit gegen VAD angegangen werden könnte, wenn nicht Greenpeace und andere dieses verhinderten. Das Golden-Rice-Projekt wird vom International Rice Research Institute (IRRI) koordiniert. Das IRRC schreibt auf seiner Web-Seite: “Golden Rice will only be made available broadly to farmers and consumers if it is successfully developed into rice varieties suitable for Asia, approved by national regulators, and shown to improve vitamin A status in community conditions. If Golden Rice is found to be safe and efficacious, a sustainable delivery program will ensure that Golden Rice is acceptable and accessible to those most in need.”

    http://irri.org/golden-rice/faqs/what-is-the-status-of-the-golden-rice-project-coordinated-by-irri

    Also ist die Entwicklung noch gar nicht abgeschlossen und der Einsatz wird auch nicht weltweit sein (in Afrika und Amerika nicht) sondern nur in Asien.

    • #69 Susanne Günther
      7. September 2016

      Versuchen Sie doch mal 110 Nobelpreisträger für eine “gezielte Werbeaktion” zu gewinnen. Ich glaube kaum, dass Ihnen das gelingen wird.
      Ihr Beitrag hingegen ähnelt verblüffend der Antwort von Greenpeace auf die #Nobels4GMOs-Aktion. Ich habe die Replik von Greenpeace in meinem Blog kommentiert: https://schillipaeppa.net/2016/07/04/nobels4gmos-die-antwort/. Das geht es auch darum, warum der Reis noch nicht zugelassen ist.
      Das IRRI gibt übrigens auch selbst Antwort, wo der Goldene Reis verfügbar sein wird: http://irri.org/golden-rice/faqs/in-which-countries-will-golden-rice-be-available: “Although rice is eaten in many parts of Africa and South America, there is no active work to develop Golden Rice in those places because other staple crops such as maize and sweet potato are much more widely grown and eaten. Work to develop high beta-carotene varieties of those crops to combat vitamin A deficiency is being led by HarvestPlus.”

  61. #70 roel
    *******
    7. September 2016

    @Susanne Günther “Versuchen Sie doch mal 110 Nobelpreisträger für eine “gezielte Werbeaktion” zu gewinnen. Ich glaube kaum, dass Ihnen das gelingen wird.”

    Ich denke auch nicht, dass mir das gelingen würde. Aber, die Initative ging von 2 Nobelpreisträgern aus, Nobelpreisträger kennen sich unter einander, dank z.B. solcher Veranstaltungen: http://www.lindau-nobel.org/ . Und unter diesen Umständen, könnte ich das. Und man muss den Unterzeichnern den Brief ja nich als Werbeaktion verkaufen. Aktion zur Rettung von Millionen durch VAD bedrohte Kinder hört sich doch viel besser an.

    “Das IRRI gibt übrigens auch selbst Antwort, wo der Goldene Reis verfügbar sein wird” Das habe ich auch gelesen, daher mein letzter Satz in #68.

    “Ihr Beitrag hingegen ähnelt verblüffend der Antwort von Greenpeace”. Keine Ahnung, ob das so ist, wenn ja dann belegen Sie das bitte. Ich habe nur einige Fakten zusammengereit, die nicht sehr offensichtlich sind.

  62. #71 DasKleineTeilchen
    terra
    7. September 2016
  63. #72 Laie
    7. September 2016

    Ich habe in einem vorherigen Post die Frage gestellt, ob es denn wirklich so viel bringt den Reis mit Vitamin zu machen, da es nur die Ernährung kurzfristig lindert, aber das Problem der Überbevölkerung und der damit verbundenen niedrigen Lebensqualität nicht beseitigt.

    Als mindestens oder besser halte ich den dort lebenen Menschen zu sagen, weniger ist mehr, d.h. weniger Kinder zeugen führt zu weniger Hungers-Armut.

    Da wir immer wieder lesen, der größte Hunger erfolgt durch Kriege und (Binnen)-Kriegsflüchtlinge in afrikanischen Ländern, so wäre der wirksamste Ansatz mal die Kriege zu beenden, in Verbindung mit weiteren Maßnahmen.

  64. #73 roel
    *******
    8. September 2016

    @Laie Der Faktencheck auf dem DasKleineTeilchen verlinkt hat behandelt ähnliche Fragen.

    Es gibt kein universelles Werkzeug gegen alles Übel dieser Welt. Golden Rice ist wahrscheinlich ein gutes Mittel gegen VAD in Asien. Gegen Überbevölkerung und gegen Krieg muss es andere Mittel geben.

  65. #74 roel
    *******
    8. September 2016

    “auf dem” sollte “auf den” heißen.

  66. #75 DOKTRINKILLER
    Gewinner auf Erden
    17. September 2016

    Man sieht einfach klar die Tendenz und die Geldgeber von Florian… und die sich wie gestörte aufspielenden Emo-Wissenschaftler.

    Übrigens kennst du die Neurowissenschaftlerin Dr. Caroline Leaf?
    Nimm dir mal ein Beispiel!

    y0utube watch?v=ZeUq3DTNjog

    • #76 Martin Moder
      17. September 2016

      Kenne ich nicht, die Frau Leaf. Aber was hat mein Blog mit Florians Geldgebern zu tun?

    • #77 rolak
      18. September 2016

      die Frau

      hat die weltberühmte ’21 Day Brain Detox’ aus ihrem unerschöpflichen Quell höheren Wissens geschöpft, Martin, und solche unter uns wandelnde Geistesgrößen kennst Du nicht?
      ts ts ts

      was hat?

      DK will doch nur spielen sagen, daß ihr alle eine einzige Person seid, zumindest jedoch alle vereint den Weltübernahmeplan des im Hintergrund werkelnden Overlords umsetzt.