Claus Fritzsche, über lange Jahre hinweg wohl der vehementeste und schärfste Kritiker der GWUP, hat sich, wie sein langjähriger Bekannter Harald Walach berichtet, am 14. Jänner das Leben genommen. Reaktionen dazu gibt es von den Ruhrbaronen, von Julitschka, im Ratgeber-News-Blog und auf dem Blog Quantenhomöopathie.

Claus Fritzsche war studierter Betriebswirt und freiberuflicher PR-Texter für die Industrie. Nach positiven persönlichen Erfahrungen mit der Alternativmedizin wandte er sich verstärkt diesem Gebiet zu. Vor nicht ganz zehn Jahren begannen seine Angriffe auf im Web präsente Kritiker der Alternativmedizin auf seiner Webseite psychophysik.com und seinem Blog “Birne Helene”. 2006 startete er seinen homöopathiefreundlichen H.Blog und in weiterer Folge auch seine persönlichen Attacken gegen Edzard Ernst und aktive Mitglieder der GWUP, die er später auf alle “dogmatischen Skeptiker”, wie er sie nannte, ausweitete. Durch weitere, parallel geführte Blogs wie GWUP.WATCH, Promed.Watch und Webseiten wie EselWatch und Esowatch.ORG, die sich ständig gegenseitig verlinkten und zitierten, erreichte er, dass die Namen seiner Zielobjekte in Verbindung mit seinen Schmähungen in den Suchresultaten von Google weit oben erschienen. Eine Praxis, auf die er mitunter regelrecht stolz hinwies und die er auch offen als Drohung benutzte.

Nach der Gründung des esoterikkritischen Wikis Psiram (damals noch EsoWatch) 2007, das auch Fritzsche einen Eintrag widmete, richtete dieser seine Kritik verstärkt gegen die anonymen Betreiber dieser Webseite. Als im Netz eine gefälschte Homepage auftauchte, auf der Fritzsche sich als schwul outete, rechnete er die Urheber der geschmacklosen Fälschung der Skeptikerszene zu. Hinter Psiram vermutete er eine Art militanten Arm der GWUP und mich selbst hielt er eine Zeit lang für einen der Kernautoren des in seinen Augen “verleumderischen” und “kriminellen” Wikis. (Meine historischen Psiram-Beiträge summieren sich auf etwa vier Zeilen.) In den nächsten Jahren war es Fritzsches Bestreben, nicht nur Psiram bzw. dessen mutmaßliche Betreiber zu enttarnen und vor Gericht zu zerren, sondern auch, Blogger und Journalisten zu kriminalisieren, die in ihren Beiträgen auf Psiram verlinkten. watcher

Nachdem Claus Fritzsche 2009 die Redaktion des Neuraltherapie-Blogs und 2010 die des DZVhÄ-Blogs übernommen hatte, bezeichnete er sich als Medizinjournalist und bemühte sich verstärkt um Seriosität und Sachlichkeit. Auf seinem eigenen, 2011 gegründeten und von der Homöopathie-Industrie gesponserten Blogprojekt namens CAM Media.Watch wollte er Medienberichte über Alternativmedizin “kritisch begleiten”, fiel jedoch stellenweise wieder in alte Muster zurück und diffamierte einzelne Journalisten, die er als den “fundamentalistischen Atheisten” der Skeptikerbewegung nahestehend bewertete. Eine harsche Kritk an Max Rauner, der im Magazin ZEIT-Wissen ein in Fritzsches Augen allzu positives Porträt von Edzard Ernst gezeichnet hatte, führte im Frühjahr 2012 zu einem Kommentar-Geplänkel mit dem Journalisten Jens Lubbadeh, den Fritzsche schließlich mit einem eigenen Beitrag bedachte, worin er ihn verdächtigte, dem Psiram-Team nahe zu stehen. Jens Lubbadeh machte wenig später Fritzsches “schmutzige Methoden” in einem Artikel in der SZ öffentlich und thematisierte dabei auch dessen Sponsoring durch homöopathische Arzneimittelfirmen. Diese beendeten ihre Kooperation mit Fritzsche daraufhin bzw. ließen sie mit Jahresende auslaufen. 2013 stellte Fritzsche seine Angriffe auf Skeptiker und die, die er dafür hielt, großteils ein und fokussierte seine publizistischen Aktivitäten auf massive Kritik an dem Spiegel-Journalisten Markus Grill, wofür er weitere Watchblogs gründete. Sein letzter Eintrag stammt vom 10. Jänner 2014.

Hier auf Kritisch gedacht haben wir Fritzsches Aktivitäten anfangs kritisiert, später großteils ignoriert oder uns über seine zeitweise paranoid anmutenden Unterstellungen lustig gemacht. Doch seine jahrelange Fehde gegen die Vertreter des “dogmatischen Skeptizismus” war nicht wirklich zum Lachen. Sie hat auf beiden Seiten Leid hervorgerufen. Fritzsches mitunter an Cyberstalking grenzenden Methoden hatten bei einem seiner Opfer einen (glücklicherweise glimpflich ausgegangenen) Herzinfarkt zur Folge. Fritzsche selbst wurde mehrfach anonym und tief unter der Gürtellinie attackiert.

Ob der Zusammenbruch seiner wirtschaftlichen Existenz wirklich der Grund oder zumindest der Auslöser seines Freitodes war, wie es zumindest Harald Walach mutmaßt, wissen wir nicht. Tragisch ist ein solches Ende auf alle Fälle. Mein Mitgefühl gilt Claus Fritzsches Angehörigen und seinen Freunden.

 

Kommentare (138)

  1. #1 rolak
    25. Februar 2014

    So tragisch ein Suizid auch sein mag – vorher für den betroffenen Menschen, nachher für Bekannte und Verwandte – wesentlich tragischer ist in meinen Augen die schier unerträgliche Impertinenz, mit der von Walach der Berserker im Blogwald zu einem armen schwächlichen weißen Kaninchen umgedeutet, die Angriffs- und Verleumdungsaktionen auf den Kopf gestellt und die Legende des großen CAM-Märtyrers angefangen wird.
    Da ist ‘Leichenfledderei’ schon ein Euphemismus.

  2. #2 Thilo
    25. Februar 2014

    Es geht wohl, jedenfalls klingt das in Walachs Artikel so durch, weniger darum, dass er unter irgendwelchen Angriffen gelitten hätte, sondern dass der SZ-Artikel und die folgenden Kündigungen der Verträge durch mehrere Firmen ihm die wirtschaftliche Grundlage entzogen hätten. Was im Nachhinein natürlich auch die Aggressivität seiner Argumentation erklärt, denn offenkundig ging es bei ihm schlicht um die wirtschaftliche Existenz. Vielleicht hätte die GWUP ihm einfach nur einen (bezahlten) Job anbieten müssen und er hätte mit derselben Verve gegen die Homöopathie gewettert.

  3. #3 noch'n Flo
    Schoggiland
    25. Februar 2014

    Wenn man die Entwicklung seiner Pamphlete in den letzten Jahren verfolgt hat, drängt sich sehr der Verdacht auf, dass C. Fritzsche an einer Störung aus dem paranoiden Formenkreis gelitten haben dürfte. Möglicherweise liegt hierin der Grund für seinen Suizid.

    Auch wenn es heisst “de mortuis nihil nisi bene” – ich bin froh, dass er weg ist. Er hat einer ganzen Reihe von Menschen viel Leid zugefügt und war stets bereit, für das, was er für wahr und richtig hielt, auch über Leichen zu gehen. Ich weiss von mehr als einer Existenz, die er, wenn nicht zerstört, so doch schwer beschädigt hat. Verzeiht mir also, wenn sich mein Mitleid in Grenzen hält.

  4. #4 fatmike182
    Wien
    25. Februar 2014

    …und mit ihm ein ganzes Blognetzwerk

  5. […] Text und seine impliziten Behauptungen werden als “ungeheuerlich” und “impertinent” empfunden und unter anderem mit dem Wort “Küchenpsychologie” […]

  6. #6 Schlotti
    25. Februar 2014

    @noch’n Flo:

    Auch wenn es heisst “de mortuis nihil nisi bene” – ich bin froh, dass er weg ist.

    Ich stimme Dir da zu.

    Bezeichnend finde ich, dass die “Skeptikerszene”, jedenfalls so weit ich die hier verlinkten Artikel gelesen habe, nicht nachtritt, sondern den Schritt des Herrn Fritsche eher durchweg pietätvoll bedauert.

    Der Versuch des Herrn Walach jedoch, in seinem Nachruf den Herrn Fritsche zu einem Opfer zu stilisieren, macht mich wütend!

    Ich denke (und hoffe sogar), dass der Herr Walach sich mit dieser Art der Leichenfledderei keinen Gefallen getan hat.

  7. #7 Herb
    25. Februar 2014

    Mit dem Tod endet alle Feindschaft.

  8. #8 Herr Senf
    26. Februar 2014

    Genau, Walach ist schlimm unter der Gürtellinie, geht’s noch!

  9. #9 Bullet
    26. Februar 2014

    Was Problem, hä?

  10. #10 MartinB
    26. Februar 2014

    @nochnFlo
    Ich finde psychologische Internetferndiagnosen, gerade von einem Arzt, ziemlich bedenklich, auch wenn du sie vorsichtig formulierst.

  11. #11 Adromir
    26. Februar 2014

    Ich kann mich nur voll und ganz noch’n Flos Worten anschließen. Auch wenn jett definitiv kein Zeitpunkt zum Nachtreten sein soll, so kommt mir bei dieser Opferstilisierung des Hrn. Wallachs massiv die Galle hoch.

    Vor einiger Zeit bin ich nämlich auch mal auf der Abschussliste des Hrn. Fritzsche gelandet und musste plötzlich diverseste persönliche Daten von mir und mir persönlichen Personen auf seinen zahlreichen Blogs wiederfinden, sowie auf diversen anderen von mit ihm vernetzten Persönlichkeiten. Selbst wenn ich ihm noch nicht mal Böswilligkeit unterstellen könnte, so hat Hr. Fritsche es mehr als billigend in Kauf genommen, mich und andere als Zielscheibe für Internetstalking und Cybermobbing zu machen, völlig ungeachtet der sozialen, beruflichen und auch psychischen Konsequenzen die sein Handeln nach sich ziehen könnte.

    Es war gottseidank für mich nur ein kleiner Sturm im Wasserglas, den ich dann ignorieren konnte.

    Aber wenn Hr. Wallach die Kritik an Hrn. Fritzsche mitschuldig an seinem Freitod macht, dann kann ich nur entgegnen, daß da nur zurück gekommen ist, was er selbst ausgesäht hat.

  12. #12 Bernd Schneider
    26. Februar 2014

    …muss der link zu der gefälschten Seite wirklich sein, ich finde das unpassend?

  13. #13 Kopstein
    26. Februar 2014

    Naja, es ist ein Link auf eine Origninalseite von Fritzsche, auf der er einen Screenshot von der Fake-Seite präsentiert.

  14. #14 noch'n Flo
    Schoggiland
    26. Februar 2014

    @ threepoints…

    Als ob Du in Deinem Leben auch nur einen einzigen Tag in der Psychiatrie gearbeitet hättest…

    @ MartinB:

    Auch wenn das den Bloggern hier aus irgendeinem Grund nicht zu gefallen scheint: man kann durchaus aus Schriftstücken Rückschlüsse auf die psychische Befindlichkeit des Autors ziehen. Haben wir sogar seinerzeit in der Facharztausbildung Psychiatrie eigens gelernt.

  15. #15 MartinB
    26. Februar 2014

    @nochnFlo
    Das hätte ich nicht gedacht, dass das geht, wieder was gelernt.
    Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob das öffentliche Verbreiten solcher Diagnosen (wenn du sie an Hand der Internetseiten erstellt hast) wirklich angemessen ist.

  16. #16 Marion
    26. Februar 2014

    @noch’n Flo

    Das ist Hobbypsychologie mit Ferndiagnose, wie sie auch bekannt ist aus dem TV. Passt immer: “drängt sich sehr der Verdacht auf”, “Möglicherweise” bla, bla bla.

    Wenn es daneben geht, heißt es: Es war nur ein Verdacht und die Möglichkeit bestand.

  17. #17 klauszwingenberger
    26. Februar 2014

    Bringen wir es auf den einfachsten Nenner, auf den wir uns einigen können: Claus Fritzsche war im Grunde ein armer Teufel, der es einem verdammt schwer machte, es so zu sehen. Jetzt, wo er einen nicht mehr anspringen kann, rührt der Blick auf das persönliche Elend. Hyperaktiv, nervös, dabei getrieben und von Dritten ausgenutzt in einer aggressiven Maskierung, deren Implikationen ihn anscheinend überforderten.

  18. #18 Spritkopf
    26. Februar 2014

    Wir wollen mal nicht päpstlicher sein als der Papst. Der Herr Fritzsche hat noch ganz andere Diagnosen (oder das, was er dafür hielt) seiner Kontrahenten in die Öffentlichkeit gegeben. Und das mit Sicherheit ohne fachliche Befähigung.

  19. #19 Adent
    26. Februar 2014

    @threepoints

    Dazu ein Selbstversuch für jederman:
    99 psychische Störungen sind diagnostizierbar (plus eine “sonstige Störungen”). Jeder soll sich eine am besten passnde aussuchen und sich dann fragen, ob sie einen selbst hinreichend beschreibt. Da kommt raus, dass man selbst nie hinreichend beschrieben ist.

    Ich verstehe ihren Punkt auch nicht.
    Wenn ich dieses Selbstexperiment durchführen würde ist es doch offensichtlich das durch eine (oder auch mehrere) diagnostizierte Störungen selbstverständlich nicht der gesamte Mensch dahinter beschrieben wird, sondern seine Störung(en) als ein Aspekt. Insofern ist der ganze Ansatz dieses Experiments fragwürdig und erklärt genau gar nichts. Oder wollen sie behaupten im heutigen Gesundheitssystem wird so vorgegangen, dass man einen Menschen mit einer psychischen Störung (die ja subjektiv Definitions- und Gesellschafts abhängig ist, da sind wir uns sicherlich einig) so behandelt als würde er allein aus dieser Störung bestehen?
    Dem würde ich mitnichten zustimmen und mir ist unklar wie sie darauf kommen. Eine solche Störung ist lediglich ein Aspekt der Psyche und jeder halbwegs gescheite Arzt wird dies erkennen.
    Zum eigentlichen Thema dem Suizid von Claus Fritzsche, da ich den Menschen nicht kannte und nur wenig von ihm gelesen habe möchte ich dazu nur sagen ich wollte keinen weiteren Umgang mit diesem Menschen gehabt haben, da mir Leute die andersdenkende durch massive Drohungen einzuschüchtern versuchen nicht behagen.

