Unsere von der Arbeiterkammer Wien publizierte Broschüre mit dem Titel Anmerkungen zur Esoterik ist bei Vertretern der Homöopathie auf wenig Gegenliebe gestoßen. Vor ein paar Wochen bereits habe ich hier auf eine Reaktion der ÖGHM repliziert; nun meldete sich auch Prof. Michael Frass von der Ärztegesellschaft für Klassische Homöopathie (ÄKH) mit einer offenbar im Zustand heftiger Erregung getippten Aussendung, zu der ich ein paar Anmerkungen habe.


1. Herr Frass meint zuerst, ich hätte “weder die Kompetenz noch das
Basiswissen zu einer Beurteilung der Homöopathie
“. Ein beliebtes
diskursives Ausweichmanöver von argumentativ in die Enge getriebenen
Homöopathen ist bekanntlich, dem Kritiker die Kompetenz zur
Kritik abzusprechen, um nicht inhaltlich auf diese eingehen zu müssen. Das Motto der Homöopathen scheint dabei zu sein, dass nur ein ausgebildeter Homöopath die
Homöopathie kritisieren dürfe. Ein analoges Scheinargument hört man oft von Astrologen.

Dass meine Homöopathiekritik in einer Broschüre erschienen ist, die das
Wort Esoterik im Titel trägt, wurmt Herrn Frass ganz besonders. Damit,
so meint er sarkastisch, hätte ich mich “selber übertroffen“. Offenbar
glaubt Herr Frass, dass ich selbst den Titel Anmerkungen zur Esoterik
ausgewählt hätte. Zwar ist das ein Irrtum, womit dieses Argument
eigentlich bereits erledigt wäre, doch es sei mir auch hier eine
Anmerkung erlaubt:

Mittels der Definition von Esoterik aus der Wikipedia will Herr Frass
nachweisen, dass Homöopathie nichts mit dieser zu tun habe. Das Zitat
beinhaltet folgende Erklärung:

Daneben wird der Begriff in freier Weise für ein breites Spektrum verschiedenartiger spiritueller und okkulter Lehren und Praktiken gebraucht.

Der link verweist auf die Wikipedia-Seite zum Okkultismus. Dort findet sich folgende Passage:

Das Adjektiv „okkult” wurde schon im Mittelalter gebraucht. Im Rahmen
der aristotelistischen Naturphilosophie unterschied man damals
wahrnehmbare Qualitäten der Dinge wie Farbe oder Geschmack von nicht
wahrnehmbaren okkulten Qualitäten wie [u.a.] den Heilkräften
verschiedener Substanzen, die nur indirekt über ihre Effekte erfahrbar
sind.

Nun wird die Wirkung der wirkstofflosen Globuli bekanntlich der von
Hahnemann postulierten “geistartigen Kraft” zugeschrieben, die der
Urtinktur innewohne, und die heute als “feinstofflich” oder
“energetisch” bezeichnet wird. Selbstverständlich handelt es sich dabei
also genau um eine solche okkulte Qualität, wie im Wikipedia-Artikel beschrieben, die
durch das Ritual der Verschüttelung intensiviert werden soll. Die
Homöopathie ist demnach ein Therapiesystem, das zu einem nicht
unwesentlichen Teil auf okkulten Lehren (“geistartige Kraft”) und
Praktiken
(“Potenzierung” durch Verdünnung und Verschüttelung) beruht
und damit durchaus dem Gebiet der Esoterik im weiteren Sinne zugerechnet
werden kann.

Im Gegensatz zu Herrn Frass Feststellung, mit der Wikipedia-Definition
zur Esoterik sei belegt, dass Homöopathie nichts mit Esoterik zu tun
habe, trifft also, wie sich bei genauerem Studium dieses Zitats zeigt,
das Gegenteil zu. Soviel zur von Herrn Frass angemahnten Klärung von Basisbegriffen der deutschen Sprache.

(Übrigens halte ich die Larmoyanz angesichts des Begriffs Esoterik generell für unangebracht – wie die British Medical Association beweist, gibt es für die Homöopathie nämlich noch viel deutlichere Worte.)

2. In seinem zweiten Punkt meint Herr Frass:

In dem “Working paper” sind jede Menge Fehler und Vorurteile, die von
der GWUP trotz besseren Wissens seit Jahren ständig wiederholt werden.

Auf die angeblichen “Fehler” und “Vorurteile” in meinem Artikel wäre ich
ungemein neugierig. Leider nennt Herr Frass kein einziges Beispiel – vermutlich hat er keines gefunden…

Stattdessen entblödet er sich nicht,
eine Google-Suche im Blog eines anonymen Hasspredigers zu empfehlen, der
mich im Internet stalkt. Fürwahr, eine überaus akademische Aufforderung, Herr Kollege!

3. “Nur Fachkundige” – und damit meint er natürlich sich selbst – könnten “zum Thema Homöopathie eine fundierte Aussage machen“, belehrt uns dann Herr Frass, und er sei “gerne bereit, zur Wissenschaftlichkeit der Homöopathie Stellung zu nehmen und diese zu erklären”. Jetzt wäre es sicher spannend zu erfahren, wie es z.B. um die Wissenschaftlichkeit der homöopathischen Erkenntnis steht, dass “potenzierter Marmor (C30) bei Gesunden Träume von Feen hervorruft“, wie Frass’ Kollegin Dr. Ulrike Keim herausgefunden haben will.
Meiner Ansicht nach hat Herr Frass seine Glaubwürdigkeit in Hinblick
auf Erklärungen der Wissenschaftlichkeit aber schon vor langer Zeit verspielt:

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4. Abschließend verspricht Herr Frass, “Berger und seiner Truppe” ein
Buch über Homöopathie zu übersenden. Bisher ist noch keines bei mir
eingetroffen. Ich verspreche aber, im Gegenzug Frass und seiner Truppe
ein Buch über Homöopathie und andere fragwürdige Heilverfahren zu schicken, das von einer anerkannten Autorität verfasst wurde und das laut New England Journal of Medicine alle Ärzte an ihre Patienten weiterempfehlen sollten. Er möge sich an diesen Ratschlag halten!

Kommentare (201)

  1. #1 Bullet
    29. November 2010

    Juhu. Fortsetzungskomödie.
    Komödie?
    Hm.
    Vielleicht.

  2. #2 Dingens
    29. November 2010

    Moin
    Danke für’s update und für den Willen, sich weiterhin damit so auseinanderzusetzen. der Link zum Atox Biocomputer ist super, sehr schönen Gerät! ;-).
    Grüße aus dem hohen Norden!
    Der Dingens

  3. #3 cohen
    29. November 2010

    Der (homöopathische Kaiser) ist komplett nackt. :-)

  4. #4 fatmike182
    29. November 2010

    Liebenswürdig, dass er sich zuerst von der Esoterik abgrenzen will; das ist sogar für Homöopathen selten. Was als nächstes? Ein Eingeständnis, dass AIDS mit Homöopathie nicht heilbar ist? Krebs nicht? Grippe nicht? Husten nicht? Schnupfen nicht? Homöopathie nur teures Plazebo ist?
    Herr Frass, springen Sie über Ihren feinstofflichen Schatten & überraschen Sie uns!

  5. #5 Bjoern
    29. November 2010

    @Ulrich:

    Das Motto der Homöopathen scheint dabei zu sein, dass nur ein ausgebildeter Homöopath die Homöopathie kritisieren dürfe. Ein analoges Scheinargument hört man oft von Astrologen.

    Nicht zu vergessen: von Theologen! Diesem Scheinargument hat P.Z.Myers den schönen Namen “the courtier’s reply” gegeben (in Bezug auf die schon erwähnte Geschichte “Des Kaisers neue Kleider”).
    http://scienceblogs.com/pharyngula/2006/12/the_courtiers_reply.php

  6. #6 Maxim
    29. November 2010

    Der komische hom. Ärzteverein hat sogar das Logo der TU Darmstadt (es gibt kleinere Unterschiede). Ich frage mich ob sie damit was erreichen wollen und ob sie es überhaupt verwenden dürfen.
    Hier das Logo: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:TU_Darmstadt_Logo.svg

  7. #7 segeln141
    29. November 2010

    @UB

    Esoterik (von altgriechisch ἐσωτερικός: esōterikós: „innerlich“) ist in der ursprünglichen Bedeutung des Begriffs eine philosophische Lehre, die nur für einen begrenzten „inneren“ Personenkreis zugänglich ist

    Wikis erster Satz reicht doch schon,denn den “begrenzten inneren Personenkreis” charakterisiert Frass doch im ersten Satz und es wird ja noch deutlicher im letzen Satz des Zitats,welcher die Haltung der HP eben als Esoteriker kennzeichnet:

    “weder die Kompetenz noch das Basiswissen zu einer Beurteilung der Homöopathie”. …. Das Motto der Homöopathen scheint dabei zu sein, dass nur ein ausgebildeter Homöopath die Homöopathie kritisieren dürfe.”

    In einigen Foren über HP erlebe ich immer wieder das “aufjaulen” der HP/-Fans,wenn sie als Esoteriker bezeichnet werden.

    “Gegen den unglaublichen Blödsinn, der in Esoterik- Kreisen geglaubt wir, ist mancher Schizophrene im akuten Schub ein Hort reinster Rationalität.

    Esoterikfans sind sich sicher, dass sie nun alles irgendwie ein Stück weit tiefer und eigentlicher sehen.
    Je komplizierter und schwer verständlich das Ganze ist, desto gläubiger staunen die Fans.

    Doch leider ist auch komplizierter Unsinn Unsinn.

    Esoterikfans befassen sich ausdauernd und mit hohem Zeitaufwand mit ganz viel betörendem, rätselhaftem und wortreichem -Quatsch.

    Es ist kein Schwachsinn, sondern vielmehr ganz normaler Blödsinn.”
    (M. Lütz, Irre! Wir behandeln die falschen Unser Problem sind die Normalen)

  8. #8 Dr. E. Berndt
    29. November 2010

    Ich würde es sehr begrüßen, wenn Herr Prof. Dr. p.t. Frass anfinge andere alternative, komplemtäre und ganzheitliche zu kritiseren.
    Ich bin gespannt vor allem auf wissenschaftliche Argumente gegen seine Kollegen.

  9. #9 wolfgang
    29. November 2010

    @ Ulrich

    wenn dir Frass die Basisbegriffe in deutscher Sprache schicken möchte, solltest du ihm aber nicht S Singh und E Ernst Trick or Treatment (in Englisch) empfehlen, sondern die deutsche Übersetzung des Buches mit dem Titel “Gesund ohne Pillen”- das enthält Basisbegriffe auf Deutsch zum Thema Wirksamkeit von Arzneispezialitäten.

    Auf Englisch kann sich Frass dann diesen Blog zu Gemüte führen

    http://scienceblogs.com/insolence/2007/07/homeopathy_in_thecringeicu_1.php

    Insbesonders der comment #4 hat es in sich und zeigt einen schweren Bias der Frass unterlaufen ist, auf. Die Gruppen waren nicht gleichverteilt.

  10. #10 segeln141
    29. November 2010

    sorry,ich habe vergessen zu schreiben:

    Genau das,was der Psychiater M.Lütz schreibt tun doch alle HP/-Fans

  11. #11 Dr. E. Berndt
    29. November 2010

    Prof. Frass empfiehlt in seinem Schreiben zur Information :
    http://www.psychophysik.com
    ….und was sehe ich auf der Titelseite :
    Eine Empfehlung für den Strraubingerfilm.
    Es geht halt nichts über den feinstofflichen Stallgeruch!

  12. #12 rectus
    29. November 2010

    Ich plädiere für eine Volksabstimmung mit dem Ziel, endlich die Vince Ebert Version zur staatlich anerkannten Esoterikdefinition zu erheben. Auch wenn sie schon alle kennen:

    Wenn ich also nur behaupte: „Im Kühlschrank ist Bier“, bin ich Theologe.
    Wenn ich nachschaue, bin ich Wissenschaftler. Wenn ich nachsehe, nichts finde und trotzdem behaupte, es ist Bier drin – dann bin ich Esoteriker!

    Ich befürchte aber, dass sich Herr Frass auch dann nicht gern als Esoteriker bezeichnen lassen würde und weiterhin …. schreibt. (Gilt eigentlich das Wort “Unfug” als ehrabschneidend?)

  13. #13 nihil jie
    29. November 2010

    zur punkt 1.

    das ist das gängigste argument derer die kritisiert werden. es heisst oft “mach es besser”. bloss… muss ich was besser können um auf offenbare missstände hinweisen zu dürfen ?

    zu dem befasst sich die homöopathie mit substanzen, mengen usw. damit befasst sich wissenschaft aber auch, und das auch noch aus verschiedenen fachbereichen (physik, chemie, molekularbilogie udn medizin usw usw) also gibt es da deutliche überschneidungen. da kann mir keiner erzählen, dass die gegenseite zur homöopathie (die wissenschaft) keine ahnung hat wovon sie spricht und womit sie es zu tun hat.

  14. #14 BreitSide
    29. November 2010

    Also Vince Ebert ist ja eher eine schillernde Figur. Die og Definition ist witzig und zutreffend, andererseits gehört er aber zur unsäglichen “Achse des Guten”, diesen notorischen Klimatrollen.

    Also Vorsicht mit diesem Clown! Der verbreitet unter dem Deckmäntelchen der Satire knallharte Neocon-Polemik.

  15. #16 segeln141
    29. November 2010

    @BreitSide

    andererseits gehört er aber zur unsäglichen “Achse des Guten”, diesen notorischen Klimatrollen.
    Also Vorsicht mit diesem Clown! Der verbreitet unter dem Deckmäntelchen der Satire knallharte Neocon-Polemik

    Als Kabarettist schätze ich V.Ebert sehr.

    Deine sehr dezidierte Meinung habe ich auch schon mal(etwas milder formuliert) gehört.

    gibt es dazu eigentlich Belege,es müsste doch in seinem Kabarett-Program zu finden sein?

    “Knallharte Neocon-Polemik” konnte ich bislang nicht finden.

    Im übrigen,ist der anthropogene Klimawandel sooo sicher?

    Das Problem beim Klima ist doch die Komplexität des Klimas,über das wir viel zu wenig wissen.

    Klimawandel gab es zu allen Zeiten und wir leben immer noch.

    Erst mehr Forschung über Klima bringt uns weiter,ansonsten bin ich bei “Weltuntergangspropheten” vorsichtig.

    Nebenbei,jeder kann mal mit seiner Meinung anecken,bei V. Ebert liebe ich aber die kabarettische Brillianz.

  16. #17 nihil jie
    29. November 2010

    @radicchio

    da ist ein backslash zu viel im link und funzt nicht richtig 😉

    ich empfehle herrn frass diese publikation.

  17. #18 Rose
    29. November 2010

    @ Ulrich:

    Hab deine Replik genussvoll gelesen – derlei gedankliche und stilistische Qualität ist mittlerweile Nischenkompetenz! :-)

    @ Michael Frass:

    Nur zu, ich harre gespannt Ihrer angekündigten Stellungnahme zur Wissenschaftlichkeit der Homöopathie. Wann dürfen wir damit rechnen?

  18. #19 Christian A.
    29. November 2010

    Ludwig-Boltzman-Institut für Homöopathie … ?? Alleine für diese Namensfindung gehört den Institutsgründern lebenslang – ach watt, ein Jahr reicht schon – der Zugang zur evidenzbasierten Medizin gesperrt! Sollen die sich doch mit ihrer bescheuerten Homöopathie behandeln, bis der (richtige) Arzt kommt!

  19. #20 Ulrich Berger
    29. November 2010

    @ segeln141: Ja, das mit dem anthropogenen Klimawandel ist laut Expertenmeinung gesichert. Auch wenn viele Nichtexperten das nicht glauben wollen.

    @ Rose: Danke :-)

    @ Christian A.: Dieses Institut wurde gottseidank bereits vor Jahren geschlossen.

  20. #21 cohen
    29. November 2010

    Es ist so überaus selbstentlarvend, wenn die Homöopathen mangels Argumenten dermaßen ausfallend werden.
    ______________________________________
    OT:
    Ich lese übrigens sehr gern die “Achse des Guten”, wobei mich das Thema Klimaveränderung nicht sonderlich interessiert.

    Den Herrn Broder habe ich z.B. durch seine aktuelle Deutschlandsafari mögen gelernt und von Maxeiner und Miersch habe ich schon sehr viele tolle Texte gelesen.

  21. #22 radicchio
    29. November 2010

    @nihil jie

    danke 😉

  22. #23 BreitSide
    29. November 2010

    Zu den Ausfälligkeiten des Vince Ebert:

    Viele sind überzeugt: „Wenn wir nicht entschlossen handeln, werden wir unseren Enkeln eine sehr viel ärmere Welt hinterlassen.“ Wie viel davon ist wissenschaftlich erwiesen und wie viel ist reine Heuchelei? Tatsache ist: Niemand weiß genau, wie viele Tier- und Pflanzenarten es auf der Erde gibt. Schätzungen gehen davon aus, dass 95 Prozent noch gar nicht entdeckt sind. 99 Prozent der Spezies, die jemals auf diesem Planeten gelebt haben, sind inzwischen wieder verschwunden.

    Muss man zu so einem Unsinn noch mehr sagen? Lustig finde ich das nicht. Und geistreich erst recht nicht.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/rettet_die_pocken/

    Schade, dass EvHirschhausen kein Physiker ist und den Unsinn nicht durchschaut. Seine medizinischen Ausführungen fand ich bisher tadelfrei. Trotzdem arbeitet er wohl noch mit VE zusammen.

    Miersch und Maxeiner? Ganz übles Klimatrollpärchen. Fragt mal Experten dazu (auf “Primaklima” soll einer zu finden sein…).

  23. #25 skeptikus
    29. November 2010

    Super Beitrag, dabei der Beitrag von Prof. Frass ist garantiert frei von Belegen oder nachvollziehbaren Argumenten.
    Frass schrieb übrigens:” 4) Da die Arbeiterkammer sehr rasch das Niveau des „Working papers“ erkannt hat, wurde es wieder von der Homepage genommen.”

    stimmt das als a) ist das Paper offline und b) aus welchen Gründen?

