So, das arktische Meereis tut nun wieder das, was es soll: nämlich wachsen. Ich habe meine Wette nach einem neuen Rekordminimum im September 2011 verloren. Der bisherige Rekordhalter 2007 lag bei ~4.3 Mill.km2, während 2011 etwa 300.000 km2 über diesem Rekord lag (siehe hier). Zum Vergleich: Die 80er lagen noch bei einer September Eisausdehnung von ca. 7-8 Mill.km2. Hier gab es bei Sceptical Science einen Überblick über die Wettverläufe der letzten Jahre. Tamino extrapolierte bei seinen Wettvorschlägen einfach Jahr um Jahr den Trend der letzten Jahre mittels eines quadratischen Trends und ist damit stets ziemlich erfolgreich. Grund dafür ist natürlich letztlich, dass das arktische Eisvolumen stets und stetig zurückgeht und die verbeibende Eismasse ein immer leichterer Spielball für das arktische Wettergeschehen ist. Aber welches Wettergeschehen denn nun genau?

Dazu veröffentlichte Frank Kauker und Kollegen eine sehr interessante Modellanalyse. Die möglichen und in der Literatur vorgeschlagenen Einflussfaktoren fassen die Autoren dieser Studie in einer langen Liste im Einführungsteil ihres Papers an:


“Candidates are atmospheric conditions in 2007 such as winds [Overland et al., 2008] or clear sky conditions [Schweiger et al., 2008] or oceanic conditions causing basal melting [Perovich et al., 2008; Zhang et al., 2008], including increased inflow of warm Pacific water through Bering Strait [Shimada et al., 2006]. Another hypothesis suggests a link to the ice thickness of the preceding winter [Maslanik et al., 2007].”

Natürlich hängen all diese möglichen Faktoren, die das 2007 Minimum bestimmt haben könnten und auch wahrscheinlich zukünftige Minima bestimmen werden, miteinander auf höchst nicht-lineare und komplizierte Weise zusammen. Selbst wenn man also ein perfektes Meereismodell hätte, wäre es sehr schwierig, den Finger auf einen Faktor zu legen, denn möglicherweise hat man in den langen klimatischen Ursache und Wirkungsketten doch wieder nicht den Anfang gefunden. Was kann man also tun?
Nun, ein Klimamodell ist ja, abstrakt betrachtet, eine Funktion, die von einem Satz von Eingansparametern ausgehend eine Reihe von Variablen berechnet. Eingansparameter sind hier nicht so sehr die eigentlichen Parameter des Models (also getunte Werte von Gröszen, die schlecht oder gar nicht bekannt sind und erst durch die Art der Parametriesierung der physikalischen Vorgänge im Modell “erzeugt” wurden) sondern hauptsächlich die Startbedingungen einer Simulation (also etwa die Temperaturen des Pazifik oder die Meereisausdehnung zu Beginn der Simulation). Das Problem, den “Schuldigen” für eine bestimmte Kombination von Endvariablen (also etwa die minimalen Meereisausdehnung 2007) zu finden, ist ein sogenanntes Inversionsproblem (siehe etwa diese sehr gute Vorlesung von Torsten Dahm). Es gibt verschiedene Methoden so ein Inversionsproblem anzugehen, je nach der Komplexität der zu Grunde liegenden Funktion f(X,t), welche natürlich im Falle eines vollen gekoppelten Klimamodells schon sehr kompliziert ist. So kann man etwa versuchen das “tangent linear model” oder das volle “adjoint model” zu berechnen. Das Ganze macht man dann am besten gleich voll automatisch mittels eines automatischen Differenzierers. Das benutzte Vorwärts-Modell (also das eigentliche Klimamodell) heisst NAOSIM. Ganz Allgemein hatte ich ja schonmal gezeigt, dass solche Modelle durchaus in der Lage sind, Extremereignisse wie das Minimum 2007 nachzubilden .

i-feafd6231bc9a4083d53d5897e4c0b99-IceMinFactors.jpg

Bild 1: Welche Faktoren beeinflussten das Meereisminimum 2007? Ergebnisse der Inversions-Studie von Kauker et al weisen auf 4 maszgebliche Faktoren: Wind im Mai und Juni, Meereiisausdehnung im März und die Temperaturen im September.

Und wenn man das dann erstmal dieses Hin und Her zwischen Vorwärtsmodel und Inversmodel erfolgreich absolviert hat, dann kann man eben den Einfluss von Parameter X (Wind im Mai, Meereisaudehnung im Juni, Temperatur im Pazifik, etc. etc.) auf das schliessliche Minimum bestimmen. Und das Resultat sieht dann so aus:

Von all den vorgeschlagenen Faktoren machten gerade mal vier einen gewichtigen Beitrag zum Meereisminimum 2007: Die Windbedingungen im Mai und Juni, die Meereisausdehnung im März, und natürlich die Lufttemperaturen im September. Viele an sich “hoffnugsvolle” Kandidaten wie etwa die Ozeantemperaturen zu Begin der Simulation blieben recht deutlich auf der Strecke. Es bedarf wahrscheinlich noch weiterer Studien wie dieser, um herauszufinden, ob diese vier Faktoren bei jedem September-Minimum der letzten Jahre eine führende Rolle spielten. Wenn dem aber so wäre, dann sollten meine Wetten in Zukunft deutlich besser ausfallen als dieses mal. Ein weiterführende Analyse in Kauker et al. ergab, dass stolze 86% des Septemberminimums 2007 durch die oben genannten vier Faktoren kontrolliert ist.

Zurück aber zur verlorenen Wette 2011. Ich möchte mich nochmal bei all denen herzlich bedanken, die, obwohl sie die Wette eigentlich gewonnen haben, trotzdem Ihren Anteil zahlten. Ich habe daher am vergangenen Mittwoch dem Zentrum zur Stimulation von Kindern mit Down Syndrom, Enzephalitis, Hydrozephalus und ähnlichen Fällen die Summe von 200 Euro übergeben können. Das Zentrum wird von meiner Hermandad Buen Fin unter maszgeblicher Hilfe von Ärzten und Krankenschwestern aus Sevilla betrieben. Wenn die Hermandad natürlich eine katholische Organsiation ist, so kann ich allen versichern, dass Religion in dem Zentrum keine Rolle spielt und es nur um die regelmäszige Hilfe und Stimulation von ein paar Dutzend Kindern geht. Der Dank geht an: Wolfgang Flamme, miesepeter3, axel und just me.
Die Überweisungsquittung findet sich hier.

Acuse de recibo.PDF

. “Con agradacemiento a los restantes participentes en el juego Primaklima que han realizado con tan desinteresada y altruista finalidad”

Kommentare (268)

  1. #1 Günther Vennecke
    Oktober 13, 2011

    Bin gespannt, welchen blödsinnigen Kommentar der Gans zu diesem Thema abliefern wird.

    Bekanntlich gehr er ja davon aus, dass zwischen CO2 und der Globalen Erwärmung nicht der geringste Zusammenhang besteht. Naja, die Blöden sterben halt nicht aus.

  2. #2 rolak
    Oktober 13, 2011

    ooops, die Monatsbeschränkung bei der Wette hatte ich ganz überlesen (oder vielleicht auch zwischenzeitlich vergessen, weiß nicht, was mir lieber ist…).
    Die Glückwunschmail war ernstgemeint, wenn auch nicht passend. sorry! Dafür versuche ich beim nächsten Mal mitzuwetten, ausgleichenderweis.

  3. #3 Georg Hoffmann
    Oktober 13, 2011

    @rolak
    Ich suche noch nach einem guten neuen Wetthema. Vorschlaege?

  4. #4 ZielWasserVermeider
    Oktober 13, 2011

    @Georg Hoffmann

    Wetten:

    Wie wäre es mit dem Anstieg des Meeresspiegels?
    Da gibt es doch sicher verschiedene Prognosen?

    Gruß
    Oli

  5. #5 axel
    Oktober 13, 2011

    @ ZielWasserVermeider

    Gute Idee! Wo doch zuletzt viele Skeptiker in großen Jubel über den Rückgang ausgebrochen sind und eine anhaltende Trendwende vermuten. Leider hat sich unsere fundamentalskeptische Fraktion hier bislang allen Wetten enthalten, es ist also fraglich, ob wir Teilnehmer für beide Seiten finden.

    Mein Vorschlag knüpft an vergangene Primashima-Zeiten an und lautet:

    Wetten, dass die deutschen CO2-Emissionen 2011 um mehr als 3% ansteigen werden?

    Ich vermute mal, dass Wolfgang Flamme und Georg sofort bei meiner Position dabei sind, finden wir hier glühende Anhänger des Erfolgs der deutschen Energiewende?
    Ein bisschen Glück ist natürlich auch dabei, das macht die Sache spannender, denn niemand weiß, wie kalt und energieintensiv der kommende Winter sein wird.

    @ Georg
    Ist “katholisch” inzwischen schon ein Grund, defensiv zu werden? Keine Angst, ich bereue meine Teilnahme nicht, selbst dann, wenn wir sie beim beten erwischen sollten 😉

  6. #6 Georg Hoffmann
    Oktober 13, 2011

    @axel
    Gute Idee, das mit den Emissionen. Ich schau mal noch nach einer guten Grenze (obwohl 3% scheint mir schon ganz gut). Das Problem bei Wetten mit dem Meeresspiegel ist, dass die treibenden Prozesse so langsam und zumindest auf der Jahr zu Jahr Skala so unbekannt sind, dass waere dann wirklich reines wuerfeln. Hingegen wuesste man bei den deeutschen Emissionen, dass dank Atomausstieg, Wirtschaftsboom, Verbot von Carbon-Sequestrierung die allerallerschoensten Rekorde zu erwarten sind. Ich arbeite dran.

    Ich habe mich bei dem “katholisch” nur deshalb erklaert, weil einerseits natuerlich schon klar sein sollte, dass das Geld nicht in einer Bibelschule verschwindet und andererseits hier auf Scienceblogs schon Autoren und Leser sind, bei denen ich den Eindruck habe, dass sie einen eher verdursten lassen wuerden, als das der rettende Schluck von einem Caritas-Mitarbeiter kaeme. Drum halt.

  7. #7 axel
    Oktober 13, 2011

    @ Georg

    Gestern las ich noch auf einer Seite vom UBA, dass die deutschen Emissionen 2010 um 4,3% gestiegen seien. Als Gründe wurden das Wiederanspringen der Wirtschaft genannt (die Finanzkrise führte im Jahr zuvor zu einem Einbruch um 6,9%) und der kalte Winter.
    Quellen:
    http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2011/pd11-020_treibhausgase_deutlich_unter_dem_limit.htm
    http://www.eea.europa.eu/publications/approximated-eu-ghg-inventory-2010

    Das Wirtschaftswachstum erlahmt momentan, war aber im ersten Halbjahr noch ganz ok. Der letzte Winter war verdammt kalt, mit einer Wiederholung rechne ich nicht. Mit +3% wären wir also wieder über dem Stand vor dem Krisenjahr 2010, wer an den Erfolg der Energiewende glaubt (und einen milderen Winter) sollte also eher erwarten, dass der Vorkrisenwert nicht mehr erreicht wird.

    Wir können natürlich auch richtig kühn werden so wie du bei der Meereiswette und mal einen sehr deutlichen Anstieg von +4% raushauen. Da wäre ich immer noch mit einem Wetteinsatz dabei, zweifle aber schon sehr an unserem Erfolg.

    Nebenbei: Mit 960 Mt CO2 liegen wir momentan schon unterhalb unserer Kyoto-Selbstverpflichtung von 976 Mt. Schon bei +2% in 2011 wären wir wieder jenseits davon, bei +4% könnten wir dann durchaus diskutieren, ob dieser Wert einem Scheitern deutscher Klimapolitik gleichkäme.

    PS:
    Wir könnten den Modus etwas verändern. Da wir uns im Grunde nicht bereichern wollen, sondern eine gute Sache unterstützen, schlage ich folgendes vor:
    Derselbe Verwendungszweck wie dieses Jahr. Jeder, der mitmacht, spendet am Ende automatisch 25€. Die Verlierer werden dadurch bestraft, dass sie den doppelten Betrag spenden “müssen”.

  8. #8 BreitSide
    Oktober 13, 2011

    GH, Du wirst doch nicht einen Seitenhieb auf FF abgegeben haben:-)? Pass ja auf, der sagt das noch Andrea N.D…. – aber jetzt duckundwech!

  9. #9 axel
    Oktober 13, 2011

    Ähem- bevor jetzt alle über mich lachen, korrigiere ich mich lieber selbst:

    Der letzte sehr kalte Winter fließt natürlich mit dem Januar und Februar in den Wert für 2011 ein, der nächste Winter ist nur mit dem Dezember dabei. Ok, damit wäre ich dann für +4% als Grenze. Ist zwar immer noch sehr kühn, aber wohl nicht mehr tollkühn.

    Wolfgang Flamme, unser Energieexperte von Primaklima, liest du mit? Deine Einschätzung einer Grenze wird gewünscht!

  10. #10 Bleyfuss
    Oktober 14, 2011

    Axel:
    “Wir könnten den Modus etwas verändern. Da wir uns im Grunde nicht bereichern wollen, sondern eine gute Sache unterstützen, schlage ich folgendes vor:
    Derselbe Verwendungszweck wie dieses Jahr. Jeder, der mitmacht, spendet am Ende automatisch 25€. Die Verlierer werden dadurch bestraft, dass sie den doppelten Betrag spenden “müssen”.”

    Ich wollte eigentlich mein Kapital vermehren und habe zu spät erkannt, dass das bei dieser Wette nicht möglich ist. Aber ich habe die Wette gewonnen mit-dem-Fuß -aufstampf- und käme mir schon komisch vor, wenn ich jetzt was abdrücken müsste. Im Ernst: das läuft dem Grundgedanken einer Wette zuwider. So eine Mischform mit Charity, da bin ich mehr für entweder oder. Man muss es auch nicht übertreiben mit der Wetterei. Man könnte beim FC Bayern weitermachen. Da gibt es auch komplexe Computeranalysen zu.

  11. #11 Bleyfuß
    Oktober 14, 2011

    Auf die Gefahr hin, dass ich mir selbst widerspreche:
    Ich würde ganz optimistisch 50 € an Oxfam spenden wollen, wenn wir bis 2020 weniger als 35 % Anteil an der Bruttostromerzeugun in D hätten und wenn ich dann noch am Leben bin.

  12. #12 Wolfgang Flamme
    Oktober 14, 2011

    Danke für die (Vorschuß-)Lorbeeren, Georg (Du solltest inzwischen Post haben). Und Danke für den ‘Energieexperten’, axel.

    Was die für Rekordminima ursächlichen Faktoren angeht, die Georg hier vorgestellt hat, so tendiere ich Georgs Aussage zu: “Es bedarf wahrscheinlich noch weiterer Studien wie dieser, um herauszufinden, ob diese vier Faktoren bei jedem September-Minimum der letzten Jahre eine führende Rolle spielten.”
    Modelle lassen sich letztlich eben nur durch ihre Anwendung auf neue Daten/Situationen verifizieren, nicht durch nachgeschobene Erklärungen/Analysen.

    Was die vorgeschlagene neue Wette (CO2/Atomausstieg) betrifft …. die Erhebung und Methodik, die hinter diesen Angaben steht ist nicht gerade transparent und das Ganze ist zudem noch politisch ein heißes Eisen. Im Grunde ziemlich unspannend, weil man ja sowieso schon recht gut abschätzen kann, was dabei rauskommen muß, wenn x TWh CO2-arme Erzeugung konventionell substituiert werden müssen. Auf was wettet man dann also? Auf die uns bevorstehenden Gradzahltage? Auf mögliche Mängel in der Datenerhebung und Auswertungsmethodik? Auf das Ausmaß politischer Korumption?

  13. #13 axel
    Oktober 14, 2011

    @ Wolfgang

    Ganz egal, Wolfgang, auf was wir jetzt genau wetten. Sag einfach mal, was du unter Berücksichtigung aller Faktoren als Marke für eine ungefähre 50-50-Chance siehst.

  14. #14 rolak
    Oktober 14, 2011

    ..und damit für eine richtig knackige Wette. Die Würfel sind geölt 😉

  15. #15 markus
    Oktober 14, 2011

    “Der letzte sehr kalte Winter fließt natürlich mit dem Januar und Februar in den Wert für 2011 ein, der nächste Winter ist nur mit dem Dezember dabei.”Ja Januar und Februar fließen ein, aber weder Januar +0,6° noch Februar +-0° Abweichung zum Mittel der letzten 30 Jahre lassen sich als kalt bezeichnen, der sehr warme April und eventuell der kühle Juli sollten auch etwas zum CO2 sparen beigetragen haben.
    Gebietsmittel Deutschland seit 1881 (Excel-Datei)
    http://www.dwd.de/bvbw/generator/DWDWWW/Content/Oeffentlichkeit/KU/KU2/KU21/klimadaten/german/download__gebietsmittel__temp,templateId=raw,property=publicationFile.xls/download_gebietsmittel_temp.xls

  16. #16 Wolfgang Flamme
    Oktober 15, 2011

    axel,

    das kann ich nicht. Nochmal: Ich weiß nicht, wie die bisherigen Daten erhoben worden sind und mit welcher Methodik sie verwurstet wurden. ZB haben wir – soweit ich die Daten der vergangenen Netzknotenbilanzen vorliegen hatte, im Sommer bevorzugt Grund- und Mittellast in Wartung genommen und importiert, das aber mit Exporten zur kalten Jahreszeit mehr als wettgemacht. Wem sind die Exporte zugeschlagen worden, uns oder dem Importeur? Welcher Mix wurde dabei zugrundegelegt? Wie wurden EE-bedingte Verdrängungsexporte zum Ansatz gebracht? Keine Ahnung.

    Und nun haben sich die Verhältnisse geändert, wir importieren netto auch im Winter. Vielleicht werfen wir ein AKW als Notreserve an, vielleicht nicht. Wie wird die neue importlastige Situation jetzt verrechnet und welchen Mix legt man zugrunde? Wenn Frankreich und Tschechien dieses Jahr Refueling oder Wartungen hinausschieben und Alpen- und nordische Länder ein paar Speicherseen leeren, damit Mitteleuropa besser über den Winter kommt, schlägt sich das in den (rechnerischen) Emissionsresultaten nieder oder bringt man alte oder gar neue Kennzahlen zum Ansatz? Keine Ahnung.

    Ich weiß nur, daß wir einiges an emissionsarmen Kraftwerken abgeschaltet haben und daß unser Strommix dadurch im Schnitt CO2-intensiver geworden ist, ob sich das nun in irgendwelchen Bewertungsansätzen (un-)mittelbar niederschlägt oder nicht.

    Also nochmal: Ich kann keinen Schätzer dafür angeben, welchen Emissionswert ein mir unbekannter Rechenansatz dann in einer solchen neuartigen Situation kurzfristig ausspucken wird. Und da ich da noch nichtmal was begründet vermuten kann, fällt für mich auch der eigentliche Anreiz für eine Wette/einen Wettstreit weg, nämlich eine Vermutung bestätigt finden zu können.

  17. #17 Günther Vennecke
    Oktober 17, 2011

    Eine weitere Seifenblase der Klima-Pseudo-“Skeptiker” ist zerplatzt.

    Nachdem die meisten von Ihnen (mit Ausnahme von Gans und den Typen von eike) die durch anthropogene CO2-Emissionen verursachten Klimawandel nicht mehr leugnen konnten, haben sie es damit versucht, “positive” Wirkungen einer erhöhten CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre vorzugaukeln, namentlich eine erhöhte Pflanzenproduktivität und damit ein verbessertes Nahrungsangebot.

    So windig diese Argumentation von vornherein war (weil sie wesentliche Aspekte des Pflanzenwachstums, nämlich die Verosrgung mit Nährstoffen und Wasser einfach unterschlug), sie ist nun endgültig in sich zusammengebrochen.

    Pflanzen und auch Tiere wachsen nämlich nicht besser, im Gegenteil, sie schrumpfen aus relativ leicht nachvollziehbaren Gründen, wie nicht erst jetzt durch mehrere Forschungsprojekte offensichtlich geworden ist:

    http://www.nature.com/climate/2009/0908/full/climate.2009.65.html

    http://green.blogs.nytimes.com/2011/10/16/climate-change-is-shrinking-species-research-suggests/

  18. #18 Krishna Gans
    Oktober 17, 2011

    A new leaf turns in carbon science

    The study, led by Dr Lisa Welp from the Scripps Institution of Oceanography, California, traced the path of oxygen atoms in CO2 molecules, which tells researchers how long the CO2 has been in the atmosphere and how fast it had passed through plants. From this, they estimated that the global rate of photosynthesis is about 25 percent faster than previously thought.

  19. #19 Georg Hoffmann
    Oktober 17, 2011

    @Gans
    Mal abgesehen davon, dass das mit Meereis irgendwie nicht recht was zu tun hat, was sind deine Schlussfolgerungen aus der Nachricht?

  20. #20 Krishna Gans
    Oktober 17, 2011

    Da gab’s so einen Deppen , der meinte, Meere wären am Verbreiten von CO2 nicht beteiligt, und jetzt liegt es nicht mal an der Wassertemperatur. Gut, die Ostsee ist speziell, aber…..
    The Baltic Sea contributes carbon dioxide to the atmosphere

  21. #21 Georg Hoffmann
    Oktober 17, 2011

    @Gans
    Der Ozean ist eine Netto Senke.
    Aber egal, git es irgendeine Chance eine Antwort zu bekommen?

  22. #22 Wolfgang Flamme
    Oktober 17, 2011

    Herr Vennecke,

    aus Ihren Links:
    “As warming has lifted selection pressure, population density has risen (…)”

    Über irgendwelche Netto-Biomasseverluste steht da nichts.

  23. #23 Günther Vennecke
    Oktober 17, 2011

    Ich nehme an, Gans bezieht auf solche Deppen wie Rudolf Kipp, die ernsthaft behauptet haben, dass der Anstieg des CO2 in der Atmosphäre auf die Ausgasung von CO2 aus den Meeren zurückzufürhen sei und nicht etwa durch anthropogene Emissionen. Naja, die Klima-Clowns dieser Art hatten ja schon immer recht merkwürdige Ansichten.

    Gans hatte schon immer die Eigenart, Links kommentarlos zu posten und wenn er sich doch ab und zu zu einem Kurzkommentar bequemte, stellte sich in aller Regel heraus, dass die von ihm bemühten Quellen so ziemlich genau das Gegenteil seiner Behauptungen aussagten.

    Mit besagter Quelle diesmal kann er offensichtlich auch keinen Treffer landen – wäre allerdings auch das erste Mal gewesen – deshalb verzichtet er lieber auf weitere Erläuterungen.

  24. #24 Günther Vennecke
    Oktober 17, 2011

    @Wolfgang Flamme,

    lesen müssen Sie die Links schon, bevor Sie unhaltbare Behauptungen aufstellen:

    Über irgendwelche Netto-Biomasseverluste steht da nichts.

    Diese Ihre Behauptung steht in krassem Gegensatz zu dieser Textstelle aus mienem Link:

    Although some plants were initially expected to flourish on the extra carbon dioxide in the atmosphere associated with global warming, their growth is also dependent on temperature, humidity and nutrients. So in areas that are getting warmer and dryer, many plants have become smaller and less able to thrive, the researchers write.

    Plant growth is also directly controlled by water, which is becoming more limited as regions like the subtropics become drier. Even areas where increased rainfall is predicted, like the equatorial and high-latitude regions, will see increased variability in rainfall, which probably means they will also experience some periods of very limited rain, the authors write.

    Droughts in many regions are expected to result in more forest fires, which reduces the nitrogen in soil that is a critical factor in plants’ growth, the study says. As plants respond to these fluctuations by becoming smaller, animals that depend upon plants — from deer to rabbits to insects — will need to eat larger quantities of smaller plants, the scientists say.

  25. #25 Krishna Gans
    Oktober 17, 2011

    Dieser Depp hieß natürlich Vennecke.

    @GHOffmann
    Frag doch mal den Deppen, was seine komischen Meldungen mit dem Meereis zu tun haben ?
    Vielleicht kannst Du selbigen Deppen auch noch darüber informieren, das Pflanzen etliches Mehr an CO2 verarbeiten als Depp dachte, wenn schon der den Link nicht lesen kann….

  26. #26 Günther Vennecke
    Oktober 17, 2011

    Der Gans kapiert mal wieder gar nichts (wurde mich allerdings auch sehr wundern, wenn das plötzlich anders als sonst sein sollte).

    Selbst bei allen Unwägbarkeiten, die noch mit den Forschungsergebnissen verbunden sind, geht doch klar aus dem Text hervor, dass lediglich der Umsatz von CO2, sprich die Verweilzeit in der Atmosphäre vielleicht unterschätzt wurde.

    Wenn die Pflanzen tatsächlich mehr an CO2 verarbeiten würden, dann hätte eine entsprechende Zunahme an Biomasse stattfinden müssen. Davon steht im Artikel aber kein Wort.

    Was der Gans außerdem nicht kapiert, ist die Tatsache, dass mit den Ergebnissen das AGW in keiner Weise in Frage gestellt ist. Aber ihm ist es ja völlig egal, was irgendwo an neuen Erkenntnissen auftritt, er versucht es immer wieder in Richtung seiner kranken Ideologie hinzubiegen, der Oberdepp. :-))))))))))))))))))))

  27. #27 Krishna Gans
    Oktober 17, 2011

    Und lt. dem Deppen Vennecke ist die Verweilzeit natürlich uninteressant und wird vom IPCC weitestgehend ignoriert, weil sie selbstredend keine Aussagekraft hat.
    Alles andere ist das übliche, nichtssagende blahblah des Forentrolls Vennecke.
    Vennecke ist auch so schlau, und will nichts mit was auch immer vergleichen. Welche Zunahme will dieser Dussel eigentlich womit in’s Verhältnis setzen ?
    Ich nenne dieses grüne Geschwalle eine kranke Ideologie, wie man an dem Venneckemüll unschwer erkennen kann.
    Meint, im Imitieren des Wolfgang Flamme irgendwie punkten zu können……
    Da muß der Demagoge aber viiiel früher aufstehen.

  28. #28 Krishna Gans
    Oktober 17, 2011

    War da nicht so ein Thorsten, der von der Zunahme der Waldflächen sprach ?
    Das ist nicht mit der Zunahme der Biomasse gleichzusetzen, bewahre.
    Das Sahara und Sahel grüner werden ist selbstredend eine netto Biomasse-Abnahme, lt. einem grünen Ök der demagogischen Ausrichtung mit Deppenstatus, der sich über sinnlose Großmäuligkeit definiert – und grenzdebiles Grinsen mit spastischen Fingerzuckungen.

  29. #29 axel
    Oktober 17, 2011

    @ günther vennecke

    Dennoch ist laut gängigen Vorstellungen (Salby einmal ausgenommen 😉 das Land eine Nettosenke im Kohlenstoffzyklus. Nagle mich jetzt nicht auf eine Zahl fest, aber ich meine mich an eine Zahl von 1-2 Gt C erinnern zu können. Die Senke wird in den nördlichen Regionen verortet.

    Natürlich ist ein mehr an CO2 förderlich fürs Pflanzenwachstum und natürlich ist eine isolierte Betrachtung dieser “CO2-Düngung” wenig hilfreich, wie dein Link aufzeigt. Trotzdem existiert dieser Effekt natürlich.

    (Spannender ist eher die Frage, wie lange Land und Ozeane noch Senken sein können. Unser Freund Krishna schreibt ja allmonatlich mal von dem berühmten “Lag” in den Bohrkerndaten, er weiß also, dass die Ozeane nicht etwig CO2 aufnehmen können (falls er überhaupt weiß, dass sie es momentan tun;-))

  30. #30 Günther Vennecke
    Oktober 17, 2011

    Je mehr sich der Gans in die Ecke redet, desto lauter schreit er.

    Natürlich hat er wieder einmal überhaupt keine Ahnung von CO2-Bilanzen, sonst wüsste er nämlich, dass die Rodung der Wälder weltweit bis zu 20% der gesamten CO2-Emissionen ausmacht. Wo er da seine Zunahme der Biomasse hernehmen will, wird wohl auf ewig sein Geheimnis bleiben. Das bisschen Zunahme in der Sahara und dem Sahel macht den Kohl gewiss nicht fett.

