Es kam, wie wir es im Grunde erwartet hatten, und der Standard und Florian haben bereits gestern darüber berichtet: Das Wissenschaftsministerium hat die letzten zwei Monate intensiv über der von uns unter Federführung von Erich Eder initiierten und schließlich von Parlamentariern von vier Parteien eingebrachten parlamentarischen Anfrage gebrütet. Jetzt wurde amtlicherseits der Beschluss gefasst und per Anfragebeantwortung deponiert, Johann Grander sein zu Unrecht verliehenes Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst NICHT abzuerkennen.

Die Begründung: Johann Grander ist kein Kindermörder.

Nun ist dies zwar unbestritten, hört sich als Begründung allerdings etwas merkwürdig an. Bevor Sie jetzt protestieren, die schriftliche Antwort von BM Johannes Hahn werde hier etwas tendenziös verkürzt wiedergegeben, lassen Sie mich erklären:


Es gab bisher einen einzigen Fall, in dem das Ehrenkreuz für
Wissenschaft und Kunst einer Person nachträglich aberkannt wurde. Es
handelt sich dabei um den NS-Euthanasiearzt Heinrich Gross,
dem die 1975 verliehene Medaille 2003 aufgrund des § 8a
Ehrenzeichengesetz wieder aberkannt wurde. Dieser § 8a verlangt
folgendes:

Werden später Tatsachen bekannt, die einer Verleihung
entgegen gestanden wären, […] so ist das Ehrenkreuz für Wissenschaft
und Kunst abzuerkennen.

Dem Kindermörder Heinrich Gross das Ehrenkreuz abzuerkennen, war
das mindeste, was man tun konnte. (Die ganze Geschichte ist
einigermaßen unrühmlich, tut hier aber nichts zur Sache.) Interessant
ist, wie Gross nun drei Jahre nach seinem Tod durch das
Wissenschaftsministerium instrumentalisiert wird, um die
Nichtaberkennung des Granderschen Ehrenkreuzes zu rechtfertigen.

Einleitend ist
festzustellen, dass jene Sachverhalte im Hinblick auf die
Aberkennungstatbestände des § 8a […], die als Tatsachen einer Verleihung
entgegengestanden wären […], ohne
Frage ernsthafte und schwerwiegende zu sein haben.
[Hervorhebung im Original, Anm.]

So weit, so gut. Erst im nächsten Absatz aber wird klar, warum BM Hahn
dies so sehr betont. Die Euthanasie von Kindern, so heißt es sinngemäß,
ist schwerwiegend. Alle anderen potentiellen Sachverhalte sind im Verhältnis dazu nicht schwerwiegend, also keine Aberkennungstatbestände.

In einem
einzigen Fall (Primarius a.D. Dr. Heinrich Gross) gab es ein Verfahren
gemäß § 8a […]. In diesem Fall waren eindeutige ernsthafte und
schwerwiegende Gründe im Sinne des § 8a des zitierten
Bundesgesetzes gegeben. Seitens des Bundesministeriums für Wissenschaft
und Forschung wurden diese zwei Fälle verglichen
und Überlegungen
über allfällige ernsthafte und schwerwiegende Gründe angestellt.
Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit der beiden Fälle
zueinander ist die Anwendung des § 8a im gegenständlichen Fall
nicht zu vertreten
. [Hervorhebung durch den Autor, Anm.]

Damit können zumindest dem ORF-Report hellseherische Fähigkeiten attestiert werden. Der Sprecher des Berichts (hier als Video verlinkt) sagte bereits am 1. Juli voraus:

Dass die Parlamentarier mit ihrer Initiative Erfolg haben, ist
tatsächlich mehr als fraglich. Erst einmal wurde eine wissenschaftliche
Ehrung aberkannt – die des Euthanasiearztes Heinrich Gross.

Bemerkenswert ist, was BM Hahn alles nicht als Begründung
anführt. Etwa, dass die Widerlegung der Grander-Behauptungen nicht
hinreichend evident sei. Oder dass Grander doch irgendwelche
wissenschaftliche Leistungen vorzuweisen hätte. Offenbar sieht das
Ministerium den Sachverhalt hier genauso wie wir: Es gibt schlicht
keine wissenschaftlichen Leistungen von Johann Grander.

Der § 8a spricht von “Tatsachen […] die einer Verleihung entgegengestanden wären“.
Alles weitere sind die Auslegungen von BM Hahn. Im Gesetz findet sich
nichts über “schwerwiegende” oder “ernsthafte” Tatsachen, geschweige
denn über im Vergleich zu Euthanasie verhältnismäßige.

Man könnte freilich diskutieren, was das denn im allgemeinen für
Tatsachen sein müssten, die “einer Verleihung entgegengestanden wären”.
Dass Grander sein Leben lang keine einzige wissenschaftliche Leistung
erbracht hat – geschweige denn eine anerkennenswerte – scheint mir
allerdings jedenfalls eine solche Tatsache zu sein. Dass BM Hahn dies
verneint, bedeutet, dass in Österreich die Abwesenheit von Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaft keine Tatsache ist, die der Verleihung eines Ordens für Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaft (so die seinerzeitige Begründung der Ordensverleihung!) entgegen steht.

Wilhelm Mohorn, Alexander Tarasov & Co. dürfen also weiter hoffen…

[Nachtrag vom 18. August: Mittlerweile gibt es auch eine ausführliche Darstellung in der Wiener Zeitung und einen hervorragenden “Blattsalat” im Standard dazu.]

Kommentare (51)

  1. #1 florian
    9. August 2008

    Würde es Sinn machen nach den Wahlen im September und einer eventuellen Regierungsumbildung einen neuen Antrag einzubringen? Ich glaube zwar nicht das hier irgendwas besseres nachkommt… aber man darf ja noch hoffen 😉

  2. #2 Ulrich Berger
    10. August 2008

    Der zusätzliche Aufwand wäre gering, also ist das jedenfalls eine Option. Mal sehen…

  3. #3 Dr. E. Berndt
    10. August 2008

    Eigentlich dürfte kein ernstzunehmender Wissenschaftler mehr einen Orden der Republik Österreich umhängen lassen. Das Risiko eine Lachnummer zu riskieren ist hoch, wird man doch in eine Reihe mit einem anerkannten Wasserguru gestellt. Das kann doch keine Auszeichnung sein.
    Nun wird man deutlich erkennen können, wer eine politisch gestützte wissenschaftliche Kariere geht und wer wirklich was drauf hat.

  4. #4 Dr. E. Berndt
    10. August 2008

    Eigentlich dürfte kein ernstzunehmender Wissenschaftler mehr einen Orden der Republik Österreich umhängen lassen. Das Risiko eine Lachnummer zu riskieren ist hoch, wird man doch in eine Reihe mit einem anerkannten Wasserguru gestellt. Das kann doch keine Auszeichnung sein.
    Nun wird man deutlich erkennen können, wer eine politisch gestützte wissenschaftliche Kariere geht und wer wirklich was drauf hat.

  5. #5 Dr. E. Berndt
    10. August 2008

    Eigentlich dürfte kein ernstzunehmender Wissenschaftler mehr einen Orden der Republik Österreich umhängen lassen. Das Risiko eine Lachnummer zu riskieren ist hoch, wird man doch in eine Reihe mit einem anerkannten Wasserguru gestellt. Das kann doch keine Auszeichnung sein.
    Nun wird man deutlich erkennen können, wer eine politisch gestützte wissenschaftliche Kariere geht und wer wirklich was drauf hat.

