Zeit für eine neue Klimawette. Die letzte Wette vor zwei Jahren hatte ja 200 Euro in die Kassen des centro d’estimulacion precox der hermandad de buen fin gespült, einem von freiwillig arbeitenden Ärzten und Krankenschwestern betriebenen Zentrum zur Hilfe von behinderten Kindern. Und so soll es auch dieses Mal sein.

someyears1

Abbildung 1: Das globale Mittel des Zeitabschnitts Jan-Apr nach dem GISS Temperaturdatensatz.

Zuerst also die Wette. Ich wette, dass dieses Jahr 2014 in mindestens zwei der drei globalen Datensätze GISS, Hadcrut4 und Berkeley Earth das wärmste Jahr der jeweiligen Messreihe wird. Unsicherheitsmargen der Datensätze spielen keine Rolle. Es zählt der einfache Sieg, selbst wenn er statistisch insignifikant ist. Ich setze 100 Euro und jeder, der gegen mich wetten möchte, setzt mindestens 10 Euro, solange bis mindestens 100 Euro zusammenkommen. Gewinne ich, gehen meine 100 Euro + die N-mal 10 (oder mehr) Euro an das Behindertenzentrum. Verliere ich, überweise ich 200 Euro (also meine 100 plus die nächsten 100), wobei es natürlich jedem freigestellt ist, trotzdem etwas dazu zu tun. Soweit alles klar?

Wie stehen die Chancen dieser Wette? Bis jetzt liegen die Daten bis einschliesslich April vor. Wir können also den Jahresabschnitt Januar bis April (globale Jahreanomalien) vergleichen mit den vorhergehenden Jahren, um zu sehen, ob 2014 bislang schon gut am Start ist. Abbildung 1 zeigt, das bislang 2014 auf Platz 5 der wärmsten Jan-Apr Abschnitte liegt. 2010, 2007, 2002 und 1998 liegen alle und in dieser Reihenfolge vor 2014. Die T-Anomalien betragen 0.7625 , 0.7350, 0.7225, 0.6725, 0.6375. 2014 müsste also in den verbleibenden 8 Monaten mehr als 0.1C gutmachen, was ja nicht offensichtlich erscheint.

someyears2

Abbildung 2: Die fünf wärmsten Jan-Apr Zeitabschnitte gemäß dem GISS Datensatz. 2014 liegt bislang also auf Rang 5.

 

Abbildung 2 zeigt das Jahr 2014 im Vergleich zu den anderen vier vor ihm liegenden Jahren. Einzig der April 2014 scheint einigermaszen kompetitiv als zweitwärmster April aller Messreihen. Bislang also wirklich nichts bemerkenswertes am Jahr 2014. Mache ich also eine Harakiri-Wette? Nicht nur. Seit letztem Monat stehen fast alle ENSO Vorhersagen (siehe Abbildung 3 aus dem monatlichen NCEP Report) auf positiv, soll heissen, sie sehen gemässigte bis kräftige Niño Bedingungen ab dem Sommer diesen Jahres vorher. El Niño Jahre aber sind global warme Jahre, bei denen die zusätzliche Wärme, die im Zentral- und Ostpazifik an die Oberfläche kommt zu einem globalen Erwärmungseffekt führt.

ModelforcastENSO2014

Abbildung 3: Der NCEP ENSO Forecast http://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/analysis_monitoring/enso_advisory/ensodisc.pdf von insgesamt 21 dynamischen und statistischen Modellen. Sie ergeben eine 65% Wahrscheinlichkeit für einen El Niño.

Tatsächlich waren alle vor 2014 liegenden Jahre von solchen ENSO Bedingungen begleitet (siehe hier). Schaut man sich diese Tabelle der ENSO Jahre an, stellt man fest, dass praktisch jedes dieser Jahre zum Ende des Jahres hin schon wieder von konträren Niña Bedingungen gestört wurde. Das gilt, selbst wenn man den Zeitverzug zwischen den Temperaturen im tropischen Pazifik und den globalen Temperaturen berücksichtigt. “Ideal” aus meiner Wettposition wäre es also, wenn der Niño früh im Jahr beginnt und bis zum Ende des Jahres anhält, etwa wie im Jahre 2002. Ob das aber reichen wird (selbst im Falle eines ENSO Ereignisses) wissen wir natürlich nicht. Darum wetten wir ja gerade.

UpperOceanHeat

Abbildung 4: In den letzten zwei Monaten ist der Wärmeinhalt des pazifischen subsurface Wassers beachtlich hochgegangen. Ein möglicher Hinweis, dass ein ENSO im Jahr 2014 anrollt.

Auch die im Pazifik knapp unter der Oberfläche gespeicherte Wärme ist Messungen zufolge kräftig angestiegen und deutet daraufhin, das seine recht beachtliche Menge an Wärme darauf wartet, nacho ben an die Oberfläche zu kommen.

PS Noch ein Nachtrag. Ich hatte schon mehrfach auf die Fortschritte in der dekadischen Vorhersage hingewiesen. Insbesonderes dieses Ergebnis einer Multi-Modellstudie berechnete mit den entsprechenden Klimainformationen bis 2012/2013 praktisch ab sofort ENSO Bedingungen und eine damit einhergehende globale Erwärmung voraus.

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Kommentare (65)

  1. #1 Bleyfuß
    Mai 27, 2014

    @GH
    Ich würde mitwetten (20 € !!), allerdings sagt mir mein Knie, dass 2014 einen neuen Temperaturrekord setzt.

  2. #2 Flotter Otto
    Mai 27, 2014

    Schwache Wette…………

    Dank El Nino – natürliche Klimaschwankung – wird auf einen neuen Rekord spekuliert.

    Und dann werden die Satellitendaten der Globaltemperatur RSS und UAH nicht herangezogen.

    So kann man natürlich auch die Bedingungen zu seinen Gunsten eingrenzen……………..

    Ich frage mich, wann wird das mal etwas mit einen eindeutigen Rekordjahr?

    Die Klimapropheten versprechen uns schon seit Jahren, dass die Globaltemperatur immer schneller werdend ansteigen soll. Und das tut sie nicht …………………….

  3. #3 Georg Hoffmann
    Mai 27, 2014

    @FlotterOtto
    Put your money where your mouth is. Und es sind ja nur 10 Euro fuer einen guten Zweck.

