Das Element 114 ist ein richtiges Schwergewicht und doch (oder gerade deshalb) dauerte es nun mehr als 10 Jahre bis die Experimente russischer Forscher bestätigt werden konnten, die 1999 das kurzlebige Element erstmals nachgewiesen hatten. Die Bestätigung lieferte jetzt ein internationales Forscherteam, das den Teilchenbeschleuniger am GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt nutzte. In den…

Richtig gute Standorte für Teleskope gibt es in Europa nicht. Wenn man ideale Bedingungen für einen Blick ins Weltall haben möchte, dann muss man mindestens bis auf die Kanareninsel LA Palma fliegen (dort steht u.a. das GranTeCan) oder besser gleich nach Südamerika. Am Rande der Atacamawüste herrschen einfach die idealen Bedingungen für astronomische Beobachtungen, eine…

Bereits in den späten 1950er Jahren postulierten Physiker, dass Neutrinos in drei verschiedenen Varianten vorliegen. Einmal als Elektronen-Neutrino, dann als Muon-Neutrino und drittens als Tau-Neutrino. Neutrinos entstehen ja in großer Zahl bei Kernfusionsprozessen der Sonne – irritierend war bzw. ist, dass auf der Erde viel weniger Muon-Neutrinos auf der Erde ankommen, als das Modell vorhersagt.…

Bei Parabelflügen wird unter Bedingungen der Schwerelosigkeit nicht nur die physische Reaktion der Probanden untersucht. Auch Konzentrations- und Problemlösetests gehören zum Programm, das absolviert werden muss. Interessant ist, dass die körperlichen Reaktionen auf die Schwerelosigkeit (u.a. Übelkeit) sehr häufig weniger schlimm ausfallen, wenn Aufgaben am Computer bewältigt werden müssen. Während der Tests sind die Probanden…

Als alter Nerd bin ich natürlich mit dem Jokulhaups aufgewachsen und weiß genau, was er macht: für 4RR alles außer Enchantments abräumen…

“How Science became cool” fragt der Guardian u.a. Brian Cox, Martin Rees und Dara O’Briain. Und meine erste Reaktion war: Wissenschaft ist jetzt cool? Ernsthaft? Aber für mich ist sie das wirklich, und ich weiß auch warum.

Gestern früh ist in Island ein Vulkan unter dem Eyjafjallajökull-Gletscher ausgebrochen. Gefahr für die Menschen dort besteht glücklicherweise nicht wirklich: wegen der Asche wurde der Flugverkehr eingeschränkt und wegen der zu erwartenden Überschwemmungen wurden Menschen evakuiert. Ich war ja leider noch nie in Island – und einen Vulkanausbruch habe ich auch noch nie live gesehen.…

Ich hab gerade mal wieder bei Astronomy Picture of the Day geblättert – und war wie üblich begeistert. Zum Beispiel von diesem Bild hier, das nach einer seltsamen Mischung aus Tag- und Nachtaufnahme aussieht.

Die aktuelle Ausgabe des Blog-Teleskops steht im Blog “Mente et Malleo” von Gunnar Ries. Schaut rein, es gibt wieder jede Menge interessante Themen! Und wer auch mal ein Blog-Teleskop ausrichten will, soll mir Bescheid sagen!

Der Hardangerjøkulen ist der sechstgrößte Gletscher Norwegens, der im Südwesten des Landes eine Fläche von etwa 73 km² bedeckt. Da der Hardangerjøkulen sowohl von Oslo, wie auch von Bergen recht leicht erreichbar ist, ist er ein beliebtes Ziel für Gletscherwanderungen. Die arktischen bzw. antarktischen Bedingungen auf dem Gletscher sind wohl auch der Grund, weshalb sowohl…