  24. #28 perk
    30. November 2010

    @ breitside
    das hier ist wohl ein geeigneteres beispiel: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/klimapolitik_schnee_von_gestern/

    Die Klimaforschung ist ein beschämendes Beispiel dafür, wie sich unzählige Wissenschaftler für dieses politische Ziel instrumentalisieren lassen. Obwohl seit nunmehr zehn Jahren die Globaltemperatur kontinuierlich sinkt (ja, sie lesen richtig!!!) kommt kein großes Klimaforschungsinstitut auf die Idee, dass ihre Prognosemodelle vielleicht einen grundsätzlichen Denkfehler enthalten könnten. Die Natur wird sich schon wieder an die errechneten Daten angleichen. „Wir rechnen uns die Welt wiedewiedewie sie uns gefällt…“
    Für seriöse Wissenschaftler ist das nicht weiter erstaunlich. Denn entgegen der allgemeinen Auffassung ist Klimaforschung keine Naturwissenschaft, sondern reine Zahlenjonglage.

    usw usf

    besonders merkwürdig wie er als exphysiker auf die absurde idee kommt die temperaturen würden seit 10 jahren fallen: http://en.wikipedia.org/wiki/Satellite_temperature_measurements#The_satellite_temperature_record

  25. #29 Minerva
    30. November 2010

    Herr Frass möge versuchen zwei beliebige homöopathische Mittel seiner Wahl ab D23 blind voneinander zu unterscheiden (mit einer höheren Trefferquote als 50%, logo), dann kann er sich wieder melden.

  26. #30 Maja
    30. November 2010

    besonders schön ist seine Signatur:

    Univ.-Prof. Michael Frass
    Internist, Intensivmediziner, Wissenschafter, Erfinder

    :-)

  27. #31 Apophis
    30. November 2010

    Das Motto der Homöopathen scheint dabei zu sein, dass nur ein ausgebildeter Homöopath die Homöopathie kritisieren dürfe.

    Demnach müsste man in Hogwarts studiert haben um Uri Geller beurteilen zu können 😉

  28. #32 Ulrich Berger
    30. November 2010

    @ Maja:

    Ja, und der Herr Kollege vergisst dabei ständig das “ao.” vor seinem “Univ.-Prof.”…

  29. #33 Ponder
    30. November 2010

    “….Stattdessen entblödet er sich nicht, eine Google-Suche im Blog eines anonymen Hasspredigers zu empfehlen, der mich im Internet stalkt. Fürwahr, eine überaus akademische Aufforderung, Herr Kollege!…”

    So anonym scheint der Hassprediger denn doch vielleicht nicht zu sein:
    Geht man dem von Herrn Frass in seiner Entgegnung vermerkten Link nach, landet man bei einem populärwissenschaftlichen Schreiberling.

    Dieser frönt offenbar der Passion, Persönlichkeiten mit wissenschaftlich höchst fragwürdigen Theorien (so u.a. auch Prof. Gerald Hüther) eine Kommunikationsplattform zu verleihen – ich persönlich halte hier allerdings den Ausdruck “Ide(ologi)en vermarkten” für passender…

    Jener Schreiberling äußert sich – ganz und gar nicht anonym – in ehrabschneidender Weise u.a. zu Herrn Berger:

    http://www.psychophysik.com/h-blog/

    Die wirklich seltsame Koinzidenz – von Korrelationen geschweige denn Kausalitäten natürlich meilenweit entfernt ! – besteht nun darin, dass jener Schreiberling ausgerechnet der Chefredakteur vom neuen Homöopathie-Blog der Österreichischen Homöopathischen Ärzte ist…

    Das Leben bringt seltsame Zufälle hervor!

    Herzlichen Dank, Ulrich Berger, für Ihre klaren und mutigen Worte! :-)

  30. #34 Ulrich Berger
    30. November 2010

    @ Ponder:
    Fürwahr, überaus seltsame Koinzidenzen… 😉 Allerdings muss ich korrigieren: Der Herr Schreiberling chefredakteurt die deutschen Homöopathen, nicht die hiesigen.

  31. #35 wolfgang
    30. November 2010

    skeptikus schreibt

    Frass schrieb übrigens:” 4) Da die Arbeiterkammer sehr rasch das Niveau des „Working papers“ erkannt hat, wurde es wieder von der Homepage genommen.”

    stimmt das als a) ist das Paper offline und b) aus welchen Gründen?

    skeptikus- sei nicht so kritisch schau Homöopathen haben ein Problem mit der Realität- da wird ein Wunschtraum (zB Wirksamkeit) gerne auch als Faktum dargestellt.

    So auch bei der Arbeiterkammer. Frass wünscht sich, dass die AK das Papier offline stellt.

    Das Faktum braucht man nur hier anklicken:

    http://wien.arbeiterkammer.at/bilder/d129/Esoteriktexte.pdf

    alles klar?

  32. #36 BreitSide
    30. November 2010

    @cohen: eigentlich ist die Diskussion um achgut und Klima besser bei Georg Hoffmanns “Primaklima” aufgehoben.

    Ich habe die Site zuerst über die Klimaproblematik kennengelernt, und da verbreiten die wirklich Bockmist. Wie der Link von perk belegt. Erwähne die Site mal bei Klimaexperten, Du wirst im günstigsten Fall rollende Augen ernten.

    Daraus ergab sich mein vielleicht so pauschal nicht zu erhärtendes Vorurteil gegen die “Achse des Blöden”, wie sie von einem SBler schon genannt wurde. Und speziell gegen Maxeiner/Miersch. Ebert ist mir in einem seiner Bücher unangenehm als Klimatroll aufgefallen. Umso erschreckender, da er (ex-?)Physiker ist.

    @perk: danke für die Sucharbeit!

  33. #37 wolfgang
    30. November 2010

    es wird immer bizarrer

    Homöopathen behandeln Choleraopfer in Haiti

    http://www.dcscience.net/?p=3710

  34. #38 Ponder
    30. November 2010

    @Ulrich Berger:
    (“….Allerdings muss ich korrigieren: Der Herr Schreiberling chefredakteurt die deutschen Homöopathen, nicht die hiesigen….”)

    Na so was!
    Da bin ich wohl einer dieser Praecognitionen erlegen, die mich leider manchmal befallen! 😉

    Getriggert wurde diese vermutlich durch die besondere Würdigung, welche die Österreichischen Homöopathen der Internetpräsenz jenes Schreiberlings zukommen lassen, indem sie ihm journalistische Objektivität als quasi Alleinstellungsmerkmal attestieren, wie man hier aus der Feder/Tastatur von Dr. Friedrich Dellmour lesen kann:

    http://www.homoeopathie.at/index.asp?home_ID=159&nav=100

    >>…In Wikipedia finden sich häufig Links zu GWUP, der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ (www.gwup.org). Der 1987 in Bonn gegründete und zur Förderung der Volksbildung als gemeinnützig anerkannte Verein umfasst hunderte Wissenschaftler und Interessierte beschäftigt sich mit Astrologie, Außerirdischen, Feng Shui, Homöopathie, NLP, Reinkarnation, UFOs, Wahrsagern und anderen „Parawissenschaften“. Die Ziele des Vereins sind „Aufklärung und kritisches Denken, sorgfältige Untersuchung parawissenschaftlicher Behauptungen und die Popularisierung von wissenschaftlichen Methoden und Erkenntnissen“, um durch „fundierte Informationen die Anfälligkeit für pseudowissenschaftliche Vorstellungen und Versprechen abzubauen“.

    Abgesehen davon, dass sich im Wissenschaftsrat der GWUP keine homöopathischen Ärzte befinden, zeigen die Ziele das bekannte Muster, das Aufklärung und kritisches Denken mit Naturwissenschaft gleichgesetzt und alles, was dem nicht entspricht, als „Parawissenschaft“ abwertet. Die GWUP vertritt damit ein auf die Aufklärung des 17.-18. Jahrhunderts zurückgehendes wissenschaftsgläubiges Weltbild, das im Gegensatz zu den Prinzipien der Aufklärung nicht bereit ist, sich von „starren und überholten Vorstellungen, Vorurteilen und Ideologien zu befreien und Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen“ (Wikipedia). GWUP ist aufgrund dieses einseitigen Wissenschaftsbegriffes methodisch nicht geeignet, Fragestellungen der Komplementärmedizin zu beurteilen.

    Das Internet enthält unzählige Diskussionsforen, die Meinungen und Erfahrungen über Homöopathie austauschen. Der Nachteil dieser Foren ist wie bei Wikipedia und GWUP, dass die Richtigkeit und Vollständigkeit der Eintragungen nicht erkennbar ist. Auch werden keine methodischen Kriterien genannt, um die wissenschaftliche Evidenz und Relevanz der Einträge zu bewerten. Daher sind Diskussionsforen eher dafür geeignet, kritische Punkte aufzulisten als zur Lösung wissenschaftlicher Fragen beizutragen.

    Eine empfehlenswerte Ausnahme ist das von Claus Fritzsche herausgegebene „H.Blog: Homöopathie und Forschung“ (www.psychophysik.com/h-blog). Das H.Blog wird vom Herausgeber der Fachzeitschrift Forschende Komplementärmedizin Harald Walach geleitet und beschäftigt sich in fundierten Beiträgen vor allem mit den Vor- und Nachteilen der Evidenzbasierten Medizin. Ziele des H.Blog sind die „neutrale Therapiebewertung, die sich nicht primär an der eigenen Voreingenommenheit orientiert, sondern die verschiedenen Evidenzen fachkundig, systematisch und kritisch aufbereitet“ und „die wissenschaftliche Erforschung der Homöopathie einer breiteren Öffentlichkeit transparent zu machen“. >>

    Der Satz

    >>Die GWUP vertritt damit ein auf die Aufklärung des 17.-18. Jahrhunderts zurückgehendes wissenschaftsgläubiges Weltbild, das im Gegensatz zu den Prinzipien der Aufklärung nicht bereit ist, sich von „starren und überholten Vorstellungen, Vorurteilen und Ideologien zu befreien und Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen“ (Wikipedia).>>

    gefällt mir besonders gut!

    Dem Autor gelingt hier das virtuose Kunststück , sich zur Begründung seines Vorwurfs auf ein Wikipedia-Zitat (ohne Quellenangabe) zu beziehen und andererseits im nächsten Satz Wikipedia im Hinblick auf Richtigkeit und Vollständigkeit generell als unzuverlässig zu bezeichnen!!

  35. #39 PB
    30. November 2010

    Hallo,

    Herr Frass stellt da eine Homöstudie in Aussicht…
    Kontrollgruppe fehlt (aus Kostengründen oder so…?) Naja wer wird´s auch so genau nehmen…
    http://www.salzburg.com/online/lifestyle/gesundheit/Krebs-Homoeopathie-steigert-Lebensqualitaet.html?article=eGMmOI8V4YlFkYdlQWFl6AK2Fe6paWBXmpzLzOA&img=&text=&mode=&

    Auserdem sehr lustig: Frass und Atox, einfach mal googeln! Nimmt den Herrn Frass noch jemand ernst?

  36. #40 Schmidt
    30. November 2010

    Dieser ATOX Bio Computer wäre doch ein tolles Weihnachtsgeschenk für Herrn Berger und seine Kollegen! 😉

  37. #41 PB
    30. November 2010

    > Dieser ATOX Bio Computer wäre doch ein tolles Weihnachtsgeschenk für Herrn Berger und seine Kollegen! 😉

    …dann müßta man ihn aber zu irgendwas sinnvollen umbauen! Als Chip für den Einkaufswagen im Supermarkt zum Beispiel, da hätte das Ding sicher ausreichend “Energie”

    …oder als irgendwas zum Ecken auskratzen, Fussnägel saubermachen, Silikonfugen erneuern… Einfach mal ganz praktisch denken!

    LG, PB

  38. #42 Schmidt
    30. November 2010

    @PB

    Das Produkt hält was es verspricht!

    „Viele Menschen müssen tagtäglich ihre beruflichen und privaten Herausforderungen meistern. Die „gestellten Aufgaben“ verzeihen keine Fehler. Trotz Dauerstress und Dauerdruck soll die Leistung bestmöglich abrufbar sein. Stressinfarkt und Burnout-Syndrom lassen grüßen.“

    … oder wollen Sie einen Nocepo-Effekt heraufbeschwören? 😉
    MfG

  39. #43 Schmidt
    30. November 2010

    Sorry, natürlich Nocebo!

  40. #44 PB
    30. November 2010

    den Selbstheilungseffekt beschwört man am besten durch nicht homöopatische Dosen herauf…
    Wenn dadurch Spam einen Nocebo erhält ist das im Gesamt absolut OK und notwendig, denn
    dafür erhält die echte Medizin genau den Placeboeffekt zurück, der ihr im Grunde zusteht und in vielen Fällen von alternaiv-Heilern ausgeredet wurde.

  41. #45 skeptikus
    30. November 2010

    Excanwahn hat noch ein paar gute Argumente formuliert

    http://excanwahn.wordpress.com/2010/11/30/dzvha-geplarr/

  42. #46 Dr. E. Berndt
    1. Dezember 2010

    @PB
    Der Link auf die Salzburger Nachrichten ist gut.
    Ich habe ja die besondere Ehre gehabt, mit dem Herrn Professor zu korrespondieren.
    Er hat sich schon damals über die geringen Geldmittel bzw. fehlende Förderung zur Erforschung der Homöopathie beklagt.
    Auf meine gezielten schriftlichen Fragen zur Homöopathie wollte der Herr Professor wegen Zeitmangels nicht eingehen. Er stellte fest, daß es eigentlich nichts zu beantworten gäbe, denn es sei ohnehin schon alles beantwortet. Er verwies auf seine umfangreichen Publikationen in Pubmed.
    Ich möchte die werten Blogger und Bloggerinnen darauf aufmerksam machen, daß der Herr Professor besonderen Wert auf eine korrekte Anrede legt. Sollten Sie den Herrn Professor im Schriftverkehr oder sonstwie, und sei es auch nur versehentlich, “Duzen”, kann es ihnen passieren, daß sie per Anwalt aufgefordert werden dies zu unterlassen.

  43. #47 Schmidt
    1. Dezember 2010

    Hochverehrter Homoöstasen-Mentalist Herr Dr. Prof. Michael Frass!
    Wünsche um Audienz.
    So richtig?

  44. #48 Schmidt
    1. Dezember 2010

    Ob ihm das auffällt? Homöostase?

  45. #49 Rincewind
    1. Dezember 2010

    @Wolfgang: Homöopathen gegen Cholera? Das ist noch fast harmlos. Wir haben das mal verblogt, als sich die “Homöopathen ohne Grenzen” (vermutlich ohne Grenzen der Selbstüberschätzung) für einen Preis für “soziales Engagement” bewarben.

    http://blog.esowatch.com/?p=312

  46. #50 noch'n Flo
    1. Dezember 2010

    @ Schmidt:

    Hochverehrter Homoöstasen-Mentalist Herr Dr. Prof. Michael Frass!

    Bist Du jeck? Im titelgeilen Österreich? Da ist ein “Hochwohlgeborener Herr Hofrat Universitätsprofessor Doktor Doktor Doktor” das absolute Minimum! Bloss “Prof.”… ts, ts, ts…

  47. #51 PB
    1. Dezember 2010

    Hallo Fr. E. Berndt,

    nur schade das man den Link von den Salzburger Nachrichten nicht kommentieren kann!
    Leider fehlt gerade der SN relativ oft das notwendige Know-How um Informationen aus der Wissenschaft richtig aufzuarbeiten…schwieriges Thema.
    Mußte das mal loswerden, vielleicht ließt´s ja mal so´n “Journalist”…

    LG, PB

  48. #52 Minerva
    1. Dezember 2010

    “Eine Placebo-Gruppe hat es aus finanziellen Gründen nicht gegeben. Frass begründet das damit, „dass Forschung im Bereich der Homöopathie kaum gefördert wird“. Im Klartext: Pharmakonzerne haben kein Interesse an den vergleichsweise billigen homöopathischen Mitteln.”

    *Kopf-Wand-Kopf-Wand* Ich frage mich ernsthaft, ob der Herr Professor Bitte keine Beleidigungen!, oder ob er andere für Trottel hält?! Aber schon klar: Schuld an dem grottigen Studiendesign ist die böse Pharmamafia.

  49. #53 Schmidt
    1. Dezember 2010

    @noch’n Flo
    Ok, Dank! Ich habe noch viel zu lernen!

    Auf was sollte ich bei einer Audienz achten?, wenn er den mir eine gibt! Tief gebeugt, Blick gegen Boden? Und was tue ich wenn er hexenhafte Sprüche aufsagt? Einfach kritiklos, bejahend mit dem Kopf nicken?

  50. #54 Dr. E. Berndt
    1. Dezember 2010

    Influence of Potassium Dichromate on Tracheal Secretions in Critically Ill Patients*

    Michael Frass, MD, Christoph Dielacher, RN, Manfred Linkesch, MD, Christian Endler, PhD, Ilse Muchitsch, PhD, Ernst Schuster, PhD and Alan Kaye, MD

    Endler ist in der Homöopathieforschung ja bestens bekannt. Steirische Kaulquappenforschung.
    Mag, Muchitsch ist praktisch der pharmazeutische Aufputz für das was sich wissenschaftliche Homöopathie nennt.

    http://www.homresearch.org/docs/Hom%F6opathietageinLyonMuchitsch2206%D6AZ.pdf
    oder
    http://www.homresearch.org/docs/DieRevolution.pdf
    siehe auch
    http://www.homresearch.org/docs/DieRevolution.pdf

    So verstehen es Homöopathen und Homöopathinnen sich unter das Licht derWissenschaft zu stellen:

    Mir ist bewusst, dass ich mich mit meinen Fragen auch auf unsicheres Terrain begebe
    und sogar angreifbar werde. Doch nie die klare Wissenschaft aus den Augen zu lassen
    und sich trotzdem unkonventionelle Fragen zu gestatten, ist eines der Vorrechte unserer
    Zeit; nicht umsonst sind es gerade führende Naturwissenschafter, oft Physiker und Biologen
    – wie z. B. der Molekularbiologe Univ.-Prof. Dr. Josef Penninger und der Genetiker
    Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger –, die zunehmend über ihren Tellerrand
    hinauszuschauen wagen – bis hin zu philosophischen Fragestellungen. Hier soll nicht
    einer dubiosen Esoterik, die, wie so viele andere Zeitströmungen, die Homöopathie zu
    vereinnahmen versucht, das Wort geredet, sondern ganz im Gegenteil ein wesentlicher
    Teil jener Aufbruchsstimmung skizziert werden, die in zahlreichen naturwissenschaftlichen
    und medizinischen Zweigen über Fachgrenzen hinaus zu spüren ist.
    Wohin meine Fragen führen? Vielleicht darf ich Sie, geschätzte LeserInnen, einladen,
    mit mir hinzuschauen, die Gedanken fließen zu lassen, Fragen zu formulieren und uns
    möglicherweise sogar einigen Antworten anzunähern.
    Österreich genießt durch hohen Standard in der Homöopathieausbildung auch auf universitärer
    Ebene, durch sehr engagierten Firmen und durch die Unterstützung der Apothekerkammer
    eine, in Europa und auch weltweit gesehen, große Anerkennung
    Nützen wir diese Chance!
    Mag. pharm. Ilse Muchitsch, Lerchenfelderstr.124/2/9, A-1080Wien
    Tel.: +43 1406 85 65, Mobil: +43650 406 85 65
    E-Mail: ilse.muchitsch@telering.at
    Interdisziplinärer Homöopathischer Arbeitskreis
    Pharmazie – Medizin – Physik – Biochemie – Psychologie
    Forschung, Österreichische Apothekerkammer, Landesgeschäftsstelle Wien

  51. #55 wolfgang
    1. Dezember 2010

    @ Edi

    genau diese Arbeit habe ich am 28.11. 18:02 zitiert und auf diesen SB von ORAC verwiesen

    http://scienceblogs.com/insolence/2007/07/homeopathy_in_thecringeicu_1.php

    Besonders Kommentar 4 hat gezeigt, dass die Gruppen ungleich verteilt waren und daher die Arbeit wertlos.