  31. #31 axel
    Oktober 17, 2011

    Ich habe auch noch ‘nen Off-Topic. Heute im SPIEGEL:

    Für Verbraucher und Unternehmen könnte die Energiewende teuer werden: Laut einem Bericht der “Financial Times” droht bei den Kosten europaweit bis zum Jahr 2050 eine Preisexplosion um bis zu 100 Prozent.

    Wer versteht diese Meldung? Das wären ja sensationelle und empörende 1,7% Preissteigerung pro Jahr!?! Ich hoffe mal für den SPIEGEL, dass die Angaben sich auf inflationsbereinigte Werte beziehen, sonst hat man sich gerade richtig lächerlich gemacht. Selbst wenn, dann sind dies Werte, von denen jeder Autofahrer beim Benzin und jeder Hausbewohner beim Heizen mit Gas nur träumen kann.

  32. #32 Georg Hoffmann
    Oktober 17, 2011

    @Gans
    Du hast den Artikel voellig falsch verstanden. Es gibt einen sehr sehr groszen CO2 Fluss, der praktisch taeglich, ja instantan (autorespiration, photorespiration etc) umgesetzt wird. Bei den haeufig genannten Austausch- oder Verweilzeiten des CO2 werden die gar nicht betrachtet. Was da interessiert, ist die Netto-Ecosystem-Productivity.
    Die bekannten Temperaturabschaetzungen des IPCC haben nie Modelle benutzt, die solche Prozesse ueberhaupt aufloesen und die meisten dieser Produktionsmodelle haben immer nur die Nettofluesse anvisiert.

  33. #33 Wolfgang Flamme
    Oktober 17, 2011

    Herr Vennecke,

    das Problem mit Ihrer Darstellung ist, daß sie einen zweiten Link haben, auf dem ein weltumspannendes Größenschrumpfen wg. NPP-/Biomasseverlusts behauptet wird und einen ersten Link mit einem konkreten Beispiel, wo zwar ein Schrumpfen beobachtet wurde, aber von einem ursächlichen NPP-Verlust nicht die Rede ist. Der von Ihnen angeführte Fall stützt also genau diese Generalisierung nicht, weshalb Ihre Argumentation inkonsistent ist.

    Auch habe ich Probleme mit der Vorstellung, daß die Ursache für ein Größenschrumpfen im Meer ihre Ursache in dürrebedingtem Wassermangel haben soll. Auch wird im Meer i.a. eher ein anthropogen verursachter Überschuß an Nährstoffen beklagt. Und daß die Natur in Trias/Jura/Kreide eine besonders auffällige Neigung zum Zwergwuchs entwickelt hätte, erscheint mir ach nicht besonders einleuchtend.

  34. #34 Georg Hoffmann
    Oktober 17, 2011

    Ich arbeite ja jetzt in Holland und ich glaub das mit dem Schrumpfen auch erstmal nicht. Die kleinste Frau, die ich dort gesehen habe ist 1 1/2 Koepfe groesser als ich. Maennern habe ich in Holland noch nie in die Augen geschaut.

  35. #35 axel
    Oktober 17, 2011

    @ Krishna

    Um es auf dein Niveau herunterzubrechen:

    Solange du dein Idealgewicht behältst, ist es für deine CO2-Bilanz völlig belanglos, ob du 10 oder 100 kg Nahrung im Monat zu dir nimmst. Das einzige, was sich ändert, ist die Verweildauer deiner Lieblingsnahrungsmittelpakete in den Regalen deines bevorzugten Supermarktes.

    PS:
    Effekte höherer Ordnung wie gesteigerte Flatulenz deinerseits oder zusätzliches CO2 durch Herstellung, Transport etc. wurden absichtlich vernachlässigt.

    PS2:
    Blähungen von Rinderherden zählen im Unterschied zu deinen als anthropogene Emissionen. Kein Scherz. Verwirrt?

  36. #36 Krishna Gans
    Oktober 18, 2011

    @Axel
    Einer der letzten, der mich verwirren könnte bist Du.

  37. #37 Krishna Gans
    Oktober 18, 2011

    @GHoffmann
    Gelänge der an sich sinn- und grundlose Versuch, die CO2 Emissionen herunterzufahren, würde der 25% schnellere Durchsatz des CO2 entgegen den Annahmen des IPCCs oder diverser Modelle sich natürlich auf die Gesamtbilanz auswirken.

    Die Komplexität des Problems vereinfacht sich jedoch stark, weil es wegen der langen Verweildauer von CO2 in der Atmosphäre vor allem auf die Gesamtmenge der Emissionen bis 2050 ankommt,…

    sagt Ramstorf

    Aber unabhängig von allem anderen, gibt es ja das bodennahe CO2, um das es hier geht, und das böse CO2 in ~ 5 km Höhe, wo es ja die Erde verbrennt.

  38. #38 Krishna Gans
    Oktober 18, 2011

    The problems with IPCC climate models, NASA says, is that they “did not allow the vegetation to increase its leaf density as a response to the physiological effects of increased CO2 and consequent changes in climate. Other assessments included these interactions but did not account for the vegetation down regulation to reduce plant’s photosynthetic activity and as such resulted in a weak vegetation negative response. When we combine these interactions in climate simulations with 2 × CO2, the associated increase in precipitation contributes primarily to increase evapotranspiration rather than surface runoff, consistent with observations, and results in an additional cooling effect not fully accounted for in previous simulations with elevated CO2.”

    Nachzulesen hier
    Das Teile der NASA auch CO2 als Klimatreiber nicht sooo eng sehen wird hier klar:
    NASA Says Earth Is Entering A Cooling Period
    Da gibt es einen weiteren Link, der im Original in’s nichts führt, es gibt ihn aber noch hier

    nicht mehr so neu, aber ergänzend:

    A new NASA computer modeling effort has found that additional growth of plants and trees in a world with doubled atmospheric carbon dioxide levels would create a new negative feedback — a cooling effect — in the Earth’s climate system that could work to reduce future global warming.

    Pflanzen und CO2 und Verweildauer ist wohl eher als “not settled science” zu betrachten.

  39. #39 Georg Hoffmann
    Oktober 18, 2011

    @Gans
    “Gelänge der an sich sinn- und grundlose Versuch, die CO2 Emissionen herunterzufahren, würde der 25% schnellere Durchsatz des CO2 entgegen den Annahmen des IPCCs oder diverser Modelle sich natürlich auf die Gesamtbilanz auswirken.”
    Das ist voelliger Unsinn. Photorespiration wirkt instantan. Das CO2 geht rein und (auf der Zeitskala molekularer Reaktionen) wieder raus. Diese Null-Buchung wird von der Methode des Nature Papers erfasst, da diese kurze Zeit, in der das CO2 in der Pflanze gebunden war, es bereits isotopisch getaggt ist. Das gleiche gilt fuer die Auto- oder auch dark respiration.

    An der CO2 Aufenthaltszeit aendert sich nur dann etwas, wenn das CO2 in organischem Material gebunden wird und dann teilweise hunderte von Jahren weggespeichert wird. Das hier hat nichts damit zu tun.

    Und nochmals: es gibt mechanistische Kohlenstoffmodelle, die diese Reaktionen (photorespiration etc) mitbeschreiben. Das machen sie nicht wg der CO2 Bilanz sonder weil diese Reaktionen energetische Kosten fuer die Pflanze darstellen und daher einen Einfluss darauf haben koennen, welcher Pflanzentyp in einer Region waechst (siehe die Unterscheidung zwischen C3 und C4 Pflanzen). Die IPCC Modelle (also die, die entsprechenden Graphiken der Erwaermung im AR4 geliefert haben) sind alle ohne solche mechanistischen Kohlenstoffmodelle betrieben und insofern muss natuerlich ohnehin nicht an den Resultaten geaendert werden.

  40. #40 axel
    Oktober 18, 2011

    @ Krishna

    Ich sehe, meine vereinfachte Darstellung war immer noch zu kompliziert für dich. Ok, damit gebe ich auf, aber etwas anderes:

    Aber unabhängig von allem anderen, gibt es ja das bodennahe CO2, um das es hier geht, und das böse CO2 in ~ 5 km Höhe, wo es ja die Erde verbrennt.

    Hier rollen sich mir schon beim Lesen die Fußnägel hoch, natürlich leistet jedes CO2-Molekül in JEDER HÖHE einen Beitrag zum Treibhauseffekt.

  41. #41 Roland
    Oktober 18, 2011

    Da wird wohl irgendwie CO2 mit Ozon verwechselt.

  42. #42 axel
    Oktober 18, 2011

    @ Roland

    Oder Krishna stellt sich den Treibhauseffekt so vor, dass ein Teil der ausgehenden IR-Strahlung von einer CO2-Schicht in der oberen Atmosphäre zurückgestrahlt wird, diese Backradiation würde dann den Boden erwärmen und dieser danach die Atmosphäre.

    Ein Dach eines Treibhauses aus CO2… Ob es an dem Wort “Treibhaus” in Treibhauseffekt liegt? Aber warum haben dann immer nur Skeptiker Probleme mit diesem Begriff? Glaube nicht, dass Skeptiker per se dümmer sind, vermutlich lesen Sie einfach in den falschen Blogs.

    Ok, solche Fehlvorstellungen gab es schon – vor etwa 50 bis 100 Jahren.

    @ Krishna
    Dafür kannst du jetzt anderweitig glänzen. Weißt du noch, wie stolz du folgenden Artikel bei WUWT hier präsentiert hast? http://wattsupwiththat.com/2011/09/20/new-peer-reviewed-paper-clouds-have-large-negative-feedback-cooling-effect-on-earths-radiation-budget/Georg hatte es dir ja sofort erklärt, Watts es wenig später auch kapiert. EIKE hat es jetzt übersetzen lassen. Zeige, was du gelernt hast!!

  43. #43 Wolfgang Flamme
    Oktober 18, 2011

    “Ich arbeite ja jetzt in Holland und ich glaub das mit dem Schrumpfen auch erstmal nicht. Die kleinste Frau, die ich dort gesehen habe ist 1 1/2 Koepfe groesser als ich. Maennern habe ich in Holland noch nie in die Augen geschaut.”

    Hmmm, das unterstreicht exemplarisch aber Venneckes These: Im kühleren Norden gibt’s auch für Klimaforscher mehr abzugrasen.

  44. #44 Krishna Gans
    Oktober 18, 2011

    @Axel

    natürlich leistet jedes CO2-Molekül in JEDER HÖHE einen Beitrag zum Treibhauseffekt.

    Das erkläre mal Deinem Co-Deppen und Bruder im Geiste, der jeden zum Idioten stempelt, der u.a. bodennahe CO2 Messungen ausgewertet hat.
    Da wird Dir aber geholfen. Es gibt da noch so einen 2. Schlaumeier, der hat wie dieses Vennecke mit solchen Wissenschaftlern an Todfeindschaft erinnernde Wutausbrüche wegen bodennahem CO2. Zähnefletschen und Messerwetzen waren da noch die harmloseren Auswüchse und -brüche.
    :-)

    Ein Dach eines Treibhauses aus CO2…

    Ach Du sprichst vom Grassl-Schirm ?
    Leg Dich nicht mit GHoffmanns (war’s der ? ) Doktorvater an.

  45. #45 Krishna Gans
    Oktober 18, 2011

    @Axel

    Glaube nicht, dass Skeptiker per se dümmer sind, vermutlich lesen Sie einfach in den falschen Blogs.

    Dann sollte ich mich wohl besser von hier und von den hier vertretenen Knallchargen à la Vennecke, volle Breitseite oder sogar Dir zurückziehen…

  46. #46 Krishna Gans
    Oktober 19, 2011

    Wie kalt wird’s tatsächlich so kalt, käme diese “La Niña” tatsächlich so auf uns zu ?
    Dazu NOAA
    Irgendwie konnte ich mich mit der Vorschau: “Schnee und Winter werden unsere Kinder so nicht mehr erleben” durchaus anfreunden, statt jetzt wieder Termine wegen Winterreifen machen zu müssen. Nun, AGW spielt hinter der Abkühlung mal wieder Verstecken…
    Natürliche Abkühlung / anthropogene Erwärmung, diese Logik hat was.

  47. #47 Krishna Gans
    Oktober 19, 2011

    @Axel

    EIKE hat es jetzt übersetzen lassen. Zeige, was du gelernt hast!!

    Du gehst nicht nur in den falschen Film, nein, Du irrst Dich sogar mit dem Kino. Und nein, dieses Kino ist auch noch in einer anderen Stadt.

  48. #48 Georg Hoffmann
    Oktober 19, 2011

    @Gans
    Es kommen nur noch erratische Blaeschen. Wenn du irgenwelche Links, die absolut NICHTS weder mit dem Thema des Postings noch mit der Diskussion hier zu tun haben, absetzen moechtest, waere es dann auch ok, wenn ich eine Seite oeffne mit : “Interessante Assoziationen von Gans” und da darfst du dann tun und lassen was du willst?

    PS Das mit dem CO2 jetzt verstanden?

  49. #49 Krishna Gans
    Oktober 19, 2011

    @GHOffmann

    PS Das mit dem CO2 jetzt verstanden?

    Was wissen wir über die Biomassenzunahme und was vergleichen wir womit ?
    ( Anfangsgröße / “End”größe).
    Und noch was, wer hat bitte die CO2 “Diskussion” in Gang gesetzt ?
    Knall Deine “Vorwürfe” Deinem Pausenclown Vennecke um die Ohren, dann hat der wenigstens einmal das Gefühl, zwischen diesen 2 Henkeln zum Wegwerfen bewegt sich mal was.
    Danke.
    Außerdem hab ich gerade eine kurzfristige Wettalternative ins Gespräch gebracht, La Niña in diesem Winter…

  50. #50 Krishna Gans
    Oktober 19, 2011

    @GHoffmann

    Wenn du irgenwelche Links, die absolut NICHTS weder mit dem Thema des Postings noch mit der Diskussion hier zu tun haben, absetzen moechtest, waere es dann auch ok, wenn ich eine Seite oeffne mit : “Interessante Assoziationen von Gans” und da darfst du dann tun und lassen was du willst?

    nenne sie lieber, siehe eins weiter oben, “Das Vennecke und die Kac*e, auf die es haut”.
    Wäre treffender, sinnvoller und der Wahrheit entsprechend.

  51. #51 Krishna Gans
    Oktober 19, 2011

    Hat dieses Vennecke eigentlich noch nie was von Inselverzwergung gehört ?
    Oder wieso kommen von dem so komische Links über seine Verwandten in Schottland ?
    Von GH wohlweißlich nicht negativ kommentiert…

  52. #52 axel
    Oktober 19, 2011

    @ Georg

    Vielleicht wirklich eine prima Idee, einen Extrathread “unforced variations” (klingt besser als “Assoziationen von Gans” und außerdem dann für uns auch nutzbar) zu eröffnen.

    Vielleicht auch noch einen Thread namens “EIKE-Gedöns”.

    Könnte helfen, beim Thema der aktuellen Threads zu bleiben.

  53. #53 axel
    Oktober 19, 2011

    Ach ja, und bitte noch einen Ordner, wo unsere Spezies ihre Beleidigungen loswerden können, man könnte diesen z.B. “Gans daneben” nennen 😉

  54. #54 Krishna Gans
    Oktober 19, 2011

    Dummschwaller

  55. #55 axel
    Oktober 19, 2011

    Falscher Thread, Krishna 😉

  56. #56 Krishna Gans
    Oktober 19, 2011

    Ja ? So wie Dein Dummgeschwall ?
    Also doch Dummschwaller :II
    sag ich doch.

  57. #57 Krishna Gans
    Oktober 20, 2011

    @Axel
    Um das, falls Du es nicht verstanden haben solltest, zu präzisieren, solange Du in der Form hier in dem Thread schreibst, ist es (auch für mich) der richtige, habbes ?
    Ich nehme mir das Recht und die Freiheit, es Dir und dem Sudel-Ede gleichzutun, gern passe ich mich auch der vollen Breitseite stilistisch an, ich denke, das bekomme ich ganz gut hin.
    Oder etwa nicht ?

    Ging es hier nicht um Wetten, wo ich eine Idee geäußert habe ?
    Oder geht es völlig unpassend um “off topics” resultierend aus Venneckes “Zwergenwuchs” oder um Venneckes “CO2 Unverständnis” ?
    Wie ich sehe, hast Du es wieder geschafft, nicht nur 0 zu verstehen, nein, Du hast sogar noch weniger verstanden – Hut ab, oder frankophil: “chapeau” !
    Ich laß mich da gern belehren, aber, Alex, von Dir garantiert nicht verwirren.
    So früh kannst Du gar nicht aufstehen.
    Wenn Du wider Erwarten über die zeitlichen Abstände der Posting stolpern solltest, ich habe mal eben einige Songs in DTS Surround umgewandelt, das klingt richtig gut. Vollkommen im Gegensatz zu Deinem Genöhle.
    =:-)

  58. #58 Günther Vennecke
    Oktober 20, 2011

    @Gans,

    Das erkläre mal Deinem Co-Deppen und Bruder im Geiste, der jeden zum Idioten stempelt, der u.a. bodennahe CO2 Messungen ausgewertet hat.

    Beziehen Sie sich etwa auf die lächerliche Interpretation eines E. G. Beck, der lokale Messungen von bodennahem CO2 einfach verallgemeint hatte und daraus die abenteuerlichsten Thesen über Schwankungen der globalen CO2-Konzentration der Atmosphäre herbeifantasiert hat?

    Man muss schon ziemlich bescheuert sein, um nicht zu merken, dass dessen Kurven nicht den leisesten Sinn ergeben. Beck hat das wohl auch selber gewusst, denn mit Beginn der systematischen Messungen auf dem Mauna Loa folgen “seine” Werte brav der offiziellen Kurve, während sie vorher wider alle nachvollziehbaren Mechanismen Achterbahn gefahren sind.

    http://www.biomind.de/realCO2/

    (siehe 1. und 2. Grafik)

  59. #59 ann
    Oktober 20, 2011

    vennedeckel, mauna loa ist nicht repraesentativ, vetstehst du das nicht du ochse. aus dem vulkan kommt sehr viel co2, daher der hohe co2 gehalt, verstehst sogar du, oder?

  60. #60 Krishna Gans
    Oktober 20, 2011

    @ann
    Dieses Vennecke versteht nicht mal Bahnhof wie man an seinem wie immer unqualifizierten Gelabere erkennen kann.

  61. #61 axel
    Oktober 20, 2011

    @ ann
    Ist das immer ihre Art? Sie können gerne mitdiskutieren, aber dafür wäre es sehr hilfreich, mal ein Argument zu benutzen. Beleidigungen bitte im Thread “Gans daneben” oder in “ann und für sich” deponieren.

    @ Günther

    Am besten gar nicht darauf reagieren, ich denke, das spricht so schon für sich. Mehr kann man sich selbst nicht blamieren.

  62. #62 Günther Vennecke
    Oktober 20, 2011

    @axel,

    ja, das wird das beste sein. Eigentlich schade, denn ich hätte ihm/ihr folgendes schreiben können:

    “@ann,

    vennedeckel, mauna loa ist nicht repraesentativ, vetstehst du das nicht du ochse. aus dem vulkan kommt sehr viel co2, daher der hohe co2 gehalt, verstehst sogar du, oder?

    Wie blöd muss man eigentlich sein, um den Quatsch der Klima-Pseudo-“Skeptiker” ungeprüft nachzuplappern?

    Jeder Student im Erstsemester irgendeiner Naturwissenschaft weiß, wie man Messungen durchführt und ggfs. Störfaktoren berücksichtigt, nur die Klima-Pseudo-“Skeptiker” – allen voran der Gans – wissen das nicht.

    Außerdem gibt es eine ganze Reihe von anderen Messstationen in entlegenen Gegenden, z. B. Antarktis, die ebenfalls exakte Werte der steigenden CO2-Konzentrationen zeigen. Die Messwerte von Mauna Loa fallen da nicht aus dem Rahmen.

    Verschonen Sie uns also bitte mit so einem Blödsinn, auf den nur ein hirnverbrannter Schwachkopf hereinfällt.

    Auf den Beck hereinzufallen ist übrigens ein besonders deutliches Merkmal von geistiger Unterbelichtung. Sie und Ihresgleichen wären also bei den eike-Typen bestens aufgehoben. :-)))))))))))))))”

    Aber ich denke, ich werde es dann doch sein lassen. Du hast völlig recht, mit seinem/ihrem idiotischen Gelabere entlarvt er/sie sich selbst. Nur der Gans hat das wieder nicht mitbekommen.

  63. #63 Günther Vennecke
    Oktober 20, 2011

    @axel,

    ja, das wird das beste sein. Eigentlich schade, denn ich hätte ihm/ihr folgendes schreiben können:

    “@ann,

    vennedeckel, mauna loa ist nicht repraesentativ, vetstehst du das nicht du ochse. aus dem vulkan kommt sehr viel co2, daher der hohe co2 gehalt, verstehst sogar du, oder?

    Wie blöd muss man eigentlich sein, um den Quatsch der Klima-Pseudo-“Skeptiker” ungeprüft nachzuplappern?

    Jeder Student im Erstsemester irgendeiner Naturwissenschaft weiß, wie man Messungen durchführt und ggfs. Störfaktoren berücksichtigt, nur die Klima-Pseudo-“Skeptiker” – allen voran der Gans – wissen das nicht.

    Außerdem gibt es eine ganze Reihe von anderen Messstationen in entlegenen Gegenden, z. B. Antarktis, die ebenfalls exakte Werte der steigenden CO2-Konzentrationen zeigen. Die Messwerte von Mauna Loa fallen da nicht aus dem Rahmen.

    Verschonen Sie uns also bitte mit so einem Blödsinn, auf den nur ein hirnverbrannter Schwachkopf hereinfällt.

    Auf den Beck hereinzufallen ist übrigens ein besonders deutliches Merkmal von geistiger Unterbelichtung. Sie und Ihresgleichen wären also bei den eike-Typen bestens aufgehoben. :-)))))))))))))))”

    Aber ich denke, ich werde es dann doch sein lassen. Du hast völlig recht, mit seinem/ihrem idiotischen Gelabere entlarvt er/sie sich selbst. Nur der Gans hat das wieder nicht mitbekommen.

  64. #64 Günther Vennecke
    Oktober 20, 2011

    @axel,

    ja, das wird das beste sein. Eigentlich schade, denn ich hätte ihm/ihr folgendes schreiben können:

    “@ann,

    vennedeckel, mauna loa ist nicht repraesentativ, vetstehst du das nicht du ochse. aus dem vulkan kommt sehr viel co2, daher der hohe co2 gehalt, verstehst sogar du, oder?

    Wie blöd muss man eigentlich sein, um den Quatsch der Klima-Pseudo-“Skeptiker” ungeprüft nachzuplappern?

    Jeder Student im Erstsemester irgendeiner Naturwissenschaft weiß, wie man Messungen durchführt und ggfs. Störfaktoren berücksichtigt, nur die Klima-Pseudo-“Skeptiker” – allen voran der Gans – wissen das nicht.

    Außerdem gibt es eine ganze Reihe von anderen Messstationen in entlegenen Gegenden, z. B. Antarktis, die ebenfalls exakte Werte der steigenden CO2-Konzentrationen zeigen. Die Messwerte von Mauna Loa fallen da nicht aus dem Rahmen.

    Verschonen Sie uns also bitte mit so einem Blödsinn, auf den nur ein hirnverbrannter Schwachkopf hereinfällt.

    Auf den Beck hereinzufallen ist übrigens ein besonders deutliches Merkmal von geistiger Unterbelichtung. Sie und Ihresgleichen wären also bei den eike-Typen bestens aufgehoben. :-)))))))))))))))”

    Aber ich denke, ich werde es dann doch sein lassen. Du hast völlig recht, mit seinem/ihrem idiotischen Gelabere entlarvt er/sie sich selbst. Nur der Gans hat das wieder nicht mitbekommen.

  65. #65 Günther Vennecke
    Oktober 20, 2011

    Ich fürchte, der Gans bekommt es selbst dann nicht mit, wenn er es dreimal hintereinander liest. :-))))))))))))))))))))))))))

  66. #66 axel
    Oktober 20, 2011

    @ Günther

    Hatte auch kurz überlegt, etwas zu Mauna Loa zu schreiben. Aber wenn es einer nicht kapiert, warum dieser Standort so gut ist, obwohl man es überall, auch in einem Prima-Artikel von Eschenbach bei WUWT nachlesen kann, dann hat’s keinen Sinn.
    Ich finde, dies ist auch nicht der richtige Blog, um 1000fach durchgekaute, langweilige skeptische Blubberblasen zu diskutieren, das können wir beruhigt der Sesamstraße und Wissen macht Ah! überlassen.

  67. #67 Güngther Vennecke
    Oktober 21, 2011

    @axel,

    grundsätzlich gebe ich Dir recht. Aber die Versuchung, diesen Dummköpfen, die sich “Klima-Sekptiker” oder mancmal sogar “Klima-Realisten” nennen, in Wirklichkeit aber von Naturwissenschaft keine Ahnung haben, total ungebildet und weltfremd sind, ist dennoch groß.

    Zudem muss man an die Leser denken, die ziemlich neu im Thema sind und vielleicht das eine oder andere Klima-Pseudo-“Skeptiker”-“Argument” aufgeschnappt haben, aber zu bequem sind, selber zu recherchieren – wobei dann immer wieder die Gefahr besteht, dass sie auf Websites landen, wie etwa den eike-Typen, wo sie sich von Professorentiteln beeindurcken lassen und nicht merken, wie weggetreten die tatsächlich sind.

    Vielleicht ist es also doch sinnvoll – zumindest ab und zu – den idiotischen Thesen dieser Spezies zu Wasser, zu Lande und in der Luft entgegen zu treten?

  68. #68 Günther Vennecke
    Oktober 21, 2011

    erratum:

    Aber die Versuchung, diesen Dummköpfen, die sich “Klima-Sekptiker” oder manchmal sogar “Klima-Realisten” nennen, in Wirklichkeit aber von Naturwissenschaft keine Ahnung haben, total ungebildet und weltfremd sind, eins überzubraten ist dennoch groß.

  69. #69 Günther Vennecke
    Oktober 21, 2011

    Eine faszinierende – und zugleich erschreckende – Animation des globalen Temperaturverlaufs der letzten 200 Jahre findet sich
    hier.

  70. #70 Günther Vennecke
    Oktober 21, 2011

    Erneut wurde eine “Bastion” der Klima-Pseudo-“Skeptiker” geschleift:

    Seit kurzer Zeit gibt es eine öffentlich zugängliche Datenbank, die sämtliche Temperaturaufzeichungen der letzten 150 Jahre enthält. Eine Gruppe von Wissenschaftlern, darunter auch ein skeptisch eingestellter haben inzwischen den Datensatz (mehr als eine Milliarde Temperaturwerte!) ausgewertet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass die Globale Erwärmung tatsächlich gegeben ist:

    Marshalled by an astrophysicist, Richard Muller, this group, which calls itself the Berkeley Earth Surface Temperature, is notable in several ways. When embarking on the project 18 months ago, its members (including Saul Perlmutter, who won the Nobel prize for physics this month for his work on dark energy) were mostly new to climate science. And Dr Muller, for one, was mildly sceptical of its findings. This was partly, he says, because of “climategate”: the 2009 revelation of e-mails from scientists at CRU which suggested they had sometimes taken steps to disguise their adjustments of inconvenient palaeo-data. With this reputation, the Berkeley Earth team found it unusually easy to attract sponsors, including a donation of $150,000 from the Koch Foundation.

    Yet Berkeley Earth’s results, as described in four papers currently undergoing peer review, but which were nonetheless released on October 20th, offer strong support to the existing temperature compilations. The group estimates that over the past 50 years the land surface warmed by 0.911°C: a mere 2% less than NOAA’s estimate. That is despite its use of a novel methodology—designed, at least in part, to address the concerns of what Dr Muller terms “legitimate sceptics”.

    In Zukunft werden sich also die Klima-Pseudo-“Skeptiker”, die immer noch das Gegenteil verbreiten und sogar eine “globale Abkühlung” behaupten, es sich gefallen lassen müssen, nicht nur als Dummköpfe sondern oberdrein als nororische Lügner bezeichnet zu werden. (Wobei allerdings auch in der Vergangenheit kaum Zweifel daran bestanden haben, dass sie beides sind.)

