Als wir vor einem Jahr darüber berichteten, wie ein paar Jünger der Transzendentalen Meditation unter der Führung von Regisseur David Lynch eine Privatuni gründen und dem Bundeskanzler das Yogische Fliegen beibringen wollten, da dachten wir, die würde wohl hierzulande so bald niemand mehr an ein Rednerpult lassen. Falsch gedacht!
Tja, die Maharishi Vedische Universität Österreich, vom Ayurveda-Mediziner und Obmann der Österreichischen Naturgesetze Partei, Dr. Lothar Krenner, bereits vor zweieinhalb Jahren als “in Gründung” bezeichnet, gibt es glücklicherweise immer noch nicht. Die aus Indien stammende Ayurveda-Lehre dagegen spürt Rückenwind, obwohl Wissenschaftler bei der Untersuchung der ayurvedischen Heilmittelchen statt Wirkung meist nur Schwermetalle fanden. Ayurveda ist angeblich 2000 Jahre alt und liegt damit im altundnaivmedizinischen Wettrüsten nicht schlecht. Die indische Bevölkerungsexplosion einzudämmen, ist ihr aber nicht gelungen, trotz gutgemeinter Ratschläge:

Early morning, evening time, dark moonless night, midnight
and mid-day is not a proper time to be involved in sex. […] Impatient,
voracious eater, hungry, thirsty, tired person with urinary
and digestive problems should not be involved in sex. Anyone
having sex during menstruation suffers from eye diseases,
low life span. Early morning and late night sex can cause
nerve defect as vata is at the peak during this time. Unnatural
sex also results in a whole of diseases.

Wie dem auch sei, Maharishi Ayurveda is back, seine Proponenten haben alles mögliche zu verkaufen und Dr. Lothar Krenner spricht also morgen über Nahrung als Nektar der Unsterblichkeit – aber nicht auf der Wiener Esoterikmesse, sondern – aufgepasst – auf der 1. Österreichischen wissenschaftlichen Tagung für Ayurveda Medizin. Jaja, so etwas gibt es hier. Dass das in der Presse von unserer alten Bekannten, Frau Claudia Richter, recht unkritisch beworben wird, wundert uns nicht so sehr. Aber dass diese Tagung vom Gesundheitsministerium höchstselbst mitveranstaltet wird, das ist dann doch ein starkes Stück. So stark, dass Dr. Krista Federspiel sich veranlasst sah, an das Büro von Ministerin Kdolsky einen offenen Brief zu schreiben. Hier ist er.


========================================================

An das Büro der Gesundheitsministerin

Dr. Andrea Kdolsky

BMGFJ

Warum, um Gottes Willen, findet die „1. Österreichische
wissenschaftliche Tagung für Ayurveda Medizin” am 15.11. ausgerechnet im
Festsaal und unter dem Schutz des Gesundheitsministeriums statt? Hat sich denn irgendjemand
im Ministerium über die Inhalte und Vortragenden der Tagung informiert?

        
Organisiert wird sie von der Psychotherapeutin Mag.
Mörth, die eng mit dem privaten Ayurveda-Verein Nexenhof verbunden ist. Motto
laut Internet: „gelehrte Spiritualität ist unser Weg“. Mitarbeiter sind dort  u. a. kein österreichischer Arzt, aber
„Wohlfühl”-PraktikerInnen z. B. der wissenschaftlich nicht bestätigten Shiatsu-Methode
und der hawaianischen Massagetechnik Lomi-Lomi, oder der „be-happy-Swami” Anubhavanda.
Das Internetportal des Vereins verweist u .a. auf den Link zu einer
Geistheilerin. Bei der Tagung tragen einige Mitglieder dieses Vereins vor. –
Wissenschaft???

        
Zwei der Vortragenden sind Ärzte, die das Maharishi
Ayurveda pflegen. Diese Variante wurde vom Guru der Beatles, Maharishi Mahesh
Yogi, entwickelt und um die Transzendentale Meditation (TM) erweitert. … „Maharischi Ayurveda ist wegen der Methoden,
mit denen sie Interessenten anwirbt, wegen ihres Finanzgebarens und wegen ihrer
inneren Struktur in den Ruf einer sektenähnlichen Vereinigung geraten

Mittels TM soll man angeblich die Kriminalitätsrate senken und sogar fliegen
können…- Wissenschaft???

        
Die Medikamente des Ayurveda beruhen zu großem Teil auf
Familiengeheimnissen, Ayurvedische Krankenhäuser produzieren sie oft selbst –
ein Schelm, wer glaubt, die hier vortragenden Krankenhauseigner würden ihre
eigenen Produkte bewerben.

        
Bei Analyen wurden in ayurvedischen Medikamenten Blei,
Quecksilber, Arsen, Kupfer Zink, Eisen, Silber und Gold gefunden. Ein
Pflanzenmittel bestand sogar zur Hälfte aus Blei! Eine nachvollziehbare
Qualitätskontrolle dieser Arzneien gibt es nicht. Diese Unsicherheit macht
Patienten zu Versuchskaninchen…- Wissenschaft???

        
Die diagnostischen Methoden des Ayurveda beruhen zum Teil
auf Astrologie. Es fehlt der wissenschaftliche Nachweis, dass sie zu einer
Aussage taugen. Eine kontrollierte Studie zur ayurvedischen Medizin als
Gesamtkonzept liegt nicht vor. (zit. nach Die Andere Medizin, S. 98)

Nur ein einziger Vortragender thematisiert bei dieser Tagung,
dass Evaluierung Voraussetzung für die Anerkennung der Ayurvedamedizin ist. Dokumentation
und Wirkungsnachweise stehen für die allermeisten Anwendungen aber noch aus.

Der Titel der Tagung ist Etikettenschwindel. Tatsächlich handelt
es sich überwiegend um eine Werbe-Veranstaltung. Als „wissenschaftliche Tagung”
aber hat sie eine Position im Internet gefunden und wird wohl künftig von
Anhängern der indischen Medizin überall zitiert werden – „seht, wissenschaftlich
fundiert, sogar im Ministerium…!”.

Unser Gesundheitswesen hat dringenden Reformbedarf. Exotische
Ethnomedizin wird das nicht bewirken können…

(Zitate aus:: Die Andere Medizin, STIFTUNG WARENTEST, 5.
Aufl. Berlin 2005, S. 93-98)

Dr. Krista Federspiel

Mitglied der Gesellschaft für kritisches Denken (GWUP Wien)

Kommentare (38)

  1. #1 Sil
    14. November 2008

    “When the moon is in the Seventh House
    and Jupiter aligns with Mars
    Then peace will guide the planets
    And love will steer the stars

    This is the dawning of the age of Aquarius
    The age of Aquarius
    Aquarius! Aquarius!”

    http://uk.youtube.com/watch?v=N9oq_IskRIg&feature=related

    Jetzt sitzen sie in den Behörden.

  2. #2 wolfgang
    15. November 2008

    Die Sache Ist doch ganz leicht erklärbar. Ayurvedische Tagungen veranstalten doch nur weniger gebildete Menschen.

    Und BM Kdolsky hat kürzlich in einemGesundheitssurvey herausgefunden, dass höher gebildete Menschen weniger rauchen, seltener extrem übergewichtig sind und auch sonst mehr Prävention betreiben- da steht das alles:

    http://www.bmgfj.gv.at/cms/site/presse_detail.html?channel=CH0616&doc=CMS1225976169156

    Unsere Frau BM raucht, ist übergewichtig und hat ein Schweinsbratelbuch herausgegeben….

    Mit ihrer obigen Presseerklärung wird wenigstens einiges klarer.

  3. #3 Dr. E. Berndt
    15. November 2008

    Beruflich bedingt bin ich am Puls der Gesundheit. Die schlichte Annahme, dass die Gesundheit vor allem Geld kostet, und daher mit Einkommen und Bildung korreliert ist so einfach nicht richtig. Richtrauchen kostet kein Geld. Weniger Alkohol in welcher Form auch immer, weniger Zuckerwässer, weniger Fett und Zucker, weniger Fleisch und mehr Obst und Gemüse und Maßhalten kosten in Summer deutlich weniger als Chips, Cola und Red Bull. Und auch die Bewegung die bei uns in schönster Umgebung erfolgen kann ist gratis. Aber unsere liebe Frau BM hat sich halt gedacht, dass auch auf die Bedürfnisse der tschickenden Bierzutzler in den Tankstellen Rücksicht genommen werden muss. DEmnächst ist dann noch eine Mehrwertsteuersenkung für besonders Fett und Zucker hältige Eßwaren angedacht. Bier zählt ja nach wie vor zu den Volksnahrungsmitteln!

  4. #4 Skeptikus
    15. November 2008

    Monika Kirschner und
    Bärbel Schwertfeger Der Ayurveda Boom. Insidertipps und Hintergrundinformationen

    mit guter Kritik. Frau Schwertfeger hat sich öfter mit denen Hüpfern auseinander gesetzt, siehe auch: http://www.gwup.org/aktuell/news.php?aktion=detail&id=179

  5. #5 Tim
    17. November 2008

    Die Moderatorin der Schlussdiskussion bietet als Heilerin Schamanische Rituale aus der Tradition der Anden an.

    Welch’ eine Freude, dass es bald eine/einen neuen Gesundheitsminister/in gibt.

  6. #6 Ralf Dürich MA
    18. November 2008

    Die Naturwissenschaft hat die Klimakatastrophe hervorgebracht, nur leider kann sie sie nicht mehr beherrschen. Die Wissenschaft regt vieles an, was sie der Sache nach nicht beherrscht. Was aber in der Welt allemal geeignet war mehr Propleme zu stiften als es voher gab. Die Schulmedizin tötet mehr Menschen als sie heilt und jährlich foltert sie 300 MIO Tiere in Versuchslaboren zu tode. Hat diese sinnlose Forschung einen Sinn ? Nein, sie wird nur durch Steuergelder bezahlt, weil die Naturwissenschaft trotz ihre haarsträubenden Pleiten dennoch die Meinungsführerschaft hat. Aber warum ? Weil sie über eine politisch, religiöse, ökonomisch und publizitische Mafia verfügt die sehr reich (Pharmaindustrie, Atomindustrie, Mineralölindustrie,..,) ist und sich eine Propagandalobby leisten kann, die sich daruf versteht die Massen durch Begierden und Ängste; wie Schlachtvieh vor sich herzutreiben, dem sicheren Ende entgegen, immer behauptend es gehe ja schließlich um Fortschritt, Gesundheit, Sicherheit und blablabla worauf ja wohl kein Mensch verzichten kann. Und die Uniformiertheit der dummen Masse, gibt die eigene Gesundheit, Wahrheit, Frieden und Wohlergehen der Naturwissenschaft zum Opfer preis. Aber was erhält sie dafür: Klimakatastrophe, Vergiftung, Verstümmelung, Tierversuchs KZ´s,…, Ihr seid selbst das Kontrafaktum zu Darwin: ihr habt uns weiter zurückgeworfen als die Menschheit je im Mittelalter stand; dahero: es gibt keine Evolution. Was wir brauchen ist eine Revolution mit dem Ziel der Abwicklung aller naturwissenschaftlichen Einrichtungen und dem ökologischen Rückbau aller Produkte und Verfahren, die je aus dem Ungeist der Naturwissenschaft entsprungen sind, dann werden sich auch die Krisen dieser Welt wieder beruhigen.
    Wir müssen lernen unsere Begierden durch Zufriedenheit zu transformieren und unseren Hass durch Liebe, dann werden sich die Ängste und die Verblendungen aufheben und wir die Welt wieder mit respekt behandeln können.
    Auch die TCM verfügt über Verfahren, wie die Gewinnung med.Produkte aus tierischen Organen u.d.glm., was sie zu einer schlechten Lehre macht. Also vorsicht !
    Es gab im Mittelalter mal eine gute grüne Heilkunde, die wurde dann durch die naturwissenschaftliche Inquisition zerstört, nun fehlt sie. Schade
    Lieb Grüße Ralf Dürich MA

  7. #7 Ralf Dürich MA
    18. November 2008

    Die Naturwissenschaft hat die Klimakatastrophe hervorgebracht, nur leider kann sie sie nicht mehr beherrschen. Die Wissenschaft regt vieles an, was sie der Sache nach nicht beherrscht. Was aber in der Welt allemal geeignet war mehr Propleme zu stiften als es voher gab. Die Schulmedizin tötet mehr Menschen als sie heilt und jährlich foltert sie 300 MIO Tiere in Versuchslaboren zu tode. Hat diese sinnlose Forschung einen Sinn ? Nein, sie wird nur durch Steuergelder bezahlt, weil die Naturwissenschaft trotz ihre haarsträubenden Pleiten dennoch die Meinungsführerschaft hat. Aber warum ? Weil sie über eine politisch, religiöse, ökonomisch und publizitische Mafia verfügt die sehr reich (Pharmaindustrie, Atomindustrie, Mineralölindustrie,..,) ist und sich eine Propagandalobby leisten kann, die sich daruf versteht die Massen durch Begierden und Ängste; wie Schlachtvieh vor sich herzutreiben, dem sicheren Ende entgegen, immer behauptend es gehe ja schließlich um Fortschritt, Gesundheit, Sicherheit und blablabla worauf ja wohl kein Mensch verzichten kann. Und die Uniformiertheit der dummen Masse, gibt die eigene Gesundheit, Wahrheit, Frieden und Wohlergehen der Naturwissenschaft zum Opfer preis. Aber was erhält sie dafür: Klimakatastrophe, Vergiftung, Verstümmelung, Tierversuchs KZ´s,…, Ihr seid selbst das Kontrafaktum zu Darwin: ihr habt uns weiter zurückgeworfen als die Menschheit je im Mittelalter stand; dahero: es gibt keine Evolution. Was wir brauchen ist eine Revolution mit dem Ziel der Abwicklung aller naturwissenschaftlichen Einrichtungen und dem ökologischen Rückbau aller Produkte und Verfahren, die je aus dem Ungeist der Naturwissenschaft entsprungen sind, dann werden sich auch die Krisen dieser Welt wieder beruhigen.
    Wir müssen lernen unsere Begierden durch Zufriedenheit zu transformieren und unseren Hass durch Liebe, dann werden sich die Ängste und die Verblendungen aufheben und wir die Welt wieder mit respekt behandeln können.
    Auch die TCM verfügt über Verfahren, wie die Gewinnung med.Produkte aus tierischen Organen u.d.glm., was sie zu einer schlechten Lehre macht. Also vorsicht !
    Es gab im Mittelalter mal eine gute grüne Heilkunde, die wurde dann durch die naturwissenschaftliche Inquisition zerstört, nun fehlt sie. Schade
    Lieb Grüße Ralf Dürich MA

  8. #8 Ralf Dürich MA
    18. November 2008

    Die Naturwissenschaft hat die Klimakatastrophe hervorgebracht, nur leider kann sie sie nicht mehr beherrschen. Die Wissenschaft regt vieles an, was sie der Sache nach nicht beherrscht. Was aber in der Welt allemal geeignet war mehr Propleme zu stiften als es voher gab. Die Schulmedizin tötet mehr Menschen als sie heilt und jährlich foltert sie 300 MIO Tiere in Versuchslaboren zu tode. Hat diese sinnlose Forschung einen Sinn ? Nein, sie wird nur durch Steuergelder bezahlt, weil die Naturwissenschaft trotz ihre haarsträubenden Pleiten dennoch die Meinungsführerschaft hat. Aber warum ? Weil sie über eine politisch, religiöse, ökonomisch und publizitische Mafia verfügt die sehr reich (Pharmaindustrie, Atomindustrie, Mineralölindustrie,..,) ist und sich eine Propagandalobby leisten kann, die sich daruf versteht die Massen durch Begierden und Ängste; wie Schlachtvieh vor sich herzutreiben, dem sicheren Ende entgegen, immer behauptend es gehe ja schließlich um Fortschritt, Gesundheit, Sicherheit und blablabla worauf ja wohl kein Mensch verzichten kann. Und die Uniformiertheit der dummen Masse, gibt die eigene Gesundheit, Wahrheit, Frieden und Wohlergehen der Naturwissenschaft zum Opfer preis. Aber was erhält sie dafür: Klimakatastrophe, Vergiftung, Verstümmelung, Tierversuchs KZ´s,…, Ihr seid selbst das Kontrafaktum zu Darwin: ihr habt uns weiter zurückgeworfen als die Menschheit je im Mittelalter stand; dahero: es gibt keine Evolution. Was wir brauchen ist eine Revolution mit dem Ziel der Abwicklung aller naturwissenschaftlichen Einrichtungen und dem ökologischen Rückbau aller Produkte und Verfahren, die je aus dem Ungeist der Naturwissenschaft entsprungen sind, dann werden sich auch die Krisen dieser Welt wieder beruhigen.
    Wir müssen lernen unsere Begierden durch Zufriedenheit zu transformieren und unseren Hass durch Liebe, dann werden sich die Ängste und die Verblendungen aufheben und wir die Welt wieder mit respekt behandeln können.
    Auch die TCM verfügt über Verfahren, wie die Gewinnung med.Produkte aus tierischen Organen u.d.glm., was sie zu einer schlechten Lehre macht. Also vorsicht !
    Es gab im Mittelalter mal eine gute grüne Heilkunde, die wurde dann durch die naturwissenschaftliche Inquisition zerstört, nun fehlt sie. Schade
    Lieb Grüße Ralf Dürich MA

  9. #9 Ralf Dürich MA
    18. November 2008

    Die Naturwissenschaft hat die Klimakatastrophe hervorgebracht, nur leider kann sie sie nicht mehr beherrschen. Die Wissenschaft regt vieles an, was sie der Sache nach nicht beherrscht. Was aber in der Welt allemal geeignet war mehr Propleme zu stiften als es voher gab. Die Schulmedizin tötet mehr Menschen als sie heilt und jährlich foltert sie 300 MIO Tiere in Versuchslaboren zu tode. Hat diese sinnlose Forschung einen Sinn ? Nein, sie wird nur durch Steuergelder bezahlt, weil die Naturwissenschaft trotz ihre haarsträubenden Pleiten dennoch die Meinungsführerschaft hat. Aber warum ? Weil sie über eine politisch, religiöse, ökonomisch und publizitische Mafia verfügt die sehr reich (Pharmaindustrie, Atomindustrie, Mineralölindustrie,..,) ist und sich eine Propagandalobby leisten kann, die sich daruf versteht die Massen durch Begierden und Ängste; wie Schlachtvieh vor sich herzutreiben, dem sicheren Ende entgegen, immer behauptend es gehe ja schließlich um Fortschritt, Gesundheit, Sicherheit und blablabla worauf ja wohl kein Mensch verzichten kann. Und die Uniformiertheit der dummen Masse, gibt die eigene Gesundheit, Wahrheit, Frieden und Wohlergehen der Naturwissenschaft zum Opfer preis. Aber was erhält sie dafür: Klimakatastrophe, Vergiftung, Verstümmelung, Tierversuchs KZ´s,…, Ihr seid selbst das Kontrafaktum zu Darwin: ihr habt uns weiter zurückgeworfen als die Menschheit je im Mittelalter stand; dahero: es gibt keine Evolution. Was wir brauchen ist eine Revolution mit dem Ziel der Abwicklung aller naturwissenschaftlichen Einrichtungen und dem ökologischen Rückbau aller Produkte und Verfahren, die je aus dem Ungeist der Naturwissenschaft entsprungen sind, dann werden sich auch die Krisen dieser Welt wieder beruhigen.
    Wir müssen lernen unsere Begierden durch Zufriedenheit zu transformieren und unseren Hass durch Liebe, dann werden sich die Ängste und die Verblendungen aufheben und wir die Welt wieder mit respekt behandeln können.
    Auch die TCM verfügt über Verfahren, wie die Gewinnung med.Produkte aus tierischen Organen u.d.glm., was sie zu einer schlechten Lehre macht. Also vorsicht !
    Es gab im Mittelalter mal eine gute grüne Heilkunde, die wurde dann durch die naturwissenschaftliche Inquisition zerstört, nun fehlt sie. Schade
    Lieb Grüße Ralf Dürich MA

  10. #10 sil
    18. November 2008

    @Ralf Dürich:
    So ein Blödsinn.
    Die Zusammenfassung dieses wirren Gespinstes findet sich bei Maxeiner und Miersch:
    ______________________________________________________
    Die zehn Gebote des Öko-Glaubens:

    Das erste Gebot:
    Du sollst dich fürchten!
    Das furchtbarste Szenario ist das wahrscheinlichste. Wenn es einmal gut ging, so kommt es beim nächsten Mal umso schlimmer.

    Das zweite Gebot:
    Du sollst ein schlechtes Gewissen haben!
    Wer lebt, schadet der Umwelt – alleine schon durch seine Existenz

    Das dritte Gebot:
    Du sollst nicht zweifeln!
    Die Ökobewegung irrt nie. Wer daran zweifelt, dient den Ungläubigen.

    Viertes Gebot:
    Die Natur ist unser gütiger Gott!
    Sie besteht aus Pandabären, Robbenbabys, Sonnenuntergängen und Blumen. Erdbeben, Wirbelstürme und Killerviren sind Folgen menschlicher Hybris

    Fünftes Gebot:
    Du sollst deine Gattung verachten!
    Der Mensch ist das Krebsgeschwür des Globus. Vor seinem Auftauchen war der Planet eine friedliche Idylle.

    Sechstes Gebot:
    Du sollst die Freiheit des Marktes verabscheuen!
    Der Planet kann nur durch zentrale Planung internationaler Großbürokratien gerettet werden

    Siebtes Gebot:
    Du sollst nicht konsumieren!
    Was immer du auch kaufst, benutzt oder verbrauchst: Es schadet der Umwelt. Die Zuteilung von Gütern sollte den weisen Priestern des Ökologismus übertragen werden.

    Achtes Gebot:
    Du sollst nicht an ein besseres Morgen glauben!
    Verhindere Veränderungen und Fortschritte, denn früher war alles besser.

    Neuntes Gebot:
    Du sollst die Technik gering schätzen!
    Abhilfe kann allenfalls durch fundamentale gesellschaftliche Umsteuerungsprozesse kommen. Niemals durch die Erfindung technikgläubiger Ingenieure.

    Zehntes Gebot:
    Wisse, die Schuld ist weiß, männlich, christlich und westlich!
    Die Unschuld ist eine Urwaldindianerin.
    ______________________________________________________
    http://www.maxeiner-miersch.de/oekologismus.htm

  11. #11 Ronny
    18. November 2008

    Um ein Analogon zu bemühen: Wer satt ist, hat es leicht über Ernährung zu reden.