  4. #5 Flotter Otto
    Mai 27, 2014

    @ Hoffmann

    Put your money where your mouth is. Und es sind ja nur 10 Euro fuer einen guten Zweck.

    Wenn sie im letzten Monat mitgelesen hätten, dann wüssten sie das ich als Schwerbehinderter von 392 € Sozialhilfe im Monat lebe, Strom etc. gehen davon auch ab und ich keine 10 € übrig habe.

    Durch ihre eingegrenzten Wettbedingungen, natürlich zu ihren Gunsten, gebe ich ihnen eine Chance von 50:50 zu gewinnen………. Mehr nicht. Und falls es einen neuen Höchstwert unter denen von ihnen festgelegten Bedingungen geben sollte, dann wird der nicht signifikant sein.

  5. #6 Arnd
    Mai 27, 2014

    Das Ansteigen der globalen Temperatur an sich ist nicht das größte Problem (Menschen und auch viele Tiere können sich wie du schon gesagt hast anpassen). Das Problem ist das verstärkte Auftreten von Naturkatastrophen und vor allem der Anstieg der Meerwasserpegel aufgrund des Anstiegs der Temperaturen. Insofern halte ich den Kommentar von Herrn Kramm gelinde gesagt für sehr kurz gedacht.

  6. #7 Bleyfuß
    Mai 27, 2014

    @FO
    [Zu den Schwachsinn mit der steigenden Globaltemperatur hat der Klimawissenschaftler G. Kramm..]
    Verstehe ich Sie richtig, dass Sie die Globaltemperatur als solche für “Schwachsinn”, also keine sinnvolle Größe halten?

    Oder halten Sie den prognostizierten Anstieg (IPCC usw.) für unerheblich
    oder mit zu großen Unsicherheiten behaftet, also unseriös oder irrelevant oder beides?

    Zutreffendes bitte ankreuzen.

  7. #8 shader
    Mai 27, 2014

    “Wenn sie im letzten Monat mitgelesen hätten, dann wüssten sie das ich als Schwerbehinderter von 392 € Sozialhilfe im Monat lebe, Strom etc. gehen davon auch ab und ich keine 10 € übrig habe.”

    Okay, damit wir die Diskussion vom Tisch haben, bezahle ich für Herrn Otto die 10 Euro.

  8. #9 Flotter Otto
    Mai 27, 2014

    @ Bleyfuß

    Oder halten Sie den prognostizierten Anstieg (IPCC usw.) für unerheblich
    oder mit zu großen Unsicherheiten behaftet, also unseriös oder irrelevant oder beides?

    Richtig erfasst.

    @ shader

    Okay, damit wir die Diskussion vom Tisch haben, bezahle ich für Herrn Otto die 10 Euro.

    Sie haben es noch nicht verstanden. Meine Prognose sieht so aus ….. “Durch ihre eingegrenzten Wettbedingungen, natürlich zu ihren Gunsten, gebe ich ihnen eine Chance von 50:50 zu gewinnen………. Mehr nicht. Und falls es einen neuen Höchstwert unter denen von ihnen festgelegten Bedingungen geben sollte, dann wird der nicht signifikant sein.”

    Hat also mit den Wettbedingen von Herrn Hoffmann nichts zu tun ……..

  9. #10 Flotter Otto
    Mai 27, 2014

    @ Arnd

    Das Problem ist das verstärkte Auftreten von Naturkatastrophen und vor allem der Anstieg der Meerwasserpegel aufgrund des Anstiegs der Temperaturen.

    Die Naturkatastrophen und deren Stärke häufen sich nicht signifikant. Ein Trend ist nicht zu erkennen. Das bestätigt selbst Bengtsson, oder dass IPCC.

    Der Meeresspiegel steigt aktuell nicht schneller an, als in den vergangenen 100 Jahren. Das sind alles Zeitungsenten.

  10. #11 Georg Hoffmann
    Mai 27, 2014

    @Flotter Otto

    Die Naturkatastrophen und deren Stärke häufen sich nicht signifikant. Ein Trend ist nicht zu erkennen. Das bestätigt selbst Bengtsson, oder dass IPCC. ”

    Da gucken wir aber besser mal fix nach. Besser ist das.

    The frequency and intensity of heavy precipitation events over
    land will likely increase on average in the near term. However, this trend will not be apparent in all regions because of natural variability and possible influences of anthropogenic aerosols. {11.3.2.5.2, Figures 11.17 and 11.18

    It is likely that since about 1950 the number of heavy precipitation events over land has increased in more regions than it has decreased. Confidence is highest for North America and Europe where there have been likely increases in either the frequency or intensity of heavy precipitation with some seasonal and/or regional variation. It is very likely that there have been trends towards heavier precipitation events in central North America. {2.6.2.1}

    Und auch hier

    Der Meeresspiegel steigt aktuell nicht schneller an, als in den vergangenen 100 Jahren. Das sind alles Zeitungsenten.

    Aha. Die -2 gibt uebrigens den Beschleunigungsterm an.

    It is likely 2 that the rate of global mean sea level rise has continued to increase since the early 20th century, with estimates that range from 0.000 [–0.002 to 0.0 02] mm yr –2 to 0.013 [0.007 to 0.019] mm yr –2. It is very likely that the global mean rate was 1.7 [1.5 to 1.9] mm yr –1 between 1901 and 2010 for a total sea level rise of 0.19 [0.17 to 0.21] m. Between 1993 and 2010, the rate was very likely higher at 3.2 [2.8 to 3.6] mm yr –1 ; similarly high rates likely occurred between 1920 and 1950. {3.7.2, 3.7.4, 5.6.3, 13.2.1, 13.2.2, Figure 13.3}

  11. #12 Bleyfuß
    Mai 27, 2014

    @FO
    [Richtig erfasst]
    Ein bisschen genauer hätt ich’s schon gerne…
    Übrigens habe ich nichts “erfasst”, wie Sie meinen, sondern ich frage Sie, weshalb genau Sie die Globaltemperatur nicht mögen; etwas konkretes müssten Sie da schon äußern, wenn Sie ernst genommen werden möchten, denn die (Ab-)Qualifizierung als “Schwachsinn” ist ungenügend.

  12. #13 Flotter Otto
    Mai 27, 2014

    @ Arnd

    Ergänzend …..