  71. #71 Günther Vennecke
    Oktober 21, 2011

    Damit der Gans nicht wieder meckert, hier noch der Link zum obigen Zitat:

    http://www.economist.com/node/21533360

  72. #72 ann
    Oktober 21, 2011

    vennedeckel, spinnst du eigentlich …. vennedeckel. nur idioten …. sprechblasen dreckschleudern …. primitivste gefolgsleute …. verkommene und verlogene …. teufel
    Ist alles in Ordnung?

  73. #73 ann
    Oktober 21, 2011

    Ann, schauen Sie, halbieren Sie einfach die Frequenz ihrer Faekalausdruecke und Beleidigungen und Sie koennen hier Ihre Meinung sagen, solange Sie wollen. Nochmal versuchen. Georg Hoffmann

  74. #74 ann
    Oktober 21, 2011

    einmodel, ausmodell, seitenmodell, obenmodell, untenmodell, nebenmodell, schirlmodell, schneemodell, eismodell, venneckemodell, nullmodell, etc.

    gibts sonst noch was im wortschatz von hoffmann?

  75. #75 rolak
    Oktober 21, 2011

    ^^huch, 8 nach 5 schon desinfiziert. Dann eben leicht kodiert, denn imho ist diese Buchstabendiarrhoe derartig demaskierend, ohne in irgendeiner Form zum Schneiden zu zwingen:

    fpuhey, qre boremrafvrere, jraa qrva borefpuervonyf, qnf iraarqrpxry, uvre jüfgrfgr fpuervxenrzsf nhffcrvug fpurvafg qh ortrvfgreg. qh qraxre ovfg nhpu rvare qre senxgvba qre orfpuenraxgra cnegrvtrvfgre, qvr vuer ubcfanuzr avpug orwhorya. qnzvg ungfg qh abpu avpug qra fpuryyauhorefpur ca qrxnqrahtenq reervpug haq unfg abpu fgrvtrehatforqnesva qrvare jnuajryg

    Et ceterum adnoto: Form und Inhalt! (© bullet)

  76. #76 ann
    Oktober 21, 2011

    @hoffmann, und das vennecke darf hier ungehindert seinen fluchenden giftmüll abladen. wieviel schimofwoerter pro post darf denn dieser xxxx hier absondern?

  77. #77 Günther Vennecke
    Oktober 21, 2011

    @ann, (wer immer sich dahinter verbirgt)

    zugegeben, ich nehme bisweilen kein Blatt vor den Mund und ich habe auch schon Leute, die nachweislich die Unwahrheit sagen, direkt als Lügner oder Betrüger bezeichnet.

    Ansonsten beziehen sich meine weniger schmeichelhaften Ausdrücke nicht auf Einzelpersonen sondern auf Angehörige der Gruppe der Klima-Pseudo-“Skeptiker”.

    Wer sich den Schuh anziehen will, ist doch selber schuld. Niemand ist gezwungen, die offensichtlichen Lügen und Betrügereien der Obergurus dieser Bande unbesehen zu glauben und wer ein wenig rechcherchiert, kommt sehr schnell darauf, mit welchen Bauernfängern er/sie es dabei zu tun hat.

    Wer zu dumm ist, zu merken, dass er/sie von den eike-Typen und Konsorten nach Strich und Faden belogen und getäuscht wird, muss sich eben auch gefallen lassen, als Dummkopf tituliert zu werden. Was ist denn falsch daran?

  78. #78 Krishna Gans
    Oktober 21, 2011

    Wenn dieses Cretin Vennecke statt der Klappe wenigstens einmal die Augen aufmachen würde, wäre schin mal max. 1% gewonnen.
    Da Sudel Ede das nicht kann, ist jedes weite Wort sinnlos verprasstes CO2, auch wenn das klimatisch nichts zu sagen hat, außer für diese Canaille selber.
    Irgendwann wird dieser durchlaufende Posten, diese Null auf Beinen realisieren, das es wieder ohne Sinn und Verstand ( woher nehmen und nicht stehlen…) irgendwelchen Blödsinn im Internett augegabelt hat, worüber bereits wieder die ganze Welt lacht, ich schon seit gestern….

  79. #79 Krishna Gans
    Oktober 21, 2011

    Bis jetzt ist das nicht mal ein reviewtes Paper, aber den Heiligenschein hat Vennecke schon wieder mal verteilt.

  80. #80 Krishna Gans
    Oktober 21, 2011

    What Berkeley Earth has not done is make an independent assessment of how much of the observed warming is due to human actions, Richard Muller acknowledged. As a next step, Berkeley Earth plans to address the total warming of the oceans, with a view to obtaining a more accurate figure for the total amount of global warming observable.

    Wäre auch verwunderlich gewesen.
    Warme Luft von alarmisten reichen nicht, den Globus zu erwärmen, so sehr sich so Knaller wie Vennecke auch bemühen.

  81. #81 Krishna Gans
    Oktober 21, 2011
  82. #82 Günther Vennecke
    Oktober 21, 2011

    Na Gans, mal wieder zu oberflächlich gelesen und deshalb nichts verstanden? Oder wie üblich, gar nichts gelesen und den Link lediglich von einem der anderen durchgeknallten Klima-Pseudo-“Skeptiker” abgekupfert?

    Jedenfalls sind Sie wieder einmal ganz schön damit auf die Nase gefallen:

    A simple slope analysis shows no statistically significant disparity between stations ranked “OK” (NOAA scale of 1, 2, and 3) and stations ranked as
    “poor” (NOAA scale of 4 and 5). This method suffers from uneven sampling of the
    United States land area, but it illustrates important properties of the data. A more
    detailed temperature reconstruction is then performed using the Berkeley Earth analysis method. From this analysis we conclude that the difference in temperature
    rate of rise between poor stations and OK ones is –0.014 ± 0.028 C per century. The absence of a statistically significant difference between the two sets suggests that
    networks of stations can reliably discern temperature trends even when individual stations have large absolute uncertainties.

    http://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2011/10/best_station_quality.pdf

    Sie machen mir immer wieder Spaß, weil es kinderleicht ist, Sie mit Ihren eigenen Links zu widerlegen: It’s like shooting rats in a barrel. :-)))))))))))))))))))))))))

  83. #83 Wolfgang Flamme
    Oktober 21, 2011

    Herr Vennecke,

    ich zitiere aus dem ReadMe der Veröffentlichung, auf die Sie Sich beziehen:

    “This release is not recommended for third party research use as the known bugs
    may lead to erroneous conclusions due to incomplete understanding of the data
    set’s current limitations.”

    Ich folge diesem deutlichen Vorbehalt erstmal und enthalte mich z.Zt. voreiliger Schlußfolgerungen.
    Und Sie?

  84. #84 Günther Vennecke
    Oktober 22, 2011

    Meine Schlussfolgerung ist, dass alle, die angesichts der überwältigenden Fülle von Hinweisen auf die Globale Erwärmung selbige immer noch in Zweifel ziehen, sich stetig weiter von der Realität entfernen.

    Nicht einmal Singer ist verwegen genug, sie weiterhin zu leugnen.

  85. #85 Krishna Gans
    Oktober 22, 2011

    Was erzählt diese Pfeife eigentlich für einen Müll ?
    Leugnet hier irgendwer irgendwas ? Wie verbohrt kann man eigentlich sein ?
    Man könnte echt meinen, dieses Vennecke lebt in seiner Welt der Verschwörer. lügt aber, das sich die Balken biegen, nur um seinen geistigen Unrat zu rechtfertigen.
    Diese Null verwechselt noch immer GW mit AGW. So einem ist nicht mehr zu helfen.
    Das sollten die Weißkittel erledigen.

  86. #86 Günther Vennecke
    Oktober 22, 2011

    @Gans,

    klar, dass Sie wieder wild um sich schlagen, wo Sie sich erneut in eine Ecke manövriert haben, aus der Sie nicht mehr herauskommen.

    Sie gehören offensichtlich zu der Splittergruppe der Klima-Pseudo-“Skeptiker”, die Globale Erwärmung an sich bestreiten. Wie anders soll man denn die Zweifel an der Richtigkeit der Temperaturmessungen deuten?

    Ein Teil dieser Gruppe – siehe das Fußvolk der eike-Typen und den RE-Krüger – faselt immmer mal wieder von einer “Globalen Abkühlung”. Ein unbestreitbarer Beleg dafür, dass diese Simpel in einem Paralleluniversum dahinvegetieren, das mit dieser Welt nur wenig gemein hat.

  87. #87 Krishna Gans
    Oktober 22, 2011

    Ach je, die getretene Töle Vennecke bellt mal wieder lautstark ihren Frust aus der Venn-Ecke und weiß mal wieder nicht das Geringste. Auch da also nichts Neues.
    Gähn.

  88. #88 Georg Hoffmann
    Oktober 22, 2011

    @Gans
    Das paper der Berkeley Gruppe ist inhaltlich nicht soo wichtig (und es koennte gut sein, dass es nicht auf sehr hohem Niveau angenommen wird), psychologisch eigentlich doch. Schliesslich waren Muller und Curry mit sehr kritischen Toenen zu hoeren. Rausgekommen ist ein Temperaturdatensatz der von allen die staerkste Erwaermung berechnet hat. Das ist schon witzig.

    PS Guenter und Gans, wollt ihr nicht mal ueber eine gemeinsame Aggressions-Therapie nachdenken? Das nimmt ja ueberhaupt kein Ende

  89. #89 ann
    Oktober 23, 2011

    na, vennecke, dann zähl mal deine wichtigsten hinweise fuer die globale erwaermung brav auf, damit ich nochwas lernen kann, aber sag bitte nicht, dass du frueher mehr schifahren konntest oder dass die alpengletscher geschmolzen sind, oder sonst so einen xxxxx, den nur idioten wiederkaeuen

    @hoffmann: wer oder was ist denn die hoechste ebene, die den berkely vieleicht nicht annimmt? schellnhuber, obama, oder wer?

  90. #90 Günther Vennecke
    Oktober 23, 2011

    @ann,

    da Sie offensichtlich hier nur trollen wollen, gebe ich jweils nur einen Beleg für das Fortschreiten der Globalen Erwärmung:

    z. B. die Verlängerung der Wachstumsperioden. Das Frühjahr – also der Beginn der Wachstumsperiode setzt in unseren Breiten ca. 14 Tage früher ein, das Ende der Wachstumsperiode ist ebenfalls nach hinten verschoben. Das wird durch die genauen Beobachtungen vieler Tausend Freiwilliger belegt, die seit Jahren Buch darüber führen, welche Pflanzen wann auszutreiben beginnen. Das ist ein unwiderlegbarer Beweis für die fortschreitende Erwärmung.

  91. #91 ann
    Oktober 23, 2011

    @vennecke, wachstumsperiode in deutschland 2 wochen frueher, ein toller GLOBALER beweis, von vielen freiwilligen protokolliert, na tolle klimawissenschaft, dafuer gibts sicher den naechsten friedens oder literaturnobelpreis

    naechster beweis bitte?

  92. #92 Günther Vennecke
    Oktober 23, 2011

    @ann,

    ich sag’s ja, Sie wollen hier nur trollen.

    Ich habe nicht “in Deutschland” gesagt, sondern in unseren Breiten. Diese Beobachtung ist in vielen Ländern zu machen, also lokal NICHT begrenzt.

    Wie erklären Sie sich also das Phänomen, wenn nicht durch die Globale Erwärmung?

  93. #93 Günther Vennecke
    Oktober 23, 2011

    @ann,

    um diesem Unsinn ein Ende zu bereiten: Können Sie auch nur eine einzige seriöse wissenschaftliche Organisation benennen, die ernsthafte Zweifel an der Tatsache der Globalen Erwärmung äußert?

    Aber kommen Sie jetzt nicht mit Websites wie der von den eike-Typen, wo sich ein Haufen von Idioten tummelt, die alle in das gleiche Horn stoßen und wo häufig kritische Posting von Leuten, die anderer Meinung sind, schlicht und einfach unterdrückt werden.

  94. #94 Karl Mistelberger
    Oktober 23, 2011

    > Das paper der Berkeley Gruppe ist inhaltlich nicht soo wichtig

    Das sagen die Autoren selbst: http://berkeleyearth.org/Resources/Berkeley_Earth_Summary_20_Oct

  95. #95 Günther Vennecke
    Oktober 23, 2011

    @Karl MIstelberger,

    Das sagen die Autoren selbst

    Wäre interessant zu erfahren, wo Sie das aus Ihrem Link herauslesen.

    Das Paper ist IMHO allein schon deshalb wichtig, weil es ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur endgültigen Abhalfterung der Klima-Pseudo-“Skeptiker” ist, denen es erneut einen Teil ihrer “Argumente” in Trümmer schlägt.

    Der Unsinn von der “globalen Abkühlung” ist nicht haltbar und auch die Diffamierung seriöser Wissenschaftler im Zusammenhang mit “Climategate” hat sich abermals als Lügengeflecht erwiesen.

    Die Erkenntnisse, die im Paper zum AUsdruck gebracht werden, sind in der Tat nicht neu, aber sie dürften doch eine große Anzahl der Klima-Pseudo-“Skeptiker” mal wieder ohne Hosen dastehen lassen. :-))))))))))))))))))))

  96. #96 Krishna Gans
    Oktober 23, 2011

    @Karl Mistelberger
    eigentlich ist diese Aussage eine recht wichtige, die ein gewisser Vennecke gerne übersieht, wenn er sich hier als “Held” und Fahnenträger des AGW aufplustert, eigentlich ein “Casus knacktus”

    What Berkeley Earth has not done is make an independent assessment of how much of the observed warming is due to human actions, Richard Muller acknowledged. As a next step, Berkeley Earth plans to address the total warming of the oceans, with a view to obtaining a more accurate figure for the total amount of global warming observable.

    Wie blöd muß dieses Vennecke eigentlich sein, wenn es der Meinung ist, niemand wüßte, man würde es bestreiten, daß es nach der kleinen Eiszeit, die in den BEST Daten gut ausgearbeitet ist ( im Gegensatz zur elendiglichen Hockey-Schläger Fälschung von M.M.) zum Glück wärmer geworden ist ? Ich würde mal sagen, sans culottes heißt Vennecke.
    Jones, Mann, Hansen, als kleine Auswahl, seriös ? Wer Wissenschaft ideologisiert kann per se nicht seriös sein.

  97. #97 Krishna Gans
    Oktober 23, 2011

    @ann
    Was dieses Vennecke eben auch nicht rafft, wie auch, daß es nach dem Rückgang der SST unausbleiblich auch auf dem Land weniger warm sein wird.

    Britain should brace itself for another freezing winter with the return of La Niña, a climate phenomenon known to disrupt global weather, ministers have warned.
    [..]
    The warning coincides with research from the Met Office suggesting Europe could be facing a return of the “little ice age” that gripped Britain 300 years ago, causing decades of bitter winters. The prediction, to be published in Nature, is based on observations showing a slight fall in the sun’s emissions of ultraviolet radiation, which over a long period may trigger mini ice ages in Europe.

    UK Met office reported to be predicting a new little ice age
    Ist auch hier ein Thema

  98. #98 Krishna Gans
    Oktober 23, 2011
  99. #99 Gütnher Vennecke
    Oktober 23, 2011

    Gans bleibt seiner Linie treu und liest die von ihm verlinkten Artikel nicht. Deshlab fällt er auch dieses Mal kräftig auf die Nase:

    The science suggesting that the Earth faces significant warming remains very strong. If you disagree then you need good science to back your case. These other phenomena (La Nina, UV radiation etc) are simply not relevant.

    http://thegwpf.org/the-climate-record/4062-met-office-u-turn-europe-may-be-facing-return-of-little-ice-age.html

    Was Gans und die anderen weggetretenen Klima-Pseudo-“Skeptiker” bräuchten, ist also “gute Wissenschaft”, aber genau das hatten sie nie, haben sie nicht und werden sie auch nie haben. Was sie dagegen haben, nennt man in der englischsprachigen Welt “BS”.

  100. #100 Krishna Gans
    Oktober 23, 2011

    LOL, das Vennecke ein Klimatroll par excellence.
    :-)
    Wer Klima vom Wetter trennt ist ein Oberdepp – und heißt u.a. Vennecke…
    qed

  101. #101 Krishna Gans
    Oktober 24, 2011

    Nachtrag
    Wieso schafft es so ein Großmaul wie dieses Vennecke eigentlich nicht, zwischen Artikel und Gegenargument zu unterscheiden ?

  102. #102 Günther Vennecke
    Oktober 24, 2011

    Wieso schafft dieser Gans es nicht, überhaupt einmal ein Argument zu bringen?

    Bisher kam von ihm immernur leeres Gewäsch und unflätige Anwürfe.

  103. #103 Krishna Gans
    Oktober 25, 2011

    >++++(°>

  104. #104 Günther Vennecke
    Oktober 25, 2011

    Q.E.D.

  105. #105 Günther Vennecke
    Oktober 25, 2011

    In Zeiten wie diesen ist es wahrlich niciht einfach ein Klima-Pseudo-“Skeptiker” zu sein. Sie müssen einen Tiefschlag nach dem anderen einstecken, weil ihre kranken Thesen immer wieder von der Wissenschaft ad absurdum geführtwerden:

    Klimawandel war doch schuld an Hitzewelle im Sommer 2010
    Rekordtemperaturen sind nicht auf natürliche Schwankungen zurückzuführen

    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14028-2011-10-25.html

    Und da gibt es immer noch völlig weggetretene Klima-Pseudo-“Skeptiker”, die etwas von einer “globalen Abkühlung” faseln. Arme Irre :-)))))))))))))))))))))))

  106. #106 Krishna Gans
    Oktober 25, 2011

    Achgottsche, der fälltt auf Rahmstorf rein, wie peinlich ist das denn ?
    Dieser Angsttrompeter erzählt Mist ohnegleichen, für einen Vennecke reicht’s gerade noch…..

    Möglicherweise liegt es an einer zu geringen Erwärmung der Stratosphäre, die wiederum eine Folge der derzeit geringen Sonnenaktivität ist. Das sagt zumindest Lockwoods Modell. Der Astrophysiker und sein Team haben Wetter- und Sonnendaten seit 1978 verglichen. „Blockadeereignisse über Europa und Asien sind um rund zehn Prozent häufiger, wenn die Stärke der Sonnenaktivität im untersten Drittel liegt“, sagt Lockwood.

    CO2 blockiert keine Jet-Stream, nur alarmistische Ideologen und deren Meßdiener glauben solch religiöses Gefasel, was wie das Wort zum Sonntag regelmäßig vom PIK verbreitet wird.
    Wenn Rahmstorf pupst, atmet scinexx tief ein und verteilt Duftmarken.

  107. #107 Krishna Gans
    Oktober 25, 2011

    Die unheilvollen Wetterlagen werden zum einen (Russland) dem sogenannten Jetstream zugeschrieben, der rund um den Pol der Nordhalbkugel schwingt. Zum anderen (Pakistan) kommt das Klimaphänomen “La Niña” ins Spiel. Es verstärkte womöglich den sommerlichen Südwestmonsun. Er wird angetrieben durch relativ hohe Temperaturen im tibetischen Hochland und zieht alljährlich vom Indischen Ozean Richtung Himalaja.

    Der Jetstream ist ein um die nördliche Hemisphäre laufendes Wellenband mit besonders starker Windströmung. Es liegt in Höhen zwischen fünf und acht Kilometern. Die Geschwindigkeit, mit der das Windsystem mäandriert, hängt mit der Wellenlänge zusammen.
    “In diesem Jahr herrscht eine Konstellation vor, die die Wellen weniger stark wandern lässt”, sagt Gerhard Müller-Westermeier. Das führt zu besonders stabilen Wetterlagen. “Deutschland hatte im Juni/Juli ein stabiles Hoch, das uns einen heißen Sommer bescherte. Etwas später nistete es sich östlich von Moskau ein und führte durch die südliche Strömung an seiner westlichen Flanke zu der ungewöhnlichen Hitzewelle.” Sie entfachte enorme Waldbrände, die den Moskauern den Atem nahmen und mehrere Atomanlagen bedrohten.

    CO2 ? AGW ? Für Deppen schon.

  108. #108 Krishna Gans
    Oktober 25, 2011

    Wieso schafft dieser Gans es nicht, überhaupt einmal ein Argument zu bringen?

    Es gibt Dumpfbacken, die unfähig / -willig sind, welche zu erkennen, egal ob man sie anerkennt oder nicht.
    Verstehen würde ein Vennecke sowas sowieso nie, die Ziele dieses Dummdödels sind eh ganz andere…

  109. #109 Krishna Gans
    Oktober 25, 2011

    Dafür kriegt das IPCC und andere Alarmisten in Bezug auf die Himalaya Gletcher erneut die Hucke voll, nicht nur das man sich mal eben mit der Gletscher Masse und Fäche um mehr als einiges verhauen hat, nein, jetzt verdurset man auch nicht, wenn die Gletscher wegschmelzen, das Hauptangstargument der ideologisierten s.g. “Klimaforscher”.
    New Research Casts Doubt on Doomsday Water Shortage Predictions

    A growing number of studies based on satellite data and stream chemistry analyses have found that far less surface water comes from glacier melt than previously assumed. In Peru’s Rio Santa, which drains the Cordilleras Blanca mountain range, glacier contribution appears to be between 10 and 20 percent. In the eastern Himalayas, it is less than 5 percent.
    [..]
    “Most of the people downstream, they get the water from the monsoon,” Armstrong said. “It doesn’t take away from the importance [of glacier melt], but we need to get the science right for future planning and water resource assessments.”

    Wenn man schon grün Angepinselte für’s IPCC schreiben läßt, dann kommt eben nur Müll bei raus.

  110. #110 Georg Hoffmann
    Oktober 25, 2011

    @Gans
    Vielleicht kann man 5% kompensieren, 20% sehr wahrscheinlich nicht. La Paz bekommt in einigen Monaten das Wasser zum uebergroszen Teil von den Gletschern.
    Beide Zahlen sind eigentlich schon lange bekannt, insofern weiss ich nicht warul scientific american sich darum sorgt. Und wie gesagt, 20% sind genug fuer ein Doomsday Scenario wenn man es denn mag. Einfach mal nach Bolivien fahren.

  111. #111 just me
    Oktober 25, 2011

    @Krishna
    erstmal: dein Ton ist schon ein wenig kreischig. Gibt es denn so gar keine Chance, dass du dir das abgewöhnst?

    ich habe schon vor Jahren eine nette Doku über Peru und das Wasserproblem gesehen.

    Der Minister dort war recht optimistisch und meinte: wenn man so effizient Wasser benutzt wie Israel, sollte es keine Probleme geben. Tja wenn… Ich weiß nicht, was bisher getan wurde.

    @Georg
    meinst du nicht, dass man dann die 20% auffangen könnte? Allerdings: ist es bezahlbar?

  112. #112 Krishna Gans
    Oktober 25, 2011

    Georg
    Ich meine, es ging, was meinen Hinweis angeht, um den Himalaya und Monsun. Erfindest Du o.a. just me die Geographie gerade neu ?

  113. #113 Krishna Gans
    Oktober 25, 2011

    Georg
    verdursten die Inder auch, wenn die Gletscher nicht schmelzen, sondern wachsen ?

  114. #114 Krishna Gans
    Oktober 25, 2011

    @just me
    Wer hier so alles schrill o.ä. ist… :-)

  115. #115 Georg Hoffmann
    Oktober 25, 2011

    2Gans
    “Ich meine, es ging, was meinen Hinweis angeht, um den Himalaya und Monsun. Erfindest Du o.a. just me die Geographie gerade neu ?”

    Sorry, ich habe den ganzen Artikel gelesen. Da ging es eben auch um die Gegend zu derich gearbeitet habe; wo ich mehrmals war und wo ich die Leute des hydrologischen Instituts gut kenne.

    @justme
    Ob man 20% weniger Tringwasser in Bolivien auffangen kann? Hmm. Bei den herrschenden sozialen Problemen nicht. In eine besseren Zukunft, vielleicht.

    @Gans
    “verdursten die Inder auch, wenn die Gletscher nicht schmelzen, sondern wachsen ?”

    Natuerlich nicht. Die tropischen Gletscher sind Trinkwasserspeicher fuer die Trockenzeit. Wenn auch die Gletscher wachsen (was sie schon oft getan haben) so schmelzen sie doch in der entsprechenden Jahreszeit immer ein wenig. Es ihre Speicherkapazitaet auf die es ankommt. Das gespeicherte Wasser kommt aus dem Ozean und der ist natuerlich unendlich grosz, was Trinkwasserprobleme ankommt.

  116. #116 Krishna Gans
    Oktober 25, 2011

    Also halten wir fest:
    Alles was in Bezug auf Gletscher / Himalyabeim IPCC verhackstückt hat ist grünes Geschwurbel ohne Hand und Fuß.

  117. #117 Georg Hoffmann
    Oktober 26, 2011

    @Gans
    “lso halten wir fest:
    Alles was in Bezug auf Gletscher / Himalyabeim IPCC verhackstückt hat ist grünes Geschwurbel ohne Hand und Fuß.”

    Wenn man nicht lesen kann, kann man das sicher festhalten, weil es halt das ist, was die eigenen Vorurteile bestaetigt.

    In wide parts of the Himalaya
    most accumulation and ablation occur during summer (Fujita
    and Ageta, 2000), in the tropics ablation occurs year round and
    the seasonality in precipitation controls accumulation (Kaser and
    Osmaston, 2002). A climate change will affect the magnitude of
    the accumulation and ablation terms and the length of the mass
    balance seasons. The glacier will then change its extent towards
    a size that makes the total mass balance (the mass gain or loss
    over the entire glacier) zero. However, climate variability and
    the time lag of the glacier response mean that static equilibrium
    is never attained. Changes in glacier extent lag behind climate
    changes by only a few years on the short, steep and shallow
    glaciers of the tropical mountains with year-round ablation
    (Kaser et al., 2003), but by up to several centuries on the largest
    glaciers and ice caps with small slopes and cold ice (Paterson,
    2004).

    Es steht also im Physik Part schon drin (Skala von 100ten von Jahren), was im Impact Teil ja als falsche Abschaetzung aufflog (30 Jahre keine Himalaya Gletscher mehr).

    Aktuell dazu noch

    “Glaciers are distributed in the Nyainqntanglha Mountains, Himalayas, Tanggula Mountains, Gangdise Mountains and Hengduan Mountains in Southwestern China. Daily temperature and precipitation data from 111 stations, together with the records of glacier changes, indicate that temperature patterns during 1961–2008 were consistent with warming at a statistically significant level. Seasonal warming was greatest in autumn and winter. Temperature rise showed a significant relationship with sea surface temperature in the Western Pacific, net longwave radiation flux, altitude, sunshine hours, strengthening anticyclonic circulations in summer and anomalous cyclonic circulation in winter. The increase was more apparent in higher altitude areas than in lower ones. Precipitation variations were less marked than those of temperature, generally showing weak decreasing trends during 1961–2008. Increasing trends were apparent only in spring and winter, when regional trends of precipitation increases with altitude also were evident. The strengthening Western Pacific Subtropical Highs were related to precipitation variation. Against the background of increasing temperature, especially the increasing warming with altitude, the fronts of 32 glaciers and areas of 13 glacial basins have retreated, mass losses of 10 glaciers have been considerable, glacial lakes in six regions have expanded and melt water discharge of four basins has also increased, but these glaciers and basins in our study are only a fraction of the retreating glaciers over southwestern China.”
    siehe
    http://iopscience.iop.org/1748-9326/6/4/045404/pdf/1748-9326_6_4_045404.pdf

  118. #118 Günther Vennecke
    Oktober 26, 2011

    Die Diskussion über die Erkenntnisse des Berkeley Earth Projects kann hier weitergeführt werden.

  119. #119 Krishna Gans
    Oktober 26, 2011

    Prol zu Prol gesellt sich gern ?