  20. #20 Adent
    26. Februar 2014

    @threepoints

    Ja, exakt so wird effektiv vorgegangen. Das Personal hat gar keinen Raum, Zeit, Muße und schnell keinen Willen, es irgendwie anders zu handhaben. Und niemand im Gesundheitssystem zwingt dazu.

    Da ich weder Arzt bin, noch jemanden kenne, der in der Psychiatrie arbeitet, kann ich das nicht bestätigen oder widerlegen, aber vielleicht gibt es da ja andere Wissensaspekte zu?
    Das einzige Beispiel was mir dazu einfällt ist die Betreuung von geistig Beeinträchtigten in den Alsterdorfer Anstalten. Von daher kenne (kannte) ich mehrere dort arbeitende Personen. Aus deren Schilderungen lässt sich ihre Sicht der psychatrischen Behandlung nicht bestätigen, dort wurde durchaus der Mensch als Ganzes bepflegt und nicht die Störung des Menschen. Aber wie gesagt ist das nicht direkt das gleiche.

  21. #21 Holger
    Mainz
    26. Februar 2014

    Was bei Walach nur mehr so zwischen den Zeilen anklingt, aber laut ihm wesentlichen Anteil am Freitod von Claus Fritzsche hatte: die radikale Abkehr der ihn unterstützenden Unternehmen von ihm, als die Beziehung zwischen beiden offenbar wurde, inkl. Streichung der Zahlungen an ihn, was ihm die wirtschaftliche Grundlage entzog. Der (versuchte) Schuss gegen die SZ ist da zwar ein Ablenkungsmanöver – aber anzunehmen, dass die Geheimniskrämerei ewig gut geht, ist doch extrem blauäugig. Vielleicht kann (und will?) Walach aber in seiner (von Heel) abhängigen Position auch nicht deutlicher werden. Wie sagt man so schön: wenn man solche Freunde hat, braucht man keine Feinde mehr. Die hätten ja auch ganz anders reagieren können – sich zu ihrem Sponsoring stellen können, statt ihn wie eine heiße Kartoffel fallen zu lassen – das gibt es in der echten Medizin ja zuhauf: Seiten, die von Pharma-Unternehmen gesponsort werden – oder Institute, die gesponsort werden – nur wird das nicht heimlich gemacht, sondern steht es prägnant gleich auf der Einstiegsseite – oder auf der “Über”-Seite. Was hätte also dagegen gesprochen, ihn weiter zu finanzieren, und das öffentlich zu machen? Der Schuss müsste also eigentlich gegen die Homöopathie-Pharmaunternehmen gehen, die sich so schäbig benehmen.
    Und dann kommt natürlich noch dazu, dass, wenn Claus Fritzsche tatsächlich vorwiegend in homöopathischen Kreisen verkehrte, hier die scharfe Ablehnung von Psychotherapie durch die Homöopathie (und Homöopathen) ihn am Aufsuchen echter therapeutischer Hilfe deutlich gehindert haben dürfte – zusammen mit der Ablehnung echter Medizin (Psychopharmaka!) eine brisante Mischung in seiner Lage. Aber Walach lernt da vorsichtshalber nichts draus – statt dem Unsinn den Rücken zu kehren in Anbetracht der persönlichen Katastrophe eines Freundes einfach ein “Weiter so”….

  22. #22 celsus
    26. Februar 2014

    @Holger

    Das Sponsoring war nicht geheim. Die Sponsoren hatte F. auf seiner Seite sogar gelistet. Aber vermutlich war den Auftraggebern nicht so recht klar, mit welchen Methoden diese PR durchgeführt wird – was eigentlich schwer zu glauben ist.

    Jens Lubbadeh hat das in der SZ deutlich sichtbar gemacht und damit drohte der schlechte Ruf von F. auf die Firmen abzufärben. Das war der Grund für die Kündigungen.

  23. #23 nihil jie
    26. Februar 2014

    Da der Tod etwas endgültiges ist, wünsche ich den natürlich kaum jemanden. Und schon gar nicht solchen fehlgeleiteten Gestalten wie Claus Fritzsche. Ich hätte lieber gehabt wenn er sich nicht aus dem Leben geschlichen hätte, sondern mehr Mut gehabt hätte sich den Herausforderungen in den Debatten weithin zu stellen. Natürlich steht den Menschen zu, die an Herrn Fritzsche geraten sind und Probleme mit ihm hatten, sauer zu sein. Keine Frage… sich aber zu freuen, dass er “weg ist”finde ich persönlich total überflüssig, weil es nichts mehr ändert. Änderungen lassen sich nur, wenn überhaupt, mit lebenden Personen herbeiführen…

  24. #24 Scheinriese
    26. Februar 2014

    @nihil jie
    Dass er weg ist, bedeutet nun mal für viele Menschen, die von ihm gestalkt wurden, eine deutlicher Veränderung zum besseren. Wäre ich eins seiner Opfer – ich würde mich auch freuen. Sehr.

  25. #25 Basilius
    A Certain Magical Index
    26. Februar 2014

    @nihil jie
    Das hast Du sehr gut geschrieben.
    Meine volle Zustimmung.

  26. #26 nihil jie
    27. Februar 2014

    @Scheinriese

    Das ist die eine Kehrseite… Wenn man sich von jemanden gestalkt fühlt ist es immer eine Besserung wenn das aufhört. Trotzdem finde ich schade, dass das nicht konventionell zu ende gegangen ist. Z.B. weil sich Herr Fritzsche, von solchen Aktionen distanziert hat und damit von sich aufgehört hat. Oder, weil ihm die Justiz so ordentlich auf die Finger geklopft hat. Das wäre alles im Rahmen des möglichen und erreichbaren… dafür muss man aber lebendig sein 😉 Ich weiß, das wäre wohl für immer ein frommer Wunsch geblieben, aber so ein bisschen Hoffnung habe ich immer bei solche Menschen. Das gönne ich mir mal so ab und mal 😉

  27. #27 Bernd Schneider
    27. Februar 2014

    Tragisch ist ja dass die finanziellen Verflechtungen Herrn Fritzsches nicht etwa durch investigativen Journalismus aufgedeckt wurden, er veröffentlichte die Zahlen ja selber auf seiner homepage, wohl in der Hoffnung durch die Dokumentation der Zusammenarbeit mit diesen Firmen seine Reputation erhöhen und neue Kunden gewinnen zu können. Ein Schuss der grandios nach hinten losging.

  28. #28 TN
    27. Februar 2014

    #26
    Sehe ich absolut genauso.
    Freude über das Ableben dürften die wenigsten (die Opfer) haben.
    Am Ende hat ja nur das vorzeitige, selbst herbeigeführte Ableben für “Ruhe” gesorgt. Keine Einsicht, kein Richterspruch.

  29. #29 noch'n Flo
    Schoggiland
    27. Februar 2014

    @ Marion:

    Das ist Hobbypsychologie mit Ferndiagnose, wie sie auch bekannt ist aus dem TV. Passt immer: “drängt sich sehr der Verdacht auf”, “Möglicherweise” bla, bla bla.

    Hobby sicherlich nicht.

    Abgesehen davon: Herr Fritzsche hat sich zuletzt immer mehr von Feinden umzingelt gesehen, infolgedessen wurden seine Angriffe immer breiter und heftiger. Das sind nun einmal Merkmale einer klassischen Paranoia.

    @ alle:

    Sorry, aber wie würdet Ihr über jemanden denken, der seinen Feldzug gegen EsoWatch/Psiram nach dem Motto gestaltete: “Egal, ob die von mir denunzierten Personen tatsächlich Mitglieder von Psiram sind oder nicht – mit meinen Aktionen erhöhe ich zumindest den Druck auf Psiram. Am Ende ist ja Psiram Schuld, wenn die Existenzen Unschuldiger ruiniert werden, schliesslich könnten die Psiram-Macher ja einfach ihre Seite vom Netz nehmen. Dann müsste auch kein Unschuldiger mehr leiden.”?

  30. #30 Maja
    27. Februar 2014

    Man sollte Eines nicht vergessen, bei Herrn Fritzsche geht es nicht nur um seine Meinungsäußerungen. Herr Fritzsche tätigte diese im Wettbewerb und gegenüber Endkunden mehrer Pharmaunternehmen. Da hört der Spaß juristisch sehr schnell auf wenn Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht – wie verdeckte Werbung – lanciert werden. Als Claus Fritzsche andere freie Journalisten angriff ging es gar in Richtung Wettbewerbsbehinderung. Insbesondere wenn es sich um Gesundheitsprodukte handelt. Mit anderen Worten: Es ist noch ein Glück für ihn gewesen, dass dieses Treiben ausserjuristisch gelöst wurde, sonst wäre er wesentlich schneller verschuldet gewesen. Herr Walach kann sein Schwert einstecken, denn wenn Jens Lubbadeh ihn nicht gestoppt hätte, dann wären es über kurz oder lang ein oder mehrere Prozesse gewesen. Weder Weleda noch die DHU hätten so überhaupt Sponsoren werden dürfen, den klare, für den Verbraucher sofort ersichtliche Werbung ist was ganz anderes.
    Herrn Walach ist es natürlich ungenommen Wettbewerbsverstöße zu rechtfertigen – einen guten Eindruck macht das aber nicht.

    Maja

  31. #31 Orci
    27. Februar 2014

    Wie ist das gemeint, Herr Schuster?

  32. #32 Marion
    27. Februar 2014

    @noch’n Flo “Hobby sicherlich nicht.” Sind Sie Psychologe? Ich dachte Sie sind Arzt.

  33. #33 noch'n Flo
    Schoggiland
    27. Februar 2014

    @ Marion:

    Ich dachte Sie sind Arzt.

    Korrekt. Und bevor ich mich zum Internisten weitergebildet habe, habe ich 2 Jahre lang in der Psychiatrie (einschliesslich der begleitenden Lehrveranstaltungen zum Facharzt) und auch später noch mehrere Jahre in Psychosomatik und Psychotherapie gearbeitet.

    @ Orci:

    Den Schuster am besten gar nicht beachten – da kommt eh’ nichts Substanzielles.

  34. #34 Nachdenklich
    irgendwo in Deutschland
    27. Februar 2014

    Stöbern im Internet > zufällig auf diese Seite gestoßen > interessiert gelesen. Ich bin not amused, sorry. Hier wird über einen Menschen geschrieben, der sich selber das Leben genommen hat. Er mag nicht beliebt, impertinent gewesen sein, wie auch immer. Er mag auch den einen oder anderen (hier?) angegangen sein, vielleicht hat er sich auch nur verteidigt. Das weiß ich alles nicht. Dennoch hatte dieser Mensch einen Grund, einen Gedanken tief in sich, der ihm keinen anderen Ausweg gelassen hat als sich das Leben zu nehmen. Wie verzweifelt muss ein Mensch sein, damit er das tut? Ein jeder hier( mit einigen Ausnahmen) schreibt in der Anonymität ziemlich abgebrüht über diesen Herrn Fritzsche. Kein Wort der Anteilnahme, des Bedauerns über die Tatsache alleine, dass er seinem Leben ein Ende gesetzt hat. Gedankenlos? Gefühlslos? Bei aller Wut, Ärger, der in einem grollt. Böses Nachtreten, Nachreden sollte man unterlassen und den Menschen ruhen lassen…! Nur mal als kleiner Gedankenanstoß.

  35. #35 rolak
    27. Februar 2014

    Kein Wort der Anteilnahme

    Wie wäre es denn erst einmal mit Lesen, Nachdenklich, bevor Du offensichtlich ganz ohne Nachdenken hier Unverschämtheiten absonderst?

  36. #36 noch'n Flo
    Schoggiland
    27. Februar 2014

    @ Nachdenken:

    Würdest Du genauso schreiben, wenn Du zu Herrn Fritzsches Opfern gehört hättest?

  37. #37 Marion
    27. Februar 2014

    @noch’n Flo “Korrekt. Und bevor ich mich zum Internisten weitergebildet habe, habe ich 2 Jahre lang in der Psychiatrie (einschliesslich der begleitenden Lehrveranstaltungen zum Facharzt) und auch später noch mehrere Jahre in Psychosomatik und Psychotherapie gearbeitet.” Und diese Karriere abgebrochen.

  38. #38 HofRob
    27. Februar 2014

    @Nachdenklich

    Wer tritt nach? Und selbst wenn, dieser Mensch war zu Lebzeiten auch nicht gerade zimperlich.

    @Marion

    Und? Was sagt uns das jetzt? Außer dass dies nun mal noch’n Flos Meinung ist? Du musst sie ja nicht teilen.

    Lustig wie viele hier meinen die moralische Hoheit über andere zu haben.

  39. #39 noch'n Flo
    Schoggiland
    27. Februar 2014

    @ Marion:

    Und diese Karriere abgebrochen.

    Aus sehr persönlichen Gründen, ja. Ich bin aber trotzdem sehr dankbar für die Erfahrung – diesen Background haben nämlich die wenigsten meiner hausärztlichen Kollegen (und damit leider auch wenig Gespür für das Vorliegen einer psychischen Problematik bei einem Patienten).

  40. #40 Nachdenklich
    irgendwo in Deutschland
    28. Februar 2014

    @rolak: warum gleich beleidigend werden? Kannst du andere Meinungen, die mit deiner nicht einher gehen, nicht vertragen?

    @noch´n Flo & @HofRob: Ich denke, dass uns das von anderen Lebewesen unterscheidet. Wir können verzeihen. Soll ja nicht heißen, dass man es vergessen muss.

  41. #41 noch'n Flo
    Schoggiland
    28. Februar 2014

    @ Nachdenklich:

    Wir können verzeihen.