    Ich empfehle einmal 3 Jahre tiefster Dschungel in Indien der von der modernen Technik noch unberührt ist. Mal sehen wie sich das so am eigenen Körper anfühlt quasi im Mittelalter zu leben. Falls es jedoch zu einer Blinddarmentzündung kommt bitte vor Ort behandeln lassen, Ayurveda soll ja Wunder bewirken.

    Den Rest hat schon Sil ausgesagt.

  12. #12 sil
    18. November 2008

    @Ronny:

    Zu dem Thema habe ich noch ein altes Fundstück aus dem aegis.at-Forum:
    Zitat:
    “Mein Mann, unser Sohn (3) und ich werden bald einen 2jährigen Entwicklungshilfeeinsatz in Papua Neuguinea (Lae) antreten. Wir werden uns nicht impfen lassen (unser Sohn ist völlig ungeimpft) und ich mache mir derzeit Gedanken über eine homöopathische Reiseapotheke. Diesbezüglich bin ich auf der Suche nach Tipps/Hinweisen.”
    /Zitat
    Solche Leute gibt´s. Die armen Kinder.

  13. #13 Ronny
    18. November 2008

    @Sil,
    Hast du als Tipp gepostet: Lasst euch impfen und nehmt Antibiotika mit 🙂 ?

    Spinnt man den Gedanken weiter dann frage ich mich immer, warum viele Hilfsorganisationen Medikamente benötigen für z.B: Afrika. Wenn die Naturmedizin soviel besser ist, warum schicken wir dann Tonnen an Medikamenten dort hin ?
    Dort leben die Menschen doch quasi im Paradies, ganz ohne moderne Technik und Medizin. Warum brauchen die unsere Medikamente ? Ich weiß, klingt sarkastisch und menschenverachtend, aber genau das ist es doch was von Ralf gepredigt wird.

  14. #14 Pianoman
    18. November 2008

    @Ralf Dürich

    Ich finde es so irre: Vor dem PC hocken und vom Leben im Kettenhemd, Zahnfäule mit 30, und Tod durch Wundbrand, Pest oder Pocken zu halluzinieren.

    Das Kürzel MA hinter Ihrem Namen bedeutet doch nicht wirklich “Magister Artium” bzw. “Master of Arts” ?

  15. #15 Rose
    18. November 2008

    @Ralf
    Ich weiß nicht, wie alt Sie sind – aber im Mittelalter betrug die Lebenserwartung bestenfalls 35 Jahre, wenn man eine Frau war, dann musste man oft schon viel früher abtreten: Geburten als tödliches Risiko. Wünschen Sie sich das wirklich zurück?

    Darüberhinaus kann ich auch die “Hildegard von Bingen und die Hebammen des Mittelalters hatten Recht, weshalb sie die bösen männlichen Mediziner verfolgten”-Leier nicht mehr hören. (Siehe oben – Geburtenrisiko!)

    Und das Eindreschen auf “die Wissenschaft” detto – als wäre Letztere ein eigenmächtig handelndes Subjekt und nicht – so wie alles – ein Werkzeug in den Händen von Menschen (und menschlichen Interessen).

    Außerdem: Ihre Art von rückwärtsgewandter Erlösungshoffnung ließe sich unendlich fortspinnen: Bevor es den Faustkeil und das Feuer gab, war auch alles viel besser!!! (Keine Brandwunden, keine Brandrodungen im Ökosystem Wald und viel weniger schwere Verletzungen bei testosteron-induzierten Kampfhandlungen in der Höhle…:-)

  16. #16 wolfgang
    19. November 2008

    Ralf hat eine puristische Sichtweise der Evolution. Der Mensch ist für 30 Jahre Lebenserwartung konzipiert- das ist völlig ausreichend für die Erhaltung der Spezies Mensch- Reproduktion gesichert.

    Alles was über 30 Jahre hinausgeht ist Luxus. Und die Ayurvedische Medizin könnte geeignet sein, dass wir diesen Luxus nicht geniessen können.

  17. #17 Dr. E. Berndt
    19. November 2008

    @Ralph Dürich
    Leider muss ich ihnen sagen, dass ab einem gewissen Ausmaß, ab einer gewissen Dichte und ab einer gewissen Qualität der Argumente, eine sinnvolle Argumentation nicht mehr möglich ist. Was soll man ernsthaft angesichts ihrer komprimierten Weltsicht antworten. Wenn sich jemdand die Mühe macht und anfängt ihre Sicht der Dinge im Detail auseinander zu klauben, er wird nicht fertig. Es ist, um einen Vergleich mit einem Comptuer zu bringen, wenn ihre komprimierten Daten in einem Computer entzippt werden, streckt jeder CPU sofort die Patschen. System Error und out!

  18. #18 Ralf Dürich Magister Artium
    24. November 2008

    Macht Euch ruhig die Mühe die Argumente Satz für Satz zu analysieren, es lohnt sich.
    Und wenn ihr Interesse habt Euch über das Mittelalter zu informieren, dann schaut Euch mal an wie naturwissenschaftliche Forschung aussieht und zwar bei covance in Deutschland unter dem Stichwort Vivisektion, in diesen und ähnlichen Instituten, Universitäten und Labs werden jährlich über 300 MIO Tiere zu tode gefoltert, ohne auch nur ein relevantes Heilergebnis für den Menschen heraus zu bekommen. Für mich ist das dem Mittelalter zwar ferner als dem Hitlerfaschismus aber der Hinweis das es hier in die falsche Richtung geht ist wohl von keinem verstandbegaten Wesen von der Hand zu weisen.
    LG RD

  19. #19 Ralf Dürich Magister Artium
    24. November 2008

    Macht Euch ruhig die Mühe die Argumente Satz für Satz zu analysieren, es lohnt sich.
    Und wenn ihr Interesse habt Euch über das Mittelalter zu informieren, dann schaut Euch mal an wie naturwissenschaftliche Forschung aussieht und zwar bei covance in Deutschland unter dem Stichwort Vivisektion, in diesen und ähnlichen Instituten, Universitäten und Labs werden jährlich über 300 MIO Tiere zu tode gefoltert, ohne auch nur ein relevantes Heilergebnis für den Menschen heraus zu bekommen. Für mich ist das dem Mittelalter zwar ferner als dem Hitlerfaschismus aber der Hinweis das es hier in die falsche Richtung geht ist wohl von keinem verstandbegaten Wesen von der Hand zu weisen.
    LG RD

  20. #20 Ralf Dürich Magister Artium
    24. November 2008

    Macht Euch ruhig die Mühe die Argumente Satz für Satz zu analysieren, es lohnt sich.
    Und wenn ihr Interesse habt Euch über das Mittelalter zu informieren, dann schaut Euch mal an wie naturwissenschaftliche Forschung aussieht und zwar bei covance in Deutschland unter dem Stichwort Vivisektion, in diesen und ähnlichen Instituten, Universitäten und Labs werden jährlich über 300 MIO Tiere zu tode gefoltert, ohne auch nur ein relevantes Heilergebnis für den Menschen heraus zu bekommen. Für mich ist das dem Mittelalter zwar ferner als dem Hitlerfaschismus aber der Hinweis das es hier in die falsche Richtung geht ist wohl von keinem verstandbegaten Wesen von der Hand zu weisen.
    LG RD

  21. #21 Ralf Dürich Magister Artium
    24. November 2008

    Macht Euch ruhig die Mühe die Argumente Satz für Satz zu analysieren, es lohnt sich.
    Und wenn ihr Interesse habt Euch über das Mittelalter zu informieren, dann schaut Euch mal an wie naturwissenschaftliche Forschung aussieht und zwar bei covance in Deutschland unter dem Stichwort Vivisektion, in diesen und ähnlichen Instituten, Universitäten und Labs werden jährlich über 300 MIO Tiere zu tode gefoltert, ohne auch nur ein relevantes Heilergebnis für den Menschen heraus zu bekommen. Für mich ist das dem Mittelalter zwar ferner als dem Hitlerfaschismus aber der Hinweis das es hier in die falsche Richtung geht ist wohl von keinem verstandbegaten Wesen von der Hand zu weisen.
    LG RD

  22. #22 Ralf Dürich MA
    24. November 2008

    Eure Vorstellung, dass die Lebenserwartung des Mittelalters so überhaupt auf 30 LJ festzusetzten ist kann ich nicht so unkritisch stehen lassen. Aus verschiedener Literatur z.B. weit älterer Texte, so etwa Indien Palikanon, 2500 Jahre alt, dort lebten die Menschen gewöhnlich ohne Schulmedizin bis in das 100. Lebensjahr hinein, wie bei uns. Ich meine auch das Zahnfäule nicht unbedingt durch Amalgan, sondern eher durch geeignete Mundhygiene zu bekämpfen wäre und auch die muß nicht durch Tötung von Tieren im Tierversuchslabor eingehandelt werden.
    Im übrigen ist es ja meine These, dass die Medizin uns eher sterben läßt als wenn wir ganz auf sie verzichten. So etwa Prof.Dr. (die Abkürzungen stehen für Professor Doktor!) med Julius Hackethal:” Die Medizin als Wissenschaft und Heilkunde, tötet mehr Menschen, vergiftet mehr Menschen und verstümmelt mehr Mmenschen als sie heilt” Meineid des Hypokrates. Oder Klinikum Grohaadern München Report d. Kl.L. 25% aller Erkrankungen überhaupt, 86 % aller Fehlgeburten 93 % aller Todgeburten sind auf Folgeschäden von Mendikamenten zurück zu führen.
    Auf was wir verzichten, liebe Freunde, wenn wir medizinische Behandlungen einstellen, dass kann ich Euch sagen: auf unnötige Krankheit, Tot und Verstümmelung.
    LG RD

  23. #23 Ralf Dürich MA
    24. November 2008

    Eure Vorstellung, dass die Lebenserwartung des Mittelalters so überhaupt auf 30 LJ festzusetzten ist kann ich nicht so unkritisch stehen lassen. Aus verschiedener Literatur z.B. weit älterer Texte, so etwa Indien Palikanon, 2500 Jahre alt, dort lebten die Menschen gewöhnlich ohne Schulmedizin bis in das 100. Lebensjahr hinein, wie bei uns. Ich meine auch das Zahnfäule nicht unbedingt durch Amalgan, sondern eher durch geeignete Mundhygiene zu bekämpfen wäre und auch die muß nicht durch Tötung von Tieren im Tierversuchslabor eingehandelt werden.
    Im übrigen ist es ja meine These, dass die Medizin uns eher sterben läßt als wenn wir ganz auf sie verzichten. So etwa Prof.Dr. (die Abkürzungen stehen für Professor Doktor!) med Julius Hackethal:” Die Medizin als Wissenschaft und Heilkunde, tötet mehr Menschen, vergiftet mehr Menschen und verstümmelt mehr Mmenschen als sie heilt” Meineid des Hypokrates. Oder Klinikum Grohaadern München Report d. Kl.L. 25% aller Erkrankungen überhaupt, 86 % aller Fehlgeburten 93 % aller Todgeburten sind auf Folgeschäden von Mendikamenten zurück zu führen.
    Auf was wir verzichten, liebe Freunde, wenn wir medizinische Behandlungen einstellen, dass kann ich Euch sagen: auf unnötige Krankheit, Tot und Verstümmelung.
    LG RD

  24. #24 Ralf Dürich MA
    24. November 2008

    Eure Vorstellung, dass die Lebenserwartung des Mittelalters so überhaupt auf 30 LJ festzusetzten ist kann ich nicht so unkritisch stehen lassen. Aus verschiedener Literatur z.B. weit älterer Texte, so etwa Indien Palikanon, 2500 Jahre alt, dort lebten die Menschen gewöhnlich ohne Schulmedizin bis in das 100. Lebensjahr hinein, wie bei uns. Ich meine auch das Zahnfäule nicht unbedingt durch Amalgan, sondern eher durch geeignete Mundhygiene zu bekämpfen wäre und auch die muß nicht durch Tötung von Tieren im Tierversuchslabor eingehandelt werden.
    Im übrigen ist es ja meine These, dass die Medizin uns eher sterben läßt als wenn wir ganz auf sie verzichten. So etwa Prof.Dr. (die Abkürzungen stehen für Professor Doktor!) med Julius Hackethal:” Die Medizin als Wissenschaft und Heilkunde, tötet mehr Menschen, vergiftet mehr Menschen und verstümmelt mehr Mmenschen als sie heilt” Meineid des Hypokrates. Oder Klinikum Grohaadern München Report d. Kl.L. 25% aller Erkrankungen überhaupt, 86 % aller Fehlgeburten 93 % aller Todgeburten sind auf Folgeschäden von Mendikamenten zurück zu führen.
    Auf was wir verzichten, liebe Freunde, wenn wir medizinische Behandlungen einstellen, dass kann ich Euch sagen: auf unnötige Krankheit, Tot und Verstümmelung.
    LG RD

  25. #25 Ralf Dürich MA
    24. November 2008

    Eure Vorstellung, dass die Lebenserwartung des Mittelalters so überhaupt auf 30 LJ festzusetzten ist kann ich nicht so unkritisch stehen lassen. Aus verschiedener Literatur z.B. weit älterer Texte, so etwa Indien Palikanon, 2500 Jahre alt, dort lebten die Menschen gewöhnlich ohne Schulmedizin bis in das 100. Lebensjahr hinein, wie bei uns. Ich meine auch das Zahnfäule nicht unbedingt durch Amalgan, sondern eher durch geeignete Mundhygiene zu bekämpfen wäre und auch die muß nicht durch Tötung von Tieren im Tierversuchslabor eingehandelt werden.
    Im übrigen ist es ja meine These, dass die Medizin uns eher sterben läßt als wenn wir ganz auf sie verzichten. So etwa Prof.Dr. (die Abkürzungen stehen für Professor Doktor!) med Julius Hackethal:” Die Medizin als Wissenschaft und Heilkunde, tötet mehr Menschen, vergiftet mehr Menschen und verstümmelt mehr Mmenschen als sie heilt” Meineid des Hypokrates. Oder Klinikum Grohaadern München Report d. Kl.L. 25% aller Erkrankungen überhaupt, 86 % aller Fehlgeburten 93 % aller Todgeburten sind auf Folgeschäden von Mendikamenten zurück zu führen.
    Auf was wir verzichten, liebe Freunde, wenn wir medizinische Behandlungen einstellen, dass kann ich Euch sagen: auf unnötige Krankheit, Tot und Verstümmelung.
    LG RD

  26. #26 erich egermann
    25. November 2008

    Bitte Herr Dürich , ziehen Sie die Konsequenz, lassen sie sich niemals, niemals
    von einem bösen Schulmediziner behandeln, wenn Sie sich krank fühlen, nehmen Sie niemals böse “chemische” Medikamente , die mit schrecklichen Tierversuchen gemacht wurden. Sollten Sie doch eine akute Appendicitis , ein Carcinom oder
    auch nur eine Lungenentzündung haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an die Ayurweda Medizin, an die liebenswürdigen, kompetenten Homöopathiker
    oder an den Schamanen Paul Uccusic , der Sie gerne gesundtanzt oder gesundschamanisiert.
    Die Lebenserwartung im Mittelalter, über welche discutiert wurde, bezieht sich auf die “durchschnittliche” Lebenserwartung. Das heißt, es wird schon manchmal Leute gegeben haben, die auch 70 oder über 80 Jahre alt wurden. Wenn die “durchschnittliche” Lebenserwartung aber so niedrig war, dann deshalb , weil viele Menschen schon vorher in frühester Kindheit und Jugend besonders an Infektionskrankheiten gestorben sind.
    ( Aber alle einen ganzheitlichen , “natürlichen” Tod ohne Rettungsmöglichkeit durch die verdammte moderne “Schulmedizin” )

  27. #27 Rincewind
    25. November 2008

    @Dürich: Könnten Sie ihren unsäglichen Verschwörungsmüll bitte wo anders abladen? Danke. Nach neuesten Informationen soll es so sein, dass niemand zu einer ärztlichen Behandlung gezwungen wird, Sie haben also die freie Wahl, wie kürzlich ihr Kollege in Groß-Britannien an einer gut zu behandelbaren Sepsis o.ä. vorzeitig den Löffel abzugeben. Der hatte ähnliche Überzeugungen wie Sie, und hat lieber sein halbes Bein verfaulen lassen um dan konsequentwerweise auch zu sterben (War nur ne kleine Schnittverletzung). Da hindert Sie wirklich niemand dran, dem gleichzutun, wenn es mal soweit ist. Und es spart auch noch Kosten. Ich hoffe, Sie sind so konsequent und verfügen bewusst über keine Krankenversicherung.

  28. #28 Dr. E. Berndt
    25. November 2008

    @ Dürich
    Wissen Sie überhaupt wovon Sie reden?
    Es muss einmal gesagt werden: Sie haben von Tuten und Blasen keine Ahnung.
    Sie können wirklich nur schwurbeln!
    Gehen Sie in Pfarrkirchen und lesen sie die Sterberegister, machen Sie eine Familiengeschichte sie werden staunen, was Gesundheit früher und heute war.
    Noch vor 150 Jahren war es eine Ausnahme, dass die Kinder von beiden leiblichen Eltern großgezogen wurden. Halbweise waren in der Überzahl!!!

    Es war im Jahre 1871 …

    http://www.zeit.de/1996/46/Das_grosse_Sterben_hinter_der_Front

    An diesem 18. Januar 1871, einem Mittwoch, als in Versailles das Deutsche Reich so feierlich aus der Taufe gehoben wurde, eröffnete vor den Toren der Stadt Nürnberg, in einem heruntergekommenen alten Gemäuer unterhalb des Johannisfriedhofes, an der Pegnitz ein Notspital für Pockenkranke seine Pforten. Eine schwere Pockenepidemie begann sich auszubreiten. Sie forderte rund 180 000 Menschenleben, etwa viermal soviel wie der Krieg gegen Frankreich.

  29. #29 Ralf Dürich
    26. November 2008

    Brahmajala Sutta Reflexionen
    दीघनिकायो सीलक्खन्धवग्गपाळि

    ब्रह्मजालसुत्तं

    In diesem Text möchte ich Reflexionen anstrengen, die sich aus Buddhas Sutta dem brahmajala suttam, digha nikaya 1, Tipitaka des palikanon ergeben.

    Nach meiner Überzeugung ist das digha nikaya 1 eins der wichtigsten Sutten des Buddha Dhammas. Buddha stellt in diesem Sutta die buddhistische Moral (sila) dar, er widerlegt alle Irrlehren, die zu seiner Zeit noch genau wie heute vakant sind, und er gibt den rechten Weg zur Erleuchtung. Diese Sutte ist von so durchdringender Klarheit, dass sie für mich ein Beweis für die Erleuchtung (bodhi) des Erhaben ist. Denn nur aus dem Lichte des Nibanna, welches sich schon zu Lebzeiten sichten läßt , konnte Buddha den Monotheismus widerlegen, lassen sich die Wissenschaften, Medizin, Materialismus, Kapitalismus, Kommunismus und unsere gesamte Fehlorientierung durchsichtig machen, und so können die unheilsamen Verblendungen unserer Welt unwirksam werden. Eine gründliche Reflexion dieser Sutte scheint mir notwendig, da in unserer Zeit viel mißverständliches unter der “Firma” Buddhismus, als einer zerfallenden Vieldisziplinigkeit sich widersprechenden Meinungen und Ansichten, die sich gegenseitig den Blick zum Dhamma verstellen, zutage tritt. Das hier im Tage Erscheinende hat so, eine zwar der Sache nach, redundante Geschichte der Ansichten entwickelt, aber der Orientierung nach kamen auf diese Weise sehr gefährliche Irrwege, die oft nicht klar als abweichende Gefahr aus dem Dharma heraus erkennbar sind, in die Firma Buddhismus hinein. So ist zum Beispiel nicht jedem Buddhisten klar, dass der Dalai Lama kein Buddhist ist, dass er die rechte Anschauung (samma ditthi), und das ist das erste Pfadglied des ariya magga, des heiligen achtfältigen Weges und der wiederum ist die Verwirklichung der vierten heiligen Wahrheit, verloren hat. In den Texten möchte ich auch am Beispiel des Dalai Lama aufzeigen, wie leicht man den Pfad verlassen kann und wie gefählich dieses Heraus ist; welche Folgerungen sich hier für das Karma ergeben und wohin die Verwicklung in das Priesternetz der Ansichten führt. -Also welche Gefahr für uns Menschen besteht eine falsche Anschauung im Leben zu haben, denn hieraus ergibt sich eine Fehlorientierung, die eben in die Fehle, in die Irre geht, das ist die Natur einer Irrlehre. Wie man sie erkennen und vermeiden kann lehrt uns das digha nikaya 1 und der Auftrag heilsames als Heilsames und unheilsames als Unheilsames zu erkennen ist nicht nur Auftrag des gesamten Kanons, es ist die grundmenschliche Tugend, die den Weltmenschen schon lebenswichtig ist; also noch um so mehr von Wichtigkeit wenn es heißt den Dhamma zum Woraus und Wohin des eigenen Lebens zu erheben.