    Lennart Bengtsson hat kürzlich bestätigt …..

    Sogar noch alarmierender ist die Tendenz, den Leuten den Eindruck zu vermitteln, dass Wetterereignisse extremer werden und dass dies schon jetzt der Fall ist. Abgesehen von einer möglichen Zunahme der Niederschläge und einer möglichen Verstärkung von tropischen Hurrikanen, was bislang nicht beobachtet worden ist, gibt es keinen Hinweis auf Extremwetter in den Modellsimulationen und sogar noch weniger in den derzeitigen Beobachtungen.

    Zum Meeresspiegelanstieg …..

    Der Meeresspiegel steigt aktuell nicht schneller an, als in den vergangenen knapp 100 Jahren. Das kann man den Pegeldaten der Messstationen entnehmen. Z.B. Church & White 2006, oder Jevrejeva et al. 2006.

  13. #14 axel
    Mai 27, 2014

    Faire Wette, da ist jeder Ausgang möglich.

    Ich wette 50€ auf einen neuen Rekord. Falls ich verliere, überweise ich 100€.

    @ FO
    Ich ertrage das Gejammer kaum noch. In meinem Bekanntenkreis gibt es eine alleinerziehende Mutter, die auch nicht mehr hat und trotzdem regelmäßig gibt (die übrigens noch nie gejammert hat). Ja, und ich kenne jemanden, der sitzt im Rollstuhl, hat auch die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und hat trotzdem etwas gefunden.

    PS:
    Und wie bei Bengtsson gilt: Behauptungen ohne Beweis sind quasi nichtexistent.

  14. #15 Georg Hoffmann
    Mai 27, 2014

    Ich weiss nicht, wo LB nun das obige gesagt hat. Aber das:”gibt es keinen Hinweis auf Extremwetter in den Modellsimulationen ” ist eindeutig falsch.
    Siehe etwa 12.4.5.5 extreme events in the hydrological cycle.
    Eigenartig.

  15. #16 axel
    Mai 27, 2014

    Was will uns der Flotte Otto damit sagen?

    “Sie haben es noch nicht verstanden. Meine Prognose sieht so aus ….. “Durch ihre eingegrenzten Wettbedingungen, natürlich zu ihren Gunsten, gebe ich ihnen eine Chance von 50:50 zu gewinnen………. Mehr nicht. Und falls es einen neuen Höchstwert unter denen von ihnen festgelegten Bedingungen geben sollte, dann wird der nicht signifikant sein.”

    Im ersten Teil sagt er, dass die Wette fair ist. Und warum dann das Gemeckere?

    Den zweiten Teil verstehe ich gar nicht: Da die letzten Temperaturrekorde allesamt in ElNino-Zeiten auftraten, warum sollte dann ein moderater ElNino dieses Mal nicht zählen dürfen? Ich dachte, wir vergleichen Gleiches mit Gleichem?

    Ganz schön drollig – äh, trollig natürlich – unser FO.

  16. #17 M. Pört
    Mai 27, 2014

    “Ich setze 100 Euro und jeder, der gegen mich wetten möchte, setzt mindestens 10 Euro, solange bis mindestens 100 Euro zusammenkommen. Gewinne ich, gehen meine 100 Euro + die N-mal 10 (oder mehr) Euro an das Behindertenzentrum. Verliere ich, überweise ich 200 Euro (also meine 100 plus die nächsten 100), wobei es natürlich jedem freigestellt ist, trotzdem etwas dazu zu tun. Soweit alles klar?”

    NEIN. N-mal 10 oder mehr — meintest du mit mehr (N + x) mal zehn. Da fängts schon an. Und was sind die nächsten 100? Und warum “mindestens 100”.

    Und warum, großer Spender, SPÜLST du nicht einfach so noch mal ein exorbitantes Paar 100 Euro in DIE KasseN? Vielleicht in 2 Jahren.

    Halbseidener Dreck.

  17. #18 Flotter Otto
    Mai 27, 2014

    @ Hoffmann

    Ja ist denn schon wieder Murmeltiertag?

    Und täglich grüßt der Klimawandel …..

    Sogar das IPCC und die Medien mußten im Dez. 2011 nach einem IPCC-Sonderbericht vor der Klima-Konferenz in Durban eingestehen, daß es weltweit keine signifikanten Trends zu mehr Extrem-Wetter gibt.

    Zum Meeresspiegelanstieg der letzten 100 Jahre siehe Church & White 2006, oder Jevrejeva et al. 2006. Kein beschleunigter Anstieg, wie es ihn nicht auch schon in den letzten 100 Jahren gegeben hat.

  18. #19 axel
    Mai 27, 2014

    “Falls ich verliere, ist natuerlich damit endgültig bewiesen, dass global warming ein übler hoax ist. Und vice versa.”

    Skeptiker sehe das genauso. Nur ohne “vice versa” natürlich.

  19. #20 axel
    Mai 27, 2014

    Wow, schon der 7. Kommentar von FO, und immer noch keine Stellungnahme, auf welche Seite er wetten möchte. Megatrollig.

  20. #21 Flotter Otto
    Mai 27, 2014

    Nachtrag zum Extremwetter …..

    “Recent analyses of changes in severe local weather (tornadoes, thunder days, lightning and hail) in a few selected regions provide no compelling evidence for widespread systematic long-term changes.” Quelle IPCC 2001

  21. #22 Flotter Otto
    Mai 27, 2014

    @ axel, Hoffmann

    Bengtsson sagte ……

    Sogar noch alarmierender ist die Tendenz, den Leuten den Eindruck zu vermitteln, dass Wetterereignisse extremer werden und dass dies schon jetzt der Fall ist. Abgesehen von einer möglichen Zunahme der Niederschläge und einer möglichen Verstärkung von tropischen Hurrikanen, was bislang nicht beobachtet worden ist, gibt es keinen Hinweis auf Extremwetter in den Modellsimulationen und sogar noch weniger in den derzeitigen Beobachtungen.

    Even more alarming is the tendency of giving people the impression that weather events are becoming more extreme, and that this has actually already occurred. Apart from a possible increase in precipitation and a possible intensification of tropical hurricanes that has not yet been detected, there are no indications of extreme weather in the model simulations, and even less so in current observations.

  22. #23 axel
    Mai 27, 2014

    #8 und #9.

