Nächsten Monat findet die Fussballeuropameisterschaft statt. Für diejenigen, die die letzten Monate unter einem Stein verbracht haben, muss ich wohl noch darauf hinweisen, dass sie gemeinsam von Österreich und der Schweiz durchgeführt wird.

Auf unsere weltweite Vorreiterrolle in Sachen Umwelt- und Klimaschutz bilden wir uns bisweilen ganz schön etwas ein. Dass dieses Image – zumindest soweit es die Beförderung unserer Politiker betrifft – ein Etikettenschwindel ist, darüber spricht leider kaum jemand.

Ich hatte ja versprochen, die gesammelten „Resteindrücke” von der Hannover-Messe bei Gelegenheit noch niederzuschreiben. Anbei also eine kurze Aufzählung von besuchenswerten Links zu kommenden Innovationen aus dem Bereich der regenerativen Energietechnik und der Energieeffizienz.

Zum Wochenende liefern uns die Nachrichtenagenturen nochmals eine Meldung zum Aufregen: Weil ein Betonhersteller sparen wollte, verwendete er billiges Steinmehl statt Zement. Der “Süddeutschen Zeitung” zufolge wurde der Schrottbeton möglicherweise auch beim Bau eines atomaren Zwischenlagers verwendet.

Wenn man Frühstückmüesli (1) verkaufen möchte, muss man die Kundschaft bei Laune halten. Darum findet man häufig zu seinen Krümeln früh Morgens alles Mögliche von Plastikfiguren des letzten Walt Disney Streifens bis zu Fahrradreflektoren.

Im Jahr 1945 fand der junge US-Soldat Robert L. Capp in einer Höhle in der Nähe der japanischen Stadt Hiroshima einige Rollen unentwickelten Films, die dort von einem unbekannten Japaner versteckt worden waren. Wie sich nach seiner Rückkehr in die USA herausstellte, enthielten die Rollen Fotografien, die vermutlich in den ersten Stunden nach der Atomexplosion…

Ich bin auf ein witziges Video zweier Briten gestossen. Die beiden interviewen sich immer gegenseitig und nehmen dabei knochentrocken aktuelle Politik aufs Korn.

Vorgestern flogen US Truppen in Somalia eine Angriff und töteten dabei mindestens dreizehn Personen. Ein weiterer Erfolg im “War on Terror”? Leider nur im Propagandakrieg.

Als Nachtrag zu meinem Post über den Sturm im US Wahlkampf-Wasserglas und das juristische Geplänkel um McCains Wählbarkeit: Der Senat hat die Sache jetzt “geregelt”.

Wenn jedes Produkt mit dem Beinamen „Bio” tatsächlich die Umwelt schonen würde, dann müssten wir uns um den Planeten keine Sorgen mehr machen. So auch beim „Biosprit”, dessen Produktion in zunehmendem Maße den Hunger auf der Welt verstärkt.