Für den gelernten Wasserbeleber ist es wohl naheliegend: Wenn sich flüssiges Wasser “aktivieren”, “beleben” oder “vitalisieren” lässt, so muss das auch für andere Aggregatzustände möglich sein. Während das Dampfbad mit belebtem Dampf jedoch noch seiner Erfindung harrt, hat die Esoterik-Industrie bereits den belebten Kunstschnee entdeckt. Die Firma ERSO-Austria Technology ist eigentlich auf Techno-Blödsinn spezialisiert:

ERSO Austria Technology verbindet die innovative HESU Technologie der Wasserbelegung mit der Absorbierung von Elektrosmog, sowie Absorbierung der negativen Einflüsse elektromagnetischer und gepathischer Störfelder (Wasseradern, Verwerfungen oder Gitternetze).

Besonders innovativ sind dabei jedenfalls die originellen Wortschöpfungen “Wasserbelegung” und “gepathisch”. Muss wohl am negativen Einfluss einer Rechtschreib-Verwerfung unter dem Schreibtisch liegen… [Wurde inzwischen von den Herrschaften korrigiert, Anm. 7.1.2013.]

Wie ihre Webseite erklärt, entwickelt die Firma ERSO-Austria angeblich

Systeme zum Schutz des menschlichen Organismus gegen negative Strahlungen. Unsere Systeme sind nachweislich erfolgreich eingesetzt gegen Elektrosmog und elektromagnetische Störfelder, geopathische Störzonen wie Wasseradern, Hartmanngitter, Currynetze und/oder Verwerfungen. Zusätzlich werden Systeme zur Wasserbelebung und Raumharmonisierung eingesetzt.

Wie üblich grenzt man sich von der eigenen Heimat, der Esoterik, durch pseudowissenschaftliches Blabla ab:

Alle Systemkomponenten sind wissenschaftlich geprüft und deren Wirkung durch Tests und Messergebnisse dokumentiert. Wissenschaftliches Institut IBBU – Steiermark -Austria

Zur Erinnerung: Das “Wissenschaftliche Institut IBBU” besteht im wesentlichen aus einer promovierten Esoterikerin mit Wünschelrute. Sie stellte fest, dass das belebte Wasser von ERSO “3 gut ausgeprägte Chakrenfrequenzen” besitzt.

Der aus belebtem Wasser erzeugte Kunstschnee hält angeblich 30% länger. Die “wissenschaftliche” Studie, die das ergeben hat, sah so aus, dass man einen Flecken mit Normalschnee beschneite und einen anderen, weit entfernten, mit belebtem Schnee. Der belebte Schneefleck hielt länger, was darauf zurückzuführen ist, dass es dort kälter war – oder, alternativwissenschaftlich gedeutet, dass beim belebten Schnee “die Räume zwischen den Molekülen auf ein Minimum reduziert” sind, wie Erich Kerecz, Anti-Cellulite-Creme-Verkäufer und Geschäftsführer der Firma ERSO meint.

Dass dieser “Test” aus wissenschaftlicher Sicht pipifax ist, hat Florian Freistetter schon ausführlich dargelegt. Seriosität vermitteln soll offenbar auch die Nennung des Instituts für Analytische Chemie und Lebensmittelchemie der TU Graz als “Partnerbetrieb” auf der ERSO-Webseite. Der dort namentlich genannte Institutsmitarbeiter Prof. Erich Leitner teilte mir dazu auf Anfrage mit, dass er sich nicht erklären könne, wie sein Name auf diese Webseite gelangt ist. [Nachtrag vom 14.1.2013: Die Firma ERSO hat inzwischen nach einer entsprechenden Beschwerde von Herrn Leitner den Hinweis auf das TU-Institut von der Webseite gelöscht.]

Im Grunde ist die ganze ERSO-Eso natürlich lachhaft und nur eine weitere von hunderten Ausprägungen der derzeit offenbar modischen Techno-Esoterik, wozu also ein eigener Blogpost? Nun ja, das wäre nicht notwendig, wenn nicht der öffentlich-rechtliche ORF mit seinem Bildungsauftrag auf den via Wirtschaftskammer Steiermark vermittelten Bullshit aufgesprungen wäre. Nicht nur, dass der ORF Steiermark auf seiner Webseite berichtet. Nein, es gab auch einen völlig unkritischen und ernsthaften Radiobericht dazu (den ich online gerade nicht mehr finde…).