    The scientific finding that does not settle the climate-change debate
    S. Fred Singer Letter to WashPost Oct 25, 2011**
    Before you write off Bachmann, Cain, and Perry as cynical diehards, deniers, idiots, or whatever, [WashPost Oct 24] consider this:
    Why are you surprised by the results of the Berkeley Climate Project? They used data from the same weather stations as the Climategate people, but reported that one-third showed cooling — not warming.
    They covered the same land area – less than 30% of the Earth’s surface – with recording stations that are poorly distributed, mainly in US and Western Europe. They state that 70% of US stations are badly sited and don’t meet the standards set by government; the rest of the world is likely worse.
    Unlike the land surface, the atmosphere showed no warming trend, either over land or over ocean — according to satellites and independent data from weather balloons. This indicates to me that there is something very wrong with the land surface data. And did you know that the climate models, run on super-computers, all show that the atmosphere must warm faster than the surface. What does this tell you?
    And finally, we have non-thermometer temperature data from so-called “proxies”: tree rings, ice cores, ocean sediments, stalagmites. They don’t show any global warming since 1940!
    The Berkeley results in no way confirm the scientifically discredited Hockeystick graph, which had been so eagerly adopted by climate alarmists. In fact, the Hockeystick authors have never published their temperature results after 1978. The reason for hiding them? It’s likely that their proxy data show no warming either.
    One last word: In their scientific paper, submitted for peer review, the Berkeley scientists disclaim knowing the cause of the temperature increase reported by their project. However, their research paper comments: “The human component of global warming may be somewhat overestimated.” I commend them for their honesty and skepticism.

  120. #120 Günther Vennecke
    Oktober 26, 2011

    Singer ist nicht nur jemand, der einfach das Blaue vom Himmel herunterlügt, er ist auch noch so dumm, sich in seiner verlogenen “Argumentation” logische Schnitzer zu leisten.

    Er bestreitet er, dass es überhaupt eine Globale Erwärnung gibt:

    They don’t show any global warming since 1940!

    Dann findet sie doch wieder statt:

    the Berkeley scientists disclaim knowing the cause of the temperature increase reported by their project.

    Zumindest bleibt er sich selber treu und hält an dem gleichen Unsinn fest, den er seit Jahrzehnten verbreitet:

    1. es wird niciht wärmer

    2. es wird doch wärmer aber das hat nichts mit uns Menschen zu tun.

    3. es wird wärmer und wir sind schuld aber die Vorteile überwiegen.

    Da aber immer mehr das Gegenteil von 3. sichtbar wird, nämlich zunehmende Schäden durch die Globale Erwärmung, fällt Singer dann wieder auf 2. und 1. zurück.

    Wie gehabt, wobei allerdings in letzter Zeit immermehr seine Senilität zum Durchbruch kommt.

  121. #121 Günther Vennecke
    Oktober 26, 2011

    Interessant, mit welcher Dreistigkeit ein notorischer Lügner wie Singer seine falschen Behautpungen in die Welt setzt:

    The Berkeley results in no way confirm the scientifically discredited Hockeystick graph, which had been so eagerly adopted by climate alarmists. In fact, the Hockeystick authors have never published their temperature results after 1978.

    Und wie sehen die Fakten tatsächlich aus?

    So:

    The Hockey-Stick Lives

    Mit jeder neuen Studie über den Temperaturverlauf der letzten 2000 Jahre kommt die Verlogenheit der Klima-Pseudo-“Skeptiker” mehr und mehr zum Vorschein. Allerdings ist das nichts Neues.

    Bleibt abzuwarten, welches Lügengeflecht sie nun spinnen werden um erneut die Wahrheit zu verschleiern.

  122. #122 Aladin
    Oktober 26, 2011

    Und das Vennecke ist wie immer des Lesens unfähig, warum wundert mich das nicht ?

    And finally, we have non-thermometer temperature data from so-called “proxies”: tree rings, ice cores, ocean sediments, stalagmites. They don’t show any global warming since 1940!

  123. #123 Günther Vennecke
    Oktober 26, 2011

    @aladin,

    Leser kann ich schon, nur im Gegensatz zu Blödzeitungslesern wie Ihnen glaube ich nicht unbesehen alles, was ich lese, schon gar nicht, wenn es von einem notorischen Lügner wie Singer kommt.

  124. #124 Gunnar Innerhofer
    Oktober 27, 2011

    Im Nachhinein ist es immer relativ einfach, ein halbwegs passendes Modell zu basteln.

    Übrigens: warum begann denn das arktische Meereis so plötzlich markant zurückzugehen? Die Strahlungsparameter aus Umlaufbahn, Insolation etc. Geschichten sind es sehr sicher nicht. Aber, war es der so plötzlich greifende zusätzliche Treibahsueffekt und wenn ja, welcher Anteil?
    Die Klimageschichte zeigt immer wieder sg. Dipolare Erwärmungstrends, also entweder da mehr und dort gar nix (ähnlich wie heute) usw.
    Die natürliche Klimavariation ist eben speziell im arktischen Bereich sehr hoch und es kann durchaus möglich sein, dass diese den Trend mal ausgelöst hat und über den Albedo Feedback Zeugs die anthropogene Erwärmung verfälscht rüber kommt.
    Aber mei, an sowas wollen unsere Alarmisten ja nicht mal denken…

  125. #125 Georg Hoffmann
    Oktober 27, 2011

    @Gunnar
    “Im Nachhinein ist es immer relativ einfach, ein halbwegs passendes Modell zu basteln.”
    Das Modell existierte vorher schon. Es wurde nur a posteriori mit den richtigen Startbedingungen und den richtigen Wetterverhaeltnissen gefuettert.

    “warum begann denn das arktische Meereis so plötzlich markant zurückzugehen? ”

    Das Volumen geht eigentlich sehr kontinuierlich zurueck. Spruenge und Diskontinuitaeten gibt es Hauptsaechlich bei der beobachteten Flaeche, denn die haengt sehr vom Wetter ab.

    “Die Klimageschichte zeigt immer wieder sg. Dipolare Erwärmungstrends”

    Das sind ganz andere Zeitskalen. Diese bipolar seesaw gilt auf der Zeitskala von ein paar hundert Jahren

  126. #126 Gunnar Innerhofer
    Oktober 27, 2011

    Georg,

    ok, ein anderes Beispiel: die allermeisten Alpengletscher ziehen sich seit ca. 1850 wieder mal zurück und verlieren an Masse. Bis auf wenige Ausnahmen aber in Summe zeigen sie ein sehr deutliches Klimasignal.
    Nun ist es aber auch so, dass das was wir heute an Gletscherschwund sehen, zu ca. 80% auf den natürlichen Klimawandel zu schließen ist (Böhm, Auer et al), welcher seit eben ca. 150a an der Substnaz nagt. Der bescheidene Rest ist gut möglich AGW bedingt.
    Eben auch od. gerade im arktischen Bereich gibt es noch stärkere Klimavariationen als im Alpenraum, wie die letzten Dekaden und Jahrhunderte zeigen.
    Es wäre wichtig zu diffenrenzieren, was den Trend in der Arktis entscheidend beeinflusst hat bzw. was die sg. Initialzündung ausgelöst hat. Nimmt die Masse an Eis erstmal über einige Jahre deutlich ab, so gehts da oben dann über die bekannten Feedbacks relativ zackig mal in diese Richtung weiter. Dann kommt irgendwann auch noch unser geliebtes A ins Spiel, die Größenordnungen sind aber sicher nicht so easy abzuschätzen. Ich bin immer noch der Meinung, dass die arktische Erwärmung zum Großteil natürlich bedingt ist und den anthropogenen Anteil gehörig maskiert. Freilich wird letzterer immer stärker und wird folglich wohl zum entscheidenen Anteil werden, aber man sollte sich nicht zu sehr wundern, wenn hinsichtlich Erwärmung dort oben über ein paar der kommenden Dekaden kaum was in irgendeine Richtung zu messen sein wird und so wieder viel Spielraum für nette Wetten bringt…:-)

  127. #127 Georg Hoffmann
    Oktober 27, 2011

    @Guenther
    “Nun ist es aber auch so, dass das was wir heute an Gletscherschwund sehen, zu ca. 80% auf den natürlichen Klimawandel zu schließen ist (Böhm, Auer et al), welcher seit eben ca. 150a an der Substnaz nagt.”

    Wie wurde denn das gerechnet? EInfach das ganze Zitat anhaengen.

  128. #128 Gunnar Innerhofer
    Oktober 28, 2011

    Georg, Gunner, nicht Guenther,

    guckst du in “Heisse Luft” Böhm, Auer …kennst wahrscheinlich eh, wenn nicht, dann lesen.
    Ist aber für alle, die ein bisschen nachdenken eh logisch, wenn man sich die Gletscherdaten von ca. 1850 bis 1950 anguckt, dabei der athropogene Anteil noch fast Null ist und erst die letzten 3 Dekaden zum Großteil mit A versehen sein sollen.
    So steht es halt geschrieben.
    Wobei, wir kennen ja auch noch die anderen Daten. So hat die Sonnenscheindauer um mehr als 20% in diesem Zeitraum zugelegt, speziell die Sommer wurden viel sonniger und wegen der Änderung an Großwetterlagenhäufigkeiten bzw. T Zunahme kam es eben wieder zu einem beschleunigten Rückzug der meisten Alpengletscher. Wie groß hier der A Anteil ist, weiß auch niemand, ich bin der Meinung, er ist immer noch geringer als der aus dieser natürlichen Variabilität. Im Alpenraum, wie es global aussieht, ist ne andere Story.

  129. #129 axel
    Oktober 29, 2011

    @ Krishna

    Damit ich weiß, was in deinem verlinkten Text von Singer überhaupt zu diskutieren ist, eine Rückfrage:
    Welche der Aussagen Singers machst du dir denn zu eigen? Doch sicherlich nur wenige, oder? Es sollte wohl auch dir aufgefallen sein, dass da ziemlich viel Unsinn steht.

  130. #130 Günther Vennecke
    Oktober 29, 2011

    @axel,

    Es sollte wohl auch dir aufgefallen sein, dass da ziemlich viel Unsinn steht.

    Ich denke nicht, dass Gans sich etwas davon annimmt. Singer ist doch sein Guru und der KANN nicht falsch liegen, wo Gans doch schon mit ihm getafelt hat.

    Singer kann noch so viel Unsinn wie üblich reden, Gans wird ihn trotzdem verteidigen, denn Singers Wort ist für Gans Gesetz.

  131. #131 Krishna Gans
    Oktober 30, 2011

    @Axel
    Kannst Du Deinem Adlatus, diesem Wischmops mit Namen Vennecke mal beibringen, daß der aber auch von nichts eine Ahnung hat ?
    Weil er bei Rahmstorf noch nicht in den Arsc* kriechen konnte stinkt der Nullgeist hier rum und meint, andere müssten ihm das gleichtun und gleich bescheuert sein.

  132. #132 Krishna Gans
    Oktober 30, 2011

    @Axel

    Es sollte wohl auch dir aufgefallen sein, dass da ziemlich viel Unsinn steht.

    Wenn Du Venneckes Postings meinst : 100% Zustimmung.

  133. #133 axel
    Oktober 30, 2011

    @ Krishna

    Was war so schwer an meiner Frage? Nochmals: Stehst du inhaltlich hinter den Aussagen Singers aus deinem Link? Wenn ja, hinter welchen?

  134. #134 Günther Vennecke
    Oktober 30, 2011

    @Gans,

    Ihr Ablenkungsmanöver nimmtIhnen wohl kaum jemand ab.

    Es würde aber viele interessieren, von Ihnen zu hören, wie Sie zu den unsinnigen Behauptungen Singer stehen.

    Im Gegensatz zu Ihnen habe ich ja konkrete Kritik an seinen unlogischen und widersprüchlichen Äußerungen geübt.

    Sind Sie nun zu dumm, seinen Unsinn zu bemerken oder hüllen Sie sich in Schweigen, weil Sie einen der Ihren nicht vor den Karren fahren wollen?

    Erneute Anwürfe gegen andere helfen Ihnen hier gar nichts. Wir wollen jetzt konkrete Argumente sehen.

  135. #135 Günther Vennecke
    Oktober 30, 2011

    Wenn seine geistigen Fähigkeiten nicht so überaus bescheiden wären, hätte Gans einen guten Winkeladvokaten abgeben können, derart sind seine geistigen Verrenkungen, wenn es darum geht, Fakten in seinem Sinne zu interpretieren:

    Als die fortschreitende Eisschmelze am Nordpol ein Rekordminimum anstrebte und Postings dies als Kennzeichen der Globalen Erwärmung deuteten, wurde Gans nicht müde zu betonen, dass man es “nur” mit Wetter zu tun hätte.

    Jetzt, wo in NewYork ein wenig Schnee etwas früher als üblich zu verzeichnen ist, ist ihm das natürlich ein Posting bei R-E wert. Dabei merkt er selbstverständlich wieder einmal nicht, dass Schnee an sich noch gar nichts besagt.

    Mir ist nicht bekannt, dass der frühe Schneefall in New York mit besonders niedrigen Temperaturen einherging.

    Das Ereignis ist also wieder einmal völlig ungeeignet, den Klima-Pseudo-“Skeptikern” als Beleg für eine etwa beginnende Abkühlung zu dienen. Auch wenn sie dieses immer wieder krampfhaft versuchen.

  136. #136 Gunnar Innerhofer
    Oktober 30, 2011

    naja vennecke,

    new york hatte angeblich noch nie seit aufzeichnungbeginn 1869 im okt. so viel geschneit, ist also schon mehr als “ein bisschen” schnee und etiche us stationen verzeichneten rekordwerte in diese richtung.
    ja, ist wetter, aber preisfrage venn: wie kann es denn sein, das rekorde in diese richtung fallen, wenn die dafür verantwortlichen luftmassen von dort herkommen, wo es noch viel wärmer geworden ist, als im globalen mittel? müsste nicht bei vergleichbaren wetterlagen zu den jahreszeiten die schneefallgrenze immer weiter ansteigen? wieso hat es in innsbruck am 19 sept. diesen jahres geschneit, so früh wie ebenfalls “noch nie”, auch gut 130a aufzeichnungen? wie geht denn das, wenn die artischen luftmassen so extrem nach oben geklettert sind?
    nicht ausweichen, antworten od. mund halten, ok?

  137. #137 Günther Vennecke
    Oktober 30, 2011

    @Gunnar Innerhofer,

    auch Ihnen ist bekannt, dass wärmere Luftmassen auch mehr Wasserdampf enthalten, also auch zu höheren Niederschlägen führen können.

    Dass es im beginnenden Winter eben schneit und nicht regnet, ist wohl ziemlich banal.

    Genau wie ich noch nie – im Gegensatz zu Gans – ein isoliertes Wetterereignis als Beleg für die Globale Erwärmung gewertet habe, akzeptiere ich auch in diesem Fall keine entsprechende Interpretation.

    Wetterextreme wird es noch öfter geben. Allerdings ist es doch wohl so, dass die Anzahl von Rekordwärme-Ereignissen deutlich höher liegt als Rekordkälte-Ereignisse.

  138. #138 Krishna Gans
    Oktober 30, 2011

    @Gunnar
    Er erlaubt nicht :-)
    Dafür lehnt sich das Vennecke aber bei Muller / Curry arg weit aus dem Fenster.
    Und nun ?

    In fact, Prof Curry said, the project’s research data show there has been no increase in world temperatures since the end of the Nineties – a fact confirmed by a new analysis that The Mail on Sunday has obtained.
    ‘There is no scientific basis for saying that warming hasn’t stopped,’ she said. ‘To say that there is detracts from the credibility of the data, which is very unfortunate.’
    [..]
    But a report to be published today by the Global Warming Policy Foundation includes a graph of world average temperatures over the past ten years, drawn from the BEST project’s data and revealed on its website.
    This graph shows that the trend of the last decade is absolutely flat, with no increase at all – though the levels of carbon dioxide in the atmosphere have carried on rising relentlessly.
    ‘This is nowhere near what the climate models were predicting,’ Prof Curry said. ‘Whatever it is that’s going on here, it doesn’t look like it’s being dominated by CO2.’
    [..]
    As for the graph disseminated to the media, she said: ‘This is “hide the decline” stuff. Our data show the pause, just as the other sets of data do. Muller is hiding the decline.

    Scientist who said climate change sceptics had been proved wrong accused of hiding truth by colleague
    Nicht zuvergessen, Curry ist Co-Autorin…

  139. #139 Günther Vennecke
    Oktober 30, 2011

    Ach Gans,

    Sie fallen mal wieder gans [sic] gewaltig auf die Nase.

    Sie zitieren also das englische Lügenblatt daily mail, um in Ihrer Verzweiflung von den Verfehlungen Singers und Ihrer Weigerung, diese als solche benennen zu müssen abzulenken.

    Indes, Ihr Versuch ist völlig untauglich. Der Autor des von Ihnen bemühten “Artikels” ist ein seit Jahren bekannter notorischer Faktenverdreher wenn es um Klimafragen geht.

    Einmal mehr haben Sie bewiesen, dass man zu Recht das Attribut “Skeptiker” in Verbindung mit Ihrer Bande in Anführungszeichen schreibt, denn Sie und Ihre Gesinnungsgenossen glauben unbesehen alles, was Ihre irre Meinung zu bestätigen scheint. Auch wenn es noch so weit hergeholt ist, wie zum Beispiel der Unsinn, den ein gewisser David Rose seit Jahren zu dem Thema verbreitet.

    Recherchieren Sie mal “rosegate climate daily mail”, dann sollten Sie selber merken, was für einen Ganoven Sie uns wieder unterzujubeln versuchen.

    Am besten, Sie lesen außerdem, was Judith Curry selbst zu dem verlogenen “Artikel” der Sunday Mail sagt, dann merken Sie vielleicht selbst, was für einen gequirlten Mist Sie hier einmal mehr verbreiten wollen:

    http://judithcurry.com/2011/10/30/mail-on-best/

  140. #140 axel
    Oktober 30, 2011

    @ Krishna

    Ok, ich sehe, du verweigerst die Aussage, ob du hinter deinem Link von Singer stehst.
    Warum postest du ihn dann aber? Um hinterher sagen zu können, was wollt ihr, das habe ich doch gar nicht behauptet sondern unser Fred?

    Und nun das Beste zum Thema BEST. Eine vollkommen überflüssige Untersuchung, alles war schon vorher bekannt, siehe GISS, HadCruT oder NOAA. Begrüßt nur von Skeptikern, die den etablierten Temperaturermittlern partout nicht trauen wollten. Begrüßt, bis – hm – die Ergebnisse vorlagen. Wie die getroffenen Hunde jaulen nun gerade die auf, für die die Untersuchung doch da war. Ganz gleich, was jetzt vorgebracht wird von dir, Singer oder wem auch immer:
    Das Hauptergebnis ist, dass es egal ist, ob das Vorgebrachte sich nun auf GISS, HadCruT, NOAA oder BEST bezieht. Überall dasselbe 😉 Ob man nun ein Cherry-Picking der Daten der letzten Dekade betreibt bei GISS oder BEST, egal.
    Ironie am Rande: BEST kommt auf die größte Erwärmung, das von Skeptikern ach so attackiert CRU um Phil Jones auf die geringste.

    Fazit:
    Der gute R. Muller macht jetzt eine Erfahrung, die uns schon lange bekannt ist: Skeptiker akzeptieren nur solche Ergebnisse, die ihren Wünschen entspricht. Daten, Methodik etc. sind nebensächlich. Ist irgendjemand überrascht?

  141. #141 axel
    Oktober 30, 2011

    A. Watts:

    “I accept whatever result they [das BEST-Team] produce, even if it proves my premise wrong.”

    😉

    Dafür, dass die BESTs nullkommanix an Neuigkeit produziert haben, sondern nur das, was die (aufgeklärte) Welt eh schon wusste, ist die Aufregung in den Skeptikerblogs wirklich bemerkenswert. Liebe Skeptiker, war euch wirklich nicht klar, dass ihr in einer eigenen Traumwelt lebt, dass die Fakten nunmal anders sind? Brauchtet ihr dafür wirklich einen Dr. Best?

  142. #142 Gunnar Innerhofer
    Oktober 30, 2011

    vennecke,

    wärmere luft kann mehr wasserdampf halten, ja, aber das dies gleich zu mehr rr führt, ist nicht zwingend.
    außerdem hast du keine frage beantwortet, warum schwafelst du dann überhaupt was zu meinem beitrag?
    übrigens ist es ganz und gar nicht üblich, dass es im okt. in den tälern und niederen lagen der mittleren breiten von wien über ny usw. schneit. im gegenteil, schneefall bildet die seltene ausnahme in diesem monat, sogar in moskau fällt noch deutlich mehr regen als schnee, wenn es dort in diesem monat überhaupt zu nennenswerten rr perioden kommt.

    du hast dich auch über die jahre nicht verbessert, blubberst immer noch die gleichen binsenweisheiten nach od. missverstehst diese, weils dir halt am verständnis noch immer sehr sehr mangelt.
    hast du schon mal dran gedacht, dass ja alle klimamodelle eine erwärmung sehen, welche sich zuerst mal in der troposphäre stärker gibt, als in bodenniveau?
    wir meteos und andere wissen zumindest, dass eine labil geschichtete troposphäre entscheidend für starkniederschläge ist. im konkreten fall wird die luft über uns aber stabiler, was rr prozesse deutlich schwächt, was auch für die ganze hurricane theorie gilt. die paar % mehr aus rf kannst derweilen mal einpacken und diese waren auch mit sicherheit nicht der grund für die schneefallereignisse in ny bzw. innsbruck.
    aber was qautsch ich mit dir überhaupt, du warst, bist und bleibst ein stümperhafter laie mit quasi null lernvermögen. eigentlich gehst du wohl allen nur auf den nerv.

  143. #143 Krishna Gans
    Oktober 30, 2011

    @Axel
    Was Singer über Berkeley schreibt am Schluß und am Anfang ist OK

  144. #144 Krishna Gans
    Oktober 30, 2011

    In David Rose’s article, the direct quotes attributed to me are correct.

    :-)

  145. #145 axel
    Oktober 30, 2011

    @ Krishna

    Na, dann gibt es ja auch nix zu diskutieren. Dass Singer am Ende eine persönliche Bemerkung Mullers begrüßt, die etwas beinhaltet, was das BEST-Team gar nicht untersucht hat, geschenkt. Dass Curry und der Daily Fail aber die persönliche Bemerkung Mullers, das Ergebnis sei das Ende des Klimaskeptizismus, aber für den größten Skandal seit Climategate halten (ach nein, Curry ja nicht ;-), ist halt wieder mal das Wiegen mit zweierlei Maß: Persönliche Bemerkungen sind nur ok, wenn Skeptikern die Aussage in den Kram passt.

    Und dass J. Curry jetzt ihre eigenen Erfahrungen mit der Daily Mail macht und entsetzt zurückrudert, ist auch nicht so spektakulär. Gab es doch schon einmal, du erinnerst dich an die Geschichte mit Phil Jones und “keine Erwärmung”? Der Daily Fail ist eben eine üble Quelle, du wirst schon wissen, warum du gerade solchen Boulevardkram verlinkst.

  146. #146 Krishna Gans
    Oktober 30, 2011

    @Axel
    Zum einen, es geht um AGW, vergessen wird, Muller & Co sprechen nur vpm GW, also was machen die Alarmisten nur für einen Hype ?

    Dass Singer am Ende eine persönliche Bemerkung Mullers begrüßt, die etwas beinhaltet, was das BEST-Team gar nicht untersucht hat, geschenkt.

    Insofern ist BEST so unnötig wie ein Vennecke…äh Kropf

    Lt Wischmops Vennecke ist ja die Skeptikerszene niedergewalzt, wie blöd muß dieser Kerl eigentlich sein ?
    Und Currys direct quotes sind doch ausreichend genug, oder ?
    Der Rest ist eigentlich nebensächlich, und:

    I told Rose that I was puzzled my Muller’s statements, particularly about “end of skepticism” and also “We see no evidence of global warming slowing down.”
    I did not say that “the affair had to be compared to the notorious Climategate scandal two years ago,” this is indirectly attributed to me. When asked specifically about the graph that apparently uses a 10 year running mean and ends in 2006, we discussed “hide the decline,” but I honestly can’t recall if Rose or I said it first. I agree that the way the data is presented in the graph “hides the decline.”

    Keine Ahnung, warum dieser Rollmops Vennecke dermaßen die Welle macht.

  147. #147 Krishna Gans
    Oktober 30, 2011

    @Axel

    Der Daily Fail ist eben eine üble Quelle, du wirst schon wissen, warum du
    gerade solchen Boulevardkram verlinkst.

    Sicher weiß ich das, weil da das Interview erscheinen ist.

  148. #148 stillerleser
    Oktober 30, 2011

    Puh, jetzt habe ich diesen Kommentarteil mal überflogen, aber es war wirklich nicht schön.
    Einen so haßerfüllten, fäkalsprechenden Giftzwerg wie diesen Krishna Gans habe ich auf den scienceblogs noch nicht erleben müssen. Andere Blogger würden solche Typen nach ein, zwei Kommentaren rauswerfen. Ich bewundere wirklich ihren Gleichmut Herr Hoffmann. Ich weiß natürlich dass sich solche Typen auf diese Weise selbst entlarven, aber ich denke für “unbeteiligte” Leser (die sich einfach nur für das Thema interessieren) sind solche Auswüchse eher ein Grund hier nicht mehr zu lesen.

  149. #149 axel
    Oktober 30, 2011

    @ Krishna

    Zum einen, es geht um AGW, vergessen wird, Muller & Co sprechen nur vpm GW, also was machen die Alarmisten nur für einen Hype ?

    Von wem wird das vergessen? Bei EIKE rede ich mir ja auch ständig den Mund fusselig, dass dass Trenberth/Kiehl (1997) ja nicht von AGW, sondern nur von GW handelt, was soll also die Aufregung? Aber dort ist vieles vergebens 😉

    Ein Hype von Alarmisten um BEST? Nachdem ich jetzt bei den EIKE-Jungs und bei WUWT schon den 3. bis 4. Beitrag dazu und hier noch gar nix gelesen habe, ist mein Eindruck, BEST ist ein Thema für Skeptiker. Dafür war es ja wohl auch gedacht.

    Oh, hier habe ich dann doch noch Alarmistenhype gefunden: BEST is boring. Welch ein Hype 😉

    PS:
    Wenn du lesen und verstehen würdest, hättest du gemerkt, dass Curry die PR von Muller und den Medienhype kritisiert. Medienhype gab es schon immer, Aber wer wird den gleich weinen 😉

  150. #150 Krishna Gans
    Oktober 30, 2011

    @Axel
    Soll ich die “direct quotes” noch mal separat posten. oder liest Du die selber im Interview ?

  151. #151 axel
    Oktober 30, 2011

    @ Krishna

    Warum glaubst du, mich würden “direct quotes” von J. Curry (!) beeindrucken können?

    Was glaubst du, warum die Skeptikerblogs nur über irgendwelches “drumherum”, aber noch nicht über die wissenschaftlichen Ergebnisse berichtet haben? Die Ergebnisse sind einfach:
    1. GISS und CRU haben gute Arbeit gemacht.
    2. Gerede von UHI-Effekt und schlechten Stationen haben sich in Luft aufgelöst.

    Liegt es daran, dass die, die Lüdecke zuletzt als “IPCC-Mafia” bezeichnet hat, bei den Temperaturmessungen trotz gegenteiliger Anschuldigungen exzellent gearbeitet haben und der unvoreingenommene Leser wohl denken könnte, dass dann auch die restliche Arbeit exzellent ist?

  152. #152 axel
    Oktober 30, 2011

    Ich mag es, wenn sich Skeptiker untereinander beschimpfen, mehr Popcorn!
    Jetzt fällt schon Lüdecke ein und bezeichnet Muller als globale Lachplatte.

    Es nützt halt nichts. Wertet irgendwer Daten aus und kommt zu Ergebnissen, die anderen Skeptikern nicht passen, verlagert sich die Diskussion ganz rasch weg von der inhaltlichen Ebene auf die Gansche Ebene persönlicher Schmähungen. Da schützt es auch nicht, wenn Muller sich zu den Skeptikern zählt.

  153. #153 Günther Vennecke
    Oktober 30, 2011

    Das Verhalten der Klima-Pseudo-“Skeptiker” wird ja immer absurder!

    Was allerdings nur wenig überrascht, denn was wollen die noch machen, wo ihnen jetzt sämtliche Felle davonschwimmen?

    Da kann man sich nur noch ganz entspannt zurücklehnen und genüßlich zusehen, wie die sich immerlächerlicher machen.

    Ich bin gespannt, wie die sich wieder heraus zu reden versuchen werden, wenn sich auch ihr letzter Strohhalm:

    “seit 1998, äh, 2000, äh 2002, äh 2005 wird es aber nicht mehr wärmer, ätsch!”

    in Luft auflöst.

