In einer brandenburgischen Kläranlage spielt man den Mikroben Musik von Mozart vor, damit die schneller und besser das Wasser sauber machen. Keine Ahnung, ob das absurd ist oder nicht – das dürfen die Biologen beurteilen; darum geht es mir im Moment gerade nicht. Ich ärgere mich auch gar nicht, dass diese Meldung anscheinend von allen…

Einst macht der Phoenix Mars Lander Schlagzeilen, weil er gefrorenes Wasser im Boden des Roten Planeten entdeckte. Jetzt ist ihm ausgerechnet Eis zum Verhängnis geworden. Die Nasa hat die Versuche, nochmals Kontakt mit ihrer Sonde aufzunehmen, endgültig eingestellt.

Wie verantwortungslos muss eine Fluggesellschaft eigentlich sein, die allein wegen des Profits voll besetzte Verkehrsmaschinen in wenigen hundert Metern Höhe durch Deutschland fliegen lässt? Und wie verantwortungslos müssen Piloten sein, die dabei auch noch mitmachen?

Es heißt Abschied nehmen. Drei planmäßige Space-Shuttle-Flüge stehen noch aus, drei Orbiter starten zu ihrer jeweils letzten Mission. Den Anfang macht nächste Woche die Raumfähre „Atlantis”.

Mehr als 20 Kilometer hat “Opportunity”, einer der beiden Mars-Rover der Nasa, bereits auf dem Roten Planeten zurückgelegt. Weitere zwölf unvorstellbar lange Kilometer sind es noch bis zu seinem nächsten Bestimmungsort. Immerhin hat der Kleine sein Ziel schon im Blick.

Satelliten sind nicht gern alleine – zumindest dann nicht, wenn sie ein dreidimensionales Modell der Erde erstellen sollen. Denn so etwas fällt mit einem Auge äußerst schwer. Der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X, der seit 2007 beeindruckende, aber flache Bilder der Welt liefert, soll daher im Juni Verstärkung bekommen.

Am 13. Juni soll die japanische Asteroidensonde Hayabusa nach langer Odyssee wieder die Erde erreichen. Ob sie wirklich wie erhofft Asteroidenstaub an Bord hat, kann niemand sagen. Nach japanischer Zählweise ist die Mission dennoch schon jetzt ein Erfolg.

Europas Astronomen bauen gerne groß und fern der Heimat: In der chilenischen Atacama-Wüste, 11.400 Kilometer vom Hauptquartier in Garching entfernt, will die Europäische Südsternwarte (Eso) ihr nächstes, riesiges Teleskop bauen. Eine logische Entscheidung.

Allzu lange hat US-Präsident Obama nicht über seine künftigen Raumfahrt-Pläne gesprochen. Und genuschelt hat er dabei auch nicht. Man hätte also durchaus mitbekommen können, was er so plant. Der Deutschen Presse-Agentur (DPA) ist es dennoch nicht gelungen. Eine Chronik des (ziemlich) alltäglichen Medienwahnsinns.

Ich hab schon lang keine Science-Fiction-Bücher mehr vorgestellt. Das muss sich ändern; vor allem deswegen, weil ich gerade ein äußerst gutes gelesen habe! Bzw. waren es eigentlich zwei Bücher: “Roter Donner” (englisch: “Red Thunder“) und “Roter Blitz” (englisch: “Red Lightning“) von John Varley. Das erste Buch ist schon vor einiger Zeit erschienen; der Nachfolgeband “Roter…