    Die Sutte beginnt mit der einleitenden Erzählung, in der der Pilger Suppiyo, der vedischer Yogi und darinnen Meister ist, mit seinem Lehrknaben Brahmadatto sich in Ansichtenstreit verstrickt, wobei der Lehrknabe Brahmadatto der Autorität seines hohen Lehrers (und die alten vedischen Yogis genossen hohe Reputation) widersprechend die Meinung vertritt, dass Buddha, Dhamma und Sangha wertvolle Orte der Zuflucht sind; sein Lehrer widerspricht diesem leidenschaftlich. Warum leitet Buddha diese so bedeutende Sutte mit dieser Erzählung ein ? -Die Frage nach der Historizität wollen wir mal als redudant zurückweisen- Es hat sich in der Suttenexegese als trefflich erwiesen, die ersten Sätze, einleitenden Erzählungen, ersten Thesen, Pramissen, Begriffe als Schlüsselbegriffe ,-,… zu bewerten. Was nun aber hat dann diese Erzählung als Schlüsselfunktion für diese Sutte ? Buddha möchte im Brahmajala Sutta alle Irrlehren widerlegen, in dieser Sutte entwickelt er die Untauglichkeit aller weltlichen und religiösen Theorien, widerlegt sie als eitle Spekulation und beweist ihre Fehl, die ins unausweichliche Elend führt, wenn man sich ihrer anschließt. Das bedeutet nun aber für die Welt, dass alles was etabliert ist, alt, ehern und ehrwürdig sich als defizitär, falsch, unheilsam, böse und gefährlich erweist. Buddha zeigt wie die Berufe, die sich aus diesen Irrlehren entwickeln, z.B. der Arztberuf, der aus der Wissenschaft der Medizin entstammt, die ihrem Wesen nach materialistisch ist und Karma wie Reinkarnation leugnet, ein unheilsamer Beruf wird. Wenn man diesen Beruf ausübt, sammelt man zwangsläufig negatives Karma an und stellt eine Menge Unfug an; dieser Beruf ist in der Summe, so Buddha unredlicher Lebenserwerb nach ariya magga und zu meiden, sowohl in der Ausübung wie im Konsum etwas als Patient. Denn hier kann nur unheilsames entstehen, jedenfalls mehr unheilsames als Heilsames. Zwangläufig entwickeln sich diese Irrlehren im Verlauf ihres Bestehens zu grausamen Wissenschaften, die den Prozeß der Sinnentleerung noch mit Banalität und Brutalität zu trotzen suchen. Die verblendeten Wissenschaftler arbeiten zum Teil ohne jedes Bewußtsein ihrer moralischen Verfehlung, ohne Einfühlungsvermögen töten sie einerseits Tiere im Experiment und wollen aus den eben hieraus sich entwickelnden Einzelheiten Erkenntnisse gewinnen, die dann wiederum auf den Menschen anzuwenden sind und dort Therapie, Geld und Titel bringen. Auf diese Weise entsteht keine Heilung, denn die einzigen Heilerfolge die so zu erzielen sind können nur folgende sein, nämlich ersten, dass der Placebo wirkt und zweitens, dass durch kleine Eingriffe zwar mal eine Genesung gelingen mag, dass aber das der Krankheit zugrunde liegende Karma noch wirkt und so die Krankheit verspätet dann wieder um so stärker auftritt; Krankheit, Alter und Tot können nicht therapiert werden, sie gehören zur unmittelbaren Realität von Samsara, der einzige Ausweg ist der zum Nirvana. Daher ist das Treiben dieser materialistischen Wissenschaft in der Mehrheit Unheilsam; sich nach ihr aus zu richten sogar gefährlich. So arbeitet Buddha Beruf für Beruf durch und führt eine große Liste an unheilsamen Berufen an, da diese sich auf Irr- und Verblendungslehren stützen und in ihrer Ausübung mehr Unheil stiften als sie Sinnvolles hervorbringen. Buddha brachte mit der einleitenden Erzählung nun also die Situation der Zeit auf den Punkt: es ist der alte, ehrwürdige Lehrer, Meister und Yogi Suppiyo, der in der wichtigsten Fragen der Welt, d.i. die Zufluchtnahme, irrt; ja er vollständig verblendet nichts als dummes Zeug redend seinem Lehrknaben an Wahrheit und Weisheit noch unterliegt. So ist unsere Welt auch noch heute, wir dürfen nicht den Blick für die Wahrheit verlieren weil wir uns ein Kritikverbot oder Denkverbot erteilen lassen und den Blick der Kritik gegen das Ehrwürdige auslassen. Das bedeutet die Sutteneinleitung: achtet nicht die ehrwürdige Erscheinung der Oberfläche nach. Denn zumeist ist die Welt voller Täuschung und der ehrbare Doktor der Medizin ein brutaler Tierquäler von berufswegen, der in Tierversuchen foltert und mordet. Aber noch mehr will diese Einleitung, es gibt in der vedischen Kultur ein Kritikverbot gegenüber dem Yogi, Guru-Meister; jede Kritik gegenüber dieser Person wird als Todsünde überzeichnet und durch Angst vor Höllenstrafen durchgesetzt. Hätte sich in unserer Sutteneinleitung Brahmadatta an dieses Kritikverbot gehalten, hätte er seinem Meister und Guru, Gehorsam geleistet, dann wäre er nicht in die Nähe des Buddha, des Dhammas und der Sangha gekommen. Wie gut ist es also den Guru zu kritisieren und ungehorsam zu sein, wenn dieser irrt. Das zeigt die wichtigste Sutte des Digha Nikaya. Ich betone dies nur deshalb so stark, weil es im Buddhismus die unterschiedlichsten Sitten des Kritikverbotes gibt, die sind natürlich Unsinn. Buddha liebte kritische Schüler und er war ein kritischer Lehrer. An Kritik ist nichts grundsätzlich Falsches, sie sollte nur heilsam sein, was das heißt, läßt sich aus dem gesamten Kanon gewinnen; aber ein kurzer Wink kann vielleicht in die Richtung weisen, dass es in der Kritik um die Wendung zum Heilsamen gehen soll, die Kritik darf nicht verletzend oder beleidigend sein oder zur Egoaufwertung des Kritikers, sondern nur die Wahrheit aussprechen: zur rechten Zeit am rechten Ort, dies taten auch die Worte Brahmadattas in der Sutteneinleitung zum Digha Nikaya 1. Wie unheilsam z.B. der Kadavergehorsam des tibetischen Lamaismus ist, indem sich gerade die führenden Lamas um den Dalai Lama, wie auch er selbst, als unkritisierbare Elite der Bodhisattvas, die mit magische Kräften ausgestattet sind und dahero vom normalen Menschen ohnehin nicht mehr zu beurteilen sind, zeigt der Diamantweg Buddhismus. Denn durch diese Formel verbieten die hohen Lamas die Kritik jedem Mahayanabuddhisten, mit dem Hinweis dieser würde auf unglaubliche Weise seinem Karma schaden wenn er einen Bodhisattva kritisiere. Dieses Kritikverbot führt zum Denkverbot und zum sektierten Regime, so wie es in Tibet zu Regentschaft des Dalai Lama noch war. Wo seine Mönchspolizei bei kleinen Meinungsverschiedenheiten und Delikten schon den Tibertern als offiziele Strafen: die Armeabhackte, Augen ausstachen, die Naasen abschnitten,… Kein Wunder das sich dieser, unser Friedensnobelpreisträger, auch heute noch gern mit den reaktionärsten Menschen der Welt anfreundet und als einziger der anderen Friedensnobelpreisträger keine kritischen Worte gegen G.W.Bush und Tierversuche,…, fand. Ich wünsche den tibetischen Buddhisten aufrichtig, dass sie dem Beispiel des Brahmadatta in unserem Brahmajala Sutta folgen und die tatsächliche Heiligkeit des Dalai Lama, kritisch auf den Prüfstand stellen, und dann hieraus ihre Konsequenzen ziehen, d.h. Buddha und seinem ursprünglichen Dharma, dem Palikanon folgen. Buddhas Lehre ist von Grund auf kritisch; ohne kritische Revision der eigenen Person, des eigenen Umfeldes, der Theorien, Lehrer und Lehren, sowie natürlich auch der Tugend oder Untugend derer und anderer, wäre keine Transformation; keine Veränderung möglich, denn wie sollen wir aus den Fehlern anderer lernen, wenn wir durch Kritikverbot blind dafür werden; dann sind wir aber auch darauf ausgerichtet diese Fehler sinnlos zu wiederholen. Mit Weisheit, Buddha und Dhamma hat das nichts zu tun. Aus Gehorsam entsteht nur stupide Frömmigkeit. Die geistigen Herausforderungen und Gefahren Samsaras, deren sich der Mensch gegenüber sieht, lassen diese Haltung zu keiner Zeit zu; diese Haltung ist unachtsam und gefährlich. Aber es gab und gibt noch immer überall Menschen auf der Welt, die es genießen die Verantwortung für ihre Leben an andere abzugeben. Das alles ist nicht Buddhadhamma ! Kritikverbot führt in den Sumpf der Selbstgefälligkeit und des Dogmatismus; und es ist die Natur des Sumpfes, in ihm stecken zu bleiben. Ja Kritikverbot hätte Brahmadatta dazu auffordern müssen seinem Lehrer gemäß einzusehen, dass Buddha, Dhamma und Sangha schlecht, falsch und unweise sind. Wie gut das Brahmadatta ungehorsam und kritisch war, denn was wäre die Folge gewesen, hätte er sich an das Kritikverbot gehalten ? – Verblendung, unheilsame Gedanken, Rede und Tat; schlechte Wiedergeburt,…, Ja die Sutteneinleitung gibt gleich den Wink: es ist das Weltgetriebe im Ganzen, Alten, Etablierten, was nicht heilsam, d.i. voller Verblendung, voller Hass und voller Begierde, Stolz und Wahn ist. Die Welt ist ein gefährlicher Ort, es ist die große Masse, die irrt; und es war schon immer so und wird fast ewig so bleiben. So läßt sich die Sutteneinleitung unter dem Leitwort: “Kritik und Ungehorsam ist nichts Unheilsames” zusammenfassen. Denn aus Brahmadatto ist ein Anhänger Buddhas geworden und dies ist nur durch Ungehorsam gegenüber seinem Lehrer geschehen. Da ein Anhänger Buddhas sein etwas Heilsames ist, kann dies nicht aus etwas unheilsamen entsprungen sein, so wie auch nie aus dem Same einer giftigen Pflanze ein Wohlschmeckender Baum wachsen kann. So ist Ungehorsam und Kritik gegen das Falsche immer heilsam. Woher erkennen wir aber das Falsche als solches ? Es gibt da Meinungen in der Welt die sagen: “Es gibt kein richtig oder falsch” (diese Thesen tauchen immer wieder aus den unterschiedlichsten Eso…. auf), diese Aussage ist offensichtlicher Unsinn und braucht nicht weiter vertieft zu werden, denn wäre diese Aussage wahr, würde eben diese Wahrheit dies Aussage, dass sie wahr ist selbst widerlegen, also die contradictio in adjecto. Wie finden wir nun das Wahre, Gute und Erhabene ? ,… durch Kritik, sie ist also auch etwas heilsames, sofern sie Maß und Mitte in der Findung und das Unheilsame zum Ziel hat und nach dessen durchdringung das Heilsame freilegt. Dann kann uns Kritik schützen, und zwar vor großen Torheiten, derer die Welt voll von Möglichkeiten ist.

    Der programmatische Einstieg in die Sutte erfolgt über Zuordnung: “Geringwertig ist es, ihr Mönche, tugendwertig warum der gewöhnliche Mensch über den Vollendeten ein günstiges Urteil fällen mag” (KEN, Digha Nikaya,S.5/5), stillistisch wird hier zum einen die Rekurrenz des Konfliktes zwischen Suppiyo und Brahmadatto geleistet; zum anderen aber die Einordnung des Tugendwerks via sila in seiner Relevanz für den Erleuchtungsweg aufgewiesen: er ist geringwertig. Geringwert wozu ? Zu den Versenkungsstufen den janas, geringwertig zu den Reflexionsweg der die Leerheit zu lösen hat, geringwertig zur Auflösung von Hass, Begierde und Verblendung. Aber dieses Sichtbare, das Tugendwerk ist für den Weltmenschen etwas Wertvolles für den Bodhisattva aber etwas Selbstverständliches, das in der Banalität des Alltages an Gewicht verloren hat. Hieran entfaltet Buddha für alle Wesen, insondern dem Menschen gültig, die sila:

    “Lebendiges umzubringen hat er verworfen, Lebendiges umzubringen liegt ihn fern, dem Asketen Gotama: ohne Stock und Schwert, fühlsam, voll Teilnahme, hegt er zu ALLEN LEBENDEN WESEN Liebe und Mitleid.” (a.a.O. KEN,S.5). Diese Moral, für alle Wesen, d.s. Menschen, Tiere, Götter, Asuras, …, Individuen und Kollektive gültig, warum ? weil sie für alle Wesen negatives Karma schafft, wenn sie sie nicht erfüllen und für alle gutes Karma, wenn sie erfüllt wird. Es würde auf alle in der gleichen Weise wieder zurückfallen ! Kein Wesen darf getötet werden, d.h. Schlachten, Jagen, Tiere opfern, Tierversuche d.i. Vivisektion, alles dies ist morden, töten mit Vorsatz und als erstes Verbot aufgeführt, warum ? weil das meiste kamma akusala, unheilsame Karma in der Handlung des Tötens liegt, es fällt auf den Täter wieder zurück. Es gibt keine heiligen Kriege oder andere Ausnahmen, jede Tötung schafft negatives Karma (kamma akusala). Wie bei diesen klaren Aussagen Buddhas, der Dalai Lama Tierversuche legetimiert, wie er es derzeit in Münster(wo das grauenhafte Tierversuchs KZ (der Vergleich KZ also Konzentrationslager der Nationalsozialsiten mit Tierversuchsinstituten stammt nicht von mir, er geht auf den KZ-Häftling und Nobelpreisträger Iszack Singer zurück und erscheint mir absolut plausibel und angebracht) covance steht) getan hatte, ist mir unklar, auf meine Briefe reagiert er nicht. Das Gesetz des Karma sagt allgemein, dass aus heilsamen Handlungen also: voll Anteilnahme und Liebe entsteht Heilsames also kann Heilung auch nur aus dier Wurzel enstehen. Das kann am Beispiel der Heilkunde heißen, dass nur aus Anteilnahme und Liebe Heilung entsteht, soweit wie möglich, denn wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir in samsara leben, wo immer noch die erste heilige Wahrheit gilt, dass alle Phänomene, wir eingeschlossen voller Leid, Krankheit und Tot sind. Also kann aus Anteilnahme und Liebe, Heilsames wachsen und nicht aus Vivisektion und Pharmaindustrie, wo jährlich 300 MIO Tiere brutal zu tode gefoltert werden. Aus Vivisektion und Pharmamedizin wächst dann auch nur eine enorme Vergrößerung des Leides heran, und wie sich das je einzelne Karma des Vivisetionsleiters und Tierexperimentators entwickelt, so wächst auch das kollektive Karma an. Alles was die Naturwissenschaft den Tieren antut, erzeugt ein großes negatives Feld des Karmas (kamma akusala vipaka) alle Menschen, die den Apparat der Schulmedizin, Pharmazie, Pharmakologie, Neurowissenschaften und lifescince, Gentech,… d.dgl.m., in Anspruch nehmen, schließen sich an dieses Karma an, selbst wenn sie nur Patienten sind. Dieses Karma, das durch Vivisektion aufgebaut wurde, dass kann nicht einmal ein Buddha wieder von den Naturwissenschaften und Naturwissenschaftlern nehmen, noch viel weniger kann es der Dalai Lama. Dieses Karma (kamma akusala vipaka) hat nur die Möglichkeit sich durch Vergeltungsausgleich aufzulösen, zu neutralisieren. Das macht klar, wie unheilsam unsere Heilslehren sind. Aber Buddha geht in der hier diskutierten Sutte später noch explizit auf die Medizin und die anderen grausamen Wissenschaften ein. Also später mehr dazu. “Nichtgegebenes zu nehmen hat er verworfen, vom Nehmen des Nichtgegebenen hält er sich fern, der Asket Gotamo: Gegebenes nimmt er, Gegebenes wartet er ab, nicht diebisch gesinnt, reingewordendenen Herzens verweilt er .” (KEN a.a.O.S.5) Die Überwindung von Gier und Neid d.i. die Begierde wirkt in diese sila hinein. Immer zu wissen, was einen gegeben wird erfüllt die erste Bedingung einer reinen Gabe, wurde was gegeben wurde nicht aus unheilsamen Taten, Worten und Gedanken geschaffen, gewirkt oder gewonnen, so ist die zweite Bedingung der reinen Gabe erfüllt und dient was gegeben wurde, nicht unheilsamen Dingen, d.h. es zu den reinen Bedarfsgegenständen und der reinen Ernährung dient, so ist die letzte Bedingung der Gabe erfüllt. Nie denkt der Bikhu, Buddhist und Nachfolger der Lehre des Erwachten daran sich fremdes Gut anzueignen, nie stiehlt er oder fordert andere dazu auf.”Unkeuschheit hat er verworfen, keusch lebt er der Asket Gotamo” Da Lustbegierden nur Suchtverlangen, falsches Suchen und niedere Tat mit sich bringt, die Befriedigung aber nie befriedigt ist, so sehr man auch alle Möglichkeiten ihrer Begierdeziele realisisert; ist Lustverlagen unheilsam. Der Lustbegierdenmensch lebt wie ein hungriger Geist: je mehr er isst, desto hungriger wird er. Auch nimmt diese Beschäftigung viel Zeit in Anspruch, die für das Dhamma ungenutz bleibt. Familie bringt am Ende auch nie das Glück was sie vordem versprich, dahero ist es also weise sich aus diesem Bereich der gemeinen Paarung schon dem Geiste nach so weit wie möglich zu entfernen. Aus dem gereinigten Geiste folgt das begierdefreie Wort und die ebensolche Tat. “Lüge hat er verworfen, von Lüge hält er sich fern, der Asket Gotamo: die Wahrheit spricht er, der Wahrheit ist er ergeben, standhaft, vertrauenswürdig, kein Heuchler und Schmeichler der Welt” (a.a.O KEN) In der Überwindung der Verblendung als Erleuchtungsweg ist die Wahrheit das stete Geleit, sie ist auch nicht der Höflichkeit gegenüber anderen halber preiszugeben. Wahrheit ist eine Kraft die in Weisheit transformiert zum Nirvanna führt, nie dürfen wir uns verführen lassen zu lügen oder auch die Lügen anderer zu reproduzieren. In letzterem Falle ist es dann besser den Kontakt zu lügenden Menschen einzustellen, als deren Lügen in der Welt zu reproduzieren, sei es auch nur durch schweigen an der falschen Stelle. Die Wahrheit zu sagen ist oft mit Mut verbunden, weniger mutig ist es bei Lügen anderer zu schweigen und gar feige ist es anzusehen die Lügen der Lügner zu wiederholen; sich in das lügende Gerede der Weltmenschen durch unreine Rede einzubringen. “Das Ausrichten hat er verworfen, vom Ausrichten hält er sich fern, was er hier gehört hat erzählt er dort nicht wieder um jene zu entzweien, und was er dort gehört hat erzählt er hier nicht wieder um diese zu entzweien; so einigte er Entzweite, festigt Verbundene, Eintracht macht ihn froh, Eintracht freut ihn,…, Eintracht fördernde Worte spricht er ” (a.a.O. S.6 KEN) Hierin ist das Gegenmodell zu dem zu sehen, was als Mobbing, Bossing, Fraktionsbildung (auch im politischen Sinne) und Nebenbuhlerei in Sinne der gemeinen Paarung zu verstehen ist; all dies ist unheilsam. Einzig, wenn es darum geht, Unheilsame von Heilsamen zu trennen, da “wer mit Verderbten umgeht verdirbt” (Anguttara Nikaya), um das Heilsame wachsen zu lassen ist es ratsam, hier der Wahrheit gemäß ohne eigene Interssen gute Menschen vor schlechten Menschen zu schützen, durch eine Rede der Wahrheit. Aber das gilt im Ausnahmefall durch Weisheit abgewogen, kritisch gegen das eigene Interesse abzuwiegen. “Barsche Worte hat er verworfen, von barschen Worten hält er sich fern, der Asket Gotamo: Worte, die frei von Schimpf sind, dem Ohre wohltuend, liebreich, zum Herzen dringend, höflich, viele erfreuend, viele erhebend, solche Worte spricht er .” (a.a.O. S. 6 KEN) Worte, die frei von Haß oder Begrierde sind, Worte die aus der gleichmütigen Gelöstheit der Nirvannas leuchten.”Plappern und Plaudern hat er verworfen, von Plappern und Plaudern hält er sich fern, der Asket Gotamo: zur rechten Zeit spricht er, den Tatsachen gemäß, auf den Sinn bedacht, der Lehre und Ordnung getreu, seine Rede ist reich an Inhalt, gelegentlich mit Gleichnissen geschmückt, klar und bestimmt, ihrem Gegenstande angemessen. ” (a.a.O. KEN) Dieser Punkt der sila ist der am schwierigsten einzuhalten der silas überhaupt. Das karma akusala (unheilsames Karma) was bei Übertretung hier jeweils entsteht ist zwar auf den Einzelfall betrachtet gering, aber da die Häufigkeit der Verstöße so unmäßig hoch ist, gilt es dem Plaudern, der unedlen Rede, dieser sila auch besondere Aufmerksamkeit zu schenken. “Sämereien und Pflanzungen anzulegen hat er verschmäht, der Asket Gotamo,” (a.a.O. KEN) Grund hierbei ist ein Verstoß gegen die erste sila, weil bei den Sämerreien durch den Arbeitsgang des Pflügens regelmäßig kleine Tiere, d.s. Würmer, Käfer, Schnecken,…, aufgewühlt, durch den Pflug zerschnitten und den gierigen Vögeln zum Fraße geboten werden. “Einmal des Tags nimmt er Nahrung zu sich , nachts ist er nüchtern, fern liegt es ihm zur Unzeit zu essen.” (a.a.O. KEN) Jede Form der Gefräßigkeit ist zu vermeiden, das gerade Gegenstück ist immer die Vorstellung aus dem petta vatthu, wo Wesen ihrer Gefräßigkeit halber im Zwischenreich eine Inkarnation als hungriger Geit erlangen. Buddha bevorzugte es, was verständlich ist angesichts der Größe der Sangha, die Frage der Ernährung allgemeingültig zu organisieren, d.h. “einmal des Tags,..,”. Entscheidener hierbei ist aber das Gleichgewicht zwischen gefräßiger Völlerei und fastender Hungeraskese zu finden. Der geniale Übersetzter KEN (Karl Eugen Neumann) fand das Wort: “nicht zu Ergötzung sondern zur Atzung” (KEN), d.h. den Leib zu erhalten als Stütze des Geistes soll der Sinn von Nahrung sein, keine Freude an der Nahrung, immer vegan, immer am unteren Rand der Notwendigkeit verortet, um die aufsteigenden Begierden durch Achtsamkeitsmeditation beherrschen zu lernen. Und wer diesem Trieb beherrscht ist schon stark geworden. Nahrung ist eigentlich immer schlecht, wir können uns schlechterdins nicht ernähren ohne, mindestens den anderen die Nahrung durch unseren Genuß, vorzuenthalten. Aber wir können das Ernähren durch Töten oder Quälen von Tieren vermeiden und zum Anderen die Nahrung gering halten, um das zum Leben Notwenmdige zum Maßstab zu erheben, so wird wenig karma akusala durch Nahrung angesammelt. Außerdem wird der Geist leicht, geschmeidig und die Energie d.i. das prana wird stark. “Von Tanz, Gesang, Spiel, Schaustellungen hält er sich fern.” (a.a.O. KEN) Dies soll auch als Medienkritik verstanden werden, es liegt kein Sinn im Medienkonsum, hier wird nur Verblendung, Haß und Begriede gefördert. Auch das ästhetisch Schöne ist zu meiden der schöne Klang, die schöne Form, ja auch das schöne Wort: sie alle haben einen Verführungscharackter der nicht zu unterschätzen ist, in der Summe führen sie uns meist zu Begrierden oder Ablehnung, was Haß ist, mindest verblenden sie und sind nicht die Zeit wert, die man für sie verschwendet. Kant formulierte in der Kritik der Urteilskraft noch so idealistisch: “Das Wohlgefallen am Schönen ist ohne alles Interesse”, früher glaubte ich das auch, bis ich die Ansammlungen von schönen Waren, Worten, Klängen und Formen bei mir zuhause bemerkte und feststellte das es nicht stimmt; das Schöne ist das Feuerwerk der Begierde. Die künstliche Trennung die Kant dann noch zum “Angenehmen” vornimmt ist verkünstelt an der Realität vorbeiphilosophiert. Begierde, so sage ich, ist allemal mit dem Schönen verbunden. Daher mißtraut den schönen Formen, Klängen und Worten; sie neigen dazu euch den Geist zu betören.”Kränze, Wohlgerüche, Salben, Schmuck, Zierrat und Putz weist er ab. Hohe prächtige Lagerstätten verschmäht er. Gold und Silber nimmt er nicht an.” (a.a.O.KEN) Jedes Sichherausputzen, dient der Eitelkeit, diese ist Egopflege, das Ich aber gilt es als nichtexistent zu erkennen – eitle Herausgockelei wird als albern und Nutzlos vom Erhaben gewiesen. Dann zum Geld (Gold und Silber), es ist der Sache nach schlecht, es entspringt der Ausbeutung, Lug und Trug, sind meist die Wurzeln des Geldes, Begierde ist sein Stamm und Neid, Geiz und Eifersucht sind seine Früchte. Meidet das Geld, es wird euch mehr schaden als nutzen. Wenn man jedoch in einer Welt lebt, in der Ernährung nicht ohne Geld zu realisieren ist, sollte man das Geld vorsichtig, wie Gift behandeln. Dann greift der Erhabene noch einmal das Medienspiel, hier aber unter der Berücksichtigung des Sportes auf: “Tanz, Gesang, Spiel, Bühne, Vortrag, Beifall, Bardenlied, Paukenschall, …, Elefantenkampf, Rossekampf, Büffelkampf, Stierkampf,..,das Achterbrett, …, Wurf- u. Schlagspiel, das Setzen, Rücken, Stoßen, Antupfen, ..,Hüpfen, Springen, Schleudern, Wagenspiel, Bogenspiele,.., derartige Gegenstände der Unterhaltung hat er verschmäht, der Asket” (a.a.O. S. 6, KEN). Der Sport ist als Bewegungskultur unheilsam geworden, als die Komparation in ihn Einzug erhielt. Indem Moment, wo die Spieler begannen gegeneinander zu spielen und die Spielführer die Punkte zu zählen, wurde aus dem Sport ein Krieg, der in Dopingskandalen, Korruption, Sprotmedizinische Konsultation, Medienevent, Wirtschaftsevent, Politevent endete. Bei den Sportveranstaltungen werden in großen Mengen Alkohol konsumiert und das Niveau der Unterhaltsamkeit wird ins abgründige gestürzt. Der organisierte Breitensport ist die geistige Einöde, deren Banalität und Brutalität ihres gleichen sucht. Völlig klar, das dies mit dem ariya magga nichts zu tun hat, Buddhisten haben hier nichts zu suchen. “Hohe prächtige Lager hat er verschmäht der Asket” (a.a.O.S. 7 KEN) Das einfachste Lager auf den Boden, gereicht zu vier Stunden Nachtruhe, dies soll dem Buddha in Lehrnachfole Stehenden genügen: in Zufriedenheit und Genügsamkeit sich übend.”Als wie da manche ehrsame Priester und Asketen, die von den dargebrachten Gaben der Gläubigen leben, derartige Dinge um sich auszuschmücken und aufzuputzen gern gebrauchen ,…, “(auch hier klar der Hinweis auf die “ehrsamen” Mitglieder der Gesellschaft …, “als wie manchen ehrsame Priester und Asketen, die geimeine Rede gern führen und zwar über Könige, über Räuber, über Fürsten und Soldaten über Krieg und Kampf, über Speise und Trank, über Kleidung und Bett, über Blumen und Düfte, über Verwandte, über Fuhrwerk und Wege, über Dörfer und Burgen, über Städte und Länder, über Weiber und Weine, über Straßen und Märkte, über die Altvorderen und über Veränderungen, über Volksgeschichten und Seegeschichten, über dies und das und dergleichen mehr: eine derartige gemeine Rede hat er verschmäht der Asket. “(a.a.O. S. 8 KEN) In dem Maße wie ein Mensch, ein in der Lehrnachfolge des Buddha stehender ist, wird er diese Regeln einhalten können. Das Ergebnis dieser Enhaltsamkeit ist nicht nur gut für das je einzelne Karma, sonder trägt sofort Frucht, man wird unmittelbar aus den Kreise Unheilsamer verschwinden und, so man seinen eigene Geist auch in seinen Gedanken von diesen Themen abhält, wird das Wachstum des Geistes sehr heilsame Züge einnehmen. Hier wird klar, welche Themen als Gedanken und in der Rede unheilsam sind, sie führen zu Leid, Eidersucht, Wut, Streit und Begierden, desshalb sind sie zurück zu weisen. Hohe verwirklichte Buddhisten denken nicht an diese Dinge und man sieht es ihnen an, denn ihr Geist ist frei von Zorn und Anhaftung. Denn was haben wir davon, wenn wir z.B. durch die Psychoanalyse zu Traumata unserer Vergangenheit geführt werden, wir dann unseren Geist auf diese Dinge fokussieren und dann im Außen Schuldige für unser Leid suchen; haben wir sie dann endlich gefunden, was ohne die Kenntnis von Karma und Reinkarnation sehr leicht ist, sollen wir unseren Zorn hieran anhaften, um dann nur noch aus leiderzeugenden Faktoren zu bestehen (aber so hatte sich Siegmung Freud Heilung vorgestellt). Ja unsere gesamten Heilslehren sind alle erheblich falschgestellt, falsch ausgerichtet und daher im wesentlichen auf Unheilsames fokussiert, ihnen mangelt es an rechter Anschauung.