    Wir müssen aber nicht. Die Forderung nach Verzeihung entstammt einem zutiefst deistischen Weltbild.

  42. #42 Ponder
    28. Februar 2014

    @ noch’n Flo:

    Die Forderung nach Verzeihung entstammt einem zutiefst deistischen Weltbild.

    Na und? – Spricht diese Tatsache gegen die Sinnhaftigkeit von Vergebung? – Inzwischen hat sich der Begriff bzw das Arbeiten damit in der Psychologie ohnehin säkularisiert:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vergebung_%28Psychologie%29

    Herr Fritzsche ist zu bedauern, dass er sich aus seiner eigenen negativen Fixierung auf seine Kritiker und aus seiner persönlichen Verbitterung über diese offensichtlich nicht lösen konnte. Dieses destruktive Gedankenkreisen hat sicher nicht dazu beigetragen, seiner Melancholieneigung gegenzusteuern.
    Auch wenn er selbst durch seine anonymen Internetaktivitäten (die er eigentümlicher Weise anderen zum Vorwurf machte) viel Schaden angerichtet hat, macht es keinen Sinn, ihm dies über den Tod hinaus nachzutragen.

  43. #43 Bullet
    28. Februar 2014

    @Nachdenklich:

    Kein Wort der Anteilnahme, des Bedauerns über die Tatsache alleine, dass er seinem Leben ein Ende gesetzt hat. Gedankenlos? Gefühlslos? Bei aller Wut, Ärger, der in einem grollt. Böses Nachtreten, Nachreden sollte man unterlassen und den Menschen ruhen lassen…!

    Du bist ja ein guter Beobachter. Donniwetti.
    Kein Wort der Anteilnahme.” Das ist korrekt. Wasser ist übrigens naß. Ich entnehme natürlich deinem Kommentar, daß du sowas wie Anteilnahme aus mir unerfindlichen Gründen irgendwie zu … hm… erwarten(?) scheinst.
    Warum?
    …des Bedauerns…
    Warum?
    Gedankenlos? Gefühlslos?
    Wie kommst du darauf?
    Böses Nachtreten, Nachreden sollte man unterlassen
    Warum? (Und natürlich: ist das denn hier überhaupt geschehen und wenn ja: an welcher Stelle und warum glaubst du, daß diese Stelle deine Auffassung stützt?)
    und den Menschen ruhen lassen…!
    Anderes ist schlechterdings möglich.
    Und ja: ich finde es auch etwas befremdlich, daß du deine moralischen Maßstäbe als universell verbindlich zu betrachten scheinst.

  44. #44 morrro
    28. Februar 2014

    Claus Fritzsche hat zu Lebzeiten keine Gefangenen gemacht. Er schreckte nicht davor zurück (blindwütig) zu attackieren. Auch störte es ihn kein bisschen was er mit seinen Kampagnen anrichtete. Seine Feldzüge waren rufschädigend und gefährdeten Existenzen. Und so verfuhr der mit jedem der in sein Fadenkreuz geriet.
    Ihm verzeihen? Sorry, weshalb denn?
    Der ging über Leichen. Das klingt nach seinem Ableben zwar ziemlich blöd, ist aber so.
    Mitgefühl kann man seiner Familie und engsten Freunden aussprechen, was ich hiermit tue. Seine Taten und sein Verhalten machten ihn (für mich) zu einem knallroten Tuch. Sein Ableben ändert nichts an diesem Umstand. Wohlgemerkt war der nicht darauf aus Freundschaften zu schließen, der hat um sich geballert was das Zeug hielt und das in der Regel immer unterhalb der Gürtellinie.
    Was soll es da zu verzeihen geben? Er hat nie darum gebeten.

    Online Ferndiagnosen, wie von noch’n Flo #3, sind in der Regel immer sehr seltsam und zumeist völlig daneben. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Diagnosen von Sofapsychologen stammen und jeder Grundlage entbehren. Und daran, dass es wohl einigen (zumindest auf mich trifft das zu) nicht klar ist, inwiefern psychologische Analysen von Texten Rückschlüsse auf den Autor zulassen.
    Stammleser wissen jedoch, dass es sich bei noch’n Flo nicht um einen Pizzabäcker handelt, der sich als Nobelpreisträger in Psychologie ausgibt. Er hat unzählige Male als Kommentator und Gastartikelschreiber unter Beweis gestellt, dass er kein Dampfplauderer ist.
    Seine Aussage muss man nicht mögen, weit weniger muss man sie unkritisch akzeptieren. Aber man hat hinzunehmen, dass da kein völliger Laie am Werk war. Ihm seinen Sachverstand abzusprechen, nur weil das dem ein oder anderen unangebracht erschien, hat das gleiche Niveau wie online-Diagnosen von Ahnungslosen.
    Flo hätte sich sicherlich seine Aussage sparen können, gar keine Frage. Aber warum? Letztlich sprach Flo nur das aus, was viele ohnehin dachten. Mit dem Unterschied, dass er über eine einschlägige Ausbildung und Kompetenz verfügt. Widerlegt Flo, wenn ihr könnt. Aber lässt doch bitte gespielte Empörung sein, von der hat niemand etwas.
    Nachtreten muss man nicht, das wäre widerlich. Aber geheucheltes Mitgefühl muss ebenso wenig sein.

    Zu Walachs Nachruf äussere ich mich besser nicht. Dazu fällt mir nichts Wohlgesonnenes ein.

  45. #45 Bloody Mary
    28. Februar 2014

    @Nachdenklich
    Köstlich, erst pauschal und vor allem begründungslos mit Anschuldigungen um sich werfen, und wenn das nicht funktioniert, schnell einen auf verfolgte Minderheit mimen.

    Bedeutet “Nachdenklich” in Ihrer Welt, hinterher nachzudenken? Oder nicht mal dann?

  46. #46 Spritkopf
    28. Februar 2014

    @morrro

    Claus Fritzsche hat zu Lebzeiten keine Gefangenen gemacht.

    Ich erinnere mich noch lebhaft seiner Formulierungen von Esowatch als “dem Netzwerk zum Ausleben von Persönlichkeitsstörungen” oder der Attacke auf einen Kritiker, der “aus einer Familie von Ritalinschluckern” komme.

  47. #47 Ponder
    28. Februar 2014

    @Spritkopf:

    … Attacke auf einen Kritiker, der “aus einer Familie von Ritalinschluckern” komme…

    Ja, das Ritalin-Thema hat dann als Trittbrettfahrer den entsprechenden Ober-Ideologen auf den Plan gerufen, der im Gefolge von Rajiv Singhs Aktivitäten schon frohlockte und mit angeblicher Offenlegung persönlicher Daten ein ganzes ADHS-Selbsthilfeforum erpressen wollte.
    http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2411553&r=threadview&t=3665418&m=16119783#16119783

    Aber was hilft es, sich darüber jetzt noch aufzuregen?
    Der Hausherr hier war ja selbst in besonderem Maß Zielscheibe dieser Attacken – und hat es vorgemacht, dass Ignorieren auf alle Fälle besser ist als Beachtung schenken.
    Verzeihen kann nie gefordert werden; man kann sich nur freiwillig dazu entschließen – und es hat nichts mit der Frage zu tun, ob jemand um Verzeihung bittet oder sie auch nur “verdient”.
    Eigentlich ist es ein Akt der persönlichen Psychohygiene – man kann es aus freien Stücken nur aus großer innerer Souveränität heraus gewähren, um eine destruktive Interaktion zu beenden.

    Wenn C.F. , wie Florian annimmt, tatsächlich an einer wahnhaften Erkrankung litt (und auch schwere Depressionen können mit Wahnvorstellungen einher gehen), dann war er womöglich nur eingeschränkt Herr seiner Gedanken und Taten. Das entschuldigt sein Tun nicht, erklärt aber vielleicht manches.

  48. #48 noch'n Flo
    Schoggiland
    28. Februar 2014

    @ morro:

    Danke.

  49. #49 Bloody Mary
    28. Februar 2014

    @noch’n Flo
    Ebenso unerwartet wie irritierend für mich, dass diverse Gouvernanten Deine Kommentare zum Anlass nahmen, sofort rohrstockschwingend ihre moralische Überlegenheit demonstrieren zu wollen. Hattest Du Dich doch nur gegen die arrogant-herrische Attitüde gewandt, mit der Verzeihung und angeblich pietätvolles Stillschweigen GEFORDERT wurden, ohne jegliche Begründung. Danke dafür übrigens.

    Das demonstrative „Erstaunen“, das Deiner Aussage gezollt wurde, Texte (und Verhaltensweisen!) ließen Rückschlüsse auf die Verfassung (sowie Denkfähigkeit und background, was Du gar nicht erwähntest) der agierenden Person zu, hätte des Hinweises auf professionelle Anwendung von Analysemethoden gar nicht bedurft, obwohl sich in der Tat neben Psychiatern auch andere Wissenschaftler und Berufszweige (z. B. Kriminologen – weil’s so gut zum Thema passt) darauf stützen. Rechtfertigen sollten sich vielmehr die, die da notdürftigst verbrämt ihre Aggressionen an Dir abreagiert haben: neben diesem Lustgewinn auch stets das Feiern der eigenen vermeintlichen Erhabenheit im Blick.

    Gerne möchte ich von einer der Supernannies auch erklärt bekommen, was genau an einer vor dem Hintergrund eines Suizids durch einen Arzt sachlich begründeten Feststellung, jemand sei höchstwahrscheinlich erkrankt gewesen, angeblich „diskriminierend“ sein soll. Für mich diskriminiert vielmehr der, der sich nicht entblödet, Erkrankungen moralisch zu werten (Knochenbruch und Schürfwunden: ok; Krebs und Querschnitt: verwerflich; Demenz und Psychose: absolutes no-go). Es ist keine Schande, krank zu werden. Eine Entschuldigung für destruktives Verhalten ist es allerdings auch nicht.

    Flo, viele haben Dir signalisiert, dass sie an Deiner Seite sind, deswegen wollte ich nicht auch noch meinen Senf dazu tun. Dein Kommentar an @morro hat mich bewogen, es doch noch nachzuholen. Lass Dir bloß nicht die Ohren abknicken, und denk an Tucholskys Feststellung: „Die Säure will den Glanz und der Rost sagt, sie sei nur zersetzend.“

  50. #50 noch'n Flo
    Schoggiland
    28. Februar 2014

    @ Bloody Mary:

    Auch Dir vielen Dank. Ich denke übrigens seit gestern ernsthaft darüber nach, mal einen Gastbeitrag zum Thema “Wie und welche Rückschlüsse man aus Texten auf die psychische Verfassung des Autors ziehen kann” zu schreiben. Wenn Ulrich interessiert ist; würde aber thematisch auch gut bei Cornelius passen. Das wäre selbstverständlich nur eine kurze Übersicht (das Gebiet an sich ist riiiesig), aber vielleicht für die Zukunft eine gute Referenz, wenn wieder einmal psychiatrische Verdachtsdiagnosen hier auf den SBlogs kritisiert werden.

    Mal schauen. Derzeit kuriere ich noch eine ziemlich heftige Lungenentzündung aus, in einer Woche geht es dann erstmal in Urlaub. Vielleicht finde ich danach ja ein wenig Zeit.

  51. #51 Bloody Mary
    28. Februar 2014

    @noch’n Flo

    Du scheinst häufiger mal zu vergessen, Dir vor dem Rausgehen Dein Teflonmäntelchen über zu werfen. :-) Nein, ich weiß, eine Lungenentzündung ist alles andere als zum Lachen. Dass Du es trotz allem noch geschafft hast, hier wieder (wie immer) Lesenswertes beizutragen! *freu*

    Kurier Dich gut aus, damit Du hemmungslos Deinen Urlaub genießen kannst. Anschließend hoffe ich, “Wie und welche Rückschlüsse man aus Texten auf die psychische Verfassung des Autors ziehen kann” von Dir lesen zu dürfen. Gute Besserung, Flo! Bis demnächst in (hoffentlich) alter Kampfstärke :-)

  52. #52 noch'n Flo
    Schoggiland
    28. Februar 2014

    @ Bloody Mary:

    Du scheinst häufiger mal zu vergessen, Dir vor dem Rausgehen Dein Teflonmäntelchen über zu werfen.

    Ehrlich gesagt, einen Mantel besitze ich gar nicht. Ich trage Sommers wie Winters stets die gleiche (Übergangs-)Jacke. Bis knapp unter den Gefrierpunkt tut’s aber auch ein T-Shirt. (Dass hier aber jetzt niemand meint, ich wolle hier nun einen auf hart machen – vielmehr habe ich infolge einer komplexen Stoffwechselstörung schlichtweg ein stark gemindertes Kälteempfinden.)

    Dass Du es trotz allem noch geschafft hast, hier wieder (wie immer) Lesenswertes beizutragen!

    Wenn ich nach ein paar Stunden nicht mehr liegen kann, treibt es mich halt regelmässig wieder an den Computer.

    Sorry wg. OT.

  53. #53 Helmut Elsigan
    1. März 2014

    Ich habe vor Jahren einmal einen Kommentar auf Herrn Fritsches Webseite hinterlassen um einen logischen Fehlschluss aufzuzeigen, den er meiner Ansicht nach im betreffenden Artikel begangen hat.
    Herr Fritsche hat meinen Beitrag auch freigeschalten. Zuerst hat er jedoch einen Teil davon gelöscht und den anderen gerade soviel abgewandelt, um daraus einen Strohmann zu basteln. Auf diesen Strohmann hat er anschließend sogar geantwortet. Nun, es war mein erster und letzter Kommentar auf seiner Webseite.

    Um seinen Glauben zu verteidigen war Fritsche wohl jedes Mittel recht. Man hätte ihm zwar sagen können, dass Niedertracht und moralische Verkommenheit meist nur kurzfristig zu Erfolgen führen, langfristig jedoch fast immer scheitern. Geglaubt hätte er es wahrscheinlich nicht.

  54. #54 Marion
    1. März 2014

    @HofRob Danke, dass ich auch meine Meinung äußern darf.

    @morro “Online Ferndiagnosen, wie von noch’n Flo #3, sind in der Regel immer sehr seltsam und zumeist völlig daneben.” Das stimmt auch und besonders in diesem Fall, da ist Ihr Vertrauensvorschub in diesem Fall völlig unberechtigt.