    PS:
    Wir können auch im ersten oder zweiten Sachstandsberichts des IPCC nachlesen, da gab es noch weniger Evidenz. Alternativ könnten wir natürlich mal im AR5 nachschauen, was heutiger Stand ist. Oh, nicht nötig, Georg hat es ja schon zitiert. Körperlich oder geistig?

  23. #24 Dr. Webbaer
    Mai 27, 2014

    @ Flotter Otto :

    Sogar noch alarmierender ist die Tendenz, den Leuten den Eindruck zu vermitteln, dass Wetterereignisse extremer werden und dass dies schon jetzt der Fall ist. (Bentsson)

    Für die Richtigkeit dieser Aussage Bengtssons spricht auch das rein philosophische Argument, dass Klimaveränderung in die eine oder andere Richtung wegen der Anpassungskosten als ins Extreme gehend verstanden werden kann, was aber impliziert, dass die aktuellen Klimabedingungen als am wenigsten “extrem” angenommen sind.

  24. #25 axel
    Mai 27, 2014

    Bärchen,

    bei der Wette dabei? Wenn ja, auf welcher Seite?

    @ all
    Entdeckt jemand eine Interpretation von #24, die Inhalt und Sinn besitzt? Kann gut sein, dass es an mir liegt, aber ich erkenne da nur hohles blabla.

  25. #26 Dr. Webbaer
    Mai 27, 2014

    Ja, gut ein Zehnie gegen Hoffmann, der aber eine bessere Quote als 2:1 verdient hat.

  26. #27 axel
    Mai 27, 2014

    Das Kinderheim dankt. Klasse!

  27. #28 Random
    Mai 27, 2014

    @FlotterOtto #9

    Herzlich willkommen im Club der “Top Ten Skeptical Arguments that Don’t Hold Water” – und dort ironischerweise auch die Nummer 9

    http://wattsupwiththat.com/2014/05/01/top-ten-skeptical-arguments-that-dont-hold-water/

  28. #29 Georg Hoffmann
    Mai 27, 2014

    @FlotterOtto
    “Sogar das IPCC und die Medien mußten im Dez. 2011 nach einem IPCC-Sonderbericht vor der Klima-Konferenz in Durban eingestehen, daß es weltweit keine signifikanten Trends zu mehr Extrem-Wetter gibt.”
    Wie gesagt, die Aussage ist falsch. Ich habe oben Zitate aus dem IPCC geliefert. Ich verstehe Ihre Argumentationsweise nicht so ganz, wenn es doch dermaszen offensichtlich ist. Das gleiche gilt fuer den Meeresspiegel, bei denen ich Ihnen aus dem IPCC die entsprechenden Beschleunigungswerte gegeben habe.
    Es kann sein, dass Sie das irgendwie besser wissen, dass Sie tiefere EInsichte haben oder dass eben der X oder der Y, den Sie zitieren, eben recht hat. Nur eben das Folgende:

    “Die Naturkatastrophen und deren Stärke häufen sich nicht signifikant. Ein Trend ist nicht zu erkennen. Das bestätigt selbst Bengtsson, oder dass IPCC. Der Meeresspiegel steigt aktuell nicht schneller an, als in den vergangenen 100 Jahren. Das sind alles Zeitungsenten.”

    ist falsch. Es gibt bei Starniederschlaegen (mit einer gewissen Robustheit) einen Trend und es gibt eine (kleine) Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs und die Modelle berechnen (entgegen Bengtssons Aussage) sehr wohl Trends bei Extremereignissen (wenn auch nicht bei allen).

  29. #30 Günther Vennecke
    Mai 27, 2014

    @axel,

    ich schließe mich der Wette so an, wie Sie es vorgegeben haben: €50 auf Erwärmung, €100 wenn wir verlieren.

  30. #31 axel
    Mai 27, 2014

    Mir wär’s natürlich lieber gewesen, Georg hätte auf einen Rekord in nur einem Datensatz gewettet. HadCrut mit der schlechteren polaren Abdeckung schmälert die Chancen.

    Wo ist Wolfgang Flamme? Ich meine, er zählte damals auch zu den großzügigen Spendern.

  31. #32 Phil
    Mai 27, 2014

    Der Student von nebenan gibt 10€ wenn wir einen neuen Record haben und 20€ wenn nicht.

    p.s.: Dann muss ich mir wohl doch eine Klimaanlage kaufen. Noch einen heißen Sommer halte ich in dem Zimmer nicht aus.

  32. #33 E-O
    Mai 27, 2014

    Scheiß auf die Wette…wohin muss man das Geld überweisen, damit das Behindertenzentrum die Knete bekommt?

    Wetter-Wette hin oder her…….diese Menschen können das Geld immer gebrauchen…….und ick finds gut, das olle Georg wieder mal so ein Ding angeschubst hat……Gegner hin oder her…….Mitmenschlichkeit sollte trotzdem belohnt werden.
    Ups….wer jetzt Verräter sagt, wird mit einem nassen Handtuch erschossen……mit Platzpatronen, natürlich.

    Onkel Heinz…immer für solchen Mist zu haben

  33. #34 Treverer
    Mai 30, 2014

    hmm,

    wenn ich klimalounge richtig verstanden habe, dann kommt die wette ein jahr zu früh:

    http://www.scilogs.de/klimalounge/kommt-ein-starker-el-nino-2014/

    ach, anders: jetzt ist sie noch riskant für GH – im nächsten jahr dagegen witzlos 😉

  34. #35 Thomas
    Biel/Bienne
    Mai 30, 2014

    Finde die Sache mit der Wette gut. Ich setze nicht dagegen, sondern noch einen drauf:
    Falls die Prognose zutrifft, und 2014 wird ein Rekordjahr, will ich mit 10€ beitragen für jeden “echten” Skeptiker oder Kritiker, der Zweifel äussert oder unbequeme Fragen stellt, z.B. “könnte es sein, dass wir uns geirrt haben?” “Findet die Klimaerwärmung also doch statt?”
    Selbstverständlich werde ich nicht 10€ fordern für jeden vorbohrten Leugner, der munter weiterfährt “Rekordjahr 2014 war Wetter, nicht Klima”, “Daten sind gefälscht”, etc.
    Aber 10 Bonuspunkte für eine Partie “Bullshit Bingo” würden drinliegen.

