Der amerikanische Biochemiker Edmond Henri Fischer erhielt den Nobelpreis für Medizin gemeinsam mit Edwin G. Krebs für ihre Entdeckungen im Zusammenhang mit der reversiblen Proteinphosphorylierung als biochemischer Regulationsmechanismus.
Nach den Epo-Dopingaffären im Sport kommt der Biotech-Bestseller zur Therapie von Blutarmut auch in der Medizin heftig unter Beschuss. Nachdem Studie um Studie ein höheres Krebsrisiko bestätigt, sieht sich nun auch die verschlafene EMEA zu einer Warnung veranlasst.
Vorsorge und Prävention sind die Zauberworte der heutigen Medizin. Doch die Hinweise mehren sich, dass der Versuch, möglichst alle Krankheiten zu vermeiden oder abzukürzen, selbst Krankheiten erzeugt.
Es geht nicht darum, die eigene Fruchtbarkeit zu bewerben, es geht auch nicht darum die Primatenbullen in den Wettkampf um die besseren Gene zu treiben. Die geräuschvolle Extase ist pure Überlebensstrategie.