    Ich habe einige Gastbeiträge und Kommentare von noch’n Flo gelesen. Schuster bleib bei deinen Rappen. Er ist als Psychologe gescheitert, warum versucht er es jetzt auf diese ominöse Art nochmals. Sein erster Kommentar ist reines Geschwurbel, ein Gastbeitrag zu diesem Thema lässt Übles erwarten.

  55. #55 Spritkopf
    1. März 2014

    @Marion

    Er ist als Psychologe gescheitert, warum versucht er es jetzt auf diese ominöse Art nochmals.

    Und welche fachliche Expertise haben Sie aufzubieten, dass Sie meinen, das beurteilen zu können? Oder machen Sie einfach nur dort weiter, wo Fritzsche aufgehört hat?

  56. #56 Bloody Mary
    1. März 2014

    @Marion

    ” Er ist als Psychologe gescheitert,”

    Zu unbedarft, um überhaupt den (himmelweiten) Unterschied zwischen Psychologie und Psychatrie zu begreifen, nicht die geringste Ahnung vom Ausbildungsablauf von Ärzten, aber zum Ausgleich einfach die Fresse aufreißen bis zum Anschlag.

    Meckerziege, bleib bei Deinem Schimmel (um mal Ihre vortrefflichen Sprachbilder zu parodieren).

  57. #57 morrro
    1. März 2014

    Hallo @Marion

    Das stimmt auch und besonders in diesem Fall, da ist Ihr Vertrauensvorschub in diesem Fall völlig unberechtigt.

    Weil?

    Vertrauen bekommt man nicht “vorgeschossen”. Jedenfalls nicht von mir.
    Aber eigentlich ging es mir nicht um Vertrauen. Ich hätte das wohl besser formulieren sollen:
    1. Flo ist ein respektabler Kommentator und Gastartikelschreiber. Darauf muss man nicht vertrauen, das hat er längst nachgewiesen. Daraus folgt nicht, dass all seine Aussagen über jeden Zweifel erhaben sind. Aber man kann ihn auf jeden Fall ernst nehmen.
    2. Offensichtlich verfügt er (im Gegensatz zu anderen; zB mir) über einschlägige Kenntnisse und Erfahrungen. Das klingt einem Autoritätsargument sehr ähnlich, soll es aber gar nicht. Damit will ich nur sagen, dass es selbstverständlich einen Unterschied macht von wem eine Aussage stammt. Hätte ich Flos Beitrag verfasst, dann hätte man berechtigten Grund mich dafür in der Luft zu zerreißen, denn mehr als eine laienhafte Meinung wäre das nicht gewesen (und ich hätte das allerdings als solche kenntlich gemacht). Selbstverständlich führt Flos einschlägiges Wissen nicht automatisch dazu, dass all seine Aussagen immer zu 100% richtig sein müssen. Auch Nobelpreisträger irren mal, oder schwätzen Unfug.

    Wenn man ihn ernst nehmen kann und wenn er darüber hinaus auch noch über einschlägiges Wissen verfügt, dann hat er auch eine vernünftige Widerlegung verdient.
    Aus seiner “abgebrochenen Karriere” (keine Ahnung wie du darauf kamst. Würdest du denn auch sagen, dass der Hausherr UB ebenfalls eine abgebrochene Karriere hat, weil er nach seinem 1. Doc einen 2. hinterherschob?) folgt nicht, dass er falsch liegen muss (oder gar gänzlich unbefähig).
    Widerlege ihn doch einfach. Immerhin ist das hier Scienceblogs und so macht man das für gewöhnlich. An Flos Befähigung kannst du lange herumfeilen, daraus folgt niemals, dass er Unrecht haben muss.

    Ich schrieb ja bereits, dass man Flos Aussage nicht mögen muss. Als ich die zum ersten Mal sah, fragte ich mich auch spontan, was ihn da wohl geritten hat. Wäre Martin #10 mir nicht zuvor gekommen, ich hätte wohl ähnlich argumentiert – und inzwischen revidiert.
    Flo hat keine ehrenrührige Aussage vom Stapel gelassen. Er hat analysiert, meinetwegen diagnostiziert, meinetwegen eine fachliche Meinung abgegeben. Suche Dir etwas aus. Dagegen gibt es meiner Meinung nach nichts einzuwenden.
    Ich halte es für denkbar, dass Flo falsch liegen könnte. Insbesondere Walachs Hinweis auf die finanzielle Situation von C.F. lässt mich grübeln (ich habe keine verdammte Ahnung was Walach eingeworfen haben könnte, das ihn solche Internas ausplaudern lässt). Ich frage mich ob die finanzielle Lage ein Grund für Fritzsches auffälliges Verhalten sein könnte. Ich frage mich weiterhin ob man per Textanalyse etwaige Auslöser eindeutig erkennen kann. (Flo hat nie behauptet, dass er die Ursache zweifelsfrei ausfindig gemacht habe).

    Widerlege ihn einfach und der Drops ist gelutscht. Aber seinen Lebenslauf und seine (von dir vermuteten?) Absichten zu hinterfragen, ist nicht zielführend.
    Doch ich vermute, dass du gar nicht so sehr Anstoss an Flos Einschätzung nimmst. Ich denke dir schmeckte insbesondere sein zweiter Absatz nicht.
    Kann das sein? Beruht deine Ablehnung nur auf dem Umstand, dass du den zweiten Teil seiner Aussage als nangemessen empfandest?

    @noch’n Flo

    Danke

    Nicht dafür.
    Gute Besserung.

  58. #58 Ponder
    1. März 2014

    @morrro und @noch`n Flo:

    Für mich stellt sich einfach die Frage, wozu es gut sein soll, öffentlich über psychiatrische Diagnosen zu spekulieren, allein auf der Basis von extrem einseitigen Internet-Verlautbarungen, die noch dazu einem bestimmten Zweck dienen sollten.

    Aus ärztlicher Perspektive können solche Schriftstücke höchstens einen zusätzlichen Baustein im Rahmen einer Exploration darstellen – als alleinige Grundlage für eine Diagnose sind sie ungeeignet .
    Darüber hinaus halte ich persönlich es für unethisch – zumal der Betroffene in diesem Fall keine Möglichkeit mehr hat, dagegen vorzugehen.

    Während meiner aktiven Zeit bei Esowatch/Psiram sind mir durchaus Foristen untergekommen, denen man auf der Basis ihres Kommentarverhaltens eine ausgeprägte Persönlichkeitsstörung oder andere Psych-Diagnose unterstellen könnte – und nicht jeder dieser auffälligen Kommentatoren war Esoteriker.

    Dennoch sollte ein Argument – so weit möglich – auf der Sachebene geführt werden: alles andere geht schnell in den Bereich der spekulativen Unterstellungen über und ist der aufklärerischen Sache abträglich.

  59. #59 Johann
    1. März 2014

    Es müssen mindestens vier der folgenden Kriterien erfüllt sein, um eine paranoide Persönlichkeitsstörung zu diagnostizieren (nach DSM-IV-TR):

    1.)Verdächtigt andere Menschen in hohem Maße, ihn/sie auszunutzen, zu schädigen oder zu täuschen.

    2.) Hegt ungerechtfertigte Zweifel an der Loyalität oder Vertrauenswürdigkeit von Freunden oder Kollegen.

    3.) Vertraut sich aufgrund dieser Zweifel an Loyalität oder Vertrauenswürdigkeit nur zögernd anderen Menschen an.

    4.)Interpretiert in harmlosen Bemerkungen oder Geschehnisse eine verborgene, abwertende oder bedrohliche Bedeutung hinein.

    5.) Ist sehr nachtragend und will Kränkungen, Verletzungen oder Herabsetzungen nicht verzeihen.

    6.) Reagiert wütend auf wahrgenommene, vermeintliche Angriffe auf die eigene Person oder das Ansehen.

    7.) Verdächtigt den Ehe- oder Sexualpartner wiederholt grundlos der Untreue EM.

    MfG

  60. #60 noch'n Flo
    Schoggiland
    1. März 2014

    @ Ponder:

    Aus ärztlicher Perspektive können solche Schriftstücke höchstens einen zusätzlichen Baustein im Rahmen einer Exploration darstellen – als alleinige Grundlage für eine Diagnose sind sie ungeeignet .

    Habe ich auch nie behauptet. Lies meinen Kommentar #3 nochmal: ich habe nur davon gesprochen, dass “sich der Verdacht aufdrängt”.

    @ Johann:

    Es müssen mindestens vier der folgenden Kriterien erfüllt sein, um eine paranoide Persönlichkeitsstörung zu diagnostizieren

    Nota bene: von einer Persönlichkeitsstörung war nie die Rede, lediglich von einer Erkrankung aus dem paranoiden Formenkreis. Das ist ein sehr weit gefasster Begriff.

    Dass die Kriterien für die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung, viel, viel, viiiiel strenger sind, ist mir selbstverständlich bekannt.

    (Wobei man Hinweise auf 1, 2, 4, 5 und 6 durchaus in den Fritzschen’ Pamphleten finden kann.)

  61. #61 Johann
    1. März 2014

    (2), (3) und (7) fallen natürlich weg, da durch eine “Ferndiagnose” nicht feststellbar! E-M
    MfG

  62. #62 Johann
    1. März 2014

    @Flo
    Für einen Suizid kann aber “nur” eine Persönlichkeitsstörung in Frage kommen.

  63. #63 noch'n Flo
    Schoggiland
    1. März 2014

    @ Johann:

    (2), (3) und (7) fallen natürlich weg, da durch eine “Ferndiagnose” nicht feststellbar!

    Gut, bei (2) macht es aber vor allem das “ungerechtfertigt” aus. Wobei selbst das in manchen Fällen (insbesondere, wenn sich jemand so sehr innerlich ausbreitet wie C.F.) relativ gut einzuschätzen ist.

  64. #64 noch'n Flo
    Schoggiland
    1. März 2014

    @ Johann:

    Für einen Suizid kann aber “nur” eine Persönlichkeitsstörung in Frage kommen.

    Wie kommst Du denn auf sowas?

  65. #65 Johann
    1. März 2014

    “Wobei man Hinweise auf 1, 2, 4, 5 und 6 durchaus in den Fritzschen’ Pamphleten finden kann”

    Können Sie das belegen?

  66. #66 morrro
    1. März 2014

    Hallo @Ponder
    Nun, ob das zu etwas gut war, bzw. wozu es gut war, ist noch mal eine andere Baustelle. Das ist schon richtig was du da schreibst.
    Aber seien wir doch mal ehrlich. In der Vergangenheit sind ganz andere “Diagnosen” (die keine waren) aufgefahren worden. So lange wir hier nicht dem “Kampfsprech” verfallen, ist doch alles im Rahmen. Meinst du nicht?

  67. #67 Bloody Mary
    1. März 2014

    @Ponder #58
    „Auf der Sachebene bleiben“ bedeutet Deiner Meinung nach also, dass es spekulativ und antiaufklärerisch sei, sachliche Erklärungen (z. B. für gewisse Verhaltensmuster) zu suchen. Andererseits steht für Dich offensichtlich stets die Frage nach Sinnhaftigkeit von im Vordergrund (egal, ob es um den Akt des Verzeihens an sich oder aber um Flo’s Expertise geht), worauf sich nur schwer eine Antwort rein auf Messergebnissen basierend finden lassen dürfte. Entscheidend, nicht nur in den Naturwissenschaften, ist meines Wissens die Interpretation. Metadiskussion ist nicht verboten, sondern im Gegenteil geboten.

    Dass Du psychische Probleme als beschämende Schwäche und daher geeignet für Diffamierungsversuche betrachtest, habe ich verstanden. Claus Fritzsche sah das genauso, aber es ist durchaus erlaubt, Krankheitsbilder ganz anders einzuschätzen und vor allem, immer schön auf der Sachebene bleibend, wertungsfrei.

    Richtig geärgert habe ich mich aber nur über Deinen Versuch, Flos Kommentare als „unethisch“ hinzustellen. Wenn es unethisch ist, Ereignisse verstehen und einordnen zu wollen, sogar noch im Nachhinein, dann sind viele Wissenschaften und Berufe hochgradig unethisch, spontan fallen mir sofort die Historiker ein. Können sich etwa die Stonehenge-Erbauer oder König Ashoka noch „wehren“ gegen deren Ergebnisse? Also mal besser nicht dran rühren.

    Diese Einstellung verstehe nun ich als der aufklärerischen Sache abträglich.

  68. #68 noch'n Flo
    Schoggiland
    1. März 2014

    @ Johann:

    Können Sie das belegen?

    Lies Dir alleine mal seine Attacken gegen Psiram durch, da findet sich bereits alles. Oder die gegen Marcus Grill.

  69. #69 noch'n Flo
    Schoggiland
    1. März 2014

    @ alle:

    Nota bene, bevor hier die Diskussion hochkocht: “Ponder” ist vom Fach! Und von mir fachlich durchaus sehr geschätzt. (persönliche Reibereien in der Vergangenheit mal aussen vor gelassen, die gehören nicht hierher)

  70. #70 Marion
    1. März 2014

    @Spritkopf Ich möchte mitnichten dort weiter machen, wo Fritzsche aufgehört hat. Ich habe vor einiger Zeit das Vergnügen gehabt, meine verfremdeten Aussagen wieder richtig zu stellen. Das hat viel Zeit und Nerven gekostet. Die Fehler von damals werde ich hier unterlassen. .

    @Bloody Mary Ich habe meine Worte mit Bedacht gewählt. Noch’n Flo dürfte mich verstehen.

    @noch’ Flo Zustimmung zu Ponder.

  71. #71 noch'n Flo
    Schoggiland
    1. März 2014

    @ Marion:

    Ich habe vor einiger Zeit das Vergnügen gehabt, meine verfremdeten Aussagen wieder richtig zu stellen. Das hat viel Zeit und Nerven gekostet. Die Fehler von damals werde ich hier unterlassen. .

    Geht das bitte auch konkreter?

    Ich habe meine Worte mit Bedacht gewählt. Noch’n Flo dürfte mich verstehen.

    Ehrlich gesagt: nein.

    Komisch: Du wirfst mir Geschwurbel vor, ergehst Dich aber selber fortgesetzt in nebulösen Andeutungen. Projektion?