 

 

Öffentlich-rechtliche Werbung für pseudowissenschaftlichen Humbug. Prosit Neujahr!

Kommentare (50)

  1. #1 Alex
    3. Januar 2013

    Und Scienceblogs platziert genau über diesem Blogbeitrag Werbung für “professionelle Rutengänger” und “elektrosmogfreies Schlafen”. Na prosit Neujahr …

  2. #2 PDP10
    3. Januar 2013

    Zur Erinnerung: Das “Wissenschaftliche Institut IBBU” besteht im wesentlichen aus einer promovierten Esoterikerin mit Wünschelrute. Sie stellte fest, dass das belebte Wasser von ERSO “3 gut ausgeprägte Chakrenfrequenzen” besitzt.

    Und das Zitat stammt aus einer Untersuchung des ‘belebten’ Wassers im Unfallkrankehaus Graz!

    Behandeln die da Knochenbrüche auch mit Hochpotenzen?

    OK … Ich weiss nicht ob ich jemals in meinem Leben nach Graz kommen …. aber hoffentlich habe ich dann da keinen Unfall …

  3. #3 Florian Freistetter
    3. Januar 2013

    @Alexander: “nd Scienceblogs platziert genau über diesem Blogbeitrag Werbung für “professionelle Rutengänger” und “elektrosmogfreies Schlafen”.”

    Nicht Scienceblogs, sondern ein automatischer Algorithmus einer amerikanischen Firma, die im Auftrag von National Geographic die Werbung verwaltet; ein Algorithmus der auf Schlüsselwörter im Text anspringt und für den bei Scienceblogs niemand etwas kann (ich weise aber immer wieder gerne auf die Möglichkeit von Adblockern hin…)

  4. #4 Florian Freistetter
    3. Januar 2013

    @Ulrich: Sag mal, hast du rausgefunden, was dieses komische Schnee-Kompetenzzentrum in Lech sein soll? Ich hätte nirgends eine Einrichtung dieser Art gefunden..

  5. #5 Florian Freistetter
    3. Januar 2013

    Und als Partnerinstitut von ESRO wird das “Institut für Analytische Chemie
    und Lebensmittelchemie
    Technische Universität Graz” angegeben…

  6. #6 klaus
    3. Januar 2013

    @Florian hab grad mal meine Bekannte gefragt, weil die da örtlich in der Nähe sind und etwas im Bilde sind.

    Das Kompetenzzentrum ist eine Person, die ihr Szepter nicht aus der Hand geben will und so anscheinend vielleicht für etwas Publicity sorgen will.

    Aber mehr will ich hier nicht schreiben…

  7. #7 Ulrich Berger
    3. Januar 2013

    @ Florian:

    Nein, das Kompetenzzentrum ist mir sonst nirgends begegnet. Klingt recht plausibel, was klaus dazu sagt.

    Prof. Leitner vom Institut für Analytische Chemie der TU Graz hat mir auf Anfrage mitgeteilt, dass er sich nicht erklären könne, wie sein Name auf die ERSO-Seite gelangt ist – habe ich jetzt ergänzt.

  8. #8 Johannes
    4. Januar 2013

    Es handelt sich um ein großes Missverständnis. Gemeint ist natürlich “beliebter Kunstschnee”, und den gibt es in Skigebieten ja eindeutig. Diese Einsicht ist mir gerade mit gepathenhafter Geschwindigkeit gekommen. 😉

  9. #9 Butterblümchen
    4. Januar 2013

    Man fragt sich ja wirklich, was da beim ORF los ist mit den Leuten?
    Gibt es dort anstatt von Journalisten und kritischer Recherche nur noch hirnlose Zombies, die jede x-beliebige Meinung und Behauptung nachplappern?
    Da genügt ja ein kurzer Blick drauf, um alle Eso-Glocken zum läuten zu bringen.

