Eine elegante Erweiterung der neutralen Theorie haben Kimura und Ohta in den späten 1980ern entwickelt. Sie haben folgende die Gleichung für die Fixierungswahrscheinlichkeit von Mutationen, die schwach selektiert werden gefunden:
Über ein Fünftel der über die Nahrung aufgenommenen Kalorien kommt von Reis. Dieses Gras stellt für viele Menschen die Hauptnahrungsquelle dar: für viele Menschen in Asien stellt Reis mehr als zwei Drittel ihrer Nahrungsgrundlage. Bedenkt man noch, dass der Reisanbau für Millionen von Menschen die Lebensgrundlage ist (in der Subsistenzwirtschaft sind Anbau und Ernährung eng…
Vielleicht ist es jemandem aufgefallen: Die Teilaspekte der neutrale Theorie, die ich im ersten Post vorgestellt hatte erlauben nicht unbedingt viele Voraussagen und wären zu Kimuras Zeit, vor Entwicklung der DNA-Sequenzierung, in dieser Form untestbar gewesen.
Was eine vanity search ist, dürften die meisten wissen: Man gibt den eigenen Namen in eine Suchmaschine ein und sieht nach, was man alles an Ergebnissen präsentiert bekommt. So etwas kann man aber auch benutzen, um Spaß mit biologischen Datenbanken zu haben – und dabei noch etwas zu lernen!
In diesem Post möchte ich eine erste Kritik an einem populärwissenschaftlichen Text verfassen. Ich hoffe, dass dieses Beispiel dazu beitragen wird einen der im vorherigen Post von mir erwähnten Fallstricke bei der Popularisierung von Evolutionsbiologie zu illustrieren.
Ein wenig Musik zum Wochenende! Angefangen hat alles mit dem Intro für den 365 Days of Astronomy Podcast. Weil das so gut ankam, hat George Hrab aus dem 45 Sekunden-Fragment ein ganzes Lied geschrieben. Und für das hat er nun auch ein Video aufgenommen. Das Außergewöhnliche daran: Er hat das Lied geschrieben, gesungen, alle verwendeten…
Zum Einstieg zunächst ein sehr grundlegendes Thema, das mir beim Verfassen meiner Posts immer wieder über den Weg laufen wird: Wie weit dürfen in populärwissenschaftlichen Texten evolutionsbiologische Konzepte vereinfacht werden, ohne diese zu verfälschen?