  6. #6 Dr. E. Berndt
    10. August 2008

    Eigentlich dürfte kein ernstzunehmender Wissenschaftler mehr einen Orden der Republik Österreich umhängen lassen. Das Risiko eine Lachnummer zu riskieren ist hoch, wird man doch in eine Reihe mit einem anerkannten Wasserguru gestellt. Das kann doch keine Auszeichnung sein.
    Nun wird man deutlich erkennen können, wer eine politisch gestützte wissenschaftliche Kariere geht und wer wirklich was drauf hat.

  7. #7 kibi
    10. August 2008

    aus interesse gefragt: was bemüßigt einen intelligenten menschen nun wirklich, sich für die aberkennung einer ehrung eines anderen stark zu machen?

    tatsächlich die nichtnachweisbarkeit einer wissenschaftlichen leistung? oder eine art neid, ein gefühl der ungerechtigkeit, für seine eigenen wissenschaftlichen leistungen nicht genug anerkennung zu erfahren? halte ich eigentlich für wahrscheinlicher …

    echt jetzt: ich finde diese diskussion genau so lächerlich und peinlich, wie die damalige diskussion der architektenschaft, als hundertwasser seine pseudoarchitektonischen häuserl baute. helle aufregung! wie kleinlich kann man eigentlich sein? wissenschaft ist naturgemäß selbst erfindung – wer kann sich anmaßen, in bezug auf etwas die wahrheit zu verkünden, ausser ein narr?

  8. #8 florian
    10. August 2008

    @kibi: Das hat mit Neid nichts zu tun. Aber ich z.B. würde gerne in einem Land leben, in denen die Wissenschaftsminister auch eine rudimentäre Ahnung haben, was Wissenschaft ist und was nicht. Wenn eine (Elisabeth Gehrer) einem Esoteriker einen Orden für Wissenschaft verleiht und ein zweiter (Johannes Hahn) diese Ehrung dezidiert beibehält, dann trifft mich das schon ein wenig.

    “wissenschaft ist naturgemäß selbst erfindung – wer kann sich anmaßen, in bezug auf etwas die wahrheit zu verkünden, ausser ein narr?”

    Sorry, aber das ist Blödsinn. Wieso sollte Wissenschaft Erfindung sein? Nicht jeder der sich einfach irgendwas ausdenkt ist ein Wissenschaftler. Und jemand der auf Anweisung Gottes hin Wasser in Flaschen füllt und das teuer und mit seltsamen Versprechungen verkauft ist ganz bestimmt kein Wissenschaftler. Und sollte daher auch nicht von einem Wissenschaftsminister für wissenschaftliche Leistungen geehrt werden. Meinetwegen könnten sie Grander zum Kommerzialrat machen (obwohl die “Verdienste um die Republik Österreich” hier auch zweifelhaft sind). Aber wenn unwissenschaftliche Leistungen mit wissenschaftlichen Ehrungen gewürdigt werden, dann ist es wirklich irgendwann soweit das man sich einfach irgendwas ausdenken kann um “Wissenschaftler” zu werden.

  9. #9 Heinz Oberhummer
    11. August 2008

    So eine Begründung können sich nur Politiker und Juristen ausdenken! Diese Begründung heißt, dass offensichtlich nur Tatsachen, die äquivalent zu Kindesmord oder ähnlicher schwerer Verbrechen “ernsthafte und schwerwiegende Tatsáchen” zur Aberkennung eines wissenschaftlichen Ehrenkreuzes sind. Das muss natürlich dann auch für die Nicht-Verleihung eines solchen Ordens gelten. Ich bin daher dafür, dass alle ÖsterreicherInnen außer Schwerverbrecher auch einen wissenschaftlichen Orden bekommen sollten.

  10. #10 ChinaFan
    11. August 2008

    @kibi:
    aus interesse gefragt: was bemüßigt einen intelligenten menschen nun wirklich, sich für die aberkennung einer ehrung eines anderen stark zu machen?
    tatsächlich die nichtnachweisbarkeit einer wissenschaftlichen leistung?

    *mööp* Merkst du bereits den Widerspruch in deiner letzten Frage?
    Eine wissenschaftliche Leistung muss nachweisbar sein! Andernfalls ist das keine wissenschaftliche Leistung, sondern esoterische Spinnerei!
    Dann müssten auch Leute ausgezeichnet werden, die vorgeben, telepathisch mit Tieren zu kommunizieren. Es lässt sich nur nicht wissenschaftlich nachweisen. Tja, Pech gehabt?!?

    Das ist der Beginn der Irrationalität und das Ende der wissenschaftlichen Methodik! Na prost, Mahlzeit!

    Sich dagegen zu wehren, hat nix mit Neid zu tun, sondern damit, die wissenschaftliche Methodik zu verteidigen!
    Wenn man nur einen esoterischen Spinner mit einem wissenschaftlichen Preis ehrt, dauert es nicht lange, bis der Nächste daher kommt und geehrt werden will. Und er begründet dies dann mit: “Ja, aber der Grander wurde doch auch geehrt, warum ich nicht?”

    Tja, dann kann man es letztlich gleich so machen, wie Heinz Oberhummer gesagt hat. Zeichnen wir alle aus, die noch kein Kind ermordet haben!
    Wo kann ich mein Ehrenkreuz abholen? *fg*

    mfg

    Christian

  11. #11 kibi
    11. August 2008

    @florian

    “Wieso sollte Wissenschaft Erfindung sein?”

    weil alles was der mensch jemals hervorgebracht hat und hervorbringen wird, seine erfindung ist. beginnt schon bei der sprache, in der er sich ausdrückt. wissenschaft schafft sich ihre bezugssysteme und erklärt innerhalb dieser systeme die welt. der anspruch, dass irgendwas davon wahr ist, ist also bestenfalls auf das bezugssystem haltbar – die philosophische qualität dieser wahrheiten ist jedoch immer fragwürdig. es gibt sehr wahrscheinlich mehr, als sich die eingeschränkten bürokraten der wissenschaften in der zeit gerade vorstellen können. man muss nicht esoterisch sein, um das anzuerkennen, man muss nur logisch denken und halbwegs normal wahrnehmen können. am besten gleichzeitig.

    @ChinaFan
    sorry, ich kann keinen widerspruch orten. besondere leistungen in “wissenschaft und kunst” ist ungleich “besondere leistungen in der wissenschaft”. die erste aussage hat einen allgemeineren charakter, wie ich meine, und gibt spielraum für unterschiedliche sichtweisen und bewertungen einer leistung.

    deine sonstigen ausführungen lassen einen mangel an den neueren erkenntnissen der neurobiologie, wie auch einen eklatanten mangel an philosophischen grundkenntnissen erkennen.

    ich war der meinung, das ist ein blog für kritisches denken. naturwissenschaftliche selbstbeweihräucherung und regressiver rückzug auf eine ausschließlich rational argumentierte beweisführung ist dem kritischen denken jedoch fern. wer nicht erkennt, dass die welt aus kontingenten möglichkeiten besteht, muss sich wohl damit begnügen, eins nach dem anderen innerhalb des gerade vorstellbaren, selbstkonstruierten systems zu beweisen. ist aber wenig kreativ dieser denkansatz.

    wie auch immer. es geht mir eigentlich auch nicht um beweise, sondern um die art des zwischenmenschlichen umgangs in dieser sache. wenn es keine beweise gibt, liegt es vielleicht auch am bezugssystem. möglich wäre das. jedenfalls finde ich es armselig, jemandem eine verliehene ehrung aberkennen zu wollen, nur weil seine leistung nicht in die eigenen herkömmlichen kategorien der wissenschaftlichen denkgewohnheiten passt. darum meine frage nach der emotion, die dahinter steckt.

    wenn einem, angesichts dieses sachverhalts, nichts bleibt als bittere polemik a la oberhummer, ist das aus meiner sicht eigentlich bedauernswert.