    Und das paper war ja schon vom Titel her falsch, weil Kalium Dichromat ja gar nicht in dem Medikament drinnen war. Es ist ja allgemein bekannt, dass bei homöopathischen Arzneien nicht das drinnen ist, was draufsteht.

    Passiert in der Schulmedizin mitunter auch, da sind in China zwei Leute trotz postexpositioneller Rabies Prophylaxe an Tollwut verstorben. Im Impfstoff war Zucker und Stärke drin. Draussen stand aber Rabies-Vaccine drauf.

    Ach ja und der Chef der chinesischen Zulassungsbehörde ist vor kurzem exekutiert worden- wäre er Homöopath gewesen wäre er vielleicht noch am Leben.

  52. #56 Ulrich Berger
    1. Dezember 2010

    @ wolfgang & Edi:

    Witzig auch, wie der Mag. von Frau Muchitsch im paper zum PhD aufgewertet wird…

  53. #57 wolfgang
    1. Dezember 2010

    Witzig auch, wie der Mag. von Frau Muchitsch im paper zum PhD aufgewertet wird…

    Na ja wenn man die homöopathisch eingehauchten Informationen richtig nutzt kann so etwas bei richtiger Potenzierung schon mal passieren :)

  54. #58 wolfgang
    1. Dezember 2010

    Aber da hats ja auch einen Kommentar zu Frass Arbeit in Chest gegeben incl. einer Antwort von Frass in der er seine Kontonummer angibt für Spenden. Ich habs mal hereinkopiert.

    Treating Critically Ill Patients With Sugar Pills

    1. David Colquhoun, FRS

    + Author Affiliations

    1.
    University College of London, London,UK

    To the Editor:

    It surprises me that CHEST would publish an article (March 2005)1 on the effect of a therapeutic agent when in fact the patients received none of the agent mentioned in the title of the article. It is not mentioned in the title, but reading the article reveals that the “potassium dichromate” was a homeopathic C30 dilution. That is a dilution by a factor of 1060, and for those of us who believe in the Avogadro number, that means there would be one molecule in a sphere with a diameter of approximately 1.46 × 1011 m. That is close to the distance from the earth to the sun. To describe this as “diluted and well shaken,” as the authors do, is the understatement of the century. The fact of the matter is that the medicine contained no medicine.

    The authors1 will doubtless claim some magic effect of shaking that causes the water to remember for years that it once had some dichromate in it. The memory of water has been studied quite a lot. The estimate of the duration of this memory has been revised2 downwards from a few picoseconds to approximately 50 femtoseconds (50 × 10-15 s). That is not a very good shelf life.

    It is one thing to tolerate homeopathy as a harmless 19th century eccentricity for its placebo effect in minor self-limiting conditions like colds. It is quite another to have it recommended for seriously ill patients. That is downright dangerous.
    Previous SectionNext Section

    Previous SectionNext Section
    Footnotes

    *

    The author has no conflicts of interest to disclose.
    *

    The authors have reported to the ACCP that no significant conflicts of interest exist with any companies/organizations whose products or services may be discussed in this article.

    Previous SectionNext Section
    References

    1. ↵
    Frass, M, Dielacher, C, Linkesch, M, et al (2005) Influence of potassium dichromate on tracheal secretions in critically ill patients. Chest 27,936-941
    2. ↵
    Cowan, ML, Bruner, BD, Huse, N, et al Ultrafast memory loss and energy redistribution in the hydrogen bond network of liquid H2O. Nature 2005;434,199-202
    CrossRefMedline

    Response

    1. Michael Frass, MD,
    2. Helmut Friehs, MD, and
    3. Ilse Muchitsch, PhD

    + Author Affiliations

    1.
    Medical University of Vienna, Vienna, Austria
    2.
    Institute for Homeopathic Research, Interuniversity College, Vienna, Austria

    Previous SectionNext Section
    To the Editor:

    We want to thank Dr. Colquhoun for his interest in our study.1 First, the terms used should be defined precisely. Homeopathy is a science based on applied toxicology. Using digitalis either as a conventional or as a homeopathic physician makes no difference; both rely on observations (William Withering 1785) from pharmacology or on homeopathic proof. We are happy that toxicology as well as homeopathic proof have been shown to be reliable and consistent for centuries.

    Before I refer to the dilutions beyond the Loschmidt number, it is important to state that homeopathy doses that are equivalent to those of conventional medicine can be administered without any dilution. However, toxic effects should be avoided. If one refuses to use potencies beyond this number, they should simply not be used. Since Dr. Colquhoun assumes that high potencies exhibit no effect at all, then we cannot understand why it should be dangerous to treat critically ill patients additively if there is “nothing” in it. We are also concerned that Dr. Colquhoun questions the value of randomized controlled trials. This opinion appears to be inconsistent with the current position of conventional science.

    It is correct that “the medicine contains no medicine”; however, “ultrafast memory loss” in the hydrogen bond network of liquid H2O implies that at least some sort of memory exists. However, contrary to the study cited,2 potentized drugs are not stored in water, but in an alcohol-water mixture.

    I invite Dr. Colquhoun to join our efforts in studying the effects of high potencies on physical properties. We are always open to tolerant, academic-driven scientific cooperation. Let us make a common effort to reveal the riddle for the sake of millions of patients by supporting the Institute for Homeopathic Research, at Interuniversity College. Financial help is appreciated: Account No. 92,178,414, bank code 60,000, IBAN: AT95 6000 0000 92178414, BIC: OPSKATWW.
    Previous Section

    References

    1. R1.↵
    Frass, M, Dielacher, C, Linkesch, M, et al Influence of potassium dichromate on tracheal secretions in critically ill patients. Chest 2005;27,936-941
    2. R2.↵
    Cowan, ML, Bruner, BD, Huse, N, et al Ultrafast memory loss and energy redistribution in the hydrogen bond network of liquid H2O. Nature 2005;434,199-202

  55. #59 Dr. E. Berndt
    1. Dezember 2010

    @al
    Es ist die Erwartungshaltung, die wirkt! Die Erwartunghaltung lebt aber vom entsprechednen Image und dieses Image muß ständig poliert werden. Daher sind Charisma,Ordiantionsaustattung, Rezeptblock etc., also all die großen und kleinen Signale von besonderer Bedeutung.
    In diesem Szenario gibt es einen großen Feind: Satire und Humor.

    Die Rolle der Medien ist von besonderer Bedeutung. Sie halten die Meinungsfreiheit für die H hoch. Die H. wird grundsätzlich als möglich dargestellt und ständig werden die guten Eigenschaften der H. getrommelt. Jeder der H. zu sich nimmt, weiß sich sicher in einem Rudel Geichgesinnter und gleich Denkender bestätigt.

    In den Medien sind aber Gesiteswissenschafter am Drücker, die wenig bis gar kein Verständnidis für naturwissenschaftliche Gewissheiten bzw. Tatsachen haben. Naturwissenschafter sind grundsätzlich Käuze, die entweder Erbsen zählen oder verrrückte Versuche machen. Wissenschaft ist nur in diesem Sinne für die Medien nützlich. Nur Katastrophen oder Weltsensationen sind da gefragt. Das einzige was Medienleute verstehen, ist aus wissenschaftlichen Papieren, soferne der Inhalt dazu irgendwie geeignet ist, unhaltbare Sensationen zu fabrizieren, die dann später widerrufen werden – natürlich mit neuem Getöse und entsprechenden Kommentaren über die Unfähigkeit der Wissenschaft.

  56. #60 Ponder
    1. Dezember 2010

    >> Es ist die Erwartungshaltung, die wirkt! Die Erwartunghaltung lebt aber vom entsprechenden Image und dieses Image muß ständig poliert werden. Daher sind Charisma, Ordiantionsaustattung, Rezeptblock etc., also all die großen und kleinen Signale von besonderer Bedeutung.
    In diesem Szenario gibt es einen großen Feind: Satire und Humor. >>

    In dieser Hinsicht waren uns frühere Generationen manchmal tatsächlich deutlich überlegen – ein nettes Beispiel zur Aufmunterung :-) :

  57. #61 Dr. E. Berndt
    1. Dezember 2010

    @Ponder
    Ja, sehr gutes Beispiel!
    Es fehlte noch das Äffchen zur Ablenkung (ganz wichtig) oder der Possenreisser. Jeder Scharlatan hatte ja seine speziellen Attribute! Was wäre der Modeheini Mooshammer ohne Köchinnenfrisur und Schoßhündchen? So wie heute, machten die Scharlatane glauben, sie gratis und billiger behandelten!
    Das wichtigste ist nicht, was sie redeten sondern dass sie ununterbrochen quakten. Der Begriff Quacksalber hat von diesem Quaken seinen Ursprung. So wie heute im Verkaufsfernsehen! Reden, reden, reden damit die Käufer nicht nachdenken können.

  58. #62 Dr. E. Berndt
    1. Dezember 2010

    @Ponder
    Ja, sehr gutes Beispiel!
    Es fehlte noch das Äffchen zur Ablenkung (ganz wichtig) oder der Possenreisser. Jeder Scharlatan hatte ja seine speziellen Attribute! Was wäre der Modeheini Mooshammer ohne Köchinnenfrisur und Schoßhündchen? So wie heute, machten die Scharlatane glauben, sie gratis und billiger behandelten!
    Das wichtigste ist nicht, was sie redeten sondern dass sie ununterbrochen quakten. Der Begriff Quacksalber hat von diesem Quaken seinen Ursprung. So wie heute im Verkaufsfernsehen! Reden, reden, reden damit die Käufer nicht nachdenken können.

  59. #63 Liberaler Humanist
    2. Dezember 2010

    Trotz seiner “Fachkunde” findet der Herr keine bessere Definition der Esoterik als die der Wikipedia.

    Die im übrigen großer Unfug ist. Ich bemühe mich zurzeit um eine Entseuchung des Esoterik&Pseudowissenschaften Bereichs in WP und musste dabei feststellen dass es unzählige sinnlose Definitionen dieser Gegenstände gibt. Die “Lehre, die nur einem begrenzten Personenkreis verständlich ist” – fallen darunter auch komplexe mathematische Thesen? Der Unterschied von Esoterik und Pseudowissenschaften wird daran festgemacht, dass Esoterik keine Pseudowissenschaft ist, wenn sie “ebenfalls keine wissenschaftlichen Ansprüche erhebt”. Wann erhebt die Esoterik wissenschaftliche Ansprüche?

    Diese fürchterlichen Mängel sind das Ergebniss eines nach wie vor andauernden Trollbefalles. Wer solchen Unfug auf WP findet möge ihn bitte korrigieren, WP ist ein offenes System, das zugrunde geht, wenn es zuwenig Leute gibt, die die Trolle in Schach halten.

  60. #64 Ponder
    2. Dezember 2010

    @ Liberaler Humanist:

    Ihr Engagement in der Wikipedia ehrt Sie sehr und ist sicherlich oft genug mit großen Frustrationen verbunden.
    Dennoch hilft auch ein noch so gut recherchierter und mit nachvollziehbaren Quellen belegter Artikel nichts gegen die nachfolgend zitierte Einstellung, die auch aus dem von mir weiter oben verlinkten Artikel von Herrn Dellmour stammt (welcher wiederum nicht notwendiger Weise die vom Herrn Professor Doktor pipapo Frass wiedergibt , denn das ist eine andere Organisation, wenn ich das richtig durchblicke…):

    http://www.homoeopathie.at/index.asp?home_ID=159&nav=100

    >>…Das wird auch durch die subtilen Wikipedia policies verhindert: die Eintragungen von Editoren müssen verifizierbar und auf eine zuverlässige Quelle zurückführbar sein und als wertvoller Beitrag klassifiziert werden. Ist dies nicht der Fall – was aus kritischer naturwissenschaftlicher Sicht bei homöopathischen Publikationen jederzeit möglich ist – werden die Einträge blockiert…>>

    >>….Wikipedida ist damit als participatory encyclopedia und aufgrund des global principle von Wikipedia „Ignore all rules“ (http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Policies) nicht in der Lage, die Homöopathie zu beurteilen, da methodisch transparente, dem Wissenschaftsbereich entsprechende und klar definierte Kriterien erforderlich sind, um naturwissenschaftliche und medizinische Sachfragen zu lösen…..>>

    Was folgert der ratlose Leser aus diesen beiden Statements eines homöopathischen Arztes (also Akademikers…) hinsichtlich der Verträglichkeit von Wikipedia und Homöopathie ??

    Sind die “subtilen” Wiki-Kriterien etwa zu unfair?

    Oder verfügt die Homöopathie eben einfach nicht über die in der Wiki geforderten “methodisch transparenten, dem Wissenschaftsbereich entsprechenden und klar definierten Kriterien”, die “erforderlich sind, um naturwissenschaftliche und medizinische Sachfragen zu lösen”… bzw welche es überhaupt erst erlauben würden, die Homöopathie im Bereich eines naturwissenschaftlichen oder medizinischen Sachverhalts anzusiedeln?

    Solche rhetorischen Eiertänze – um nicht zu sagen verbalen Slapsticks – sollen nun auch noch die Argumentationsbasis für die armen verwirrten homöopathischen Ärzte stärken, die so sehr um das Wohl ihrer Patienten bemüht sind, dass sie keine Zeit haben, sich selbst über die “wissenschaftlichen Grundlagen” ihres Tuns zu informieren und damit eigenständig für ihre Sache argumentieren könnten:

    >>…Da die medizinisch-wissenschaftlichen Sachfragen der Homöopathie und die Vorwürfe der Kritiker sehr komplex sind, Einzelne die wissenschaftliche Literatur nicht überblicken können und die Aufgaben homöopathischer ÄrztInnen in der Krankenbehandlung und nicht in akademischen Streitgesprächen liegen, soll in Zusammenarbeit mit der ÖGHM ein „Argumentarium“ zu den häufigsten Inhalten der Homöopathiekritik aufgebaut werden….>>

    Nun versteht man vielleicht endlich, warum an der Viadrina Frankfurt/Oder ein Studiengang “Komlementärmedizin” eingerichtet werden musste:

    Ins Leben gerufen von einem Linguisten ohne jede medizinische Basisqualifikation (!!!), der sich aber die so genannte “Sprechende Medizin” auf seine Fahnen geschrieben hat.

    (….Nur ein Schelm denkt jetzt gleich wieder an den oben erwähnten Quack-bzw Quak-Quak-Salb(ad)er… )

    Es gibt zu diesem Begriff übrigens auch schon einen Wiki-Artikel…
    Für so bedeutend hätte ich diesen Begriff ja nun gar nicht gehalten….

  61. #65 noch'n Flo
    2. Dezember 2010

    @ Ponder:

    Wenn die HP Schwierigkeiten mit Wikipedia hat, soll sie es doch mal mit Wiki D 50 versuchen – das hilft gegen jede Form von Information und Aufklärung.

  62. #66 Liberaler Humanist
    3. Dezember 2010

    Das Dilemme zeigt ein Artikel im Standard deutlich. Das tragische ist, dass einige Ärzte tatsächlich Patienten mit Hirnschlägen und Epilepsie mit Zuckerkugeln behandeln. Die armen Patienten.

    Link: http://derstandard.at/1289609405807/Homoeopathie-Erfolgreiche-Anwendung-in-der-Kinderheilkunde#forumstart

  63. #67 BreitSide
    4. Dezember 2010

    @liberaler Humanist: nicht antworten, auch wenn es noch so juckt. So ein rektaler Furunkel ist echt lästig.

    Aber: don´t feed the troll!

  64. #68 Gluecypher
    4. Dezember 2010

    Wieso ist das tragisch, wenn es den Patienten hilft.

    Und Du hast die Patientendaten zur Hand, in denen gezeigt wird, dass es dem Patienten hilft?

    Muss jeder Arzt vor der Behandlung erst bei Ihnen nachfragen, ob er alles richtig macht.

    Ein Arzt würde keinen Patienten mit Apoplexie mit Zuckerkügelchen behandeln. Nur Scharlatane machen so etwas.

    Wer sind sie eigentlich?

    Im Gegensatz zu Dir kein Mitglied im Club der Monosynaptiker.

  65. #69 noch'n Flo
    4. Dezember 2010

    @ Guido:

    Wer redet mit Dir? Du weisst ja noch nicht einmal, wann Du angesprochen bist und wann nicht.

    Also, ich stimme Gluecyphers Antwort zu 100% zu. Und ich bin vom Fach – im Gegensatz zu Dir. Also: Mund halten, es zieht!

  66. #70 S.S.T.
    4. Dezember 2010

    @Guido

    Wenn Du nur einen Ansprechpartner haben willst, dann schreib Deinem Opfer ‘ne Mail oder kennzeichne Deinen Post mit ‘For Your eyes only’. Dann kann man evtl. Mitlesen vermeiden und bekommt womöglich auch keinen Augenkrebs.

    P.S. Übrigens rede ich gerade mit Dir und es ist mir dabei sch… egal, ob Dir das passt oder nicht.

  67. #71 noch'n Flo
    4. Dezember 2010

    @ Guido

    In der homöopathischen Literatur ist des öfteren von erfolgreicher Behandlung von Epilepsie zu lesen.

    Hab ich noch nicht gelesen. Und ich habe bereits so einiges an HP-Traktaten gelesen. Bitte mal ‘ne Quellenangabe!

    Und es gibt keinen triftigen Grund daran zu zweifeln.

    Mangelnde Zuverlässigkeit der Behandlung ist also in Deinen Augen kein triftiger Grund? Also bist Du selbst bei schweren Krankheiten damit zufrieden, eine Behandlung zu bekommen, die manchmal wirkt?

    Aber so etwas lest ihr ja nicht.

    Woher willst Du das wissen? Ich liebe geschriebene Comedy!

    Da seid ihr Euch zu gut dafür.

    Und genau das impliziert wieder sehr präzise Deine Meinung gegenüber allen, die Deine Haltung nicht teilen.

    Mal abgesehen davon: was treibst Du eigentlich noch hier? Du solltest doch schon längst gemerkt haben, dass keiner hier auf Deine Meinung scharf ist. Und dass Du auch niemanden hier von Deinen kruden Thesen überzeugen kannst. Weil hier schon längst jeder geschnallt hast, was für ein intellektueller Vollpfosten Du bist.