  30. #30 Ralf Dürich
    26. November 2008

    Brahmajala Sutta Reflexionen
    दीघनिकायो सीलक्खन्धवग्गपाळि

    ब्रह्मजालसुत्तं

    In diesem Text möchte ich Reflexionen anstrengen, die sich aus Buddhas Sutta dem brahmajala suttam, digha nikaya 1, Tipitaka des palikanon ergeben.

    Nach meiner Überzeugung ist das digha nikaya 1 eins der wichtigsten Sutten des Buddha Dhammas. Buddha stellt in diesem Sutta die buddhistische Moral (sila) dar, er widerlegt alle Irrlehren, die zu seiner Zeit noch genau wie heute vakant sind, und er gibt den rechten Weg zur Erleuchtung. Diese Sutte ist von so durchdringender Klarheit, dass sie für mich ein Beweis für die Erleuchtung (bodhi) des Erhaben ist. Denn nur aus dem Lichte des Nibanna, welches sich schon zu Lebzeiten sichten läßt , konnte Buddha den Monotheismus widerlegen, lassen sich die Wissenschaften, Medizin, Materialismus, Kapitalismus, Kommunismus und unsere gesamte Fehlorientierung durchsichtig machen, und so können die unheilsamen Verblendungen unserer Welt unwirksam werden. Eine gründliche Reflexion dieser Sutte scheint mir notwendig, da in unserer Zeit viel mißverständliches unter der “Firma” Buddhismus, als einer zerfallenden Vieldisziplinigkeit sich widersprechenden Meinungen und Ansichten, die sich gegenseitig den Blick zum Dhamma verstellen, zutage tritt. Das hier im Tage Erscheinende hat so, eine zwar der Sache nach, redundante Geschichte der Ansichten entwickelt, aber der Orientierung nach kamen auf diese Weise sehr gefährliche Irrwege, die oft nicht klar als abweichende Gefahr aus dem Dharma heraus erkennbar sind, in die Firma Buddhismus hinein. So ist zum Beispiel nicht jedem Buddhisten klar, dass der Dalai Lama kein Buddhist ist, dass er die rechte Anschauung (samma ditthi), und das ist das erste Pfadglied des ariya magga, des heiligen achtfältigen Weges und der wiederum ist die Verwirklichung der vierten heiligen Wahrheit, verloren hat. In den Texten möchte ich auch am Beispiel des Dalai Lama aufzeigen, wie leicht man den Pfad verlassen kann und wie gefählich dieses Heraus ist; welche Folgerungen sich hier für das Karma ergeben und wohin die Verwicklung in das Priesternetz der Ansichten führt. -Also welche Gefahr für uns Menschen besteht eine falsche Anschauung im Leben zu haben, denn hieraus ergibt sich eine Fehlorientierung, die eben in die Fehle, in die Irre geht, das ist die Natur einer Irrlehre. Wie man sie erkennen und vermeiden kann lehrt uns das digha nikaya 1 und der Auftrag heilsames als Heilsames und unheilsames als Unheilsames zu erkennen ist nicht nur Auftrag des gesamten Kanons, es ist die grundmenschliche Tugend, die den Weltmenschen schon lebenswichtig ist; also noch um so mehr von Wichtigkeit wenn es heißt den Dhamma zum Woraus und Wohin des eigenen Lebens zu erheben.

    Die Sutte beginnt mit der einleitenden Erzählung, in der der Pilger Suppiyo, der vedischer Yogi und darinnen Meister ist, mit seinem Lehrknaben Brahmadatto sich in Ansichtenstreit verstrickt, wobei der Lehrknabe Brahmadatto der Autorität seines hohen Lehrers (und die alten vedischen Yogis genossen hohe Reputation) widersprechend die Meinung vertritt, dass Buddha, Dhamma und Sangha wertvolle Orte der Zuflucht sind; sein Lehrer widerspricht diesem leidenschaftlich. Warum leitet Buddha diese so bedeutende Sutte mit dieser Erzählung ein ? -Die Frage nach der Historizität wollen wir mal als redudant zurückweisen- Es hat sich in der Suttenexegese als trefflich erwiesen, die ersten Sätze, einleitenden Erzählungen, ersten Thesen, Pramissen, Begriffe als Schlüsselbegriffe ,-,… zu bewerten. Was nun aber hat dann diese Erzählung als Schlüsselfunktion für diese Sutte ? Buddha möchte im Brahmajala Sutta alle Irrlehren widerlegen, in dieser Sutte entwickelt er die Untauglichkeit aller weltlichen und religiösen Theorien, widerlegt sie als eitle Spekulation und beweist ihre Fehl, die ins unausweichliche Elend führt, wenn man sich ihrer anschließt. Das bedeutet nun aber für die Welt, dass alles was etabliert ist, alt, ehern und ehrwürdig sich als defizitär, falsch, unheilsam, böse und gefährlich erweist. Buddha zeigt wie die Berufe, die sich aus diesen Irrlehren entwickeln, z.B. der Arztberuf, der aus der Wissenschaft der Medizin entstammt, die ihrem Wesen nach materialistisch ist und Karma wie Reinkarnation leugnet, ein unheilsamer Beruf wird. Wenn man diesen Beruf ausübt, sammelt man zwangsläufig negatives Karma an und stellt eine Menge Unfug an; dieser Beruf ist in der Summe, so Buddha unredlicher Lebenserwerb nach ariya magga und zu meiden, sowohl in der Ausübung wie im Konsum etwas als Patient. Denn hier kann nur unheilsames entstehen, jedenfalls mehr unheilsames als Heilsames. Zwangläufig entwickeln sich diese Irrlehren im Verlauf ihres Bestehens zu grausamen Wissenschaften, die den Prozeß der Sinnentleerung noch mit Banalität und Brutalität zu trotzen suchen. Die verblendeten Wissenschaftler arbeiten zum Teil ohne jedes Bewußtsein ihrer moralischen Verfehlung, ohne Einfühlungsvermögen töten sie einerseits Tiere im Experiment und wollen aus den eben hieraus sich entwickelnden Einzelheiten Erkenntnisse gewinnen, die dann wiederum auf den Menschen anzuwenden sind und dort Therapie, Geld und Titel bringen. Auf diese Weise entsteht keine Heilung, denn die einzigen Heilerfolge die so zu erzielen sind können nur folgende sein, nämlich ersten, dass der Placebo wirkt und zweitens, dass durch kleine Eingriffe zwar mal eine Genesung gelingen mag, dass aber das der Krankheit zugrunde liegende Karma noch wirkt und so die Krankheit verspätet dann wieder um so stärker auftritt; Krankheit, Alter und Tot können nicht therapiert werden, sie gehören zur unmittelbaren Realität von Samsara, der einzige Ausweg ist der zum Nirvana. Daher ist das Treiben dieser materialistischen Wissenschaft in der Mehrheit Unheilsam; sich nach ihr aus zu richten sogar gefährlich. So arbeitet Buddha Beruf für Beruf durch und führt eine große Liste an unheilsamen Berufen an, da diese sich auf Irr- und Verblendungslehren stützen und in ihrer Ausübung mehr Unheil stiften als sie Sinnvolles hervorbringen. Buddha brachte mit der einleitenden Erzählung nun also die Situation der Zeit auf den Punkt: es ist der alte, ehrwürdige Lehrer, Meister und Yogi Suppiyo, der in der wichtigsten Fragen der Welt, d.i. die Zufluchtnahme, irrt; ja er vollständig verblendet nichts als dummes Zeug redend seinem Lehrknaben an Wahrheit und Weisheit noch unterliegt. So ist unsere Welt auch noch heute, wir dürfen nicht den Blick für die Wahrheit verlieren weil wir uns ein Kritikverbot oder Denkverbot erteilen lassen und den Blick der Kritik gegen das Ehrwürdige auslassen. Das bedeutet die Sutteneinleitung: achtet nicht die ehrwürdige Erscheinung der Oberfläche nach. Denn zumeist ist die Welt voller Täuschung und der ehrbare Doktor der Medizin ein brutaler Tierquäler von berufswegen, der in Tierversuchen foltert und mordet. Aber noch mehr will diese Einleitung, es gibt in der vedischen Kultur ein Kritikverbot gegenüber dem Yogi, Guru-Meister; jede Kritik gegenüber dieser Person wird als Todsünde überzeichnet und durch Angst vor Höllenstrafen durchgesetzt. Hätte sich in unserer Sutteneinleitung Brahmadatta an dieses Kritikverbot gehalten, hätte er seinem Meister und Guru, Gehorsam geleistet, dann wäre er nicht in die Nähe des Buddha, des Dhammas und der Sangha gekommen. Wie gut ist es also den Guru zu kritisieren und ungehorsam zu sein, wenn dieser irrt. Das zeigt die wichtigste Sutte des Digha Nikaya. Ich betone dies nur deshalb so stark, weil es im Buddhismus die unterschiedlichsten Sitten des Kritikverbotes gibt, die sind natürlich Unsinn. Buddha liebte kritische Schüler und er war ein kritischer Lehrer. An Kritik ist nichts grundsätzlich Falsches, sie sollte nur heilsam sein, was das heißt, läßt sich aus dem gesamten Kanon gewinnen; aber ein kurzer Wink kann vielleicht in die Richtung weisen, dass es in der Kritik um die Wendung zum Heilsamen gehen soll, die Kritik darf nicht verletzend oder beleidigend sein oder zur Egoaufwertung des Kritikers, sondern nur die Wahrheit aussprechen: zur rechten Zeit am rechten Ort, dies taten auch die Worte Brahmadattas in der Sutteneinleitung zum Digha Nikaya 1. Wie unheilsam z.B. der Kadavergehorsam des tibetischen Lamaismus ist, indem sich gerade die führenden Lamas um den Dalai Lama, wie auch er selbst, als unkritisierbare Elite der Bodhisattvas, die mit magische Kräften ausgestattet sind und dahero vom normalen Menschen ohnehin nicht mehr zu beurteilen sind, zeigt der Diamantweg Buddhismus. Denn durch diese Formel verbieten die hohen Lamas die Kritik jedem Mahayanabuddhisten, mit dem Hinweis dieser würde auf unglaubliche Weise seinem Karma schaden wenn er einen Bodhisattva kritisiere. Dieses Kritikverbot führt zum Denkverbot und zum sektierten Regime, so wie es in Tibet zu Regentschaft des Dalai Lama noch war. Wo seine Mönchspolizei bei kleinen Meinungsverschiedenheiten und Delikten schon den Tibertern als offiziele Strafen: die Armeabhackte, Augen ausstachen, die Naasen abschnitten,… Kein Wunder das sich dieser, unser Friedensnobelpreisträger, auch heute noch gern mit den reaktionärsten Menschen der Welt anfreundet und als einziger der anderen Friedensnobelpreisträger keine kritischen Worte gegen G.W.Bush und Tierversuche,…, fand. Ich wünsche den tibetischen Buddhisten aufrichtig, dass sie dem Beispiel des Brahmadatta in unserem Brahmajala Sutta folgen und die tatsächliche Heiligkeit des Dalai Lama, kritisch auf den Prüfstand stellen, und dann hieraus ihre Konsequenzen ziehen, d.h. Buddha und seinem ursprünglichen Dharma, dem Palikanon folgen. Buddhas Lehre ist von Grund auf kritisch; ohne kritische Revision der eigenen Person, des eigenen Umfeldes, der Theorien, Lehrer und Lehren, sowie natürlich auch der Tugend oder Untugend derer und anderer, wäre keine Transformation; keine Veränderung möglich, denn wie sollen wir aus den Fehlern anderer lernen, wenn wir durch Kritikverbot blind dafür werden; dann sind wir aber auch darauf ausgerichtet diese Fehler sinnlos zu wiederholen. Mit Weisheit, Buddha und Dhamma hat das nichts zu tun. Aus Gehorsam entsteht nur stupide Frömmigkeit. Die geistigen Herausforderungen und Gefahren Samsaras, deren sich der Mensch gegenüber sieht, lassen diese Haltung zu keiner Zeit zu; diese Haltung ist unachtsam und gefährlich. Aber es gab und gibt noch immer überall Menschen auf der Welt, die es genießen die Verantwortung für ihre Leben an andere abzugeben. Das alles ist nicht Buddhadhamma ! Kritikverbot führt in den Sumpf der Selbstgefälligkeit und des Dogmatismus; und es ist die Natur des Sumpfes, in ihm stecken zu bleiben. Ja Kritikverbot hätte Brahmadatta dazu auffordern müssen seinem Lehrer gemäß einzusehen, dass Buddha, Dhamma und Sangha schlecht, falsch und unweise sind. Wie gut das Brahmadatta ungehorsam und kritisch war, denn was wäre die Folge gewesen, hätte er sich an das Kritikverbot gehalten ? – Verblendung, unheilsame Gedanken, Rede und Tat; schlechte Wiedergeburt,…, Ja die Sutteneinleitung gibt gleich den Wink: es ist das Weltgetriebe im Ganzen, Alten, Etablierten, was nicht heilsam, d.i. voller Verblendung, voller Hass und voller Begierde, Stolz und Wahn ist. Die Welt ist ein gefährlicher Ort, es ist die große Masse, die irrt; und es war schon immer so und wird fast ewig so bleiben. So läßt sich die Sutteneinleitung unter dem Leitwort: “Kritik und Ungehorsam ist nichts Unheilsames” zusammenfassen. Denn aus Brahmadatto ist ein Anhänger Buddhas geworden und dies ist nur durch Ungehorsam gegenüber seinem Lehrer geschehen. Da ein Anhänger Buddhas sein etwas Heilsames ist, kann dies nicht aus etwas unheilsamen entsprungen sein, so wie auch nie aus dem Same einer giftigen Pflanze ein Wohlschmeckender Baum wachsen kann. So ist Ungehorsam und Kritik gegen das Falsche immer heilsam. Woher erkennen wir aber das Falsche als solches ? Es gibt da Meinungen in der Welt die sagen: “Es gibt kein richtig oder falsch” (diese Thesen tauchen immer wieder aus den unterschiedlichsten Eso…. auf), diese Aussage ist offensichtlicher Unsinn und braucht nicht weiter vertieft zu werden, denn wäre diese Aussage wahr, würde eben diese Wahrheit dies Aussage, dass sie wahr ist selbst widerlegen, also die contradictio in adjecto. Wie finden wir nun das Wahre, Gute und Erhabene ? ,… durch Kritik, sie ist also auch etwas heilsames, sofern sie Maß und Mitte in der Findung und das Unheilsame zum Ziel hat und nach dessen durchdringung das Heilsame freilegt. Dann kann uns Kritik schützen, und zwar vor großen Torheiten, derer die Welt voll von Möglichkeiten ist.