  10. #10 Marius
    4. Januar 2013

    Schön langsam sollte man für die diversen österreichischen Gebietskörperschaften ein Esoterikverbot diskutieren, wenn schon momentan von einem “Spekulationsverbot” die Rede ist.

    Was sich die diversen Gemeinden an Esoterikschrott auf Steuerzahlerkosten aufschwatzen lassen, ist schon nicht mehr lustig (meine Heimatgemeinde wirbt seit Jahren mit Granderwasser im städtischen Bad, muss es aber im Sommer neuerdings auf Teilbetrieb fahren weil das Geld fehlt…)

  11. #11 Spoing
    4. Januar 2013

    Das Problem welches ja besteht, ist das in der Öffentlichkeit die Einsicht fehlt das dies Geldverschwendung ist.

    Während man einem kleinen “verschneiten” Nest noch unterstellen kann es nicht besser zu wissen oder einfach nur eiskalt mit der PR zu kalkulieren, muss man sich beim ORF ja schon Fragen was da los ist.
    Liegt es wirklich daran das in den medialen Bereich die Esoterik so verwurzelt ist? Immerhin schafft es ja noch nicht mal Spon einen ordentlichen Shitstorm los zu treten, weil kein anderes Blatt mit einsteigt.
    Manchmal wird man das Gefühl nicht los das dieser Mist in vielen Kreisen der Gesellschaft echt Narrenfreiheit genießt. Wäre dieser Kram wenigstens aufwendig kaschiert könnte man ja noch denken: “Ok, auf den ersten Blick kann man darauf rein fallen”. Auch bei der Homöo kann ich ja mittlerweile verstehen das ein “to big to fail” Gefühl aufkommt. (Nach dem Motto, Millionen Fliegen können nicht irren…)
    Aber hier wurde sich noch nicht mal mehr mühe gegeben.

  12. #12 Dr. E. Berndt
    4. Januar 2013

    Hier ist genau die Arbeitsweise am Werk wie in der Homöopathielüge vorgestellt.
    Weymayr und Heißmann kritisieren, dass überhaupt Studien gemacht werden um Phänomene zu beweisen, deren Funktionen mit Humbug erklärt werden. Wenn nun ein Labor Wasser prüft, dass mit so einem Eso-Gerät veredelt wurde, so liegt nun ein wissenschaftlich anerkannte ERgebnis eines “ordentlichen ” Institutes vor. Und damit wird eben hausiert!

    “……Wasseranalyse
    Unfallkrankenhaus (UKH) Graz
    8020 Graz Göstingerstraße 24 – 26

    Auftrag Trinkwasseranalyse auf gelösten Sauerstoff und Leitfähigkeit.
    1 Jahr nach Einbau der Wasserbelebung Produkt “HESU“

    Bewertung der Analyse:

    Nach einem Jahr des Betriebes mit dem „HESU“ Wasserbelebungsmodul hatte sich die sehr wertvolle Sauerstoffanreicherung noch weiter von 89% auf 94% gesteigert, was schon an 100 prozentiger Sauerstoffsättigung grenzt……….”

    Und schon hat man eine Referenz in der Hand, mit der man beim Laienpublikum Eindruck schinden kann!

  13. #13 Spritkopf
    4. Januar 2013

    @Alex

    Und Scienceblogs platziert genau über diesem Blogbeitrag Werbung für “professionelle Rutengänger” und “elektrosmogfreies Schlafen”. Na prosit Neujahr …

    Sieh es positiv. Die Betrügerfirmen, die bei Scienceblogs annoncieren, werfen damit ihr Geld zum Fenster hinaus, weil ihr Werbedummfasel erstens schon bei der falschen Zielgruppe plaziert wird und zweitens durch die dort vertretenen Meinungen direkt konterkariert wird.

    Was Besseres kann doch gar nicht passieren, als dass dieses Gesindel sein Werbebudget vollkommen nutzlos verfeuert.

  14. #14 Christoph
    4. Januar 2013

    Ich finde die Werbung toll. Gleich geklickt, kostet die Firmen, die die Werbung schalten ja Geld und dann bei Web of Trust entsprechend bewertet.