    Warum verziehst Du Dich also nicht wieder in Deine AIDS-Leugner-/HP-Jünger-/Eso-Anhänger-Foren, wo Du Dir mit Deinesgleichen rund um die Uhr auf die Schulter klopfen kannst?

  68. #72 noch'n Flo
    4. Dezember 2010

    @ Guido:

    Aber Du bist ja vom Fach, und so kann es gar nicht sein, dass Du auf wen anderen hörst.

    Ich höre auf Leute, die mir ihren Standpunkt schlüssig und belegbar nachweisen können. Du konntest dies bisher nicht. Was Deine Kommentare im HIV/AIDS-Blog eindrucksvoll belegt haben.

    Was die Zuverlässigkeit betrifft, weisst Du ganz genau dass Eure Mittel mitnichten Epilepsie heilen können, höchsten die Symptome abschwächen.

    Immerhin kann die Schulmedizin Symptome abschwächen. Die AM kann nicht einmal das. Von Heilung mal ganz zu schweigen.

    Die Medizin, die jede Krankheit immer zuverlässig heilt existiert nicht, das weisst Diu aus Deiner Erfahrung ganz genau. Darum halte ich es auch für Zeitverschwendung danach zu suchen.

    Aber warum favorisierst Du dann AM, die manchmal hilft, wenn die Schulmedizin oft hilft?

    Ich habe gerade erlebt wie die Mutter einer Bekannten, die unter anderem an epileptischen Zuständen litt, innerhalb von ein paar Jahren zugrundegerichtet wurde, obwohl sie körperlich noch sehr gesund schien.

    Ich nehme einmal an, weil sie die schulmedizinische Therapie (die meist sehr gut hilft) abgebrochen hat, um eine AM-“Therapie” zu versuchen, die viel verspricht, aber nichts hält.

    In der Homöopathie zählen nur die Tatsachen, und sonst Nichts

    Tja, und Tatsache ist nun einmal, dass die HP bisher keinen Effekt, der über den Placeboeffekt hinausginge, beweisen konnte.

    Allerdings hielt Kent es für eine Tatsache, dass ein Mensch von einer Lebenskraft durchdrungen ist die ihn und seine Gesundheit organisiert. Und die positiv zu beeinflussen, darum geht es in der Homöopathie.

    Dann bitte ich Dich:
    1. “Lebenskraft” genau zu definieren
    2. anzugeben, wie man sie messen kann
    3. zu erklären, wie HP die Lebenskraft positiv beeinflusst und
    4. zu erläutern, inwieweit die Schulmedizin in diesem Aspekt der HP/AM unterlegen wäre.

    Sorry, bisher nur Trollereien und Absonderungen geistiger Dünnsäure. Komm mal mit etwas Substanziellem.

  69. #73 Gluecypher
    4. Dezember 2010

    Wer redet mit Dir? Du weisst ja noch nicht einmal, wann Du angesprochen bist und wann nicht.

    Oh heiliger Guido, ich wusste nicht, dass man nicht unaufgefordert das Wort an Seine Heiligkeit richten darf. Asche auf mein Haupt!! Ich bereue.

    Ummm, nö. Für Dich habe ich in deiner menschenverachtenden Art nur noch 2 Worte:

    Yuck Fou!

    Ansonsten: hier ist der Kommentarteil eines Blogs und ich nehme mir die Freiheit heraus, jede braune Wurst, die Du hier hinterlässt, zu kommentieren, wann immer, wo immer und wie immer es MIR passt, Du geistige Flachzange! Dass es einem Schwachkopf mit eingeschränkter intellektueller Fähigkeit nicht so ganz in den Kram passt, wenn sein geistiger Dünnschiss durch den Kakao gezogen wird ist ja schon Standard Operating Procedure. So, und jetzt kannst Du meinetwegen heulen, wenn Du magst.

    In der homöopathischen Literatur ist des öfteren von erfolgreicher Behandlung von Epilepsie zu lesen.

    Ja, und in der Bibel ist des öfteren von Wunderheilungen und Erweckung von den Toten zu lesen. Das hat jetzt was für eine Relevanz? Ausser dass Guido Hahnemann als seinen persönlichen Messias ansieht?

    Und es gibt keinen triftigen Grund daran zu zweifeln.

    Wie wäre es mit diesem triftigen Grund: die HP-Literatur unerscheidet sich durch absolut Garnichts von den Erzählungen der Gebrüder Grimm.

    Aber hey, wenn die HP sogar Epileptiker wieder gesund macht, dann kann sie das auch bestimmt bei jeder Krebsart, multipler Sklerose und Diabetes. Oder sind das auch Ausnahmen, bei denen sogar die HP leider, leider, leider machtlos ist? Wie sieht es dann mit AIDS aus? Geht auch nicht? Na wie wäre es dann mit Polio, Pest, Cholera, Tuberkulose. Auch Fehlanzeige? Ach ja, aber grippale Infekte, Neurodermitis und quersitzende Fürze, die gehen ja immer.

    Hey, ich hätte einen Therapie-Vorschlag für Dich: muriaticum solidum D0, so circa 1-2mal pro Sekunde verabreicht, eine halbe Stunde täglich. Hilft hervorragend gegen Deinen persistierenden Xylocephalus.

    Ansonsten hast Du natürlich mein uneingeschränktes Mitleid, dass Du mal wieder gezwungen bist, die verfluchten Errungenschaften der pöhsen, pöhsen, pöhsen Wissenschaft zu benutzen, um Deine Loghorhoe hier zu verbreiten.

    Und jetzt Alle…zwo, drei, vier: “OOOOOOCCHHHHH, armer Guido!!”

  70. #74 Dr. E. Berndt
    4. Dezember 2010

    Jetzt weiß ich wie man Holz steigert:
    Scheit Scheiter Gescheiter

  71. #75 Dr. E. Berndt
    4. Dezember 2010

    Jetzt weiß ich wie man Holz steigert:
    Scheit Scheiter Gescheiter

  72. #76 Suzie
    5. Dezember 2010

    @ Guido
    Mit “Nichts” einen Grand mal heilen ? Wo kann man das nachlesen?
    Wer publiziert einen solchen Stuss? Welcher Schmierfink garantiert denn da eine “erfolgreiche Behandlung” und das bitteschon ausschließlich homöopathisch, also ohne EB-Medikamente?

    Quelle ?

    Du willst uns hier echt verscheißern !

  73. #77 Suzie
    5. Dezember 2010

    @ Prof Frass,

    falls Sie hier mitlesen:

    Es hält Sie z.B. keiner davon ab nach Haiti zu fliegen und der Welt zu beweisen, dass Homöopathie Menschen, die an Cholera erkrankt sind, heilen kann.
    Worauf warten Sie noch, wenn Sie so von der Wirksamkeit überzeugt sind?

    Bei Erfolg wäre Ihnen der Nobelpreis gewiss sicher!

  74. #78 EEBO
    5. Dezember 2010

    Guido, du olle Socke, pöbelst mal wieder unter Einsatz der evolutionär ältesten Schichten deines Hirns (vermutlich ist dir auf dem Wege zur Erkenntnis das Großhirn abhanden gekommen, denn es hat sich mit Grausen abgewandt und dürfte zu einem Benutzer gesprintet sein, der es besser behandelt): Welch grandioser Beweis dafür, daß Darwin doch recht hatte!
    Mal ganz im Ernst: Guck mal hier: http://www.trolli.de/ is der richtige Link für dich, du geistiger Tiefspüler!!!

  75. #79 Gluecypher
    5. Dezember 2010

    @Dr. E. Berndt

    Sollte der Superlativ nicht Gescheitert lauten 8]

  76. #80 Bullet
    6. Dezember 2010

    @Guido: wetten, daß die HP-Behandlung genauso gut funktioniert, wenn man den HP-Ärzten reine Zuckerkugeln unterjubelt, die direkt ausm Werk kommen und noch nie in der Nähe eines Verschüttlers waren?

  77. #81 noch'n Flo
    6. Dezember 2010

    @ Guido:

    Um Cholera zu heilen bedarf es einfach gesunder Umstände. Unverseuchtes Trinkwasser, gute Lebensmittel u.s.w. Die homöopathische Behandlung ist nur ein Teil davon.
    Dann ist es sicher gar nicht so schwer 90-95 % durchzubringen.

    Dann machen wir doch mal ein einfaches Experiment. Wir teilen eine Gruppe Cholerainfizierter in drei Gruppen. Alle bekommen sauberes Wasser und gute Ernährung.
    Eine Gruppe bekommt zusätzlich Glaubuli, die zweite Gruppe bekommt Antibiotika und der Rest bekommt Placebos. Nach 4 Wochen zählen wir nach, wieviel mehr Tote die HP gegenüber der Schulmedizin produziert hat. Wenn es signifikant mehr sind, trinkst Du bitte einen Cocktail aus Vibrio Cholerae und lässt Dich anschliessend natürlich auch nur mit HP behandeln. D’accord?

  78. #82 noch'n Flo
    6. Dezember 2010

    @ Guido:

    Entschuldige bitte den harten Ausdruck, aber Du bist ein Trottel.

    …sagte der Troll am Morgen, als er in den Badezimmerspiegel blickte.

  79. #83 Dr. E. Berndt
    7. Dezember 2010

    Bitte: Ich kann Cholera nicht durch sauberes Wasser heilen!
    Ich kann Cholera durch sauberes Wasser, das nicht mit Cholera verseucht ist, verhindern.
    Bei einer akuten Cholerainfektion wird sauberes Wasser notwendig sein. Es wird kontraproduktiv sein in so einem Falle weiter Cholera verseuchtes Wasser zu trinken. Und natürlich werden sich gravierende Unterschiede zeigen, wie die Erkrankten behandelt werden.
    Seinerzeit war es eben so, daß die rigiden Behandlungen der konventionellen Medizin wie Aderlaß und dergl. nicht zielführend waren sondern die Sterblichkeit erhöhten.
    Diesem Umstand verdankte seinerzeit die Homöopathie, die ihre Patienten nicht dem Aderlaß unterzog, ihren Erfolg in der Behandlung der Cholera. Kurz: Die Nichtbehandlung wirkte sich weniger nachteilig als die Behandlung auf die GEesundheit aus.

  80. #84 Dr. E. Berndt
    7. Dezember 2010

    Bitte: Ich kann Cholera nicht durch sauberes Wasser heilen!
    Ich kann Cholera durch sauberes Wasser, das nicht mit Cholera verseucht ist, verhindern.
    Bei einer akuten Cholerainfektion wird sauberes Wasser notwendig sein. Es wird kontraproduktiv sein in so einem Falle weiter Cholera verseuchtes Wasser zu trinken. Und natürlich werden sich gravierende Unterschiede zeigen, wie die Erkrankten behandelt werden.
    Seinerzeit war es eben so, daß die rigiden Behandlungen der konventionellen Medizin wie Aderlaß und dergl. nicht zielführend waren sondern die Sterblichkeit erhöhten.
    Diesem Umstand verdankte seinerzeit die Homöopathie, die ihre Patienten nicht dem Aderlaß unterzog, ihren Erfolg in der Behandlung der Cholera. Kurz: Die Nichtbehandlung wirkte sich weniger nachteilig als die Behandlung auf die GEesundheit aus.

  81. #85 EEBO
    7. Dezember 2010

    Guido, es wird nicht besser mit dir, wenn du z.B. Zeuchs fabrizierst wie

    “Das eigenartige ist dass Die Menschen in Haiti ihr Elend unter anderem einem Arzt,
    nämlich Duvalier (Papa Doc) verdanken. Der hat dort bewiesen, was die Schulmedizin so drauf hat. Darunter leiden sie heute noch.”

    Das beweist jetzt WAS?? Ché Guevara war auch Arzt. Na und? Sicher war er kein Homöopath. Heinrich Himmler war zwar kein Arzt, ließ aber als begeisterter Anhänger der Homöopathie Menschenversuche mit Glaubuli an KZ-Häftlingen machen. Überdies waren die meisten führenden Nazis überzeugte Anhänger der verschiedensten Naturheilverfahren. Auch Totschlagargumente müssen gekonnt angewendet werden.

    Ich rate dir dringendst, Deine Kommentare im Stehen zu schreiben, damit sich das Niveau hebt. Im übrigen revidiere ich meine Meinung über dein Cephalon gründlich: Du hast da oben nur ein supranasales Vakuum.

  82. #86 wolfgang
    7. Dezember 2010

    Da schreibt einer über Guido:

    Im übrigen revidiere ich meine Meinung über dein Cephalon gründlich: Du hast da oben nur ein supranasales Vakuum.

    Guido nimm das- simile Prinzip- eh schon wissen:

    http://www.remedia.at/homoeopathie/Vacuum/a5013.html

  83. #87 EEBO
    7. Dezember 2010

    Vorschlag zur Güte: Bevor wir zur Tat schreiten und Bouillon à la Pettenkofer trinken, wie noch’n Flo empfiehlt, würde ich die Probe in vitro durchführen: Matschen wir ein paar von Hahnemanns Kügelchen in kontaminiertes Wasser und warten ab, ob die Vibrionen tot umfallen vor Lachen.
    Und dann wüßte ich noch gerne, wieviele der überzeugten Hahnemänner nach Haiti keine Antibiotika mitgenommen haben und wieviele sich nicht haben gegen Cholera impfen lassen?

  84. #88 EEBO
    7. Dezember 2010

    Ach, noch etwas, Guido:
    Ich gebe zu, daß Wikipedia nicht der Weisheit letzter Schluß ist, aber lies doch mal den folgenden Absatz aus dem Artikel über Francois Duvalier:

    Duvalier studierte anschließend in Port-au-Prince Medizin und praktizierte dann vorwiegend in den ländlichen Gebieten des Landes als Arzt, reiste durch die Provinz und erhielt auf diese Weise Einblicke in das Leben der Landbevölkerung und in die Bedeutung des Voodoo für deren Alltag. In seiner Landklinik war er sehr beliebt, da er im Kampf gegen Typhus, Frambösie und andere schwere Krankheiten wertvolle Beiträge leistete. Er heiratete 1939 Simone Ovide und wurde 1946 Generaldirektor des staatlichen Gesundheitsdienstes im Rahmen eines US-finanzierten Antiseuchenprogramms. 1949 wurde er Minister für Gesundheit und Arbeit.

    Offensichtlich war seine schulmedizinische Tätigkeit die einzig gute Seite dieses Unmenschen…

  85. #89 Gluecypher
    7. Dezember 2010

    @Guido

    Entschuldige bitte den harten Ausdruck, aber Du bist ein Trottel.

    Hey, von einer geistigen Tranfunzel wie Dir ist das eine Auszeichnung.

    Und dann wüßte ich noch gerne, wieviele der überzeugten Hahnemänner nach Haiti keine Antibiotika mitgenommen haben und wieviele sich nicht haben gegen Cholera impfen lassen?

    Müssen sie gar nicht. Nicht in den betroffenen Slums wohnen, nur eingeflogenes Evian mit versiegeltem Schraubverschluss trinken, hygienisch zubereitetes Essen und in Toiletten mit entsprechender Fäkalienentsorgung scheissen reichen auch. Und im Notfall haben die immer noch die pöhse, pöhse Chulmedizin mit Infusionen und sonstigem wissenschaftlichem Scheiss. Den Big G ja so pöhse, pöhse, pöhse findet.

    Dann ist es sicher gar nicht so schwer 90-95 % durchzubringen.

    Da hast Du sicher auch Daten für, oder? Ach nee, das belegt ja gar nichts, die Behauptungen von Big G muss man einfach glauben, dann wirkt das schon.

  86. #90 noch'n Flo
    7. Dezember 2010

    @ Gluecypher:

    Du hast irgendwie fälschlicherweise folgendes von EEBO stammendes Zitat:

    Und dann wüßte ich noch gerne, wieviele der überzeugten Hahnemänner nach Haiti keine Antibiotika mitgenommen haben und wieviele sich nicht haben gegen Cholera impfen lassen?

    versehentlich Guido zugeordnet. Nur so als Hinweis.

  87. #91 Gluecypher
    8. Dezember 2010

    Nee, nur nicht ordentlich adressiert. Hätte ich besser markieren sollen.
    2. Zitat von EEBO, Antwort ist auch richtig. Man muss nur die richtigen Vorsichtsmaßnahmen beachten, dann fängt man sich auch nur sehr selten Cholera. Persönliche Schutzausrüstung wie Einweghandschuhe und Mundschutz bei der Behandlung sind vielleicht auch noch ganz nett.

    Und wenn’s dann doch mal schiefgeht, dann gibt es ja immer noch die richtigen Ärzte.

    1. und 3. Zitat und entsprechende Antworten gehen dann wieder an Big G.

  88. #92 wolfgang
    8. Dezember 2010

    Die Erfolge der homöopathischen Behandlung von Cholera resultieren ja aus dem Vergleich der damalig üblichen medizinischen Behandlung dem Aderlass-da sind halt geschwächte Menschen zur Ader gelassen worden. Resultat weitere Schwächung. Der Aderlass hat mehr Tote produziert als nichts tun (= homöopathische Behandlung).

    Nur heute ist das anders: Da gibt es die Rehydratation mit oralen Salzlösungen oder parenteral- wirkt besser. Und sonst hat man ja auch noch einiges.

    Die Homöopathie hat dagegen ein völlig unverändertes Therapiekonzept seit 200 Jahren nichts dazu gelernt.

  89. #93 EEBO
    10. Dezember 2010

    @Guido:
    Bis jetzt habe ich nix davon gesehen, daß Wolfgang sich mit der Homöopathie nicht auskennt. Was ich aber wie alle anderen feststellen konnte, waren eher geringe Kenntnisse in Natur- und Geisteswissenschaften Deinerseits.
    Z.B. Medizingeschichte: Schon mal was von Isopathie, Komplexmittelhomöopathie, Spargyrik, anthroposophischer Medizin und der Neuen Homöopathie gehört? Hier handelt es sich um grundlegende Veränderungen des Konzepts Hahnemanns, der eine Vermengung verschiedener Globuli/Tinkturen strikt ablehnt. Klassische Homöopathen reagieren auf die neuen Ansätze mit Grausen. Eine Weiterentwicklung des Systems handelt es sich dennoch nicht, weil hier immer noch ohne einen gescheiten Beweis für Wirksamkeit herrumgedoktert wird.

    Im Gegensatz dazu wird in der bööösen bööösen Schulmedizin eine Therapie auch mal geändert oder verworfen, wenn sie nichts taugt, und zwar auf der Basis belastbarer Daten. Dies wirfst Du der Schulmedizin vor – ich halte es für einen Segen. Außerdem: Einem System, welches seit 150 und mehr Jahren völlig unverändert wäre (und nicht gerade auf harten naturwissenschaftlich-mathematischen Fakten beruht), würde ich mit Vorsicht begegnen, da die Erkenntnis zu Krankheiten und Behandlungen fortgeschritten ist.