    Der programmatische Einstieg in die Sutte erfolgt über Zuordnung: “Geringwertig ist es, ihr Mönche, tugendwertig warum der gewöhnliche Mensch über den Vollendeten ein günstiges Urteil fällen mag” (KEN, Digha Nikaya,S.5/5), stillistisch wird hier zum einen die Rekurrenz des Konfliktes zwischen Suppiyo und Brahmadatto geleistet; zum anderen aber die Einordnung des Tugendwerks via sila in seiner Relevanz für den Erleuchtungsweg aufgewiesen: er ist geringwertig. Geringwert wozu ? Zu den Versenkungsstufen den janas, geringwertig zu den Reflexionsweg der die Leerheit zu lösen hat, geringwertig zur Auflösung von Hass, Begierde und Verblendung. Aber dieses Sichtbare, das Tugendwerk ist für den Weltmenschen etwas Wertvolles für den Bodhisattva aber etwas Selbstverständliches, das in der Banalität des Alltages an Gewicht verloren hat. Hieran entfaltet Buddha für alle Wesen, insondern dem Menschen gültig, die sila:

    “Lebendiges umzubringen hat er verworfen, Lebendiges umzubringen liegt ihn fern, dem Asketen Gotama: ohne Stock und Schwert, fühlsam, voll Teilnahme, hegt er zu ALLEN LEBENDEN WESEN Liebe und Mitleid.” (a.a.O. KEN,S.5). Diese Moral, für alle Wesen, d.s. Menschen, Tiere, Götter, Asuras, …, Individuen und Kollektive gültig, warum ? weil sie für alle Wesen negatives Karma schafft, wenn sie sie nicht erfüllen und für alle gutes Karma, wenn sie erfüllt wird. Es würde auf alle in der gleichen Weise wieder zurückfallen ! Kein Wesen darf getötet werden, d.h. Schlachten, Jagen, Tiere opfern, Tierversuche d.i. Vivisektion, alles dies ist morden, töten mit Vorsatz und als erstes Verbot aufgeführt, warum ? weil das meiste kamma akusala, unheilsame Karma in der Handlung des Tötens liegt, es fällt auf den Täter wieder zurück. Es gibt keine heiligen Kriege oder andere Ausnahmen, jede Tötung schafft negatives Karma (kamma akusala). Wie bei diesen klaren Aussagen Buddhas, der Dalai Lama Tierversuche legetimiert, wie er es derzeit in Münster(wo das grauenhafte Tierversuchs KZ (der Vergleich KZ also Konzentrationslager der Nationalsozialsiten mit Tierversuchsinstituten stammt nicht von mir, er geht auf den KZ-Häftling und Nobelpreisträger Iszack Singer zurück und erscheint mir absolut plausibel und angebracht) covance steht) getan hatte, ist mir unklar, auf meine Briefe reagiert er nicht. Das Gesetz des Karma sagt allgemein, dass aus heilsamen Handlungen also: voll Anteilnahme und Liebe entsteht Heilsames also kann Heilung auch nur aus dier Wurzel enstehen. Das kann am Beispiel der Heilkunde heißen, dass nur aus Anteilnahme und Liebe Heilung entsteht, soweit wie möglich, denn wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir in samsara leben, wo immer noch die erste heilige Wahrheit gilt, dass alle Phänomene, wir eingeschlossen voller Leid, Krankheit und Tot sind. Also kann aus Anteilnahme und Liebe, Heilsames wachsen und nicht aus Vivisektion und Pharmaindustrie, wo jährlich 300 MIO Tiere brutal zu tode gefoltert werden. Aus Vivisektion und Pharmamedizin wächst dann auch nur eine enorme Vergrößerung des Leides heran, und wie sich das je einzelne Karma des Vivisetionsleiters und Tierexperimentators entwickelt, so wächst auch das kollektive Karma an. Alles was die Naturwissenschaft den Tieren antut, erzeugt ein großes negatives Feld des Karmas (kamma akusala vipaka) alle Menschen, die den Apparat der Schulmedizin, Pharmazie, Pharmakologie, Neurowissenschaften und lifescince, Gentech,… d.dgl.m., in Anspruch nehmen, schließen sich an dieses Karma an, selbst wenn sie nur Patienten sind. Dieses Karma, das durch Vivisektion aufgebaut wurde, dass kann nicht einmal ein Buddha wieder von den Naturwissenschaften und Naturwissenschaftlern nehmen, noch viel weniger kann es der Dalai Lama. Dieses Karma (kamma akusala vipaka) hat nur die Möglichkeit sich durch Vergeltungsausgleich aufzulösen, zu neutralisieren. Das macht klar, wie unheilsam unsere Heilslehren sind. Aber Buddha geht in der hier diskutierten Sutte später noch explizit auf die Medizin und die anderen grausamen Wissenschaften ein. Also später mehr dazu. “Nichtgegebenes zu nehmen hat er verworfen, vom Nehmen des Nichtgegebenen hält er sich fern, der Asket Gotamo: Gegebenes nimmt er, Gegebenes wartet er ab, nicht diebisch gesinnt, reingewordendenen Herzens verweilt er .” (KEN a.a.O.S.5) Die Überwindung von Gier und Neid d.i. die Begierde wirkt in diese sila hinein. Immer zu wissen, was einen gegeben wird erfüllt die erste Bedingung einer reinen Gabe, wurde was gegeben wurde nicht aus unheilsamen Taten, Worten und Gedanken geschaffen, gewirkt oder gewonnen, so ist die zweite Bedingung der reinen Gabe erfüllt und dient was gegeben wurde, nicht unheilsamen Dingen, d.h. es zu den reinen Bedarfsgegenständen und der reinen Ernährung dient, so ist die letzte Bedingung der Gabe erfüllt. Nie denkt der Bikhu, Buddhist und Nachfolger der Lehre des Erwachten daran sich fremdes Gut anzueignen, nie stiehlt er oder fordert andere dazu auf.”Unkeuschheit hat er verworfen, keusch lebt er der Asket Gotamo” Da Lustbegierden nur Suchtverlangen, falsches Suchen und niedere Tat mit sich bringt, die Befriedigung aber nie befriedigt ist, so sehr man auch alle Möglichkeiten ihrer Begierdeziele realisisert; ist Lustverlagen unheilsam. Der Lustbegierdenmensch lebt wie ein hungriger Geist: je mehr er isst, desto hungriger wird er. Auch nimmt diese Beschäftigung viel Zeit in Anspruch, die für das Dhamma ungenutz bleibt. Familie bringt am Ende auch nie das Glück was sie vordem versprich, dahero ist es also weise sich aus diesem Bereich der gemeinen Paarung schon dem Geiste nach so weit wie möglich zu entfernen. Aus dem gereinigten Geiste folgt das begierdefreie Wort und die ebensolche Tat. “Lüge hat er verworfen, von Lüge hält er sich fern, der Asket Gotamo: die Wahrheit spricht er, der Wahrheit ist er ergeben, standhaft, vertrauenswürdig, kein Heuchler und Schmeichler der Welt” (a.a.O KEN) In der Überwindung der Verblendung als Erleuchtungsweg ist die Wahrheit das stete Geleit, sie ist auch nicht der Höflichkeit gegenüber anderen halber preiszugeben. Wahrheit ist eine Kraft die in Weisheit transformiert zum Nirvanna führt, nie dürfen wir uns verführen lassen zu lügen oder auch die Lügen anderer zu reproduzieren. In letzterem Falle ist es dann besser den Kontakt zu lügenden Menschen einzustellen, als deren Lügen in der Welt zu reproduzieren, sei es auch nur durch schweigen an der falschen Stelle. Die Wahrheit zu sagen ist oft mit Mut verbunden, weniger mutig ist es bei Lügen anderer zu schweigen und gar feige ist es anzusehen die Lügen der Lügner zu wiederholen; sich in das lügende Gerede der Weltmenschen durch unreine Rede einzubringen. “Das Ausrichten hat er verworfen, vom Ausrichten hält er sich fern, was er hier gehört hat erzählt er dort nicht wieder um jene zu entzweien, und was er dort gehört hat erzählt er hier nicht wieder um diese zu entzweien; so einigte er Entzweite, festigt Verbundene, Eintracht macht ihn froh, Eintracht freut ihn,…, Eintracht fördernde Worte spricht er ” (a.a.O. S.6 KEN) Hierin ist das Gegenmodell zu dem zu sehen, was als Mobbing, Bossing, Fraktionsbildung (auch im politischen Sinne) und Nebenbuhlerei in Sinne der gemeinen Paarung zu verstehen ist; all dies ist unheilsam. Einzig, wenn es darum geht, Unheilsame von Heilsamen zu trennen, da “wer mit Verderbten umgeht verdirbt” (Anguttara Nikaya), um das Heilsame wachsen zu lassen ist es ratsam, hier der Wahrheit gemäß ohne eigene Interssen gute Menschen vor schlechten Menschen zu schützen, durch eine Rede der Wahrheit. Aber das gilt im Ausnahmefall durch Weisheit abgewogen, kritisch gegen das eigene Interesse abzuwiegen. “Barsche Worte hat er verworfen, von barschen Worten hält er sich fern, der Asket Gotamo: Worte, die frei von Schimpf sind, dem Ohre wohltuend, liebreich, zum Herzen dringend, höflich, viele erfreuend, viele erhebend, solche Worte spricht er .” (a.a.O. S. 6 KEN) Worte, die frei von Haß oder Begrierde sind, Worte die aus der gleichmütigen Gelöstheit der Nirvannas leuchten.”Plappern und Plaudern hat er verworfen, von Plappern und Plaudern hält er sich fern, der Asket Gotamo: zur rechten Zeit spricht er, den Tatsachen gemäß, auf den Sinn bedacht, der Lehre und Ordnung getreu, seine Rede ist reich an Inhalt, gelegentlich mit Gleichnissen geschmückt, klar und bestimmt, ihrem Gegenstande angemessen. ” (a.a.O. KEN) Dieser Punkt der sila ist der am schwierigsten einzuhalten der silas überhaupt. Das karma akusala (unheilsames Karma) was bei Übertretung hier jeweils entsteht ist zwar auf den Einzelfall betrachtet gering, aber da die Häufigkeit der Verstöße so unmäßig hoch ist, gilt es dem Plaudern, der unedlen Rede, dieser sila auch besondere Aufmerksamkeit zu schenken. “Sämereien und Pflanzungen anzulegen hat er verschmäht, der Asket Gotamo,” (a.a.O. KEN) Grund hierbei ist ein Verstoß gegen die erste sila, weil bei den Sämerreien durch den Arbeitsgang des Pflügens regelmäßig kleine Tiere, d.s. Würmer, Käfer, Schnecken,…, aufgewühlt, durch den Pflug zerschnitten und den gierigen Vögeln zum Fraße geboten werden. “Einmal des Tags nimmt er Nahrung zu sich , nachts ist er nüchtern, fern liegt es ihm zur Unzeit zu essen.” (a.a.O. KEN) Jede Form der Gefräßigkeit ist zu vermeiden, das gerade Gegenstück ist immer die Vorstellung aus dem petta vatthu, wo Wesen ihrer Gefräßigkeit halber im Zwischenreich eine Inkarnation als hungriger Geit erlangen. Buddha bevorzugte es, was verständlich ist angesichts der Größe der Sangha, die Frage der Ernährung allgemeingültig zu organisieren, d.h. “einmal des Tags,..,”. Entscheidener hierbei ist aber das Gleichgewicht zwischen gefräßiger Völlerei und fastender Hungeraskese zu finden. Der geniale Übersetzter KEN (Karl Eugen Neumann) fand das Wort: “nicht zu Ergötzung sondern zur Atzung” (KEN), d.h. den Leib zu erhalten als Stütze des Geistes soll der Sinn von Nahrung sein, keine Freude an der Nahrung, immer vegan, immer am unteren Rand der Notwendigkeit verortet, um die aufsteigenden Begierden durch Achtsamkeitsmeditation beherrschen zu lernen. Und wer diesem Trieb beherrscht ist schon stark geworden. Nahrung ist eigentlich immer schlecht, wir können uns schlechterdins nicht ernähren ohne, mindestens den anderen die Nahrung durch unseren Genuß, vorzuenthalten. Aber wir können das Ernähren durch Töten oder Quälen von Tieren vermeiden und zum Anderen die Nahrung gering halten, um das zum Leben Notwenmdige zum Maßstab zu erheben, so wird wenig karma akusala durch Nahrung angesammelt. Außerdem wird der Geist leicht, geschmeidig und die Energie d.i. das prana wird stark. “Von Tanz, Gesang, Spiel, Schaustellungen hält er sich fern.” (a.a.O. KEN) Dies soll auch als Medienkritik verstanden werden, es liegt kein Sinn im Medienkonsum, hier wird nur Verblendung, Haß und Begriede gefördert. Auch das ästhetisch Schöne ist zu meiden der schöne Klang, die schöne Form, ja auch das schöne Wort: sie alle haben einen Verführungscharackter der nicht zu unterschätzen ist, in der Summe führen sie uns meist zu Begrierden oder Ablehnung, was Haß ist, mindest verblenden sie und sind nicht die Zeit wert, die man für sie verschwendet. Kant formulierte in der Kritik der Urteilskraft noch so idealistisch: “Das Wohlgefallen am Schönen ist ohne alles Interesse”, früher glaubte ich das auch, bis ich die Ansammlungen von schönen Waren, Worten, Klängen und Formen bei mir zuhause bemerkte und feststellte das es nicht stimmt; das Schöne ist das Feuerwerk der Begierde. Die künstliche Trennung die Kant dann noch zum “Angenehmen” vornimmt ist verkünstelt an der Realität vorbeiphilosophiert. Begierde, so sage ich, ist allemal mit dem Schönen verbunden. Daher mißtraut den schönen Formen, Klängen und Worten; sie neigen dazu euch den Geist zu betören.”Kränze, Wohlgerüche, Salben, Schmuck, Zierrat und Putz weist er ab. Hohe prächtige Lagerstätten verschmäht er. Gold und Silber nimmt er nicht an.” (a.a.O.KEN) Jedes Sichherausputzen, dient der Eitelkeit, diese ist Egopflege, das Ich aber gilt es als nichtexistent zu erkennen – eitle Herausgockelei wird als albern und Nutzlos vom Erhaben gewiesen. Dann zum Geld (Gold und Silber), es ist der Sache nach schlecht, es entspringt der Ausbeutung, Lug und Trug, sind meist die Wurzeln des Geldes, Begierde ist sein Stamm und Neid, Geiz und Eifersucht sind seine Früchte. Meidet das Geld, es wird euch mehr schaden als nutzen. Wenn man jedoch in einer Welt lebt, in der Ernährung nicht ohne Geld zu realisieren ist, sollte man das Geld vorsichtig, wie Gift behandeln. Dann greift der Erhabene noch einmal das Medienspiel, hier aber unter der Berücksichtigung des Sportes auf: “Tanz, Gesang, Spiel, Bühne, Vortrag, Beifall, Bardenlied, Paukenschall, …, Elefantenkampf, Rossekampf, Büffelkampf, Stierkampf,..,das Achterbrett, …, Wurf- u. Schlagspiel, das Setzen, Rücken, Stoßen, Antupfen, ..,Hüpfen, Springen, Schleudern, Wagenspiel, Bogenspiele,.., derartige Gegenstände der Unterhaltung hat er verschmäht, der Asket” (a.a.O. S. 6, KEN). Der Sport ist als Bewegungskultur unheilsam geworden, als die Komparation in ihn Einzug erhielt. Indem Moment, wo die Spieler begannen gegeneinander zu spielen und die Spielführer die Punkte zu zählen, wurde aus dem Sport ein Krieg, der in Dopingskandalen, Korruption, Sprotmedizinische Konsultation, Medienevent, Wirtschaftsevent, Politevent endete. Bei den Sportveranstaltungen werden in großen Mengen Alkohol konsumiert und das Niveau der Unterhaltsamkeit wird ins abgründige gestürzt. Der organisierte Breitensport ist die geistige Einöde, deren Banalität und Brutalität ihres gleichen sucht. Völlig klar, das dies mit dem ariya magga nichts zu tun hat, Buddhisten haben hier nichts zu suchen. “Hohe prächtige Lager hat er verschmäht der Asket” (a.a.O.S. 7 KEN) Das einfachste Lager auf den Boden, gereicht zu vier Stunden Nachtruhe, dies soll dem Buddha in Lehrnachfole Stehenden genügen: in Zufriedenheit und Genügsamkeit sich übend.”Als wie da manche ehrsame Priester und Asketen, die von den dargebrachten Gaben der Gläubigen leben, derartige Dinge um sich auszuschmücken und aufzuputzen gern gebrauchen ,…, “(auch hier klar der Hinweis auf die “ehrsamen” Mitglieder der Gesellschaft …, “als wie manchen ehrsame Priester und Asketen, die geimeine Rede gern führen und zwar über Könige, über Räuber, über Fürsten und Soldaten über Krieg und Kampf, über Speise und Trank, über Kleidung und Bett, über Blumen und Düfte, über Verwandte, über Fuhrwerk und Wege, über Dörfer und Burgen, über Städte und Länder, über Weiber und Weine, über Straßen und Märkte, über die Altvorderen und über Veränderungen, über Volksgeschichten und Seegeschichten, über dies und das und dergleichen mehr: eine derartige gemeine Rede hat er verschmäht der Asket. “(a.a.O. S. 8 KEN) In dem Maße wie ein Mensch, ein in der Lehrnachfolge des Buddha stehender ist, wird er diese Regeln einhalten können. Das Ergebnis dieser Enhaltsamkeit ist nicht nur gut für das je einzelne Karma, sonder trägt sofort Frucht, man wird unmittelbar aus den Kreise Unheilsamer verschwinden und, so man seinen eigene Geist auch in seinen Gedanken von diesen Themen abhält, wird das Wachstum des Geistes sehr heilsame Züge einnehmen. Hier wird klar, welche Themen als Gedanken und in der Rede unheilsam sind, sie führen zu Leid, Eidersucht, Wut, Streit und Begierden, desshalb sind sie zurück zu weisen. Hohe verwirklichte Buddhisten denken nicht an diese Dinge und man sieht es ihnen an, denn ihr Geist ist frei von Zorn und Anhaftung. Denn was haben wir davon, wenn wir z.B. durch die Psychoanalyse zu Traumata unserer Vergangenheit geführt werden, wir dann unseren Geist auf diese Dinge fokussieren und dann im Außen Schuldige für unser Leid suchen; haben wir sie dann endlich gefunden, was ohne die Kenntnis von Karma und Reinkarnation sehr leicht ist, sollen wir unseren Zorn hieran anhaften, um dann nur noch aus leiderzeugenden Faktoren zu bestehen (aber so hatte sich Siegmung Freud Heilung vorgestellt). Ja unsere gesamten Heilslehren sind alle erheblich falschgestellt, falsch ausgerichtet und daher im wesentlichen auf Unheilsames fokussiert, ihnen mangelt es an rechter Anschauung.

  31. #31 Ralf Dürich
    26. November 2008

    Brahmajala Sutta Reflexionen
    दीघनिकायो सीलक्खन्धवग्गपाळि

    ब्रह्मजालसुत्तं

    In diesem Text möchte ich Reflexionen anstrengen, die sich aus Buddhas Sutta dem brahmajala suttam, digha nikaya 1, Tipitaka des palikanon ergeben.

    Nach meiner Überzeugung ist das digha nikaya 1 eins der wichtigsten Sutten des Buddha Dhammas. Buddha stellt in diesem Sutta die buddhistische Moral (sila) dar, er widerlegt alle Irrlehren, die zu seiner Zeit noch genau wie heute vakant sind, und er gibt den rechten Weg zur Erleuchtung. Diese Sutte ist von so durchdringender Klarheit, dass sie für mich ein Beweis für die Erleuchtung (bodhi) des Erhaben ist. Denn nur aus dem Lichte des Nibanna, welches sich schon zu Lebzeiten sichten läßt , konnte Buddha den Monotheismus widerlegen, lassen sich die Wissenschaften, Medizin, Materialismus, Kapitalismus, Kommunismus und unsere gesamte Fehlorientierung durchsichtig machen, und so können die unheilsamen Verblendungen unserer Welt unwirksam werden. Eine gründliche Reflexion dieser Sutte scheint mir notwendig, da in unserer Zeit viel mißverständliches unter der “Firma” Buddhismus, als einer zerfallenden Vieldisziplinigkeit sich widersprechenden Meinungen und Ansichten, die sich gegenseitig den Blick zum Dhamma verstellen, zutage tritt. Das hier im Tage Erscheinende hat so, eine zwar der Sache nach, redundante Geschichte der Ansichten entwickelt, aber der Orientierung nach kamen auf diese Weise sehr gefährliche Irrwege, die oft nicht klar als abweichende Gefahr aus dem Dharma heraus erkennbar sind, in die Firma Buddhismus hinein. So ist zum Beispiel nicht jedem Buddhisten klar, dass der Dalai Lama kein Buddhist ist, dass er die rechte Anschauung (samma ditthi), und das ist das erste Pfadglied des ariya magga, des heiligen achtfältigen Weges und der wiederum ist die Verwirklichung der vierten heiligen Wahrheit, verloren hat. In den Texten möchte ich auch am Beispiel des Dalai Lama aufzeigen, wie leicht man den Pfad verlassen kann und wie gefählich dieses Heraus ist; welche Folgerungen sich hier für das Karma ergeben und wohin die Verwicklung in das Priesternetz der Ansichten führt. -Also welche Gefahr für uns Menschen besteht eine falsche Anschauung im Leben zu haben, denn hieraus ergibt sich eine Fehlorientierung, die eben in die Fehle, in die Irre geht, das ist die Natur einer Irrlehre. Wie man sie erkennen und vermeiden kann lehrt uns das digha nikaya 1 und der Auftrag heilsames als Heilsames und unheilsames als Unheilsames zu erkennen ist nicht nur Auftrag des gesamten Kanons, es ist die grundmenschliche Tugend, die den Weltmenschen schon lebenswichtig ist; also noch um so mehr von Wichtigkeit wenn es heißt den Dhamma zum Woraus und Wohin des eigenen Lebens zu erheben.

