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Es ist schwierig auf YouTube Videos zu finden, die gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht als Luzifers Hobbyprojekt inszenieren. Umso erfreulicher, dass ein gestern erschienenes Video die wichtigsten Punkte knapp und liebevoll animiert zusammenfasst:

Wer mehr Infos dazu möchte, kann sich meinen Gentechnik Vortrag der vergangenen Skeptiker Konferenz ansehen:

Reicht einem das immer noch nicht, kommt man am besten am Donnerstag, 20. April 19:00 – 21:00 ins Aera Wien. Ludgar Weß wird dort einen „Skeptics in the Pub“ Vortrag zu genau diesem Thema halten.

Das wars auch schon. Schönes Wochenende!

Kommentare (2)

  1. #1 Nail
    Karlsruhe
    3. April 2017

    Kurzgesagt ist ein klasse Youtube Channel. Es lohnt sich definitiv mal durch deren Videos zu klicken.

  2. #2 Steffi
    Kassel
    23. Mai 2017

    Hey, der Vortrag von der Skeptiker Konferenz ist echt klasse!

    Es stimmt: Die Leute neigen dazu, alles, was mit Gentechnik zu tun hat, sofort zu verteufeln, haben aber oft völlig falsche oder gar keine Vorstellungen von den zugrunde liegenden biologischen Vorgängen. Ich bin selber Diplom-Biologin (inzwischen allerdings schon lange als wissenschaftliche Bibliothekarin tätig) und erinnere mich noch, wie ich während meines Studiums in den neunziger Jahren einmal gemeinsam mit einer Freundin die Biotechnica besucht habe. Dort verteilte eine Firma Äpfel mit Ihrem Logo auf der Schale. Heute würde man so was mit einem Laser auf die Frucht gravieren, aber damals hat man das wohl noch gemacht, indem man UV-undurchlässige Folie auf das unreife Obst geklebt hat. Und ich schwöre, da gingen tatsächlich Leute an uns vorbei, die diese Äpfel für das Ergebnis einer gentechnischer Manipulation hielten und das natürlich ganz furchtbar fanden!!

    Okay, die Geschichte ist natürlich schon lange her, aber im Grunde hat sich bis heute nicht viel an der Tatsache geändert, dass sich die Leute von Gentechnik-Mythen in Angst und Schrecken versetzen lassen. Aber wie dem auch sei: wenn es mal jemand schaffen sollte, die Gene eines Apfelbaums so zu manipulieren, dass dieser schriftliche Botschaften auf der Schale seiner Früchte erscheinen lässt, dann ist wohl ein noch dickerer Nobelpreis drin, als für eine Gen-freie Tomate! 😀

    Liebe Grüße aus Kassel und bitte weiter so!
    Steffi