    Und darauf folgt nun noch diese Deine Stilblüte:
    “Das ist ein Dogma unserer Zeit dass nur das Neue was taugt. Und das ist ein kompletter Blödsinn.”

    Hat das hier irgendwer behauptet? Abgesehen von der Tatsache, daß ich den blinden Fortschrittsglauben eher in die 1960er Jahre verlegen würde, klingt Dein Einwurf nach dem altbekannten “Früher war alles besser!”. Diese Ansicht findet sich im übrigen schon auf sumerischen Tontafeln. Es lebe die Trivialität!

  90. #94 klauszwingenberger
    10. Dezember 2010

    Und das andere der Reihe nach. Isopathie kann es mit guter Homöopathie meines Wissens nicht aufnehmen. Kann manchmal hilreich sein, ist aber in der Summe klar unterlegen. Komplexmittelhomöopathie ist eher Unfug. Das ist so als ob man Mittel für 5 verschiedene Fälle zusammenmischen würde in der Hoffnung das eins greift. Und wenn Du Erfolg hast, welches Mittel war es. Mit welchem tust Du weiter?
    Das ist kein guter Weg.

    Woher weißt du das eigentlich alles?

    Und woher kommt so eine Feststellung:

    ist aber in der Summe klar unterlegen

    Welche Summe? Es geht doch angeblich um jeden einzelnen Anwendungsfall, was scheren den Homöopathen Summen?

    Und wehe:

    Und wenn Du Erfolg hast, welches Mittel war es

    Vebotene, streng verbotene Frage! Denn woher will man den dann übehaupt wissen, ob IREGNDEINES “gewirkt” hat?

    Bescheid wissen und angelesenes nachplappern ist zweierlei.

  91. #95 Kuchlbacher Rudolf
    10. Dezember 2010

    Wolfgang lehnt die Homöopathie ab. Das ist sein gutes Recht. Nur erzähle mir niemand dass er das tut, weil er sie gut kennt.

    Durch ein rationales Weltbild sollte sehr wohl gelten: Je mehr man sich mit Aberglaube und Hokuspokus beschäftigt, desto eher ist man geneigt selbigem ablehnend gegenüber zu stehen.

    …oft wird halt operiert wo ein guter Homöopath ein viel besseres Ergebnis erzielen kann.

    Danke für diesen Brüller – mein Tag konnte eine kleine Aufheiterung durchaus noch gebrauchen : )
    Schon mal irgendeine schwere Krankheit/Unfall/Notfall gehabt, bei dem anschließend operiert werden musste? Ich rate bei Blinddarmdurchbruch mal den Globulipaten ihres Vertrauens aufzusuchen und auf die OP zu verzichten…

  92. #96 Kuchlbacher Rudolf
    10. Dezember 2010

    @ Guido

    Den Text zum Link mal selber gelesen???

    Nachdem er meine eiternde Wunde immer und immer wieder von allen Seiten inspiziert und mir eine Reihe von Kügelchen gegeben hatte…

    …Der Oberarzt ließ ein Röntgenbild machen, kam wieder und sagte: „Ich weiß gar nicht, was bei Ihnen passiert ist; die Entzündung ist weg“…

    …Dank der Klassischen Homöopathie konnte ich meinen Fuß behalten!

    Anekdoten hin oder her – aber der gute Glaubuliphat weiß nicht mal was passiert ist!!! Danke Homöopathie!

  93. #97 EEBO
    10. Dezember 2010

    Ach Guido, ich habe nie behauptet, dass meine Großbuchstaben irgendeine Bedeutung haben; aber nur zu, wenn Du meinst, dass mein Nickname hier von Wichtigkeit ist.

    Zunächst einmal hat klauszwingenberger mit seinen Argumenten vollkommen recht.
    Zweitens würde ich doch gerne wissen, weswegen Herr Dr. Feddersen diesen faszinierenden Fall nicht wenigstens als case report in einer Fachzeitschrift veröffentlicht hat, sondern einen Bericht eines Patienten auf seiner Webseite veröffentlicht.
    Drittens zitiere ich aus der Berufsordnung für Ärzte des LÄK Schleswig-Holstein:

    § 28
    Erlaubte Information und berufswidrige Werbung

    (1) Zweck der nachstehenden Vorschriften der Berufsordnung ist die Gewährleistung des Patientenschutzes durch sachgerechte und angemessene Information und die Vermeidung einer dem Selbstverständnis des Arztes zuwiderlaufenden Kommerzialisierung des Arztberufs.
    (2) Auf dieser Grundlage sind dem Arzt sachliche berufsbezogene Informationen gestattet.
    (3) Berufswidrige Werbung ist dem Arzt untersagt. Berufswidrig ist insbesondere eine anpreisende, irreführende oder vergleichende Werbung. Der Arzt darf eine solche Werbung durch andere weder veranlassen noch dulden.
    Werbeverbote aufgrund anderer gesetzlicher Bestimmungen bleiben unberührt.

    Das gilt doch wohl auch für Homöopathen. Abgesehen davon ist des Feddersens Verhalten inkonsequent: Nach dem Prinzip der Potenzierung sollte er umso mehr Patientenzulauf haben, je weniger er wirbt?
    Wie dem auch sei, wenn er einem Patienten mit diabetischem Fuß seine Rohrzuckerkügellein verabreicht und der Fuß dann gangränös und der Patient septisch wird aufgrund der nicht rechtzeitig durchgeführten Amputation, so möchte ich nicht in seiner (F.s) Haut stecken. Auch die anderen Berichte auf dieser Webseite halte ich für interessante Placeboeffekte, aber nicht hilfreich.

  94. #98 Bullet
    10. Dezember 2010

    Homöopathen sind keine Marktschreier.

    Behauptest du ohne irgendeinen Funken eines nachvollziehbaren Grundes.
    siehe: “kein echter Schotte”.

    Ich wollte nur darauf hinweisen, was da möglich ist.

    Komisch. wenn dir einer einen Link hinlegt, warum das, was die Homöopathen behaupten, gerade nicht möglich ist, ignorierst du das.

    Hier gibt es alle Daten

    Alle.
    Wetten, daß “alle” nicht stimmt?

  95. #99 EEBO
    10. Dezember 2010

    Seriöse Webseiten sehen anders aus, und die Berufsgerichte (ja, Ärzte haben ein eigenes Standesrecht) können diesbezüglich sehr ruppig sein. Aber ist mir egal, soll der Kollege doch solange werben, bis ihn einer meldet (ich werde das nicht sein).

    “Und ohne Risiko gibt es keine Erfolge. Wenn das Mittel nicht gewirkt hätte, hätte man amputieren müssen.”

    Wenn es dann zu spät gewesen wäre, denn diese Erkrankung kann lebensbedrohliche Folgen haben, oder zumindest schwerwiegende Komplikationen aufgetreten wären, hätte Kollege Feddersen dies ja sicherlich auch auf seiner Seite veröffentlicht, da er schließlich ein integrer Mensch ist. Oder etwa nicht?

    “Hier gibt es alle Daten, von den behandelnden Ärzten bis zum Patienten. Du kannst das recherchieren.”

    Kann ich eben nicht! Keine Anamnesen, Untersuchungsresultate, Labor-, Röntgenbefunde, kein EKG – mit anderen Worten: Keine Patientenakte, anhand derer ich den Krankheitsverlauf nachfolziehen könnte. Wie gesagt, ein sog. case report – gerne auch auf der Webseite – würde bei hinreichender Anonymisierung der Daten zum Persönlichkeitsschutz diesen Zweck erfüllen.

  96. #100 BreitSide
    10. Dezember 2010

    Guido: Du bist ja der Fachmann in Dünnschiss. Du kannst das sicher beurteilen.

  97. #101 EEBO
    10. Dezember 2010

    Klaro, Guido, natürlich kann ich den Patienten bitten, mir seine Unterlagen zuzusenden. Die Frage ist doch nur, warum der Onkel Doktor, der im Besitz der Unterlagen ist, nicht selber sie (pseudonymisiert) veröffentlicht. Immerhin muß und will er ja, seine, sagen wir neutral, unkonventionelle Behandlung belegen. Stattdessen weiß jetzt ein jeder, wie seine Patienten heißen, was sie haben usw. Der Arzt hat eine besondere Verpflichtung zur Verschwiegenheit, und es ist problematisch, wie er damit umgeht, selbst mit einer Einverständniserklärung seiner Patienten.

  98. #102 Bullet
    10. Dezember 2010

    Guido: du merkst schon gar nicht mehr, was du da kackst, oder?
    Google “kein echter Schotte”. Ich kann nun auch nichts dafür, daß meine Beiträge hier ein Mindestmaß an Verstand voraussetzen. Wenn du diese Hürde nicht überwinden kannst, dann solltest du vielleicht aufhören, hier zu posten.

  99. #103 noch'n Flo
    10. Dezember 2010

    @ Guido:

    Feddersen berichtet einfach von seiner Arbeit. Homöopathen sind keine Marktschreier. Sie veröffentlichen ihre Fälle um von ihrer Arbeit zu berichten und in diesem Fall gibt es einen ausdrückliche Zustimmung des Patienten seinen Namen zu nennen. Was soll daran schlecht sein.

    Es wäre dann aber auch wünschenswert, über die Misserfolge der HP auf der Seite zu berichten. Problem wäre nur: soviel Serverkapazität kannste gar nicht bereitstellen – wenn das nur 3 Hömoöpathen in Deutschland machen, bricht da das Internet zusammen.

    Und welch schwerwiegende Folgen der Verzicht auf eine funktionierende schulmedizinische Behandlung und stattdessen fortgesetztes Ausprobieren von Glaubuli haben kann, habe ich hier vor kurzem schon einmal geschildert. Zur Erinnerung der Fall in aller Kürze:

    Ein Bekannter meiner Schwester liess seinen Atemwegsinfekt über 4 Monate nur mit Kügelchen behandeln. Er ging erst zum Schulmediziner, als er zunehmend Luftnot und Schmerzen links im Brustkorb hatte (und dies auch nur auf Druck seiner Frau – der Homöopath wollte ihn immer weiter behandeln). Ergebnis: 2 künstliche Herzklappen. Die wurden notwendig, weil Streptokokken die eigenen Klappen zerfressen hatten. Die Streptokokken hatten ursprünglich den Rachenraum besiedelt – ein Umstand, der mit einem Abstrich und einer Blutentnahme ohne weiteres schon sehr früh vom Schulmediziner hätte festgestellt werden können. Eine Behandlung mit Antibiotika hätte das Problem innert 1 Woche gelöst.

    Solche Fälle erscheinen natürlich nie auf den Internetseiten der HP-Praxen. Warum nicht, wenn der HPler Deiner Meinung nach einfach nur von seiner Arbeit berichtet?

    Noch etwas: es besteht ein deutlicher Unterschied zwischen einer anonymisierten Fallbeschreibung in einer Fachzeitschrift und einer Veröffentlichung eines Falles einschliesslich identifizierender Patientendaten im Internet. Ersteres ist erlaubt, Letzteres nicht. Ersteres ist seriös, Letzteres nicht.

  100. #104 noch'n Flo
    10. Dezember 2010

    @ Guido:

    Diese Scheiss Gesetze sind in diesem Fall doch nur ein Hinderniss.

    Diese Gesetze sind unter anderem auch dazu da, den Patienten davor zu schützen, zur Werbung für Scharlatane missbraucht zu werden.

    Aber vielen Dank, dass wir jetzt Deine Einstellung zum Rechtsstaat kennen. Passt bei Dir sehr gut ins Gesamtbild.

    Wie wäre es, wenn wir Deine wahre Identität ermitteln, und dann Deinen Freunden, Nachbarn, Kollegen und Deinem Arbeitgeber mal ein Protokoll der im Internet von Dir vertretenen Meinungen zukommen lassen. Was? Das wäre illegal? Was kümmern uns die “scheiss Gesetze”?

  101. #105 EEBO
    10. Dezember 2010

    Schade, gerade wo ich dachte, daß Du etwas weniger pöbeln würdest – na ja.
    Scheiss-Gesetze, soso.
    Warum das alles geheim ist? Auf rhetorische Fragen muß ich nicht antworten.
    Ach doch, weil das fliegende Spaghettimonster und die Illuminaten an der Verschwörung beteiligt sind.
    Und noch mal: Du und Deine Kostgänger, Ihr seid für einen Beleg verantwortlich, das die Hahnemannschen Lizenzen zum Geldmachen wirken. Und nicht ich. Das ist die Spielregel der Wissenschaft. Ich muß hier niemandem hinterherlaufen und womöglich gegen § 203 (deutsch) verstoßen.
    Aber da Dir ja Gesetze und Regeln so scheiß-egal sind, stoße ich damit wohl oder übel auf Unverständnis. Also lassen wir es gut sein. Zum Thema ist alles ausgetauscht und gesagt.

  102. #106 noch'n Flo
    10. Dezember 2010

    @ EEBO:

    Bitte nicht “scheiss Gesetze” und “Scheiss-Gesetze” verwechseln.

    Letztere lauten nämlich:
    1. Jeder Dünnschiss muss raus.
    2. Wenn 1. nicht möglich ist, wird es echt zum Kotzen.
    3. Dünnschiss wird stets von viel heisser Luft begleitet.

  103. #107 EEBO
    10. Dezember 2010

    @ noch’n Flo:

    Schon klar, und es gibt eine 4. Regel:
    Die Fürze bilden mit Luft hochexplosive Gemische. Wenn dann noch ein Zündfunke dazukommt, fliegt die braune Scheiße mit lautem Getöse in die Luft…
    quod guido demonstrat

  104. #108 EEBO
    10. Dezember 2010

    MEA MAXIMA CULPA!!

    Ich nehme alles zurück, und ich wundere mich auch über gar nichts mehr!
    Dr. Feddersen (http://homoeopathie-flensburg.de) fällt überhaupt nicht unter die Aufsicht der LÄK und auch nicht unter § 203 dStGB: Er hat zwar lt. Lebenslauf Medizin studiert, aber im Impressum(!) findet sich an unterster Stelle sehr klein gedruckt der Hinweis auf seine Zulassung als Heilpraktiker. Nun kenne ich zumindest einen vernünftigen Heilpraktiker, außerordentlich nett, persönlich und will somit nichts dagegen sagen, daß Feddersen ein solcher ist (obwohl merkwürdig, daß er nicht als Arzt praktiziert, trotz Studium). Aaaber der Heilpraktiker, der mir bekannt ist, schreibt dies in aller Deutlichkeit auf seiner Website und fordert auch keine utopisch hohen Gebühren!
    Und um es noch verrückter zu machen: Ich habe im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek recherchiert: Es gibt keine Promotionsschrift, geschweige denn eine andre Veröffentlichung dieses Mannes. Und Feddersen schreibt in seinem Lebenslauf auch nicht, wo und in welchem Fach er promoviert hat. Auch eine (fehlende) Promotion sagt nichts über wissenschaftliche Qualitäten aus, aber all das stimmt doch skeptisch.
    Ansonsten finden sich auf der Website die ülichen halbgaren Behauptungen über Homöopathie, was nicht verwundert.
    Ein Schelm, der Arges dabei denkt…

  105. #109 EEBO
    10. Dezember 2010

    @ Guido:
    Okay, jetzt ist es Makulatur, aber lies doch bitte hier nach:
    http://dejure.org/gesetze/StGB/203.html
    Ich bin kein Jurist, aber frag doch einmal den Anwalt/Notar/Staatsanwalt/Richter/Beamten beim Gesundheitsamt, wie der § zu verstehen ist

  106. #110 Kuchlbacher Rudolf
    10. Dezember 2010

    @ G

    Für dich ist es also wichtiger zu wissen warum etwas passiert, als das ein Mensch sein Bein behält.

    Zur von dir gebrachten Geschichte:
    Wahrscheinlichste Variante aus deiner Sicht – Patient geht zum “Gott in Weiß”, Arzt (mit Säge im Anschlag) sagt ihm: Bein kaputt, das muss weg, Patient furchtet sich, flüchtet zum Homöo und dieser wirkt ein Wunder und alles wird gut.
    Ebenfalls denkbar: Patient wird behandelt und ihm in Aussicht gestellt, dass wenn keine Behandlung anschlägt im schlimmsten Fall das Bein amputiert werden muss, Patient hört nur “Bein muss weg” und klammert sich an jeden sich bietenden Strohhalm – in dem Fall der Homöo, der eigentlich keine Ahnung hat was vor sich geht, aber am Ende der große Held ist…

    Das ist dass Dilemma der wissenschaftlichen Medizin.

    Ist es nicht – das ist dein ganz persönliches Dilemma…

  107. #111 Schlotti
    10. Dezember 2010

    Man könnte lachen, wenn der Hintergrund nicht ernst wäre.

    Und das Wissen und das Glück hatte, sofort richtig zu tefffen.

    Selbst wenn wir mal von einer Wirkung der Homoöpathie ausgehen wollen hat der Patient also Glück gehabt, dass der Homöpath das richtige Medikament getroffen hat?

    Glück gehabt?!?

    Hätte der Patient nicht Glück gehabt würde der Homöpath mit dem Patienten auf dessen Kosten eine Kneipe aufsuchen und nach einem ersten Schnaps einen weiteren Schnaps fordern mit den Worten: “Auf einem Bein kann man nicht stehen.”

  108. #112 noch'n Flo
    11. Dezember 2010

    @ EEBO:

    Den Flensburger Homöopathen hatten wir vor ein paar Wochen schon mal hier in einer Diskussion. Damals habe ich bereits auf meine Zweifel hingewiesen, ob der Mann überhaupt Arzt ist (eben wegen genau dem von Dir genannten Kleingedruckten im Impressum). Aber wozu sollten sich Trolle so etwas merken?

    @ Big G:

    Das Bein sollte in ein paar Tagen amputiert werden. Und wäre auch amputiert worden, wenn nicht der Homöopath rettend eingegriffen hätte. Und das Wissen und das Glück hatte, sofort richtig zu tefffen.

    Und woher willst Du wissen, dass die Spontanheilung nicht das Ergebnis der vorangegangenen Schulmedizinischen Therapien war? Wo ist Dein Beleg dafür? Denn einen solchen Beleg musst Du erst einmal bringen, bevor Du behaupten kannst, die Kügelchen hätten den Heilerfolg bewirkt.

  109. #113 Schmidt
    11. Dezember 2010

    Zählt man die Homöopathie zu den Geisteswissenschaften?

  110. #114 rolak
    11. Dezember 2010

    Nein, zu den Geisterwissenschaften.

