Die Tiefsee-Assel Bathynomus giganteus soll das Nationale Tiefsee-Wappentier der USA werden: “Adopt the giant deep-sea isopod, Bathynomus giganteus, as the National Deep-Sea Animal of the United States.” lautet die Forderung des Tiefseebiologen Andrew Thaler auf dem Science-Blog „Southern Fried Science“. Ein ungewöhnliches Anliegen, ein Tier mit mehr als sechs Beinen zum Wappentier vorzuschlagen. Normalerweise symbolisieren…
Eunice aphroditois schillert in Regenbogenfarben, der Körper ist grünlich und mit Purpur und weiß gemustert, die Borsten schillern iridisierend. Ein Meeresringelwurm (Polychaeta), der nach der Göttin der Schönheit benannt ist. Eine schreckliche Schönheit, denn wie die meisten Meeresringelwürmer, ist Eunice eine Jägerin. Eine Lauerjägerin. Das gar nicht so kleine Meeresmonster sitzt oder vielmehr steckt zum…
Nacktschnecken (Nudibranchia) sind wirklich ungewöhnliche Meeresbewohner. Sie haben keine schützende Schale, sondern leben und lieben schalenlos nackt im Meer. Durch diese Gewichtsersparnis sind sie nicht zum Kriechen verdammt, wie ihre Schalen tragenden Verwandten, sondern sind meistens frei schwimmend in den Ozeane unterwegs. Oft haben sie Fortsätze oder Sohlensäume, die sie wie Flossen zum Schwimmen und…
Der Handy Strahlungsmesser, den ich vor einiger Zeit hier einmal rezensiert hatte, ist aktuell Teil einer Kontroverse über Radioaktivität im Bereich der Erdgasförderung. Dabei haben wohl Reporter mit diesem Detektor eine erhöhte Strahlung festgestellt und daraufhin die Behörden informiert und Artikel geschrieben. Aufmerksam geworden bin ich durch ein Zitat meiner Rezension in einem Pro-Erdgas Blogeintrag…
Zum ersten mal habe ich im Herbst 2015 auf der Neutron Delivery-Konferenz am ILL-Forschungsreaktor in Grenoble von sog. homöopathischer Abschirmung gehört und fand die Idee auf Anhieb sehr toll und nachahmenswert. Grundsätzlich geht es dabei um die Problematik, hoch energetische Neutronen effizient abzuschirmen und Mensch und Material vor den Auswirkungen zu schützen. Das Hauptproblem bei…
Hallo liebe Leser, seit fast einem halben Jahr habe ich nichts mehr von mir hören lassen, wofür ich mich an dieser Stelle auch recht herzlich entschuldigen möchte. Das lag vor allem an vielen langen Messkampagnen und Konferenzbesuchen, die dazu geführt haben, dass ich von vier Monaten nur eine einzige Woche vollständig in Jülich gewesen bin.…
Science Fiction nutze ich gern als Aufhänger, um naturwissenschaftliche Inhalte lebendig zu vermitteln. Bildgewaltig und mit einem Schmunzeln. Aus der Veranstaltung „Star Wars-Fans besuchen den Zoo Dortmund“ vor einigen Jahren ist so ein Vortrag über die Zoologie im Star Wars-Universum vor allem für jüngere Besucher entstanden, bei dem ich die Zootiere als lebende Vergleichstiere „eingesetzt“…
Wie schützt man kommende Generationen vor dem Atommüll, den die unsrige heute verbuddelt hat? Dafür gibt es massenhaft Ansätze, aber auf die Katzenlösung bin ich von einem guten Freund aufmerksam gemacht worden, welcher sich lustigerweise unter dem Pseudonym “Gargarmels Cat” im Netz herumtreibt. Dieser empfahl mir einen Podcast (http://99percentinvisible.org/episode/ten-thousand-years/), welcher sich mit der Problematik der…
Star Trek, eines der wichtigsten Science Fiction-Universen, feiert im September 2016 sein 50-jähriges Jubiläum – der September 1966 war ein großartiger Jahrgang. Das SF-Epos des einstigen Motorrad-Polizisten Gene Roddenberry besticht mit dem Blick in eine bessere Zukunft. Ein Gegenentwurf zu den vielen Dystopien des Genres. Viel Zwischenmenschliches, Zeitpolitisches, Philosophisches, Technik und eine kleine Prise Wissenschaftlichkeit…
Pottwale sind die größten Zahnwale, die bis heute in den irdischen Meeren gejagt und gelebt haben. Ihren Namen verdanken sie der ungewöhnlichen Form ihres großen Kopfes, der mit einem Pott (niederdeutsch für Topf) verglichen wurde. Dieser gewaltige, fast rechteckige Kopf ist einzigartig unter den Walen und bestimmt die markante Silhouette des Pottwals. Seine klobige Form…