  154. #154 axel
    Oktober 31, 2011

    @ Günther

    Ja, absurd ist das passende Wort. Denn wie unser Freund Krishna richtig bemerkt hat, ist ja das bemerkenswerte am Ergebnis von Best, dass es im Grunde überhaupt nichts Neues enthält. Warum also diese hysterische Aufregung?

    Das Entsetzen, dass einer von ihnen zum selben Ergebnis kommt wie GISS oder HadCru?
    Das scheint ja an Verrat zu grenzen 😉 Dabei zeigt es doch nur die banale Tatsache, dass physikalische Ergebnisse eben von den Daten und der Physik bzw. Mathematik abhängen und gerade nicht von den persönlichen Wünschen des Untersuchenden.

    Aber ich gebe zu, es hat einen großen Unterhaltungswert:
    Hier z.B. das Foto von Curry, wo man bei Betrachten ihrer Gesichtszüge nicht mehr ganz sicher ist, ob sie oder der weiter oben abgebildete Eisbär vom Aussterben bedroht ist.

    Unschlagbar aber ihr Interview mit dem Daily Fail, wo einen das Gefühl beschleicht, dass sie von den BEST-Auswertungen keine Ahnung hat. Ist sie wirklich nicht in der Lage, einem depperten Reporter zu erklären, dass bei Darstellung von Daten mit gleitenden 10-Jahres-Mitteln es gar nicht anders geht, als die Daten eben mit dem Mittel von 2006 enden zu lassen? Dass da keine nachfolgenden Mittel versteckt wurden und schon gar nicht “hide-the-decline”. Aber unterhaltsam zuzusehen, wie sie versucht, in ihrem Blog und anderweitig aus der Sch**** herauszukommen, in die sie selbst so kunstvoll gesprungen ist 😉

    PS:
    Selbst unser Freund Krishna scheint langsam begriffen zu haben, welch prächtige Vorlage er uns wieder einmal geliefert hat. Er wird still und stiller, ein Zustand, der nicht zu verachten ist.

  155. #155 Günther Vennecke
    Oktober 31, 2011

    @axel,

    Selbst unser Freund Krishna scheint langsam begriffen zu haben, welch prächtige Vorlage er uns wieder einmal geliefert hat. Er wird still und stiller, ein Zustand, der nicht zu verachten ist.

    Schön wär’s ja. :-))))))))))))))))

    Andererseits, wir hätten weniger zu lachen, wenn er hier gar nicht mehr posten würde.

    Bei aller Beschränktheit dieser Typen, hat doch ein Klima-Pseudo-“Skeptiker” meistens einen gewissen Unterhaltungswert.

  156. #156 axel
    Oktober 31, 2011

    @ Günther

    Bin gespannt, ob Curry in der BEST-Gruppe verbleiben wird, sie hat ihrer Gruppe jedenfalls einen Bärendienst erwiesen. Aber so oder so, ihr Beitrag zu der Gruppe scheint eher überschaubarer Natur zu sein, ich zitiere sie selbst:

    The fact that my name appears as second author on some of these papers is attributable to my last name starting with the letter “C”. The group has taken a “team” approach to authorship on this set of papers. My contribution to these papers has been in the writing stage and suggesting analyses. I have not had “hands on” the data, one of the reasons being that I do not have funding to do any analysis.

  157. #157 Georg Hoffmann
    Oktober 31, 2011

    @axel
    Ich denke jetzt hat Curry sich dann doch den Schmock verdient. Was ein selbstverliebtes Geschnattere. Unglaublich.

  158. #158 axel
    Oktober 31, 2011

    Och, es ist noch lustiger: Curry sagt ja, der Reporter (Rose) von der Daily Fail hätte sie möglicherweise missverstanden, es liegt ihr fern, irgendwelche climategate oder hide the decline-Vergleiche anzustellen. Hören wir den Journalisten Rose selbst:

    I am pleased you say that the quotes attributed to you in my article are accurate. But I think your memory is at fault when you state that it was I who first used the phrase “hide the decline”. You did this, twice, in our first conversation, although it’s true I was the first to mention it in our second talk.
    I would never have tried to put words in your mouth, and especially not this phrase. It’s true I did ask you in the second conversation whether you thought this affair had to be compared with the leaked CRU emails. But having been asked, you said that it did, hence the paraphrase in my piece.
    You will recall you said one other thing that was quite important and interesting that you asked me not to print, and I have honoured that request.
    Anyhow, I hope we aren’t going to fall out over this. I enjoyed talking to you and I applaud your honesty in speaking out.

    http://judithcurry.com/2011/10/30/mail-on-best/#comment-130253

    Huch, das klingt ja ganz anders. Und ein netter sidekick: Sie unterhält ganz innige Kontakte zu jemanden, der für Lügen und Verzerrungen bekannt ist:
    http://scienceblogs.com/deltoid/global_warming/rosegate_1/
    Ein Fall für Medientraining für Wissenschaftler?

    Und weil Freund Krishna ja betont, die direct quotes seien laut Curry korrekt, hier sind zwei:

    ‘There is no scientific basis for saying that warming hasn’t stopped,’ she said. ‘To say that there is detracts from the credibility of the data, which is very unfortunate.’

    und

    ‘This is “hide the decline” stuff. Our data show the pause, just as the other sets of data do. Muller is hiding the decline

    Ok, wir lachen darüber. Damit auch Krishna weiß warum, hier speziell für ihn:
    http://tamino.wordpress.com/2011/10/30/judith-curry-opens-mouth-inserts-foot/

    Beim zweiten muss man wissen, dass es sich um einen Graphen handelt, der gleitende Zehnjahresmittel zeigt und sensationellerweise und skandalöserweise schon im Jahre 2006 den letzten 10-Jahres-Mittelwert zeigt. 😉

    PS:
    Krishna, reich bitte noch etwas Popcorn rüber! Das hat schon fast den Humorwert von damals, als du uns Watts Verwechslung der Nettostrahlenbilanz mit Feedbacks von Wolken so stolz verlinkt hast.

  159. #159 Krishna Gans
    Oktober 31, 2011

    Wer zuletzt lacht, lacht am besten :-)

  160. #160 Günther Vennecke
    Oktober 31, 2011

    So wortkarg habe ich den Gans noch nie erlebt.

    Könnte es sein, dass er seine Niederlage inzwischen erkannt hat und sich deshalb so schweigsam gibt?

    Ist für Leute wie ihn ja auch nicht einfach, das endgültige Scheitern seiner Ideologie zuzugeben, wird sich aber letzten Endes nicht verhindern lassen.

  161. #161 Günther Vennecke
    Oktober 31, 2011

    Ein nettes Video über die absolute Glaubwürdigkeit der Daily Mail:

    :-)))))))))))))))))))))))))

  162. #162 axel
    November 1, 2011

    Also, mir wird Judiths Curry Gequatsche immer unverständlicher. Im Paper zur Methodik der BEST-Gruppe, das auch ihr Namen ziert, steht auf S.26 unten:

    “Though it is sometimes argued that global warming has abated since the 1998 El Nino event (e.g. Easterling and Wehner 2009, Meehl et al. 2011), we find no evidence of this in the GHCN land data. Applying our analysis over the interval 1998 to 2010, we find the land temperature trend to be 2.84 ± 0.73 C / century, consistent with prior decades.

    Quelle: http://berkeleyearth.org/Resources/Berkeley_Earth_Averaging_Process

    Sie sagte nun aber in der Daily Mail:

    ‘There is no scientific basis for saying that warming hasn’t stopped.’

    Die Aussagen widersprechen sich. Ist es möglich, dass Curry sich nie mit den Auswertungen der BEST-Datensätze beschäftigt hat? Was weiß sie überhaupt?

    PS:
    Wenn ich zuvor gesagt habe, die BEST-Untersuchung sei überflüssig, weil die Ergebnisse schon vorher von GISS etc. bekannt waren, dann ziehe ich dies nach Lesen des oberen Links zurück. Die Methodik des Mittelungsprozesses ist völlig neu, auch wenn ich die Qualität im Vergleich zur GISS-Methode nicht beurteilen kann gebe ich zu, von Rohdes Arbeit beeindruckt zu sein.

  163. #163 Krishna Gans
    November 1, 2011

    Muller ein Skeptiker ?

    Let me be clear. My own reading of the literature and study of paleoclimate suggests strongly that carbon dioxide from burning of fossil fuels will prove to be the greatest pollutant of human history. It is likely to have severe and detrimental effects on global climate. I would love to believe that the results of Mann et al. are correct, and that the last few years have been the warmest in a millennium.

    Potemkin läßt grüßen [2003]

    The bottom line is that there is a consensus — the [Intergovernmental Panel on Climate Change] — and the president needs to know what the IPCC says. Second, they say that most of the warming of the last 50 years is probably due to humans. You need to know that this is from carbon dioxide, and you need to understand which technologies can reduce this and which can’t. Roughly 1 degree Fahrenheit of global warming has taken place; we’re responsible for one quarter of it. If we cut back so we don’t cause any more, global warming will be delayed by three years and keep on going up. And now the developing world is producing most of the carbon dioxide.
    [..]
    ] In fact, back in the early ’80s, I resigned from the Sierra Club over the issue of global warming. At that time, they were opposing nuclear power. What I wrote them in my letter of resignation was that, if you oppose nuclear power, the U.S. will become much more heavily dependent on fossil fuels, and that this is a pollutant to the atmosphere that is very likely to lead to global warming.

    Author and physicist Richard A. Muller chats with Grist about getting science back in the White House[2008]
    So wird aus dem potemkischen Dorf eine Potemkinsche Großstadt.
    Wer behauptet, Muller wäre Skeptiker, der hat definitiv ein Rad ab.

  164. #164 Georg Hoffmann
    November 1, 2011

    @Gans
    “So wird aus dem potemkischen Dorf eine Potemkinsche Großstadt.
    Wer behauptet, Muller wäre Skeptiker, der hat definitiv ein Rad ab.”

    Zumindest wenn man die Skeptiker ueber ein gewisses schlichtes Physikverstaendnis definiert, gebe ich dir durchaus recht.

  165. #165 Krishna Gans
    November 1, 2011

    @Axel

    auch wenn ich die Qualität im Vergleich zur GISS-Methode nicht beurteilen kann gebe ich zu, von Rohdes Arbeit beeindruckt zu sein.

    Bei dem Artikel in Bezug auf Doug Keenan hast Du Dich ja bisher wohlweislich rausgehalten….
    das Original, mit Links zu Briggs
    den Du auch hier findest

  166. #166 axel
    November 1, 2011

    @ Krishna

    Na, Lust auf das nächste Eigentor? Vielleicht habe ich mich einfach deshalb herausgehalten, weil es langsam zu dämlich wird. Standen da auch nicht die Erwiderungen Mullers dabei, womit im Grunde alles gesagt wurde.

    PS:
    Eine weitere Antwort auf Keenan gibt es schon längst bei Tamino:
    http://tamino.wordpress.com/2011/10/23/fake-skeptic-criticism-of-decadal-variations-in-the-global-atmospheric-land-temperatures/
    Übrigens: Tamino ist besagter Foster, dessen Paper Keenan als Beleg für die Fragwürdigkeit von BEST anzuführen versucht 😉

    PS2:
    Bei Tamino findest du sogar erstmals eine wissenschaftliche Diskussion um BEST:
    http://tamino.wordpress.com/2011/10/24/decadal-variations-and-amo-part-i/
    http://tamino.wordpress.com/2011/10/28/decadal-variations-and-amo-part-ii/

    PS3:
    Es gibt noch eine weitere Möglichkeit neben “zu dämlich”, wenn ich mal nicht erscheine: Ich wurde zensiert, zuletzt ganz massiv, als Lüdecke sein E&E-Paper vorgestellt hat und ganz schnell jegliche tiefere Diskussion abgeblockt hat mit dem Mittel der Zensur.

  167. #167 BreitSide
    November 1, 2011

    xxx

  168. #168 Wolfgang Flamme
    November 1, 2011

    Axel,

    das besagte Papier enthält sowieso ungemein viel Mathemagie, da sind sich Keenan und Tamino(Foster) ja anscheinend einig. Und mir geht’s selbst auch nicht anders.
    So, wie ich die besagte BEST-Arbeit überflogen habe, tauchen da jede Menge geglätteter Signale auf und werden einander gegenübergestellt, aber nur in einem Fall kommt auch eine MC-Analyse ins Spiel: Als es nämlich darum geht, die Stärke abzuschätzen, die AMO, ENSO (oder andere vermutete quasiperiodische Zyklen) entfachen(*).
    Keenans Kritik ist bei diesem Thema viel zu pauschal und undifferenziert, als daß man so konkret, wie Tamino es gleich tut, darauf eingehen könnte – oder sollte(**). Die richtige Reaktion wäre IMO gewesen, Keenan zu fragen und festzunageln, bei welchen der angewandten Glättungen er denn welche Probleme sieht und was aus seiner Sicht der geeignete Ansatz wäre und zu welchen Resultaten dieser dann führen würde. Dann müßte er entweder kneifen oder konkrete und somit diskutable Kritik üben. So aber haben wir die übliche, undifferenzierte Schlammschlacht, bei der jeder Zuschauer ganz frei und unbelastet von sachlicher Kritik die Seite entsprechend seiner üblichen Präferenzen wählen kann.

    (*) Intuitiv erscheint mir für diese Aufgabe eine Wavelet-Analyse potentieller Ursachen und der Wirkung geeigneter.

    (**) In vorherigen Arbeiten/Stellungnahmen zu verschiedenen Themen hat Keenan weitaus sauberer und fundierter argumentiert – was er hier abgeliefert hat, ist dagegen vage und oberflächlich, aus meiner Sicht.

  169. #169 axel
    November 1, 2011

    Hallo Wolfgang,

    also mal ehrlich: Wenn Keenan sagt, er hätte alle 4 Paper gelesen und nach wenigen Tagen schon eine Untersuchung fertig, dann kann das nicht mehr als ein oberflächliches Überfliegen gewesen sein.

    Dabei komme ich ins Grübeln, wie sinnvoll diese Vorveröffentlichungen im Sinne eines “Open-Peer-Review” nun wirklich sind. Für uns ja ganz nett, da wir so ohne Paywall mal einen Einblick nehmen können. Aber wenn ich mir ansehe, wie viel der Kritik und Diskussion der letzten Tage inhaltlich konstruktiv war, dann teile ich deinen Eindruck einer “Schlammschlacht”.

  170. #170 axel
    November 2, 2011

    Neuer Artikel in der britischen Boulevardpresse:
    Judith Curry sagt: global warming is over
    Naives Opfer eines naiven Bloggers oder ist da ein Spindoctor am Werke?

    PS @ Krishna
    Ok, du hast dich ja zu deinem eigenen Glück von den meisten Aussagen des von dir verlinkten Singer-Textes distanziert. Ich nehme mal an, du wusstest warum, falls nicht:
    http://skepticalscience.com/fred-singer-denies-global-warming.html

  171. #171 Wolfgang Flamme
    November 2, 2011

    “also mal ehrlich: Wenn Keenan sagt, er hätte alle 4 Paper gelesen und nach wenigen Tagen schon eine Untersuchung fertig, dann kann das nicht mehr als ein oberflächliches Überfliegen gewesen sein. “

    Keenan: “Thus far, I have looked at two of the papers.”

    Also wer im Glashaus sitzt …

    “Dabei komme ich ins Grübeln, wie sinnvoll diese Vorveröffentlichungen im Sinne eines “Open-Peer-Review” nun wirklich sind. Für uns ja ganz nett, da wir so ohne Paywall mal einen Einblick nehmen können. Aber wenn ich mir ansehe, wie viel der Kritik und Diskussion der letzten Tage inhaltlich konstruktiv war, dann teile ich deinen Eindruck einer “Schlammschlacht”.”

    Da ist nichts ‘open’, leider. Wir haben mit BEST eine Interpretation, die wir jetzt bitte aber glauben sollen, erstellt auf Basis von Daten, die wir doch bitteschön bloß noch nicht glauben sollen. Bei der Veröffentlichung hat man dann auch erstmal falsche Datensätze ins ohnehin lückenhafte Doku-Archiv gepackt; keiner hat darauf geachtet, ob das Veröffentlichte so überhaupt reproduzierbar ist. Das macht alles mal einen sehr provisorischen, überhasteten Eindruck – man könnte es glatt für work in (public) progress halten, wenn die Interpretation nicht schon jetzt festgezimmert worden wäre. Und darauf folgt dann natürlich promt ‘critique in progress’, weil man ja durch die vorweggenommene Interpretation zu ebenso überhasteter Reaktion gezwungen wird.

    Manchmal, nur manchmal, drängen sich mir auch vage verschwörungstheoretische Ideen auf, wenn ich sowas mitbekomme. Kann es sein, daß bei solchen Vorhaben auf redaktioneller Ebene Kräfte wirken, die es gezielt darauf anlegen, eine Konsolidierung zu verunmöglichen? Oder ist es einfach bloß die übliche sagenhafte Dummheit, die dazu führt daß jede Chance zur Konsolidierung gründlich verpfuscht wird?

  172. #172 axel
    November 2, 2011

    @ Wolfgang

    Ok, 2 von 4, das hatte ich falsch in Erinnerung, sorry.

    Wo hast du das mit den falschen Datensätzen gefunden, das ist ja wirklich eine peinliche Panne für Leute, die mit dem Anspruch angetreten sind, alles vollkommen gläsern aufzuziehen.

    Offiziell begründet wird die Eile mit dem Wunsch, in den AR5 aufgenommen werden zu können. Dafür müssen die Paper noch im November eingereicht werden. Warum das allerdings soo wichtig ist, erschließt sich mir nicht, die Ergebnisse sind ja alle schon bekannt, es gibt ja nichts neues, vielleicht eher persönliche Eitelkeit?

    Oder ist der Muller so etwas wie ein U-Boot im Lager der Skeptiker, der dort vor der beginnenden Weltklimakonferenz noch eine kleine Bombe zünden wollte?

  173. #173 Wolfgang Flamme
    November 2, 2011

    Axel,

    – falscher Datensatz lt. Meldung hier:
    http://berkeleyearth.org/data.php

    – Begründung mit der angeblichen AR5 deadline Nov2011 – die Spatzen pfeifen’s schon von den Dächern – ist frei erfunden oder zeugt von grotesker Unfähigkeit. Beides kein Ruhmesblatt.
    http://cmip-pcmdi.llnl.gov/cmip5/docs/IPCC_AR5_Timetable.pdf#page=2

    – Was interessiert mich der Muller? Ich hatte gehofft, man könnte sich endlich mal offen und nachvollziehbar/transparent mit der Wissenschaft beschäftigen statt mit den Wissenschaftlern.

    – Was heißt ‘alles schon bekannt’? Es wurde im Mittel halbwegs stetig wärmer und mehr Details braucht eigentlich keiner wissen?

  174. #174 axel
    November 2, 2011

    @ Wolfgang

    Ach, das mit der Deadline Mitte nächsten Jahres ist ja hochinteressant. Soll ich mal nachschauen, wer vom Berkeley-Team das mit dem AR5 als Begründung in die Welt gesetzt hat oder weißt du es? Ich meine, es sei Muller selbst gewesen, bin mir aber nicht mehr ganz sicher, ob es vielleicht von Curry über ihn gesagt wurde.

    Wo siehst du den wissenschaftlichen Wert?
    Ich erkenne an, dass die neue Methodik äußerst interessant ist, aber die Ergebnisse selbst kannte man doch, oder?

  175. #175 Günthe Vennecke
    November 2, 2011

    @axel,

    PS @ Krishna
    Ok, du hast dich ja zu deinem eigenen Glück von den meisten Aussagen des von dir verlinkten Singer-Textes distanziert.

    Hat er das? ZUmindest hier kann ich kein entsprechendes Posting von ihm finden. Abe vielleicht habe ich da was übersehen.

    Singe steht offensichtlich auf der Gehaltsliste der Republikaner, denn wie sonst könnte er einen solchen Satz schreiben:

    Before you write off Bachmann, Cain, and Perry as cynical diehards, deniers, idiots, or whatever, [WashPost Oct 24] consider this: …

    Es gehört schon ziemlich viel Senilität oder Verlogenheit dazu, Bachmann, Cain und Perry NICHT als Idioten, usw. zu bezeichnen.

    Zumindest Bachmann und Perry leugnen die biologische Evolution. Allein dieses Faktum reicht aus, sie als absolute Dummköpfe und Idioten zu klassifizieren. Und diese Klassifizierung reicht dann, um sagen zu können, dass nichts, aber auch rein gar nichts, was diese Quatschköppe noch von sich geben sollten, auch nur einen Hauch von Belang haben könnte.

    Wenn Singer also meint, diese Typen verteidigen zu müssen, wirft das ein grelles Licht entweder auf seine eigene geistige Verfassung (glaubt er womöglich selbst den irren Schwachsinn, den er verbreitet?) oder seine sattsam bekannte Verlogenheit und moralische Verkommenheit. Tertium non datur.

  176. #176 Günthe Vennecke
    November 2, 2011

    @axel,

    PS @ Krishna
    Ok, du hast dich ja zu deinem eigenen Glück von den meisten Aussagen des von dir verlinkten Singer-Textes distanziert.

    Hat er das? ZUmindest hier kann ich kein entsprechendes Posting von ihm finden. Abe vielleicht habe ich da was übersehen.

    Singe steht offensichtlich auf der Gehaltsliste der Republikaner, denn wie sonst könnte er einen solchen Satz schreiben:

    Before you write off Bachmann, Cain, and Perry as cynical diehards, deniers, idiots, or whatever, [WashPost Oct 24] consider this: …

    Es gehört schon ziemlich viel Senilität oder Verlogenheit dazu, Bachmann, Cain und Perry NICHT als Idioten, usw. zu bezeichnen.

    Zumindest Bachmann und Perry leugnen die biologische Evolution. Allein dieses Faktum reicht aus, sie als absolute Dummköpfe und Idioten zu klassifizieren. Und diese Klassifizierung reicht dann, um sagen zu können, dass nichts, aber auch rein gar nichts, was diese Quatschköppe noch von sich geben sollten, auch nur einen Hauch von Belang haben könnte.

    Wenn Singer also meint, diese Typen verteidigen zu müssen, wirft das ein grelles Licht entweder auf seine eigene geistige Verfassung (glaubt er womöglich selbst den irren Schwachsinn, den er verbreitet?) oder seine sattsam bekannte Verlogenheit und moralische Verkommenheit. Tertium non datur.

    Übrigens, die Kommentare zu Singer bei sceptical science sind wirklich köstlich. Die meisten Kommentatoren halten Singer auch entweder für dement oder durch und durch verlogen. Womöglich trifft beides zu.

  177. #177 Günthe Vennecke
    November 2, 2011

    @axel,

    PS @ Krishna
    Ok, du hast dich ja zu deinem eigenen Glück von den meisten Aussagen des von dir verlinkten Singer-Textes distanziert.

    Hat er das? ZUmindest hier kann ich kein entsprechendes Posting von ihm finden. Abe vielleicht habe ich da was übersehen.

    Singe steht offensichtlich auf der Gehaltsliste der Republikaner, denn wie sonst könnte er einen solchen Satz schreiben:

    Before you write off Bachmann, Cain, and Perry as cynical diehards, deniers, idiots, or whatever, [WashPost Oct 24] consider this: …

    Es gehört schon ziemlich viel Senilität oder Verlogenheit dazu, Bachmann, Cain und Perry NICHT als Idioten, usw. zu bezeichnen.

    Zumindest Bachmann und Perry leugnen die biologische Evolution. Allein dieses Faktum reicht aus, sie als absolute Dummköpfe und Idioten zu klassifizieren. Und diese Klassifizierung reicht dann, um sagen zu können, dass nichts, aber auch rein gar nichts, was diese Quatschköppe noch von sich geben sollten, auch nur einen Hauch von Belang haben könnte.

    Wenn Singer also meint, diese Typen verteidigen zu müssen, wirft das ein grelles Licht entweder auf seine eigene geistige Verfassung (glaubt er womöglich selbst den irren Schwachsinn, den er verbreitet?) oder seine sattsam bekannte Verlogenheit und moralische Verkommenheit. Tertium non datur.

    Übrigens, die Kommentare zu Singer bei sceptical science sind wirklich köstlich. Die meisten Kommentatoren halten Singer auch entweder für dement oder durch und durch verlogen. Womöglich trifft beides zu.

  178. #178 axel
    November 2, 2011

    @ günther

    Ja, er hat. Da ich seine Diskussionskultur ja langsam kenne, habe ich vorher nachgefragt, welche Positionen Singers er sich denn zu eigen macht. Antwort: Den Anfang und den Schluss (wobei im Schluss ebenfalls ein dicker Hund begraben war (s. SkepticalScience, was mir aber leider entgangen war). Normalerweise setzt man ja voraus, ein Gesprächspartner verlinkt etwas, um seine eigenen Positionen zu untermauern, aber Krishna ist da speziell. Besser vorher fragen.

    Nee, Singer ist keine Marionette der Republikaner, die Republikaner sind doch momentan ebenfalls nur Marionetten 😉

    Ich glaube langsam, Singer wird etwas senil, der Text war doch schon mehr als exzentrisch. Schau dir mal den Schluss seines “Briefes” (normale Leute sprechen von einem Kommentar oder Post) bei Nature an:
    http://www.nature.com/nature/journal/v478/n7370/full/478428a.html?WT.ec_id=NATURE-20111027#/comment-28687
    Schon jemals gesehen, dass jemand einen Kommentar mit einer Kurzbiographie über sich abschließt?

  179. #179 Krishna Gans
    November 2, 2011

    @Axel

    Wie fängt Rahmstorf immer gerne an:
    “Ich bin Chefautor blah, blah, und habe veröffentlicht blah,blah…. bin seit vielen Jahren blah, blah…”

    Schon jemals gesehen, dass jemand einen Kommentar mit einer Kurzbiographie über sich abschließt?

    Sicher, daß das nicht Nature geschrieben hat ? ( siehe “Link” 2007 am Ende)
    Dafür muß dieses Vennecke, wieder mal auf die Tastatur gefallen wie Spasti, alles 3 mal posten, damit es seinen eigenes Kauderwelsch wenigstens einmal versteht.
    Armseliges Etwas, glaubt auch an sein Sendungsbewußtsein wie kein 2ter.

  180. #180 Krishna Gans
    November 2, 2011

    @Axel

    Ich glaube langsam, Singer wird etwas senil

    Der ist über 90, der darf das, dagegen sieht ein Vennecke aber sowas von blass und senil aus…

  181. #181 axel
    November 3, 2011

    @ Krishna

    Der ist über 90, der darf das,

    Genau so habe ich das auch gemeint, irgendwie empfinde ich fast schon Mitleid, dass sich jemand, der mal gut war, inzwischen so selbst demontiert.

    Ich bin aber immer noch schwer beeindruckt von dieser irren Aufregung im Skeptikerlager um BEST. Wie kommt das, wo die allermeisten Skeptiker doch stets sagen, global warming sei unumstritten, wir bestreiten lediglich die prognostizierten Wirkungen der Rückkopplungen etc.?

    Ich stelle mal folgende Erklärungshypothese zur Diskussion:

    Es gibt einen Grundkonsens unter Skeptikern, der besagt:

    Das IPCC kommt nur deshalb zu seinen Schlussfolgerungen, weil die Wissenschaftler korrupt sind, manipulieren oder schlicht unfähig sind.

    Und nun kommt ein Muller daher, nennt sich selbst Skeptiker und erhält Werte, die die von GISS und HadCru bestätigen und sogar noch übertreffen! Hey, erste feine Risse im Grundkonsens: Die Wissenschaftler haben ja doch sauber und akkurat gearbeitet.
    Und jetzt wird’s ganz bedrohlich für’s Weltbild, wenn man noch einen Schritt weiterdenkt: Wenn Hansen, Jones et al. trotz aller jahrelangen Vorwürfe und Unterstellungen bei den Temperaturaufzeichnungen sauber gearbeitet haben, dann liegt es nahe, dass auch die anderen Forschungsergebnisse wie Klimarekonstruktionen, GCMs etc. möglicherweise erstklassig sind?

    Panik brach aus, die ersten Reaktionen waren sehr vielstimmig und widersprüchlich:
    Von Abwiegeln “Was soll’s? Nichts Neues” folgte “Fehlerhaft” und “Hide the Decline” bis zur völligen Uminterpretation “BEST: global warming has stopped!”.