    Ist ja fast wie in der Bibel “Lasset die Esoseiten zu mir kommen!” Mehr davon bitte 😉

  15. #15 Dr. E. Berndt
    4. Januar 2013

    http://steiermark.orf.at/news/stories/2564671/

    an ‘kundendienst@orf.at’
    Bitte wer ist für diese Sendung inhaltlich verantwortlich?

    Mit freundlichen Grüßen
    E. Berndt

    Antwort 1:

    …..”Guten Tag!
    Vielen Dank für Ihr E-Mail und Ihr Interesse an den Programmen des ORF.
    Wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns auf diesem Wege zu kontaktieren. Der ORF ist stets bemüht, sein Programmangebot so attraktiv wie möglich zu gestalten, und so ist uns Ihre Meinung besonders wichtig und wertvoll.
    Der ORF-Kundendienst erhält im Monat tausende E-Mails, Anrufe und Briefe mit unterschiedlichsten Fragestellungen und Stellungnahmen zum ORF und seinen Angeboten.
    Wir bearbeiten natürlich ausnahmslos alle eingehenden Kundenreaktionen und informieren die verantwortlichen Direktionen, Redaktionen und SendungsmacherInnen umgehend und laufend über die von Ihnen vorgebrachten Anliegen. So ist gewährleistet, dass sämtliche aus den Kundenreaktionen gewonnenen Informationen die richtigen Stellen im ORF erreichen und Wünsche und Anregungen des Publikums Eingang in die Programmgestaltung finden können.
    Auf konkrete Fragen zu unseren Programmangeboten erhalten Sie vom ORF-Kundendienst selbstverständlich eine schriftliche Antwort.
    Wir ersuchen um Verständnis, dass die Beantwortung bei erhöhtem E-Mail Aufkommen einige Zeit in Anspruch nehmen kann.
    . ….”

    und dann noch gernauer:

    Sehr geehrter Herr Dr. Berndt,

    vielen Dank für Ihr E-Mail, das ich zur direkten Bearbeitung an das ORF-Landesstudio Steiermark weitergeleitet habe.

    Freundliche Grüße,

    Karoline Specht

    Karoline Specht
    Generaldirektion | Marketing und Kommunikation
    ORF Kundendienst
    ORF-KONTAKT Kundenservice GmbH & Co KG
    1136 WIEN, Würzburggasse 30, AUSTRIA
    T: +43 1 87070-30
    F: +43 1 87070-330
    Täglich: 8.00-24.00 Uhr
    http://kundendienst.ORF.at
    http://digital.ORF.at

    man kann jetzt nur noch hoffen……

  16. #16 rolak
    4. Januar 2013

    Na endlich mal ein Mensch mit der richtigen Einstellung zu dieser ‘Problematik’ – Grüße an Christoph :-)
    Doch auch ohne click kostet es afaik für die Werbetreibenden eine Art Grundgebühr, die durch die Schaltungen ‘abgestottert’ wird; auch wenn es dann SB keine click-Gelder bringt.

  17. #17 Tim
    4. Januar 2013

    Kann mal bitte jemand dieses braune Geschwurbel löschen!?

  18. #18 Anwalts_Liebling
    5. Januar 2013

    @Tim: Braunes Gesocks ist schon immer dadurch aufgefallen, das es zwar dumm wie Bohnenstroh ist, das aber dafür auch immer gezeigt hat. Warum soll es hier eine Ausnahme von dieser Regel geben? Schade nur, das der Mod hier nicht klarer Stellung bezieht

  19. #19 Nele
    5. Januar 2013

    Wäre es möglich, das antisemitische Gewüte des “Braunen Kompetenzzentrums” zu entfernen?
    Danke schön.

  20. #20 Volker Birk
    http://blog.fdik.org
    5. Januar 2013

    Ich vemute einen Schreibfehler im Text. Müsste das nicht “Inkompetenzzentrum” heissen?