  72. #72 HofRob
    1. März 2014

    @Marion

    Danke, dass ich auch meine Meinung äußern darf.

    So lange es konstruktive Beiträge sind ist das kein Problem. Hab aber schön langsam das Gefühl, dass du daran nicht interessiert bist. Und mit diesem Opfer Getue, mit den persönlichen, substanzlosen Angriffen und dem Ausweichen müssen diese Foren meiner Meinung nach nicht zugespamt werden.

  73. #73 Muddi
    z'mitts im Chäsfondue
    1. März 2014

    ….hier wird nicht zensiert, solange man nichts strafrechtlich Relevantes gesagt wird, dann wird allerdings gelöscht….und man fliegt raus.

  74. #74 Muddi
    1. März 2014

    ….zu Recht, aber das dauert….

  75. #75 Marion
    2. März 2014

    @Muddi Keine Angst, ich sage nichts strafrechtlich relevantes – gegen Ihren Mann. Schönen Urlaub.

    @HofRob Substanzlos? Würden Sie Ihr Dach durch den Klempner reparieren lassen? Ich auch nicht!

  76. #76 noch'n Flo
    Schoggiland
    2. März 2014

    @ Marion:

    Würden Sie Ihr Dach durch den Klempner reparieren lassen?

    Der Vergleich hinkt – statt “Klempner” müsste da “Zimmermann, der die zusätzliche Ausbildung zum Dachdecker nach der Hälfte abgebrochen hat” und statt “reparieren” müsste dort “zur Beratung bezüglich einer Reparatur hinzuziehen” stehen. Dann kommt es in etwa hin.

  77. #77 morrro
    3. März 2014

    Um dem hier mal eine andere Richtung zu verleihen:
    Prof. Ernst hat einen (wie ich finde) bemerkenswerten Nachruf veröffentlicht
    http://edzardernst.com/2014/03/thoughts-about-claus-fritzsches-suicide/

  78. #78 noch'n Flo
    Schoggiland
    3. März 2014

    @ morro:

    Tja, und sogar Prof. Ernst spekuliert über die psychische Situation Fritzsches. Sieh mal an.

  79. #79 Merowech
    3. März 2014

    Zitat Bloody Mary

    […] obwohl sich in der Tat neben Psychiatern auch andere Wissenschaftler und Berufszweige (z. B. Kriminologen – weil’s so gut zum Thema passt) darauf stützen.

    Mein Stichwort ist gefallen *g*

    Das kann ich nur bestätigen. In meinem Studium zog sich Soziologie, Psychologie und Pädagogik durchs gesamte Studium hindurch und war sogar Prüfungsfach.

    Liebe Marion
    Oft hat man wenig Informationsquellen und muss daraus eine erste Einschätzung tätigen. Gerade geschriebene Texte werden oft herangezogen um anhand von Formulierungen, Gramatik, Rechtschreibfehler und Wortwahl ein vorläufiges Persönlichkeitsprofil zu erstellen.

    Ich versteh nicht was daran nun so verwerfliches ist. Flo hat schließlich kein psychologisches Gutachten entworfen, sondern lediglich seine Einschätzung aufgrund der ihm bekannten Texten von Fritsch dargelegt. Und das ist gängige Praxis.

    Aus Texten kann man gut herauslesen ob jemand persönlich oder beleidigend wird, ob jemand sachlich oberflächlich bleibt oder versucht seine Argumente zu begründen. Aus der Wortwahl läßt sich u.a. die Bildung ableiten. Aus speziellen Formulierungen teilweise sogar Persönlichkeitsformen. Schreibt jemand betont in der Ich-Form und betont ständig seine eigene Leistung oder nimmt er eher eine neutrale Position ein und wählt eher eine “Berichtform”. Schreibt der Verfasser eher persönlich Erlebtes oder Berichtet er von Hörensagen. Wie bewertet er getätigte Aussagen ? Läßt der Verfasser mehrere Interpretationen seiner Thesen zu oder paradigmiert er sie ? etc, etc, etc.

    Substanzlos? Würden Sie Ihr Dach durch den Klempner reparieren lassen? Ich auch nicht!

    Nach dem was ich von ihnen zu Lesen bekommen habe sind sie definitiv auch kein Zimmermann. Denn die Textanalyse, oft auch Inhaltsanalyse genannt, ist fester Bestandteil der Psychologie:

    Inhaltsanalyse

    Zitat daraus:

    […] methodisches Verfahren zur Erfassung der in Kommunikationen enthaltenen Aussagen und Bedeutungen. Gewöhnlich sind damit Texte, also sprachliche Kommunikation, gemeint […]

    Entscheidend ist hier oft die qualitativen Analyse. Man unterscheidet fünf Bereiche die bei diesen Analysen eine Rolle spielen:
    * Kommunikationswissenschaften (Content Analysis)
    * Hermeneutik (Kunstlehre der Interpretation)
    * Qualitative Sozialforschung (interpretatives Paradigma)
    * Literaturwissenschaften
    * Psychologie der Textverarbeitung

    Liebe Marion, und Du willst uns erzählen, dass man anhand von Texten keine Analyse machen kann ? Komisch dass es dann die o.g. Disziplinen gibt.

    Dann wären die subjektiven Tatbestandsbericht die ich, wohlgemerkt gerichtsverwertbar, anzuliefern habe jedesmal substanzlos, wenn mir als Analysegrundlage nur ein Text, Abschiedsbrief, Erpresserschreiben o.ä. vorliegt.

    Kurz: Dein moralischer Zeigefinger hinsichtlich der Legitimation von Flos “psychologischer” Einschätzung anhand der ihm bekannten Texte mutiert eher zu einem kleinen gestreckten Finger den mein Sohn in einer bestimmten Erwartungshaltung ab und an mir entgegenstreckt 😉

  80. #80 Merowech
    3. März 2014

    …..fritscher äh freudscher Fehler….

    Kaufe ein “z” und ein “e”

  81. #81 rolak
    3. März 2014

    Kaufe ein “z”

    Sorry, nur Vokale.

  82. #82 Merowech
    3. März 2014

    auch nicht auf dem Typographie-Schwarzmarkt erhältlich ? *mist*

  83. #83 morrro
    3. März 2014

    @noch’n Flo
    😉
    Und ich finde nach wie vor, dass man das auch tun darf. Zumindest so lange sich alles oberhalb der Gürtellinie abspielt. Letzten Endes hat sich doch ohnehin jeder längst sein Bild gemacht, seine Aktionen und sein Verhalten waren ja kein Geheimnis.
    Was meines Erachtens nach gar nicht geht, ist Walachs “Plauderei” bezüglich Fritzsches Finanzen. Wen geht das denn bitteschön etwas an?

  84. #84 Marion
    3. März 2014

    @morro Edzard Ernst wirft Wallach vor, finanzielle Hintergründe für Fritzsches Selbstmord zu vermuten (speculated). Ernst seinerseits spekuliert über vermutliche (presumably) Depressionen (depression), er sei sehr verunsichert (deeply insecure) und vielleicht (perhaps) verzweifelt einsam (desperately lonely). Wo ist der Unterschied? Beide vermuten, sicher auch im Ramen ihrer Möglichkeiten. Den Hinweis auf Wallach hätte sich Ernst besser verkniffen.

    @Merrowech Ich habe nirgends geschrieben oder angedeutet, Analysen seien auf Grundlage von Texten nicht möglich. Bitte: ze

  85. #85 noch'n Flo
    Schoggiland
    3. März 2014

    @ Marion:

    Beide vermuten, sicher auch im Ramen ihrer Möglichkeiten.

    Und was habe ich anderes getan?

  86. #86 noch'n Flo
    Schoggiland
    3. März 2014

    @ Merowech:

    Hmmm, ich schätze, für den von mir angedachten Gastbeitrag dürftest Du dann sicherlich der geeignetere Verfasser sein… stehst ja immerhin mehr in der täglichen Praxis…

  87. #87 Marion
    3. März 2014

    @noch’n Flo “Und was habe ich anderes getan?” Nichts!

  88. #88 Merowech
    3. März 2014

    @Marion

    @Merrowech Ich habe nirgends geschrieben oder angedeutet, Analysen seien auf Grundlage von Texten nicht möglich.

    Dann hast du dich aber unglücklich ausgedrückt. Deine Worte in Beitrag #16:

    Das ist Hobbypsychologie mit Ferndiagnose

    Dann war die “Codierung” deiner Aussage unglücklich. Um es mit Watzlawick zu sagen: 😉

    “Der Inhaltsaspekt stellt das „Was“ einer Mitteilung dar, der Beziehungsaspekt sagt etwas darüber aus, wie der Sender diese Mitteilung vom Empfänger verstanden haben möchte

    Bei mir kam das so an, dass diese Art der Analyse “Hobbypsychologie” ist was ich, hoffe ich zumindest, verständlich widerlegen konnte.

    @noch’n Flo
    Ich kann ja mal drüber schauen bevor du es veröffentlichst und meine Meinung dazu sagen.
    Ich gebe aber zu Bedenken, meine “Praxis” hat spezielle Zielrichtungen die mich hier und da etwas Betriebsblind machen können. Sprich mich interessieren zwar Persönlichkeitsstrukturen und ich wende auch Analysetechniken der Psychologie an aber mit der Zielrichtung delinquentes Verhalten und/oder Motivlagen zu extrahieren. Dazu kommen Analysen von sogenannten Glaubwürdigekeiten sowie Plausibilitätsprüfungen von getätigten Aussagen. Ich bewerte unter anderem auch eine getätigte Aussage nach kriminalistischen Massstäben und erstelle subjektive Personlichkeitsbilder. Und das alles als Nebenprodukte eines “Gesamtpakets”.

    Musst mal schauen ob da ein Thema in dein Gastbeitrag passt.

  89. #89 morrro
    3. März 2014

    @Marion
    Ich sprach aber nicht von Edzard Ernsts “Vorwurf” (wie du es nennst), sondern der von Walach getätigten Aussage in seinem Nachruf.
    Der Unterschied ist meiner Meinung nach ziemlich offenkundig.
    Vermutungen (meinetwegen Spekulationen) lassen sich auf Basis des allseits bekannten und überall nachlesbaren Tuns des Herrn Fritzsche anstellen.
    Seine finanzielle Situation hingegen dürfte wohl nur Wenigen (Eingeweihten) bekannt gewesen sein.
    Siehst du da etwa keinen Unterschied? Also ich schon.

  90. #90 Ponder
    3. März 2014

    @BloodyMary #67

    @Ponder #58
    „Auf der Sachebene bleiben“ bedeutet Deiner Meinung nach also, dass es spekulativ und antiaufklärerisch sei, sachliche Erklärungen (z. B. für gewisse Verhaltensmuster) zu suchen…

    Zumindest halte ich es für spekulativ, lediglich auf einer sehr einseitigen Basis von Informationen (nämlich die bekannten, C.F. zuzuordnenden Texte) eine valide Aussage über das Vorhandensein einer psychischen Störung zu treffen.
    C.F. hat seine Texte mit einer bestimmten Absicht geschrieben. Er hatte also ein Motiv, seine Texte so zu verfassen, wie er es vorzog zu tun – auch wenn die verwendeten Mittel abwegig und beklagenswert bis evtl justiziabel sind.

    Für das Vorliegen einer (von noch’n Flo unterstellten) Störung aus dem wahnhaften Formenkreis ist obligatorisch, dass eine kritische Distanz zum wahnhaft anmutenden Gedankenkonstrukt nicht eingenommen werden kann. Das kann man aber nur beurteilen, wenn man mit dem Betroffenen ein explorierendes Gespräch führt.
    C.F. hat in einem vor nicht langer Zeit veröffentlichten Interview gezeigt, dass er sehr wohl sein Verhalten im Netz kritisch betrachten kann:

    http://www.informationen-zur-homoeopathie.de/?p=762
    … Wer sich im Netz exponiert, der wird laut Sascha Lobo leicht zum Objekt von Menschen, die nicht mit dem Herzen kommunizieren und denen gewisse soziale Grundtechniken fremd sind. Hinzu kommt die alte Regel: „Wer austeilt, der muss auch einstecken können.“ Ich nehme im Netz ja auch kein Blatt vor den Mund und liebe die klare Aussprache. Das provoziert natürlich Reaktionen, für die ich selbst verantwortlich bin…

    Du schreibst

    Dass Du psychische Probleme als beschämende Schwäche und daher geeignet für Diffamierungsversuche betrachtest, habe ich verstanden.

    Da hast du mich gründlich missverstanden.
    Psychische Probleme bzw Erkrankungen sind eine Realität, die jeden Menschen ereilen kann. Seelische Erkrankungen sind per se nichts Ehrenrühriges; leider werden jedoch Menschen mit psychischen Erkrankungen häufig immer noch stigmatisiert und als “faul” (Depressive) , “charakterschwach” (Süchtige) oder “irre” (Menschen, die an Psychosen leiden) diskriminiert.

    Deshalb sollte man meiner Meinung nach extrem zurückhaltend damit sein, jemand eine solche Diagnose (zumal eine wahnhafte Störung) leichtfertig anzuheften.

    Richtig geärgert habe ich mich aber nur über Deinen Versuch, Flos Kommentare als „unethisch“ hinzustellen.

    Auch hier hast du mich offenbar aus deinem Ärger heraus falsch verstanden:

    Auch wenn Herr F. nun tot ist – seine schützenswerten Persönlichkeitsrechte gelten über seinen Tod hinaus (auch wenn man seine Taten nicht billigen kann).

    Als Ärzte sind Flo und ich gemäß der Ethik unserer Berufsordnung gehalten, mit den “Geheimnissen” von Patienten sorgsam umzugehen – und gerade nicht unser ärztliches Wissen dazu einzusetzen, mutmaßliche (!) Geheimnisse fremder Menschen öffentlich machen zu wollen.
    Aber natürlich ist das in diesem Fall eine Grauzone – mehr eine Frage des persönlichen Geschmacks.