    Aber jetzt hat man die elegante Lösung gefunden, die Zweifel an den Temperaturaufzeichnungen berechtigt erscheinen lässt bei Festigung des eingangs geschilderten Grundkonsenses:

    Muller ist Alarmist!!

    Ohne weitere Worte, vielleicht nur noch…

    PS:
    Gnade! Wir AGWler wollen ihn doch gar nicht haben. Seine Arbeit im Felde der Wissenschaft mag ja ok sein, aber was er jenseits des Platzes in den Interviews so von sich gegeben hat (Beispiel: Watts ist ein “hero” [wüüürg]….. Und nächste Woche sollen wir wohl noch J. Curry aufnehmen, was???

  182. #182 Günther Vennecke
    November 3, 2011

    Gans über Singer:

    Der ist über 90

    Kleiner Faktencheck: Siegfried Fred Singer (born September 27, 1924) …

    Rechnen kann er also auch nicht. Ich hoffe aber, dass er seinem Idol wenigstens zum 87. Geburtstag gratuliert hat. Wo die beiden doch schon gemeinsam gespeist haben.

    @axel,

    sehe ich auch so, dass die Klima-Pseudo-“Skeptiker” allmählich auf dem letzten Loch pfeifen, weil sie erkennen müssen, dass ihr Widerspruch zur Realität inzwischen unauflöslich ist.

    Interessantes Link zu der Debatte, in der Judith Cury ziemlich alt aussieht (und ich meine NICHT ihr Foto):

    http://planetsave.com/2011/10/31/curry-lost-in-denial-global-warming-still-more-snow/

  183. #183 ann
    November 3, 2011

    agw ist korrupt weil die politik die co2 steuern will. ipcc ist korrupt, bezahlte luegner, temperatur und meeresspiegel gefaelscht von korrupten halunken, vennecke, haxel etc. sind zu bloed und/oder korrupt, wie alle agwler. ihr wollt bloss wichtig sein und zieht dem steuerzahler das geld aus der tasche, pfui teufel, diese charakterverbiegung

  184. #184 Günther Vennecke
    November 3, 2011

    @ann,

    glauben Sie, dass Sie mit Ihren primitiven und falschen Anwürfen hier irgendjemand überzeugen können?

    Sie belegen damit doch nur, dass Klima-Pseudo-“Skeptiker” wie Sie einen IQ haben, der locker von dem einer Tomate in den Schatten gestellt wird.

    Dank Ihrer geistigen Unterbelichtung sind Sie auf die wahren Ganoven à la Singer und Konsorten hereingefallen. Die suchen nämlich primitive Gemüter, die den Quatsch, der von den Klima-Pseudo-“Skeptikern” verbreitet wird, unreflketiert nachplappern.

  185. #185 Günther Vennecke
    November 3, 2011

    Eine überzeugende Analyse darüber, warum einfach gestrickte Gemüpter immer wieder auf die Lügengeschichten der Klima-Pseudo-“Skeptiker” hereinfallen, findet sich hier:

    http://cassandralegacy.blogspot.com/2011/11/narrative-and-science-in-debate-on.html

    Die Leute hören einfach gerne das, was sie glauben wollen und wenn sie es dann hören, glauben sie es auch. Man gebe noch eine kleine Portion Faktenresistenz dazu und schon het man einen weiteren Klima-Pseudo-“Skeptiker”.

  186. #186 axel
    November 3, 2011

    Danke an Ann für die eindrucksvolle Bestätigung meiner zuvor aufgestellten These. Es fehlt nur noch das Sahnehäubchen “Muller ist Alarmist!!” 😉

  187. #187 ann
    November 3, 2011

    vennecke, beschreib mal wie das ist nahe am irrsinn zu sein, einmal freust dich ueber erwaermung, einmal fuerchtest dich. wie gehst mit deiner schizophrenie um? agw ist die verlogenste schweinerei dr geschichte und du willst dabei sein, vennecke mr graut vor dir

  188. #188 Wolfgang Flamme
    November 3, 2011

    “Soll ich mal nachschauen, wer vom Berkeley-Team das mit dem AR5 als Begründung in die Welt gesetzt hat oder weißt du es?”

    Ich habe es bestimmt irgendwo überflogen aber es interessierte (und interessiert) mich so herzlich wenig, daß ich mir das nicht gemerkt habe.
    Mir reicht eigentlich schon das implizite Eingeständnis, daß der hohe, überlegene Anspruch dieses Projektes letztendlich durch ein AR5-me-too korrumpiert worden ist.
    Nun stellt sich noch heraus, daß sogar das gelogen war.
    Ich weiß nicht, was wen bei BEST angetrieben hat und ich will darüber auch gar nicht spekulieren. Ich sehe nur, daß wohl nicht überlegene Wahrheitsliebe, Offenheit und Gewissenhaftigkeit der Antrieb war.

    Es ist nicht so, daß mir die vorgelegten Ergebnisse grundsätzlich nicht passen und ich umbedingt ein Resultat sehen will, was keinen generellen Temperaturanstig zeigt oder in deutlichem Widerspruch zu bisherigen Abschätzungen steht. Der globale Mittelwert ist mir nämlich gar nicht so wichtig.

  189. #189 axel
    November 3, 2011

    @ Wolfgang

    Ich hab’s gefunden. Es war (wieder einmal 😉 Judith Curry, die dies in ihrem Blog im Artikel zu ihrem Treffen mit Dr. Best geschrieben hatte. Wer weiß, ob sie alles richtig wiedergegeben hat… Die “offizielle” Erklärung findet man auf der BEST-Homepage unter FAQ, dort steht in der Tat nichts mit AR5, muss natürlich aber nichts bedeuten.

    Der globale Mittelwert ist mir nämlich gar nicht so wichtig.

    Das ist die Reaktion, die ich von jedem vernunftbegabten Wesen, egal ob Skeptiker oder AGWler, erwartet hätte. Das BEST-Projekt sagt nichts aus über Temperaturprojektionen, Rückkopplungen, anthropogenen Einfluss etc. Normalerweise kann das doch nur die Leugner eines global warmings aufregen, aber man täuscht sich…

  190. #190 axel
    November 3, 2011

    @ günther

    Wenn dich anns Beleidigungen stören, dann würde ich einfach mal ne Mail an Georg schreiben. Wenn ich’s richtig sehe, ist er gerade mit Ali Baba im Blog “PrimaDschihad” beschäftigt und kriegt möglicherweise nicht alles mit 😉

    PS:
    Mal aus reiner Neugier: Kann man so etwas auch strafrechtlich verfolgen lassen?

  191. #191 Günther Vennecke
    November 3, 2011

    @axel,

    die wüsten Beschimpfungen von ann treffen mich überhaupt nicht. Damit beschädigt er/sie sich doch nur selber. Wer so einen unmotivierten Bockmist von sich gibt, gibt doch nur etwas übe sich selber preis, nämlich die Tatsache, dass hinter so einem Geschreibsel kein Sinn und erst recht kein Verstand steckt.

    Also lassen wir diesen Idioten doch ruhig gewähren.

  192. #192 Krishna Gans
    November 3, 2011

    @axel
    das Vennecke ist das letzte, das sich über Beleidigungen aufregen darf, wo es so gerne mit Gauner, Verbrecher etc hausieren geht.
    Da ist es einfacher, mal an’s Strafrecht zu denken, als bei “ann”, wobei, so unrecht hat’s ja nicht, oder ?

  193. #193 Günther Vennecke
    November 3, 2011

    Ach Gans,

    Sie sollten mal lieber ganz ruhig sein. Wenn Sie nicht so unbedeutend wären, hätten Sie sicher schon ein paar Verleumdungsklagen an Hals, allen voran vom PIK.

    Wenn ich jemanden als Halunken oder Ganoven bezeichne, dann kann ich auch nachweisen, dass derjenige lügt und betrügt.

  194. #194 Krishna Gans
    November 3, 2011

    @Axel
    Allein das ist Hinweis genug, daß Vennecke ein absoluter Dummschwaller ist in Bezug auf Singer und seinen Einfluß auf mich und meine angebliche “Hörigkeit” angeht. Seine Ahnungslosigkeit ist dermaßen von Hilfslosigkeit geprägt, mir unbedingt was anzuhängen zu wollen, es ist ein absoluter Lacher.
    Das hat bereits manische Züge.
    Nicht jeder ist gerne Zäpfchen, Vennecke wohl bei den PIK’Fritzen schon.

  195. #195 axel
    November 3, 2011

    @ Krishna

    beruhigt euch, ich wollte doch nur ganz allgemein wissen, wie so die Rechtslage aussieht, nur aus Neugier. War einfach nur am Beispiel von ann fasziniert, was manche aus der Anonymität heraus ablassen, Dinge, mit denen man mit seinem wahren Namen und Ruf sicher nicht in Verbindung gebracht werden möchte. Und an dieser Stelle eben die Frage: Existiert dieser Schutz der Anonymität überhaupt?

    PS:
    Was hältst du von Autoren eines Papers, die aus ihren Untersuchungen weitreichende (m.E. kühn bis kreativ;-) Schlussfolgerungen ziehen, aber komplett auf Fehlerangaben verzichtet haben und deren Ergebnisse sich nicht überprüfen lassen? Und das kurioseste dabei: Nicht einen “Skeptiker” hat es bislang gestört.

  196. #196 Krishna Gans
    November 3, 2011

    @Axel

    Existiert dieser Schutz der Anonymität überhaupt?

    Nö, jeder, der Interesse hat weiß doch, wie dieses Vennecke richtig heißt und wo er wohnt – sein kindliches Abstreiten ist da vollkommen sinnlos.

  197. #197 Krishna Gans
    November 4, 2011

    @Alex
    mal unabhängig von allem anderen in Sachen CO2,
    warum sollen wir, eine Industrienation unter vielen, CO2 einsparen. Damit 3. Welt noch mehr davon produzieren darf ?

    Well, in a somewhat bizarre twist, it looks like I must reconsider my opposition to CO2 reparations. The notion that the evil sources of CO2 “pollution” must pay those who are lowering the planet’s CO2 levels.

    Japanese Satellites say 3rd World Owes CO2 Reparations to The West

  198. #198 ann
    November 4, 2011

    strafrecht fuer temperatur und meeresspiegel halunken, die bezahlten datenfaelscher und ihre schergen vennecke, hxle.

    vennecke, wenn mein iq kleiner als tomate dann deiner auf skala 1 bis 100: -68564

    vennecke ist sinnentleerte agw sprechblase ohne eigenen verstand, eine beleidigung der menschen, kein sachverstand, nur geblese. gegen den greis singer traut er sich, der mutige kaempfer fuer die einfuerhung der armut in D

    vennecke, die temperatur steigt nicht und das meer steigt nicht, geht denn da nicht in deinen querkopf

  199. #199 axel
    November 4, 2011

    @ Krishna

    Na, die Frage versteh ich aber nun beim besten Willen nicht, noch weniger deinen Link.

    Gehen wir mal von einem 2°-Ziel aus, dann dürfen insgesamt seit Beginn der Industrialisierung etwa 1000 Gt C (nicht CO2, Vorsicht) emittiert werden. Bis heute sind schon 500 GtC emittiert worden, hauptsächlich von den Entwicklungsländern.

    Wie sollen nun die restlichen 500 GtC verteilt werden?
    In deiner Quelle klingt es so, als wären die Entwicklungsländer böse, weil sie im Vergleich zur bisherigen Verteilung ihren Anteil des Kuchens vergrößert, die Industriestaaten (ohne USA) ihren Anteil etwas verringert haben. Logisch für dich? Ich find’s bizarr.

    Noch bizarrer wird’s bei Betrachtung der Emissionen pro Einwohner. Weil ein Deutscher nun nur noch 9t CO2/Jahr ausstößt und nicht mehr 12t/a, ist der Inder zu Reparationen verpflichtet, weil er nun 4 t/a emittiert und nicht mehr 2?

  200. #200 axel
    November 4, 2011

    Ist 0,58 mehr als 0,52?
    Während Mathematiker und Krishna sofort ja rufen, antwortet der Naturwissenschaftler “Kommt darauf an…”

    Richtig, es fehlt die alles entscheidende Angabe des Messfehlers.
    Bei Fehlerbereichen zwischen +/-0,1 und +/-0,3 würde eher schlussfolgern, die Werte seien ungefähr gleich, präziser ist: Der Unterschied ist nicht signifikant.
    Anders bei einer Unsicherheit von z.B. +/-0,01. Jetzt ist klar, dass 0,58>0,52.

    Worum geht’s?

    Es gibt ein Paper dreier verdienter EIKE-Granden, in dem die genannten Zahlen die Erwärmung im letzten Jahrhundert abbilden soll und der Unterschied angeblich den UHI-Effekt beweist, leider fehlen entgegen allen Physiker-Anfängerregeln sämtliche Fehleranalysen und -angaben.

    Auf Anfragen, wie man z.B. Fehler durch fehlende Homogenisierung der Rohdaten und Repräsentativität abgeschätzt hat, wird mit Zensur und Schweigen geantwortet.

    Interessant auch, dass man für die lezte Dekade Abkühlungen berechnet hat, wobei man auf eine Hälfte des Datensatzes verzichtet hat, da wüsste ich auch gerne mehr.

    Was tut Axel also, wenn die Herren nicht kooperieren? Er möchte selbst nachrechnen. Leider werden im Paper keine Angaben zu den verwendeten Stationen gemacht. Wir erinnern uns an die heftigen Vorwürfe an Jones, was die Herausgabe von Daten anbelangt? Da sollte man doch meinen, die Herren Skeptiker würden selbst vorbildlich ihre propagierten Werte von Transparenz und Nachprüfbarkeit hochhalten.

    Ergebnis:
    Ich habe keine Daten erhalten, meine Anfragen wurden nicht einmal beantwortet.

    PS:
    Wäre das nicht ein Fall für McIntyre und Co?

  201. #201 Gunnar Innerhofer
    November 4, 2011

    axel,

    die 058 bzw. 052 aus eike sind eh wieder nur falsch zitiert, vom gscheiten übersetzer dort. es wundert aber kaum, dass dies den helden dort meist gar nicht auffällt.
    im paper steht 058 zu 041, wobei jeder, der mit t daten auch nur je etwas zu tun gehabt hat weiß, dass es keinen sinn macht, mit nicht homogenisierten daten solche analysen aufzustellen.
    es wird auch von vielen seiten kritisiert, dass giss diese daten in dieser form frei ins netzt stellt.
    kennt man die stationsgeschichten nicht, geht es nicht mehr nur um wenige zehntel, es geht oft um ganze grade die um bzw. falsch sind und da macht am ende auch die hohe anzahl den fehler nicht vernachlässigbar klein.

  202. #202 axel
    November 4, 2011

    @ Günther

    dass es keinen sinn macht, mit nicht homogenisierten daten solche analysen aufzustellen.

    Genau deshalb habe ich auch folgende Passage aus dem BEST-Paper zum Averaging-Prozess zitiert:

    “A previous analysis of the 1218 stations in US Historical Climatology Network found that on average each record has one spurious shift in mean level greater than about 0.5 C for every 15-20 years of record (Menne et al. 2009).”

    Sinnlos würde ich die Auswertung dennoch nicht nennen, man kann bei einer großen Zahl verwendeter Stationen hoffen, dass diese systematischen Fehler zufällig in alle Richtungen verteilt sind und sich bei der Mittelwertbildung zum großen Teil wegmitteln. Wenn man z.B. die GISS oder HadCru-Rohdaten verwendet, dann erhält man Ergebnisse, die überraschend nahe an den GISS- bzw. HadCru-Endergebnissen liegen. Der entscheidende Punkt ist aber, dass die Homogenisierung hilft, den Messfehler klein zu halten und die Aussagekraft der Ergebnisse zu erhöhen(die Etablierten erreichen zum Erstaunen vieler Skeptikern Fehler <0,1°C).

    Der nächste Punkt ist: Lüdecke et al. verwenden Stationen, die zumeist im Bereich zwischen 30° und 70° nördlicher Breite liegen. Wenn man deren Werte nun mit BEST etc. vergleichen möchte, muss man sich noch Gedanken machen, welchen zusätzlichen Fehler man durch diese nichtrepräsentative Auswahl für den Globus erhält. Im Grunde haben Lüdecke et al. nur ein Temperaturmittel nicht repräsentativer Stationen mit qualitativ minderwertigen, nicht homogenisierten Rohdaten berechnet.

    Kurz: Mein Eindruck ist, dass bei korrekter Fehleranalyse man zum Ergebnis kommt, dass die berechneten Zahlen nicht besonders aussagekräftig sind, aber ich würde eben gerne selbst nachrechnen.

    PS:
    Jetzt fragst du dich wohl, warum man über diese Punkte in den Kommentaren dort nichts lesen kann? Es herrscht bei diesem Thema ein Ausmaß an Zensur, dass ich China langsam als Hort der Meinungsfreiheit schätzen lerne. Man beachte auch, dass die Autoren an der Diskussion im Thread überhaupt nicht teilnehmen. Wie schon beim letzten E&E-Paper Lüdeckes spürt man wieder, dass Diskussionen unerwünscht sind und Zensur an Stelle offener wissensch. Auseinandersetzung tritt.
    Auch habe ich mich gefragt, wie solche Lücken ein Peerreview überstehen können. Bis ich dann gesehen habe, dass es im selben Journal publiziert wurde, das auch schon Gerlich&Tscheuschner hervorgebracht hat.

  203. #203 Gunnar Innerhofer
    November 4, 2011

    axel,

    naja, selbst in einem land wie österreich, wo die feine alte schule der wiener meteorologie früh begonnen hat auf qualitativ hochwertige daten zu achten, sind rohdaten völlig ungeeignet, um solche analysen durchzuführen. die ergebnisse müssen gar nicht stark divergieren bei sehr vielen stationen, dennoch wird so nicht gearbeitet, naja, sollte nicht.
    einige thermometer hingen früher in 15m höhe, teils auf dächern oder an hauswänden usw. strahlungsschutz teils mangelhaft, hütte einmal auf nordseite eines gebäudes, dann auf südseite etc etc. da kommen gaaaaanz andere zahlen raus.
    mit dem histalp projekt wurde das alles aber aufgeräumt und wir haben somit einen der längsten und qualitativ höchtewertigsten klimadatensatz der welt. dort kann man sich auch schön in den prozess der homogenisierungen einlesen.

    übrigens: warum postest du eigentlich noch bei eike? der haufen ist ja so was von erbärmlich. lüdecke geht ja grad noch, aber limburg ist ja nur noch peinlich um nocht nicht mal die prolos um dr. paul & co zu nennen. dort kann nichts rauskommen, weil die allermeisten nicht die geringste ahnung vom wetter, klima und physik haben und sich sachen einbilden, die kaum zu glauben sind. mich habens damals auch zensuriert, auch deshalb schau ich nur noch sporadisch vorbei.

  204. #204 axel
    November 4, 2011

    @ Gunnar

    Bei EIKE heißt es dagegen:

    In der Analyse von LLE werden dagegen ausschließlich lokale, nicht homogenisierte und durchgehende Temperaturreihen verwendet. Gemäß Expertenmeinung von international anerkannten Statistikern ist dies die einzige verlässliche Methode, denn alle Homogenisierungs-, Grid- und sonstigen Verfahren um Globalreihen zu erstellen, sind nach Aussagen dieser Fachleute fragwürdig.

    Laut dem anonymen Administrator findet man besagte “Fachleute” auf der Seite von WUWT, noch Fragen?

    Warum schreibe ich da noch?
    Hm, gute Frage. Eine Zeit lang war’s ja ganz nett, die Leute an ihre argumentativen Grenzen zu führen, aber jetzt, wo jede Grenzberührung mit Zensur beantwortet wird, ist es in der Tat sinnlos. Kleiner Trost: Es muss die Zensoren wohl selbst mächtig ärgern, dass sie keine Gegenargumente haben. Im Prinzip das Eingeständnis, dass sie eine Parallelwelt in ihrem Blog konstruieren.

  205. #205 Günther Vennecke
    November 4, 2011

    @axel,

    ab und zu stimme ich sogar mit Gunnar Innerhofer überein!

    Ja, in der Tat, die Typen von eike sind wirklich erbärmlich!

    Zensur findet in der Regel dort statt, wo man sich vor der Wahrheit fürchtet, weil man selber überwiegend mit Lügen unterwegs ist. Das war bei oekologismus.de so, das ist jetzt bei eike und auch bei science-skeptical.de nicht anders.

    Auch die Eskapaden Krügers bei R-E haben mitunter die Qualität einer Zensur, weil dieser Typ anderen ständig das Wort im Mund umdreht und auch nicht davor zurückschreckt, Postings und Links im Nachinein zu verändern, ohne dies kenntlich zu machen. Eine Methode, die sonst in totalitären Systemen zu Hause ist.

    Krüger und Konsorten werden genau wissen, warum sie das nötig haben.

  206. #206 Günther Vennecke
    November 4, 2011

    Jetzt betreibt eiek schon wieder Müll-Recycling. Die haben doch tatsächlich den verlogenen “Artikel” von R. Kipp, den dieser schon auf seiner eigenen Website und bei R-E veröffentlicht hat, noch einmal abgedruckt.

    Wahrscheinlich sind die Volltrottel, die dort häufig posten, dann auch des Lobes voll, über den “wirklich gelungenen” Erguss.

    Die eike-Typen veröffentlichen aber auch jeden MIst, wenn er nur in ihr wissenschaftsfeindliches Konzept passt.

  207. #207 ann
    November 4, 2011

    das kunstprodukt xxxxxx vennecke ist der grösste xxxxxx der welt, xxxxx xxxxxxxxxx leider xxxx agw innerhofer xxxxx schwachxxxxx

  208. #208 axel
    November 4, 2011

    @ Günther

    Bei aller berechtigten Kritik, aber könnten nicht wenigstens wir Ausdrücke wie “Volltrottel” vermeiden?
    Wer ist dieser/dieses ann? Eine Bekanntschaft aus RE oder oekologismus.de? Sind solche Umgangsformen dort normal?

    PS: Ist dir aufgefallen, dass Ann meine weiter oben gestellte Frage indirekt beantwortet?

  209. #209 Krishna Gans
    November 5, 2011

    @Axel

    du maßregelst das Vennecke ?
    Das sich das mal jemand aus “Eurer” Ecke traut.
    Besser wäre es, wenn daß vor Jahren schon mal bei Öklologismus oder Readeras getan hätte, und es ggfs entsprechend reagiert hätte, vielleicht, mit 25 oder mehr ? würde ich dann mit diesem perfiden Demagogen direkt sprechen, daß aber hat der Prolet selbst zu verantworten – Reaktionen meinerseits natürlich ensprechend.

  210. #210 axel
    November 5, 2011

    @ Krishna

    “Maßregeln” würde ich nicht sagen, sondern “appellieren”. Dagegen sage ich bei dir zu “Prolet” oder “Demagoge” gar nichts, ich habe kaum überraschend die Hoffnung aufgegeben, etwas zum Besseren verändern zu können.

    Mal ‘nen Themawechsel zur allgemeinen Erheiterung?
    SPIEGEL-Online hat heute in zwei Artikeln über die Zunahme der CO2-Emissionen berichtet und im Laufe des Tages darin sage und schreibe 3 verschiedene Werte den Lesern präsentiert *lol*.

    Es begann mit der Meldung einer Zunahme im Jahre 2010 um 512 Mio. t CO2.
    Dies wurde dann geändert in eine Zunahme um 190 Mio t CO2 mit einer Anmerkung am Ende der Artikel:

    Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels war von 512 Millionen Tonnen mehr CO2 die Rede. Diese Angabe ist falsch: Das Analysezentrum hatte die veröffentlichten Werte versehentlich als CO2 statt C (Kohlenstoff) ausgezeichnet. In der korrigierten Fassung wurden die Zahlen entsprechend umgerechnet.

    Aha, ein Fehler des Analysezentrums? Komisch nur, dass ich in englischsprachigen Medien den ganzen Tag von 512 Mio. t C lesen konnte, ohne Korrektur. Aber was soll’s, ein “Entschuldigung, mein Fehler” scheint altmodisch zu werden 😉

    Und, klingelt’s bei euch? 0,19 Gt CO2, dramatische Zunahme um 6%, und jeder von euch weiß wohl, dass es etwas über 30 Gt CO2 pro Jahr sind? Also mal kurz nachgerechnet, es müssen also 1900 Mio. t CO2 sein.
    Registriert, den ersten Beitrag bei SPON geschrieben, erst mal nix passiert. Dann einen Link zum Autor gefunden und siehe da, plötzlich stimmts, 1900 in beiden Artikeln, leider ohne jeglichen Kommentar geändert. Schön, dass man zügig reagiert hat, aber ein Danke schön hätte ich schon erwartet. Mein Leserbeitrag sieht jetzt ziemlich bescheuert aus, ich moniere, dass es richtig 1900 heißen müsste und jeder Leser liest doch im Artikel 1900. Was will also der Idiot?

    Lange ist’s her, da hielt ich viel vom Spiegel. Mein erster Leserkommentar war auch mein letzter.

  211. #211 Georg Hoffmann
    November 5, 2011

    @Axel
    Hast dir die Spiegel Ehrenmedalille verdient.

  212. #212 axel
    November 5, 2011

    @ Georg

    Ja, ja, mach du dich jetzt auch noch lustig über mich. Bin halt naiv und deshalb irritiert, wie Qualitätsjournalismus a la Spiegel heute so funktioniert. Und diese Traufetters und Bojanowskis geben mir langsam den Rest.

    Kämpf du lieber weiter bei “Primadschihad”, du schlägst dich wacker 😉

  213. #213 ann
    November 5, 2011

    innerhodenxxxxxxxxx histalp xxxxxx schauen bei surfacesttions.org, xxxxxx zamg warte suedhaeuschen du xxxxxxx xxxcc xxxxguot, ciao du vollwxxxxxxxxxx

  214. #214 Gunnar Innerhofer
    November 5, 2011

    what the hell is “ann”?

    eine neue Qualität im drauf los Bellen.

    Immer das Gleiche, wer Null Argumente hat, muss laut fluchen. Armselig.

    Fast alle wissen, dass ich nichts Gutes auf Rahmstorf & Co gebe, aber wenn ich mir die Prolotruppe um EIKE ansehe, dann würde ich, wenn ich mich zu einer “Anhängerschaft” entscheiden müsste, eindeutig das IPCC mit all seinen Vasallen wählen.
    Narren wie die EIKE Fraktion existieren nur, weil jemand das Internet erfunden hat. Früher hätte nicht mal der Dorftrottel eine Zeile dieser Träumer ernst genommen, geschweige sonst jemand. Heut kommen sie sogar ins TV, nur weil sie laut husten…

  215. #215 axel
    November 5, 2011

    @ gunnar

    Wer hier ann oder Krishna live erlebt, muss doch entsetzt sein und will mit diesen Leuten und ihren Positionen nichts mehr zu tun haben. Aber das scheint egal zu sein, Priorität haben offenbar irgendwelche Privatfehden, warum auch immer.

    Deshalb begrüße ich es sehr, dass Günther nicht in gleicher Münze zurückzahlt, denn WIR haben noch einen Ruf zu verlieren.

    PS: Du bist so etwas wie der Dr. Best bzw. R. Muller hier in diesem Gefüge von DIE und WIR 😉

  216. #216 ann
    November 6, 2011

    immerdoofer xxxxx haxlefeucht xxxxx xxxx hoechstes niveau xxxx knastbrueder xxxxxx rahmestorff and shellenknovhen, xxxxxxx wo ist vennescheixxxxxxxx xxxxxx surfacestations.org verbrecher xxxxxxxxx xxxwichsxxxxxxx. oetzi immerdoofer xxxxx innsbruck schweixxxxxarsxxxxx

  217. #217 Krishna Gans
    November 6, 2011

    @Axel

    Er hatte auf seinem Blog „Klimalounge“ (www.scilogs.de/wblogs/blog/
    klimalounge) Unwahrheiten über die Kölner Wissenschaftsjournalistin Irene
    Meichsner verbreitet, die geeignet waren, ihren Ruf zu beschädigen.
    [..]
    Dass Rahmstorf bestimmte Passagen in seinem Blog vom 26. April 2010 inzwischen geändert bzw. ganz entfernt hat, dies dem Leser aber nicht kenntlich macht, passt ins Bild.

