Wie cool ist es bitte, sein Paper in den seriösen Physical Review Letters mit “Finally, we note that cars start due to relativity” abzuschließen? Aber es stimmt, denn die Forscher zeigen, dass die Reaktion, die die Bleiakkus in einer Autobatterie antreibt, nur aufgrund relativistischer Effekte funktionieren. Damit passt das fürstlich zum Thema von gestern.

Wenn ich mal nicht Simulationen anschubse, sondern tatsächlich ins Feld messen gehen, ist die Schlepperei von Kisten und Kabeln immer das wahre Highlight. Aber besonders die Autobatterien sind immer gewaltig schwer für so vergleichsweise kleines Volumen. Sollte ich mich nicht wenigstens freuen können, dass die Batterien hinterher leichter sind, weil sie ja Strom abgegeben haben?

Twitter-Leser haben es gestern als erste erfahren: Der Tevatron-Teilchenbeschleuniger wird nur noch 2011 laufen.

Über die AGU-Konferenz in San Francisco habe ich ja nun schon ein bisschen berichtet, aber hab ich denn da auch was geschafft? Klar doch, deswegen gehts heute um mein Poster. Das Poster umfasste den Inhalt eines Paper, das gerade im Review steckt, und ich hoffe, dass die Reviewer endlich mal ihre Hüfli bewegen und es…

Von Bill O’Reilly kann man eigentlich nichts anderes als furchtbar dumme Aussagen erwarten(*), aber manchmal sagt er einfach etwas derartig dummes dass man nur noch den Mund offen hat … so wie Dave Silverman und Keith Olberman:

Kaum sind die Republikaner im US-amerikanischen Repräsentantenhaus in der Führung, wird die Agenda schon abgespult: Klimawandel ist eine Lüge, sagen die Sponsoren, also wird flugs erstmal das spezielle Kommittee geschlossen, das sich explizit mit Fragen zum Klimawandel und zur Energieversorgung befasste.

Rezension zu “Foliations and the Geometry of 3-Manifolds”, Clarendon Press Oxford Mathematical Monographs. (Die englische Übersetzung einer ausführlicheren Version dieser Buchbesprechung erscheint in Mathematical Reviews)

Ein neues Angebot der Universität Edinburgh: bei TheoryMine kann man für nur 15 britische Pfund einen neuen, mit Computerhilfe gefundenen mathematischen Satz nach sich selbst oder, falls man noch ein Weihnachtsgeschenk braucht, auch nach jemand anderem benennen lassen.

Alessandro Musesti & Maurizio Paolini haben 2 Videos von Penrose-Pflasterungen (“Darts and kites in the sky of mathematics”) ins Netz gestellt,

Ein 4-dimensionaler Körper, dessen Rand aus 120 Dodekaedern besteht.