  91. #91 Ponder
    3. März 2014

    @Merowech:

    … Dann wären die subjektiven Tatbestandsbericht die ich, wohlgemerkt gerichtsverwertbar, anzuliefern habe jedesmal substanzlos, wenn mir als Analysegrundlage nur ein Text, Abschiedsbrief, Erpresserschreiben o.ä. vorliegt…

    Du beschreibst indirekt doch sehr gut den entscheidenden Umstand und Unterschied:
    Deine Analysen erfolgen mit einer klaren Aufgabenstellung und werden im Rahmen eines speziellen Kontextes (etwa als Sachverständigengutachten bei Gericht) kritisch gewürdigt – auch wieder von Fachleuten.

    Ich nehme an, du würdest nicht auf die Idee kommen, hier im Blog deine Vermutungen zu Persönlichkeitsprofilen von Kommentatoren unter Hinweis auf deine fachliche Expertise/Autorität zur Diskussion zu stellen 😉

  92. #92 Merowech
    3. März 2014

    @Ponder

    Na ja, den Status eines Sachverständigengutachten habe ich nicht. Aber ich verstehe was du meinst und gehe in dem Punkt mit dir den gleichen argumentativen Weg.

    Ich hab mich ja auch nur in die Diskussion eingeklinkt a) weil diese Art der Analysen als “Hobbypsychologie” bezeichnet wurden und b) Mein Fachgebiet genannt wurde 😉

    Widersprechen will ich dir gar nicht bei deiner skeptischen Haltung gegenüber noch’n Floh. Kann man so sehen und deine Argumente sind stichhaltig. ABER man kann dies auch anders sehen. Zumal das Verhalten des Verstorbenen zentral in der Diskussion und auch im Artikel angesprochen wird, denke ich ist es nicht verfehlt ein paar Wort zu seinen Artikeln gerade im Kontext seiner Persönlichkeit zu verlieren. Denn darum geht es doch.

    Man sollte so eine Einschätzung halt nicht Diagnose, Gutachten oder Persönlichkeitsprofil nennen, da braucht man mehr als nur eine Handvoll Artikel.
    Aber auch hier wieder ABER: Für eine erste Einschätzung reicht es sehr wohl. Quasi als Hypothese. Mit irgendetwas muss man ja anfangen. Einen Verdacht darf man sehr wohl äußern, wenn man ihn belegen kann.

    Der Ton macht die Musik. Man sollte bei der Wortwahl solcher Einschätzung halt verstärkt mit dem Konjunktiv arbeiten. 😉

  93. #93 Merowech
    3. März 2014

    @ WLS

    Man macht sich sein Bild. So oder so. Ob ich dieses Bild eines Menschen auch kommuniziere steht auf einem anderen Blatt.

    Fundgrube würde ich es jetzt nicht nennen……nur hin und wieder eher ein psychologisches Gruselkabinett. 😉

    @Ponder
    Ach eins noch bevor ich Feierabend mache. Ob noch’n Flohs Aussage valide ist, steht ebenso auf einem anderen Blatt. Denn das wurde bisher nicht diskutiert. Sondern lediglich OB er sowas sagen DARF !

  94. #94 Ponder
    3. März 2014

    @Merowech:

    Ob noch’n Flohs Aussage valide ist, steht ebenso auf einem anderen Blatt. Denn das wurde bisher nicht diskutiert. Sondern lediglich OB er sowas sagen DARF!

    1. Sind öffentliche Spekulationen über den Geisteszustand anderer Menschen generell durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt? – Dazu müsste sich ein Jurist äußern. In diesem Fall kann der Betroffene jedenfalls nicht mal mehr rechtliche Mittel dagegen einlegen.

    [Einschub: Das Vorliegen einer wahnhaften Störung würde noch dazu mit eingeschränkter Schuldfähigkeit einhergehen – d.h. man müsste dann C.F. seine Ausfälligkeiten zähneknirschend nachsehen… den Gedanken finde ich auch nicht prickelnd . Ich meine, er handelte im vollen Bewusstsein der Konsequenzen, weil er es als seinen Job betrachtete, die CAM mit allen verfügbaren Mitteln gegen ihre Gegner in Schutz zu nehmen … ]

    2. Auch wenn hier die ärztliche Schweigepflicht nicht direkt greift:
    nach meinem Empfinden (sicher sehr subjektiv) sollte man sich als Arzt mit öffentlichem Räsonieren über den Seelen-und/oder Gesundheitszustand von Zeitgenossen eher in Zurückhaltung üben – abgesehen davon dass psychiatrische “Ferndiagnosen” derzeit in der öffentlichen Wahrnehmung ziemlich “bäh” sind.

    Aber das ist, wie gesagt, Geschmacksache.
    Allerdings schadet es auch nicht, sich der Breitenwirkung solcher Aussagen ab und an bewusst zu werden.

  95. #95 noch'n Flo
    Schoggiland
    3. März 2014

    @ Ponder:

    Für das Vorliegen einer (von noch’n Flo unterstellten) Störung aus dem wahnhaften Formenkreis

    Nochmal: ich habe lediglich Vermutungen angestellt.

    @ Merowech:

    Musst mal schauen ob da ein Thema in dein Gastbeitrag passt.

    Bislang ist es ja nicht mehr als eine Idee. Wie ich das Ganze inhaltlich ausgestalte, weiss ich noch nicht (wenn ich das Projekt überhaupt aufgreife).

    (Nebenbei: habe ich das richtig in Erinnerung, dass Du aus H bist?)

  96. #96 Marion
    3. März 2014

    @Merowech, Ponder, noch’n Flo

    Ich habe noch’n Flo Hobbypsychologie vorgehalten, zur Hobbypsychiatrie gehört ja doch etwas mehr. Anlass war die Ferndiagnose einer Störung aus dem paranoiden Formenkreis.

    Hobby meint die Qualität und die Seriösität dieser Diagnose. Ein Arzt der unter Berücksichtigung einiger “Pamphlete” eine Störung aus dem paranoiden Formenkreis diagnostiziert überschreitet seine Kompetenzen oder hat die entsprechende Zusatzausbildung. Noch’n Flo hat zuerst den Anschein erwecken wollen, diese Ausbildung zu haben. Fakt: Er hat sie nicht.

    Ich beteilige mich nicht an “Vermutungen” zum Gesundheitszustand anderer. Das wäre unseriös und wie Ponder schon angemerkt hat eventuell sogar in dieser Form strafbar. Das ist keine Geschmacksache.

  97. #97 Bloody Mary
    3. März 2014

    @Merowech und @noch’n Flo
    Einen von Euch ko-produzierten Gastbeitrag würde ich außerordentlich gerne lesen. Hoffentlich empfindet Ihr das jetzt nicht so, als ob ich mich gerade, einen Lutscher fordernd, schreiend vor dem Süßigkeitenregal wälzte. Mir ist klar, dass das Thema Gastbeitrag erst mal nur so eine Idee war. Aber falls Ihr die tatsächlich umsetzt, fände ich das genial.

    @Ponder

    „nach meinem Empfinden (sicher sehr subjektiv) sollte man“ […]

    „abgesehen davon dass [solche Vermutungen] in der öffentlichen Wahrnehmung ziemlich “bäh” sind.

    Natürlich akzeptiere ich Deinen Standpunkt (teile ihn aber nicht – so eine Überraschung, gell :-)). Deine ausführliche Begründung weiß ich übrigens sehr zu schätzen, danke für die Mühe. Ich denke, indirekt hast Du in o. g. Zitat genau den Punkt angesprochen, um die sich unsere Auseinandersetzung dreht:
    ob man von außen an einen herangetragene Normvorstellungen (psychische Erkrankung angeblich gleichbedeutend mit Schwäche und Versagen) und Forderungen (unbedingt totschweigen!) sang- und klanglos hinnehmen und mittragen sollte oder aber nicht.

    Allerdings schadet es auch nicht, sich der Breitenwirkung solcher Aussagen ab und an bewusst zu werden.

    Unbedingte Zustimmung. Nur, dass wir zwei unterschiedliche, gleichermaßen legitime Schlussfolgerungen daraus ziehen. Du orientierst Dich am Ist-Zustand (= alle fallen aus allen Wolken oder tun wenigstens so, wenn sich gerade wieder mal ein erfolgreicher, gut betuchter, junger, gutaussehender, in einer Partnerschaft lebender, körperlich gesunder Spitzensportler umgebracht hat. Dabei ist IMHO völlig klar, dass u. a. auch diese vermaledeite, die Anteilnahme verweigernde Tabuisierung und moralisierende Abwertung von psychischer Krankheit zum Sturz des Erkrankten in den Abgrund beiträgt) und ich an meinem Wunsch-Soll-Zustand.

    Der sieht folgendermaßen aus: den anderen nicht gleich noch ein zweites Mal umbringen durch Totschweigen, sondern mithelfen, dass sich die Einsicht durchsetzt: psychische Krankheiten sind in keinster Weise dem Patienten als irgendein wie auch immer geartetes Versagen anzurechnen, sie sind (für den Laien überraschend) relativ weit verbreitet, und jeden, wirklich jeden, kann es treffen.

    Früher war es tabu, z. B. eine Krebserkrankung anzusprechen, das hatte immer beschönigend durch „lange, schwere Krankheit“ ersetzt bzw. ausgeblendet zu werden. Da haben wir mittlerweile einen Veränderungsprozess durchlaufen, den ich als positiv empfinde. Und genau, wie heute in einer Todesanzeige nicht mehr zwingend zu stehen hat, der Verstorbene sei „entschlafen“, so wünsche ich mir für die Zukunft einen selbstverständlichen, „normalen“ Umgang mit psychisch Kranken ohne selbstgefälliges und ausgrenzendes Moralisieren oder brutalem (wahlweise: hilflosem) Totschweigen.

    Du wünscht Dir möglicherweise exakt dasselbe: dafür müssen wir aber auch was tun.

  98. #98 Ponder
    3. März 2014

    @BloodyMary:

    Vielleicht steh ich ja auf der Leitung – aber warum willst du momentan eine Lanze für eine bessere gesellschaftliche Akzeptanz psychischer Krankheiten ausgerechnet am Beispiel C.F. brechen?
    Denkst du, dass er psychisch krank war?

  99. #99 Schlotti
    3. März 2014

    Um mal einen Stab für noch’n Flo zu brechen:

    Die hier inkriminierte Aussage von “noch’n Flo”. dass der Herr Fritsche ein Problem zwischen seinen Ohren haben könnte gehabt haben könnte, ist zunächst nicht falsch. “noch’n Flo” hat lediglich vorsichtig zum Ausdruck gebracht, dass der Herr Fritsche nicht notwendigerweise nur ein Arschloch war, sondern stattdessen womöglich an einer Krankheit litt.

    Wenn man die Entwicklung seiner Pamphlete in den letzten Jahren verfolgt hat, drängt sich sehr der Verdacht auf, dass C. Fritzsche an einer Störung aus dem paranoiden Formenkreis gelitten haben dürfte.

    Ich kann dieser Aussage nicht entnehmen, dass noch’ Flo hier etwa eine Diagnose stellen wollte, oder etwa womöglich aus dieser Einschätzung weitergehende Schlüsse gezogen hätte.

    noch’n Flo hat lediglich vermieden, den verblichenen Herrn Fritsche als das zu bezeichnen, was der Kerl nun mal war.
    Ein Mietmaul nämlich, welches gegen Geld Unfug verbreitet hat. Dabei ist der Kerl über Leichen gegangen und hat keine Gefangenen gemacht.

    Ich finde es durchaus angemessen, wie ich hier schon schrieb, dass es erlaubt ist, die Welt, ohne die Existenz des Herrn Fritsche, besser zu finden.

  100. #100 noch'n Flo
    Schoggiland
    3. März 2014

    @ Marion:

    Ich habe noch’n Flo Hobbypsychologie vorgehalten, zur Hobbypsychiatrie gehört ja doch etwas mehr. Anlass war die Ferndiagnose einer Störung aus dem paranoiden Formenkreis.

    Und schon wieder liegst Du falsch. Ich habe keine Diagnose gestellt, ich habe lediglich eine Vermutung angestellt. Ist Dir der Unterschied überhaupt klar?

    Hobby meint die Qualität und die Seriösität dieser Diagnose. Ein Arzt der unter Berücksichtigung einiger “Pamphlete” eine Störung aus dem paranoiden Formenkreis diagnostiziert überschreitet seine Kompetenzen oder hat die entsprechende Zusatzausbildung. Noch’n Flo hat zuerst den Anschein erwecken wollen, diese Ausbildung zu haben. Fakt: Er hat sie nicht.

    Was gibt Dir die Sicherheit, über meinen Ausbildungsstand im Fach Psychiatrie zu urteilen? Selbst jemand, der (wie ich) diese Ausbildung abgebrochen hat, kann in verschiedenen Teilbereichen durchaus Kompetenz erlangt haben.

    Ich beteilige mich nicht an “Vermutungen” zum Gesundheitszustand anderer. Das wäre unseriös und wie Ponder schon angemerkt hat eventuell sogar in dieser Form strafbar. Das ist keine Geschmacksache.

    Strafbar? Inwieweit denn bitteschön?

    Im übrigen empfinde ich es als ausgesprochenen Verstoss gegen die Netiquette, hier meinen Nachnamen immer wieder zu wiederholen. Sicher: mit etwas Recherche lässt sich dieser durchaus ermitteln. Aber muss man die Vertreter der Pseudomedizin nun unbedingt so mit der Nase drauf stossen? Mir kommt der Verdacht, dass Du damit etwas Bestimmtes erreichen möchtest…

    Von jemandem, der – wie Du angibst – von CF selber nicht gerade verschont wurde, hätte ich mir ein wenig mehr Feingefühl erwartet.

  101. #101 noch'n Flo
    Schoggiland
    3. März 2014

    @ Bloody Mary:

    @Merowech und @noch’n Flo
    Einen von Euch ko-produzierten Gastbeitrag würde ich außerordentlich gerne lesen. Hoffentlich empfindet Ihr das jetzt nicht so, als ob ich mich gerade, einen Lutscher fordernd, schreiend vor dem Süßigkeitenregal wälzte. Mir ist klar, dass das Thema Gastbeitrag erst mal nur so eine Idee war. Aber falls Ihr die tatsächlich umsetzt, fände ich das genial.

    Das nehme ich doch gleich mal zum Anlass, Merochwech zu bitten, mich via Ulrich per eMail zu kontaktieren. Da könnte man ja schon einmal ein paar Ideen austauschen.