    Ideologie und Klimawandel oder:
    Wie man Journalisten mundtot macht

    btw
    ann nervt auch mich, wenn’s interessiert

  218. #218 Krishna Gans
    November 6, 2011

    @Axel

    Deshalb begrüße ich es sehr, dass Günther nicht in gleicher Münze zurückzahlt,

    Ist zwar wurscht, aber mal dran gedacht, daß ich mit gleicher Münze zurückzahle ?

  219. #219 axel
    November 6, 2011

    Kleines Rätsel:
    Welcher Skeptiker bringt beim Übersetzen eines WUWT-Textes einen gewissen Rhythmus in die trockene Mathematik und hat dabei diese Sprachperle produziert?

    Das ist elementare arhytmetik bei der Annahme, dass die Kurve einen logarhytmischen Verlauf hat.

  220. #220 axel
    November 6, 2011

    EIKE hat die Übersetzung übernommen, und da ich ja gerne helfe, gab es einen Tipp (mit einer Analyse der fehlerhaften Argumentation Ridleys zur Klimasensitivität), der natürlich zensiert wurde. Aber man hat reagiert, wie auch beim SPIEGEL kein Dank (immerhin gab es von der ZEIT ein Danke schön):

    Das ist elementare Arhitmetik bei der Annahme, dass die Kurve einen logarithmischen Verlauf hat.

    Fast perfekt, liebe EIKE-Senioren, aber dieses Mal gibt’s keinen weiteren Tipp. 😉

    PS: Das Original existiert in voller Pracht bei science-skeptical weiter in voller Pracht. Aber dort habe ich ja Auftrittsverbot, vielleicht möchte ja einer von euch dort weiterhelfen 😉

  221. #221 axel
    November 7, 2011

    @ Krishna

    Ich persönlich bin immer ganz vorsichtig, bevor ich andere, die echt viel wissen, als “Trottel” bezeichne. Jetzt hast du dich selbst ziemlich blamiert.

    (Für die Mitleser: Es ging darum eine Temperaturdifferenz von 28°F in rund 15°C umzurechnen. Laut Krishna ist man ein “Trottel”, wenn man nur mal rasch mit 5/9 multipliziert, die korrekte Umrechnungsformel ist doch T(°C)=5/9*(T(°F)-32)

    Wie hieß es früher von Profs dann immer: Den Rest überlasse ich ihnen als triviale Übung.)

  222. #222 Gunnar Innerhofer
    November 7, 2011

    axel,

    bravo, du hast die umrechnung f in c gefunden bzw. hast sie im kopf. beim nächsten mal musst bei den eike prols besser aufpassen, sonst hängen sie dir die schlamperei ewig an.
    man erkennt bei solchen sachen auch die großen vorteile des www. ein paar sek. und jeder user weiß, wie man f in c umrechnet usw usw.
    die nachteile habe ich schon mal am beispiel eike angeführt…

    aber, was mich genau so nervt wie zb. die eike truppe samt vasallen sind so lobbys wie greenpiss & co. googelt man einfach nach “klima” kommt an relativ promineter stelle das von greenpiss daher, obwohl man nicht mal “wandel” od. so dazu tipt:

    Die Erde erwärmt sich, unser Klimasystem steht auf der Kippe. Uns trennt zwar nur ein Temperaturunterschied von vier Grad im Jahresmittel von der letzten Eiszeit. Doch was nach wenig klingt, macht einen Riesenunterschied. Schon bei einer weiteren Erwärmung um etwas mehr als ein Grad Celsius drohen unumkehrbare Schäden….

    usw. blablabla.

    ein irreversibler schaden ist für mich die existenz von greenpeace & co ansich und solche lobby schweine haben auch rein gar nichts zum ipcc etc. beizutragen, denke ich. aber was solls, die armen teufel dieser vereine brauchen ja auch viel geld, damit sich sich wieder mal ein schickes motorboot kaufen können um damit sinnlos irgendwelchen walfängern medienwirksam auf die eier zu gehen. was freilich nur der ideologie nützt, unnötig energie verbraucht und am system rein gar nichts ändert.
    solche leute sind für mich das übel auf erden und tragen nichts dazu bei, eine sinnvolle energiepolitik im globalen maßstab zu fördern.

  223. #223 ann
    November 7, 2011

    oh vennecke, oh vennecke
    wo bleibt denn nur der vennecke
    er steckt doch wohl im rosenstrauch
    und haengt heraus sein dicker bauch
    oh vennecke, oh vennecke
    wo steckt denn wohl der vennecke

  224. #224 axel
    November 7, 2011

    @ gunnar

    Ja, dies wird mir ewig anhängen. Dass ich dagegen die Umrechnungsformel gar nicht brauche und viel eleganter nur mit 5/9 rechne, wird mir nicht angerechnet. Ich hatte mir in der Tat überlegt, ob man dort drüben die Leser überfordert, hab’s dann aber doch getan mit ausführlicher Erläuterung. Überforderung setzt trotzdem ein.

    Hast du auch den Artikel zu Ridley gelesen? Dann kannst du mir vielleicht erklären, warum folgender Text zensiert worden ist:

    Die erste Hälfte von Ridley ist gelungen, sicherlich eine weitere Diskussion wert. Zentral erscheint mir sein 5.Punkt, anfügen möchte ich nur, dass ALLE sich vor einem “confirmation bias” hüten müssen.

    Ja, die Geschichte kennt Abweichler, die Recht behalten haben und die bisherige Lehrmeinung über Bord geworfen haben. Gelingen konnte dies aber nur, weil diese über solch herausragende Argumente verfügten, dass sich hinter ihren Ansichten ein neuer Konsens herausgebildet hat.

    Und an dieser Stelle scheitert Ridley kläglich in der 2. Hälfte:

    Ich verstehe Ridley so, dass basierend auf dem niedrigen Wert der Klimasensitivität von +1,2°C (d.h. ohne positive Rückkopplungen) Ridley für den heutigen CO2-Gehalt von 390ppm einen entsprechenden Wert von +0,6° Erwärmung ausmacht. Diese Erwärmung haben wir auch heute erreicht, somit sei also der (niedrige) Wert der Klimasensitivität bestätigt.

    Leider falsch, weil zum wiederholten Male vergessen wurde, dass die momentane Temperatur Übergangstemperaturen sind, während die Erwärmungen entsprechend dem Wert der Klimasensitivität die Endtemperatur nach Erreichen des neuen Strahlungsgleichgewichts beschreibt.

    Ein Gedankenexperiment dazu:
    In einer utopischen Welt würde es gelingen, von nun an die CO2-Konz. bei 390ppm zu stabilisieren. Weil die Ozeane durch ihre riesige Wärmekapazität die Erwärmung verlangsamen, würde es dennoch jahrzehntelang mit der Erwärmung weitergehen, bis das neue Strahlungsgleichgewicht erreicht ist. Die Endtemperatur ist also größer als +0,6°C, die Klimasensitivität damit größer als +1,2°C für Verdopplung der CO2-Konz., und damit hätte Ridley bei richtiger Argumentation sogar bewiesen, dass es ein positives Feedback gibt.

    Zwei Nebenbemerkungen noch:
    1. Der Wert der bisherigen Erwärmung von +0,6° liegt an der Unterkante gemessener Werte, das IPCC gab im AR4 +0,76°C an. Die Temperaturen der letzten Jahrzehnte liegen alle im 90%-Konfidenzintervall der Vorhersagen, die auf einem Wert der Klimasensitivität von +3° basieren.

    2. Schon die logarithmisch ansteigenden Temperaturkurven sind Unfug. Das CO2-FORCING, nicht die Temperatur, steigt proportional zu ln(c/co) an. Da die CO2-Konz. näherungsweise exponentiell ansteigen und die Verzögerung durch die Ozeane eine Rolle spielen, sehen die Kurven zum Temperaturanstieg in Abhängigkeit von der Zeit über weite Bereiche eher linear aus (ich verlinke mal kein Bild, ich denke, jeder kennt besagte Kurven).

    Genau das ist mein Problem, das ich im Skeptikerlager sehe. Natürlich kann ein hervorragender Wissenschaftler Altbewährtes revolutionär verändern, aber doch nicht mit solchen Argumentationen. Das hier war keine Frage von “confirmation bias”, das war schlicht eine Frage von richtig oder falsch.

  225. #225 just me
    November 7, 2011

    @Gunnar
    “ein irreversibler schaden ist für mich die existenz von greenpeace & co ansich und solche lobby schweine”

    hmmmm… ich finde es extrem gut, dass es bspw keine Dünnsäureverklappung mehr in die Nordsee gibt. Du siehst das wohl anders. Warum eigentlich? So ein Mist aber auch: Lobbyisten für die Umwelt. Verrückt und widerlich.

    Oh, ich finde nicht alles gut was Greenpeace macht, ich finde nicht alle ihrer Aussagen okay, aber Lobbyschweine? Wofür machen sie Lobbyismus? Ich finde es schon krass in dieser Diskussion, dass Greenpeace und andere wirkliche Grassroot-Bewegungen einfach mit wirklichen Lobbyisten, von Industrie und Regierungen bezahlten und geförderten Dummspackenorganisationen gleichgesetzt werden. Das ist nicht richtig.

  226. #226 Krishna Gans
    November 7, 2011

    @Axel
    Wenn man nicht richtig guckt, was ich tatsächlich nicht habe, dann sieht man echt alt aus.

  227. #227 axel
    November 7, 2011

    @ Krishna

    War von mir auch dämlich, nicht auf die Einheit geachtet zu haben. Glücklicherweise habe ich den Ersteller des Diagramms nicht als Trottel bezeichnet. 😉
    Pech, dass die Leute nun meine Argumente nicht mehr erkennen, aber auch Pech kann man sich verdienen.

  228. #228 Krishna Gans
    November 7, 2011

    @Axel
    shit happens – habe NB auch ein Sorry zukommen lassen.

  229. #229 axel
    November 7, 2011

    @ Krishna

    Findest du das mit Ridley nicht auch interessant? Seine Argumentation in der ersten Hälfte ist ja tadellos, aber in dem Moment, wo er explizit sich zur Klimaforschung äußert, wird’s grottenfalsch. So falsch, dass das Peinlichkeitsniveau von deinem und meinem Lapsus erreicht wird. Ob Ridley jetzt möglicherweise mal über den eigenen confirmation bias (nebenbei: gibt es da ein gutes deutsches Wort?) nachdenken wird?

    Für mich zeigt sich an dieser Stelle wieder einmal wunderschön, warum EIKE in der Öffentlichkeit einen so schlechten Ruf hat. Wäre man an Wahrheit und Erkenntnisgewinn interessiert, hätte man meinen Beitrag freudig publiziert und Stellung bezogen. So zeigt man wieder einmal nur, dass auch Fehlerhaftes und Falsches hochwillkommen ist, Hauptsache es geht gegen den IPCC. Wahrheit stört da nur.

  230. #230 Krishna Gans
    November 7, 2011

    @Axel

    bias (nebenbei: gibt es da ein gutes deutsches Wort?)

    Such Dir eins aus
    Glaubst Du eigentlich wirklich, ich lese alles und laufend bei EIKE ?
    Du tickst da wohl ähnlich wie das Vennecke…

  231. #231 Krishna Gans
    November 7, 2011

    @Axel
    Was paßt Dir an Ridleys Klimawandelbetrachtung nicht ?

  232. #232 axel
    November 7, 2011

    @ Krishna

    Verflucht, ich dachte immer, ich drücke mich verständlich aus, aber erliege da wohl auch einem confirmation bias (“Bestätigungsfehler” lautet der psych. Fachbegriff, habe ich gerade ergoogelt).

    Fachleuten würde ich einfach antworten:
    1. Er hat die transiente Klimasensitivität mit der (normalen) Klimasensitivität verwechselt. Ridley glaubt offenbar, wir müssten jetzt schon die Erwärmung der jetzigen CO2-Konzentration erreicht haben (s. Pfeil bei 390ppm).
    (In dem Fall bin ich mir so sicher, dass ich ein “Trottel” in Richtung Ridley riskieren könnte 😉

    2. Es gilt dF prop. zu ln(c/co), wo dF das CO2-Forcing ist. Seine logarithmische Kurven beschreiben die Entwicklung des CO2-Forcings, nicht die Temperatur. Weiter gilt, dass die Differenz zur neuen Gleichgewichtstemperatur am Ende der Erwärmung sich aus dT=lambda*dF, ok, das wächst logarithmisch an, aber ergibt eben die Endtemperaturen, nicht die Übergangstemperaturen. Das genau meinte ich, als ich mal schrieb, im Augenblick einer exp. Zunahme der CO2-Konz. sorgen wir für eine lineare Zunahme der ENDtemperatur.

    Weißt du, warum ich von den Skeptikern i.A. so wenig halte? Weil in der breiten Masse die Kenntnisse so rudimentär sind, dass es z.B. in Kipps Blog oder bei EIKE keiner merkt. Immerhin waren bei WUWT ein paar dabei, aber es ist eben eine deutliche Minderheit, die ein Fünkchen Ahnung besitzt. Mehr Leute vom Heßschen Kaliber, weniger Dummprolos, und Respekt würde sich automatisch einstellen.

  233. #233 axel
    November 7, 2011

    Ridley schreibt in Lektion 5:

    Er erfasste die Meinungen von 284 Experten – Politikern, Wissenschaftlern, Ökonomen und Journalisten – und erhielt so 27.450 unterschiedliche spezifische Beurteilungen über die Zukunft, und er wartete ab, ob diese sich bewahrheiten würden. Die Ergebnisse waren ernüchternd. Die Experten waren nicht besser als ‘Schimpansen die Pfeile warfen’.

    Ganz skeptisch könnte ich jetzt ja fragen, ob eine Fragestellung dabei war, die physikalischen Gesetzmäßigkeiten unterlag. Ich vermute stark, dass die Schimpansen da versagt hätten.

    Lektion 6:

    Lektion Nummer 6: Verlasse Dich nie auf den Konsens der Experten über die Zukunft.

    Ja, schön, aber sollte man sich deshalb auf das Urteil der Schimpansen verlassen?

    Ach ja, Ridley hat diese peinlichen Fehler in einem Blog von einem W. Meyer, climate-skeptic.com aufgeschnappt. Er hat also seine Lektionen verinnerlicht (oder falsch verstanden) und sich für den Schimpansen entschieden.

  234. #234 Gunnar Innerhofer
    November 7, 2011

    axel,

    ich hab das ridley zeugs nicht gelesen, werde ich auch nicht.

    nur so viel zu deinen ausführungen dazu:
    trägheit hin od. her, auch die landmassen sind träge im vergleich zur luft.
    dort wirkt eine änderung der absorbtionsverhältnisse sofort und wenn wir uns das a in gw ansehen, dann müsste die erwärmung so zwischen 5 und 10km höhe kontinuirlicher und schneller erfolgen, als es gemessen wurde und wird.
    und nie vergessen, ca. die hälfte der erwärmung über das 20jht. dürfte natürlich gewesen sein und natürlich mit all den positiven feedbacks über h2o dampf bzw. albedo etc. das A wird meiner meinung nach viel zu groß geschrieben, auch phne ridley quatsch…

  235. #235 axel
    November 7, 2011

    @ gunnar

    Richtig, den natürlichen Anteil hätte Ridley dann konsequenterweise noch abziehen können, das stimmt natürlich. Ob das die Hälfte oder mehr oder weniger ist, die Experten diskutieren noch. Ich hätte auf etwa 2/3 getippt, aber vielleicht hat an dieser Stelle der Schimpanse tatsächlich die besseren Chancen.

    Auch dein Argument der schnelleren Erwärmung der Atmosphäre ist natürlich richtig. Auch da scheint bei weitem noch nicht alles klar zu sein, ich halte den Ansatz für des Rätsels Lösung (keine präzisen Messwerte) für plausibel. Was hältst du davon?
    http://skepticalscience.com/Eschenbach_satellite_part.html

  236. #236 axel
    November 8, 2011

    Wow, es gibt doch Skeptiker, die gegen Unsinn aufbegehren:
    Mein Mann des Tages ist Richard Tol.

    Schaut mal bei Curry rein, er nimmt gerade kein Blatt vor den Mund, was das Paper von Lüdecke et al. angeht. Einige Auszüge:
    “disinformation”, “totally wrong”, “best to be ignored” etc.

    Und dieses Mal kann Lüdecke zwar immer noch sich ausschweigen, aber nicht mehr zensieren. Hat Lüdecke Realitätsverlust? Nur weil man ihm bei EIKE zujubelt, glaubt er, er würde seinen Mist überall ausschütten können?

  237. #237 Georg Hoffmann
    November 8, 2011

    @Axel
    Deine beiden Punkte zu Ridley sind absolut korrekt und fundamental fuer die Schluesse die er zieht. Mich hat das mit Ridley schon “schwer” getroffen. Sein Buch “The Red Queen” ist wahrscheinlich eines der besten Buecher zu Evolution, was ich je gelesen habe. Das weckt in mir wirklich das Beduerfnis, mich mal mit ihm hinzusetzen und zwei Tage einen Crash-Kurs in Sachen Klimaphysik mit ihm durchzugehen. Keine AHnung ob es helfen wuerde. Schade.

  238. #238 Wolfgang Flamme
    November 8, 2011

    Axel, Georg,

    soweit ist das ja alles sehr einleuchtend: Seit gut 150 Jahren haben wir ein kontinuierlich steigendes Forcing und der Grund, warum wir die zugehörigen Temperaturfolgen nur stark abgemildert zu spüren bekommen, ist, daß die Ozeane einen erheblichen Teil davon aufnehmen und uns diese Erwärmung an der Oberfläche ersparen. Vorerst.

    1) Für diese Behauptung gibt es allerdings einen Lackmustest, denn das, was wir bei dieser Konstellation dann mit Gewißheit niemals beobachten dürften, wäre eine signifikante Abnahme des Wärmegehalts der Ozeane über die angegebenen Meßunsicherheiten hinaus. Dummerweise ist genau das wissenschaftlich verbrieft, für die erste Hälfte der 80er, etwa ab 2000 wohl auch (über die Zeit um 1960 könne man sich vielleicht streiten):
    http://www.ipcc.ch/publications_and_data/ar4/wg1/en/ch5s5-2-2.html

    2) Eine weitere Schlußfolgerung aus der behaupteten Konstellation wäre auch die Erwartung, daß, wenn sich bei den Oberflächentemperaturen mal recht wenig tut, der Wärmegehalt der Ozeane umso stärker zunehmen müßte. Um 1960 herum nahmen die Oberflächentemperaturen eher ab, der Wärmegehalt der Ozeane sank aber auch eher, als das er zunahm. Ab 1980 Anstieg der Oberflächentemperaturen und Abnahme des Wärmegehalts, das ist wenigstens qualitativ stimmig, wenn auch nicht so richtig mit Annahme (1) vereinbar. Ab 2000 dann wieder ein eher unstimmiges Bild. Auch bzgl. der Annahme (2) also kein insgesamt stimmiges Bild.

    Was kann man daraus schließen? Schöne einfache Theorie kaputt? Messungen und Vertrauensintervalle kaputt? Schöne einfache Theorie weder schön noch einfach? Irgendwas in der Art jedenfalls.

    Bei Euch vermisse ich aber die Kritikfähigkeit in dieser Sache, die Einwände sind schließlich ebenfalls fundamental. Vielleich mal weniger über Schimpansen-Skeptiker schwadronieren und die gesparte Zeit nutzen, um die eigene Argumentation kritischer zu überprüfen?

  239. #239 Georg Hoffmann
    November 8, 2011

    @Wolfgang

    Ich denke nicht, dass “mit Gewissheit niemals beobachten duerfen” eine korrekte Darstellung ist. Auch ist 2) ueberhaupt nicht richtig. Energie die nicht zur Erwaermen der Oberflaeche genutzt wird MUSS nicht in den Ozean gehen, sondern kann auch direkt abgestrahlt werden.
    Es handelt sich ja im Wesentlichen um das Problem der Missing Sink im Enegiehaushalt der Erde. Drei Hypothesen stehen dazu zur Verfuegung, 1) Dekadischen Mixing unter die 700 Meter Linie im Ozean 2) Verstaerkte Abstrahlung in Abhaengigkeit insbesondere von dekadischer ENSO/AMO etc Avariabilitaet 3) Industrielle Aerosole.

    Ich habe vorlaeufige Resultate von GCMs gesehen die eine Mischung von 1+2 wahrscheinlich machen, dh diese Modelle wurden an den Zustand des Ozean Ende der 90er herangefuhrt und haben dann mit hoher Wahrscheinlichkeit (80% der Ensemblelaeufe) eben keine Erwaermung fuer die naecshten 15 Jahre gezeigt. Das Paper ist noch nicht raus.

  240. #240 Wolfgang Flamme
    November 8, 2011

    “Ich denke nicht, dass “mit Gewissheit niemals beobachten duerfen” eine korrekte Darstellung ist. Auch ist 2) ueberhaupt nicht richtig. Energie die nicht zur Erwaermen der Oberflaeche genutzt wird MUSS nicht in den Ozean gehen, sondern kann auch direkt abgestrahlt werden. “

    Georg,
    (2) ist richtig. Ohne auf Entropieprobleme einzugehen ist doch logisch, daß wenn der Ozean Wärmeenergie verliert, diese Wärme dann die Oberfläche passieren muß, was dort zwangsläufig einen Temperaturanstieg bedeutet.
    Kurzum, die Entwicklungen im Ozean und an der Oberfläche müssen grundsätzlich gegenläufig erfolgen … mit einer hypothetischen Ausnahme: Wenn man nämlich annimmt, daß der Treibhauseffekt zeitweise aussetzt’ Dann könnte die Oberfläche bei gleicher Temperatur natürlich deutlich mehr Energie abstrahlen und diese Energie könnte prinzipiell den tieferen Ozeanschichten entstammen. Aber diese Annahme würde dann ja noch einiges mehr auf den Kopf stellen.

    (1) ist ebenfalls richtig in dem Sinne, wie Axel es ausgeführt und Du es bestätigt hast: Die Behauptung war, durch die thermische Trägheit der Ozeane bliebe die Temperaturentwicklung der Oberfläche hinter der Entwicklung zurück, die sich für dasselbe Forcing sonst ergeben würden. Anders ausgedrückt, die Ozeane kühlen die Oberfläche relativ ab. Und solange das so ist, fließt natürlich Wärme von der Oberfläche in die Ozeane … das bedeutet ‘kühlen’ nämlich.

    Wenn Du also jetzt sagst, das wäre wohl keine korrekte Darstellung, dann ist die Kühllungstheorie (angeblich ja “absolut korrekt und fundamental”) auch keine. Wie hätten wir’s denn jetzt gerne?

  241. #241 Wolfgang Flamme
    November 8, 2011

    WF: “Kurzum, die Entwicklungen im Ozean und an der Oberfläche müssen grundsätzlich gegenläufig erfolgen”

    Hier sind natürlich keine absoluten Größen gemeint, sondern Trendänderungen. Ich finde zwar, das ist im Sinne der physikalischen Grundlagen evident, aber man weiß ja nie…
    Also wenn jemand nicht intuitiv versteht, was gemeint ist, dann walze ich das halt nochmal aus, notgedrungen.

  242. #242 axel
    November 9, 2011

    @ Wolfgang

    zu 1)
    Ich denke, dass dein Ozeanmodell zu stark vereinfacht. Realistischer wäre da schon ein Zwei-Schichten-Modell, wo deine Erklärung dann die obere Schicht betrifft. Nicht enthalten ist der Austausch dieser oberen Schicht mit Tiefenwasser aus der unteren Schicht. Diese Energieflüsse sind nicht gemessen worden, daher sind die Unsicherheiten groß.

    Punkt (2) verstehe ich nicht, Wolfgang. Mein Haus verliert auch Wärme durch die Wand. Aber die Temperaturen an der Innen- und Außenfläche bewegen sich doch stets im Gleichtakt mit der Lufttemperatur meines Hauses (Außentemperatur als ungefähr konstant vorausgesetzt).
    Was genau meinst du also mit (2) und der gegenläufigen Bewegung?

  243. #243 ann
    November 9, 2011

    haxlefeucht, du fluchensohn, look what you did you bastard:

    “Und dieses Mal kann Lüdecke zwar immer noch sich ausschweigen, aber nicht mehr zensieren. Hat Lüdecke Realitätsverlust? Nur weil man ihm bei EIKE zujubelt, glaubt er, er würde seinen Mist überall ausschütten können?”

    dein scheixx mist du wixxxx ist vielxxx xxxxxxxx

  244. #244 Georg Hoffmann
    November 9, 2011

    @ann
    Einen Moment des EInhaltens. Warum schreiben Sie hier etwas? Lernen Sie etwas, lernen andere etwas aus einer Reihe von mit x leidlich anonymisierten Faekalausdruecken? Gehen Sie auch im Alltag so durch das Leben? Manchmal ist weniger deutlich mehr.

  245. #245 ann
    November 9, 2011

    @hoffmann, ein moment der reflexion. das widerliche und hier tolerierte herumgefluche ueber nicht genehme sachverhalte der venneckes, axels, jans, seiferts, etc. erfordert einen spiegel, eine reaktion

    also, nicht mit zweierlei mass messen, fluchen fuer den guten zweck okay, anderes fluchen kritisieren, immer schoen gerecht bleiben, gelle

    es gibt nicht die einen, die alles wissen und gut sind, und die anderen, die nichts wissen und boese sind, verstehst du das ?

  246. #246 Georg Hoffmann
    November 9, 2011

    @ann
    Das verstehe ich. Berechnen Sie einfach mal fuer sich das Verhaeltnis des Anteils ihrer Beleidigungen zum Anteil an Informationen, Ansichten, wissneschaftlichen Statements. Da durch Null dividiert wird ist das Resultat unendlich. Die Beleidigungen von Herrn Venneke finde ich auch nicht gut und habe es ihm auch schon gesagt, aber er sagt wenigstens etwas zur Sache. Das ist fuer mich das Entscheidende. Axel bekommt den Preis fuer Wohlerzogenes Verhalten. Ich bin kein Engel und ich habe auch nichts gegen eine kraeftige “Argumentation” (bin schliesslich aus dem Ruhrpott. Ich ueberlasse es Ihnen zu beurteilen, ob sie ihre Beitrage inhaltlich interessant finden.

  247. #247 UMa
    November 9, 2011

    @Wolfgang (08.11.11 · 11:40 Uhr)
    Zitat:”1) Für diese Behauptung gibt es allerdings einen Lackmustest, denn das, was wir bei dieser Konstellation dann mit Gewißheit niemals beobachten dürften, wäre eine signifikante Abnahme des Wärmegehalts der Ozeane über die angegebenen Meßunsicherheiten hinaus. Dummerweise ist genau das wissenschaftlich verbrieft, für die erste Hälfte der 80er, etwa ab 2000 wohl auch”
    Wolfgang, ich habe da mal eine Frage. Wenn es von 1980-1983 eine Abnahme des ‘ocean heat content’ um ca. 6e22 J gegeben hat, müsste sich dann nicht auch die thermische Ausdehnung umgekehrt haben? Genauer, um wieviel müsste der Meeresspiegel wegen der höheren Dichte des Wassers gesunken sein? Und passt das zu den Messungen des Meeresspiegels dieser Zeit?

  248. #248 ann
    November 9, 2011

    @hoffmann, gegen “kraeftige” argumentation habe ich gar nichts und eine nicht geringe anzahl der beitraege venneckes beseht bloss aus fluchen gegenueber singer z.b.

    auch innerhofer riskiert mit seiner art, alles aus seinem hirnkastl stammende als genal zu waehnen und andere schnell mal als dorftrotteln zu qualifizieren, dass man ihm mit gleicher muenze heimzahlt

    ich gestehe, dass es mir abgeloescht hat hier irgendetwas inhaltliches zu schreiben, als ich von vennecke die flueche lesen musste, dass agw kritiker wie singer und andere in venneckes verdacht standen, als glaeubige menschen dem kreationismus zu huldigen und nicht den darwinismus als wissenschaftlich gueltig anzuerkennen. quasi das argument weil jenand kreationist ist, weil er sagt er glaubt an den herrgott, ihn gleich auch in anderen wissenschaftsgebieten fuer unzurechnungsfaehig zu erklaeren.

    genau an diesem punkt war es mir zu bloed mit vennecke ueberhaupt in einen diskurs zu treten, da ich ihn dafuer nicht fuer qualifiziert und objektiv halte, aus folgenden gruenden

    1. ist es ein unterschied ob jemand am sonntag zu kirche geht und den auch kreationismus glaubt, oder ob er zur kirche geht und den kreationismus nicht glaubt. es kann also sehr gut sein, dass jemand glaebiger katholik ist und doch den kreationismus ablehn (die maerchen mit den 6000 jahren). wie sich dies nun bei einzelnen agw kritikern verhaelt wie z.b. bei singer weiss ich einzelnen nicht, interessiert mich auch nicht, und ich wuerde aus der position pro oder gege kreationismus keinesfalls ableiten, ab jemand in anderen wissenschaftsbereichen rational tickt.