  35. #36 axel
    Mai 30, 2014

    Geizhals 😉

  36. #37 gunnar innerhofer
    Mai 31, 2014

    was bewirken solche El Ninos eigentlich?

    Oberflächlich sagt man ja, die Passatwinde lassen nach und der nach Westen gedrängte, warme “Wasserberg” schwappt Richtung Südamerika zurück und überdeckt dort zusätzlich die kalten Meeresströmungen. In Summe wird also warmes Wasser auf eine größere Fläche verteilt. So einfach wird es aber eher nicht sein, auch weil dadurch wohl kaum globale Anstiege der Tm um mehrere 1/10K zu erklären sind.
    Vielleicht sind es mehr die veränderten Bewölkungsverhältnisse, Niederschläge etc, welche die T im globalen Mittel ansteigen lassen, als die größere Verteilung warmen Oberflächenwassers, welches ja nicht mal ne Hand voll % der Ozeangesamtfläche ausmacht? Muss mal genauer in diverse Studien dazu blicken.

    Aber offensichtlich braucht man heute schon El Ninos, um globale T Rekorde zu erhalten. Als aber der ENSO Index über ca. 20 Jahre zu ca. 80% der Zeit positiv war (ab ca. 1977), war der über diese Zeit noch rasante T Anstieg freilich zu fast 100% CO2 bedingt 🙁

    Aja, wann ist Wettschluss?

  37. #38 Rudi
    Mai 31, 2014

    Nun bahnt sich ein El Nino an und alle hoffen auf einen neueren T-Rekord und dann sowas

    http://wattsupwiththat.com/2014/05/30/large-volcanic-eruption-in-indonesia-this-years-excuse-for-the-pause/

  38. #39 Thorsten Seifert
    Juni 12, 2014

    Sogar Roy Spencer weist auf eine Aussage seines Klimaskeptikerfreundes John Christy hin, der einräumt: “John Christy thinks the coming El Nino will give us a new temperature record, since it is superimposed on a warmer baseline than the super El Nino of 1997-98. I’m not convinced, since we are in the cool phase of the PDO, which favors weak El Ninos (like 2009-10).”

    http://wattsupwiththat.com/2014/06/10/uah-global-temperature-update-for-may-2014-up-slightly/

    Wenn selbst Klimaskeptiker an ein neues Temperaturrekordjahr 2014 oder 2015 glauben dann ist das schon bemerkenswert…! 😉

  39. #40 Gunnar Innerhofer
    Juni 14, 2014

    @ Seifert, #39

    ich halte das für eine logische Konsequenz, wenn Klimarealisten wie Spencer demnächst wieder mal einen globalen, relativen T Rekord absehen. Sollte es bis ca. 2100 um weitere 1-1,5K milder werden, was eine realistische Spanne darstellen könnte, so wird es höchste Zeit, dass sich die globale Mittel T über die kommenden Jahre um mindestens 3/10K gegenüber den letzten 10a erwärmt.

    Warum aber ein kräftiger El Nino insbesondere die NHK so stark erwärmt (1998 +1,4K Anomalie), kann keiner der immer so obergscheiten AGW Fundis beantworten…

  40. #41 Thorsten Seifert
    Juni 15, 2014

    @ Gunnar Innerhofer

    Wenn das so ist wie Sie sagen, warum predigen dann die Klimaskeptiker landauf landab dauernd von einer globalen Abkühlung seit 1998? Herr Kipp sprach noch 2009 von einer “Trendwende”. Auch bestreiten Klimaskeptiker allerorten, dass man El Ninos voraussagen kann.

    Es wäre ja schon viel gewonnen, wenn unsere KLimaskeptiker anerkennen würden dass die globale Erwärmung weiter voranschreitet und man nur noch darüber diskutieren müsste wie viel der Mensch daran Anteil hat! Aber zu diesem Grundkonsens des weiteren globalen Temperaturanstieges sind bis heute nur ganz wenige Klimaskeptiker in der Lage!

    Vor diesem Hintergrund ist es schon bemerkenswert, dass sogar John Christy ein neues globales Rekordwärmejahr in 2014 oder 2015 voraussagt…! Damit wäre zumindest die von Klimaskeptikern behauptete globale Abkühlung erst einmal vom Tisch!

  41. #42 Gunnar Innerhofer
    Juni 15, 2014

    Herr Seifert,

    sagen wir mal so, es gibt Leute, die sie od. die sich selbst als “Klimaskeptiker” bezeichnen, genau genommen will aber jeder Klimaskeptiker mit diesen Leuten nichts zu tun haben.
    (CO2 kühlt, DLR verletzt den 2. HS usw…)

    Betrachtet man aber die globale T Entwicklung:
    http://www.cru.uea.ac.uk/cru/data/temperature/
    HadCRUT4.png
    so zeigt sich doch (schwarze Kurve) eine Stagnation bzw. nicht signifikante Abkühlung seit ca. 2000.
    Dazu argumentieren nun einige von der anderen Seite des Spektrums, z.B. die Ultras vom PIK, vermehrte eher La Nina Phasen bzw. stärkere Passatwinde hätten Wärme in den Tiefen der Ozeane “versteckt” und damit eine weitere Erwärmung vorübergehend aufgehalten. Lassen wir das mal so gelten.
    Der ganze AGW Erwärmungswahn basiert (messtechnisch) zu beinahe 100% auf den T Anstieg zwischen 1970 und 2000. Das IPCC et al sagen und zeigen (Modelle), dass der erste Erwärmungsschub von ca. 1900 bis 1940 fast zur Gänze natürliche Ursachen hatte.
    Jetzt labern Rahmstorf & Co von La Nina etc. und vergessen dabei völlig, was sie selbst vor Jahren zu El Nino/La Nina, positive, neutrale und negative ENSO Phasen gesagt haben.
    Von ca. 1975 bis eben 1998 hatten wir fast durchgehend positive ENSO Bedingungen mit einigen speziellen El Nino´s dabei. Eine überdurchschnittliche globale Erwärmung über diese gut 2 Dekaden lassen diese AGW Fanatiker freilich nicht zu, aber für die Stagnation seit ca. 15a darf dann schon die eher negative ENSO Periode herhalten.
    Das diese Spinner nicht endlich durchschaut werden, wunder mich.
    Übrigens ist es wohl eher so, dass nicht Rahmstorf und sein Chef “Prinz Valium” die Bundesregierung beraten, sondern die Regierung das PIK. Zum Glück gerät der Merkelsche EE Wahn langsam ins Stocken, auch wenn die PIK-OMAHNEN die Presse wieder mit AGW bedingten Unwetterszenarien füttern, nach der 1. Hitzewelle 2014…;-)