  111. #115 Schmidt
    11. Dezember 2010

    @rolak
    Sehr treffend! Vielen Dank. Diese Heilmethode hat etwas von einem Geist. Von Geisterhand geleitet, dank göttlicher Fügung, dank mentaler übersinnlicher Kräfte, wurde dem Patienten nicht das Bein amputiert.

  112. #116 Schmidt
    11. Dezember 2010

    @noch´n Flo

    “Und woher willst Du wissen, dass die Spontanheilung nicht das Ergebnis der vorangegangenen Schulmedizinischen Therapien war? Wo ist Dein Beleg dafür? Denn einen solchen Beleg musst Du erst einmal bringen, bevor Du behaupten kannst, die Kügelchen hätten den Heilerfolg bewirkt.”

    Ich schätze einmal das es keinen Beleg gibt. Ich “glaube”, das Hr. Guido diese Person erfunden hat um sein Selbstwertgefühl zu schützen. Sollte er einen “Beweis” liefern, gehe ich wieder schlafen!

  113. #117 S.S.T.
    11. Dezember 2010

    @rolak

    Falsch! Im Vergleich zur angeblichen Wirksamkeit von Homöopsychopatitka sind Geister höchst real.

    HP hat viel mit Geistlichkeit zu tun, sollte daher an theologischen Instituten geleert werden. Denn dort sind geisterhafte Wesen Realität und Glaubensinhalt. @Guido, Dein Schädel ist zwar leer und dennoch nicht gelehrt.

    (P.S. Irgendwie scheint der Guido-Stuss ansteckend zu sein. 😉

  114. #118 Schmidt
    11. Dezember 2010

    Na was jetzt?!
    Die Homöopathie, so scheint es mir mausert sich zu einem interdiziplinären Feld.

  115. #119 S.S.T.
    11. Dezember 2010

    @Schmidt

    Na was jetzt?!
    Die Homöopathie, so scheint es mir mausert sich zu einem interdiziplinären Feld.

    Logisch, damit sie sich in völliger Beliebigkeit verlieren kann. ALLES wirkt hp, irgendwie, und keiner weiß warum. ALLES ist Energie, Luft und Liebe, und daher wirkt HP, egal welche Sekte davon.

  116. #120 Schmidt
    11. Dezember 2010

    @S.S.T.
    Das stimmt mich nachdenklich…
    Die Homöopathie als angehende Wissenschaft verfolgt also folgendes Muster:
    Bei Heilung duch HP, wird der Erfolg der Genesung der HP angerechnet oder dem jeweiligen Hexenmeister, und bei Misserfolg, schiebt man das dann Gott in die Schuhe oder Herrn Dr. Berger, der einfach nicht an die HP glauben will.

  117. #121 Dr. E. Berndt
    11. Dezember 2010

    Der Marketingberater Guido Stepken beschreibt vergleicht die Wirksamkeit der Homöopathie so:

    … „Die Kopplung einer erfunden Erklärung an sinnlich wahrnehmbares ist typisch für die Mechanismen, wie Glaube aufgebaut wird. Und genau dann, wenn diese in „homöopathischer Behandlung“ sind, „geheilt“ werden, verbinden sie ihre angebliche „Heilung“ kausal mit dem „homöopathischen Heilmittel“, bzw. der „homöopathischen Behandlung“, ein Irrtum, wenn auch kaum ein folgenschwerer. Früher gab es den Ausdruck „gesundbeten“. Jeder der krank war, hat zum „lieben Gott“ gebetet, und – tatsächlich wurde Mensch wieder gesund. Der kausale Zusammenhang war „bewiesen“, weil ja auch „erfahrbar“. Tatsache ist, daß jeder Mensch in den allermeisten Fällen von alleine wieder gesund wird, ohne irgendein Zutun. Es gibt Milliarden Menschen auf der Erde, die fürchterlich alt werden, aber nie auch nur einen Arzt oder Apotheke jemals gesehen haben“ …

    „Als ich wieder einmal spürte, daß meine Kinder Anzeichen einer beginnenden Erkältung zeigten, gab ich ihnen auf Anraten meiner Freundin Globuli, und siehe da, der Schnupfen war diesmal minimal. Schon beim Zahnen haben den Kindern die Globuli so gut geholfen. Wer weiß, was mir nicht alles bei der Geburt passiert wäre, hätte mir die Hebamme nicht Pulsatilla empfohlen.“ Und so weiter und so weiter…

    Es liegt in der Natur des Menschen, wo immer es auch nur irgendwie möglich ist, eine Beziehung zwischen der beobachteten oder empfunden Wirkung und einer bestimmten Ursache festzulegen. Unsere Wahrnehmung ist aber nicht auf die Erforschung von wahren Ursachen optimiert, sondern um rasch handeln zu können. Dem zeitlichen Zusammenhang und der Beobachtbarkeit kommt dabei allergrößtes Gewicht zu. Chaos und Zufall sind Eigenschaften, die in unserem Denken keinen Platz haben vor allem dann, wenn es rasch zu handeln galt. Ob mit einer Wahrnehmung oder einer Beobachtung tatsächlich die wirkliche Ursache erfaßt wurde, war nicht wesentlich. Bedeutend für das Überleben war, daß die darauffolgende Reaktion zum Überleben führte.

    Dies wurde von den Verhaltensforschern Konrad Lorenz und seinem Schüler Rupert Riedl mit folgendem Beispiel illustriert:

    Wenn unsere Vorfahren die hinter dem Gebüsch vorblitzenden schwarzen und gelben Streifen (Wirkung) einem Tiger (Ursache) zuschrieben und sich davonmachten, waren sie gut beraten. Die schnelle Entscheidung, was wohl Ursache der Beobachtung sein könnte, und die daraus folgende Aktion waren lebenserhaltend.
    Die diesem Verhalten zugrunde liegende Kausalitätserwartung gehört zu den „angeborenen Lehrmeistern“ (Konrad Lorenz): Die „Hypothese von der Ursache“ enthält die „Erwartung, daß gleiches dieselbe Ursache haben werde. Dies ist zunächst nicht mehr als ein Urteil im voraus. Aber dieses Vorurteil bewährt sich… in einem derartigen Übermaß an Fällen, daß es jedem im Prinzipe andersartigen Urteil oder dem Urteilsverzicht überlegen ist” (Rupert Riedl, 1981).
    Angeborene Lehrmeister haben eine Kehrseite: Sie können Denkfallen sein: „Das biologische Wissen enthält ein System vernünftiger Hypothesen, Vorausurteile, die uns im Rahmen dessen, wofür sie selektiert wurden, wie mit höchster Weisheit lenken; uns aber an dessen Grenzen vollkommen und niederträchtig in die Irre führen.“ (Rupert Riedl). Auf die Kausalitätserwartung geht zurück, daß oftmals vorschnell der Pilot, Kapitän oder Lokführer für ein Unglück verantwortlich gemacht wird.

    Aus einer einzelnen Beobachtung kann keine Kausalität abgeleitet werden. Und auch mit Statistik allein kann ebenfalls keine Kausalität bewiesen werden. Die Anfänge der wissenschaftlichen Medizin waren geprägt vom mühsamen Weg der Erkenntnis. Aus einzelnen Fallbeispielen wurde die Kausalität abgeleitet. Diese Methode wird Kasuistik genannt. Am Beispiel Witwenbuckel läßt sich zeigen, wie irreführend Kasuistik sein kann. Die in früheren Zeiten immer wieder gemachte Beobachtung, daß Witwen Buckel haben, führte zu der Annahme, daß der Umstand, Witwe zu sein, irgendwie dazu führt, einen Buckel zu bekommen. Und im Namen Witwenbuckel kam diese Annahme auch zum Ausdruck.

  118. #122 Schmidt
    11. Dezember 2010

    @Marketing
    Welche verkauftechnische Orientierung nimmt man bei der Homöopathie vor?
    – einen produktorientieren Ansatz? Der Kunde honoriert die Produktqualität 😉
    – Ansatz Verkaufsorientierung? Wir belästigen den Kunden mit homöopathischen kostenlosen Pillen, und warten auf ein Wunder!
    – soziale Orientierung? Das wird nie und nimmer funktionieren!
    – das Nachhaltigkeitskonzept? besagt: “Nachhaltiges Marketing besagt, die Bedürfnisse derzeitiger Konsumenten zu erfüllen, ohne zukünftige Generationen in deren Bedürfnisbefriedigung zu beeinträchtigen”. (P. Kotler)

    Wie legen wir hier für die HP die Marketing-Vision aus?

  119. #123 YeRainbow
    11. Dezember 2010

    sorry, bin wohl etwas zu spät.

    Ich empfehle halt wie immer Plumbum D 200.
    wirkt garantiert.

    (nur bei denen, die es meinen nötig zu haben, natürlich)

  120. #124 Wooster
    11. Dezember 2010

    @ Guido

    Sie sind ja wirklich ein Meister der Heissluftproduktion. Alle Achtung.

  121. #125 BreitSide
    11. Dezember 2010

    Guido, um bei Dir eine galoppierende kognitive Dissonanz festzustellen, braucht es keine besonderen astrolügischen Kenntnisse.

  122. #126 BreitSide
    11. Dezember 2010

    Das ist ein Nick.

  123. #127 noch'n Flo
    11. Dezember 2010

    @ Guido:

    “kognitiv” bezieht sich auf die Wahrnehmung des Menschen. “Dissonanz” bedeutet eine Abweichung, eine Unharmonik, in diesem Fall zwischen objektiver und subjektiver Wahrnehmung.
    BreitSide wollte Dir damit sagen, dass zwischen Deiner Eigenwahrnehmung und Deiner Wahrnehmung des Restes der Welt grosse Diskrepanzen liegen. Was unter anderem typisch für Störungen aus dem psychotischen Formenkreis ist. Ich schliesse mich seiner Meinung übrigens vorbehaltlos an.

  124. #128 Basilius
    12. Dezember 2010

    @Guido
    Sag mal: Kannst Du Dir deshalb so wenig Sachen merken, weil Du hier auch noch an forderster Front zu kämpfen Dich bemüßigt siehst und dadurch in Deiner Aufmerksamkeit naturgemäß etwas entzweigeteilt bist?

  125. #129 Schmidt
    12. Dezember 2010

    Wie helfen wir Guido aber bei der Dissonanzreduktion? Wie bekommen wir sein Gefühl des Unbehagens aus der Welt?
    -) Eine Möglichkeit wäre im überzeugend zu erkären, dass die Homöopathie Humbug ist. Guido versteht das und ändert seine Meinung. Er ist einer von uns.
    -) G. zeigt keine Einsicht und erklärt alle HP-Gegner zu Fachidioten. Hier müssen wir noch mehr Überzeugungsarbeit leisten.
    -) Wir argumentieren lückenlos brilliant, Guido fügt jedoch noch weitere Kognition hinzu um sein Verhalten zu rechtfertigen (z.B. das er ein guter Marketingexperte ist und deshalb recht behält, oder ähnliches…)

  126. #130 Kuchlbacher Rudolf
    12. Dezember 2010

    @ G

    Der Operationstermin war festgelegt. Das Bein sollte in ein paar Tagen amputiert werden. …Das kannst Du nicht umlügen,…

    Umlügen? Nochmals – hast du die Geschichte eigentlich selber auch mal gelesen? Der gute Mann war nach der Darstellung in deinem Link zumindest 6 Tage im Krankenhaus in Behandlung! Ganz egal ob er irgendwelche Zuckerkügelchen bekommen hätte oder nicht, behaupte ich mal ganz kühn, ist er dort auch konventionell behandelt worden.

    Auf einen “Beweis” für die Wirksamkeit der Glaubulipathie könnte man erst dann plädieren, wenn nebenbei keinerlei andere Behandlung erfolgt wäre, oder? Blendet man diese Tatsache jedoch erfolgreich genug aus, so kommt es natürlich dazu, dass man sagen muss: Ich weiß gar nicht, was bei Ihnen passiert ist… und schreibt sich einsetzende Erfolge einem Wunder gewirkt durch inhaltslose Zuckerkugeln zu…
    Naja, jedem das seine…

  127. #131 Dr. E. Berndt
    12. Dezember 2010

    In Mariazell und in St. Wolfgang wurde Jahrhunderte lang gut verdient. Bienenwachs, das seinerzeit sehr sehr teuer war wurde so viel gespendet, daß nach einem Brand in St. Wolfgang die Wallfahrtskirche mit dem Erlös aus dem Verkauf der unverbrannten Wachreste wiederaufgebaut werden konnte.
    Das heißt: St. Wolfgang war eine erste Adresse für Heilungen und wundersame Fügungen aller Art. Und dafür wurde gezahlt und wie das Beispiel zeigt nicht zu wenig. Das Marketing macht die Wirkung.
    Und wenn man an die Placebowirkung denkt und sich die Selbstheilung und vor Augen hält, so läßt sich unschwer erahnen, wie wenig – eigentlich gar nichts im Vergleich zu heute – den Ärzten an effektiven Mitteln und Therapien zur Verfügung stand. Es heilten die Mediziner und die Scharlatane in gleicher weise mit Nichts, eben mit Placebo und Selbstheilung im besten Falle, oder richteten noch größeren Schaden mit aus heutiger Sicht eindeutig schädlichen und giftigen Therapien und Mitteln an. Dies beweist wie mächtig Placebo und Selbstheilung sind. Dieser Gedankengang stammt von Ben Goldacre!

  128. #132 Dr. E. Berndt
    12. Dezember 2010

    In Mariazell und in St. Wolfgang wurde Jahrhunderte lang gut verdient. Bienenwachs, das seinerzeit sehr sehr teuer war wurde so viel gespendet, daß nach einem Brand in St. Wolfgang die Wallfahrtskirche mit dem Erlös aus dem Verkauf der unverbrannten Wachreste wiederaufgebaut werden konnte.
    Das heißt: St. Wolfgang war eine erste Adresse für Heilungen und wundersame Fügungen aller Art. Und dafür wurde gezahlt und wie das Beispiel zeigt nicht zu wenig. Das Marketing macht die Wirkung.
    Und wenn man an die Placebowirkung denkt und sich die Selbstheilung und vor Augen hält, so läßt sich unschwer erahnen, wie wenig – eigentlich gar nichts im Vergleich zu heute – den Ärzten an effektiven Mitteln und Therapien zur Verfügung stand. Es heilten die Mediziner und die Scharlatane in gleicher weise mit Nichts, eben mit Placebo und Selbstheilung im besten Falle, oder richteten noch größeren Schaden mit aus heutiger Sicht eindeutig schädlichen und giftigen Therapien und Mitteln an. Dies beweist wie mächtig Placebo und Selbstheilung sind. Dieser Gedankengang stammt von Ben Goldacre!

  129. #133 Schmidt
    12. Dezember 2010

    @Dr. E. Berndt
    Nachtrag Marketing: Marketing ist erfolgreich, wenn es ein Bedürfnis aufspürt und es befriedigt.

  130. #134 Dr. E. Berndt
    12. Dezember 2010

    Ich sehe aber das Marketing und den Erfolg eines Marketing nicht als Rechtfertigung und auch nicht als Beweis einer Wirksamkeit an. Wenn dem so wäre müsste diese Diskussion nicht geführt werden.
    Ein erfolgreicher Betrüger bleibt ein Betrüger. Wenn jemand Automobile mit einem neuen Sicherheitssystem verkauft, welches definitiv nicht funktioniert, ist er ein Betrüger. Dies ist er auch dann, wenn die Leute nur “leichte Unfälle” bauen und keinen Schaden erleiden. Und wenn er bei schwereren Unfällen behauptet, die Leute hätten sich nicht richtig verhalten und sein System hätte funktioniert, wenn man langsamer oder auf anderen Straßen gefahren wäre, wird auch niemand behaupten, daß es deswegen kein Betrüger ist.

  131. #135 Dr. E. Berndt
    12. Dezember 2010

    Ich sehe aber das Marketing und den Erfolg eines Marketing nicht als Rechtfertigung und auch nicht als Beweis einer Wirksamkeit an. Wenn dem so wäre müsste diese Diskussion nicht geführt werden.
    Ein erfolgreicher Betrüger bleibt ein Betrüger. Wenn jemand Automobile mit einem neuen Sicherheitssystem verkauft, welches definitiv nicht funktioniert, ist er ein Betrüger. Dies ist er auch dann, wenn die Leute nur “leichte Unfälle” bauen und keinen Schaden erleiden. Und wenn er bei schwereren Unfällen behauptet, die Leute hätten sich nicht richtig verhalten und sein System hätte funktioniert, wenn man langsamer oder auf anderen Straßen gefahren wäre, wird auch niemand behaupten, daß es deswegen kein Betrüger ist.

  132. #136 Schmidt
    12. Dezember 2010

    @Dr. E. Berndt
    Da stimme ich Ihnen schon zu! Man muss aber auch die Verantwortlichkeit beim Konsumenten suchen. Wobei ich sagen muss, dass manche Fälle von Krankheitsbildern kompliziert und teurer sind, deren Lösung sehr zeitaufwändig und kostenintensiv sind. “Gott sei Dank” leben wir nicht in einem freien Markt. Religion, Esoterik, Homöopathie… sind doch sanfte Formen der Realitätsverzerrung.Ich habe kein Problem damit, solange mir niemand versucht diese Dinge rational zu erklären.
    MfG

  133. #137 Schmidt
    12. Dezember 2010

    Es wäre interessant zu erforschen, ob Armut und der Gebrauch der Alternativmedizin (zB. HP) miteinander korrelieren!
    Hat jemand ein paar Millionen Euro für mich, damit ich ein Experiment starten kann?

  134. #138 Dr. E. Berndt
    12. Dezember 2010

    Die Märe vom mündigen Patienten klingt an! Sie wird ergänzt durch Andeutungen über teure und komplizierte Behandlungen. Wer seine Kindern dank des hervorragenden Marketings der Steiner-Leute das Eiter aus dem Ohr fließen lässt, erliegt nur einer sanften Form einer Realitätsverzerrung?!
    Überall sonst unternimmt der Staat alles, um Konsumenten vor Übervorteilung, weil ihm Beurteilungskraft und das nötige Fachwissen dazu fehlen, zu schützen.
    Nur wenn es um die Gesundheit geht, dann stehen einzig und besonders streng registrierte Arzneimittel im Fokus, alles andere unterliegt im Vergleich dazu keinem Reglement!

  135. #139 Dr. E. Berndt
    12. Dezember 2010

    Die Märe vom mündigen Patienten klingt an! Sie wird ergänzt durch Andeutungen über teure und komplizierte Behandlungen. Wer seine Kindern dank des hervorragenden Marketings der Steiner-Leute das Eiter aus dem Ohr fließen lässt, erliegt nur einer sanften Form einer Realitätsverzerrung?!
    Überall sonst unternimmt der Staat alles, um Konsumenten vor Übervorteilung, weil ihm Beurteilungskraft und das nötige Fachwissen dazu fehlen, zu schützen.
    Nur wenn es um die Gesundheit geht, dann stehen einzig und besonders streng registrierte Arzneimittel im Fokus, alles andere unterliegt im Vergleich dazu keinem Reglement!