  21. #21 sternschubser
    universum
    5. Januar 2013

    Und dieser ÖRF dem schon vor langer Zeit die Ö-Punkte abhanden gekommen sind plant in Österreich eine Fernsehsteuer wie bei den “Piefkinesen”einführen.
    Wenn sich die Deutschen dass gefallen lassen ist das ihre Sache. Aber wenn das der Parteidiener Wrabetz bei uns probiert muss es Granada spielen, wenn er diese Steuer mit dem Hinweis auf den “Bildungsauftrag” begründen will.
    MANDER S ISCH ZEIT :-)
    Wehren wir uns gegen die Politwabbler in Wien !

  22. #22 PDP10
    6. Januar 2013

    @Mr. Kompetenzzentrum (braunes):

    Na? Haben wir wieder unsere Pillen ausgespuckt und einen kleinen Ausflug von Station 5 zum nächsten Internetcafe unternommen?

  23. #23 Anwalts_Liebling
    6. Januar 2013

    ich schätze eher das Braune Gesocks hat Freigang…

  24. #24 Basilius
    6. Januar 2013

    @all
    Ich würde empfehlen den braunen Schwachsinnverzapfer einfach komplett zu ignorieren (auch wenn’s schwerfällt). Der geistert schon seit einiger Zeit hier herum, was aber letztlich nichts bringt, da Ulrich Berger seine Kommentare sowieso bei nächster Gelegenheit löscht. Insofern ist jegliches reagieren darauf auch ziemlich überflüssig. Es dauert nur manchmal etwas, da unser Gastgeber natürlich besseres zu tun hat, als 24/7 online zu sein, nur um das dumme Geseier zu löschen.
    Einfach ignorieren.

  25. […] Österreich (wo Kritisch gedacht gerade über “belebten Schnee” als neuesten Eso-Unfug berichtet) zeigt man sich amüsiert über die “Patentposse” im […]

  26. #26 Nurettin
    6. Januar 2013

    Ohje, nicht mal “geopathisch” richtig abschreiben können (gleich zweimal) … das setzt dem ganzen nur noch einen drauf; der Autor ist zwar von anderer, aber dennoch einer ähnlichen stupiden Sorte wie jene Heilsbringer, oder wie? Was für ein Blödsinn …

  27. #27 ZeT
    6. Januar 2013


    Also die ESO in der Überschrift zu bringen ist ziemlich schwach.

    Da dies ein wissenschaftlich angehauchter Blog ist, würde man sich wünschen keine irreführenden Bezeichnungen zu verwenden.

    Denn das European Southern Observatory (ESO) hat nichts mit Esoterik zutun. Also nicht mit irgendwelchen Abkürzungen rumspielen wenn man keine Ahnung hat.

    Danke

  28. #28 frantischek
    6. Januar 2013

    @Nurettin Horst:
    Wenn du in der Lage wärst Google zu bedienen, könntest du auch den Google Cache einsehen und erkennen das Herr Berger das schöne neue Wort “gepathisch” von der E(R)SO Seite kopiert hat, nicht falsch abgeschrieben. Und die Herrschaften dort das selbe nach Lektüre dieses Blogs ausgebessert haben…
    http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:xCmaxf3UxKkJ:erso-austria.com/+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=at&client=firefox-a

  29. #29 Pete
    6. Januar 2013

    Ich denke, Ulrich Berger weiss schon genau, _was_das_ ESO ist.
    Hier steht aber “ESO-” und wer sich mit dem Themenkreis auskennt, das U.B. hier bearbeitet, der weiss auch was damit gemeint ist. Ich hatte jedenfalls keine Probleme, das auseinanderzuhalten, der Vorwurf duerfte ins Leere gehen.

    Pete

  30. #30 WolfgangM
    7. Januar 2013

    Belebter Kunstschnee ist gefährlich. Das Risiko zu vereisen ist um mindestens 30% größer. Dann stürzt man auf einer vereisten Platte und wieder hat es die Unfallchirurgie zu richten.

    Also weg mit belebtem Kunstschnee !