    Die Sutte beginnt mit der einleitenden Erzählung, in der der Pilger Suppiyo, der vedischer Yogi und darinnen Meister ist, mit seinem Lehrknaben Brahmadatto sich in Ansichtenstreit verstrickt, wobei der Lehrknabe Brahmadatto der Autorität seines hohen Lehrers (und die alten vedischen Yogis genossen hohe Reputation) widersprechend die Meinung vertritt, dass Buddha, Dhamma und Sangha wertvolle Orte der Zuflucht sind; sein Lehrer widerspricht diesem leidenschaftlich. Warum leitet Buddha diese so bedeutende Sutte mit dieser Erzählung ein ? -Die Frage nach der Historizität wollen wir mal als redudant zurückweisen- Es hat sich in der Suttenexegese als trefflich erwiesen, die ersten Sätze, einleitenden Erzählungen, ersten Thesen, Pramissen, Begriffe als Schlüsselbegriffe ,-,… zu bewerten. Was nun aber hat dann diese Erzählung als Schlüsselfunktion für diese Sutte ? Buddha möchte im Brahmajala Sutta alle Irrlehren widerlegen, in dieser Sutte entwickelt er die Untauglichkeit aller weltlichen und religiösen Theorien, widerlegt sie als eitle Spekulation und beweist ihre Fehl, die ins unausweichliche Elend führt, wenn man sich ihrer anschließt. Das bedeutet nun aber für die Welt, dass alles was etabliert ist, alt, ehern und ehrwürdig sich als defizitär, falsch, unheilsam, böse und gefährlich erweist. Buddha zeigt wie die Berufe, die sich aus diesen Irrlehren entwickeln, z.B. der Arztberuf, der aus der Wissenschaft der Medizin entstammt, die ihrem Wesen nach materialistisch ist und Karma wie Reinkarnation leugnet, ein unheilsamer Beruf wird. Wenn man diesen Beruf ausübt, sammelt man zwangsläufig negatives Karma an und stellt eine Menge Unfug an; dieser Beruf ist in der Summe, so Buddha unredlicher Lebenserwerb nach ariya magga und zu meiden, sowohl in der Ausübung wie im Konsum etwas als Patient. Denn hier kann nur unheilsames entstehen, jedenfalls mehr unheilsames als Heilsames. Zwangläufig entwickeln sich diese Irrlehren im Verlauf ihres Bestehens zu grausamen Wissenschaften, die den Prozeß der Sinnentleerung noch mit Banalität und Brutalität zu trotzen suchen. Die verblendeten Wissenschaftler arbeiten zum Teil ohne jedes Bewußtsein ihrer moralischen Verfehlung, ohne Einfühlungsvermögen töten sie einerseits Tiere im Experiment und wollen aus den eben hieraus sich entwickelnden Einzelheiten Erkenntnisse gewinnen, die dann wiederum auf den Menschen anzuwenden sind und dort Therapie, Geld und Titel bringen. Auf diese Weise entsteht keine Heilung, denn die einzigen Heilerfolge die so zu erzielen sind können nur folgende sein, nämlich ersten, dass der Placebo wirkt und zweitens, dass durch kleine Eingriffe zwar mal eine Genesung gelingen mag, dass aber das der Krankheit zugrunde liegende Karma noch wirkt und so die Krankheit verspätet dann wieder um so stärker auftritt; Krankheit, Alter und Tot können nicht therapiert werden, sie gehören zur unmittelbaren Realität von Samsara, der einzige Ausweg ist der zum Nirvana. Daher ist das Treiben dieser materialistischen Wissenschaft in der Mehrheit Unheilsam; sich nach ihr aus zu richten sogar gefährlich. So arbeitet Buddha Beruf für Beruf durch und führt eine große Liste an unheilsamen Berufen an, da diese sich auf Irr- und Verblendungslehren stützen und in ihrer Ausübung mehr Unheil stiften als sie Sinnvolles hervorbringen. Buddha brachte mit der einleitenden Erzählung nun also die Situation der Zeit auf den Punkt: es ist der alte, ehrwürdige Lehrer, Meister und Yogi Suppiyo, der in der wichtigsten Fragen der Welt, d.i. die Zufluchtnahme, irrt; ja er vollständig verblendet nichts als dummes Zeug redend seinem Lehrknaben an Wahrheit und Weisheit noch unterliegt. So ist unsere Welt auch noch heute, wir dürfen nicht den Blick für die Wahrheit verlieren weil wir uns ein Kritikverbot oder Denkverbot erteilen lassen und den Blick der Kritik gegen das Ehrwürdige auslassen. Das bedeutet die Sutteneinleitung: achtet nicht die ehrwürdige Erscheinung der Oberfläche nach. Denn zumeist ist die Welt voller Täuschung und der ehrbare Doktor der Medizin ein brutaler Tierquäler von berufswegen, der in Tierversuchen foltert und mordet. Aber noch mehr will diese Einleitung, es gibt in der vedischen Kultur ein Kritikverbot gegenüber dem Yogi, Guru-Meister; jede Kritik gegenüber dieser Person wird als Todsünde überzeichnet und durch Angst vor Höllenstrafen durchgesetzt. Hätte sich in unserer Sutteneinleitung Brahmadatta an dieses Kritikverbot gehalten, hätte er seinem Meister und Guru, Gehorsam geleistet, dann wäre er nicht in die Nähe des Buddha, des Dhammas und der Sangha gekommen. Wie gut ist es also den Guru zu kritisieren und ungehorsam zu sein, wenn dieser irrt. Das zeigt die wichtigste Sutte des Digha Nikaya. Ich betone dies nur deshalb so stark, weil es im Buddhismus die unterschiedlichsten Sitten des Kritikverbotes gibt, die sind natürlich Unsinn. Buddha liebte kritische Schüler und er war ein kritischer Lehrer. An Kritik ist nichts grundsätzlich Falsches, sie sollte nur heilsam sein, was das heißt, läßt sich aus dem gesamten Kanon gewinnen; aber ein kurzer Wink kann vielleicht in die Richtung weisen, dass es in der Kritik um die Wendung zum Heilsamen gehen soll, die Kritik darf nicht verletzend oder beleidigend sein oder zur Egoaufwertung des Kritikers, sondern nur die Wahrheit aussprechen: zur rechten Zeit am rechten Ort, dies taten auch die Worte Brahmadattas in der Sutteneinleitung zum Digha Nikaya 1. Wie unheilsam z.B. der Kadavergehorsam des tibetischen Lamaismus ist, indem sich gerade die führenden Lamas um den Dalai Lama, wie auch er selbst, als unkritisierbare Elite der Bodhisattvas, die mit magische Kräften ausgestattet sind und dahero vom normalen Menschen ohnehin nicht mehr zu beurteilen sind, zeigt der Diamantweg Buddhismus. Denn durch diese Formel verbieten die hohen Lamas die Kritik jedem Mahayanabuddhisten, mit dem Hinweis dieser würde auf unglaubliche Weise seinem Karma schaden wenn er einen Bodhisattva kritisiere. Dieses Kritikverbot führt zum Denkverbot und zum sektierten Regime, so wie es in Tibet zu Regentschaft des Dalai Lama noch war. Wo seine Mönchspolizei bei kleinen Meinungsverschiedenheiten und Delikten schon den Tibertern als offiziele Strafen: die Armeabhackte, Augen ausstachen, die Naasen abschnitten,… Kein Wunder das sich dieser, unser Friedensnobelpreisträger, auch heute noch gern mit den reaktionärsten Menschen der Welt anfreundet und als einziger der anderen Friedensnobelpreisträger keine kritischen Worte gegen G.W.Bush und Tierversuche,…, fand. Ich wünsche den tibetischen Buddhisten aufrichtig, dass sie dem Beispiel des Brahmadatta in unserem Brahmajala Sutta folgen und die tatsächliche Heiligkeit des Dalai Lama, kritisch auf den Prüfstand stellen, und dann hieraus ihre Konsequenzen ziehen, d.h. Buddha und seinem ursprünglichen Dharma, dem Palikanon folgen. Buddhas Lehre ist von Grund auf kritisch; ohne kritische Revision der eigenen Person, des eigenen Umfeldes, der Theorien, Lehrer und Lehren, sowie natürlich auch der Tugend oder Untugend derer und anderer, wäre keine Transformation; keine Veränderung möglich, denn wie sollen wir aus den Fehlern anderer lernen, wenn wir durch Kritikverbot blind dafür werden; dann sind wir aber auch darauf ausgerichtet diese Fehler sinnlos zu wiederholen. Mit Weisheit, Buddha und Dhamma hat das nichts zu tun. Aus Gehorsam entsteht nur stupide Frömmigkeit. Die geistigen Herausforderungen und Gefahren Samsaras, deren sich der Mensch gegenüber sieht, lassen diese Haltung zu keiner Zeit zu; diese Haltung ist unachtsam und gefährlich. Aber es gab und gibt noch immer überall Menschen auf der Welt, die es genießen die Verantwortung für ihre Leben an andere abzugeben. Das alles ist nicht Buddhadhamma ! Kritikverbot führt in den Sumpf der Selbstgefälligkeit und des Dogmatismus; und es ist die Natur des Sumpfes, in ihm stecken zu bleiben. Ja Kritikverbot hätte Brahmadatta dazu auffordern müssen seinem Lehrer gemäß einzusehen, dass Buddha, Dhamma und Sangha schlecht, falsch und unweise sind. Wie gut das Brahmadatta ungehorsam und kritisch war, denn was wäre die Folge gewesen, hätte er sich an das Kritikverbot gehalten ? – Verblendung, unheilsame Gedanken, Rede und Tat; schlechte Wiedergeburt,…, Ja die Sutteneinleitung gibt gleich den Wink: es ist das Weltgetriebe im Ganzen, Alten, Etablierten, was nicht heilsam, d.i. voller Verblendung, voller Hass und voller Begierde, Stolz und Wahn ist. Die Welt ist ein gefährlicher Ort, es ist die große Masse, die irrt; und es war schon immer so und wird fast ewig so bleiben. So läßt sich die Sutteneinleitung unter dem Leitwort: “Kritik und Ungehorsam ist nichts Unheilsames” zusammenfassen. Denn aus Brahmadatto ist ein Anhänger Buddhas geworden und dies ist nur durch Ungehorsam gegenüber seinem Lehrer geschehen. Da ein Anhänger Buddhas sein etwas Heilsames ist, kann dies nicht aus etwas unheilsamen entsprungen sein, so wie auch nie aus dem Same einer giftigen Pflanze ein Wohlschmeckender Baum wachsen kann. So ist Ungehorsam und Kritik gegen das Falsche immer heilsam. Woher erkennen wir aber das Falsche als solches ? Es gibt da Meinungen in der Welt die sagen: “Es gibt kein richtig oder falsch” (diese Thesen tauchen immer wieder aus den unterschiedlichsten Eso…. auf), diese Aussage ist offensichtlicher Unsinn und braucht nicht weiter vertieft zu werden, denn wäre diese Aussage wahr, würde eben diese Wahrheit dies Aussage, dass sie wahr ist selbst widerlegen, also die contradictio in adjecto. Wie finden wir nun das Wahre, Gute und Erhabene ? ,… durch Kritik, sie ist also auch etwas heilsames, sofern sie Maß und Mitte in der Findung und das Unheilsame zum Ziel hat und nach dessen durchdringung das Heilsame freilegt. Dann kann uns Kritik schützen, und zwar vor großen Torheiten, derer die Welt voll von Möglichkeiten ist.

    Der programmatische Einstieg in die Sutte erfolgt über Zuordnung: “Geringwertig ist es, ihr Mönche, tugendwertig warum der gewöhnliche Mensch über den Vollendeten ein günstiges Urteil fällen mag” (KEN, Digha Nikaya,S.5/5), stillistisch wird hier zum einen die Rekurrenz des Konfliktes zwischen Suppiyo und Brahmadatto geleistet; zum anderen aber die Einordnung des Tugendwerks via sila in seiner Relevanz für den Erleuchtungsweg aufgewiesen: er ist geringwertig. Geringwert wozu ? Zu den Versenkungsstufen den janas, geringwertig zu den Reflexionsweg der die Leerheit zu lösen hat, geringwertig zur Auflösung von Hass, Begierde und Verblendung. Aber dieses Sichtbare, das Tugendwerk ist für den Weltmenschen etwas Wertvolles für den Bodhisattva aber etwas Selbstverständliches, das in der Banalität des Alltages an Gewicht verloren hat. Hieran entfaltet Buddha für alle Wesen, insondern dem Menschen gültig, die sila:

    “Lebendiges umzubringen hat er verworfen, Lebendiges umzubringen liegt ihn fern, dem Asketen Gotama: ohne Stock und Schwert, fühlsam, voll Teilnahme, hegt er zu ALLEN LEBENDEN WESEN Liebe und Mitleid.” (a.a.O. KEN,S.5). Diese Moral, für alle Wesen, d.s. Menschen, Tiere, Götter, Asuras, …, Individuen und Kollektive gültig, warum ? weil sie für alle Wesen negatives Karma schafft, wenn sie sie nicht erfüllen und für alle gutes Karma, wenn sie erfüllt wird. Es würde auf alle in der gleichen Weise wieder zurückfallen ! Kein Wesen darf getötet werden, d.h. Schlachten, Jagen, Tiere opfern, Tierversuche d.i. Vivisektion, alles dies ist morden, töten mit Vorsatz und als erstes Verbot aufgeführt, warum ? weil das meiste kamma akusala, unheilsame Karma in der Handlung des Tötens liegt, es fällt auf den Täter wieder zurück. Es gibt keine heiligen Kriege oder andere Ausnahmen, jede Tötung schafft negatives Karma (kamma akusala). Wie bei diesen klaren Aussagen Buddhas, der Dalai Lama Tierversuche legetimiert, wie er es derzeit in Münster(wo das grauenhafte Tierversuchs KZ (der Vergleich KZ also Konzentrationslager der Nationalsozialsiten mit Tierversuchsinstituten stammt nicht von mir, er geht auf den KZ-Häftling und Nobelpreisträger Iszack Singer zurück und erscheint mir absolut plausibel und angebracht) covance steht) getan hatte, ist mir unklar, auf meine Briefe reagiert er nicht. Das Gesetz des Karma sagt allgemein, dass aus heilsamen Handlungen also: voll Anteilnahme und Liebe entsteht Heilsames also kann Heilung auch nur aus dier Wurzel enstehen. Das kann am Beispiel der Heilkunde heißen, dass nur aus Anteilnahme und Liebe Heilung entsteht, soweit wie möglich, denn wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir in samsara leben, wo immer noch die erste heilige Wahrheit gilt, dass alle Phänomene, wir eingeschlossen voller Leid, Krankheit und Tot sind. Also kann aus Anteilnahme und Liebe, Heilsames wachsen und nicht aus Vivisektion und Pharmaindustrie, wo jährlich 300 MIO Tiere brutal zu tode gefoltert werden. Aus Vivisektion und Pharmamedizin wächst dann auch nur eine enorme Vergrößerung des Leides heran, und wie sich das je einzelne Karma des Vivisetionsleiters und Tierexperimentators entwickelt, so wächst auch das kollektive Karma an. Alles was die Naturwissenschaft den Tieren antut, erzeugt ein großes negatives Feld des Karmas (kamma akusala vipaka) alle Menschen, die den Apparat der Schulmedizin, Pharmazie, Pharmakologie, Neurowissenschaften und lifescince, Gentech,… d.dgl.m., in Anspruch nehmen, schließen sich an dieses Karma an, selbst wenn sie nur Patienten sind. Dieses Karma, das durch Vivisektion aufgebaut wurde, dass kann nicht einmal ein Buddha wieder von den Naturwissenschaften und Naturwissenschaftlern nehmen, noch viel weniger kann es der Dalai Lama. Dieses Karma (kamma akusala vipaka) hat nur die Möglichkeit sich durch Vergeltungsausgleich aufzulösen, zu neutralisieren. Das macht klar, wie unheilsam unsere Heilslehren sind. Aber Buddha geht in der hier diskutierten Sutte später noch explizit auf die Medizin und die anderen grausamen Wissenschaften ein. Also später mehr dazu. “Nichtgegebenes zu nehmen hat er verworfen, vom Nehmen des Nichtgegebenen hält er sich fern, der Asket Gotamo: Gegebenes nimmt er, Gegebenes wartet er ab, nicht diebisch gesinnt, reingewordendenen Herzens verweilt er .” (KEN a.a.O.S.5) Die Überwindung von Gier und Neid d.i. die Begierde wirkt in diese sila hinein. Immer zu wissen, was einen gegeben wird erfüllt die erste Bedingung einer reinen Gabe, wurde was gegeben wurde nicht aus unheilsamen Taten, Worten und Gedanken geschaffen, gewirkt oder gewonnen, so ist die zweite Bedingung der reinen Gabe erfüllt und dient was gegeben wurde, nicht unheilsamen Dingen, d.h. es zu den reinen Bedarfsgegenständen und der reinen Ernährung dient, so ist die letzte Bedingung der Gabe erfüllt. Nie denkt der Bikhu, Buddhist und Nachfolger der Lehre des Erwachten daran sich fremdes Gut anzueignen, nie stiehlt er oder fordert andere dazu auf.”Unkeuschheit hat er verworfen, keusch lebt er der Asket Gotamo” Da Lustbegierden nur Suchtverlangen, falsches Suchen und niedere Tat mit sich bringt, die Befriedigung aber nie befriedigt ist, so sehr man auch alle Möglichkeiten ihrer Begierdeziele realisisert; ist Lustverlagen unheilsam. Der Lustbegierdenmensch lebt wie ein hungriger Geist: je mehr er isst, desto hungriger wird er. Auch nimmt diese Beschäftigung viel Zeit in Anspruch, die für das Dhamma ungenutz bleibt. Familie bringt am Ende auch nie das Glück was sie vordem versprich, dahero ist es also weise sich aus diesem Bereich der gemeinen Paarung schon dem Geiste nach so weit wie möglich zu entfernen. Aus dem gereinigten Geiste folgt das begierdefreie Wort und die ebensolche Tat. “Lüge hat er verworfen, von Lüge hält er sich fern, der Asket Gotamo: die Wahrheit spricht er, der Wahrheit ist er ergeben, standhaft, vertrauenswürdig, kein Heuchler und Schmeichler der Welt” (a.a.O KEN) In der Überwindung der Verblendung als Erleuchtungsweg ist die Wahrheit das stete Geleit, sie ist auch nicht der Höflichkeit gegenüber anderen halber preiszugeben. Wahrheit ist eine Kraft die in Weisheit transformiert zum Nirvanna führt, nie dürfen wir uns verführen lassen zu lügen oder auch die Lügen anderer zu reproduzieren. In letzterem Falle ist es dann besser den Kontakt zu lügenden Menschen einzustellen, als deren Lügen in der Welt zu reproduzieren, sei es auch nur durch schweigen an der falschen Stelle. Die Wahrheit zu sagen ist oft mit Mut verbunden, weniger mutig ist es bei Lügen anderer zu schweigen und gar feige ist es anzusehen die Lügen der Lügner zu wiederholen; sich in das lügende Gerede der Weltmenschen durch unreine Rede einzubringen. “Das Ausrichten hat er verworfen, vom Ausrichten hält er sich fern, was er hier gehört hat erzählt er dort nicht wieder um jene zu entzweien, und was er dort gehört hat erzählt er hier nicht wieder um diese zu entzweien; so einigte er Entzweite, festigt Verbundene, Eintracht macht ihn froh, Eintracht freut ihn,…, Eintracht fördernde Worte spricht er ” (a.a.O. S.6 KEN) Hierin ist das Gegenmodell zu dem zu sehen, was als Mobbing, Bossing, Fraktionsbildung (auch im politischen Sinne) und Nebenbuhlerei in Sinne der gemeinen Paarung zu verstehen ist; all dies ist unheilsam. Einzig, wenn es darum geht, Unheilsame von Heilsamen zu trennen, da “wer mit Verderbten umgeht verdirbt” (Anguttara Nikaya), um das Heilsame wachsen zu lassen ist es ratsam, hier der Wahrheit gemäß ohne eigene Interssen gute Menschen vor schlechten Menschen zu schützen, durch eine Rede der Wahrheit. Aber das gilt im Ausnahmefall durch Weisheit abgewogen, kritisch gegen das eigene Interesse abzuwiegen. “Barsche Worte hat er verworfen, von barschen Worten hält er sich fern, der Asket Gotamo: Worte, die frei von Schimpf sind, dem Ohre wohltuend, liebreich, zum Herzen dringend, höflich, viele erfreuend, viele erhebend, solche Worte spricht er .” (a.a.O. S. 6 KEN) Worte, die frei von Haß oder Begrierde sind, Worte die aus der gleichmütigen Gelöstheit der Nirvannas leuchten.”Plappern und Plaudern hat er verworfen, von Plappern und Plaudern hält er sich fern, der Asket Gotamo: zur rechten Zeit spricht er, den Tatsachen gemäß, auf den Sinn bedacht, der Lehre und Ordnung getreu, seine Rede ist reich an Inhalt, gelegentlich mit Gleichnissen geschmückt, klar und bestimmt, ihrem Gegenstande angemessen. ” (a.a.O. KEN) Dieser Punkt der sila ist der am schwierigsten einzuhalten der silas überhaupt. Das karma akusala (unheilsames Karma) was bei Übertretung hier jeweils entsteht ist zwar auf den Einzelfall betrachtet gering, aber da die Häufigkeit der Verstöße so unmäßig hoch ist, gilt es dem Plaudern, der unedlen Rede, dieser sila auch besondere Aufmerksamkeit zu schenken. “Sämereien und Pflanzungen anzulegen hat er verschmäht, der Asket Gotamo,” (a.a.O. KEN) Grund hierbei ist ein Verstoß gegen die erste sila, weil bei den Sämerreien durch den Arbeitsgang des Pflügens regelmäßig kleine Tiere, d.s. Würmer, Käfer, Schnecken,…, aufgewühlt, durch den Pflug zerschnitten und den gierigen Vögeln zum Fraße geboten werden. “Einmal des Tags nimmt er Nahrung zu sich , nachts ist er nüchtern, fern liegt es ihm zur Unzeit zu essen.” (a.a.O. KEN) Jede Form der Gefräßigkeit ist zu vermeiden, das gerade Gegenstück ist immer die Vorstellung aus dem petta vatthu, wo Wesen ihrer Gefräßigkeit halber im Zwischenreich eine Inkarnation als hungriger Geit erlangen. Buddha bevorzugte es, was verständlich ist angesichts der Größe der Sangha, die Frage der Ernährung allgemeingültig zu organisieren, d.h. “einmal des Tags,..,”. Entscheidener hierbei ist aber das Gleichgewicht zwischen gefräßiger Völlerei und fastender Hungeraskese zu finden. Der geniale Übersetzter KEN (Karl Eugen Neumann) fand das Wort: “nicht zu Ergötzung sondern zur Atzung” (KEN), d.h. den Leib zu erhalten als Stütze des Geistes soll der Sinn von Nahrung sein, keine Freude an der Nahrung, immer vegan, immer am unteren Rand der Notwendigkeit verortet, um die aufsteigenden Begierden durch Achtsamkeitsmeditation beherrschen zu lernen. Und wer diesem Trieb beherrscht ist schon stark geworden. Nahrung ist eigentlich immer schlecht, wir können uns schlechterdins nicht ernähren ohne, mindestens den anderen die Nahrung durch unseren Genuß, vorzuenthalten. Aber wir können das Ernähren durch Töten oder Quälen von Tieren vermeiden und zum Anderen die Nahrung gering halten, um das zum Leben Notwenmdige zum Maßstab zu erheben, so wird wenig karma akusala durch Nahrung angesammelt. Außerdem wird der Geist leicht, geschmeidig und die Energie d.i. das prana wird stark. “Von Tanz, Gesang, Spiel, Schaustellungen hält er sich fern.” (a.a.O. KEN) Dies soll auch als Medienkritik verstanden werden, es liegt kein Sinn im Medienkonsum, hier wird nur Verblendung, Haß und Begriede gefördert. Auch das ästhetisch Schöne ist zu meiden der schöne Klang, die schöne Form, ja auch das schöne Wort: sie alle haben einen Verführungscharackter der nicht zu unterschätzen ist, in der Summe führen sie uns meist zu Begrierden oder Ablehnung, was Haß ist, mindest verblenden sie und sind nicht die Zeit wert, die man für sie verschwendet. Kant formulierte in der Kritik der Urteilskraft noch so idealistisch: “Das Wohlgefallen am Schönen ist ohne alles Interesse”, früher glaubte ich das auch, bis ich die Ansammlungen von schönen Waren, Worten, Klängen und Formen bei mir zuhause bemerkte und feststellte das es nicht stimmt; das Schöne ist das Feuerwerk der Begierde. Die künstliche Trennung die Kant dann noch zum “Angenehmen” vornimmt ist verkünstelt an der Realität vorbeiphilosophiert. Begierde, so sage ich, ist allemal mit dem Schönen verbunden. Daher mißtraut den schönen Formen, Klängen und Worten; sie neigen dazu euch den Geist zu betören.”Kränze, Wohlgerüche, Salben, Schmuck, Zierrat und Putz weist er ab. Hohe prächtige Lagerstätten verschmäht er. Gold und Silber nimmt er nicht an.” (a.a.O.KEN) Jedes Sichherausputzen, dient der Eitelkeit, diese ist Egopflege, das Ich aber gilt es als nichtexistent zu erkennen – eitle Herausgockelei wird als albern und Nutzlos vom Erhaben gewiesen. Dann zum Geld (Gold und Silber), es ist der Sache nach schlecht, es entspringt der Ausbeutung, Lug und Trug, sind meist die Wurzeln des Geldes, Begierde ist sein Stamm und Neid, Geiz und Eifersucht sind seine Früchte. Meidet das Geld, es wird euch mehr schaden als nutzen. Wenn man jedoch in einer Welt lebt, in der Ernährung nicht ohne Geld zu realisieren ist, sollte man das Geld vorsichtig, wie Gift behandeln. Dann greift der Erhabene noch einmal das Medienspiel, hier aber unter der Berücksichtigung des Sportes auf: “Tanz, Gesang, Spiel, Bühne, Vortrag, Beifall, Bardenlied, Paukenschall, …, Elefantenkampf, Rossekampf, Büffelkampf, Stierkampf,..,das Achterbrett, …, Wurf- u. Schlagspiel, das Setzen, Rücken, Stoßen, Antupfen, ..,Hüpfen, Springen, Schleudern, Wagenspiel, Bogenspiele,.., derartige Gegenstände der Unterhaltung hat er verschmäht, der Asket” (a.a.O. S. 6, KEN). Der Sport ist als Bewegungskultur unheilsam geworden, als die Komparation in ihn Einzug erhielt. Indem Moment, wo die Spieler begannen gegeneinander zu spielen und die Spielführer die Punkte zu zählen, wurde aus dem Sport ein Krieg, der in Dopingskandalen, Korruption, Sprotmedizinische Konsultation, Medienevent, Wirtschaftsevent, Politevent endete. Bei den Sportveranstaltungen werden in großen Mengen Alkohol konsumiert und das Niveau der Unterhaltsamkeit wird ins abgründige gestürzt. Der organisierte Breitensport ist die geistige Einöde, deren Banalität und Brutalität ihres gleichen sucht. Völlig klar, das dies mit dem ariya magga nichts zu tun hat, Buddhisten haben hier nichts zu suchen. “Hohe prächtige Lager hat er verschmäht der Asket” (a.a.O.S. 7 KEN) Das einfachste Lager auf den Boden, gereicht zu vier Stunden Nachtruhe, dies soll dem Buddha in Lehrnachfole Stehenden genügen: in Zufriedenheit und Genügsamkeit sich übend.”Als wie da manche ehrsame Priester und Asketen, die von den dargebrachten Gaben der Gläubigen leben, derartige Dinge um sich auszuschmücken und aufzuputzen gern gebrauchen ,…, “(auch hier klar der Hinweis auf die “ehrsamen” Mitglieder der Gesellschaft …, “als wie manchen ehrsame Priester und Asketen, die geimeine Rede gern führen und zwar über Könige, über Räuber, über Fürsten und Soldaten über Krieg und Kampf, über Speise und Trank, über Kleidung und Bett, über Blumen und Düfte, über Verwandte, über Fuhrwerk und Wege, über Dörfer und Burgen, über Städte und Länder, über Weiber und Weine, über Straßen und Märkte, über die Altvorderen und über Veränderungen, über Volksgeschichten und Seegeschichten, über dies und das und dergleichen mehr: eine derartige gemeine Rede hat er verschmäht der Asket. “(a.a.O. S. 8 KEN) In dem Maße wie ein Mensch, ein in der Lehrnachfolge des Buddha stehender ist, wird er diese Regeln einhalten können. Das Ergebnis dieser Enhaltsamkeit ist nicht nur gut für das je einzelne Karma, sonder trägt sofort Frucht, man wird unmittelbar aus den Kreise Unheilsamer verschwinden und, so man seinen eigene Geist auch in seinen Gedanken von diesen Themen abhält, wird das Wachstum des Geistes sehr heilsame Züge einnehmen. Hier wird klar, welche Themen als Gedanken und in der Rede unheilsam sind, sie führen zu Leid, Eidersucht, Wut, Streit und Begierden, desshalb sind sie zurück zu weisen. Hohe verwirklichte Buddhisten denken nicht an diese Dinge und man sieht es ihnen an, denn ihr Geist ist frei von Zorn und Anhaftung. Denn was haben wir davon, wenn wir z.B. durch die Psychoanalyse zu Traumata unserer Vergangenheit geführt werden, wir dann unseren Geist auf diese Dinge fokussieren und dann im Außen Schuldige für unser Leid suchen; haben wir sie dann endlich gefunden, was ohne die Kenntnis von Karma und Reinkarnation sehr leicht ist, sollen wir unseren Zorn hieran anhaften, um dann nur noch aus leiderzeugenden Faktoren zu bestehen (aber so hatte sich Siegmung Freud Heilung vorgestellt). Ja unsere gesamten Heilslehren sind alle erheblich falschgestellt, falsch ausgerichtet und daher im wesentlichen auf Unheilsames fokussiert, ihnen mangelt es an rechter Anschauung.