  136. #140 Ponder
    12. Dezember 2010

    In Deutschland läuft aktuell eine Petition der Quackos, die wie folgt angekündigt wurde:

    http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/gleichstellung-von-naturheilverfahren-und-schulmedizin

    >>Gleichstellung von Naturheilverfahren und Schulmedizin

    9. December 2010 von Gesundheitsapostel

    Petition: Gesetzliche Krankenversicherung – Leistungen – Gleichstellung von Naturheilverfahren und Schulmedizin

    Haben Sie Lust, die Regierungsparteien bei ihrer lobbygesteuerten Gesundheitspolitik ins Schwitzen zu bringen? Dazu haben Sie nur noch bis zum 15.12. Gelegenheit. An diesem Tag endet die Frist zur Mitzeichnung der Petition 14388, mit der jede Art von Naturheilkunde, die bei Patienten wirkt, mit der Schulmedizin gleichgestellt würde.

    Nichts fürchten die Schulmedizin und die Pharmakonzerne mehr als Konkurrenz. In diesem Zusammenhang kommentierte die Buergerstimme auch das Verbot des freien Verkaufs von Heilkräutern, bzw. die Unterwerfung des Heilkräutervertriebs unter die Interessen der Pharmalobby. Damit auch weiterhin Milliardenprofite mit überflüssigen und/oder unwirksamen Therapien, Operationen und Medikamenten möglich sind, setzen die Pharmalobbyisten bei ihrer Schlammschlacht gegen die Naturheilkunde vor allem auf den Placebo-Effekt. Drehen wir den Spieß einmal um.

    Weiterlesen auf buergerstimme.com >>

    Diese Seite ist – mitsamt allen Links und Tags – auch für Österreicher hoch aufschlussreich!

  137. #141 Schmidt
    12. Dezember 2010

    @Dr. E. Berndt
    Ich habe mal nur eine Idee formuliert! Die Glaubensbrüder die ich kenne, sind ganz normale Leute mit Problemen die nicht einfach zu lösen sind. Wie viel Krankheitsbilder gibt es in der Pathologie? Wie gut aus Arzt muss ich sein, dass ich alle kenne? Spielt da auch nicht der Zufall mit, wenn ich gerade in einem Fachjournal über eine Krankheit lese und dadurch eine erfolgreiche Diagnose stellen kann?
    Zum Thema Gesundheit sagen ich Ihnen nur noch, dass Sie bei mir an der falschen Adresse sind, am besten schreiben Sie bei der nächsten Wahl einen kurzen Bericht auf den Stimmzettel zur Lage des Gesundheitssystems.

  138. #142 Gluecypher
    12. Dezember 2010

    @Big G

    So etwas kann nur ein erfahrener, guter Homöopath.
    Du wärest gut beraten, Dich damit ehrlich auseinanderzusetzen.
    Und Deinen Dünkel einfach beiseite zu legen. Er ist völlig sinnlos.

    Nach der reinen homöpathischen Le(e)hre &trade ist Dein Flensburger Halbgott der Homöopathie ein krasser Quacksalber. Denn er behandelt nur das Symptom (i.e. den diabetischen Fuß) und nicht die zu Grunde liegende Primärerkrankung. Das machen nämlich nur die pöööhsen, pöööhsen Chulmediziner. Der HP geht die Krankheit von der Wurzel her an und heilt den Patienten, statt an Symptomen rumzudoktern.

    Aber er kann ja mal gerne die Blutzuckerwerte des Patienten hier reinstellen, so ganz ohne Insulinsubstitution, nach der HP-Behandlung. Weil er ja schließlich die Ursache des diabtischen Fußes abgestellt hat. Komisch, dass er damit nicht mehr Patienten hilft, das ist ja grob fahrlässig, die anderen Leidenden ganz einfach der pööööhsen Allopathie zu überlassen.

    Da kann er dann bei mir gleich weitermachen, ist nämlich verdammt lästig, die dauernden SC-Injektionen. Und das auch noch mit Humalog &trade, das ist ja furchtbar pöööhse mittels genetisch manipulierter Bakterien hergestellt. Ich muss sterben, scheisse!

  139. #143 Dr. E. Berndt
    12. Dezember 2010

    Es hat den Anschein, daß die Geisteswissenschaften nicht so auf die Realität achten müssen wie die Naturwissenschaften.

  140. #144 Dr. E. Berndt
    12. Dezember 2010

    Es hat den Anschein, daß die Geisteswissenschaften nicht so auf die Realität achten müssen wie die Naturwissenschaften.

  141. #145 Schmidt
    12. Dezember 2010

    “Es hat den Anschein, daß die Geisteswissenschaften nicht so auf die Realität achten müssen wie die Naturwissenschaften.”
    Wie sollten sie auch? Fragen nach Gott und Fragen über den Sinn des Lebens, sind nicht verifizierbar.
    Die kognitiven Fähigkeiten sind an die Nische des Meskokosmos (Vollmer) angepasst. Und unsere Fähigkeiten sind aber auch gleichzeitig unsere Grenzen.

  142. #146 wolfgang
    13. Dezember 2010

    Guido schreibt

    Wolfgang lehnt die Homöopathie ab. Das ist sein gutes Recht. Nur erzähle mir niemand dass er das tut, weil er sie gut kennt. Mitnichten.

    Das stimmt so nicht. Ich befürworte lediglich wirksame Medizin – EBM.
    Und ich halte niedrige Potenzen in der Homöopathie durchaus für möglicherweise wirksam, weil noch Wirkstoffe drinnen sind.
    Ich möchte aber dennoch wissen wer die Ursubstanz excrementum canium am eigenen Homöopathenkörper ausprobiert hat- und welche Wirkung das gehabt hat.
    Es gibt ja in der Medizingeschichte durchaus Ärzte die Selbstversuche gemacht haben.
    Zusätzlich möchte ich die Placebo-doppelt blinden Studien zu jeder einzelnen Indikation sehen (also zB welche homöopathische Mittel hilft beim diabetischen Fuss, welches nicht und welches macht eine Erstverschlimmerung, alles in welcher Potenz. Alle Studien mit üblichen Signifikanzgrenzen und publiziert in hochrangigen peer reviewten Journalen.
    Und beachten sollte man bei der Arzneimittelentwicklung, dass es vor den klinischen Studien am Menschen, eine präklinische Entwicklungsphase gibt. als das Ganze vorher im Labor, am Versuchstier etc pp. Wenn die HP so gut wirksam ist müßte es doch einen in vitro Wirksamkeitstest geben – vergleichbar beispielsweise dem Potency Test von Influenza Impfstoffen.

    Ein in Verkehr bringen von Arzneimitteln die keinerlei Präklinik, keinerlei Klinik haben ist der reine Menschenversuch und daher ethisch nicht akzeptabel.

  143. #147 Dr. E. Berndt
    16. Dezember 2010

    @wolfgang
    Jetzt haben die FPÖler für die Kassenbezahlung der H. im Parlament geworben!

  144. #148 Dr. E. Berndt
    16. Dezember 2010

    @wolfgang
    Jetzt haben die FPÖler für die Kassenbezahlung der H. im Parlament geworben!

  145. #149 Wolfgang
    13. Januar 2011

    Edi schreibt

    Jetzt haben die FPÖler für die Kassenbezahlung der H. im Parlament geworben!

    Das ist ja sehr sinnvoll. Die brauchen die intellektuelle Verarmung, sonst wählt sie doch keiner!

  146. #150 IO
    4. Februar 2011

    Der Herr Frass wurde heute im österreichischen “Standard” hofiert:

    http://derstandard.at/1296696331162/Aktion-1023-Veraechtlichungmachung-der-Homoeopathie

    Allerdings sind da wohl schon einige Kommentierende am Werk und zersägen die Frass’schen Behauptungen.

  147. #151 Dr. Christoph Jochum
    12. Mai 2011

    “1. Herr Frass meint zuerst, ich hätte “weder die Kompetenz noch das Basiswissen zu einer Beurteilung der Homöopathie”.”

    Welches großartige Basiswissen braucht man denn zur Beurteilung der Homöopathie? Es genügt doch vollkommen, die grundsätzlichen Kriterien für naturwissenschaftlich begründetes Handeln zu kennen. Wenn man sich dann klar macht, dass die Abwesenheit eben dieser Kriterien eines der Hauptmerkmale der Homöopathie ist, braucht man eigentlich nicht weiter zu diskutieren. Wenn man dann noch sieht, dass die Homöopatie naturwissenschaftlich begründete Methoden nicht nur nicht für nötig hält sondern auch noch bekämpft und sich arrogant darüber erhebt, nach dem armseligen Motto: Wer heilt hat recht, kann man sich nur angewidert von dieser Quacksalberei abwenden.

  148. #152 Kuchlbacher Rudolf
    12. Mai 2011

    @Dr. Christoph Jochum

    Welches großartige Basiswissen braucht man denn zur Beurteilung der Homöopathie?

    Das ist es ja gerade – wirft man sämtliche über Jahrzehnte und Jahrhunderte gewachsene naturwissenschaftliche Kenntnisse über Bord, und füllt die entstehenden Lücken mit absurdem Aberglauben und seltsamen Ritualen auf, hat man so glaube ich, die rechte “Basis” und “Kompetenz” für eine Beurteilung erworben…

    Falls dies allerdings aus diversen Gründen (z.B. aufgrund eines funktionierenden rationalen Verstandes) nicht gelingen sollte, so darf man nicht mitreden…

  149. #153 s.s.t.
    12. Mai 2011

    @Dr. Christoph Jochum

    Es genügt doch vollkommen, die grundsätzlichen Kriterien für naturwissenschaftlich begründetes Handeln zu kennen. Wenn man sich dann klar macht, dass die Abwesenheit eben dieser Kriterien eines der Hauptmerkmale der Homöopathie ist, braucht man eigentlich nicht weiter zu diskutieren.

    Sehr treffend ausgedrückt!

  150. #154 klauszwingenberger
    12. Mai 2011

    Hat Herrn Dr. Frass et al. einmal jemand gefragt, wie man innerhalb der homöopathischen Lehre einen Kunstfehler feststellen kann? Auf die Anwort hierauf wäre ich echt gespannt.

  151. #155 segeln141
    12. Mai 2011

    @klauszwingenberger

    ach wie einfach ,einen Kunstfehler bei der HP festzustellen:

    Eine ErstVERBESSERUNG,denn das wäre wohl das Letzte,was ein Patient gebrauchen könnte !!

    HP liebt die ErstVERSCHLIMMERUNG.

  152. #156 rop
    12. Mai 2011

    klauszwingenberger· 12.05.11 · 10:46 Uhr

    ……wie man innerhalb der homöopathischen Lehre einen Kunstfehler feststellen kann?

    // Ach Klaus, das ist kein Geheimnis. Ein Kunstfehler wird begangen wenn man dem Patienten Homöopathika so verabreicht wie es Schulmediziner in ihren verblindeten Versuche gegen die Teilnehmer derselben tun. Auf Grund von einzelnen Symptome.
    Das bringt die ganze Dynamik der sonst vorhandenen Symptome, durcheineander. Man könnte es mehr als einen Kunstfehler nennen, aber einen Gehirnfehler. Denn in der HPthische Materia Medica kommen gleiche, einzelne Symptome bei Dutzenden von Mitteln vor. Dass heisst aber nur dass diese Mittel, diesen einzelnen Symptom auch verursachen können und nur lernunwillige machen den Rückschluss dass es auch deswegen HP Mittel bei einzelnen Symptomen eingesetzt werden können um dadurch ihre verblindete Studien gegen die HP zu präsentieren.
    Damit du dich ein wenig besser orientieren kannst: Was bei der HP “Arzneimittelprüfung” heisst, heisst in der Schulmedizin “Nebnwirkungen” eines Medikaments. So in etwa.
    Jeder hat die gleichen Möglichkeiten in der Hand, man setzt sie aber auch anderes ein. ///

  153. #157 Bullet
    12. Mai 2011

    Ach du grüne Neune. Jetzt fängt der hier auch schon mit seiner Gülle an. Du bist von wem beauftragt worden, zu definieren, was als “Kunstfehler” im Sinne der homöopathischen “Medizin” ist?
    Wenn du schon nirgendwo Sinnvolles abgeben kannst: warum hältst du dich nicht ganz raus?

  154. #158 klauszwingenberger
    12. Mai 2011

    Danke rop,

    die Antwort war genauso blödsinnig, wie ich sie erwartete.

    Ich meinte nicht die Verwendung von Homöopathika in einem Versuchsdesign, sondern in der Anwendung im Einzelfall. Wie stellt man fest, ob die Anwendung im Einzelfall nicht die richtige war? Und warum? Und mit welchen Folgen genau? Deine Antwort darauf: null.

    Abgesehen davon ist dieser Satz

    Denn in der HPthische Materia Medica kommen gleiche, einzelne Symptome bei Dutzenden von Mitteln vor. Dass heisst aber nur dass diese Mittel, diesen einzelnen Symptom auch verursachen können und nur lernunwillige machen den Rückschluss dass es auch deswegen HP Mittel bei einzelnen Symptomen eingesetzt werden können um dadurch ihre verblindete Studien gegen die HP zu präsentieren.

    ohne erkennbaren Sinn.

  155. #159 rop
    12. Mai 2011

    klauszwingenberger· 12.05.11 · 13:47 Uhr
    Danke rop,
    die Antwort war genauso blödsinnig, wie ich sie erwartete.

    // Ich habe dir eine Genaue Antwort gegeben, die auch diese idiotische verblindete Studien betrifft. Du hast es bloss nicht verstanden, aber die Schuld darfst du nicht mir geben. ///

    ohne erkennbaren Sinn.

    // Weil du eben keine Ahnung von HP hast und nur daher redest. Dagegen lässt sich leider wenig machen. //

  156. #160 Bullet
    12. Mai 2011

    rop, du bist doch der, der immer wieder unangenehm mit Nullpeilung auffällt. Dagegen tust du doch auch nichts. Wieso solltest du plötzlich HP-Sachverständiger sein?

  157. #161 rop
    12. Mai 2011

    Bullet· 12.05.11 · 14:38 Uhr

    @Bullet, beim anderen Faden waren wir kurz davor eine interessante entdeckung zu machen. Nämlich herauszufinden was “Zeit” tatsächlich ist.
    Dein Problem Junge, im entscheidenden Moment reagierst du wie eine Hysterische Frau.
    Geh zum anderen Faden zurück und lies was DU für unsinniger Müll schreibst.

    Und ich bin übrigens kein HP “Verständiger”. Ich habe mich bloss eine zeit lang mit der Grundlagen der HP beschäftigt sie ausprobiert und etwas gelernt. Keine grosse Sache, aber hier hat keiner eine Ahnung wovon er redet. Hier geht eher darum irgendwelche verkorkste Sätze zu bauen die nach eine Frage aussehen und dafür eine Antwort verlangen.

  158. #162 Bullet
    12. Mai 2011

    Du warst noch nie kurz davor, irgendwas zu entdecken. Is jetzt gut? Du hattest echt viele Chancen. Komm, hab nochmal das letztze Wort. Na los.

  159. #163 Dr. Christoph Jochum
    12. Mai 2011

    Die hartnäckige Negation wissenschaftlicher Prinzipien ist Grund genug, sich mit den Verfechtern der Alternativ”medizin” nicht und schon garnicht auf wissenschaftlicher Basis auseinanderzusetzen. Welcher Linienpilot würde wohl ernsthaft mit einem Anhänger der Psychokinese und der Levitation den Landeanflug auf Rio diskutieren?
    Oder mit anderen Worten: Ein Duell auf naturwissenschaftlich intellektueller Ebene ist schon deshalb nicht möglich, weil der Gegner unbewaffnet ist.

  160. #164 klauszwingenberger
    12. Mai 2011

    @ Dr. Christoph Jochum:

    Im Prinzip ganz Ihrer Meinung.

    Trotzdem noch eines @ rop:

    // Weil du eben keine Ahnung von HP hast und nur daher redest. Dagegen lässt sich leider wenig machen. //

    Nein, weil der Satz, den ich zitierte, sprachlich hinten und vorne nicht zusammenpasst. Wer so schreibt, denkt auch so.

  161. #165 rop
    12. Mai 2011

    klauszwingenberger· 12.05.11 · 16:13 Uhr
    Trotzdem noch eines @ rop:
    // Weil du eben keine Ahnung von HP hast und nur daher redest. Dagegen lässt sich leider wenig machen. //
    Nein, weil der Satz, den ich zitierte, sprachlich hinten und vorne nicht zusammenpasst. Wer so schreibt, denkt auch so.

    //Kunstfehler in der HP:
    HP Mittel werden eingesetzt um eine Symptomatik zu heilen die sie bei gesunden Menschen auch verursachen können. Einzelne Symptome können bei verschiedenen Mitteln auftretten, wenn auch in eine ganz andere Kostellation. Der Kunstfehler in der HP wird begangen wenn man ein einzelnes Symptom mit irgendeinem HP Mittel behandeln will bloss weil dieses Mittel auch diesen Symptom verursachen kann. Das können in der Tat aber dutzende von HP Mittel.
    Dieses Vorgehen verzerrt das Krankheitsbild des Patienten und macht die Behandlung seiner Krankheit noch komplizierter.
    Verblindete Versuche der Schulmedizin um die Unwirksamkeit der HP zu beweisen, begehen ständig diesen Kunstfehler.
    Warum sie nicht nach der Regel der HPathischen Kunst vorgehen um die Unwirksamkeit der HP zu beweisen, weiss nur der Teufel.
    Also. Was verstehst du jetzt nicht? ///

  162. #166 segeln141
    12. Mai 2011

    @rop,@klauszwingenberger

    zu schulmedizinische Wirksamkeitsprüfungen auch bei der HP seht ihr hier:

    http://www.patientenfragen.net/alternativmedizin-kritisch-betrachtet/argumente-homoeopathie-hp-deren-betrachtung-t25859.html

    gibt es danach noch Diskussionen ?

  163. #167 rop
    12. Mai 2011

    segeln141· 12.05.11 · 18:59 Uhr

    Das ist kein Baeitrag zur Diskussion. Immer die gleichen abgedroschenen Argumenten zu wiederholen.
    Das ist Politik. Im bestem Fall…….

  164. #168 Barton Fink
    12. Mai 2011

    Kein Beitrag zur Diskussion, schöner kann man rops Beiträge nicht zusammenfassen!