  12. #12 florian
    11. August 2008

    @kibi:

    Natürlich ist alles irgendwie “Erfindung”. Aber (Natur)wissenschaft geht weit darüber hinaus. Aus der Beobachtung der Umwelt versucht man bestimmte allgemeingültige Prinzipien abzuleiten. Sich einfach irgendwas auszudenken reicht da nicht. Ich kann zwar rumrennen und behaupten, die Erde wäre ne Scheibe und würde von ner Schildkröte getragen – die Realität ist aber eine andere. Und Wissenschaft beschreibt nunmal die Realität. Aber wenn du eh schon von den “eingeschränkten bürokraten der wissenschaften” bist du vermutlich schon so voreingenommen gegenüber der Wissenschaft das es keinen Sinn macht dir in der Hinsicht was zu erklären.

    Aber jetzt frage ich dich mal: Warum sollte jemand wie Grander eine Ehrung für wissenschaftliche Leistung bekommen (die er definitiv nicht geleistet hat)? Und wenn er sie jetzt doch bekommen hat (Irrtümer gibts immer) – warum soll sie ihm nicht nachträglich aberkannt werden? Dürfen Fehler nicht korrigiert werden? Du sagst
    “jedenfalls finde ich es armselig, jemandem eine verliehene ehrung aberkennen zu wollen, nur weil seine leistung nicht in die eigenen herkömmlichen kategorien der wissenschaftlichen denkgewohnheiten passt.”
    Hier geht es nicht um die “eigene wissenschaftliche denkgewohnheit” – Hier geht es um Wissenschaft. Da gibts keine verschiedenen Kategorien. Wissenschaft ist Wissenschaft und wissenschaftliche Methode ist wissenschaftliche Methode. Granders “Leistung” hat nichts mit Wissenschaft oder wissenschaftlicher Methode zu tun. Und wenn man beide anwendet um seine Behauptungen zu überprüfen, dann zeigt sich, dass an der Sache nichts dran ist. Man kann Grander gerne einen Orden für Leistungen auf dem Gebiet der Esoterik verleihen. Aber da er keinerlei Wissenschaft betrieben hat, gebührt ihm auch keine wissenschaftliche Ehrung. Wie ChinaFan schon sagte – wenn hier die Kriterien so aufgeweicht werden, dann wird so eine Ehrung absolut bedeutungslos. Und schlimmer – das offizielle Österreich demonstriert auf deutliche Weise, dass es keine Ahnung von Wissenschaft hat. Das sind die Gründe, warum ich eine Aberkennung gern gesehen hätte – kein Neid…

  13. #13 ChinaFan
    11. August 2008

    @kibi:
    deine sonstigen ausführungen lassen einen mangel an den neueren erkenntnissen der neurobiologie, wie auch einen eklatanten mangel an philosophischen grundkenntnissen erkennen.

    Welche neuartigen neurobiologischen Erkenntnisse wären das?
    Ich bin immer offen und interessiert an wissenschaftlichen Neuigkeiten!
    Und … Mangel an philosophischen Grundkenntnissen? Was bringt dich zu dieser Vermutung? Und welche Grundkenntnisse wären das?
    (By the way: In der Realschule gab es kein Fach “Philosophie” … ich habe auch nicht studiert.)

    ich war der meinung, das ist ein blog für kritisches denken.

    Das ist er auch! Sonst wäre es gar nicht zu diesem Beitrag gekommen. 😉

    wenn es keine beweise gibt, liegt es vielleicht auch am bezugssystem.

    Wie darf man das verstehen? Wenn sich an dem Wasser nach dieser grander’schen Behandlung nix verändert (und hier haben wir es mit einem physisch greifbaren Medium zu tun), warum soll da das Bezugssystem falsch sein?
    Dann möge der Herr Grander das Bezugssystem angeben.

    mfg

    Christian

  14. #14 ChinaFan
    11. August 2008

    Ich muss noch schnell was nachtragen, ehe es zu Missverständnissen kommt:
    Philosophie gab es wohl doch in der Realschule. Dies hatten aber nur die, die sich für Ethik entschieden haben.
    Ich wählte damals den Weg der Religion. (Bin daher philosophisch ungebildet und religiös indoktriniert. *g* ^_^)

  15. #15 E. Berndt
    11. August 2008

    Herr Minister Hahn und seine Spezialjuristen verhöhnen jeden Konsumenten- und Patientenschutz!

    Kann es noch als unwahrscheinlich angesehen werden, dass unsere Regierung nicht tief im Dreck im Dreck von Esoterik und Antiaufklärung steck? Es hat ja und es gibt sie ja noch immer Regierungsmitglieder (war ein Profilartikel) die sich eine Granderwasserampulle umgehängt haben, die sich ihr Büro nach Feng Shui eingerichtet haben, die sich einen Rosenquarz auf den Monitor stellen usw. Ich glaube auch, dass nicht wenige Pendler und Muter auch darunter sind.

    Zurzeit ist es noch(!) so, das die Zufallsergebnisse, denn bis dato haben alle Bestätigungsversuche nur Zufallsergebnisse erbracht, dieser Pseudo- und Voodoowissenschaftler, die in den Medien als Experten gehandelt werden, keine amtliche bzw. juristische Gültigkeit haben.

    Wenn also jemand seinen Nachbarn eines Verbrechens beschuldigt und als Beweis anführt, er könne das mit dem Pendel beweisen, oder jemand zu Gericht geht und seinen Nachbarn anzeigt, weil dieser sein Salatbeet verhext, so wird die Staatsanwaltschaft sicher nicht aktiv, weil das Aberglaube und Humbug ist. Es wird zu keinem Verfahren kommen. Wenn jemand behauptet, es hätten ihm ursächlich irgendwelche homöopathische Hochpotenzen geschadet, wird er vor Gericht auch kein Gehör finden, weil es keinem Sachverständigen gelingen kann, darüber einen wissenschaftlich fundierten Beweis zu erbringen.

    Wer will sich ernsthaft für ein Sacherverständigenwesen stark machen, das unwissenschaftliche Beweise zulässt. Erst der Einzug von Aufklärung und Wissenschaft hat derartigem ein Ende bereitet. Das ist aber noch nicht lange her, denn die letzten Hexenverbrennungen fanden noch Mitte des 18 Jahrhundert statt.

    Dieses hohe Niveau an Sicherheit und an Konsumentenschutz, das uns ein auf Naturwissenschaft basiertes Staatswesen gebracht hat, wird zu nehmend gefährdet durch die Salonfähigkeit von pseudowissenschaftlichem Schmarren. Jede Auszeichnung an einen Voodowissenschaftler ist auch eine Qualitätsbekundung, und sie wird auch als solches vermarktet. Es ist jede Auszeichnung ein Tatwerkzeug für Betrug und Übervorteilung!
    Die Konsumentenschutzvereinigungen haben damit keine Freude, aber was schert das einen Wissenschaftsminister. Heute hat der Staat eben nicht mehr die Aufgabe seine Bürger vor Unlauterem zu Schützen, besonders dann, wenn es um die Gesundheit geht1

  16. #16 E. Berndt
    11. August 2008

    Herr Minister Hahn und seine Spezialjuristen verhöhnen jeden Konsumenten- und Patientenschutz!