  32. #32 Ralf Dürich
    26. November 2008

    Brahmajala Sutta Reflexionen
    दीघनिकायो सीलक्खन्धवग्गपाळि

    ब्रह्मजालसुत्तं

    In diesem Text möchte ich Reflexionen anstrengen, die sich aus Buddhas Sutta dem brahmajala suttam, digha nikaya 1, Tipitaka des palikanon ergeben.

    Nach meiner Überzeugung ist das digha nikaya 1 eins der wichtigsten Sutten des Buddha Dhammas. Buddha stellt in diesem Sutta die buddhistische Moral (sila) dar, er widerlegt alle Irrlehren, die zu seiner Zeit noch genau wie heute vakant sind, und er gibt den rechten Weg zur Erleuchtung. Diese Sutte ist von so durchdringender Klarheit, dass sie für mich ein Beweis für die Erleuchtung (bodhi) des Erhaben ist. Denn nur aus dem Lichte des Nibanna, welches sich schon zu Lebzeiten sichten läßt , konnte Buddha den Monotheismus widerlegen, lassen sich die Wissenschaften, Medizin, Materialismus, Kapitalismus, Kommunismus und unsere gesamte Fehlorientierung durchsichtig machen, und so können die unheilsamen Verblendungen unserer Welt unwirksam werden. Eine gründliche Reflexion dieser Sutte scheint mir notwendig, da in unserer Zeit viel mißverständliches unter der “Firma” Buddhismus, als einer zerfallenden Vieldisziplinigkeit sich widersprechenden Meinungen und Ansichten, die sich gegenseitig den Blick zum Dhamma verstellen, zutage tritt. Das hier im Tage Erscheinende hat so, eine zwar der Sache nach, redundante Geschichte der Ansichten entwickelt, aber der Orientierung nach kamen auf diese Weise sehr gefährliche Irrwege, die oft nicht klar als abweichende Gefahr aus dem Dharma heraus erkennbar sind, in die Firma Buddhismus hinein. So ist zum Beispiel nicht jedem Buddhisten klar, dass der Dalai Lama kein Buddhist ist, dass er die rechte Anschauung (samma ditthi), und das ist das erste Pfadglied des ariya magga, des heiligen achtfältigen Weges und der wiederum ist die Verwirklichung der vierten heiligen Wahrheit, verloren hat. In den Texten möchte ich auch am Beispiel des Dalai Lama aufzeigen, wie leicht man den Pfad verlassen kann und wie gefählich dieses Heraus ist; welche Folgerungen sich hier für das Karma ergeben und wohin die Verwicklung in das Priesternetz der Ansichten führt. -Also welche Gefahr für uns Menschen besteht eine falsche Anschauung im Leben zu haben, denn hieraus ergibt sich eine Fehlorientierung, die eben in die Fehle, in die Irre geht, das ist die Natur einer Irrlehre. Wie man sie erkennen und vermeiden kann lehrt uns das digha nikaya 1 und der Auftrag heilsames als Heilsames und unheilsames als Unheilsames zu erkennen ist nicht nur Auftrag des gesamten Kanons, es ist die grundmenschliche Tugend, die den Weltmenschen schon lebenswichtig ist; also noch um so mehr von Wichtigkeit wenn es heißt den Dhamma zum Woraus und Wohin des eigenen Lebens zu erheben.

    Die Sutte beginnt mit der einleitenden Erzählung, in der der Pilger Suppiyo, der vedischer Yogi und darinnen Meister ist, mit seinem Lehrknaben Brahmadatto sich in Ansichtenstreit verstrickt, wobei der Lehrknabe Brahmadatto der Autorität seines hohen Lehrers (und die alten vedischen Yogis genossen hohe Reputation) widersprechend die Meinung vertritt, dass Buddha, Dhamma und Sangha wertvolle Orte der Zuflucht sind; sein Lehrer widerspricht diesem leidenschaftlich. Warum leitet Buddha diese so bedeutende Sutte mit dieser Erzählung ein ? -Die Frage nach der Historizität wollen wir mal als redudant zurückweisen- Es hat sich in der Suttenexegese als trefflich erwiesen, die ersten Sätze, einleitenden Erzählungen, ersten Thesen, Pramissen, Begriffe als Schlüsselbegriffe ,-,… zu bewerten. Was nun aber hat dann diese Erzählung als Schlüsselfunktion für diese Sutte ? Buddha möchte im Brahmajala Sutta alle Irrlehren widerlegen, in dieser Sutte entwickelt er die Untauglichkeit aller weltlichen und religiösen Theorien, widerlegt sie als eitle Spekulation und beweist ihre Fehl, die ins unausweichliche Elend führt, wenn man sich ihrer anschließt. Das bedeutet nun aber für die Welt, dass alles was etabliert ist, alt, ehern und ehrwürdig sich als defizitär, falsch, unheilsam, böse und gefährlich erweist. Buddha zeigt wie die Berufe, die sich aus diesen Irrlehren entwickeln, z.B. der Arztberuf, der aus der Wissenschaft der Medizin entstammt, die ihrem Wesen nach materialistisch ist und Karma wie Reinkarnation leugnet, ein unheilsamer Beruf wird. Wenn man diesen Beruf ausübt, sammelt man zwangsläufig negatives Karma an und stellt eine Menge Unfug an; dieser Beruf ist in der Summe, so Buddha unredlicher Lebenserwerb nach ariya magga und zu meiden, sowohl in der Ausübung wie im Konsum etwas als Patient. Denn hier kann nur unheilsames entstehen, jedenfalls mehr unheilsames als Heilsames. Zwangläufig entwickeln sich diese Irrlehren im Verlauf ihres Bestehens zu grausamen Wissenschaften, die den Prozeß der Sinnentleerung noch mit Banalität und Brutalität zu trotzen suchen. Die verblendeten Wissenschaftler arbeiten zum Teil ohne jedes Bewußtsein ihrer moralischen Verfehlung, ohne Einfühlungsvermögen töten sie einerseits Tiere im Experiment und wollen aus den eben hieraus sich entwickelnden Einzelheiten Erkenntnisse gewinnen, die dann wiederum auf den Menschen anzuwenden sind und dort Therapie, Geld und Titel bringen. Auf diese Weise entsteht keine Heilung, denn die einzigen Heilerfolge die so zu erzielen sind können nur folgende sein, nämlich ersten, dass der Placebo wirkt und zweitens, dass durch kleine Eingriffe zwar mal eine Genesung gelingen mag, dass aber das der Krankheit zugrunde liegende Karma noch wirkt und so die Krankheit verspätet dann wieder um so stärker auftritt; Krankheit, Alter und Tot können nicht therapiert werden, sie gehören zur unmittelbaren Realität von Samsara, der einzige Ausweg ist der zum Nirvana. Daher ist das Treiben dieser materialistischen Wissenschaft in der Mehrheit Unheilsam; sich nach ihr aus zu richten sogar gefährlich. So arbeitet Buddha Beruf für Beruf durch und führt eine große Liste an unheilsamen Berufen an, da diese sich auf Irr- und Verblendungslehren stützen und in ihrer Ausübung mehr Unheil stiften als sie Sinnvolles hervorbringen. Buddha brachte mit der einleitenden Erzählung nun also die Situation der Zeit auf den Punkt: es ist der alte, ehrwürdige Lehrer, Meister und Yogi Suppiyo, der in der wichtigsten Fragen der Welt, d.i. die Zufluchtnahme, irrt; ja er vollständig verblendet nichts als dummes Zeug redend seinem Lehrknaben an Wahrheit und Weisheit noch unterliegt. So ist unsere Welt auch noch heute, wir dürfen nicht den Blick für die Wahrheit verlieren weil wir uns ein Kritikverbot oder Denkverbot erteilen lassen und den Blick der Kritik gegen das Ehrwürdige auslassen. Das bedeutet die Sutteneinleitung: achtet nicht die ehrwürdige Erscheinung der Oberfläche nach. Denn zumeist ist die Welt voller Täuschung und der ehrbare Doktor der Medizin ein brutaler Tierquäler von berufswegen, der in Tierversuchen foltert und mordet. Aber noch mehr will diese Einleitung, es gibt in der vedischen Kultur ein Kritikverbot gegenüber dem Yogi, Guru-Meister; jede Kritik gegenüber dieser Person wird als Todsünde überzeichnet und durch Angst vor Höllenstrafen durchgesetzt. Hätte sich in unserer Sutteneinleitung Brahmadatta an dieses Kritikverbot gehalten, hätte er seinem Meister und Guru, Gehorsam geleistet, dann wäre er nicht in die Nähe des Buddha, des Dhammas und der Sangha gekommen. Wie gut ist es also den Guru zu kritisieren und ungehorsam zu sein, wenn dieser irrt. Das zeigt die wichtigste Sutte des Digha Nikaya. Ich betone dies nur deshalb so stark, weil es im Buddhismus die unterschiedlichsten Sitten des Kritikverbotes gibt, die sind natürlich Unsinn. Buddha liebte kritische Schüler und er war ein kritischer Lehrer. An Kritik ist nichts grundsätzlich Falsches, sie sollte nur heilsam sein, was das heißt, läßt sich aus dem gesamten Kanon gewinnen; aber ein kurzer Wink kann vielleicht in die Richtung weisen, dass es in der Kritik um die Wendung zum Heilsamen gehen soll, die Kritik darf nicht verletzend oder beleidigend sein oder zur Egoaufwertung des Kritikers, sondern nur die Wahrheit aussprechen: zur rechten Zeit am rechten Ort, dies taten auch die Worte Brahmadattas in der Sutteneinleitung zum Digha Nikaya 1. Wie unheilsam z.B. der Kadavergehorsam des tibetischen Lamaismus ist, indem sich gerade die führenden Lamas um den Dalai Lama, wie auch er selbst, als unkritisierbare Elite der Bodhisattvas, die mit magische Kräften ausgestattet sind und dahero vom normalen Menschen ohnehin nicht mehr zu beurteilen sind, zeigt der Diamantweg Buddhismus. Denn durch diese Formel verbieten die hohen Lamas die Kritik jedem Mahayanabuddhisten, mit dem Hinweis dieser würde auf unglaubliche Weise seinem Karma schaden wenn er einen Bodhisattva kritisiere. Dieses Kritikverbot führt zum Denkverbot und zum sektierten Regime, so wie es in Tibet zu Regentschaft des Dalai Lama noch war. Wo seine Mönchspolizei bei kleinen Meinungsverschiedenheiten und Delikten schon den Tibertern als offiziele Strafen: die Armeabhackte, Augen ausstachen, die Naasen abschnitten,… Kein Wunder das sich dieser, unser Friedensnobelpreisträger, auch heute noch gern mit den reaktionärsten Menschen der Welt anfreundet und als einziger der anderen Friedensnobelpreisträger keine kritischen Worte gegen G.W.Bush und Tierversuche,…, fand. Ich wünsche den tibetischen Buddhisten aufrichtig, dass sie dem Beispiel des Brahmadatta in unserem Brahmajala Sutta folgen und die tatsächliche Heiligkeit des Dalai Lama, kritisch auf den Prüfstand stellen, und dann hieraus ihre Konsequenzen ziehen, d.h. Buddha und seinem ursprünglichen Dharma, dem Palikanon folgen. Buddhas Lehre ist von Grund auf kritisch; ohne kritische Revision der eigenen Person, des eigenen Umfeldes, der Theorien, Lehrer und Lehren, sowie natürlich auch der Tugend oder Untugend derer und anderer, wäre keine Transformation; keine Veränderung möglich, denn wie sollen wir aus den Fehlern anderer lernen, wenn wir durch Kritikverbot blind dafür werden; dann sind wir aber auch darauf ausgerichtet diese Fehler sinnlos zu wiederholen. Mit Weisheit, Buddha und Dhamma hat das nichts zu tun. Aus Gehorsam entsteht nur stupide Frömmigkeit. Die geistigen Herausforderungen und Gefahren Samsaras, deren sich der Mensch gegenüber sieht, lassen diese Haltung zu keiner Zeit zu; diese Haltung ist unachtsam und gefährlich. Aber es gab und gibt noch immer überall Menschen auf der Welt, die es genießen die Verantwortung für ihre Leben an andere abzugeben. Das alles ist nicht Buddhadhamma ! Kritikverbot führt in den Sumpf der Selbstgefälligkeit und des Dogmatismus; und es ist die Natur des Sumpfes, in ihm stecken zu bleiben. Ja Kritikverbot hätte Brahmadatta dazu auffordern müssen seinem Lehrer gemäß einzusehen, dass Buddha, Dhamma und Sangha schlecht, falsch und unweise sind. Wie gut das Brahmadatta ungehorsam und kritisch war, denn was wäre die Folge gewesen, hätte er sich an das Kritikverbot gehalten ? – Verblendung, unheilsame Gedanken, Rede und Tat; schlechte Wiedergeburt,…, Ja die Sutteneinleitung gibt gleich den Wink: es ist das Weltgetriebe im Ganzen, Alten, Etablierten, was nicht heilsam, d.i. voller Verblendung, voller Hass und voller Begierde, Stolz und Wahn ist. Die Welt ist ein gefährlicher Ort, es ist die große Masse, die irrt; und es war schon immer so und wird fast ewig so bleiben. So läßt sich die Sutteneinleitung unter dem Leitwort: “Kritik und Ungehorsam ist nichts Unheilsames” zusammenfassen. Denn aus Brahmadatto ist ein Anhänger Buddhas geworden und dies ist nur durch Ungehorsam gegenüber seinem Lehrer geschehen. Da ein Anhänger Buddhas sein etwas Heilsames ist, kann dies nicht aus etwas unheilsamen entsprungen sein, so wie auch nie aus dem Same einer giftigen Pflanze ein Wohlschmeckender Baum wachsen kann. So ist Ungehorsam und Kritik gegen das Falsche immer heilsam. Woher erkennen wir aber das Falsche als solches ? Es gibt da Meinungen in der Welt die sagen: “Es gibt kein richtig oder falsch” (diese Thesen tauchen immer wieder aus den unterschiedlichsten Eso…. auf), diese Aussage ist offensichtlicher Unsinn und braucht nicht weiter vertieft zu werden, denn wäre diese Aussage wahr, würde eben diese Wahrheit dies Aussage, dass sie wahr ist selbst widerlegen, also die contradictio in adjecto. Wie finden wir nun das Wahre, Gute und Erhabene ? ,… durch Kritik, sie ist also auch etwas heilsames, sofern sie Maß und Mitte in der Findung und das Unheilsame zum Ziel hat und nach dessen durchdringung das Heilsame freilegt. Dann kann uns Kritik schützen, und zwar vor großen Torheiten, derer die Welt voll von Möglichkeiten ist.