  165. #169 segeln141
    13. Mai 2011

    @Barton Fink

    ich habe meine Troll-Liste um zwei Namen erweitert.

    ich brauche Dir ja nicht zu sagen,dass Du NICHT dabei bist
    I don`t feed the trolls anymore

  166. #170 rop
    13. Mai 2011

    segeln141· 13.05.11 · 11:20 Uhr

    ich habe meine Troll-Liste um zwei Namen erweitert.

    Gratulationen 141! Du bist auch einer von denen die Schwarze Listen führen.

  167. #171 segeln141
    13. Mai 2011

    @trolltrop

    keine schwarze Listen,sondern die “t/drollige”Liste

  168. #172 klauszwingenberger
    13. Mai 2011

    @ rop:

    Mach dir erst einmal klar, was man einen Kunstfehler nennt und versuche dich dann nochmal an einer Antwort auf meine Frage. Da oben erzählst du etwas völlig anderes.

    Ich will wissen, wonach man in der Homöopathie beurteilt, ob ein Homöopath gegen die Regeln der Kunst verstoßen hat, wenn eine individuelle homöopathische Anwendung nicht anschlägt.

    Also?

  169. #173 rop
    13. Mai 2011

    klauszwingenberger· 13.05.11 · 13:57 Uhr

    @Klaus

    So eine Frage kannst du in Bezug auf die Herstellung von PKWs stellen.
    Heilen ist eine Kunst und keine exakte Wissenschaft, wie sonst die Schulmediziner angeben um sich wichtig zu machen.
    Die Heilkunst hat Regeln, Richtlinien aber keine Vorschriften wie sonst bei der Beamtenmedizin üblich. Hauptsache, der Patient ist geheilt, und wenn der Patient geheilt ist da gibt nichts mehr zu diskutieren.
    Deine Frage zeigt eindeutig dass du über Heilkunst wenig Ahnung hast und weil du es sehr wahrscheinlich unter deiner würde hälst dich darüber zu informieren, erspare ich mir auch die Empfehlung dazu. Du kannst ruhig weiter einige Worte zusammen kleben und sie hier dann als “Fragen” hinstellen.

  170. #174 Bullet
    13. Mai 2011

    ach, rop frißt hier also einen Löffel Weisheit nach dem anderen?

    Heilen ist eine Kunst und keine exakte Wissenschaft

    Wetten, du kannst keines der drei Worte “Heilen”, Kunst” und “Wissenschaft” irgendwie auch nur annähernd kategorisieren? (Nach “Definitionen” trau ich mich ja schon gar nicht mehr zu fragen – das erzeugt nur Schwurbelschwälle bei dir.)
    Jetzt ist er sogar schon einer, der sich mit “Heilen” auskennt.

  171. #175 klauszwingenberger
    13. Mai 2011

    @ rop:

    Du schwafelst um den heißen Brei herum – ich will nicht wissen, was du unter einem Heilerfolg verstehst. Mich interessiert, wie man einen handwerklichen – meinethalben einen “künstlerischen” – Fehler feststellen will, wenn kein Erfolg eingetreten ist. Noch kürzer: wie stellt man homöopathischen Pfusch fest?

    Und?

  172. #176 segeln141
    13. Mai 2011

    Heilen ist eine Kunst und keine exakte Wissenschaft, wie sonst die Schulmediziner angeben um sich wichtig zu machen.
    Die Heilkunst hat Regeln, Richtlinien aber keine Vorschriften wie sonst bei der Beamtenmedizin üblich

    Die Bemerkung über die Schulmediziner ist SCHROTT.

    Schrott erzählen meist Leute,die KEINE Ahnung haben,aber davon VIEL.

    Hauptsache, der Patient ist geheilt, und wenn der Patient geheilt ist da gibt nichts mehr zu diskutieren.

    Das ist richtig,dass mit dem ,der dies geschrieben hat,es in der Tat nichts mehr zu dikutieren gibt.

  173. #177 rop
    13. Mai 2011

    klauszwingenberger· 13.05.11 · 15:57 Uhr
    wie man einen handwerklichen – meinethalben einen “künstlerischen” – Fehler

    //@Klaus:
    Merke dir: Handwerk und Kunst sind zwei verschiedene Tätigkeiten. ///

    wie stellt man homöopathischen Pfusch fest?

    // Genaugenommen nur ein Handwerker kann “Pfuschen”, für die HP solltest du dir vielleicht einen anderen Begriff suchen. Dafür solltest du aber mindestens die Grundlagn der HP kennen und damit ist der Krug wieder beim Brunnen. ///

    segeln141· 13.05.11 · 16:17 Uhr

    Die Bemerkung über die Schulmediziner ist SCHROTT.

    // Wäre zu viel verlangt dass du auch schreibst “WARUM”? ///

  174. #178 Barton Fink
    13. Mai 2011

    Wau,
    die HP wäre also die erste und EINZIGE Anwendung einer Wissenschaft, Methode, Kunst, eines Talents, etc. … die zu 100% fehlerfrei von ihren Betreibern angewendet werden würde…
    hust…na klar…logisch…verzeiht die Pausen, ich komm vor lauter Lachen nicht an die Tastat…..

  175. #179 rop
    13. Mai 2011

    Barton Fink· 13.05.11 · 19:40 Uhr

    Vor lauter Lachen verstehst du nicht was du liest. Wenn du überhaupt liest.

    Einen “Fehler” zu begehen heisst in der HP nicht “Pfuschen”.

    Pfuschen heisst wenn irgendwelche Ignoranten, verblindete Versuche betreiben wo sie HP Mittel aufs geratewohl unter ihren opfer verteilen um dann die “Unwirksamkeit” der HP herauszuposaunen. Das ist “Pfuschen”.

  176. #180 Martin Fink
    13. Mai 2011

    Du bestätigst mich?
    Schön!
    Weiter im Kabarett bitte!

  177. #181 segeln141
    13. Mai 2011

    segeln141· 13.05.11 · 16:17 Uhr
    Die Bemerkung über die Schulmediziner ist SCHROTT.
    // Wäre zu viel verlangt dass du auch schreibst “WARUM”? ///

    rop· 13.05.11 · 12:19 Uhr
    segeln141· 13.05.11 · 11:20 Uhr
    ich habe meine Troll-Liste um zwei Namen erweitert.
    Gratulationen 141! Du bist auch einer von denen die Schwarze Listen führen.

  178. #182 Schlotti
    13. Mai 2011

    @Barton Fink:

    die HP wäre also die erste und EINZIGE Anwendung einer Wissenschaft, Methode, Kunst, eines Talents, etc. … die zu 100% fehlerfrei von ihren Betreibern angewendet werden würde…

    Nun ja.

    Wenn wir in der EBM mal Fehler nennen wollen, wenn etwa ein Medikament aufgrund einer Fehleinschätzung des Arztes falsch gegeben wurde, und nennen wir mal Pfusch, wenn ein Medikament aufgrund eines schuldhaften oder leichtfertigen Fehlers verabreicht wurde, dann ist die Homöopathie tatsächlich zu 100% fehlerfrei.

    Es liegt nämlich in der Natur der Homöpathie, das alle Zuckerkügelchen (jedenfalls die hochpotentierten) gleich wenig wirken. Nämlich gar nicht. Es ist also schlicht nicht möglich, ein falsches homöopathisches “Medikament” zu geben, da alle diese “Medikamente” genau gleich nicht wirken.

    Insofern ist die Homöopathie tatsächlich zu 100% fehlerfrei.

    😉

  179. #183 klauszwingenberger
    13. Mai 2011

    Ihr sollt doch nicht vorsagen!

    Was ich demonstrieren wollte: es ist prinzipiell unmöglich, eine fehlerhafte homöopathische Behandlung festzustellen. Wer sich in solche Hände begibt, tut das entweder aussichtslos, weil es eh nichts wirkt; oder, sollte es etwas bewirken können, a fond perdu.

  180. #184 Schlotti
    13. Mai 2011

    @klauszwingenberger:

    Ihr sollt doch nicht vorsagen!

    Uups!

    Das war gar nicht meine Absicht…

    Andererseits: Die Erfahrung zeigt, dass Rop meinen Post sowieso nicht verstanden hat (womit auch?), sich der Schaden also in Grenzen hält… 😉

  181. #185 rop
    13. Mai 2011

    klauszwingenberger· 13.05.11 · 21:31 Uhr
    Ihr sollt doch nicht vorsagen!
    Was ich demonstrieren wollte: es ist prinzipiell unmöglich, ……usw, usw, usw, usw…

    //Ok Klaus. Jetzt hast du es gesagt!
    Hättest du es auch sonst sagen können ohne diesen langen Vorspiel. ///

    Schlotti· 13.05.11 · 21:53 Uhr
    Andererseits: Die Erfahrung zeigt, dass Rop meinen Post sowieso nicht verstanden hat (womit auch?), sich der Schaden also in Grenzen hält… 😉

    // Du hast Recht Schlotti, ich verstehe was du schreibst genauso wenig wie du es verstehst.
    Und ich weiss Schlotti, HP (HP steht für Homöopathie) findest du ganz schlecht und nimmst gerne und brav deine Antibiotika. Du willst irgendwann damit prahlen können, eine der 50’000++ Pharmatote pro Jahr in Europa zu sein. (nur unter uns: es sind mehr als 50’000. Die Spitälern sind nicht verpflichtet genaue Zahlen zu liefern. Aber schhhhhh…wir wollen Klaus nicht beunruhigen, ja?) ///

  182. #186 Schlotti
    14. Mai 2011

    @rop:

    Aber schhhhhh…wir wollen Klaus nicht beunruhigen, ja?)

    Die Gemütsverfassung des Herrn Zwingenberger ist meine geringste Sorge. Ich mache mir, als Altruist, der ich versuche zu sein, vielmehr Sorgen um Leute, die sowas:

    Du willst irgendwann damit prahlen können, eine der 50’000++ Pharmatote pro Jahr in Europa zu sein.

    aussagen.

    Ich fürchte nunmal, dass der Zustand, tot zu sein, mir etwas hinderlich sein wird, wenn ich mit irgendetwas prahlen möchte.

    Optimistischerweise gehe ich jetzt mal davon aus, dass Sie die Fragestellung erkennen, die sich ergibt, wie nämlich Tote prahlen können sollen.

    Selbstverständlich werden Sie auf diesen Widerspruch, der sich aus Ihrer Aussage offensichtlich ergibt, nicht eingehen.

    Sie sprechen übrigens hier

    Du hast Recht Schlotti, ich verstehe was du schreibst genauso wenig wie du es verstehst.

    den Kern des Problems an.

    Sie behaupten, ich hätte den von mir höchstpersönlich verfassten Text nicht verstanden. Aus dieser Behauptung ziehen Sie dann mal wieder falsche Schlüsse. Aus dem von mir geäußerten Verdacht, dass Sie mich nämlich nicht richtig verstehen würden, was Sie ja im Übrigen auch soeben zugestanden haben, folgern Sie, dass ich – als Verfasser – diesen vorstehenden Text ebenfalls nicht verstanden hätte.

    Rop: Die Texte, die ich verfasse, sagen genau das aus, was ich jeweils meine. Ich gestehe gerne zu, dass ich mich mitunter missverständlich ausdrücke. Insbesondere am Wochenende zu später Stunde. Aber die Aussagen, die ich höchstpersönlich mache, habe ich höchstpersönlich durchaus verstanden.

    p.S.: Könnten Sie sich bitte angewöhnen, um Ihre Texte besser lesen zu können, die hier üblichen Methoden der Textformatierung zu verwenden?
    Falls Ihnen diese Methoden nicht bekannt sind, reicht eine einzige Frage hier im Kommentarbereich. Ihnen wird sicher – von mir und auch von allen anderen Lesern und Leserinnen Ihrer Ansichten – gerne geholfen werden.

  183. #187 r.op
    14. Mai 2011

    Schlotti· 14.05.11 · 02:08 Uhr
    Optimistischerweise gehe ich jetzt mal davon aus, dass Sie die Fragestellung erkennen, die sich ergibt, wie nämlich Tote prahlen können sollen.

    // Tue ich. Die Toten prahlen im Voraus: “Antibiotika gut / Naturheilkunde bzw. HP schlecht”. Wenn du mir nicht glaubst, google es aus. Stichwort: MRSA, Pharmatote usw.///

    Selbstverständlich werden Sie auf diesen Widerspruch, der sich aus Ihrer Aussage offensichtlich ergibt, nicht eingehen.

    // Schon geschehen. ///

  184. #188 Schlotti
    14. Mai 2011

    @rop:

    Meine Güte!

    Können Sie sich nicht mal für einen einzigen Nick entscheiden?

    Und war es zu viel verlangt, sich das doch wohl ausreichend wohlwollend formulierte Angebot im post scriptum meines vorstehenden Beitrages durchzulesen?

    Mir ist mittlerweile durchaus schon klar geworden, dass Sie der deutschen Sprache nicht unbedingt mächtig sind. Was an sich noch nicht einmal ein Problem wäre.

    Wie allerdings aus

    Du willst irgendwann damit prahlen können, eine der 50’000++ Pharmatote pro Jahr in Europa zu sein.

    werden kann:

    Die Toten prahlen im Voraus: …

    erschließt sich mir nicht.

    Sie reden Unfug. Was ich, nebenbei bemerkt, durchaus hätte ahnen können/müssen…

    Ich breche deshalb die Diskussion ab.

    Anmerken möchte ich an dieser Stelle, dass “Diskussionen” mit merkwürdigen Gestalten wie Ihnen von mir nicht zu dem Zweck geführt werden, Ihre Meinung zu beeinflussen. Bei Ihnen ist Hopfen und Malz verloren. Aber es gibt auch unsichere Mitleser/innen, von denen ich wünsche, dass diese Leute live erleben, wie Sie sich mit jedem Beitrag um Kopf und Kragen schreiben.

    Gehaben Sie sich wohl!

    MfG, Schlotti

  185. #189 BreitSide
    14. Mai 2011

    popo p oder wie er sich nennt, hat anscheinend nur eine Mission: jede Diskussion durch ungehemmtes Trollscheißen zu zerstören.

    Es bewahrheitet sich wieder: gegen einen Narren kämpfen alle Weisen dieser Welt vergeblich.

    So, und jetzt warten wir auf die Antwort des zwangsläufigen popo p: “Du bist doch der Narr” oder was Ähnliches in der Größenordnung.

    Es passt wieder schön http://www.youtube.com/watch?v=bqb5y-_HKPo bei 1:35

    Diskussion mit popo p ist wie Schach Spielen mit einer Taube: er schmmeißt die Figuren um, kackt auf das Spielfeld und verkündet seinen Sieg.

  186. #190 Bullet
    16. Mai 2011

    Womit eigentlich alles gesagt wäre über diesen Vollhonk. Dann können wir ihn auch verhungern lassen, oder?

  187. #191 segeln141
    16. Mai 2011

    @schlotti · 14.05.11 · 02:08 Uhr und · 14.05.11 · 02:58 Uhr
    schön geschrieben!
    @Bullet
    ja,das tue ich bereits !

  188. #192 segeln141
    16. Mai 2011

    @alle

    An die stillen Mitleser: der Kommentator „rop,r.o.p.,r.op etc” verbreitet hier 100%igen Müll und ist in keinem Falle ernst zu nehmen. Weil er überhaupt keine Ahnung von dem hat, worüber er hier schreibt

    Zitatquelle: noch`nFloh

  189. #193 segeln141
    16. Mai 2011

    @stl

    Zu guten Nacht:
    Entwicklung neuer Krankheitsbilder um die Uhrzeit?

    Wow,Blödsinn lesen um diese Uhrzeit?

    Hab ein neues Krankheitsbild: “night-nonsens-reading”

    Könnte einer Zwangsstörung zugeordnet werden!

    Guten Mittag,stl !

  190. Liebe Kollegen,

    dies ist ja ein heftiger Diskurs. “Wer heilt hat recht”, wäre aus meiner Sicht jederzeit ein akzeptables Argument ohne medizinische Grenzfakultäten und damit verbundene Grenzerfahrung fern der Schulmedizin in Frage zu stellen.

    LG Heike Schilling

  191. Liebe Kollegen,

    dies ist ja ein heftiger Diskurs. “Wer heilt hat recht”, wäre aus meiner Sicht jederzeit ein akzeptables Argument ohne medizinische Grenzfakultäten und damit verbundene Grenzerfahrung fern der Schulmedizin in Frage zu stellen.

    LG Heike Schilling

  192. #197 rolak
    29. Juli 2012

    “Wer heilt hat recht” … akzeptables Argument

    Nein, Heike, denn es geht nicht um Korrelation, sondern um Kausalität. Zugegeben, die bessere Langform

    “Wer heilt, hat recht, wenn er einen kausalen Zusammenhang zwischen der postulierten Ursache und der zu belegenden Heilung nachweist, es sei denn, es existiert etwas für den Patienten Verträglicheres und genauso Effektives”

    läßt sich nicht so lässig als Totschlagargument in die Runde werfen.

  193. #198 noch'n Flo
    29. Juli 2012

    @ Heike Schilling:

    medizinische Grenzfakultäten

    Was soll denn das bitte sein? HP kann es wohl kaum sein, die hat mit Medizin nämlich so absolut gar nichts zu tun.

  194. #199 Lampe
    1. August 2012

    @Heike Schilling
    Nachdem Sie ja nun nach dem Absetzen Ihres Postings auf der GWUP-Seite mit dem “tollen” Hinweis “zwischen Himmel und Erde ….” keine positiven Rückmeldungen bekommen haben, bzw. Ziemlich abgewatscht wurden, versuchen Sie es jetzt hier? Kleiner Tipp von mir (Kollegin): Versuchen Sie es doch mal auf einschlägigen Eso-Seiten. Vielleicht können Sie dort eher neue Patienten gewinnen. Hier wird das nicht klappen.

  195. #200 segeln141
    2. August 2012

    @Zahnärztin Heike Schilling Berlin Kreuzberg· 29.07.12 · 13:29 Uhr

    “Wer heilt hat recht” … akzeptables Argument

    und

    “zwischen Himmel und Erde ….”

    werfen sie doch einmal einen Blick in diese Artikelserie und argumentieren sie dann weiter:

    http://www.patientenfragen.net/alternativmedizin-kritisch-betrachtet/argumente-homoeopathie-hp-deren-betrachtung-t25859.html

  196. #201 noch'n Flo
    2. August 2012

    @ Lampe:

    Vielleicht können Sie dort eher neue Patienten gewinnen.

    Ich hatte mir ja auch schon angesichts der vollen Namensnennung, einschl. grober Adresse und Hinterlegungf des Nicks mit dem Link zu eigenen Praxis, auch schon gedacht, dass die gute Frau Werbung in eigener Sache machen will. Aber wie kann man so naiv sein zu glauben, dass man mit einer solchen Aussage hier bei SB (oder auch im GWUP-Blog) punkten kann?