    Kann es noch als unwahrscheinlich angesehen werden, dass unsere Regierung nicht tief im Dreck im Dreck von Esoterik und Antiaufklärung steck? Es hat ja und es gibt sie ja noch immer Regierungsmitglieder (war ein Profilartikel) die sich eine Granderwasserampulle umgehängt haben, die sich ihr Büro nach Feng Shui eingerichtet haben, die sich einen Rosenquarz auf den Monitor stellen usw. Ich glaube auch, dass nicht wenige Pendler und Muter auch darunter sind.

    Zurzeit ist es noch(!) so, das die Zufallsergebnisse, denn bis dato haben alle Bestätigungsversuche nur Zufallsergebnisse erbracht, dieser Pseudo- und Voodoowissenschaftler, die in den Medien als Experten gehandelt werden, keine amtliche bzw. juristische Gültigkeit haben.

    Wenn also jemand seinen Nachbarn eines Verbrechens beschuldigt und als Beweis anführt, er könne das mit dem Pendel beweisen, oder jemand zu Gericht geht und seinen Nachbarn anzeigt, weil dieser sein Salatbeet verhext, so wird die Staatsanwaltschaft sicher nicht aktiv, weil das Aberglaube und Humbug ist. Es wird zu keinem Verfahren kommen. Wenn jemand behauptet, es hätten ihm ursächlich irgendwelche homöopathische Hochpotenzen geschadet, wird er vor Gericht auch kein Gehör finden, weil es keinem Sachverständigen gelingen kann, darüber einen wissenschaftlich fundierten Beweis zu erbringen.

    Wer will sich ernsthaft für ein Sacherverständigenwesen stark machen, das unwissenschaftliche Beweise zulässt. Erst der Einzug von Aufklärung und Wissenschaft hat derartigem ein Ende bereitet. Das ist aber noch nicht lange her, denn die letzten Hexenverbrennungen fanden noch Mitte des 18 Jahrhundert statt.

    Dieses hohe Niveau an Sicherheit und an Konsumentenschutz, das uns ein auf Naturwissenschaft basiertes Staatswesen gebracht hat, wird zu nehmend gefährdet durch die Salonfähigkeit von pseudowissenschaftlichem Schmarren. Jede Auszeichnung an einen Voodowissenschaftler ist auch eine Qualitätsbekundung, und sie wird auch als solches vermarktet. Es ist jede Auszeichnung ein Tatwerkzeug für Betrug und Übervorteilung!
    Die Konsumentenschutzvereinigungen haben damit keine Freude, aber was schert das einen Wissenschaftsminister. Heute hat der Staat eben nicht mehr die Aufgabe seine Bürger vor Unlauterem zu Schützen, besonders dann, wenn es um die Gesundheit geht1

  17. #17 E. Berndt
    11. August 2008

    Herr Minister Hahn und seine Spezialjuristen verhöhnen jeden Konsumenten- und Patientenschutz!

    Kann es noch als unwahrscheinlich angesehen werden, dass unsere Regierung nicht tief im Dreck im Dreck von Esoterik und Antiaufklärung steck? Es hat ja und es gibt sie ja noch immer Regierungsmitglieder (war ein Profilartikel) die sich eine Granderwasserampulle umgehängt haben, die sich ihr Büro nach Feng Shui eingerichtet haben, die sich einen Rosenquarz auf den Monitor stellen usw. Ich glaube auch, dass nicht wenige Pendler und Muter auch darunter sind.

    Zurzeit ist es noch(!) so, das die Zufallsergebnisse, denn bis dato haben alle Bestätigungsversuche nur Zufallsergebnisse erbracht, dieser Pseudo- und Voodoowissenschaftler, die in den Medien als Experten gehandelt werden, keine amtliche bzw. juristische Gültigkeit haben.

    Wenn also jemand seinen Nachbarn eines Verbrechens beschuldigt und als Beweis anführt, er könne das mit dem Pendel beweisen, oder jemand zu Gericht geht und seinen Nachbarn anzeigt, weil dieser sein Salatbeet verhext, so wird die Staatsanwaltschaft sicher nicht aktiv, weil das Aberglaube und Humbug ist. Es wird zu keinem Verfahren kommen. Wenn jemand behauptet, es hätten ihm ursächlich irgendwelche homöopathische Hochpotenzen geschadet, wird er vor Gericht auch kein Gehör finden, weil es keinem Sachverständigen gelingen kann, darüber einen wissenschaftlich fundierten Beweis zu erbringen.

    Wer will sich ernsthaft für ein Sacherverständigenwesen stark machen, das unwissenschaftliche Beweise zulässt. Erst der Einzug von Aufklärung und Wissenschaft hat derartigem ein Ende bereitet. Das ist aber noch nicht lange her, denn die letzten Hexenverbrennungen fanden noch Mitte des 18 Jahrhundert statt.

    Dieses hohe Niveau an Sicherheit und an Konsumentenschutz, das uns ein auf Naturwissenschaft basiertes Staatswesen gebracht hat, wird zu nehmend gefährdet durch die Salonfähigkeit von pseudowissenschaftlichem Schmarren. Jede Auszeichnung an einen Voodowissenschaftler ist auch eine Qualitätsbekundung, und sie wird auch als solches vermarktet. Es ist jede Auszeichnung ein Tatwerkzeug für Betrug und Übervorteilung!
    Die Konsumentenschutzvereinigungen haben damit keine Freude, aber was schert das einen Wissenschaftsminister. Heute hat der Staat eben nicht mehr die Aufgabe seine Bürger vor Unlauterem zu Schützen, besonders dann, wenn es um die Gesundheit geht1

  18. #18 E. Berndt
    11. August 2008

    Herr Minister Hahn und seine Spezialjuristen verhöhnen jeden Konsumenten- und Patientenschutz!

    Kann es noch als unwahrscheinlich angesehen werden, dass unsere Regierung nicht tief im Dreck im Dreck von Esoterik und Antiaufklärung steck? Es hat ja und es gibt sie ja noch immer Regierungsmitglieder (war ein Profilartikel) die sich eine Granderwasserampulle umgehängt haben, die sich ihr Büro nach Feng Shui eingerichtet haben, die sich einen Rosenquarz auf den Monitor stellen usw. Ich glaube auch, dass nicht wenige Pendler und Muter auch darunter sind.

    Zurzeit ist es noch(!) so, das die Zufallsergebnisse, denn bis dato haben alle Bestätigungsversuche nur Zufallsergebnisse erbracht, dieser Pseudo- und Voodoowissenschaftler, die in den Medien als Experten gehandelt werden, keine amtliche bzw. juristische Gültigkeit haben.

    Wenn also jemand seinen Nachbarn eines Verbrechens beschuldigt und als Beweis anführt, er könne das mit dem Pendel beweisen, oder jemand zu Gericht geht und seinen Nachbarn anzeigt, weil dieser sein Salatbeet verhext, so wird die Staatsanwaltschaft sicher nicht aktiv, weil das Aberglaube und Humbug ist. Es wird zu keinem Verfahren kommen. Wenn jemand behauptet, es hätten ihm ursächlich irgendwelche homöopathische Hochpotenzen geschadet, wird er vor Gericht auch kein Gehör finden, weil es keinem Sachverständigen gelingen kann, darüber einen wissenschaftlich fundierten Beweis zu erbringen.