  31. #31 Anwalts_Liebling
    8. Januar 2013

    Deutschen, Polnischen, Ukrainischen, Lettischen und Ungarischen Freiheitskämpfer

    warum so umständlich – schreib doch einfach “Penner” oder Harz IV-Empfänger. Ist viel Kürzer…

  32. #32 Basilius
    8. Januar 2013

    @Anwalts_Liebling
    Meinen Post vom 06.12 nicht gelesen?
    Nein? Ja? Egal?
    Doch lieber streiten? Kann ich ja grundsätzlich verstehen, aber wozu man sich mit einem “Gegner” streiten mag, der intellektuell eher dicht bei einem Drosophilia Melanogaster liegt……wäre mir irgendwie zu fad.
    +_+

  33. #33 Bullet
    10. Januar 2013

    Basi: wir kennen doch den Drang. Manchmal muß es eben sein. :) Mach dir nix draus.

  34. #34 Bullet
    10. Januar 2013

    gugg mal, ich kann doch auch manchmal nicht anders …. :)

  35. #35 Bullet
    10. Januar 2013

    @Wolfgang: es besteht noch eine andere Gefahr: dadurch, daß lt. Aussage des Verkäufers

    “die Räume zwischen den Molekülen auf ein Minimum reduziert” sind, wie Erich Kerecz, Anti-Cellulite-Creme-Verkäufer und Geschäftsführer der Firma ERSO meint

    ist dieselbe Masse auf weniger Raum verteilt, die Dichte steigt also. Eine als wenig gefährlich angesehene Menge “belebten Kunstschnees” kann also bei Unfällen aufgrund ihrer (nicht sichtbaren) höheren Dichte die Gefährdungslage für Verschüttungsopfer drastisch erhöhen.
    Weg damit.

  36. #36 Basilius
    10. Januar 2013

    @Bulli
    Ja, ich weiß mein werter Padawan. Das SIWOTI ist stark in dem jungen Anwalt. Es ist eine mächtige Kraft welche in uns allen schlummert. Zu leicht ist der Weg…
    -_-

  37. #37 WolfgangM
    11. Januar 2013

    Bullet schreibt

    ist dieselbe Masse auf weniger Raum verteilt, die Dichte steigt also. Eine als wenig gefährlich angesehene Menge “belebten Kunstschnees” kann also bei Unfällen aufgrund ihrer (nicht sichtbaren) höheren Dichte die Gefährdungslage für Verschüttungsopfer drastisch erhöhen.
    Weg damit.

    Ach du liebe Zeit- das hab ich übersehen, dann hat also belebter Kunstschnee die niedrigste Rutschfestigkeit kombiniert mit permanenter Lawinenwarnstufe 5.

    Wir werden alle sterben. Sofort verbieten- das wäre vorbeugender Konsumentenschutz.. Danach kann ja noch immer das Bundesamt für Risikobewertung ein Gutachten erstellen – und dann wird der Hersteller von belebtem Kunstschnee knallhart verklagt.

  38. #38 Schlemihl Beckermann
    14. Januar 2013

    >>> Viele, die auf den Sci_Blogs schreiben, sind ungebildet.

    Wie wahr, wie wahr…

  39. #39 Dr. E. Berndt
    14. Januar 2013

    Sehr geehrter Herr Herr Dr. Berndt,

    gerne habe ich Ihre Anfrage erneut an das ORF-Landesstudio Steiermark weitergeleitet.

    ORF Landesstudio Steiermark
    Marburger Straße 20
    8042 Graz
    Kundendienst: +43 (0)316/42 12 42
    E-Mail: Kontaktformular
    Internet: steiermark.orf.at

    Freundliche Grüße,

    Karoline Specht

    mal sehen was die Steirer sagen….
    ….bis jetzt noch keine Antwort!

  40. #40 Anwalts_Liebling
    15. Januar 2013

    @Dr. E. Berndt: ich habe leider oft genug die Erfahrung gemacht, das solche Redaktionen wohl eher Florian Freistetter’s Schwarzen Löchern gleiche – du wirfst einen Brocken hinein und hörst nie wieder was davon. Ignoranz wird dort gelebt! Aktuell stehen Antworten (zu esoterischen Themen) aus von 4 Abgeordneten des Bundestags sowie des Bayr. Rdf, und des SWR. übrigens SWR mit 3. “Mahnung”…

  41. #41 Bullet
    16. Januar 2013

    na

  42. #42 Bullet
    16. Januar 2013

    so

  43. #43 Bullet
    16. Januar 2013

    was

  44. #44 techniknörgler
    20. Januar 2013

    @ Florian Freistetter

    Wo ist das Problem mit Eso-Werbung über einem Artikel bzw. allgemein einem Blog, der diese ad absurdum führt?

