Die Vorkämpferin: Maria Mitchells Liebe zur Astronomie und ihr Einsatz für die Gleichberechtigung der Frauen
Ich lese gerne Bücher über die Geschichte der Astronomie. Und da stößt man natürlich sehr oft auf diverse Astronomen, über die man mehr erfahren will. Meistens findet sich dann auch irgendwo eine Biografie mit weiterführenden Informationen. Es sei denn, der Astronom ist eine Astronomin. Denn auch die findet man in der Wissenschaftsgeschichte immer wieder und…
Heute Abend geht es weiter mit der WM. Obwohl ich ein selbstdeklarierter Passivsportmuffel bin werde ich mir natürlich die Spiele auch ansehen. Ich muss ich hier aber zuerst einen Kommentar zu etwas loswerden, dass mir beim Schauen einiger der bisherigen Spiele im Deutschschweizer Fernsehen aufgefallen ist und mich geärgert hat. Wo bleiben die Fussballexpertinnen?
Und das meine ich weder ironisch, noch mit jendem anmaßend-trotzigen Stolz, mit dem an sich unhaltbare Positionen gern verteidigt werden. Ich lasse Frauen den Vortritt, helfe ihnen in den Mantel, biete Schwangeren meinen Platz in der U-Bahn an, halte meiner Frau die Autotür auf und trage selbstverständlich die schwereren Einkaufstaschen. Ich tue das nicht, weil…
Inmitten der steinernen Zeugnisse europäischer Geistesgeschichte ist im ehrwürdigen Saal des Pergamonmuseums in der historischen Mitte Berlins der 48. Historikertag feierlich zu Ende gegangen. Das in der ehemals geteilten Stadt gestellte Thema „Über Grenzen” erfuhr in den zahlreichen, häufig interdisziplinär geführten Diskussionen eine räumliche Grenzüberschreitung, lag der Fokus doch nicht auf der rein nationalen Geschichtsdeutung.…
Ich bin an der KAUST in Saudi-Arabien angekommen. Die Uni ist durch Straßensperren vom Rest des Landes abgeriegelt. Gegensätze zwischen drinnen und draußen, die vor allem für Frauen direkt spürbar sind.
Morgen fliege ich nach Saudi-Arabien. Ich bin zu einem Symposium an die King Abdullah University for Science and Technology (KAUST) eingeladen und gebe dort einen Vortrag über meine aktuelle Forschung. Ein Freund von mir, UIi Stingl, ist dort Professor für Meereswissenschaften.
Die Vuvuzelas kommen in der öffentlichen Berichterstattung nicht gut weg. Sie stören die Spieler auf dem Rasen und die Zuschauer zu Hause vor penetrant summenden Fernsehgeräten. So ist eben eine WM.
Wir jammern nicht. Auch wenn es die FAZ anders sieht. Wir haben auch nicht alle Angst, auch wenn in der ZEIT ein junger Prof mit Burn-Out die Folgen seiner Krankheit schildert. Akademiker der Generation 30 haben aber andere Lebensumstände als die Generation vor uns, und wir sind nicht zufrieden. Was sind die veränderten Anforderungen an…
Kaum ist der Bundespräsident zurückgetreten, machen sich die Medien hyänengleich über den Nachlass her. Wilde Spekulationen über mögliche Nachfolger schießen ins Kraut, obwohl die Bundesversammlung den Nachfolger erst am 30. Juni wählt – terminlich günstig in einer Spielpause zwischen Achtel- und Viertelfinale der Fussball-WM.
Im SZ-Magazin wird ein neues Wundermittel angepriesen. Allen wird geholfen dank der Selbstheilungskräfte des Körpers: Unfallopfer, Diabetiker, Verbrennungsopfer, Tumorpatienten, Nervenkranken und Menschen mit Infarkt oder Schlaganfall. Es fehlen nur noch ein paar ganz und gar nebensächliche klinische Studien zur Revolution der modernen Medizin.