  102. #102 Ponder
    3. März 2014

    @Schlotti:
    Das hat doch der Hausherr schon viel eleganter zusammengefasst:

    Hier auf Kritisch gedacht haben wir Fritzsches Aktivitäten anfangs kritisiert, später großteils ignoriert oder uns über seine zeitweise paranoid anmutenden Unterstellungen lustig gemacht.

    Mehr gibt es dazu seriöser Weise nicht zu sagen.
    Und ansonsten hat es Klaus Zwingenberger in #17 aus meiner Sicht perfekt auf den Punkt gebracht:

    klauszwingenberger
    26. Februar 2014

    Bringen wir es auf den einfachsten Nenner, auf den wir uns einigen können: Claus Fritzsche war im Grunde ein armer Teufel, der es einem verdammt schwer machte, es so zu sehen. Jetzt, wo er einen nicht mehr anspringen kann, rührt der Blick auf das persönliche Elend. Hyperaktiv, nervös, dabei getrieben und von Dritten ausgenutzt in einer aggressiven Maskierung, deren Implikationen ihn anscheinend überforderten.

  103. #103 JolietJake
    4. März 2014

    Da wir gerade bei Vermutungen sind: Was mag eigentlich der Grund sein, warum “Marion” den Kommentator “noch’n Flo” ständig mit Nachnamen [Name gelöscht] anspricht?
    Tut das irgendwas zur Sache?
    Wie wäre es, wenn “Marion” hier auch ihren Klarnamen posten würde, dann wären wenigstens beide Parteien googlebar?
    Natürlich wird sie (oder er, wer weiß das schon, vlt ist “Marion” ein Hund oder Pferd) das nicht tun.
    Warum dann aber Klarnamen benutzen, wenn man selber gerne anonym bleiben möchte?

  104. #104 Adent
    4. März 2014

    @Ponder
    Was ist denn jetzt an “paranoid anmutend” und “Hypernervös und getrieben” so deutlich anders als an

    drängt sich sehr der Verdacht auf, dass C. Fritzsche an einer Störung aus dem paranoiden Formenkreis gelitten haben dürfte

    Ich verstehe ehrlich gesagt die Aufregung um nFlos Aussage nicht. Wie gesagt ich kannte den Fritzsche (zum Glück) gar nicht, aus seinem Verhalten zu schliessen scheint er mir aber ein geistig sehr spezieller Zeitgenosse gewesen zu sein.
    War das jetzt auch eine ungebührliche Ferndiagnose Frau/Herr/Hund/Katze/Maus Marion?

  105. #105 roel
    *****
    4. März 2014

    @Bloody Mary Kannst du deinen “Wunsch-Soll-Zustand” etwas genauer erklären? Wer sollte welche Krankheiten über wen öffentlich diskutieren dürfen? Wie sollen Probleme mit den StGB-Paragraphe § 203 Verletzung von Privatgeheimnissen, § 187 Verleumdung und § 186 Üble Nachrede behandelt werden?

    Vielleicht verstehe ich dich ja falsch, aber deine “Wunsch-Soll-Zustand” klingt für mich sehr gefährlich und wird durch die o.g. Gesetze verhindert.
    .
    .
    .

  106. #106 roel
    *****
    4. März 2014

    @noch’n Flo Bei der Recherche eben bin ich über diesen Paragraphen gestolpert: § 189 Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener. Aber ich bin kein Jurist und weiß es noch nicht richtig einzuordnen.
    .

  107. #107 Bloody Mary
    4. März 2014

    @Ponder #100
    Adents # 106 umfasst sinngemäß bereits die Antwort, die ich Dir auf Deine Frage geben wollte.

    Und wo und vor allem weshalb ziehst Du denn jetzt die Trennlinie zwischen “paranoid […] hypernervös, und getrieben” – eine Aussage, die Du als moralisch integer zuordnest (wer nicht?), und Flos vorsichtig geäußerter Vermutung?

    Strafrechlich relevant ist die Aussage btw nur in “Marions” feuchten Träumen.

  108. #108 Merowech
    4. März 2014

    Hui. Da sind wir ja voll im Thema.

    Also.

    @Ponder

    […] nach meinem Empfinden (sicher sehr subjektiv) sollte man sich als Arzt mit öffentlichem Räsonieren über den Seelen-und/oder Gesundheitszustand von Zeitgenossen eher in Zurückhaltung üben […]

    Diese Aussage ist grundsätzlich erstmal 100% richtig. noch’n Floh tritt hier im Blog aber nicht offiziell in seiner Funktion als Arzt für alle erkennbar auf ! Von daher relativiert sich die Problematik schon wieder.

    Eine Vermutung über einen Geisteszustand auf Grundlage seiner verfassten Texte zu äußern ist in meinen Augen strafrechtlich schwer anzugehen, zumal die Aussagen innerhalb einer Diskussion, hier Blogbeiträge, fielen und in der Regel persönliche Meinungen darstellen. Das ist grundsätzlich durch die freie Meinungsäußerung gedeckt.
    Zumal sämtliche in Frage kommenden Straftatbestände spätestens im subjektiven Tatbestand scheitern würden.

    @roel
    Rechtssprechung zu §189 StGB (Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener)

    Unabhängig davon, ob als Schutzgut dieser Vorschrift eine Nachwirkung des Schutzes der Persönlichkeit (Lenkner/Eisele in Schönke – Schröder, StGB, 28. Aufl. § 189 Rdnr. 1 m.w.N.) oder das Pietätsempfinden der Angehörigen und die über den Tod fortwirkende Menschenwürde der verstorbenen Person Fischer, StGB, 58. Aufl., §189 Rndr. 2 m.w.N.) angesehen wird, wird für die unter §189 StGB fallende Tathandlung eine schwerwiegendere Beeinträchtigung der in den §§ 185 – 187 StGB enthaltenen Schutzgütern bzw. eine besonders schwere Kränkung verlangt. Dazu wird eine Verleumdung immer, eine üble Nachrede, wenn sie einiges Gewicht hat, eine einfache Beleidigung aber nur dann ausreichen, wenn sie unter gravierenden Begleitumständen erfolgt Fischer a.a.O. § 189 Rdnr. 3 m.w.N

    Quelle: LG Berlin (574) 231 Js 2310/11 Ns (145/12)

    Ich hab mal die wichtigsten Passagen fett dargestellt. Die Grenzüberschreitung bei der freien Meinungsäußerung hat hier höhe Hürden. Sprich eine Vermutung in einem Blogbeitrag zum möglichen Geisteszustand eines Verstorbenen wird meiner Einschätzung nach lange nicht ausreichen. Erst recht nicht, wenn diese Aussage als persönliche Meinungsäußerung “markiert” ist (“In meinen Augen …”, “Meiner Meinung nach ..”, “ICH vermute …”, etc).

    Und was die Problematik “aber er kann sich nicht mehr wehren” angeht. Jeder Verstorbene hat sogenannte “Rechtsnachfolger” (Ehefrau, Verwandte im Sinne des § 52 StPO) die in seinem Namen sich sehr wohl wehren können.

    Zu den anderen § von dir roel:
    § 203 StGB (Verletzung von Privatgeheimnissen) – scheides aus, da das objektive Tatbestandsmerkmal des fremdes Geheimins nicht erfüllt ist. Es handelt sich hier um für alle offen einsehbare Artikel des Verstorbenen. Anders sieht es mit der Aussage Wallachs aus, der über die finanzielle Probleme plaudert. DAS ist nicht öffentlich bekannt und KANN ein Geheimnis im Sinne des § 203 darstellen. Nur mal so als Vergleich.

    §187 StGB (Verleumdung) – Schon interessanter. Aber: Tatbestandsmerkmal wider besseren Wissens und unwahre Tatsache sind schwer zu erfüllen bei Vermutungen. Denn eine Vermutung ist keine Tatsache.

    § 186 StGB (Üble Nachrede)– sie § 187 StGB

    Zitat Wiki:

    Eine Tatsache (lat. factum, res facti; gr. πράγματα) ist je nach Auffassung ein wirklicher, nachweisbarer, bestehender, wahrer oder anerkannter Sachverhalt.

    Das will ich sehen wie man eine Vermutung da reinsubsumieren kann. ;-).

    Was also bleibt ist schlicht und einfach der moralische Aspekt. Sprecht es doch aus und kommt hier nicht mit Straftatbestände, möglicher Schweigepflicht etc. Wenn dem so wäre müsste man 70 % aller journalistischer Beiträge einstampfen, weil immer Vermutungen über Personen, deren Geisteszustände oder Persönlichkeiten angestellt werden.

    Man sollte auch den Kontext der Diskussion beachten. In meinen Augen ist es legitim sich die Frage zur Persönlichkeit eines Menschen zustellen, der in seinen veröffentlichten Artikel reihenweise Personen angeht (strafrechtlich neutral formuliert, das wäre nämlich ein anderes Thema) beziehungsweise sich zu Fragen WARUM macht jemand sowas ? Was ist seine Intention / Motivation dazu ? Das ist doch das Thema. Da kommt man an der Persönlichkeit eines Menschen nunmal nicht drumrum.

    @noch’n Floh:
    Würde mich auf eine Mail freuen. Scheint ja Diskussionsbedarf zu diesem Thema zu geben 😉

    Disclaimer:
    Die oben vom Verfasser angestellte rechtliche Würdigung des Schverhaltes stellt lediglich eine erste Einschätzung aus juristischer Sicht dar und hat keine rechtlich bindende Wirkung.

  109. #109 Ponder
    4. März 2014

    @BloodyMary und @Adent::

    Klaus Zwingenbergers Formulierung haben beschreibenden Charakter:
    Sie sind plausibel allein aufgrund von CF’s beobachtbarem Internetverhalten gegenüber Esowatch/Psiram (wir hatten ja damals reichlich Gelegenheit, das live mitzuerleben…) – und er spricht als medizinischer Laie.
    Flo’s “vorsichtige” Formulierung ist – aus dem Munde eines Arztes – gar nicht vorsichtig, sondern eine so genannte “ärztliche Verdachtsdiagnose”.
    Vrgl dazu # 3 : “…drängt sich sehr der Verdacht auf…”
    Für eine solche öffentlich geäußerte ärztliche Verdachtsdiagnose ist aber mehr nötig als diese Schriftstücke.

    Eine in den Raum gestellte Verdachtsdiagnose “Störung aus dem paranoiden Formenkreis” spricht dem anderen den Vollbesitz der geistigen Kräfte ab – dies ist bei der beschreibenden Formulierung von Klaus Zwingenberger nicht der Fall.

    Zur Strafbarkeit beleidigender Äußerungen (auch gegenüber Verstorbenen) habe ich Folgendes gefunden:

    http://www.verteidiger-berlin.info/docs/beleidigung-verleumdung.php#Was%20bedeutet%20Verunglimpfung%20des%20Andenkens%20Verstorbener%20nach%20%C2%A7%20189%20StGB

    … Was bedeutet “behaupten oder verbreiten” im Sinne des § 186 StGB?

    Jemand behauptet die ehrverletzende Tatsache, wenn er sie als nach eigener Überzeugung zutreffend darstellt, auch wenn man es nur von einer dritten Person erfahren hat. Erzählt jemand beispielsweise seinen Mitarbeitern, der Chef sei ein Dieb, so behauptet er diese ehrverletzende Tatsache über den Chef.
    Verbreiten im Sinne von § 186 StGB bedeutet, eine ehrverletzende Tatsache, die man von einem anderen gehört hat, weiterzuerzählen. Einfach gesagt, Gerüchte zu verbreiten. Dieser Fall läge vor, wenn jemand seinen Mitarbeitern erzählt, die Kantinenfrau habe ihm erzählt, der Chef sei ein Dieb.

    Auch das Hinzufügen von Zusätzen, wie „wahrscheinlich“ oder „vermutlich“, lässt eine Strafbarkeit nach § 186 StGB nicht entfallen.

    Das Behaupten oder Verbreiten kann auch öffentlich auf Versammlungen, über Funk und Fernsehen, sowie durch das Verbreiten von Schriften geschehen. …

    @BloodyMary:
    Mit deiner wertenden Interpretation

    …eine Aussage, die Du als moralisch integer zuordnest …

    kann ich übrigens nichts anfangen. Mir geht es – wie dargelegt – überhaupt nicht um Fragen von Moral.

    Und beantworte bitte erst meine Fragen in #100, bevor du weitere “moralische” Fässer aufmachst bzw mir Dinge in den Mund legst, die ich nicht gesagt habe.

  110. #110 Bullet
    4. März 2014

    @Merowech: das mit dem “Wallach” ist dir aber aufgefallen, ja? *g*

  111. #111 Bullet
    4. März 2014

    @Merowech: das mit dem “Wallach” ist dir aber aufgefallen, ja? *g*
    (@Admin: warum eigentlich seh ich meine geschriebenen Kommentare nicht, wenn ich sie mit meiner normalen Mailadresse kennzeichne? Und wenn ich die dann abwandle, bekomm ich eine Duplicate-message-Warnung … *hrmpf*)

  112. #112 Ponder
    4. März 2014

    @Merowech:

    Diese Aussage ist grundsätzlich erstmal 100% richtig. noch’n Floh tritt hier im Blog aber nicht offiziell in seiner Funktion als Arzt für alle erkennbar auf ! Von daher relativiert sich die Problematik schon wieder.

    Na ja, hier liegt doch der Hase im Pfeffer in der Auseinandersetzung zwischen Flo und Marion:

    er hat auf Nachfragen bestätigt, dass seine Einschätzung auf fachlicher Expertise beruht – siehe #14 und #33

    Sonst wäre es eine rein private Meinungsäußerung gewesen.

  113. #113 roel
    *****
    4. März 2014

    @Merowech Danke für die Antwort.

    Die §203,187 und 186 hatte ich in Bezug auf Bloody Marys Wunsch-Soll-Zustand, den sie in #99 skizziert, erwähnt.

  114. #114 Ponder
    4. März 2014

    @ BloodyMary – Nachtrag zu meinem #111:

    Das Zitatende ist wg fehlerhaftem blockquote nicht deutlich, daher noch mal:
    Mit deiner wertenden Interpretation

    …eine Aussage, die Du als moralisch integer zuordnest …

    kann ich übrigens nichts anfangen. Mir geht es – wie dargelegt – überhaupt nicht um Fragen von Moral.