  42. #43 Leck Michdoch
    Januar 3, 2015

    Innerhofer (#42) hat vollkommen recht, was aber AGW Hysteriker wie Christian, axel, mj, shader pp. entweder gar nicht kapieren oder – ideologisch bedingt – nicht zugeben wollen (noch schlimmer)

  43. #44 Christian
    Januar 3, 2015

    @ Screw me up

    Ja ganz bestimmt 🙂 Um mal zu einen realen Schuh zu kommen:

    Temperatur “Modelle” vs. “Observation” 1975-1998

    CIMP5: 0.014K/a
    Observation: 0.019K/a

    Anders gesagt, rund 25% des Anstieges zwischen 1975-1998 können nicht mit den radiativen Forcing erklärt werden.

    Das ist einfach so offensichtlich, dass es keinerlei weitere Erwähnung bedarf, da für Klimatologen Klima eben nicht wie für Skeptiker monokausal ist, sondern ihnen bewusst ist, dass es Interdekadische, Dekadische, Multidekadische bis über Milankovic Schwankungen(aber auch sowas Heinrich-Events und other) Einflüsse auf das Klima nehmen.

    Also Frage ich mich schon wieder, wieso ich was nicht zugeben soll, was ohnehin offensichtlich ist und in der Klimatologie nicht in Abrede gestellt wird? Ich kann schließlich auch nix dafür, dass unsere Skeptiker meinen, nur weil das Co2 ansteigt, müsse es Jahr zu Jahr wärmer werden, was eben nicht der Fall ist, weil allein schon die Interdekadische Schwankungen durch den El-Nino-Zyklus so groß sind, dass jegliches Erwärmungsignal durch Co2 überdeckt oder versteckt werden kann. Das ist nun wirklich nix neues und eigentlich auch öffentlich bekannt, fragt sich also warum die Skeptiker immer noch nicht dazugelernt haben.

  44. #45 Leck Michdoch
    Januar 4, 2015

    @Christian

    Innerhofer ist im Gegensatz zu Ihnen ein aktiver Meteorologe und damit im Gegensatz zu Ihnen ein Fachmann auf dem Gebiet von Klima und Wetter. Daher haben seine Aussagen zu Klima und Wetter wesentlich mehr Gewicht als ihre.

  45. #46 Christian
    Januar 4, 2015

    Ach, nun spielen Sie die Kompetenz-Karte, gemäß dessen haben 90% aller Skeptiker kein Gewicht 🙂 Zwar sind Klimawissenschaften Interdisziplinär, aber Sie wissen natürlich, dass nur Meteorologen Ahnung haben. Aber man kann das ganze ja verschärfen.. Hat den Gunnar auch bereits in den Klimawissenschaften publiziert? Ist seine Meinung (wenn nicht) nun auch weniger gewichtiger? Und wenn ja, hat das Journal einen hohen Impact-Faktor? Wenn nein, ist es den nun auch weniger gewichtiger?

    Nach ihrer Argumentation müssten Leute wie Rahmstorf, welche aktiv in den Klimawissenschaften + hohen Impact-Faktor publizieren, viel höher Gewichtig sein. Komisch, sehe ich zwar nicht so, aber ich vergönne ihnen ihre Meinung.

    Zudem ist gar nicht relevant, ob meine Aussagen Gewicht haben oder nicht, die Daten der CIMP5-Modell unter den RCP-Szenarien sind frei verfügbar, jeder kann den OLS von 1975-1998 ziehen und Modelwerte mit den Messwerten vergleichen. Sie sehen, Hirn ein und schon ist das Gewicht meiner Aussagen völlig irrelevant.

  46. #47 Leck Michdoch
    Januar 4, 2015

    Rahmstorf ist auch kein Meteorologe, sondern Ozeanologe, und damit KEIN FACHMANN für Klima und Wetter, das gehört zum Fachgebiet der Meteorologen. Wenn Sie Zahnschmerzen haben, gegen Sie ja auch nicht zum Gesangslehrer. Nicht jeder kann und weiss alles und jedes, nur weil es um die heilige Planetenrettung durch kleine Äfflein, die sich für die Grössten halten, geht.

    Noch ein Rat: überbewerten Sue doch nicht die von Ihnen angeteten Klimamodelle: sie sind kapital ungenau, teilweise grob falsch und gaukeln bloss eine errechnete virtuelle Welt, so wie sie von Programmierern vorbereitet wurden. Das wikliche Leben spielt sich in der Realität ab und nicht im Computer.

  47. #48 Christian
    Januar 4, 2015

    Und schon wieder liegen Sie falsch, da Klimatologie kein Fachgebiet des Meteorologen ist, sondern Wetter. Klimatologie beeinhaltet auch Chemie, Ozeanographie, Geographie, Physik, Astrophysik, Paleotologie und vieles mehr. Und der Meteorologe ist sicherlich kein Experte in all diesen Dinge, sein Schwerpunkt liegt bei Wetter, also Atmosphärenphysik.

    Ein Meteorolgie-Studium ist wie die meisten Studiengänge zu Vermittelung der Grundkentnisse die man brauch um später eine Spezifische Fachrichtung einzuschlagen.

    Der Bachelor of Science in Meteorologie an der Uni Mainz hat lediglich 1 Modul bezüglich Klima und Klimatologie und das von insgesamt 30 Modulen über den gesamten Studiengang. Sozusagen ist ein Meteorologe ein 1/30 Klimaexperte.

    Der Studiengang Ozeanographie in Hamburg 1x Modul zu Klimatolgie beu rund 28x Modulen.

    Sie sehen, ein Meteorologe und ein Ozeanograph sind beide keine Klimaexperten. Da Klimawissenschaften eben Interdisziplinär ist, ob man dann in der Klimatologie arbeitet, kommt darauf an, für welches Fachbereich man sich später entscheidet und da fängt man fast von Null an.