    Wer will sich ernsthaft für ein Sacherverständigenwesen stark machen, das unwissenschaftliche Beweise zulässt. Erst der Einzug von Aufklärung und Wissenschaft hat derartigem ein Ende bereitet. Das ist aber noch nicht lange her, denn die letzten Hexenverbrennungen fanden noch Mitte des 18 Jahrhundert statt.

    Dieses hohe Niveau an Sicherheit und an Konsumentenschutz, das uns ein auf Naturwissenschaft basiertes Staatswesen gebracht hat, wird zu nehmend gefährdet durch die Salonfähigkeit von pseudowissenschaftlichem Schmarren. Jede Auszeichnung an einen Voodowissenschaftler ist auch eine Qualitätsbekundung, und sie wird auch als solches vermarktet. Es ist jede Auszeichnung ein Tatwerkzeug für Betrug und Übervorteilung!
    Die Konsumentenschutzvereinigungen haben damit keine Freude, aber was schert das einen Wissenschaftsminister. Heute hat der Staat eben nicht mehr die Aufgabe seine Bürger vor Unlauterem zu Schützen, besonders dann, wenn es um die Gesundheit geht1

  19. #19 Ronny
    12. August 2008

    Ich denke das Hauptproblem ist, dass sich der Hr. Minister Hahn nicht mit einem florierenden Industriezweig anlegen will, nur weil ein paar Wissenschaftler darauf hinweisen, dass eigentlich nichts dahintersteckt.
    Ich argumentiere seit Jahren gegen Esoterik und Co und versuche den Menschen klarzumachen, dass wenn man genau darüber nachdenkt nichts dahinter sein KANN. Aber wenn man es fast geschafft hat, dann kommt die Retourkeule: Aber es funktioniert ja !! Es ist wahrlich seltsam, dass viele Menschen irgendwelchen Steinen und Wässerchen mehr vertrauen als ihrem eigenen Selbstvertrauen oder der Möglichkeiten der Selbstheilung.

  20. #20 Christian
    12. August 2008

    @ E. Berndt:

    Hierzulande mag es (noch) unmöglich sein, wegen pseudowissenschaftlicher “Beweise” vor Gericht zu landen, in anderen westlichen Staaten kann einem das jedoch bereits passieren. So wurde kürzlich in Kanada einer Mutter das Kind weggenommen – aufgrund der Aussagen einer Hellseherin(!):

    The frightened mother rushed back to the campus and was stunned by what she heard – the principal, vice-principal and her daughter’s teacher were all waiting for her in the office, telling her they’d received allegations that Victoria had been the victim of sexual abuse – and that the CAS had been notified.

    How did they come by such startling knowledge? Leduc was incredulous as they poured out their story.

    “The teacher looked and me and said: ‘We have to tell you something. The educational assistant who works with Victoria went to see a psychic last night, and the psychic asked the educational assistant at that particular time if she works with a little girl by the name of “V.” And she said ‘yes, I do.’ And she said, ‘well, you need to know that that child is being sexually abused by a man between the ages of 23 and 26.'”

    But things got worse when school officials used the “evidence” and accepted the completely unsubstantiated word of the seer by reporting the case to Children’s Aid, which promptly opened a file on the family. “They reported me to Children’s Aid,” Leduc declares, still disbelieving. “Based on a psychic!”

    Quelle: http://www.citynews.ca/news/news_23845.aspx

    Da kann man wohl nur die Daumen drücken und hoffen, dass derartiger Irrwitz bei uns nicht auch noch einreißt…

  21. #21 MentalRover
    12. August 2008

    @kibi:
    deine sonstigen ausführungen lassen einen mangel an den neueren erkenntnissen der neurobiologie, wie auch einen eklatanten mangel an philosophischen grundkenntnissen erkennen.

    jedenfalls finde ich es armselig, jemandem eine verliehene ehrung aberkennen zu wollen, nur weil seine leistung nicht in die eigenen herkömmlichen kategorien der wissenschaftlichen denkgewohnheiten passt.

    Interessante Argumentationslinie, erst die anerkannte Methodik der Wissenschaft durch Verweis auf die Philosophie aufzuweichen, dann darauf hinzuweisen, dass nicht die Gemeinschaft der Wissenschaftler die Regeln für die Preisvergabe aufgrund ihrer eigenen anerkannten (und nun aufgeweichten) Methodik bestimmen solle, sondern der Preisträger selbst bestimmen kann, ob er sich als Wissenschaftler (und somit verdienter Preisträger) fühlt oder nicht.

    Aber ich bleibe doch dann lieber bei der konventionellen Ansicht, dass ein Sportler eine Medaille aberkannt werden sollte, wenn sich herausstellt das er gedopt ist und er die Leistung nicht auf die im Sport anerkannte Art und Weise erbracht hat, auch wenn er sich selbst dabei kein schlechtes Gewissen macht.
    …. Oh, falsches Forum …

  22. #22 Takedan
    13. August 2008

    die Begründung ist ein Skandal und zeigt, das Politiker die Öffentlichkeit für dumm verkaufen möchten. Mit der Begründung wird nie eine Ernennung rückgängig gemacht, da immer der Vergleich mit einem Nazi als Benchmark gilt, das ist ein Skandal, peinlich für die Politiker und Peinlich für den Standort Österreich als Wissenschaftsland.

  23. #23 Krista Federspiel
    13. August 2008

    Wahrscheinlich liegt nur ein Missverständnis vor: Grander’s Wissen wurde doch durch eine Erscheinung von Jesus Christus initiert. Möglicherweise beharren der Wissenschaftminister und sein Team auf der “Wissenschaftlichkeit” der Grander-Ideen, weil er beim Aufbau der Elite-Universität in Gugging insgeheim auch auf Hilfe “von oben” hofft…

  24. #24 florian
    13. August 2008

    “Grander’s Wissen wurde doch durch eine Erscheinung von Jesus Christus initiert.”

    Also wenn Gott Wissenschaft treiben will, dann hab ich nichts dagegen. Aber auch er sollte sich an die üblichen Vorgehensweisen mit peer-review halten 😉 In der Astronomie klappts doch auch. Dort hatt Gott sogar schon den schönen Artikel Can the Universer create itself?” veröffentlicht 😉

  25. #25 Krista Federspiel
    13. August 2008

    Wahrscheinlich lieght nur ein Irrtum vor: Da Grandes Wissen auf einer Erscheiunung und Eingebung von Jesus Christus beruht, hoffen der Wissenschaftsminister und sein Team offenbar auch auf Hilfe “von oben”. Wie sonst sollte die Einrichtung der Elite-Universität international noch ernst genommen werden? Mit der höchsten Instanz ist nicht zu spaßen! Immerhin garantiert sie für Antirationalität einen gewinnbringenden Umsatz…

  26. #26 Ulrich Berger
    13. August 2008

    Ergänzenswert ist vielleicht, dass der § 8a extra nachträglich eingeführt wurde, um Gross das Ehrenkreuz aberkennen zu können, also eine Lex Gross. Leider wurde vergessen, extra anzuführen, dass nur das Gross’sche Ehrenkreuz aberkannt werden kann. In den mageren Zeilen von BM Hahn schimmert in meiner Lesart ein Gedanke durch, der etwa so lautet: “Den Paragraphen 8a haben wir für den Gross eingeführt und für sonst niemanden. Also schmeck’s, Kropferter!”