    2. der darwinismus ist wissenschaftlich auch ziemlich umstritten, in dem sinne, dass er das “evolutionaere geschehen” auf der erde nur sehr unvollstaendig erfasst, ist hier nicht thema, aber nur soviel, die erkenntnisse dsr molekularbiologie und der molekulargenetik der letzten 10 jahre seit dem human genome project, weisen in eine richtung des verstehens der vorgaenge von der morphogenese, die die altvorderen zur zeit darwins, der heutigen nicht-informierten ueber den fortschritt der letzten 10 jahre in dIesem gebiet weit hinter sich lassen, da werden nur alte floskeln, die in zeitungen oder uerberholtem schulunterricht oder hochschulstoff bis vor 10 jahre dahegelernt wurden, wiedergekaeut, und praktisch keiner, def sich hier darueber auessert ahnt, wie sehr die verabolutierte “wahrheit” der evolution im sinne des darwinismus durch neue erkenntnisse so erweitert wurde/modifizie wurde, dass die aussage: “was, du glaubst nicht an die richtigkeit des darwinismus, folglich bist du ein wissenschaftstrottel”, selbst konsequenz einer heutigen laienhaften uninformiertheit ueber den stand des wissens ist. mir war es zu bloed, mich ueber genau dies hier mit vennecke auszutauschen, da ich ihnin diesem zusammenhang nicht als kompetenter diskussionspartner wahrgenommen habe.

    3. venneckes generalannahme, dass alle agw gegner von der oelindustrie, von den amerikanischen republikanern bezahlt wuerden oder diesen nahestuenden, geht mir auch derart auf den nerv, dass ich es nicht fuer noetig befand, in dieses streitfeld mit vennecke einzutreten. dabei streite ich keineswegs ab, dass es einzelne oder mehrere geben mag, die in agw feindlichen interessentengruppen drin sind, nur die verallgemeinerung ist garantiert totaler quatsch. umgekehrt, gibt es doch auch im aw lager beahlte akteure und monetaer massiv profitiierende leute wie al gore. also, parteilichkeit mit finanzieller motivation auf beiden seiten.

  249. #249 Wolfgang Flamme
    November 9, 2011

    Axel,

    folgendes hattest Du geschrieben, gewissermaßen der Kernsatz:
    “Weil die Ozeane durch ihre riesige Wärmekapazität die Erwärmung verlangsamen, würde es dennoch jahrzehntelang mit der Erwärmung weitergehen, bis das neue Strahlungsgleichgewicht erreicht ist.”

    … und dann:
    “Ich denke, dass dein Ozeanmodell zu stark vereinfacht. Realistischer wäre da schon ein Zwei-Schichten-Modell, wo deine Erklärung dann die obere Schicht betrifft.”

    Das ist ja genauso wie hier daheim. Solange alles funktioniert ist es das Laptop meiner Frau. Wenn sich aber herausstellt, daß daran etwas kaputt oder vermurkst ist, ist es plötzlich ‘mein blödes Laptop’. :-)

    Zu (2) paßt die Analogie nicht und es macht wohl auch keinen richtigen physikalischen Sinn, das zu ‘reparieren’. ZB müßte sich das Wärmereservoir ‘Umgebung’ insgesamt abkühlen und diese Wärme dadurch loswerden, daß sie sie (bildlich gesprochen) durch Deine Hauswände ins Hausinnere preßt, wo Du dann natürlich bei gleicher Heizleistung einen Temperaturanstieg verzeichnen würdest.

    Aber mit der Erklärungsmodifikation, die Du anbringst, ist die Sache ohnehin hinfällig. Denn jetzt soll’s halt so sein, daß größere Energiemengen plötzlich einfach so aus dem beobachteten Klimasystem verschwinden können. Vielleicht verschwinden dauernd große Mengen und wegen der Kontinuität des Austrags merken wir’s nicht? Vielleicht ist auch der umgekehrte Weg möglich und der beobachtete Anstieg des Wärmeinhalts geht auf ein kontinuierliches Einbringen von Wärmeenergie auf demselben Wege zurück? Vielleicht ist überhaupt irgendwie alles noch viel mehr anders als gedacht? Sorry, Deine Erklärungen öffnen einfach nur die Tür zur völligen Beliebigkeit und Interpretationsfreiheit – eigentlich eine Domäne der Hardcore-Skeptiker-/Alarmistenfraktion.

  250. #250 Georg Hoffmann
    November 9, 2011

    @Wolfgang, UMa

    Die Erde hat momentan ein energetisches Ungleichgewicht von ca 1,5W/m2 die auf Grund der zusaetzlichen Treibhausgase zu Erwaermung genutzt werden koennten. “Koennten” weil dekadische ENSO Variationen durchaus in der Lage sind aehnliche Betraege wieder abzustrahlen. Ob das nun stattfindet, ist vorerst Spekulation. Die Messdaten sind momentan nicht gut genug um Fluss in den Ozean, Fluss in den tiefen Ozean, Fluss kurzwellig/langwellig ins All praezise genug anzugeben. Das war der Grund fuer Trenberths bekannten Satz von der Travesty.
    http://www.skepticalscience.com/Understanding-Trenberths-travesty.html

    Die 700 Meter Ozeantiefe sind eigentlich keine physikalische Tiefe sondern markiert eher den Bereich, der noch hinreichend mit ARgos Sonden bestueckt ist. Zur Diskussion siehe hier

    “A related study from the UK Met. Office looked at the relationship between the ocean heat content changes in the top 700m and the total ocean heat content change in models [Palmer et al, 2011]. They found that (unsurprisingly) there is more variability in the top 700m than in the whole ocean. This is important to quantify because we have better estimates of the upper ocean OHC change than we do of changes in the whole ocean. Observational studies indicate that the below-700m increases are not negligible – but they are poorly characterised [von Schuckmann et al, 2009]. The Palmer study indicates that the uncertainty on the decadal total OHC change is about 0.15 W/m2 if one only knows the OHC change for the top 700m.

    So what can we infer about the real world from these tests? First, we can conclude that we are looking at the right quantities. Total OHC changes are a good measure of the overall radiative imbalance. Second, there is likely to be a systematic issue if we only look at the 0-700m change – this is a noisy estimate of the total OHC change. Third, if the forcings are close to what we expect, we should anticipate that the deeper ocean (below 700m) is taking up some of the slack. There are of course shorter term sources of variability that also impact these measures (OHC changes associated with ENSO, solar irradiance variability over the solar cycle) which complicate the situation. ”
    http://www.realclimate.org/index.php/archives/2011/10/global-warming-and-ocean-heat-content/

    Die diskutierte Studie ist hier
    http://www2.ucar.edu/news/5364/deep-oceans-can-mask-global-warming-decade-long-periods

  251. #251 Georg Hoffmann
    November 9, 2011

    @Wolfgang
    “Denn jetzt soll’s halt so sein, daß größere Energiemengen plötzlich einfach so aus dem beobachteten Klimasystem verschwinden können. Vielleicht verschwinden dauernd große Mengen und wegen der Kontinuität des Austrags merken wir’s nicht? ”

    Wolken kontrollieren einen wichtigen Teil der radiativen Fluesse der Erde. Ferner ist bekannt, dass es im Zusammenhang mit ENSO aber auch mit anderen Klimaschwankungen zu Variationen in der Wolkenbedeckung kommt. Das ist sicher nicht “ploetzlich” sondern eher altbekannt. DAS ist ja gerade die These von Lindzen und anderen, naemlich dass die beobachteten Schwankungen der Wolkenbedeckungen direkt mit der WIrkung der Treibhausgase und der Erwaermung zusammenhaengen, waehrend eine Mehrheit der Klimaforscher meint, dass diese Schwankungen eher mit ENSO etc zusammenhaengt.
    Grundsaezlich aber: Natuerlich kann die Erde eine ganze Menge ENergie per Wolkenschwankungen abgeben oder extra aufnehmen.

  252. #252 Wolfgang Flamme
    November 9, 2011

    “Wenn es von 1980-1983 eine Abnahme des ‘ocean heat content’ um ca. 6e22 J gegeben hat, müsste sich dann nicht auch die thermische Ausdehnung umgekehrt haben? (…)

    Komisch daß Du dazu mich und nicht den IPCC-Sachstandsbericht und dessen Quellen befragst, in dem diese Entwicklung des Wärmeinhalts ausgewiesen wird.

    Soweit ich informiert bin (zugegebenermaßen nur oberflächlich), wird sowas über Veränderungen der Temperatur-/Dichteprofile abgeschätzt bzw es wird aus der angenommenen Temperaturprofiländerung (Eindiffundieren/Einmischen der Wärme von der Oberfläche her) eine voraussichtliche Profiländerung ermittelt und daraus dann die Ausdehnung abgeschätzt (je nach Verteilung kann eine bestimmte Wärmemenge nämlich unterschiedliche Ausdehnungsbeiträge zur Folge haben).
    Nun hat man in diesen problematischen Perioden sicher Profiländerungen ermittelt, aber wenn man eben nicht weiß, wo die Wärme denn dann geblieben ist und wie sie sich im Unbekannten verteilt hat oder noch verteilt, dann kann ich mir gut vorstellen, daß man da ein Problem hat, genaueres zur resultierenden Ausdehnung/Kontraktion zu sagen.

  253. #253 Günther Vennecke
    November 9, 2011

    @ann,

    … und ich wuerde aus der position pro oder gege kreationismus keinesfalls ableiten, ab jemand in anderen wissenschaftsbereichen rational tickt.

    Ich dagegen schon, denn der Kreationismus ist eine religiöse Ideologie, die auf der Annahme fußt, dass alle Vorgänge im Universum letzten Endes durch den direkten Willen eines höheren Wesens (Jahwe bzw. Allah) gesteuert werden. Ob eine Supernova ausbricht, es ein Erdbeben gibt, oder der Blitz in ein bestimmtes Haus einschlägt, es war immer der Gott, an den der Kreationist glaubt.

    Solch eine Einstellung ist prinzipiell unvereinbar mit einer wissenschaftlichen Tätitgkeit, weil sie der Grundannahme der Wissenschaft, nämlich, dass in dieser Welt alles mit rechten Dingen zugeht, diametral entgegengesetzt ist.

    Die meisten Kreationisten können allein deshalb die These vom AGW nicht akzeptieren, weil sie dann ihren Gott aus dem Klimageschehen herausnehmen müssten, also ein fundamentales Glaubensprinzip opfern müssten.

    Deshalb ist es m. E. auch völlig unmöglich, von einem Kreationisten ernsthafte wissenschaftliche Erkenntnisse zu erwarten, denn im Konfliktfall siegt immer seine Ideologie, wenn es um die Interpretation des natürlichen Geschehens geht.

    Zur Evolution: “Darwinismus” ist ein Begriff, der in aller Regel von ideologisierten Gegnern der Evolutionswissenschaft verwendet wird. “Darwinismus” ist insofern umstritten, weil es keine sinnvolle Definition dessen gibt, was der einzelne (Gegner) unter diesem Begriff subsumiert, meist werden damit nur Strohmänner aufgebaut.

    Evolution an sich ist ein Faktum, die Evolutionswissenschaft befasst sich mit den Ursachen und dem Verlauf der Evolution. Natürlich gibt es bei über 3 Milliarden Jahren Geschichte des Lebens noch viele offenen Fragen über den exakten Verlauf und auch den einen oder anderen Wirkmechanismus.

    Allerdings – und dieser Punkt ist auch nicht verhandelbar – gibt es unter Fachleuten nicht den geringsten Dissens darüber, OB die Evolution stattgefunden hat und noch stattfindet, die Belege dafür sind überwältigend, Belege dagegen gibt es nicht.

    Laien mögen das anders sehen und in der Tat gibt es Laien, die die Tatsache der Evolution leugnen, aus welchen Gründen auch immer.

    Was auch immer Sie mit Ihren Ausführungen oben bezwecken wollten, als Angriff auf das Faktum der Evolution wären sie ungeeignet.

    Was meine Wahrnehmung der Position prominenter AGW-Leugner betrifft, so hätte ich gerne die Frage beantwortet, warum diese denn fast ausschließlich mit unbelegten und oft unwahren “Argumenen” auftreten und sich hauptsächlich im Dunstkreis ihres Obergurus Singer bewegen, während es auf der “anderen Seite” – als ob man hier auch nur annähernd von Gleichwertigkeit reden könnte – es welweit KEINE wissenschaftliche Organisation von gutem Ruf gibt, die die These vom AGW NICHT akzeptiert?

    Die Ausgangslage ist also klar: seriöse Wissenschaftler einerseits und überwiegend Rosstäuscher andererseits.

    Sollten Sie wider Erwarten ernsthafte Argumente für Ihre Sicht der Dinge beibringen können, wäre es nicht ganz uninteressant, diese zu erfahren.

    Aber bitte nicht auf dem Niveau, mit dem Sie versucht haben, die Evolutionstheorie zu “widerlegen”.

  254. #254 Günther Vennecke
    November 9, 2011

    @ann,

    … und ich wuerde aus der position pro oder gege kreationismus keinesfalls ableiten, ab jemand in anderen wissenschaftsbereichen rational tickt.

    Ich dagegen schon, denn der Kreationismus ist eine religiöse Ideologie, die auf der Annahme fußt, dass alle Vorgänge im Universum letzten Endes durch den direkten Willen eines höheren Wesens (Jahwe bzw. Allah) gesteuert werden. Ob eine Supernova ausbricht, es ein Erdbeben gibt, oder der Blitz in ein bestimmtes Haus einschlägt, es war immer der Gott, an den der Kreationist glaubt.

    Solch eine Einstellung ist prinzipiell unvereinbar mit einer wissenschaftlichen Tätitgkeit, weil sie der Grundannahme der Wissenschaft, nämlich, dass in dieser Welt alles mit rechten Dingen zugeht, diametral entgegengesetzt ist.

    Die meisten Kreationisten können allein deshalb die These vom AGW nicht akzeptieren, weil sie dann ihren Gott aus dem Klimageschehen herausnehmen müssten, also ein fundamentales Glaubensprinzip opfern müssten.

    Deshalb ist es m. E. auch völlig unmöglich, von einem Kreationisten ernsthafte wissenschaftliche Erkenntnisse zu erwarten, denn im Konfliktfall siegt immer seine Ideologie, wenn es um die Interpretation des natürlichen Geschehens geht.

    Zur Evolution: “Darwinismus” ist ein Begriff, der in aller Regel von ideologisierten Gegnern der Evolutionswissenschaft verwendet wird. “Darwinismus” ist insofern umstritten, weil es keine sinnvolle Definition dessen gibt, was der einzelne (Gegner) unter diesem Begriff subsumiert, meist werden damit nur Strohmänner aufgebaut.

    Evolution an sich ist ein Faktum, die Evolutionswissenschaft befasst sich mit den Ursachen und dem Verlauf der Evolution. Natürlich gibt es bei über 3 Milliarden Jahren Geschichte des Lebens noch viele offenen Fragen über den exakten Verlauf und auch den einen oder anderen Wirkmechanismus.

    Allerdings – und dieser Punkt ist auch nicht verhandelbar – gibt es unter Fachleuten nicht den geringsten Dissens darüber, OB die Evolution stattgefunden hat und noch stattfindet, die Belege dafür sind überwältigend, Belege dagegen gibt es nicht.

    Laien mögen das anders sehen und in der Tat gibt es Laien, die die Tatsache der Evolution leugnen, aus welchen Gründen auch immer.

    Was auch immer Sie mit Ihren Ausführungen oben bezwecken wollten, als Angriff auf das Faktum der Evolution wären sie ungeeignet.

    Was meine Wahrnehmung der Position prominenter AGW-Leugner betrifft, so hätte ich gerne die Frage beantwortet, warum diese denn fast ausschließlich mit unbelegten und oft unwahren “Argumenen” auftreten und sich hauptsächlich im Dunstkreis ihres Obergurus Singer bewegen, während es auf der “anderen Seite” – als ob man hier auch nur annähernd von Gleichwertigkeit reden könnte – es welweit KEINE wissenschaftliche Organisation von gutem Ruf gibt, die die These vom AGW NICHT akzeptiert?

    Die Ausgangslage ist also klar: seriöse Wissenschaftler einerseits und überwiegend Rosstäuscher andererseits.

    Sollten Sie wider Erwarten ernsthafte Argumente für Ihre Sicht der Dinge beibringen können, wäre es nicht ganz uninteressant, diese zu erfahren.

    Aber bitte nicht auf dem Niveau, mit dem Sie versucht haben, die Evolutionstheorie zu “widerlegen”.

  255. #255 Wolfgang Flamme
    November 9, 2011

    Georg,

    na primaklima, da hatte mich RealClimate gerade erst überzeugt, daß Wasserdampf in all seinen verschiedenen Erscheinungsformen ein abhängiges Feedback sei und kein unabhängiges Forcing und jetzt kommst Du und schlägst das wieder zu Klump.

    Wenn ich mir die ganzen Woasmerneds angucke, die inzwischen zutage treten, so erscheint mir Axels Kritik an Ridleys Ansatz aber nicht mehr so vernichtend, wie Axel behauptete, weil eben auch die Kritik mit allerlei Spekulationen und Ungewißheiten behaftet ist, wie sich mittlerweile herausstellt. So jedenfalls mein derzeitiger Eindruck – es bleibt also spannend.

    Da mit einer schnellen Auflösung dieses Problems wohl nicht gerechnet werden kann, interessiert mich derzeit eher eine absolut sachlich fundierte Kritik dieser zwei aktuellen EIKE-Papiere, weil ich dazu bisher nur eine sehr provisorische Meinung habe … und das vage Gefühl, ich könnte durch eine solche Kritik was dazulernen.

  256. #256 axel
    November 9, 2011

    @ Wolfgang

    Die Diskussionen um Tols Kritik an den EIKE Papern fand ich ebenfalls ausgesprochen spannend. Wenn ich doch nur Zeit, Zeit, und noch etwas mehr Zeit hätte, dann hätte ich jetzt allergrößte Lust, mir ein Statistikbuch zu kaufen und mal wieder etwas Mathematik zu studieren. Ok, so wohl erst im nächsten Leben bzw. wenn ich im EIKE-Alter bin.

  257. #257 axel
    November 9, 2011

    Tol schrieb ja, dass schlechte Paper am besten ignoriert werden sollten.

    Mag aus seiner Sicht richtig sein, aber aus meinem egoistischem Motiv des Dazulernens und sehen zu können, wo ich mit meiner Sicht der Dinge richtig und wo ich völlig falsch lag (Lüdecke wollte bei EIKE ja leider selbst nicht diskutieren), ist das so sehr schön. Ich freue mich schon auf Lüdeckes Antwort bei Curry, und “freuen” meine ich in der Tat wortwörtlich.

  258. #258 Gunnar Innerhofer
    November 10, 2011

    nur ein Einwurf!

    grad geslesen auf ORF at.

    Die schreiben meist eh nur Dreck, aber zwischendurch haben sie sogar recht:

    “Millionengeschäft statt Klimaschutz
    Der Ausstoß schädlicher Klimagase nimmt weiter deutlich zu. Mit der Einführung von CO2-Zertifikaten versuchte die EU dieses Problem in den Griff zu bekommen. Doch eine aktuelle Studie zeigt, dass in Deutschland der Emissionshandel seine Wirkung weit verfehlt: Statt als Anreiz für mehr Klimaschutz zu dienen, sei der Handel mit Zertifikaten eine lukrative Einnahmequelle von Konzernen. Branchen mit hohem Schadstoffausstoß erhielten zu viele Emissionszertifikate gratis, die sie teuer weiterverkaufen können – eine „Gelddruckmaschine“, wie Umweltverbände kritisieren…

    http://www.orf.at/stories/2088581/

    –schädlicher Klimagase– was für ein erbärmlicher Ausdruck!
    was solls, unter Umweltverschutzung läuft heutzutage CO2, wie arm, blöd und was weiß ich was. So als wenn man Wasser und Sauerstoff zu Umweltgiften erklärt. Das ist das fürchtelich dumme an der ganzen Geschichte und die AGW Fundis sind dran beteiligt und schuld, dass eben das Volk nocht weiter verblödet wird.

    Auch Hoffmann & Co sind da nicht ausgenommen, weil sie sich nicht wirklich gegen solchen Quatsch stellen.

  259. #259 Wolfgang Flamme
    November 10, 2011

    Axel,

    hier auch noch was:
    http://scienceblogs.com/stoat/2011/11/tol_vs_curry.php

    Anscheinend hat bisher kein ‘Kritiker’ einen handfesten Anhaltspunkt, was genau es an den Arbeiten eigentlich zu kritisieren gibt … aber einfach mal die Klappe halten, das geht in Klimablogland anscheinend auch nicht. Ersatzweise zelebriert man derzeit wohl ein kollektives Empörungsritual.

  260. #260 UMa
    November 11, 2011

    @Wolfgang (09.11.11 · 19:32 Uhr)
    Zitat:”Komisch daß Du dazu mich und nicht den IPCC-Sachstandsbericht und dessen Quellen befragst, in dem diese Entwicklung des Wärmeinhalts ausgewiesen wird.”
    Weil Du geschrieben hattest, “…Dummerweise ist genau das wissenschaftlich verbrieft,…”, was für mich aus dem Link zum AR4-IPCC-Bericht nicht ersichtlich war.

    Im Text habe ich dazu nichts gefunden, bleibt noch das Figure 5.1. Angegeben ist dort ein 90% Konfidenzintervall, d.h. ich nehme an, dass 90% der ‘wahren’ Jahreswerte innerhalb liegen sollten. Da aber die Untergrenze von 1977-1980 kaum über der Obergrenze 1983-1990 liegt, ist das m.E. alles andere als klar ob es überhaupt den Abnahme im ‘ocean heat content’ gegeben hat. Wegen der Dichteänderung des Meerwassers mit der Temperatur ist m.E. eine Überpüfung der Veränderung des Meeresspiegels zu dieser Zeit die schnellste Methode das zu Überprüfen.

    Ich habe keine Abnahme des Meerespiegel zu dieser Zeit finden können. Ich habe überschläglich die theoretische Abname zu ca. 10 bis 20mm berechnet. In [1] gibt es zwar eine Abnahme in den 80ern, aber diese ist kleiner und vor allem um Jahre zu spät (84-86). Das ist m.E. inkonstent mit der Annahme, dass sich der ‘ocean heat content’ 1980-83 so stark veringert hat.

    Ich habe nun in den Quellen nachgesehen. Die schwarze Kurve basiert auf Levitus et al. (2005a)[2]. Die Autoren diese Paper halten die Abnahme für real, schreiben aber, dass andere diese Abnahme bezweifeln.
    Ich habe noch eine späteres Paper [3] gefunden, an dem die gleichen Hauptautoren mitgewirkt haben. Dies updatet den ‘ocean heat content’ unter der Berücksichtigung und Korrektur systematischer Fehler in den Messdaten. Die Abnahme des ‘ocean heat content’ in den 80ern ist damit größtenteils verschwunden. Siehe Figure 1 in [3].

    Was genau verstehts du unter ‘wissenschaftlich verbrieft’?

    [1] Church, J. A., and N. J. White (2006), A
    20th century acceleration in global sea-level rise, Geophys. Res.
    Lett., 33, L01602, doi:10.1029/2005GL024826.

    [2] Levitus, S., J. Antonov, and T. Boyer (2005), Warming of the world ocean, 1955–2003, Geophys. Res. Lett., 32, L02604, doi:10.1029/2004GL021592.

    [3] Levitus, S., J. I. Antonov, T. P. Boyer, R. A. Locarnini, H. E. Garcia, and A. V. Mishonov (2009), Global ocean heat content 1955–2008 in light of recently revealed instrumentation problems, Geophys. Res. Lett., 36, L07608, doi:10.1029/2008GL037155.

  261. #261 Wolfgang Flamme
    November 12, 2011

    Axel,
    danke für den Hinweis auf [3], jetzt wird mir erst richtig klar, das das ganze eine Riesenbaustelle war, ist und wohl auch noch bleiben wird.

    Es gab zu dieser Zeit etwa 150.000 Profilmessungen jedes Jahr, die tiefer als 100m reichten, durchgeführt mit 4 konzeptionell unterschiedlichen Meßsystemen. Und da hat man sich trotzdem einen systematischen Fehler von >0,2°C eingehandelt (noch nach einer Glättung über 5 Jahre, wie’s scheint) aber nix genaues weiß man nicht, nachdem Experten das nach 20 Jahren auffällt? Und da soll ich jetzt glauben, daß die neue Kurve bestimmt richtiger ist? Fool me once, …

  262. #262 Günther Vennecke
    November 13, 2011

    Da “ann” es vorzieht, sich in Schweigen zu hüllen, hier noch ein sehr sehenswerter Beitrag zu der “Kontroverse” (die in Wirklichkeit gar keine ist, weil die Gegenseite überhaupt keine stichhaltigen Argumente hat) über Evolution und “intelligent design”:

    Hier kommt die ganze Dummheit und Verlogenheit der Kreationisten deutlich zum Ausdruck, nicht unähnlich der Dummheit und Verlogenheit der weitaus meisten Klima-Pseudo-“Skeptiker”.

  263. #263 UMa
    November 14, 2011

    @Wolfgang: Ich denke du meintest mich, nicht Axel.

    Was denkst du nun zu deinem Punkt 1) vom 08.11.11 · 11:40 Uhr?

  264. #264 Wolfgang Flamme
    November 15, 2011

    @UMa

    (Tut mir leid, ich hatte die Antwort tatsächlich irrtümlich Axel zugeschrieben.)

    Was ich nun zu meinem Pt. 1 denke? Eigentlich dasselbe wie vorher auch.

  265. #265 Wolfgang Flamme
    November 17, 2011

    Das ist ja auch mal interessant:

    The ocean is in part its own source of variability
    How much of the ocean interannual variability (with periods over 18 months) is driven by the atmosphere and how much is generated by the ocean itself? To help answer this question, the Drakkar project ran its global eddying ocean model for several decades twice. The first run was driven by the full range of atmospheric forcing, including direct interannual forcing; the second one was driven only by a repeated seasonal atmospheric forcing. The first simulation produces the “total” interannual variability, which manifestation in sea level anomalies proves to be very close to altimetric measurements; the second simulation also produces an interannual ocean variability, but which comes from nonlinear, purely oceanic, processes.

    Depending on the latitude, up to 40% or even 80% of the variability is thus intrisincally generated by the ocean. This proportion is also substantial on sea-surface temperature.

    Leider ist daraus erst mal nicht ersichtlich, auf welchen Zeitskalen man mit welcher intrinsischen Variabilität rechnen muß. Es deutet sich aber schonmal an, daß ein besseres Monitoring des thermisch trägen’ Ozeans wegen der Instabilität der Flüsse trotzdem keine zuverlässigen mittelfristigen Prognosen liefern kann und damit wohl auch kaum Möglichkeit besteht, Modelle zu rekalibrieren und zu konsolidieren.

  266. #266 markus
    Dezember 20, 2011

    “Gute Idee, das mit den Emissionen. Ich schau mal noch nach einer guten Grenze (obwohl 3% scheint mir schon ganz gut).”
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,804950,00.html
    “Der Energieverbrauch Deutschlands ist in diesem Jahr stark zurückgegangen. Sparsamkeit und größere Effizienz sind dafür aber nur am Rande verantwortlich. Eine wichtigere Rolle spielte das Wetter.”

  267. #267 kai
    Januar 29, 2012

    wenn man heute sieht wie es um das arktische meereis steht, kann man wieder ganz beruhigt sein, dass der gesamte arktische ozean wieder total zugefroren ist. da kommt kein schiff durch. wieso nicht einmal eine wette, ob ein eisbrecher im januar zum nordpol kommt?

  268. #268 情趣用品
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    Juli 21, 2013

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