    Und beantworte bitte erst meine Fragen in #100, bevor du weitere “moralische” Fässer aufmachst bzw mir Dinge in den Mund legst, die ich nicht gesagt habe.

  115. #115 Merowech
    4. März 2014

    @ Ponder

    Na ja, hier liegt doch der Hase im Pfeffer […]

    Korrekt. DAS wäre tatsächlich eine juristische Feinheit die aber nur ein Richter klären und im Endeffekt entscheiden kann. Dagegen spricht aber weiterhin, meiner Meinung nach, dass er hier im Blog nicht offiziell als Arzt auftritt. Das Wort Expertise …. na ja…hat eigentlich eine andere Bedeutung. Und er übt die Funktion des Arztes hier nicht aus. Es bleibt als bei einer persönlichen Meinung. Hier geht es jetzt um juristische Feinheiten über die man tagelang diskutieren kann. Solche Dinge sind immer Einzelfallentscheidungen.

    Aber davon abgesehen habe ich in #110 denke ich ausreichend begründet und dargestellt, warum es in meinen Augen “nichts” ist. Denn es reicht nicht aus wenn ein Tatbestand zutrifft. Es müssen ALLE zutreffen. Und dann nach die subjektiven (Wissen und Wollen um die objektiven Tatbestände).

    Und was unsere beiden Quellen angeht. Sorry…. Also wenn ich die Wahl habe zwischen einem rechtskräftigen Urteil eines Landgerichts mit einer darin enthaltenden Grundsatzentscheidung (meine Version) und die Information eines “Anwalts” (deine Version) *hüstel*…fällt mir die Entscheidung nicht schwer.

    Aus deiner Quelle:

    Verbreiten im Sinne von § 186 StGB bedeutet, eine ehrverletzende Tatsache, die man von einem anderen gehört hat, weiterzuerzählen.

    noch’n Floh hat aber nichts weitererzählt, sondern die Äußerungen stellen seine EIGENEN MEINUNG dar.

    Allerdings muss es sich abgesehen von der Verleumdung, die immer verunglimpfenden Charakter hat, um eine besonders schwere Ehrkränkung handeln. Die Frage, ob eine Ehrkränkung besonders schwer ist, wird an Maßstäben wie Inhalt, Form oder Gelegenheit der Äußerung festgemacht. Beispiele hierfür wären besonders üble Schimpfworte oder auch ehrverletzende Äußerungen im Rahmen der Beerdigung des Verstorbenen.

    Na ja…..das trifft alles definitiv nicht zu wie ich schon in #110 ausgeführt habe.

    @Bullet
    Hätt ich eher Hengst schreiben sollen 😉

    @noch’n Floh
    Ja aus H. Und Mail ist raus.

  116. #116 Adent
    4. März 2014

    @Ponder
    Ok, da habe ich wieder was gelernt, wenn ich also als meine Meinung sage der Typ (damit ist jetzt niemand speziell gemeint, es dient nur als Beispiel) hat einen an der Waffel, oder im fehlen ein paar Birnen im Kronleuchter, dann ist das meine freie Meinungsäußerung. Wenn ich das aber als Expertise sage, wie zum Beispiel: Aus meiner Sicht als Arzt hat der Mann einen Sprung in der Schüssel, dann ist das ehrverletzend?
    Seltsam dieses mir zu sein scheint und ich noch viel zu lernen habe.

  117. #117 morrro
    4. März 2014

    Ok, da habe ich wieder was gelernt, wenn ich also als meine Meinung sage der Typ (damit ist jetzt niemand speziell gemeint, es dient nur als Beispiel) hat einen an der Waffel, oder im fehlen ein paar Birnen im Kronleuchter, dann ist das meine freie Meinungsäußerung. Wenn ich das aber als Expertise sage, wie zum Beispiel: Aus meiner Sicht als Arzt hat der Mann einen Sprung in der Schüssel, dann ist das ehrverletzend?

    Ich war stets der Ansicht, dass solche Meinungsäusserungen von Sofapsychologen ehrverletzend sind, mit häufig eindeutig beleidigender Absicht.

    Wie auch immer. Jedenfalls würde ich mich über einen oder gar mehrere Artikel zu Textanalyseverfahren sehr freuen. Das klingt nach einem sehr spannendem Thema.

  118. #118 Bloody Mary
    4. März 2014

    @Ponder
    Selbstverständlich sind auch mit (Fach-)Wissen ausgestattete Menschen berechtigt, persönliche Meinungsäußerungen zu tätigen, Merowech hat schon alles zu diesem Thema gesagt. Noch’n Flo ist hier deutlich erkennbar nicht in irgendeiner Funktion aufgetreten (und möglicherweise ist ja auch Klaus Zwingenberger vom Fach, was macht Dich so sicher, dass dem nicht so ist?)

    Wie ich Claus Fritzsches psychische Verfassung anhand seines Verhaltens und Auftretens beurteile, geht aus meinen Kommentaren zwar indirekt, aber dennoch zweifelsfrei hervor, und weshalb sollte „ausgerechnet“ sein problematisches Verhalten nicht als Denkanstoß dienen dürfen?

    Anschließend verknüpfst Deine negativ wertenden Aussagen über Flos Vermutung mit der strafrechtlichen Relevanz von „beleidigenden Äußerungen“. Wenn Flo also seine persönliche Meinung äußert, dann bezeichnest Du das nicht nur für eine Überschreitung seiner Kompetenzen und unterstellst ihm, er habe das ärztliche Berufsethos verletzt, nein, es sei angeblich auch noch „beleidigend“, wenn er bestimmte Gedanken, die auf langjährigen, zahlreichen Beobachtungen fußen, artikuliert.

    Wenn andere dasselbe tun, sei aber alles ganz anders zu bewerten, auch, weil die ja nicht wüssten, was sie tun (Laien halt).

    Ob man sich als juristischer Laie wohl mit solchen öffentlichen (auch Selbst-)Abqualifizierungen zurückhalten sollte?

    Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass Deine Beiträge hier in erster Linie durch eine tiefe persönliche Abneigung motiviert sind. Schon Dein Kommentar z. B. über den Wert der Verzeihung, der mir inhaltlich sehr zugesagt hat, bezog sich schon der in keinster Weise auf das, was noch’n Flo hier zum Vortrage gebracht hatte, und wirkte aus diesem Grund sehr unsachlich auf mich. Du kannst ihn einfach nicht leiden, und so was soll vorkommen, selbst unter ethisch Höchststehenden. Konstatieren wir das und wenden uns wieder intellektuell gewinnbringenderen Themen zu.

  119. #119 noch'n Flo
    Schoggiland
    4. März 2014

    @ Adent:

    Seltsam dieses mir zu sein scheint und ich noch viel zu lernen habe.

    Tiefere Einsicht Du brauchst, junger Padawan.

    @ Bloody Mary:

    möglicherweise ist ja auch Klaus Zwingenberger vom Fach, was macht Dich so sicher, dass dem nicht so ist?

    Wie wäre es mit dem Umstand, dass er sich selber hier im Blog als Advokat geoutet hat?

  120. #120 Marion
    4. März 2014

    @HofRob Bitte den angesprochenen Nachnamen durch noch’n Flo ersetzen.

  121. #121 Ulrich Berger
    http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/
    4. März 2014

    @Marion: done!

  122. #122 Ponder
    4. März 2014

    Sorry, zu früh geklickt, daher noch mal

    @BloodyMary:

    Ich habe mittlerweile den Eindruck, dass Deine Beiträge hier in erster Linie durch eine tiefe persönliche Abneigung motiviert sind. Schon Dein Kommentar z. B. über den Wert der Verzeihung, der mir inhaltlich sehr zugesagt hat, bezog sich schon der in keinster Weise auf das, was noch’n Flo hier zum Vortrage gebracht hatte, und wirkte aus diesem Grund sehr unsachlich auf mich. Du kannst ihn einfach nicht leiden, und so was soll vorkommen, selbst unter ethisch Höchststehenden. Konstatieren wir das und wenden uns wieder intellektuell gewinnbringenderen Themen zu.

    Was du in meine Aussagen hinein interpretierst, ist deine Sache.
    Ich wollte eigentlich nur vermeiden, dass sich noch n’ Flo unbedacht in Schwierigkeiten bringt…

  123. #123 Bloody Mary
    4. März 2014

    @Ponder

    Was du in meine Aussagen hinein interpretierst, ist deine Sache.

    Hat das jemand in Frage gestellt?

    Ich wollte eigentlich nur vermeiden, dass sich noch n’ Flo unbedacht in Schwierigkeiten bringt

    Das ist ein edler Zug von Dir.

  124. #124 noch'n Flo
    Schoggiland
    4. März 2014

    @ Ponder:

    Ich wollte eigentlich nur vermeiden, dass sich noch n’ Flo unbedacht in Schwierigkeiten bringt…

    Der gute Wille wurde hiermit wohlwollend und dankend zur Kenntnis genommen.

  125. #125 Bloody Mary
    4. März 2014

    Sascha Lobo hat zufällig auch gerade was dazu geschrieben, was sich aus Texten alles heraus lesen lässt:
    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/kolumne-von-sascha-lobo-willkommen-im-zeitalter-der-selfieness-a-956643.html

  126. #126 Sweeper
    4. März 2014

    @Ulrich Berger:

    Gibt es eigentlich inzwischen gesicherte Erkenntnisse dazu, wer die Webseite Eselwatch zu verantworten hat?
    Mein subjektiver Eindruck: das waren andere Autoren als C.F.
    Der (teilweise durch psychoanalytisches Vokabular geprägte) Stil der inzwischen wohl nur noch über Archive.org abzurufenden Webseite unterscheidet sich doch deutlich von C.F.s Stil – wobei die wechselseitigen Verlinkungen da vielleicht stilistische Kontaminationen verursacht haben könnten.

    • #127 Ulrich Berger
      12. März 2014

      Eselwatch hat wohl Fritzsche mit einer Handvoll anderer sog. Esowatch-Opfer betrieben. Zumindest hat Fritzsche einmal eine private mail von mir an Walach erhalten, die dann kurz später auf Eselwatch hochgeladen wurde.

  127. […] Fritzsche 1964-2014, Kritisch gedacht am 25. Februar […]

  128. #129 Heinz-Peter Tjaden – heinzpetertjadensite
    16. April 2016

    [Link gelöscht]
    […] in Deutschland bekannten Stalkern und Cyber Mobbern zusammengearbeitet, somit Ulrich Berger und Claus Fritzsche  und Rolf Schälike, bekannt von […]

  129. #130 noch'n Flo
    Schoggiland
    16. April 2016

    WTF?!? Man folge mal dem Link unter Kommentar #129, da wird Ulrich Berger auf eine Stufe mit Claus Fritzsche gestellt und in die Nähe eines angeblichen Pädophilen gerückt.

    Das sollte doch wohl eindeutig justiziabel sein, oder?

    • #131 Ulrich Berger
      19. April 2016

      Klingt interessant, aber jetzt ist der link weg. Weißt du ihn noch und kannst ihn mir mailen?

  130. #132 noch'n Flo
    Schoggiland
    16. April 2016

    Wow, ich habe mir mal ein paar von den Links, die von der verlinkten Seite abgehen, angeschaut. Da scheint ja jemand einen echten Privat-Cyberkrieg zu führen (und ist nicht einmal in der Lage herauszufinden, dass Burgdorf und Burgwedel zwei unterschiedliche Städte sind – auch wenn sie nahe beieinanderliegen).

    Die Vorwürfe gegen den auf der Seite benannten Herrn T. kann ich zwar nicht beurteilen, aber die Art und Weise, wie der unbekannte Hetzer vorgeht und dabei auch Unschuldige mit hineinzieht, kann man nur als widerlich bezeichnen. Das ist nichts anderes als Selbstjustiz!

  131. #133 Spritkopf
    19. April 2016

    @Ulrich Berger

    Klingt interessant, aber jetzt ist der link weg. Weißt du ihn noch und kannst ihn mir mailen?

    Hab ihn noch in meiner Chronik gefunden und dir zugemailt.

  132. #134 noch'n Flo
    Schoggiland
    19. April 2016

    @ Ulrich:

    Um den Spass noch grösser zu machen: die fragliche Seite ist nicht nur unter dem besagten Link zu finden, sondern findet sich unter mehr als einem halben Dutzend anderer Adressen bei diversen Bloghostern. Interessant aber auch, wenn man mal nach dem genannten Herrn Tjaden recherchiert und seine Erklärung für das Ganze liest. Da versucht jemand tatsächlich auf Teufel komm raus die Existenz des Herrn T. zu ruinieren. Dass Dir dabei völlig falsche Vorwürfe gemacht werden, ist wohl eher ein Kollateralschaden und auf schlechte Recherche des Mobbers zurückzuführen.

    Echt grusig, wenn man mal sieht, wie ein krankes Gehirn mit zu viel Zeit jemanden so übel fertig machen kann, und niemand kann das aufhalten.

  133. #135 Heinz-Peter Tjaden | heinzpetertjaden02blog
    21. Mai 2016

    […] in Deutschland bekannten Stalkern und Cyber Mobbern zusammengearbeitet, somit Ulrich Berger  und Claus Fritzsche Rolf Schälike, bekannt von […]

    [Link zu Stalking-Blog gelöscht; /nnF]

  134. #136 noch'n Flo
    Schoggiland
    21. Mai 2016

    Da ist der Stalker ja wieder.

  135. #137 Spritkopf
    21. Mai 2016

    @noch’n Flo

    Da ist der Stalker ja wieder.

    Man fragt sich ja, ob dieses Arschloch, welches da postet, überhaupt den Grips zusammengekratzt bekommt, um zu erkennen, dass er genau das tut, was er Tjaden vorwirft.

  136. #138 Heinz-Peter Tjaden – heinzpetertjaden2
    27. Juni 2016

    […] in Deutschland bekannten Stalkern und Cyber Mobbern zusammengearbeitet, somit Ulrich Berger und Claus Fritzsche und Rolf Schälike, bekannt von […]

    [Wieder mal Linkmüll entfernt. /nnF]