  27. #27 tekeda
    17. August 2008

    könnte man gegen diese Entscheidung nicht klagen? Wäre das nicht schön peinlich für den Politiker, wenn das Gericht feststellen würde, dass keine Leistung auf dem Gebiet der Wissenschaft sehr wohl ein schwerwiegendes Argument ist?

  28. #28 Ulrich Berger
    18. August 2008

    Die Wiener Zeitung hat am Fr, 15.8., einen schönen Bericht dazu gebracht:
    http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3941&Alias=wzo&cob=366100

  29. #29 momo
    18. August 2008

    und der liebe standard hats auch gleich verrissen 😉

  30. #30 Ulrich Berger
    18. August 2008

    Der satirische “Blattsalat” von Günter Traxler ist ein (hervorragender!) Verriss der Aktionen von “Strickliesl” Gehrer und “Dschio” Hahn, nicht des Artikels in der Wiener Zeitung.
    http://derstandard.at/?url=/?id=1219060037813

  31. #31 Wolfgang
    19. August 2008

    Also wenn Herrn Grander eine Eingebung von oben erhalten hat, kann er das ja “wissenschaftlich” auf diversen theologischen Fakultäten/Universitäten beurteilen lassen. In einem katholischen Land werden die schon erklären können, dass solche Eingebungen wissenschaftlich sind- wenn die das nicht zusammenbringen, gibt halt der Papst eine Erklärung raus- der ist bekanntlich unfehlbar.

    Und warum Granderwasser nicht schon längst verbindlich bei der Taufe verwendet wird ist ja ohnehin ein Skandal.

    Und Gross hat zwar Kinder gemordet aber anschließend obduziert und die Ergebnisse publiziert-in wissenschaftlichen Journalen- er konnte ja nichts dafür, dass es damals keine Ethik-Kommissionen gab. Sarkasmuss off.

  32. #32 Erich Eder
    19. August 2008

    Granderwasser bei der Taufe?

    Geht wohl schon deshalb nicht, weil Johann Grander sen. nach eigener Aussage aus der katholischen Kirche ausgetreten ist (“ich habe mich frei gemacht, um frei zu sein” !?).

    Wenn jetzt theologisch Geschulte behaupten, dass das der Beweis ist, ihm wäre Jesus Christus tatsächlich erschienen, muss ich doch entschieden darauf hinweisen, dass das ein unzulässiger Umkehrschluss wäre: Ja, Jesus Christus selbst würde höchstwahrscheinlich aus der Kirche austreten bzw. dazu aufrufen. Nein, nicht jedem, der aus der Kirche austritt, ist Jesus wirklich erschienen.

    Und dass jemand aus der Familie Grander etwas mit Scientology zu tun hätte, hat Hans Grander junior (ein sehr sympathischer Bursche, gelernter Möbeltischler) im persönlichen Gespräch mit mir vehement bestritten. Auch wenn Granderwasser immer wieder gemeinsam mit den “Aquapol”-Geräten des Scientology-OT Wilhelm Mohorn beworben wurde…

  33. #33 Ulrich Berger
    19. August 2008

    Jetzt gibt es bereits eine “Multimedia-Vortrag-Performance”, die durch diesen Blog inspiriert wurde und in der auch Grander thematisiert wird: http://www.diewahrheit.at/

  34. #34 Explikianer
    16. Oktober 2008

    Wasser – Experiment für Skeptiker!

    Über eine einfache Methode lässt sich eindeutig die Fähigkeit des Wassers überprüfen ob an der Informationsübertragung etwas dran ist oder auch nicht.

    Nehmen sie zwei Wassergläser und füllen frisches Leitungswasser ein, in das eine Glas wird nun eines dieser Edelsteinmischungen, z.B. mit vitalisierender Wirkung, bestehend aus Bergkristall, Rosenquarz und Amethyst dazu gegeben, und nun lassen sie es 2 bis 3 Std. stehen.
    (Sie können es auch über Nacht stehen lassen, aber dann ist die Wirkung so stark das sie ein solches (Informations-) Wasser wohl kaum trinken wollen)

    Nun machen sie einen Selbstversuch und kosten aus jedem Wasserglas den Geschmack des Wassers, es müsste eindeutig ein Qualitätsunterschied festzustellen sein, diese Quanteninformationen (od. was auch immer es ist?) kann man mit den derzeitigen Untersuchungsmethoden leider noch nicht nachweisen, bitte testen sie es selbst und sie werden zweifellos überrascht sein. 😉

    LG Explikianer

  35. #35 florian
    16. Oktober 2008

    Also dieser Test wurde schon öfters durchgeführt – jedesmal mit einem negativen Ergebnis für das “belebte Wasser”. Natürlich ist es wichtig, den Test verblindet durchzuführen. Lass doch mal jemand anderen das Wasser für dich vorbereiten – ohne das du was davon mitbekommst (natürlich müssen die Steine dann vor dem Trinken auch entfernt werden). Wenn du dann immer noch fähig bist, Unterschiede zu schmecken dann kannst du dich bei der JREF bewerben. Für den Nachweis diese Fähigkeit wird dort eine Million Dollar vergeben…

  36. #36 wolfgang
    16. Oktober 2008

    Also wenn man zwei Gläser mit Leitungswasser befüllt und nur in eines Rosenquarz, Amethyst und Co hineingibt und über Nacht stehenläßt, dann ist das Kristallwasser ganz klar belebt, weil sich dann Bakterien, die via die unsterilen Halbedelsteine ins Wasser geraten sind schon stark vermehrt haben- in der Tat belebtes Wasser.
    Und wenn da auch noch coliforme Keime drinnen sind, ist die Wirkung tätsächlich stark. Erbrechen oder Durchfall oder beides- verursacht durch belebtes Wasser. Prost.

  37. #37 Ronny
    16. Oktober 2008

    Interessanter Ansatz, ich werde einmal einen Versuch starten. Ich werde dann das Ergebnis posten. Ich machs so wie Florian es beschrieben hat und werde auch noch meine Kinder bitten mitzumachen. Ob das jetzt unter Kindesmißbrauch fällt ?
    Immerhin ist normales Leitungswasser sicher mit Dxx jedes beliebigen Homöopathikums ‘belebt’, also ein starkes Medikament ! Ich hoffe wir überleben es :)

  38. #38 Dr. E. Berndt
    16. Oktober 2008

    @Explikianer
    Irgendwie ist es ermüdend, fade und öde jedem Neuling immer wieder erklären zu müssen, was es wirklich heißt, einen ordentlichen ausagekräftigen Versuch durzuführen. Wenn das alles so simpel wäre, wie sich das so viele Vorstellen, ja dann hätte die Menschheit schon vor 3000 Jahren alles erfunden und noch ein wenig mehr.
    Neben der unbedingten Forderung nach doppelter Verblindung kommen noch die kleinen aber durchaus feinen und gemeinen Sorgfältigkeiten im Detail der Versuchsdurchführung und die Statistik dazu, mit der ja nachgerechnet werden muss, ob Zufall oder nicht. Und Wolfgang hat schon recht, die Steinchen müssen gut vorbereitet werden, die Trinkgläser müssen gleich sein, und und und…
    Und aus der Granderwassertesterei wissen wir z.B. , dass schon geringste Temperaturunterschiede tatsächlich eine Auswirkung auf den Geschmack haben, ohne dass ein Unterschied in der Temperatur wahrnehmbar ist.
    Also bitte, net bös sein, aber so simple Testmethoden sich Käse und aus.