    Zu den Klimamodell:

    Auch da haben sie wieder keine Ahnung, da viele Modelle nicht parametrisierte Modelle sind, sie rechnen sogar teils die menschlichen Emission völlig autonom ohne das ein Programmieren einen Wert eingeben muss. Auch wenn es die meisten nicht verstehen, es ist beachtlich, dass die Modelle so genau sind.

  48. #49 axel
    Januar 4, 2015

    Tja, stimmt schon, wenn’s z.B. um Homogenisierung geht, dann kennt sich Gunnar da schon besser aus als ich oder Georg. Schade, dass er bei den allermeisten Skeptikern damit nicht gehört wird, seine Erfahrungen bei EIKE waren mehr als ernüchternd.

    @ Christian
    Da spielt einer wieder mal Climateball. Heute expertenhörig, morgen ist er dann wieder der Galileo, der uns erklärt, warum alle Klimaforscher falsch liegen. Keine Konsistenz, die Spielregeln werden jeden Tag neu festgelegt.

  49. #50 Christian
    Januar 4, 2015

    Hi Axel,

    Ich kenne Gunnar leider nicht, aber bin halt mit seiner Aussage etwas unzufrieden, weil er von a auf c schließt aber nicht b berücksichtig. Oder anderes gesagt, nur weil man nix davon hört, dass gerade die 1970s bis 2000s auch durch natürliche Variabilität nach oben getrieben worden, heißt das nicht, dass dies gänzlich unbekannt sei oder mit Absicht ignoriert worden sei. Es war auch zur damaligen Zeit “Wurst” da das Sendebewusstsein der Medien über Klimatolgie nicht so stark wie heute war.

    Ich finde es daher ein bischen anmaßend, alle in einen Topf zu werfen.

    Zu “Leck michdoch”

    Ich mag ihn irgendwie, es belustigt mich immer wie, wie er versucht sich zu winden aber den Ausgang aus dem Idiologischen Labyrinth verfehlt und dabei in immer dunkere Ecken fällt. Insofern ein netter kleiner Zeitvertreib nebei 🙂

  50. #51 axel
    Januar 4, 2015

    Sagen wir so: Das, was Gunnar in #42 schreibt, liegt etwas außerhalb seines Expertenwissens zur Meteorologie. Aber verraten’s Sie dem LMD bitte nicht.

  51. #52 Leck Michdoch
    Januar 4, 2015

    Und Sie beiden Klimalaien glauben tatsächlich, dass Sie einem Gunnar Innerhofer auch nur ein Glas Wasser reichen dürfen? Isja zum Lachen mit euch beiden. Ihr erheitert mich beide immer wieder.

    Und, Christian, Sie scheinen von der Funktionsweise von Klimamodellen wirklich nicht viel zu verstehen. Und wenn ich von Programmierung spreche, meine ich das auch so, denn im Gegensatz zu Ihnen kann ich programmieren, und meine damit nicht parametrisieren oder auf Knöpfe drücken, wie das was Sie nur können. Ihr Können beschränkt sich darauf, Bedienungsanleitungen zu lesen, den einen oder anderen Wert einzugeben und den Startbutton zu klicken. Darauf müssen Sie sich aber nichts einbilden, das ist ganz simple Bedienung des Programms.

  52. #53 Christian
    Januar 4, 2015

    LDM,

    Ich habe nie behauptet, dass ich gennanten Herren das Wasser reichen könnte, ich bitte um die Zitation dieser Unterstellung. Ich habe nur aufgeführt, warum ich Diskonform mit seinen Posting bin und das (was sie ganz schnell wieder ignoriert haben) ein Studium der Meteorologie noch kein Klimaexperten macht, schließlich gibt das auch nur 6 Kreditpoints, von über 150 welche man übers Studium sammeln muss.

    Na wenn sie so ein Experte sind habe ich doch mal ne Frage an Sie! Dabei geht es um die RCP-Szenarien welche die CIMP5-Generation speisen.

    Frage:

    Welche Anteile des radiativen Forcings in Modellen ist Imput und welcher Output? Wie wird in einen Model die Temperatur erzeugt? Warum ist die Globale Durchschnittstemperatur in Modellen unterschiedlich? Erklären Sie (einfach Schematisch) wie der Ozean in den Modellen aussieht?

    Und vorallem, was bringt ihnen ihr Programmierwissen, wenn sie gar nicht Wissen, was sie programmieren sollen.

    PS: Wie immer erwarte ich eine Antwort, wie immer werde ich keine Erhalten, nur Ausflüchte von “Keine Zeit”, “Alarmist” . Zur Abwechslung könnten Sie ja mal kreaktiv werden, sowas wie “ich bin leider krank und kann nicht antworten” oder ” ich habe Ebola”

  53. #54 axel
    Januar 4, 2015

    @ LMD
    Normale Menschen fragen einfach, womit ich mich so im Studium alles beschäftigt habe. Sie irren lieber (wie eigentlich immer).

    @ Gunnar
    Sie haben einen Fan gefunden. Schade, dass man die sich nicht selbst aussuchen kann, ich weiß 😉

  54. #55 Christian
    Januar 4, 2015

    @ Axel

    Was haben Sie den studiert, wenn man Frage darf? Ich hatte bisher eher den Eindruck als wenn sie nichts Richtung Naturwissenschaft studiert hätten.

    Gruss

  55. #56 axel
    Januar 4, 2015

    Boah, das saß jetzt aber, ein Tiefschlag!

    Physik. Mathe Grundstudium macht man ja eh mit den Diplom-Mathematikern. Dann noch ein bisschen Chemie nebenbei, quasi die Physik der Elektronenhülle 😉

    Programmiert habe ich noch in Fortran. Bisschen doof war, dass wir irgendwann alles auf C umgestellt haben, da hab ich dann lieber die jungen Diplomanden rangelassen 😉

  56. #57 Christian
    Januar 4, 2015

    Hallo Axel,

    War jedoch nicht so gemeint, nur gibt das was man im Internet ließt nur einen limitierten Eindruck zu Personen. Ist gar nicht so leicht, sich ein ordentliches Urteil zu machen. Du kannst auch mal raten wie alt ich bin, also rein von deinen Eindruck.. ich denke, da kommst nicht Ansatzweise auf einen grünen Zweig, Irrtum natürlich vorbehalten.

