Bevor ich in die Weihnachtsfeiern aufbreche, habe ich noch einen phantastischen Lesetipp, über den ich bei der Suche nach Weihnachtsgeschenken in meinem Wernigeröder Lieblings-Antiquariat gestolpert bin…

Zwischen 1932 und 1972 führte der US Public Health Service in Macon County im US-Bundesstaat Alabama eine beobachtende Syphilis-Studie mit 399 verarmten schwarzen Landarbeitern durch, denen Ärzte auch dann noch beim Sterben zusahen, als schon längst wirksame Medikamente gegen die heimtückische Krankheit verfügbar waren. Bis heute prägt das sogenannte “Tuskegee-Experiment” die medizinische Forschung.

Ein wenig albern ist es ja, trotzdem konnte ich mir die Übernahme dieses Videos vom Blog des Smithsonian Institute nicht verkneifen: Monty Python-Genie Eric Idle erläutert darin in klassischer Crank-Manier (und im Stil der älteren Däniken-Dokus), warum Stonehenge in Wirklichkeit von Dinosauriern erbaut wurde…

Nach 2008 und 2009 findet auch in diesem Jahr erfreulicherweise wieder eine “Auslese” der besten wissenschaftlichen (und deutschsprachigen) Blogposts statt, die erneut von Scilogger Lars Fischer und ScienceBlogs-Chefredakteur Marc Scheloeske organisiert wird. Aus diesem Anlass heute mal einige eigene Vorschläge (und schamlose Selbstnominierungen).

Seit Jahren schon gibt es im Washington Examiner die Kolumne “Daily Outrage”, in der über Korruption, Vertuschungen und andere Skandale berichtet wird. Am Sonntag wurde nun ein besonders hässlicher Skandal aufgedeckt: Die “Verschwendung” von Steuergeldern an ein paläontologisches Forschungsprojekt der University of Montana.

Wer sich für Physik interessiert, sollte sich sicherlich auch einmal über grundlegende Fragen Gedanken machen: Gibt es in der Physik Annahmen, die selbst nicht bewiesen werden können? Ist die Physik nur eine Möglichkeit zur Welterklärung unter vielen? Könnte man versuchen, die Welt auf ganz andere Weise zu verstehen?

Kurze Notiz am Rande: Die NASA will nicht auf Kritik am Arsen-Bakterien-Paper aus der Blogosphäre reagieren – und hält Wissenschaftsblogs grundsätzlich für den falschen Platz, um über wissenschaftliche Veröffentlichungen zu diskutieren.

Wie wir gesehen haben, gibt es ein Wechselspiel zwischen Energie und Entropie: Bei extrem niedrigen Temperaturen (am absoluten Nullpunkt) gewinnt immer die Energie und jedes System befindet sich im Energieminimum, also in dem Zustand mit der kleinstmöglichen Energie. Deshalb gefriert Wasser irgendwann zu Eis (weil im Eiskristall die Moleküle stärker gebunden sind und deshalb weniger…

Dank Bradley Voytek von “Oscillatory Thoughts” bin ich auf dieses herrliche Psychologie-Paper zum Thema “Schreibhemmungen” aufmerksam geworden, das ich euch – trotz fehlender Zeit zum Bloggen – nicht vorenthalten wollte. Wer kann da noch behaupten, Wissenschaftler hätten keinen Sinn für Humor?

Die Entropie ist verantwortlich für viele alltägliche Phänomene: Die Elastizität von Gummi, das Schmelzen von Eis oder das Verhalten von Metalllegierungen sind nur ein paar Beispiele. Wie kann eine Größe, die letztlich nur Möglichkeiten abzählt, solche Phänomene bewirken?