  39. #39 Rincewind
    16. Oktober 2008

    Ich kann es nicht so ganz glauben. Das war doch Satire vom Explikianer. Oder?

  40. #40 Constantin
    17. Oktober 2008

    @Explikianer

    Analog zum Bit spricht man in der Quanteninformatik vom Qubit, der Einheit der Quanteninformation. Diese besteht aus zwei quantenmechanischen Zuständen, so zum Beispiel unterschiedliche Energieniveaus in einem Atom, Polarisation eines Photons oder Spinorientierung eines Elektrons. Diese Quanteninformation lässt sich im Labor messen und manipulieren.
    Mit einem Geschmacksunterschied des Wassers hat das nichts zu tun, die Quantenphysik hat nur Auswirkungen auf atomarer Ebene, wohingegen der Geschmack sehr stark durch die eigene Erwartungshaltung bestimmt wird.

  41. #41 Rincewind
    17. Oktober 2008

    Lieber Explikianer,

    zit:
    “Nehmen sie zwei Wassergläser und füllen frisches Leitungswasser ein, in das eine Glas wird nun eines dieser Edelsteinmischungen, z.B. mit vitalisierender Wirkung, bestehend aus Bergkristall, Rosenquarz und Amethyst dazu gegeben, und nun lassen sie es 2 bis 3 Std. stehen. ”

    Das ist ja noch gar nichts, im Vergleich zu echten Salzkristallen! Schon nach Minuten ist ein deutlicher Unterschied zu schmecken, da fließt die Information wie der Rhein.

  42. #42 Explikianer
    17. Oktober 2008

    @All, unerwartet viele Antworten 😉

    Zunächst mal Danke für die wertvollen Hinweise, tatsächlich hatte ich immer einen Unterschied festgestellt allerdings habt Ihr schon recht der Versuch wurde zweifellos etwas laienhaft ausgeführt.

    Daher ein vorläufiges Resumee daraus,

    für einen Eigenversuch verwende man am besten destilliertes Wasser und Sorge für absolute Sauberkeit und Keimfreiheit, die Edelsteine (evtl. sogar ausschliesslich nur polierte zu verwenden!) sollten daher unbedingt (vorsichtig) ausgekocht werden nur für den Fall das Spuren von irgendwelchen Salzen (bzw. Fremdmoleküle) daran haften sollten, anschliessend weiter mit Alkohol zu desinfizieren und zum Schluss nochmals mit destillierten Wasser auswaschen,… also so ungefähr solle es wohl ablaufen nur das diese (keimfreien) Bedingungen in einem Haushalt kaum zu erreichen sind, falls als nur Bakterien für die Weichheit und den abweichenden Wassergeschmack verantwortlich waren, wäre dies zunächst auch einleuchtend. 😉

    Jedoch bevor man diese Steine ins Wasser-Glas gibt müssen sie vom Sonnenlicht (lt. Beschreibung) aufgeladen werden, besonders gilt dies für das Bergkristall da es ja fast durchsichtig ist und somit viele Photonen auch räumlich aufnehmen kann, dunklere Steine wechselwirken eher an deren Oberfläche, zumindest rein hypothetisch wäre es möglich das diese gespeicherten Energien später dann im (keimfreien, z.B. bei 10°C temperierten) Wasser in Wechselwirkung mit den kosmischen (Ein-) Strahlungen, sozusagen im Nahfeldbereich der Edelsteine die Wasserstruktur eben virtuell informiert.

    Ohnehin wird von alternativen Forschern vermutet dass das Wasser eine Art energetischer Konverter oder eine Schnittstelle für höherdimensionale Ebenen sei.
    http://www.g-r-z.org/quantenvakuum.htm

    Bei einer Dielektizitätszahl von ca. 80 ist Wasser geradezu ideal um mit Höchstfrequenzen zu interagieren und besitzt auch unzählige Resonanzen, wegen ihrer inneren Dynamik bei Raumtemperatur könnten hier ohne weiteres auch virtuelle Energien aus dem Vakuumfeld eine Rolle spielen, auch beim “Absoluten Nullpunkt” gibt es ja eine Rauschtemperatur die vmtl. von der Neutrinostrahlung herrührt, der virtuelle Energiefluss kommt demnach von aussen, so wäre dies ja ein physikalisch offenes System, welche auch diese Grander – Technologie anscheinend erfolgreich anwendet.

    Eine mögliche Wirkung könnte man nur in einem objektiven unabhängigen Labor untersuchen um ein für allemal zu klären ob nun (die nicht in Wasser lösliche) Edelsteine, (Kristalle, usw.) eine (vmtl. vorerst nur über den Menschen feststellbare) Informationsübertragung auf die Wasserstruktur stattfindet oder auch nicht.

    Für den Fall das diese Granderwasser – Technologie in deren inneren (neben Magneten und Bergquellwasser) z.B. zusätzlich auch Bergkristalle o.ä. besitzt, wäre hier eine vergleichbare Untersuchung recht aufschlussreich, also halt Doppelblindversuche mit hunderten von Probanden, so man die neuen Erkenntnisse nicht scheut. 😉

    (Wurde solch eine Konstruktion eigentlich schon aufgeschnitten, bzw. schonender mittels Röntgengerät o.ä. untersucht!?)

    Übrigens hat Grander auch einen recht ungewöhnlichen Elektromotor konstruiert, nur falls es jemand interessiert.

    Grander Johann (WO/1982/003300) RELUCTANCE MOTOR
    http://tinyurl.com/45vgb2

    Als technischer Geselle bin ich natürlich kein Wissenschaftler jedoch sehr an Grenzbereichen der Wissenschaften interessiert die auch in Zusammenhang mit alternativen (also eher privaten) Forschungen zu tun haben, bin daher selbst sehr gespannt was bei all diesen u.ä. Forschungen mal herauskommen wird. 😉

  43. #43 Dr. E. Berndt
    17. Oktober 2008

    @Explikianer
    Bei meinem Haus und Hofinstallateur konnte ich echt life ein aufgeschnittenes Grandergerät bewundern.
    Kommentar des intelligenten Handwerkers: “Herr Doktor, stellen Sie sich vor: Da ist ja gar nichts drinnen. Das ist das ganze Gerät, was sie da sehen. Das Leitungswasser kommt mit dem Granderwasser nicht in Berührung. Das kann ja gar nicht wirken. Wir haben geglaubt, dasss da irgend etwas besonderes drinnen ist, weil die Leut so viel Geld dafür zahlen. ….

    Fazit: Es gibt auch einfache Handwerker die kein Verständnis für die Grandertechnik haben. Diese Handwerker denken wahrscheinlich ebenso kompliziert wie die Wissenschaftler, die ebenfalls die einfache Grandertechnik, weil sie ihnen “einfach” ist, nicht verstehen können.

    In einem Prospekt steht nämlich sinngemäß dasss gerade die einfachen Handwerker die Grandertechnik verstehen und nicht die viel zu kompliziert denkenden und skeptischen Wissenschaftlter. Humboldt sei dank: Auch Installateure können logisch denken!
    Ihre Logik verehrter lieber Explikianer bleibt auch mir verschlossen, und ich hoffe, dass dies auch so bleibt!