    Jeder Klick darauf bringt dem Werbenetzwerk Geld und Kostet gleichzeitig dem Werbeschalter etwas.

    Wäre es besser, die Werbung erschiene an einem Ort, an dem so etwas unkritisch aufgenommen würde?

  45. #45 Dietmar
    20. Januar 2013

    @techniknörgler: Verloren in den Weiten des Internets? Des Überblicks über die Blogs verlustig gegangen?

  46. #46 rolak
    20. Januar 2013

    Siehe oben, Dietmar.

    Womit ich keinesfalls sagen möchte, daß TN im Mittel unverwirrt erscheinen würde.

  47. #47 Dietmar
    20. Januar 2013

    @rolak: Eieiei!

    Danke.

    :-(

  48. #48 Matthias
    9. Januar 2015

    Dr. Andreas Greimel – Bioinformative Regulationsmedizin
    geh bitte….

    Und was sagt eigentlich der Univ. Prof. Dipl.-Ing. DDr. Helmut Detter bzw. sein Arbeitgeber zu dieser Art von “Wissenschaft”?
    http://erso-beschneiung.com/schneitest/

  49. #49 Andreas Paschek
    Graz
    9. Januar 2015

    Gestern übrigens sehr prominent und unkritisiert auf ORF ECO – ab min. 2:25 http://tvthek.orf.at/program/Eco/1346/Eco/9055868/Pulverschnee-aus-dem-Labor/9055892

  50. #50 Cliff
    17. Januar 2015

    Habe der ECO-Redaktion nach der Sendung ein Email geschrieben, in dem ich mich über den unkritischen Beitrag beschwert habe. Hier die Antwort die ich gestern erhalten habe:

    Werter Zuseher!

    Der Beitrag „Kunstschnee“ behandelt ein Wirtschaftsthema und ist nicht als Diskussionsansatz für Wissenschafter gedacht. Er hat ein Thema aufgegriffen, das überlebensnotwendig für die heimischen Skigebiete ist und sein wird. Das herkömmliche Beschneien durch Schneekanonen reicht offensichtlich sehr häufig und in vielen Gebieten nicht mehr aus, die nötige Schneemenge bzw. Schneeschicht bereit zu stellen. Erst recht nicht, wenn künftig die Klimaerwärmung greift.

    ECO hat die grundsätzliche Problematik (Wasser- und Energieverbrauch) geschildert und 2 neue Technologien von Kunstschnee gezeigt. Die Bezeichnungen für die beiden Varianten der Erzeugung wurden mit journalistischen Etiketten (rechtsdrehende Schneeflocken, etc.) versehen, um diese für die Zuseher klar unterscheidbar zu machen. Mehr nicht. Eine Technologie ist praktisch erprobt und hat – laut Aussagen von Hubert Neuper, des kompetenten und verantwortlichen Managers – am Kulm bereits den Praxis-Test mehr als bestanden. Ein Wissenschafter der TU Wien (Univ.Prof. Detter) hat über Wirkeffekte berichtet, die er nachgewiesen hat. Die Aussagen von Medizinern, die Untersuchungen machen, wurden als solche dargestellt – und nicht als endgültige wissenschaftliche Ergebnisse. Aus unserer wirtschaftlichen und nutzbringenden Annäherung haben wir die generelle Debatte über eine physikalische Wasseraktivierung nicht näher aufgegriffen. Es haben Praktiker gesprochen und Wissenschafter. Es war nicht unser Ziel, Erklärungen über Wirkungsweisen verschiedener Technologien abzugeben. Der Beitrag hat nur dargestellt, dass es Bemühungen gibt, deren Erfolge die Skiregionen dringend brauchen: Kunstschnee, der u.a. schon bei höheren Temperaturen ausgebracht werden kann.

    Das Video gibt es in gekürzter Form mittlerweile auch auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=scMXSg52Ln4&feature=youtu.be