    Insofern war der Tiefschlag eben auch nicht so gemeint.

    Aber gut zu Wissen, dass du eigentlich Physiker bist, arbeitest du in den Klimawissenschaften oder in einen anderen Bereich?

    Gruss

  57. #58 axel
    Januar 4, 2015

    Natürlich nicht in den Klimawissenschaften. Deshalb bin ich ja auch Leuten wie dem FO oder LMD so hoffnungslos unterlegen.

    Ihr Alter? Hm, in Anbetracht des teilweise sehr lässigen Umgangs mit der Orthographie und eines Hangs zu Ich fall jetzt gleich mal mit der Tür ins Haus würde ich auf die Generation Smartphone, Facebook oder Chats tippen, also jünger als 25. Weit daneben?

  58. #59 Klimarealist
    Januar 4, 2015

    @axel #58
    Na, den Lehrer unterschlagen, den Du gibst ? 😀

    Christians Alter ?
    Der quatscht wie Generation 68er, also Tendenz 60+

  59. #60 Christian
    Januar 5, 2015

    Hi Axel,

    Exakt 25, also gar nicht schlecht von dir, wobei dir deine gute Analytik geholfen hat… 🙂 Zu LMD und FO, naja da ist jeder Hoffnungslos unterlegen, der nicht deren Ansicht teilt. Für mich einfach Flat-Earther..

    Das mit den Tür ins Haus fallen hat den Hintergrund, dass ich einfach ehrlich bin, auch wenn es mal weh tut, ich denke auch Vollidioten zu sagen, dass sie Vollidioten sind, ist denen eher hilfreich (vorrausgesetzt, dass ein Fünkchen Selbstreflektion vorhanden ist) auch dies subtil zu verstehen zu geben. Zwar ist das subtile amüsanter, aber eigentlich ist es nicht lustig, wenn jemand sich wie ein Vollidiot auführt.

    Auch bin ich der Meinung, dass “Sachlichkeit” kein Grundrecht in Diskussionen ist und solange das LMD mich mit “AGW Hysteriker” anspricht, wird er keine Sachlichkeit von mir zu erwarten haben und darüber hinaus, zeigt mir das seine Unfähigkeit, die Texte von mir hier verfasst zu erfassen und in einen Zusammenhang zu stellen. Täte er es, dann bekäme er mit, dass ich weder “AGW Hysteriker” noch “Denial” bin, einfach nur Realist, der sieht nämlich, dass via Co2 geringe (kaum der Erwähnung Wert) bis großen Volkswirtschaftliche Schäden enstehen, gleiches gilt für die Klimasensivität, weder große noch kleine Sensivitäten können nach derzeitigen Stand ausgeschlossen werden, er geringer oder hohe Sensivitäten ausschließt, der leidet leider an Selbstblendung.

    Wenn ich entscheiden müsste ob oder kein Klimaschutz, dann würde ich für Klimaschutz plädieren, da man eben größere Schäden nicht ausschließen kann, sprich einfach zur Vorbeuge. Da ich es nicht entscheiden muss, ist es mir sogar ziemlich egal, mit Glück passiert nicht viel, mit Pech ordentlich was und dann kann man nur sagen, Well done, die Menschen bekommen halt das was sie “wählen”.

    Gruss

  60. #61 Leck Michdoch
    Januar 5, 2015

    Christian, mit euch AGW Knülchen ist es schon recht mühsam. Flat earther und Ein-Dimensioniker seid ihr CO2-Hysteriker. Wie verarmt ist denn dein Leben, dass du die ganze Zeit im Internet herumhängst und keine anderen Hobbies hast. Du leugnest sicher auch die Mondlandung und den Holocaust

  61. #62 Christian
    Januar 5, 2015

    Und schon wieder “Co2”. Haben sie immer noch nicht begriffen, dass Klima mehr als Co2 ist? Schade, dass die hiesigen Skeptiker immer noch den monokausalen Glauben an Co2 haben. Naja mein Leben ist echt arm, kein Wunder, denn: https://www.youtube.com/watch?v=IrJAwCBbnuc

    ” On the 6th of June, on the shores of western europe 1944
    D-Day uppon us”

    In meinen hohen Alter ist natürlich sonst nix mehr möglich.

    Natürlich leugne ich die Mondlandung, schließlich hab ich die braune Unterwäsche von Oma Hilde gedeutet, den das braun nicht nur die Farbe der Einstellung ist, sondern auch des Standpunkts ist.

    Übringens:

    Es gibt keine Verstärkung des Treibhauseffektes durch den Menschen, hat Zane Zaminski doch rausgefunden:

    “Zane weiß nun, dass es Aliens sind, die sich in Menschengestalt weltweit Zugang zu wichtigen Ämtern verschafft haben, um den Globus mithilfe des Treibhauseffekts in eine subtropische Heimat für ihre Spezies zu verwandeln.”

    Siehe auch: “The Arrival”

  62. #63 axel
    Januar 5, 2015

    @ Christian

    Hach, da hab ich ja mal gar nicht so schlecht geschätzt. Mit der Türe ins Haus fallen meinte ich etwas anderes. Nämlich deine Art, wie du deine Thesen verkündest. Du überlegst nicht eine Sekunde beim Schreiben, ob der werte Mitleser deine Gedankengänge verstehen kann, du haust deine Ansichten einfach so gerade aus raus. Ist überhaupt keine Kritik, ist einfach die Feststellung, dass das das “Markenzeichen Christian” ist.

    Grüße

  63. #64 Christian
    Januar 6, 2015

    Moin Axel,

    Noch kurz bevors Bett ruft (muss früh raus, leider). Nunja, ist nicht unwahr was du schreibst, zudem ist es reichlich ineffizient in ein Blog alles von a nach e durchzukauen, (so das wirklich jeder Blutlaie mitkommt) insofern unterstelle ich den Leser eigentlich schon, die Gedankengänge ohne weiteres zu verstehen, für mehr sehr ich halt kein Platz, auch wenn der eine oder andere Leser auf der Strecke bleibt.

    Zumindestens bei ihnen und Hoffmann bin ich mir sicher, dass meine Gedankengänge stets auf Anhieb verständlich erschienen?

    Gruss

  64. #65 axel
    Januar 6, 2015

    Statt “stets” trifft bei mir eher “häufig” zu. 😉

    Gute Nacht.