    Der programmatische Einstieg in die Sutte erfolgt über Zuordnung: “Geringwertig ist es, ihr Mönche, tugendwertig warum der gewöhnliche Mensch über den Vollendeten ein günstiges Urteil fällen mag” (KEN, Digha Nikaya,S.5/5), stillistisch wird hier zum einen die Rekurrenz des Konfliktes zwischen Suppiyo und Brahmadatto geleistet; zum anderen aber die Einordnung des Tugendwerks via sila in seiner Relevanz für den Erleuchtungsweg aufgewiesen: er ist geringwertig. Geringwert wozu ? Zu den Versenkungsstufen den janas, geringwertig zu den Reflexionsweg der die Leerheit zu lösen hat, geringwertig zur Auflösung von Hass, Begierde und Verblendung. Aber dieses Sichtbare, das Tugendwerk ist für den Weltmenschen etwas Wertvolles für den Bodhisattva aber etwas Selbstverständliches, das in der Banalität des Alltages an Gewicht verloren hat. Hieran entfaltet Buddha für alle Wesen, insondern dem Menschen gültig, die sila:

    “Lebendiges umzubringen hat er verworfen, Lebendiges umzubringen liegt ihn fern, dem Asketen Gotama: ohne Stock und Schwert, fühlsam, voll Teilnahme, hegt er zu ALLEN LEBENDEN WESEN Liebe und Mitleid.” (a.a.O. KEN,S.5). Diese Moral, für alle Wesen, d.s. Menschen, Tiere, Götter, Asuras, …, Individuen und Kollektive gültig, warum ? weil sie für alle Wesen negatives Karma schafft, wenn sie sie nicht erfüllen und für alle gutes Karma, wenn sie erfüllt wird. Es würde auf alle in der gleichen Weise wieder zurückfallen ! Kein Wesen darf getötet werden, d.h. Schlachten, Jagen, Tiere opfern, Tierversuche d.i. Vivisektion, alles dies ist morden, töten mit Vorsatz und als erstes Verbot aufgeführt, warum ? weil das meiste kamma akusala, unheilsame Karma in der Handlung des Tötens liegt, es fällt auf den Täter wieder zurück. Es gibt keine heiligen Kriege oder andere Ausnahmen, jede Tötung schafft negatives Karma (kamma akusala). Wie bei diesen klaren Aussagen Buddhas, der Dalai Lama Tierversuche legetimiert, wie er es derzeit in Münster(wo das grauenhafte Tierversuchs KZ (der Vergleich KZ also Konzentrationslager der Nationalsozialsiten mit Tierversuchsinstituten stammt nicht von mir, er geht auf den KZ-Häftling und Nobelpreisträger Iszack Singer zurück und erscheint mir absolut plausibel und angebracht) covance steht) getan hatte, ist mir unklar, auf meine Briefe reagiert er nicht. Das Gesetz des Karma sagt allgemein, dass aus heilsamen Handlungen also: voll Anteilnahme und Liebe entsteht Heilsames also kann Heilung auch nur aus dier Wurzel enstehen. Das kann am Beispiel der Heilkunde heißen, dass nur aus Anteilnahme und Liebe Heilung entsteht, soweit wie möglich, denn wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir in samsara leben, wo immer noch die erste heilige Wahrheit gilt, dass alle Phänomene, wir eingeschlossen voller Leid, Krankheit und Tot sind. Also kann aus Anteilnahme und Liebe, Heilsames wachsen und nicht aus Vivisektion und Pharmaindustrie, wo jährlich 300 MIO Tiere brutal zu tode gefoltert werden. Aus Vivisektion und Pharmamedizin wächst dann auch nur eine enorme Vergrößerung des Leides heran, und wie sich das je einzelne Karma des Vivisetionsleiters und Tierexperimentators entwickelt, so wächst auch das kollektive Karma an. Alles was die Naturwissenschaft den Tieren antut, erzeugt ein großes negatives Feld des Karmas (kamma akusala vipaka) alle Menschen, die den Apparat der Schulmedizin, Pharmazie, Pharmakologie, Neurowissenschaften und lifescince, Gentech,… d.dgl.m., in Anspruch nehmen, schließen sich an dieses Karma an, selbst wenn sie nur Patienten sind. Dieses Karma, das durch Vivisektion aufgebaut wurde, dass kann nicht einmal ein Buddha wieder von den Naturwissenschaften und Naturwissenschaftlern nehmen, noch viel weniger kann es der Dalai Lama. Dieses Karma (kamma akusala vipaka) hat nur die Möglichkeit sich durch Vergeltungsausgleich aufzulösen, zu neutralisieren. Das macht klar, wie unheilsam unsere Heilslehren sind. Aber Buddha geht in der hier diskutierten Sutte später noch explizit auf die Medizin und die anderen grausamen Wissenschaften ein. Also später mehr dazu. “Nichtgegebenes zu nehmen hat er verworfen, vom Nehmen des Nichtgegebenen hält er sich fern, der Asket Gotamo: Gegebenes nimmt er, Gegebenes wartet er ab, nicht diebisch gesinnt, reingewordendenen Herzens verweilt er .” (KEN a.a.O.S.5) Die Überwindung von Gier und Neid d.i. die Begierde wirkt in diese sila hinein. Immer zu wissen, was einen gegeben wird erfüllt die erste Bedingung einer reinen Gabe, wurde was gegeben wurde nicht aus unheilsamen Taten, Worten und Gedanken geschaffen, gewirkt oder gewonnen, so ist die zweite Bedingung der reinen Gabe erfüllt und dient was gegeben wurde, nicht unheilsamen Dingen, d.h. es zu den reinen Bedarfsgegenständen und der reinen Ernährung dient, so ist die letzte Bedingung der Gabe erfüllt. Nie denkt der Bikhu, Buddhist und Nachfolger der Lehre des Erwachten daran sich fremdes Gut anzueignen, nie stiehlt er oder fordert andere dazu auf.”Unkeuschheit hat er verworfen, keusch lebt er der Asket Gotamo” Da Lustbegierden nur Suchtverlangen, falsches Suchen und niedere Tat mit sich bringt, die Befriedigung aber nie befriedigt ist, so sehr man auch alle Möglichkeiten ihrer Begierdeziele realisisert; ist Lustverlagen unheilsam. Der Lustbegierdenmensch lebt wie ein hungriger Geist: je mehr er isst, desto hungriger wird er. Auch nimmt diese Beschäftigung viel Zeit in Anspruch, die für das Dhamma ungenutz bleibt. Familie bringt am Ende auch nie das Glück was sie vordem versprich, dahero ist es also weise sich aus diesem Bereich der gemeinen Paarung schon dem Geiste nach so weit wie möglich zu entfernen. Aus dem gereinigten Geiste folgt das begierdefreie Wort und die ebensolche Tat. “Lüge hat er verworfen, von Lüge hält er sich fern, der Asket Gotamo: die Wahrheit spricht er, der Wahrheit ist er ergeben, standhaft, vertrauenswürdig, kein Heuchler und Schmeichler der Welt” (a.a.O KEN) In der Überwindung der Verblendung als Erleuchtungsweg ist die Wahrheit das stete Geleit, sie ist auch nicht der Höflichkeit gegenüber anderen halber preiszugeben. Wahrheit ist eine Kraft die in Weisheit transformiert zum Nirvanna führt, nie dürfen wir uns verführen lassen zu lügen oder auch die Lügen anderer zu reproduzieren. In letzterem Falle ist es dann besser den Kontakt zu lügenden Menschen einzustellen, als deren Lügen in der Welt zu reproduzieren, sei es auch nur durch schweigen an der falschen Stelle. Die Wahrheit zu sagen ist oft mit Mut verbunden, weniger mutig ist es bei Lügen anderer zu schweigen und gar feige ist es anzusehen die Lügen der Lügner zu wiederholen; sich in das lügende Gerede der Weltmenschen durch unreine Rede einzubringen. “Das Ausrichten hat er verworfen, vom Ausrichten hält er sich fern, was er hier gehört hat erzählt er dort nicht wieder um jene zu entzweien, und was er dort gehört hat erzählt er hier nicht wieder um diese zu entzweien; so einigte er Entzweite, festigt Verbundene, Eintracht macht ihn froh, Eintracht freut ihn,…, Eintracht fördernde Worte spricht er ” (a.a.O. S.6 KEN) Hierin ist das Gegenmodell zu dem zu sehen, was als Mobbing, Bossing, Fraktionsbildung (auch im politischen Sinne) und Nebenbuhlerei in Sinne der gemeinen Paarung zu verstehen ist; all dies ist unheilsam. Einzig, wenn es darum geht, Unheilsame von Heilsamen zu trennen, da “wer mit Verderbten umgeht verdirbt” (Anguttara Nikaya), um das Heilsame wachsen zu lassen ist es ratsam, hier der Wahrheit gemäß ohne eigene Interssen gute Menschen vor schlechten Menschen zu schützen, durch eine Rede der Wahrheit. Aber das gilt im Ausnahmefall durch Weisheit abgewogen, kritisch gegen das eigene Interesse abzuwiegen. “Barsche Worte hat er verworfen, von barschen Worten hält er sich fern, der Asket Gotamo: Worte, die frei von Schimpf sind, dem Ohre wohltuend, liebreich, zum Herzen dringend, höflich, viele erfreuend, viele erhebend, solche Worte spricht er .” (a.a.O. S. 6 KEN) Worte, die frei von Haß oder Begrierde sind, Worte die aus der gleichmütigen Gelöstheit der Nirvannas leuchten.”Plappern und Plaudern hat er verworfen, von Plappern und Plaudern hält er sich fern, der Asket Gotamo: zur rechten Zeit spricht er, den Tatsachen gemäß, auf den Sinn bedacht, der Lehre und Ordnung getreu, seine Rede ist reich an Inhalt, gelegentlich mit Gleichnissen geschmückt, klar und bestimmt, ihrem Gegenstande angemessen. ” (a.a.O. KEN) Dieser Punkt der sila ist der am schwierigsten einzuhalten der silas überhaupt. Das karma akusala (unheilsames Karma) was bei Übertretung hier jeweils entsteht ist zwar auf den Einzelfall betrachtet gering, aber da die Häufigkeit der Verstöße so unmäßig hoch ist, gilt es dem Plaudern, der unedlen Rede, dieser sila auch besondere Aufmerksamkeit zu schenken. “Sämereien und Pflanzungen anzulegen hat er verschmäht, der Asket Gotamo,” (a.a.O. KEN) Grund hierbei ist ein Verstoß gegen die erste sila, weil bei den Sämerreien durch den Arbeitsgang des Pflügens regelmäßig kleine Tiere, d.s. Würmer, Käfer, Schnecken,…, aufgewühlt, durch den Pflug zerschnitten und den gierigen Vögeln zum Fraße geboten werden. “Einmal des Tags nimmt er Nahrung zu sich , nachts ist er nüchtern, fern liegt es ihm zur Unzeit zu essen.” (a.a.O. KEN) Jede Form der Gefräßigkeit ist zu vermeiden, das gerade Gegenstück ist immer die Vorstellung aus dem petta vatthu, wo Wesen ihrer Gefräßigkeit halber im Zwischenreich eine Inkarnation als hungriger Geit erlangen. Buddha bevorzugte es, was verständlich ist angesichts der Größe der Sangha, die Frage der Ernährung allgemeingültig zu organisieren, d.h. “einmal des Tags,..,”. Entscheidener hierbei ist aber das Gleichgewicht zwischen gefräßiger Völlerei und fastender Hungeraskese zu finden. Der geniale Übersetzter KEN (Karl Eugen Neumann) fand das Wort: “nicht zu Ergötzung sondern zur Atzung” (KEN), d.h. den Leib zu erhalten als Stütze des Geistes soll der Sinn von Nahrung sein, keine Freude an der Nahrung, immer vegan, immer am unteren Rand der Notwendigkeit verortet, um die aufsteigenden Begierden durch Achtsamkeitsmeditation beherrschen zu lernen. Und wer diesem Trieb beherrscht ist schon stark geworden. Nahrung ist eigentlich immer schlecht, wir können uns schlechterdins nicht ernähren ohne, mindestens den anderen die Nahrung durch unseren Genuß, vorzuenthalten. Aber wir können das Ernähren durch Töten oder Quälen von Tieren vermeiden und zum Anderen die Nahrung gering halten, um das zum Leben Notwenmdige zum Maßstab zu erheben, so wird wenig karma akusala durch Nahrung angesammelt. Außerdem wird der Geist leicht, geschmeidig und die Energie d.i. das prana wird stark. “Von Tanz, Gesang, Spiel, Schaustellungen hält er sich fern.” (a.a.O. KEN) Dies soll auch als Medienkritik verstanden werden, es liegt kein Sinn im Medienkonsum, hier wird nur Verblendung, Haß und Begriede gefördert. Auch das ästhetisch Schöne ist zu meiden der schöne Klang, die schöne Form, ja auch das schöne Wort: sie alle haben einen Verführungscharackter der nicht zu unterschätzen ist, in der Summe führen sie uns meist zu Begrierden oder Ablehnung, was Haß ist, mindest verblenden sie und sind nicht die Zeit wert, die man für sie verschwendet. Kant formulierte in der Kritik der Urteilskraft noch so idealistisch: “Das Wohlgefallen am Schönen ist ohne alles Interesse”, früher glaubte ich das auch, bis ich die Ansammlungen von schönen Waren, Worten, Klängen und Formen bei mir zuhause bemerkte und feststellte das es nicht stimmt; das Schöne ist das Feuerwerk der Begierde. Die künstliche Trennung die Kant dann noch zum “Angenehmen” vornimmt ist verkünstelt an der Realität vorbeiphilosophiert. Begierde, so sage ich, ist allemal mit dem Schönen verbunden. Daher mißtraut den schönen Formen, Klängen und Worten; sie neigen dazu euch den Geist zu betören.”Kränze, Wohlgerüche, Salben, Schmuck, Zierrat und Putz weist er ab. Hohe prächtige Lagerstätten verschmäht er. Gold und Silber nimmt er nicht an.” (a.a.O.KEN) Jedes Sichherausputzen, dient der Eitelkeit, diese ist Egopflege, das Ich aber gilt es als nichtexistent zu erkennen – eitle Herausgockelei wird als albern und Nutzlos vom Erhaben gewiesen. Dann zum Geld (Gold und Silber), es ist der Sache nach schlecht, es entspringt der Ausbeutung, Lug und Trug, sind meist die Wurzeln des Geldes, Begierde ist sein Stamm und Neid, Geiz und Eifersucht sind seine Früchte. Meidet das Geld, es wird euch mehr schaden als nutzen. Wenn man jedoch in einer Welt lebt, in der Ernährung nicht ohne Geld zu realisieren ist, sollte man das Geld vorsichtig, wie Gift behandeln. Dann greift der Erhabene noch einmal das Medienspiel, hier aber unter der Berücksichtigung des Sportes auf: “Tanz, Gesang, Spiel, Bühne, Vortrag, Beifall, Bardenlied, Paukenschall, …, Elefantenkampf, Rossekampf, Büffelkampf, Stierkampf,..,das Achterbrett, …, Wurf- u. Schlagspiel, das Setzen, Rücken, Stoßen, Antupfen, ..,Hüpfen, Springen, Schleudern, Wagenspiel, Bogenspiele,.., derartige Gegenstände der Unterhaltung hat er verschmäht, der Asket” (a.a.O. S. 6, KEN). Der Sport ist als Bewegungskultur unheilsam geworden, als die Komparation in ihn Einzug erhielt. Indem Moment, wo die Spieler begannen gegeneinander zu spielen und die Spielführer die Punkte zu zählen, wurde aus dem Sport ein Krieg, der in Dopingskandalen, Korruption, Sprotmedizinische Konsultation, Medienevent, Wirtschaftsevent, Politevent endete. Bei den Sportveranstaltungen werden in großen Mengen Alkohol konsumiert und das Niveau der Unterhaltsamkeit wird ins abgründige gestürzt. Der organisierte Breitensport ist die geistige Einöde, deren Banalität und Brutalität ihres gleichen sucht. Völlig klar, das dies mit dem ariya magga nichts zu tun hat, Buddhisten haben hier nichts zu suchen. “Hohe prächtige Lager hat er verschmäht der Asket” (a.a.O.S. 7 KEN) Das einfachste Lager auf den Boden, gereicht zu vier Stunden Nachtruhe, dies soll dem Buddha in Lehrnachfole Stehenden genügen: in Zufriedenheit und Genügsamkeit sich übend.”Als wie da manche ehrsame Priester und Asketen, die von den dargebrachten Gaben der Gläubigen leben, derartige Dinge um sich auszuschmücken und aufzuputzen gern gebrauchen ,…, “(auch hier klar der Hinweis auf die “ehrsamen” Mitglieder der Gesellschaft …, “als wie manchen ehrsame Priester und Asketen, die geimeine Rede gern führen und zwar über Könige, über Räuber, über Fürsten und Soldaten über Krieg und Kampf, über Speise und Trank, über Kleidung und Bett, über Blumen und Düfte, über Verwandte, über Fuhrwerk und Wege, über Dörfer und Burgen, über Städte und Länder, über Weiber und Weine, über Straßen und Märkte, über die Altvorderen und über Veränderungen, über Volksgeschichten und Seegeschichten, über dies und das und dergleichen mehr: eine derartige gemeine Rede hat er verschmäht der Asket. “(a.a.O. S. 8 KEN) In dem Maße wie ein Mensch, ein in der Lehrnachfolge des Buddha stehender ist, wird er diese Regeln einhalten können. Das Ergebnis dieser Enhaltsamkeit ist nicht nur gut für das je einzelne Karma, sonder trägt sofort Frucht, man wird unmittelbar aus den Kreise Unheilsamer verschwinden und, so man seinen eigene Geist auch in seinen Gedanken von diesen Themen abhält, wird das Wachstum des Geistes sehr heilsame Züge einnehmen. Hier wird klar, welche Themen als Gedanken und in der Rede unheilsam sind, sie führen zu Leid, Eidersucht, Wut, Streit und Begierden, desshalb sind sie zurück zu weisen. Hohe verwirklichte Buddhisten denken nicht an diese Dinge und man sieht es ihnen an, denn ihr Geist ist frei von Zorn und Anhaftung. Denn was haben wir davon, wenn wir z.B. durch die Psychoanalyse zu Traumata unserer Vergangenheit geführt werden, wir dann unseren Geist auf diese Dinge fokussieren und dann im Außen Schuldige für unser Leid suchen; haben wir sie dann endlich gefunden, was ohne die Kenntnis von Karma und Reinkarnation sehr leicht ist, sollen wir unseren Zorn hieran anhaften, um dann nur noch aus leiderzeugenden Faktoren zu bestehen (aber so hatte sich Siegmung Freud Heilung vorgestellt). Ja unsere gesamten Heilslehren sind alle erheblich falschgestellt, falsch ausgerichtet und daher im wesentlichen auf Unheilsames fokussiert, ihnen mangelt es an rechter Anschauung.

  33. #33 sil
    26. November 2008

    Karmaglauben führt zu asozialem Verhalten, ist egoistisch, frauen- und behindertenfeindlich.

  34. #34 Joachim Wagner
    3. Dezember 2008

    Hallo Herr Dürich
    Stellen Sie sich einen prächtigen deutschen Kraftausdruck vor, der mir für Sie beim Runterscrollen Ihrer Karma Botschaft spontan einfiel. Sie haben mächtig viel Zeit, sich Absätze einfallen zu lassen, die ich zu lesen keine habe. Weiter so, guter Mann. Sie werden es weit bringen. VG J. Wagner

  35. #35 Ronny
    4. Dezember 2008

    @Dürich: Interessanter Text und auch teilweise ein guter Ansatz jedoch kann ich nicht ganz zustimmen.

    1) Ich finde es außerst präpotent, bedenklich und gefährlich für ‘ewig’ festzulegen was
    richtig und falsch ist. Dies ändert sich und sollte immer neu angepasst werden.
    Ein gutes Beispiel ist unser Sozialsystem. Jemandem etwas weg zu nehmen ohne
    ihn zu fragen ist Diebstahl, also etwas Böses auch nach ihrer Definition.
    Hilfsbedürftigen Menschen zu helfen ist aber etwas gutes. Hier verschwimmt
    die Grenze. Die Definition von gut/böse/richtig/wahr sollte ohne Unterlass
    neu festgelegt werden zum Beispiel im Zug von demokratischen Entscheidungen.

    2) Karmaglaube ist unmenschlich, da es einem Menschen keine Chance gibt zu entrinnen und in der Gesellschaft zu Vorverurteilungen führt. Ich sehe auch keinerlei Hinweise auf einen Beweis für Karma. Auch hier ein Gegenbeispiel: Eine reiche böse Person ohne Skrupel der es persönlich sehr gut geht (viel Geld, Ruhm usw.) müsste
    nach der Karmalehre einmal ein sehr guter Mensch gewesen sein. Das widerspricht doch der Reinkarnationstheorie wonach Menschen quasi 1:1 zurückkehren.

    3) Ich teile ihre Abneigung zum Thema Tierversuche, aber zu weit treiben sollte man
    das nicht, denn dann müsste jeder Mensch sofort Selbstmord begehen, da wir täglich
    tausende Bakterien töten und das sind strenggenommen auch Lebewesen. Wie schon im Text erwähnt sollte man darauf hinarbeiten, Tierversuche auf ein Minimum zu reduzieren. Soweit ich weiß sind in der EU Tierversuche für z.B: Kosmetika nicht mehr erlaubt.

    4) Medizin quasi zu verbieten nur weil es Auswüchse gibt (Tierversuche, Menschenversuche) ist ein harter Ansatz. Erschreckend finde ich auch die Vorgabe nur mit Liebe und Zuneigung Krankheiten zu heilen, damit würde man mir unterstellen, dass ich meinen Vater nicht geliebt habe weil er an Krebs gestorben ist. Die Medizin konnte ihm immerhin noch 5 Jahre Leben schenken, alle Anteilnahme seiner Frau/Kinder/Freunde konnten aber nichts ausmachen.

    5) Auch hier zeigt sich wieder der Versuch religiöser oder esoterischer Gruppen die
    Menschen bei ihren Grundbedürfnissen Nahrung und Sex einzuschränken. Dies ist zutiefst verwerflich. Man kann mir sagen, dass zuviel Essen ungesund ist, dass ich mich beim Sex mit Krankheiten anstecken kann usw. aber was ich dann wirklich esse und was zwei Menschen hinter verschlossenen Türen in beiderseitigem Einverständis machen GEHT NIEMANDEN ETWAS AN !

  36. #36 Christa Karas
    5. Dezember 2008

    Ist es denkbar, dass jemand dieses endlose Wischiwaschi-Gebräu gelesen hat, ohne von jemandem mit geladener Pistole dazu gezwungen worden zu sein?

  37. #37 sil
    5. Dezember 2008

    @Christa:
    Denkbar schon, aber sehr unwahrscheinlich. 😉

  38. #38 GeMa
    7. Dezember 2008

    “Wie bei diesen klaren Aussagen Buddhas, der Dalai Lama Tierversuche legetimiert,

    wie er es derzeit in Münster(wo das grauenhafte Tierversuchs KZ (der Vergleich KZ also Konzentrationslager der Nationalsozialsiten mit Tierversuchsinstituten stammt nicht von mir, er geht auf den KZ-Häftling und Nobelpreisträger Iszack Singer zurück und erscheint mir absolut plausibel und angebracht) covance steht) getan hatte, ist mir unklar,

    auf meine Briefe reagiert er nicht.”

    Kluger Mann, der Dalai, einfach mal nicht zu reagieren. 🙂
    Der hat bestimmt gedacht : da gibt´s auch was von ratiopharm.