Heute mal die ganze Bandbreite der Scienceblogs im Podcast (nur die Verschwörungstehoretiker fehlen): Stringtheorie, junge Forscher in Dresden und die Wikipedia im British Museum.

Um sicherzustellen, dass die im British Museum ausgestellten Artefakte eine angemessene Würdigung in der Wikipedia erfahren, hat sich die altehrwürdige Institution auf eine recht unkonventionelle und äußerst spannende Kooperation mit den Wikipedianern eingelassen, die möglicherweise bald Schule machen könnte.

Heute im Podcast: Ein Fettauge zieht über Europa und in den USA werden Exoplaneten als Massenware angespriesen. Ausserdem mahnende Worte zum Telefonieren im Auto.

Ein echtes Stück aus dem Tollhaus liefert derzeit die italienische Justiz. Weil sie ein Erdbeben nicht rechtzeitig vorhersagen konnten, hat die Staatsanwaltschaft in L’Aquila Ermittlungen gegen sieben Wissenschaftler des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie aufgenommen – wegen fahrlässigen Totschlags in mehr als 300 Fällen…

Drei Themen aus den Scienceblogs auch heute im Podcast: Ein neues Teleskop ist klein, aber oho. Außerdem ein Beitrag über das Leben der jungen Akademiker und den Internationalen Strafgerichtshof.

Einen – wie ich finde – recht netten PR-Gag hat sich die NASA für die letzten beiden Shuttle-Flüge ausgedacht: Wer bei faceinspace.nasa.gov seinen Namen und ein Foto einstellt, ist bei einer der beiden Missionen – zumindest digital – mit dabei.

In einem antiquarischen Schulbuch aus DDR-Zeiten (“Der Sozialismus – Deine Welt”, 1975 beim Verlag Neues Leben erschienen) bin ich über eine Passage zur Rolle der Wissenschaft in der Gesellschaft gestolpert, die ich zu später Stunde noch verbloggen musste.

Mit einem der ersten großangelegten staatlichen Wohnbauprojekte der USA sollten in den 60er Jahren bezahlbare Wohnungen für Arbeitslose und Geringverdiener bereitgestellt werden. Die Mustersiedlung Puitt-Igoe in St. Louis versank jedoch nach kurzer Zeit in Gewalt und Vandalismus. Noch 40 Jahre später wird über die Ursachen diskutiert…

Unter ifitwasmyhome.com lässt sich die Ausbreitung des Ölteppichs im Golf von Mexico auf ein beliebiges Gebiet projizieren. So kann man sich ein Bild davon machen, welche Ausmaße eine Katastrophe dieser Größenordnung in der eigenen Heimat annehmen würde…

Im Internet-Lexikon „Wikipedia” findet sich seit kurzem eine Liste mit allen Artikeln, die bisher von Menschen eingesprochen wurden und welche über die Website angehört werden können.