  44. #44 Rincewind
    17. Oktober 2008

    Zit Explikianer:
    “Als technischer Geselle bin ich natürlich kein Wissenschaftler jedoch sehr an Grenzbereichen der Wissenschaften interessiert.”

    Bevor man sich für Grenzbereiche interessiert, sollte man vorher die Grundlagen kennen. Sonst wird es – nicht nur in der Wissenschaft, regelmäßig peinlich.

  45. #45 Jörg Djuren
    9. Dezember 2008

    Es gibt viele gute Gründe kritisch der Naturwissenschaft gegenüber zu stehen. Ich finde auch Denkansätze anderer Kulturkreise interessant (z.B. tibetische Medizin). Die postmoderne esoterische Vermegung von Schlagworten unterschiedlichster Herkunft (eine Prise Quantenmechanik, eine Prise klassische Elektrochemie, ein bißchen Esoterik, ein bißchen Buddhismus usw.) hat aber weder mit einem kritischen Standpunkt noch mit komplexen Denkansätzen anderer Kulturen irgendetwas zu tun.
    Ich würde die Naturwissenschaft, im Sinne von Susan Lee Starr (Wissensoziologin USA) als Religion der Moderne bezeichen und darauf meine Kritik richten, die sektiererischen Abspaltungen esoterischer Herkunft sind keine Alternative. Sie sind als Randeffekt eben dieses wissenschaftlichen Denkens zu sehen, daß heute meist unfähig ist sich selbst kritisch bzgl. der eigenen Herkunft zu hinterfragen.
    Siehe dazu: http://www.ak-anna.org/naturwissenschaftskritik_alternativen/esoterik_naturwissenschaften.htm

  46. #46 Jörg Djuren
    9. Dezember 2008

    Es gibt viele gute Gründe kritisch der Naturwissenschaft gegenüber zu stehen. Ich finde auch Denkansätze anderer Kulturkreise interessant (z.B. tibetische Medizin). Die postmoderne esoterische Vermegung von Schlagworten unterschiedlichster Herkunft (eine Prise Quantenmechanik, eine Prise klassische Elektrochemie, ein bißchen Esoterik, ein bißchen Buddhismus usw.) hat aber weder mit einem kritischen Standpunkt noch mit komplexen Denkansätzen anderer Kulturen irgendetwas zu tun.
    Ich würde die Naturwissenschaft, im Sinne von Susan Lee Starr (Wissensoziologin USA) als Religion der Moderne bezeichen und darauf meine Kritik richten, die sektiererischen Abspaltungen esoterischer Herkunft sind keine Alternative. Sie sind als Randeffekt eben dieses wissenschaftlichen Denkens zu sehen, daß heute meist unfähig ist sich selbst kritisch bzgl. der eigenen Herkunft zu hinterfragen.
    Siehe dazu: http://www.ak-anna.org/naturwissenschaftskritik_alternativen/esoterik_naturwissenschaften.htm

  47. #47 Jörg Djuren
    9. Dezember 2008

    Es gibt viele gute Gründe kritisch der Naturwissenschaft gegenüber zu stehen. Ich finde auch Denkansätze anderer Kulturkreise interessant (z.B. tibetische Medizin). Die postmoderne esoterische Vermegung von Schlagworten unterschiedlichster Herkunft (eine Prise Quantenmechanik, eine Prise klassische Elektrochemie, ein bißchen Esoterik, ein bißchen Buddhismus usw.) hat aber weder mit einem kritischen Standpunkt noch mit komplexen Denkansätzen anderer Kulturen irgendetwas zu tun.
    Ich würde die Naturwissenschaft, im Sinne von Susan Lee Starr (Wissensoziologin USA) als Religion der Moderne bezeichen und darauf meine Kritik richten, die sektiererischen Abspaltungen esoterischer Herkunft sind keine Alternative. Sie sind als Randeffekt eben dieses wissenschaftlichen Denkens zu sehen, daß heute meist unfähig ist sich selbst kritisch bzgl. der eigenen Herkunft zu hinterfragen.
    Siehe dazu: http://www.ak-anna.org/naturwissenschaftskritik_alternativen/esoterik_naturwissenschaften.htm

  48. #48 Jörg Djuren
    9. Dezember 2008

    Es gibt viele gute Gründe kritisch der Naturwissenschaft gegenüber zu stehen. Ich finde auch Denkansätze anderer Kulturkreise interessant (z.B. tibetische Medizin). Die postmoderne esoterische Vermegung von Schlagworten unterschiedlichster Herkunft (eine Prise Quantenmechanik, eine Prise klassische Elektrochemie, ein bißchen Esoterik, ein bißchen Buddhismus usw.) hat aber weder mit einem kritischen Standpunkt noch mit komplexen Denkansätzen anderer Kulturen irgendetwas zu tun.
    Ich würde die Naturwissenschaft, im Sinne von Susan Lee Starr (Wissensoziologin USA) als Religion der Moderne bezeichen und darauf meine Kritik richten, die sektiererischen Abspaltungen esoterischer Herkunft sind keine Alternative. Sie sind als Randeffekt eben dieses wissenschaftlichen Denkens zu sehen, daß heute meist unfähig ist sich selbst kritisch bzgl. der eigenen Herkunft zu hinterfragen.
    Siehe dazu: http://www.ak-anna.org/naturwissenschaftskritik_alternativen/esoterik_naturwissenschaften.htm

  49. #49 Ulrich Berger
    9. Dezember 2008

    @ Jörg Djuren:
    Ich würde die Naturwissenschaft, im Sinne von Susan Lee Starr (Wissensoziologin USA) als Religion der Moderne bezeichen und darauf meine Kritik richten

    Danke, kennen wir. Das stammt offenbar aus dem Prä-Sokal-Zeitalter, wie anscheinend Ihre gesamte Webseite.

  50. #50 Ines
    12. Mai 2011

    @Christian
    “Hierzulande mag es (noch) unmöglich sein, wegen pseudowissenschaftlicher “Beweise” vor Gericht zu landen, in anderen westlichen Staaten kann einem das jedoch bereits passieren. So wurde kürzlich in Kanada einer Mutter das Kind weggenommen – aufgrund der Aussagen einer Hellseherin(!):”

    NEEEIIIN! Ganz so war es nicht. Das Kind wurde ihr NICHT weggenommen. Der Fall wurde an Childrens Aid gemeldet, ein Sozialarbeiter kam in die Familie zur Überprüfung und sehr schnell stellt die CAS die Arbeit an diesen Fall wieder ein, wegen Haltlosigkeit der Vorwürfe. Desweiteren hat dieser Vorfall auch in Kanada Empörung und Fassungslosigkeit hervorgerufen. Du stellst es so dar, daß in Kanada schon ‘ganz andere Verhältnisse’ herrschen, weil sowas dort (einmal) möglich war. Das ist ein Einzelfall, 2008 passiert. Wenn es also keine neuen Ereignisse solcherart gibt, bestreite ich die von Dir postulierte Entwicklung.

  51. #51 Bullet
    13. Mai 2011

    @UB:

    Danke, kennen wir. Das stammt offenbar aus dem Prä-Sokal-Zeitalter

    Der Text könnte glatt von der von Werlhof stammen. Nur fehlt neben den Schlagwörtern “Dialektik”, “Herrschaftsverhältnisse” und “faschistisch” dazu noch irgendein wirrer Abwasch der Kategorie “Männer=Zerstörer, Frauen=AufbauerInnen”.